<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" version="2.0"><channel><title><![CDATA[nola-meets-pura-vida]]></title><description><![CDATA[Hier berichte ich über meine Reise nach New Orleans, Costa Rica und Florida ]]></description><link>https://vakantio.de/nola-meets-pura-vida</link><image><url>https://vakantio.de/client-assets/images/default-blog-image-v2.png</url><title>nola-meets-pura-vida</title><link>https://vakantio.de/nola-meets-pura-vida</link></image><generator>Vakantio RSS</generator><lastBuildDate>Fri, 07 Aug 2026 01:40:17 GMT</lastBuildDate><atom:link href="https://vakantio.de/vak-service/rss/nola-meets-pura-vida.rss" rel="self" type="application/rss+xml"/><language><![CDATA[de]]></language><item><title><![CDATA[Thanksgiving]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/b3fbc472c1b8a6299a2dd1039a7b68a9_large.jpg" /><figcaption>Thanksgiving</figcaption></figure><p>Heute ist Thanksgiving. Was für die Amerikaner ein heiliger Feiertag ist, an dem sich die ganze Familie um einen riesigen Truthahnbraten versammelt, ist für die Touries ein Tag zum Faulenzen. Die meisten Geschäfte und Attraktionen sind geschlossen, also Zeit, dem Nichtstun zu frönen. </p><p>Pünktlich zu Thanksgiving hat es eine Kaltluftblase nach Florida geschafft und so sitze ich bei kühlen 21 Grad auf der Terrasse, genieße die Sonne, bevor es dann morgen wieder ins kalte und graue Deutschland zurückgeht. Alleine der Gedanke daran, lässt die Frostbeulen sprießen. </p><p>Es ist Zeit ein Resume zu ziehen und es ist Zeit, danke zu sagen, denn das ist die Bedeutung von Thanksgiving. Man dankt für all das Gute, dass einem widerfahren ist. Meinem Mann und mir ist in unserem Leben schon soviel Gutes widerfahren. Wir haben uns gefunden, haben eine wunderbare Tochter, einen wunderbaren Schwiegersohn und wir haben unsere bezaubernde Enkeltochter und auch wenn es gesundheitlich schon bessere Tage in unserem Leben gab, so sind wir froh, unser Leben genießen zu können. Eigentlich ist es doch genau das, womit wir zufrieden sein sollten. Oder? </p><p>Das Resume zu unserem Urlaub fällt gemischt aus. Wir haben uns an zwei Experimente gewagt. Während das erste Experiment in Costa Rica mit uns fremden Menschen scheiterte an den grundverschiedenen Auffassungen, die wir hatten, so würde ich das Orlando Experiment nur für bedingt gescheitert erklären. </p><p>Natürlich werden wir im nächsten Floridaurlaub wieder das wunderschöne Cape Coral ansteuern. Hier im Norden sind die Häuser, nicht annähernd so komfortabel. Das grösste Manko ist sicher, dass das Draussen-Leben wie wir es in Südflorida lieben, hier schlichtweg aufgrund der sehr kleinen Terrassen nicht möglich ist. Dazu fehlt der Ausblick auf den Kanal und die morgendliche Stille. Was mir hier aber am meisten fehlt, sind die Palmen und dieser Hauch von Karibikfeeling, den man im Süden Floridas hat. </p><p>Ein klares Plus ist für Orlando ist natürlich die Lage unweit der Vergnügungsparks und die Nähe zu zwei der schönsten Strände der USA, dem Siesta Key Beach, an dem wir einen tollen Tag verbracht haben und dem Clearwater Beach.Also auch Orlando hat seine Reize. Aber mein Favorit bleibt klar Cape Coral. </p><p>Nun heisst es also morgen bye bye Sunshine State. </p><p>Heute Abend feiern meine Familie und ich  aber noch ein wenig Thanksgiving. Mit Truthahn, Mais, Kartoffelbrei, Cranberrysosse und Kürbiskuchen, so wie es sich gehört. Danke an Bob Evans, der uns alles frisch zubereitet hat, so dass wir heute nur noch die Mikrowelle zum Glühen bringen müssen. Übrigens genau in diesem Moment duftet es hier auf der Terrasse verführerisch nach frisch gebackenem Kuchen. Der Countdown für die Familienfeier scheint bei unseren Nachbarn zu laufen. </p><p>Ich sage schon jetzt danke</p><p>Danke für einen wunderschönen Urlaub</p><p>Danke, für meine wunderbare Familie. </p><p>Danke für mein schönes Leben</p><p><br /></p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/e9a5faacf2c21dd569189b9429e24ba3_large.jpg" /><figcaption>Thanksgiving</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/9733bebaf5a219871c0814e4a97d78a4_large.jpg" /><figcaption>Thanksgiving</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/784ee07fa962cbfdf58cfc42670170ca_large.jpg" /><figcaption>Thanksgiving</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/6ff69ac8376ef9d7467de7298f0afa94_large.jpg" /><figcaption>Thanksgiving</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/66a8c1152d39a711135bc94f95401079_large.jpg" /><figcaption>Thanksgiving</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/e53aeca2e317532a1df940d874f00c06_large.jpg" /><figcaption>Thanksgiving</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/b4e0c963a031364c5e154b55f805cb81_large.jpg" /><figcaption>Thanksgiving</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/9b22c1160b6a8e15672d1a91fcc312e0_large.jpg" /><figcaption>Thanksgiving</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/13aeb8e3c3b5b377637e0793ccca17b4_large.jpg" /><figcaption>Thanksgiving</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/nola-meets-pura-vida/thanksgiving-2</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/nola-meets-pura-vida/thanksgiving-2</guid><dc:creator><![CDATA[nola-meets-pura-vida]]></dc:creator><pubDate>Thu, 23 Nov 2023 19:27:00 GMT</pubDate></item><item><title><![CDATA[Wo Kinderträume wahr werden]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/019b714e1f33074d4c6de5357ece0e71_large.jpg" /><figcaption>Wo Kinderträume wahr werden</figcaption></figure><p>Wir alle haben die Helden unserer Kindheit noch gut in Erinnerung. Ich wette, unter diesen Helden ist mindestens eine von Walt Disney erschaffene Figur. Zu Mickey, Pluto, Donald Duck und  Alice gesellten sich im Laufe der Jahrzehnte Vaiana, Elsa, Madrigal, Ariell, Simba und viele mehr. </p><p>Den heiligen Disneygral findet die begeisterte Fangemeinde, zu der mitnichten nur Kinder zählen, im Disneyworld. </p><p>Nachdem Walt Disney in Anaheim in Kalifornien mit seinem Disneyland Ende der fünfziger Jahre an seine räumlichen Grenzen gestossen war, hielt er Ausschau nach einer Alternative zu Kalifornien und wurde in der Gegend rund um die damalige Militärstadt Orlando fündig. Die Grundstückspreise waren niedrig, das Klima optimal und es gab genügend Platz, eine riesige Vergnügungsmaschinerie zu installieren. Am 1.Oktober 1971 öffnete das Disneyworld Orlando seine Pforten. Dem Magic Kingdom folgten bald das Epcot , Disneyworld Discovery, die Disney Hollywoodstudios und das Animal Kingdom. </p><p>Ein Besuch in Orlando wäre nicht komplett, ohne den Besuch mindestens eines  dieser Parks.   Da unsere Enkeltochter erst 3 Jahre alt ist, haben wir uns das Magic Kingdom für unseren Besuch ausgesucht. </p><p>Gut vorbereitet mit Minnie-Ohren, Mickey Bascap  und mit T Shirts die mich als Grandma und meinen Mann als Grandpa identifizieren, verlassen wir unser Haus. Unsere Enkeltochter hat selbstverständlich ihre Prinzessinnenrobe angelegt, Disneyworld wir kommen. </p><p>Die Fahrt ist angenehm kurz. Das ist der Vorteil, wenn man in der Gegend um Orlando wohnt. Natürlich ist im Ticketpreis in Höhe von 176 Dollar das Parken nicht inbegriffen. Es wäre wirklich vermessen, das zu verlangen. Und so zahlen wir brav unsere Parkgebühr in Höhe von 55 Dollar und das Disneyerlebnis kann starten. Am Eingang wird unsere kleine Prinzessin von einem Sicherheitsbeamten mit Hofknicks und "Welcome princess "begrüsst. Niedlich, wie alle hier mitspielen. Ja die Amis sind einfach gut drauf. Ich stelle mir gerade einen deutschen Polizisten und dessen Reaktion vor, wenn an ihm eine Prinzessin und deren Oma mit Minniemouse-Ohren vorbei geht. </p><p>Erster Stopp, Mickey lädt zum Fototermin. Unsere Leni ist extrem aufgeregt. Natürlich haben auch andere Besucher eine Audience bei der Kultfigur und so ist warten und Schlange stehen angesagt. Dann endlich ist es soweit. Auch Mickey verneigt sich vor unserer kleinen Prinzessin und schliesst sie dann in seine Arme. </p><p>Man sieht Leni das Glücksgefühl förmlich an und allen wird ganz warm ums Herz.  Schnell wird noch ein Gruppenfoto geschossen und schon ist der Termin vorüber. Auf unserem Weg nach draussen läuft uns Schneewittchen über den Weg, die sich natürlich auch gerne mit uns ablichten lässt. Wir bummeln durch die Strassen von Disneyworld und nehmen noch diverse Fototermine mit Winnie Puh, Tigger, Daisy und Minnie wahr. Unsere Enkeltochter ist völlig aufgedreht und nimmt mit nur minimalem Gequängel die Wartezeiten in Kauf. </p><p>Obwohl wir uns reichlich Essen und Trinken mitgebracht haben, können wir bei Karameläpfeln und Eiscreme nicht nein sagen. Die Devise lautet süß, süßer am süßesten. Ein teures Vergnügen, aber man lebt ja nur einmal. </p><p>Karussells gibt es zu Hauf im Disneyworld. Von Dumbo über Miniachterbahn bis zur Reise in den Hundert Morgen Wald nehmen wir alles mit, was wir mit  Leni  schon machen dürfen, denn hier im Park gibt es strikte Grössenlimits für die Fahrgeschäfte. </p><p>Natürlich sehen wir auch die berühmte Parade, bei der sich die Disneystars den begeisterten Fans zeigen. Ich winke Minnie und Dornröschen zu, wie ein kleines Kind. Ich lasse mich von der Euphorie anstecken und bin happy. </p><p>Disney, wo Erwachsene zu Kindern werden. Peter Pan winkt von seinem Paradewagen und man möchte sein, wie er. </p><p>9 Stunden verbringen wir im Park. Heute schliesst Disney bereits um 18.00 Uhr, da die grosse  Christmasparty um 19.00 Uhr startet. Die meisten der Besucher, die mit uns Disneyworld verlassen, gehen nicht etwa zur Fähre, die die Gäste zum Parkplatz bringt. Nein sie stellen sich unverzüglich wieder am Einlass ein.</p><p>  Da der Eintritt für die Weihnachtsparty ebenso teuer ist wie das Tagesticket , gibt also jeder dieser Erwachsenen an diesem Tag 352 Dollar für Eintritte aus, um das volle Erlebnis zu geniessen. Kinder erhalten den monströsen Preisnachlass von 4 Euro. Das sind Preise, die der seriöse und sparsame Deutsche nie im Leben bereit wäre, auszugeben. Aber ein wenig neidisch bin ich schon auf die dekadenten Amis. </p><p>Fühlte ich mich im Disneyworld noch wie ein  5 jähriges Kind, werde ich auf dem Weg zum Parkplatz auf den Boden der 55 Jahre alten  Tatsachen zurück geholt. Meine Füsse brennen, die Knie tun weh und der Rücken schmerzt. Sie sind wieder da, die Altersgebrechen.  Das Freudenadrenalin hat den Körper verlassen. </p><p>Unsere Enkeltochter ist so müde, dass sie auf dem Nachhauseweg mitten im Satz, den sie beginnt, einschläft. </p><p>Mit Sicherheit träumt sie von Mickey, Minnie und ihrem Schloss im Disneyworld und vielleicht träume ich den gleichen Traum. Wer weiss das schon. </p><p><br /></p><p><br /></p><p><br /></p><p><br /></p><p><br /></p><p><br /></p><p><br /></p><p><br /></p><p><br /></p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/5f9b7e02933722a98f9de389df620803_large.jpg" /><figcaption>Wo Kinderträume wahr werden</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/9b1838c205be0c971f9d4caae3d63451_large.jpg" /><figcaption>Wo Kinderträume wahr werden</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/019b714e1f33074d4c6de5357ece0e71_large.jpg" /><figcaption>Wo Kinderträume wahr werden</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/e5c2b67078f9706d43b7e1a0adbaa7a0_large.jpg" /><figcaption>Wo Kinderträume wahr werden</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/8514d869fd4327d031173cb646cc2671_large.jpg" /><figcaption>Wo Kinderträume wahr werden</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/25de6ccc17f6ce8f8ef66ca53a3de82f_large.jpg" /><figcaption>Wo Kinderträume wahr werden</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/7ecca89b34dad8ae859e2c491c5e0b5e_large.jpg" /><figcaption>Wo Kinderträume wahr werden</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/80f869ad1b46ead42a89d1d2a27ca7ec_large.jpg" /><figcaption>Wo Kinderträume wahr werden</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/d99c6b0e50a7e6f2d10658568745695b_large.jpg" /><figcaption>Wo Kinderträume wahr werden</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/nola-meets-pura-vida/wo-kindertraeume-wahr-werden</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/nola-meets-pura-vida/wo-kindertraeume-wahr-werden</guid><dc:creator><![CDATA[nola-meets-pura-vida]]></dc:creator><pubDate>Thu, 23 Nov 2023 01:32:00 GMT</pubDate></item><item><title><![CDATA[Fly me to the moon]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/9d7beb9a2a1cc4369af58ca0e19d8d28_large.jpg" /><figcaption>Fly me to the moon</figcaption></figure><p>Heute ist mein Geburtstag. Yeah, happy birthday to me. </p><p>Wie in jedem Jahr, verbringe ich diesen Tag mit den Menschen, die mir am wichtigsten sind. Jedes Jahr machen meine Familie und ich einen schönen Ausflug. </p><p>In diesem Jahr, habe ich mir ein Ziel ausgesucht, dass seit Jahren auf meiner Liste, der Orte, die ich einmal sehen möchte, steht.  Wir fahren nach Cape Canaveral, dem wohl bekanntesten Weltraumbahnhof der Welt. </p><p>Von unserem Haus erreicht man das Kennedy Space Center in ca. 2 Stunden. Das sagen  das Navigationsgerät und auch Google Maps übereinstimmend. Das ist die Theorie. In der Praxis sieht es aber ganz anders aus. Jeden Morgen bildet sich rund um Orlando eine wahre Blechlawine, die über den Highway rollt und jegliche Zeitplanung pulverisiert. Mir scheint,  dass es eine patriotische Pflicht eines jeden Amerikaners ist, täglich mindestens 3 Stunden mit dem SUV im Stau zu stehen.</p><p>Nach einer schier nicht enden wollenden Fahrt sehen wir dann das erste NASA Gebäude. Wir haben es geschafft. KSC ( Kennedy Space Center) here we are. Da die Anlage riesig ist und wir so viel wie möglich sehen wollen, habe ich im Vorfeld eine Explorer Tour gebucht, die uns auch an Plätze bringt, die man zu Fuss nicht erreicht. </p><p>In den 50iger Jahren guckten die Amerikaner in Sachen Weltraum ziemlich dumm aus der Wäsche. Trotz der viel gepriesenen Überlegenheit der USA waren es die Sowjets, die den ersten Sputnik und später den ersten Menschen ins Weltall brachten. Alle Versuche der Amerikaner  gleichzuziehen ,scheiterten kläglich.  Nun könnte man sagen, nehmt es sportlich, man kann nicht immer gewinnen. Aber bei den Weltraummissionen ging es  natürlich nicht um einen olympischen Wettkampf. Der kalte Krieg lief auf Hochtouren und man befürchtete , dass aus dem All auch Angriffe des Gegners erfolgen könnten. Daher musste man unbedingt zumindest einen Status Quo erreichen. </p><p>1961 bat der junge amerikanische Präsident John F Kennedy den Senat um erhebliche finanzielle Mittel für ein Projekt, dass es so noch nie gegeben hatte. Er wollte einen Menschen auf den Mond schicken. Der Senat bewilligte die Mittel, sicher auch aus Sorge, dass die Russen ihren Vorsprung in der Raumfahrt weiter ausbauen könnten. </p><p>Mit seiner legendären Rede, die in etwa so ging:" Wir werden noch in diesem Jahrzehnt zum Mond fliegen. Nicht weil es leicht ist, sondern weil es schwer ist.", hatte er auch die Bürger seines Landes in der Tasche. </p><p>Erster Stopp während unserer Tour ist der Ort, wo Neil Armstrong, Buzz Aldrin und Michael Collins am 16.7. 1969 das Raumschiff Apollo 11 bestiegen und das Unmögliche möglich machten. Sie landeten auf dem Mond. Millionen Menschen saßen damals vor den Radios und den Schwarz-Weiss Fernsehern und hörten die berühmten Worte :" Das ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein grosser Schritt für die Menschheit."  Ein wenig Gänsehaut habe ich schon, als ich die Startrampe sehe. Hier wurde Weltgeschichte geschrieben. Alle Flüge des Mercury und des Apollo Projektes starteten von hier. </p><p>Weiter geht unsere Fahrt, vorbei an den Hallen von Space X , dem Weltraumprojekt von Elon Musk, dem Tesla Mann. Heute ist ein Start einer seiner neuen Rakete geplant, erfahren wir. Der erste Start war nicht erfolgreich, nun hofft das Team des Milliardärs auf einen besseren Verlauf. </p><p>Wir erfahren auch, dass Cape Canaveral eine Mission Control hat, die nur für die Starts zuständig ist. Die Kontrolle über die eigentliche Weltraummission hat dann Houston. Weiter erzählt der Guide, dass von Cape Canaveral Raketen in eine äquatoriale Umlaufbahn gebracht werden. Es gibt eine weitere Umlaufbahn um die Pole, die von Südamerika gestartet wird. </p><p>Wir fahren an riesigen Bahnen vorbei, auf denen die Raketen zur Startrampe transportiert werden. Gigantische Ausmaße hat das alles. Bald erreichen wir die Startrampe, an der sich eine der grössten Tragödien der Raumfahrt abgespielt hat. </p><p>Der 28.Januar 1986 war ein frostiger Morgen in Florida. Lange war unklar, ob das Spaceshuttle Challenger aufgrund der widrigen Bedingungen starten könnte, doch die Ingenieure gaben ihr Go für den 25. Flug des Shuttles.  An Bord erstmals eine Amateurastronautin. Eine Grundschullehrerin, die ihre Klasse aus dem All unterrichten wollte. Nur wenige Sekunden nach dem Start zerbarst das Raumschiff und stürzte in den Atlantik.Alle sieben Astronauten kamen ums Leben.  Durch den Frost war ein Dichtungsring porös geworden. Dadurch trat eine Stichflamme aus, die den Haupttank explodieren lies. Ich sass damals geschockt vor dem Fernseher und konnte gar nicht begreifen, was da gerade geschehen war. </p><p>Dem legendären Spaceshuttle ist eine ganze Halle gewidmet. Nach einem hollywoodreifen Film über die Entwicklung des Shuttles, öffnen sich die Türen dann für dieses Meisterwerk der Technik.  Ein nächster Gänsehautmoment. Ein echtes Spaceshuttle, direkt vor unseren Augen.  Unglaublich. Unsere Enkeltochter darf im Cockpit des Shuttles sitzen, auf eine Raumfahrertoillette gehen und sieht, wie ein Astronaut schläft und ihr Entschluss steht fest: Ich werde auch Astronaut, sagt sie. Warum nicht.  Nichts ist unmöglich. </p><p>Vielleicht startet sie dann ja von einer der Startrampen hier im Cape Canaveral zum Mars, denn das ist das nächste grosse Projekt der NASA.</p><p>Zuvor, wird aber das Mondprojekt wieder aufgenommen, in ca. 5 Jahren, sollen Menschen dauerhaft auf den Mond gebracht werden. </p><p>Die Zeit im Kennedy Space Center vergeht wie im Flug. Es wird schon dunkel, als wir uns auf den Heimweg machen, glücklich, zufrieden und mit vielen neuen Informationen rund um die Raumfahrt. </p><p>Morgen dann hat unsere Enkeltochter ihren Tag. </p><p>Mickey und Minnie haben geladen. </p><p>P.S. Auch der zweite Start der Rakete von Elon Musk misslang. Die Rakete explodierte kurz nach dem Start( Gott sei dank unbemannt) </p><p><br /></p><p><br /></p><p><br /></p><p><br /></p><p><br /></p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/5e2864cb509249f08dfc2865e35cfd9c_large.jpg" /><figcaption>Fly me to the moon</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/9463fd9bf2d08237ec363f9ff9d579ca_large.jpg" /><figcaption>Fly me to the moon</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/3e78f2e31e8c5d0a2772a4dda4e06921_large.jpg" /><figcaption>Fly me to the moon</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/d60c78217f128f1f6ad8d6c7e95d48a2_large.jpg" /><figcaption>Fly me to the moon</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/fcf5173baf33fdef54ee761f28e78e3d_large.jpg" /><figcaption>Fly me to the moon</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/nola-meets-pura-vida/fly-me-to-the-moon</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/nola-meets-pura-vida/fly-me-to-the-moon</guid><dc:creator><![CDATA[nola-meets-pura-vida]]></dc:creator><pubDate>Wed, 22 Nov 2023 02:56:00 GMT</pubDate></item><item><title><![CDATA[Welcome to the Sunshine State]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/f35a7946bff74fafad443f9a8e184d09_large.jpg" /><figcaption>Welcome to the Sunshine State</figcaption></figure><p>Vor  20 Jahren fragte mich eine Kollegin einmal:" Ihr reist so viel, wollt ihr nicht auch mal in die USA?" Damals kam, wie aus der Pistole geschossen ein klares Nein. An den USA reizt uns nichts. Dort wollen wir nicht hin. Nun wollte es der Zufall, dass der Startpunkt einer Karibikkreuzfahrt Fort Lauderdale in Florida war.  Von diesem Zeitpunkt an, hatte uns das USA Fieber gepackt. </p><p>Mittlerweile haben wir schon unzählige Orte im Land der unbegrenzten Möglichkeiten bereist. Aber kein Bundesstaat hat es uns so angetan wie Florida. Inzwischen  ist nach Florida zu reisen, wie nach Hause zu kommen. Fast jedes Jahr sind wir hier unterwegs und geniessen die Sonne  und das unbeschwerte Leben. </p><p>Unser Reisemonat, der November, ist eigentlich ein guter Zeitraum. Es ist nicht mehr so drückend heiss, wie im Sommer und es regnet seltener. </p><p>Nun kann es aber durchaus sein, dass es ein Kaltluftpfropfen aus dem Norden Kanadas und den USA bis in den Süden schafft und so haben wir schon öfter im November bei Nachttemperaturen um 0 Grad und Tagestemperaturen von 15 Grad gefroren und uns gewünscht, wir hätten die Schneeanzüge dabei. Gott sei dank geht die Kälte so schnell, wie sie gekommen ist und nach 2-3 Tagen liegt man bei 28 Grad, Sonnenschein und strahlend blauem Himmel am Strand und verarztet die  Frostbeulen der letzten Tage. </p><p>Normalerweise bleibt man im November von den gefürchteten Hurrikans, die Florida regelmässig verwüsten, verschont. Aber auch hier gilt die Regel, es ist sicher, dass nichts sicher ist. </p><p>Dieses Jahr ist ein El Niño Jahr. Ein Wetterphänomen, dass die Temperatur des Pazifik steigen lässt und für Chaos in den Wetterküchen der Welt sorgt. Überraschenderweise, gab es in diesem Jahr keine starken Hurrikans, obwohl der Atlantik Temperaturhöchstwerte aufwies. Ob El Niño das bewirkt hat, weiss ich nicht. Ich bin mir aber sehr sicher , dass ein Klimaforscher eine  Antwort auf diese  Frage kennt, die irgendwie lautet, der Klimawandel ist  schuld. </p><p>  Nach 14 Tagen im tropischen Costa Rica freuen wir uns nun auf eine kleine Abkühlung in Florida. </p><p>In diesem Jahr wagen wir ein weiteres Experiment. Praktisch ist es für uns auch ein El Niño Jahr zwei grosse Veränderungen in einen Urlaub. </p><p>Anstatt ins Venedig Südwestfloridas Cape Coral zu reisen, machen wir Urlaub in Davenport nahe Orlando. Unsere Kinder erholen sich hier und wir gesellen uns zu ihnen, in der Hoffnung, dass dieses Experiment gelingt.  ( Ich vermisse jetzt schon die Kanäle Cape Corals)!</p><p>Nach nur 3 Stunden Flug erreichen wir die Hauptstadt der Vergnügungsparks. Es ist angenehm warm, ohne die grosse Luftfeuchtigkeit Costa Ricas. Unser Schwiegersohn, der uns vom Airport abholt, erzählt, dass es bereits den ganzen Tag geregnet hat und auch auf der Fahrt nach Davenport regnet es weiter. Kein Grund zur Sorge, solch ein Regen geht rasch vorbei hier im Sunshine State. Als es auch am nächsten Tag durchgängig regnet, werden wir etwas unruhig und sehen uns die Nachrichten an. Bitte was? Ein Tropensturm hat es sich bei seinem Zug von Jamaika über den Atlantik vor der Ostküste Floridas gemütlich gemacht und versorgt den Sunshine State mit sintflutartigen  Regengüssen. Super ,wir gefangen in der biblischen Sintflut. Zeitweise regnet es so stark, dass wir Ausschau nach dem nächsten Bootshändler halten, der bei der Anmietung eines Bootes ein Auto in Zahlung nimmt. </p><p>Den Tag verbringen wir mit unserer Enkeltochter im Crayola Land. Einem Paradies für Kinder, in dem sich alles um die berühmten Wachsmalstifte dreht. Ja die Amerikaner wissen, wie man Kindern Spass und Spiel bietet. Wir malen, schmelzen Crayolas ein und machen lustige Figuren daraus und wir basteln unsere Kronen, die wir mit Crayolas anmalen. Alle werden wir wieder ein bisschen zu Kindern.  Ein tolles Erlebnis. </p><p>Für den kommenden Tag haben wir einen Besuch im Disneyworld geplant.  Der Tropensturm hängt fest und hat anscheinend den Plan, ganz Florida zu versenken. Also fragen wir höflich im Disneyworld an, ob wir den Termin bei Mickey und Minnie verschieben dürfen.  Die Dame am Telefon hat Mitleid und gegen einen nicht unerheblichen Aufpreis wird der Termin verschoben. Gott sei dank. Ich hatte mich schon ganz in Neopren  und mit Mickey Maus Ohren  gekleidet in einem Boot durchs Magic Kingdom fahren sehen, begleitet von Ariel und Nemo .</p><p>Schlussendlich geht dem Sturm die Puste aus und er wird zu einem mickrigen Tiefdruckgebiet, das sicher bald die Europäer mit Regen und Wind versorgen wird. Wir sind ihn aber los. </p><p>Morgen heisst es dann Petrus sei dank</p><p>Kennedy Space Center wir haben kein Problem. </p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/f35a7946bff74fafad443f9a8e184d09_large.jpg" /><figcaption>Welcome to the Sunshine State</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/3607002e9d7de77195ceb1bffbd36527_large.jpg" /><figcaption>Welcome to the Sunshine State</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/fa31b37e8098f58b109c83e00d41eebb_large.jpg" /><figcaption>Welcome to the Sunshine State</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/fb5ac5b5b3013d27cf9b15e12ec7549e_large.jpg" /><figcaption>Welcome to the Sunshine State</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/8ad0c4780bd81c5e6ea28870edacdc99_large.jpg" /><figcaption>Welcome to the Sunshine State</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/ddfdc95035ae3424498560fe9a24fe76_large.jpg" /><figcaption>Welcome to the Sunshine State</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/aa70209b5bc07bd37987ea3bbc5889c1_large.jpg" /><figcaption>Welcome to the Sunshine State</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/bba8ab5153886bdf7b8a6afa8d67e14d_large.jpg" /><figcaption>Welcome to the Sunshine State</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/nola-meets-pura-vida/welcome-to-the-sunshine-state</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/nola-meets-pura-vida/welcome-to-the-sunshine-state</guid><dc:creator><![CDATA[nola-meets-pura-vida]]></dc:creator><pubDate>Tue, 21 Nov 2023 04:00:00 GMT</pubDate></item><item><title><![CDATA[Pura Vida Costa Rica]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/16822a9fb87e076beeb16b96b1f089d1_large.jpg" /><figcaption>Pura Vida Costa Rica</figcaption></figure><p>Vor 14 Tagen sind mein Mann und ich aufgebrochen, in eines der grossen Naturparadiese dieser Erde. </p><p>Costa Rica hat uns auch dieses Mal begeistert mit seiner unbeschreiblichen Natur und seinen überaus freundlichen Menschen. Stress und Hektik sind hier Fremdwörter. Die Uhren ticken in einem entspannten Rhythmus, der Balsam für die Seele ist.  Würde es in Deutschland doch nur einen Bruchteil dieser Gelassenheit geben. Wie schön könnte das Leben sein. Unser uns scheinbar angeborener Drang nach Perfektionismus lässt dies aber einfach nicht zu. </p><p>Josh aus Seattle, mit dem wir die Bootstour auf dem Golfo Dulce gemacht haben und der seit 20 Jahren in Costa Rica lebt, erzählte, dass sich seine Wertvorstellungen vollkommen geändert haben, seit er hier lebt. Er sagte:" Ich bin nicht reich, kann mir keine teuren Autos oder Häuser leisten, aber wozu sollte ich das brauchen. Ich bin gesund und lebe im Paradies. Mehr braucht der Mensch doch nicht. Wie recht er hat. </p><p>Unsere Reise nach Costa Rica war auch ein Experiment. Zum ersten Mal sind wir über einen so langen Zeitraum mit Leuten gereist, die wir so gut wie gar nicht kannten. Wir müssen feststellen, dass dieses Experiment gescheitert ist. Zu verschieden war die Auffassung zu verschiedensten Dingen. Vor allem die "Nehmermentalität" , die zwei unserer Mitstreiter an den Tag gelegt haben, ist uns völlig fremd. Wir mussten feststellen, dass wir grundverschieden sind. Wenn man, wie wir über so lange Zeit eng beieinander ist, stellt das ein grosses Problem dar.</p><p>Aber trotz aller Widrigkeiten hatten wir einen wunderbaren Urlaub in unserem kleinen Paradies. </p><p>Pura Vida Costa Rica</p><p>Hasta Luego</p><p>Florida, here we come !</p><p> </p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/16822a9fb87e076beeb16b96b1f089d1_large.jpg" /><figcaption>Pura Vida Costa Rica</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/5cf64c919c3414cd0d41afa8fc2f7654_large.jpg" /><figcaption>Pura Vida Costa Rica</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/40c77f21aeeb19cefec4e8b7063df29d_large.jpg" /><figcaption>Pura Vida Costa Rica</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/3f4a26ec2667e4268f24320aa4f3a271_large.jpg" /><figcaption>Pura Vida Costa Rica</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/a54fdf4a2897bc15c54996d0c4e1221a_large.jpg" /><figcaption>Pura Vida Costa Rica</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/nola-meets-pura-vida/pura-vida-costa-rica-0</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/nola-meets-pura-vida/pura-vida-costa-rica-0</guid><dc:creator><![CDATA[nola-meets-pura-vida]]></dc:creator><pubDate>Sat, 18 Nov 2023 21:35:00 GMT</pubDate></item><item><title><![CDATA[Ein Tag auf dem Meer]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/90ee4b26efa8ba774a52c0273e0c4711_large.jpg" /><figcaption>Ein Tag auf dem Meer</figcaption></figure><p>Nachdem wir den Corcovado von Land aus bestaunt haben, geht es heute aufs Wasser. Wir machen eine Bootstour auf dem Golfo Dulce. </p><p>Josh, unser Guide aus Seattle, der bereits seit 20 Jahren in Costa Rica lebt, empfängt uns gut gelaunt auf seinem Boot und schon gehts los. Wir starten bei strahlendem Sonnenschein. Josh erklärt, dass am Golfo Dulce an 300 Tagen im Jahr blauer Himmel und Sonne zu sehen sind und das in einer Region, die zu den regenreichsten der Erde gehört. </p><p>Grund hierfür ist der angrenzende Dschungel. Hier steigt ab Sonnenaufgang die Feuchtigkeit nach oben und es bilden sich riesige Wolken, die dann am Nachmittag für reiche Regenfälle  über dem Dschungel sorgen. Das gesamte Meer wird umspannt von einem Wolkengürtel und in der Mitte strahlt die Sonne von einen azurblauen Himmel.,</p><p>Unser Guide erklärt uns auch, woher der Name Golfo Dulce( süsser Golf)  kommt. Die Einheimischen nannten ihn so, weil das Süsswasser, welches aus 16 Flüssen ins Meer mündet, sich über das Salzwasser schiebt und so, das sagen die Einheimischen, könnte man aus dem Meer trinken.,</p><p>Wir sind noch nicht lange unterwegs, da stoopt unser Bootsführer. Eine Schildkröte treibt im Wasser. Gerne lässt sie sich fotografieren, bevor sie davongleitet. Wir geniessen die wunderschöne Landschaft und die Geschichten, die Josh zu erzählen weiss. Zum Beispiel die über seinen Kumpel Stefan aus Deutschland, der in der Band Böhse Onkelz spielt. Er hat hier in Costa Rica unweit unserer Unterkunft ein Haus. Anstatt Heavy Metall Klängen, hört Stefan hier Meditationsmusik und macht Yoga. Einer guten Freundin hat er ein Stück Land gekauft, auf dem sie eine kleine Gaststätte eröffnet hat. </p><p>Als wir an einem Bilderbuchstrand vorbeifahren, sehen wir eine Villa versteckt hinter Palmen. Diese Villa, so weiss Josh zu berichten, gehört Mel Gibson, der aber fast nie hier ist. </p><p>Die üppig grünen Ufer des Golfo Dulce, sind Heimat unzähliger Vogelarten, die wir hier sehen. </p><p>An einem kleinen Strand  halten wir an und nehmen ein Bad im herrlich warmen Golf. Keine Wellen, 26 Grad Wassertemperatur, was will man mehr. Lediglich die Tatsache, dass wir kurz zuvor einen Stachelrochen an genau der Stelle gesehen haben, wo wir jetzt baden, lässt mich immer wieder unruhig nach unten schauen. </p><p>Bei einem kleinen Strandspaziergang offenbart sich die ganze Schönheit dieser Gegend. </p><p>Zwischen zwei Palmen ist eine Hängematte gespannt. Das perfekte kitschige Fotomotiv. Ich in der Hängematte unter Palmen. Ich lege mich in die Hängematte und augenblicklich finde ich mich auf dem Rücken liegend auf den Steinen wieder.,Der Einstieg will geübt sein. Soviel steht fest. </p><p>Wir setzen unsere Tour fort und sehen einige Delfine, die kurz mit uns spielen, dann aber abdrehen. Leider tauchen Buckelwale, die hier in  den warmen Gewässern ihre Kinder bekommen, nicht vor unseren Linsen auf. Wir sind zwei, drei Wochen zu spät, die Wale sind bereits auf den Weg in die Antarktis. </p><p>Plötzlich ändert sich die Kulisse. Wir scheinen über einen Spiegel zu gleiten. Die Wolken spiegeln sich im Wasser, es ist nicht eine Welle zu sehen. Am Horizont meint man Fata Morganas wie in der Wüste auszumachen. Ein hellblauer Spiegel mit einem Boot darauf. Ich habe so etwas noch nie gesehen und genau, wie meine Mitstreiter bin ich sprachlos. </p><p>In den Mangroven des Golfo Dulce, macht unser Guide auf der rechten Seite ein Krokodil aus. Wie aufgescheuchte Hühner  rennen alle  nach rechts , um ein Foto zu erhaschen. Das Boot hat bedenkliche Schlagseite und nur das Einschreiten meines Mannes, verhindert, dass wir kentern und ich mich zwischen einer Bande gefrässiger Krokodile wiederfinde. </p><p>Unsere Tour neigt sich dem Ende. Unterwegs sehen wir noch einige Delfine, die sofort ins Kameravisir der Anderen  geraten, die aufgeregt, jede Bewegung der fröhlichen Gesellen auf Speicherchip haben müssen. Ich beschliesse, einfach nur dieses unglaubliche Naturschauspiel zu geniessen., </p><p>Gegen Mittag erreichen wir den Hafen von Puerto Jinenez. Ein schöner Vormittag geht zu Ende, in einer der unberührtesten Flecken dieser Erde. </p><p>Den Nachmittag verbringen wir mit Kofferpacken,,denn schon morgen heisst es</p><p>Bye bye Costa Rica. </p><p><br /></p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/90ee4b26efa8ba774a52c0273e0c4711_large.jpg" /><figcaption>Ein Tag auf dem Meer</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/fc8811ca75493b651d1454cf224dd72e_large.jpg" /><figcaption>Ein Tag auf dem Meer</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/3642790ede4f0e2aafbdba06f167dcd7_large.jpg" /><figcaption>Ein Tag auf dem Meer</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/e2e8e3c3506c93eda653262ca15a3c09_large.jpg" /><figcaption>Ein Tag auf dem Meer</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/9b24d43a4389d5db116a4fbc29fd5400_large.jpg" /><figcaption>Ein Tag auf dem Meer</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/7f333fcf5d1a83147fdfdeb4bccbc022_large.jpg" /><figcaption>Ein Tag auf dem Meer</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/d95fa202fbb5bef616776822714f318b_large.jpg" /><figcaption>Ein Tag auf dem Meer</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/22eb7327acb4e82579c5dd22b447fd61_large.jpg" /><figcaption>Ein Tag auf dem Meer</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/9dc13fce140d1c33671a9539f893ec0e_large.jpg" /><figcaption>Ein Tag auf dem Meer</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/nola-meets-pura-vida/ein-tag-auf-dem-meer</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/nola-meets-pura-vida/ein-tag-auf-dem-meer</guid><dc:creator><![CDATA[nola-meets-pura-vida]]></dc:creator><pubDate>Fri, 17 Nov 2023 01:42:00 GMT</pubDate></item><item><title><![CDATA[Ein Traum wird wahr]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/19ba487587ceb8b0823e6518ea4d7d3e_large.jpg" /><figcaption>Ein Traum wird wahr</figcaption></figure><p>Es gibt einige Orte auf dieser Erde, die ich in meinem Leben sehen möchte. </p><p>Einer davon ist der Corcovado Nationalpark. Dieser Park gilt laut National Geographic als der Ort mit der grössten Biodiversität der Erde. </p><p>Auf  164 Quadratkilometern, findet man 5 Prozent der weltweiten Artenpopulation. Der Corcovado ist die Heimat von Tapiren, Pumas, Ozeloten, 4 verschiedenen Affenarten, Reptilien, Fröschen, Vögeln, Fischen und Insekten.</p><p>Bei unserer letzten Reise nach Costa Rica hatten wir nicht das Glück, dieses Paradies für Tierfreunde zu erleben. Aber in diesem Jahr ist es nun endlich soweit. </p><p>Um 4.00 Uhr holt uns William unser Guide, vom Haus ab. William gilt als absoluter Experte für diese Region und sogar die Universität San Jose, fragt den Naturguide oftmals um Rat. Warum trägt William Gummistiefel, denke ich. Wir wollen doch einen Hike machen und nicht fischen gehen. Die Antwort sollte ich sehr bald erhalten.</p><p>William ist froh, dass ich etwas spanisch spreche, denn er selber hatte nie die Chance, englisch zu lernen, da er keine Schule besuchen konnte, in der englisch gelehrt wurde. </p><p>Ziemlich müde besteigen wir unser Auto und William weist uns den Weg. Es geht auf einer Holperpiste durch die Nacht. Aus dem Augenwinkel sehen wir etwas über die Strasse huschen. William bedeutet meinem Mann anzuhalten. Bewaffnet mit der Taschenlampe wage ich mich in die Nacht hinaus. Ein Caiman hat unseren Weg gekreuzt. Er ist deutlich kleiner als seine Verwandten die Krokodile. Das erste Mal sehe ich einen Caiman in freier Wildbahn. Alle sind begeistert aber schnell gibt uns William zu verstehen, dass wir weiter müssen. </p><p>Da unser Guide beste Kontakte zu den Verantwortlichen des Corcovado hat, ist es uns erlaubt, bereits drei Stunden vor der Öffnung des Nationalparks das Gelände zu betreten und so erreichen wir gegen 5.00 Uhr den Strand, der schlichtweg unbeschreiblich ist. Der Dschungel reicht bis ans tosende Meer. Die Wellen türmen sich auf. Die aufgehende Sonne taucht alles in ein magisches Licht. Ja dieser Ort ist einzigartig und wir haben ihn ganz für uns alleine. Wir wandern am Strand entlang und sehen unzählige Aras, die in den Bäumen sitzen, Nasenbären, die nach Schildkröteneiern im Sand suchen und sehr schnell fündig werden und immer wieder bestaunen wir die unbändige Kraft der Wellen, die sich tosend brechen. </p><p>Wir wandern am Strand, vor uns liegen kleine Bäche, die durchquert werden müssen und die uns vor die Entscheidung stellen , nasse Füsse in den nassem Trekkingschuhen oder nasse Füsse mit Sand in den trockenen Trekkingschuhen. Spätestens jetzt wissen wir, warum Gummistiefel heute das Schuhwerk unserer Wahl hätte sein sollen. Nicht nur unsere Schuhe sind nass, auch wir gleichen durch die hohe Luftfeuchtigkeit einem vollgesogenen Schwamm. </p><p>Nach 45 Minuten erreichen wir die  Rangerststion La Leona und damit einen der drei Zugänge zum Nationalpark. Endlich eine Pause, um etwas zu essen und sich den Schweiss vom Körper zu wischen. </p><p>Auf gehts.,Tapire, Pumas und Ozelote wir kommen. </p><p>Der Dschungel des Corcovado verschluckt uns. Hier drinnen herrscht ein Klima, wie in einer Sauna.,Die Luftfeuchtigkeit liegt bei nahe 100 Prozent. Der Schweiss läuft in reissenden Strömen an mir herunter. Es ist unbeschreiblich. Wir wandern durch tiefsten Dschungel und finden zunächst nichts. Nicht ein Tier kreuzt unseren Weg. Auch die Tapirspur, die unser Guide findet, ist kalt.  Ich glaube, auch William ist ziemlich verzweifelt, als wir den Dschungel verlassen und am Strand eine kurze Rast machen. Bis jetzt scheint es, als wenn die Tiere sich gegen uns verschworen haben. Teil zwei des Walks steht an, wir werden in den nächsten Teil des Dschungels wandern, beschliesst William und watet bereits im knietiefen Wasser, dass uns von diesem Teil trennt. Wir rennen wie aufgescheuchte Hühner umher, auf der Suche nach einer seichten Stelle für die Durchquerung des Flusses. Keine Chance, entweder kriegen wir alle nasse Füsse und Schuhe oder wir kapitulieren, so wie es eine unserer Mitstreiterin bereits getan hat. Sie ist den Strapazen der Wanderung nicht gewachsen und beschliesst umzukehren, um am Auto auf uns zu warten. </p><p>Was machen wir. Wir beratschlagen uns, während William geduldig am anderen Ufer wartet. Da eine Durchquerung des Flusses ohne Schuhe aufgrund der grossen Steine im Wasser zu gefährlich erscheint, schwenken wir die weisse Flagge. Corcovado wir ergeben uns. </p><p>Unser Guide versteht unsere Bedenken und wir wandern auf dem selben Trail zurück, auf dem wir gekommen sind. Bemitleidenswerte Kreaturen, die schwitzend über Stock und Stein stolpern, Bäche durchqueren und immer erschöpfter sind. Tatsächlich scheint uns das Glück an diesem Tage nicht ganz verlassen zu haben, denn wir sehen Spidermonkeys, Kapuzineraffen, Squirrler Monkeys und eine grosse Nasenbärfamilie. Und zuguter letzt erklimmt ein Ameisenbär vor uns einen Baum auf der Suche nach Termiten. </p><p>Wir bewältigen an diesem Tag ein Laufpensum von 10 km unter tropischen Bedingungen und kommen erstmals während dieser Reise an unsere körperlichen Grenzen. Sehr bald verstehen wir, dass ein solcher Hike in einer derart anspruchsvollen Umgebung mehr als die körperliche Fitness eines Couchpotatoes erfordert. </p><p>Mit schmerzenden völlig durchnässten Füssen und "krummem" Rücken besteigen wir unser Auto und sind trotz allem glücklich. </p><p>Wir haben eines der letzten grossen Naturparadiese dieser Erde erlebt. Was kümmert da der kommende Muskelkater. </p><p>Eine kleine Belohnung habe ich für die tapferen Naturkundler noch. Ich habe einen Tisch zum Abendessen, in der schönsten Lodge der Osa Halbinsel dem Lapa Rios bestellt. Bei unserem Dreigängemenü in wunderschöner Umgebung, lassen wir den Tag Revue passieren. Der Corcovado hat nicht alle seine Juwele offenbart, die er beherbergt, aber was wir gesehen haben war unbeschreiblich schön. </p><p>Corcovado ein magischer Ort. </p><p><br /></p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/0224037725e65d99b89ddd360e88d665_large.jpg" /><figcaption>Ein Traum wird wahr</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/68a7d2302859ac12f04c0bf0c38ebdfe_large.jpg" /><figcaption>Ein Traum wird wahr</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/e5a2ebb13d113b926b3b1901a5be9b08_large.jpg" /><figcaption>Ein Traum wird wahr</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/c3a79f2d8b7adf259df2e78ed21d9861_large.jpg" /><figcaption>Ein Traum wird wahr</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/8a101be9047c551055ffb628a163b0b6_large.jpg" /><figcaption>Ein Traum wird wahr</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/0f939afe87e9f563c01242970b4ed1f8_large.jpg" /><figcaption>Ein Traum wird wahr</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/8d2cc2166db5f20c5af22e221fe62f1e_large.jpg" /><figcaption>Ein Traum wird wahr</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/17551e45141b3451b5cf382c3e6b452f_large.jpg" /><figcaption>Ein Traum wird wahr</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/f673d189df356e55943900e158a5db4b_large.jpg" /><figcaption>Ein Traum wird wahr</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/nola-meets-pura-vida/ein-traum-wird-wahr-0</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/nola-meets-pura-vida/ein-traum-wird-wahr-0</guid><dc:creator><![CDATA[nola-meets-pura-vida]]></dc:creator><pubDate>Wed, 15 Nov 2023 00:28:00 GMT</pubDate></item><item><title><![CDATA[Welcome to the jungle]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/22bc59fc463d1d73137da6c20e4e7144_large.jpg" /><figcaption>Welcome to the jungle</figcaption></figure><p>Heute begeben wir uns in eine der entlegensten Orte Costa Ricas. Die Osa-Halbinsel liegt am südlichsten Zipfel des Landes und gilt als einer der aussergewöhnlichsten Regionen dieser Erde mit einer der grössten Artenvielfalten des Planeten. </p><p>Von unserer Traumvilla in Manuel Antonio brechen wir also auf in unberührte Natur, kurz we are ready for the Jungle. </p><p>Vor das Dschungelerlebnis hat der liebe Gott eine lange Anreise mit dem Auto gestellt. Wir fahren durch hübsche Orte, wie zum Beispiel Uvita, Heimat des Ballenas Marineparks. In dieser Gegend tummeln sich von August bis Oktober zahllose Buckelwale, die hier in den warmen Gewässern des Pazifik ihre Babies zur Welt bringen. Witzigerweise gibt es in Uvita einen Strand, der wie eine Walflosse aussieht, </p><p>Nach ca. 3 Stunden kommen wir in Puerto Jimenez an, dem Sprungbrett für die Osa Halbinsel. </p><p>Nun steht der schwierigste Teil der Reise an, eine "Strasse" führt in unser Haus, die übersäht ist mit Schlaglöchern, die Meteoritenkratern ähneln. Man fragt sich ,ist das noch Strasse oder schon Krater. Wie schon bei unserer ersten Reise irren wir ziemlich verloren umher. In diesem Teil der Welt funktioniert nicht mal das gute alte GPS. </p><p>Irgendwann reicht es uns und wir fragen einen uns entgegenkommenden Fahrer eines Trucks nach dem Weg. Wir sind tatsächlich gar nicht so weit vom Ziel entfernt. </p><p>Unsere Bungalowanlage im Dschungel erwartet uns. Als wir aus dem Auto steigen, scheint es allen  die Sprache zu verschlagen. </p><p>Ich kann den inneren Aufschrei unserer drei Mitstreiter förmlich hören. </p><p>"Was zur Hölle ist das? Wir wollen ein Tulemar und keine Baumhöhle."</p><p>Langsam erlangen alle ihre Fassung wieder und wir betreten das urige Haus. Mit schöner Küche und Open Air Sitzbereich. </p><p>Zeit sich einzurichten. Die Mienen beim gemeinsamen Kaffee verraten mir, dass alle noch unter Schock stehen. Von der Luxusvilla zum Baumhaus, welch ein Abstieg, höre ich sie in sich hineinfluchen. Ich finde das Haus gemütlich ,rustikal. Als alle ihre Fassung wiedererlangt  haben, heisst es Feuer frei. Es ist zu warm, die Betten sind zu klein, die Sachen werden feucht,</p><p>haben wir überhaupt warmes Wasser, das Haus hat keine Fensterscheiben, was kommt da alles hereingekrabbelt. Bla, bla, bla. Leute, wir sind im Dschungel in the middle of nowhere, was habt ihr erwartet? Ich verspüre den Drang, mich zu entschuldigen, aber wieso? Ihr habt das Haus doch mit ausgesucht, also, so what, gebe ich nur zu verstehen. Das Haus ist tatsächlich sehr gemütlich. Vom Wohnbereich hat man einen traumhaften Blick auf das Meer und man ist umgeben von Wildlife. Praktisch Tulemar in der Aldiversion. Natürlich sage ich das nicht, aber denke mir meinen Teil. </p><p>Ich habe das Gefühl, dass alle Angst haben, ins Bett zu gehen und eine Mitstreiterin macht es sich dann sogar auf einer Mattratze im oberen Bereich des Hauses gemütlich für die Nacht. </p><p>Meine Kollegin, die uns begleitet, wird recht bissig und als ich sie frage, ob ich ein Hotel für sie buchen soll, kommt wie aus der Pistole geschossen: Ja. </p><p>Okay honey, thats not a problem at all. Ich suche ihr eine Lodge hier auf Osa aus und nenne ihr den Preis pro Nacht. Er liegt bei 800 Dollar. Auf meine Frage, ob ich buchen soll, erhalte ich nur ein kleinlautes "nein".Auf Osa gibt es nur entweder preiswerte, einfache Unterkünfte oder Luxuslodges.  Wer im Dschungel in einem der entlegensten Orte der Erde Luxus braucht, muss Luxuspreise zahlen. </p><p>Gut ,die Nacht wird kurz, wir werden am nächsten Tag bereits um 4.00 Uhr aufbrechen zum ersten Hike. Also heisst es gute Nacht. </p><p>Ich schlafe wunderbar in dieser Nacht, die Natur singt ein Schlaflied, wie es schöner nicht sein kann. </p><p>Welcome to the Jungle</p><p><br /></p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/2bca598cdf07f094ea7c90e7b47c2a4a_large.jpg" /><figcaption>Welcome to the jungle</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/61b189c7db5bcb88ff57b8edb3a88daf_large.jpg" /><figcaption>Welcome to the jungle</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/fec6858ad2b040a28e002eb6e6c5247c_large.jpg" /><figcaption>Welcome to the jungle</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/03dcd9ca7d60eaa9e890d001bf9c3048_large.jpg" /><figcaption>Welcome to the jungle</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/nola-meets-pura-vida/welcome-to-the-jungle-7</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/nola-meets-pura-vida/welcome-to-the-jungle-7</guid><dc:creator><![CDATA[nola-meets-pura-vida]]></dc:creator><pubDate>Tue, 14 Nov 2023 19:11:00 GMT</pubDate></item><item><title><![CDATA[Letzter Tag im Paradies]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/8df41d2d6f3ef991eca510b2fb2c3bf0_large.jpg" /><figcaption>Letzter Tag im Paradies</figcaption></figure><p>Wie schnell doch eine Woche vergeht. Schon morgen verlassen wir diesen wunderschönen Ort und begeben uns in ein weiteres Paradies. Die Osa Halbinsel wird unser letzter Stopp in einem Land sein, dass ich so sehr in mein Herz geschlossen habe. </p><p>Da mich Montezumas Rache heute komplett lahmgelegt hat, gönne ich mir etwas Ruhe, liege auf dem Balkon und geniesse den überwältigenden Ausblick. </p><p>Eigentlich möchte ich gar nicht weiterreisen. Das Tulemar ist ein so unglaublicher Ort, dass mir der Abschied morgen sehr schwer fallen wird. </p><p>All die Angestellten und Manager der unzähligen hochpreisigen Hotels in Deutschland, sollten hier in die Lehre gehen. Hier hat man tatsächlich das Gefühl, König zu sein. </p><p>Egal wo man sich im Resort bewegt, wird man mit einem freundlichen Hola oder einem Winken gegrüsst. Man fühlt sich, als wäre man zu Gast bei der Familie. Das ist Balsam für die geschundene von Stress und Hektik getriebene deutsche Seele. </p><p>Die Natur, die das Resort umgibt leistet einen weiteren Beitrag zur absoluten Vollkommenheit des Erlebnisses hier. Gestern stand ich minutenlang an einem Baum, um eine Faultiermama mit ihrem Baby zu beobachten. Dabei fallen alle negativen Gedanken ab, alle Sorgen alle Ängste. Heute morgen sitze ich auf der Terrasse und beobachte die Squirler Monkeys bei ihrem geschäftigen Treiben. Hat man hier schlechte Laune ,verwandelt sich diese sofort in eine unbeschreibliche innere Ruhe und Zufriedenheit. </p><p>Unser Concierge Chris, der  24 Stunden am Tag zu arbeiten scheint, ist immer für uns da. Heute morgen brachte er mir Medikamente gegen meinen Durchfall.  Jeden Tag  brachte er uns eine kleine Aufmerksamkeit vorbei.  Wenn wir ein Problem haben, egal welcher Art, Chris scheint immer die passende Lösung zu haben. Seine Freundlichkeit wirkt nicht aufgesetzt, sie ist echt. </p><p>Wie immer im Paradies gibt es eine Schlange. Hier im Tulemar heisst diese Schlange extrem hohe Preise. Genau die halten mich und meinen Mann davon ab, jedes Jahr hierher zu reisen. Es gibt einfach keinen schöneren Ort, den Alltagsstress hinter sich zu lassen, aber alles hat halt seinen Preis. </p><p>Wir werden alle Hebel in Bewegung setzen, um recht bald wieder dieses Paradies zu besuchen. </p><p>Pura Vida Tulemar, wir werden Dich vermissen</p><p><br /></p><p><br /></p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/3ca69133209de806c589f37bd8b5de67_large.jpg" /><figcaption>Letzter Tag im Paradies</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/c4bab63b5066ca5785da10cc279a3d50_large.jpg" /><figcaption>Letzter Tag im Paradies</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/9c96f139d874fe056b9fb3ac723447cb_large.jpg" /><figcaption>Letzter Tag im Paradies</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/686692e4e862c80a4db78a6cb4a18ebe_large.jpg" /><figcaption>Letzter Tag im Paradies</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/b41fc6ce8c0ff4c7f618c725407e98df_large.jpg" /><figcaption>Letzter Tag im Paradies</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/6a33f43ead6522161bb52c4d71320be5_large.jpg" /><figcaption>Letzter Tag im Paradies</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/2bfa43fe93d50f2954ce3768e2a13877_large.jpg" /><figcaption>Letzter Tag im Paradies</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/nola-meets-pura-vida/letzter-tag-im-paradies</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/nola-meets-pura-vida/letzter-tag-im-paradies</guid><dc:creator><![CDATA[nola-meets-pura-vida]]></dc:creator><pubDate>Fri, 10 Nov 2023 16:55:00 GMT</pubDate></item><item><title><![CDATA[In den Wolken]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/f7e0049f36d0dba1e2797053f989479b_large.jpg" /><figcaption>In den Wolken</figcaption></figure><p>Für mich haben Nebelwälder immer etwas mystisches, märchenhaftes.  Hier könnte das zu Hause von Feen und Elfen sein, die auf ihren Einhörnern durch die Wälder streifen. </p><p>Heute machen wir uns auf nach Monteverde. Die Nebelwälder stehen auf unserem Plan. </p><p>Von Manuel Antonio aus sind es ca. 200 km  bis in die Region Monteverde. Früh am Morgen begeben wir uns auf die Reise. Unterwegs sehen wir die Arbeiter, die mit ihrer Ausrüstung auf die Palmöl Plantagen fahren. Diese Plantagen sind, genau wie die Ananas Felder, Fluch und Segen zugleich für das Land. Die Monokultur und der Einsatz von Pestiziden verdirbt die Böden und stört empfindlich das fragile Gleichgewicht der Umwelt Costa Ricas. Aber die Welt ist gierig nach Palmöl und hat Appetit auf Ananas und so kann selbst ein so umweltbewusstes Land wie Costa Rica nicht anders als die Collateralschäden, die der Anbau mit sich bringt hinzunehmen. </p><p>Die Landschaft, die an uns vorüberzieht, ist atemberaubend. Manchmal denke ich, als Gott das Paradies erschaffen hat, war er genau hier in Costa Rica. </p><p>Die letzte Stunde unserer Fahrt kommen wir nur langsam vorwärts. Eine Höhe von 1300 Metern will bewältigt werden, auf einer sehr schlechten und engen Strasse.  Die Aussicht ist traumhaft. Aus den Wäldern steigt der Nebel. Grüne Täler werden von hohen Bergen gesäumt.</p><p>Wohlbehalten erreichen wir Monteverde und Henry, unser Guide ,begrüsst uns bei strahlendem Sonnenschein. " Heute ist der erste Tag der Trockenzeit" sagt er ,das Wetter wird grossartig heute. Genau das wollten wir hören. Los gehts, der Nebelwald wartet. Wir starten unsere Wanderung ,nachdem ich, dem Rat Henrys folgend Regenmäntel für mich und meinen Mann gekauft habe. " Wenn das Wetter grossartig wird, warum brauche ich dann Regenmäntel, überlege ich kurz. Aber ich habe keine Zeit, weiter darüber nachzudenken. Wir wollen los.</p><p>Wir tauchen ein in diese magische Welt aus riesigen Farnen und bemoosten Bäumen, Der Nebel zieht durch die Bäume, die Sonne durchbricht immer wieder den Wolkenschleier und machmal stelle ich mir vor, dass gleich eine kleine Elfe unseren Weg kreuzt. Meine Träumereien werden immer wieder durch die Erklärungen von Henry unterbrochen. Wir erfahren viel über den Nebelwald und wagen uns immer weiter hinein in diese zauberhafte Welt. </p><p>Eine Stelle des Waldes ist mit einem grünen Band abgesperrt. Hier, so erklärt Henry, wurden mehrere Quetzale gesichtet und man gehe davon aus, dass hier Nester zu finden seien. Der Quetzal ist der wohl schönste Vogel der Welt. Mit seinem wunderschönen Gefieder und seinem überdimensionalen Schweif ist er für diesen Märchenwald, wie geschaffen. Wie gerne würde ich dieses hübsche Tier sehen, aber der unglaublich scheue Vogel zeigt sich uns leider nicht.  </p><p>Mittlerweile sind wir bereits mehr als zwei Stunden unterwegs. Die Regenjacken waren eine gute Investition, denn immer wieder geht ein Regenschauer nieder. </p><p>An einem Wasserfall, erklärt unser Guide, dass die Aussichtsplattform, auf der wir stehen aus recyceltem Plastik besteht. Warum kommt in Deutschland niemand auf diese Idee der Wiederverwendung von Plastikmüll. </p><p>Nach drei Stunden verlassen wir den Nebelwald mit schmerzenden Füssen, denn das Laufpensum war enorm. </p><p>Wir stärken uns in einem kleinen Restaurant und Henry bietet uns an, uns in die Vista Verde Lodge, unserer Unterkunft für diese Nacht, zu begleiten, um uns den Weg zu zeigen. Er schwärmt davon, wie unglaublich schön gelegen die Lodge wäre, mit traumhaften Ausblicken auf den Vulkan Arenal und den Arenal Lake. Wir freuen uns und nehmen gerne den matschigen von Schlaglöchern durchzogenen Weg auf uns. Oben angekommen, sehen wir zunächst absolut nichts. Der Himmel öffnet seine Schleusen und die Regenwand scheint undurchdringlich. Hatte unser Guide nicht gesagt, heute beginnt die Trockenzeit ????</p><p>Henry verabschiedet sich bis zum morgigen Tag, an dem wir die Nebelwälder Santa Elenas mit ihren riesigen Hängebrücken besichtigen wollen. </p><p>Auf unserem Weg zur Rezeption, begleitet uns ein Hund, der uns freudig empfängt. </p><p>Irgendetwas erscheint uns allerdings merkwürdig. Kein Auto ist auf dem Parkplatz zu sehen und das Restaurant sieht durch das Fenster aus, als wenn es seit Jahren nicht benutzt worden wäre.   Wir wollen die Rezeption betreten, Fehlanzeige. Die Tür ist verschlossen. Wir rufen und klopfen an jede Tür immer begleitet von dem Hund, der aufgeregt um uns herumschwänzelt und in seiner Aufregung nicht erkennt, dass es sich beim Bein unserer Freundin nicht um das Hinterteil einer Hundedame handelt. </p><p>Einige Türen des Gebäudes stehen offen. Was früher komfortable Betten waren, sind jetzt abgenutzte Gestelle ohne Matratzen. Mich beschleicht das ungute Gefühl, dass dieses Hotel, welches ich vor einiger Zeit gebucht habe, nicht mehr in Betrieb ist. Im nahegelegenen Gebäude findet mein Mann zwei Zimmer, in denen tatsächlich die Betten gemacht sind. </p><p>Wo aber ist der Besitzer und seine Angestellten. Der Regen, der wie eine Wand erscheint, weckt in mir die Erinnerung an so manche Horrorfilme, die ich gesehen habe. Hier werde ich auf keinen Fall übernachten, selbst wenn ich einen Ausblick auf den tausende Kilometer entfernten Mount Everest hätte.</p><p>Ich will augenblicklich zurück in meine paradiesische Villa in Manuel Antonio. Meine Mitstreiter sehen das ähnlich. Also nix wie weg hier. Wir lassen den Hund traurig und allein zurück. </p><p>Wir machen uns also auf den Heimweg. Henry unser Guide beteuert uns, dass er nicht gewusst hätte, dass das Hotel geschlossen ist. Ich kann ihm nicht so ganz glauben. </p><p>Die Rückfahrt ist lang und der Regen will nicht enden. Wir kommen aber wohlbehalten "zu Hause" an und fallen totmüde in unsere Betten. Morgen werden wir faulenzen so viel steht fest. </p><p>P.S.Natürlich habe ich dem Besitzer des Hotels eine bitterböse email geschrieben. </p><p>Er beteuerte mir, dass wir uns lediglich um eine Stunde verfehlt hätten und sein Hotel sehr wohl in Betrieb sei. </p><p><br /></p><p><br /></p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/cea8d52875465962dfae0dc110a9f76c_large.jpg" /><figcaption>In den Wolken</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/cbb0580759925d0eb56f295eb9c4cbbc_large.jpg" /><figcaption>In den Wolken</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/2ab4d13ef4ea53810ac1c5d50c518243_large.jpg" /><figcaption>In den Wolken</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/c9161c07bd6d182fe3d4c188b84cdadb_large.jpg" /><figcaption>In den Wolken</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/d1f1e31c48a65a2e640df9e55b41d599_large.jpg" /><figcaption>In den Wolken</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/ef079769d7bafd6c8ed1d0c55b943128_large.jpg" /><figcaption>In den Wolken</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/nola-meets-pura-vida/in-den-wolken</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/nola-meets-pura-vida/in-den-wolken</guid><dc:creator><![CDATA[nola-meets-pura-vida]]></dc:creator><pubDate>Fri, 10 Nov 2023 03:47:00 GMT</pubDate></item><item><title><![CDATA[Nachtschicht]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/13a608ec81026053b42df15714a4558d_large.jpg" /><figcaption>Nachtschicht</figcaption></figure><p>Wenn man in Länder mit tropischem Regenwald fährt, ist eine Nachtwanderung im Dschungel ein Muss, sagen erfahrene Guides. </p><p>Nun muss ich gestehen, dass ich zu Wanderungen bei Nacht über Stock und Stein ein sehr gespaltenes Verhältnis habe. Man wandert in ein Gebiet, dass vor Raubtieren nur so wimmelt, nur bewaffnet mit einer Taschenlampe. </p><p>Da der Rest unserer Truppe aber unbedingt den Indiana Jones mimen will, schliesse ich mich widerwillig  an. </p><p>Berny unser Guide, der wie der kleine Bruder von Christiano Ronaldo aussieht, holt uns von unserer Villa ab und los gehts in Richtung schwarzer Hölle. </p><p>Berny fragt nach unseren Erwartungen für die Tour. Da ich nicht gestehen will, dass ich heute Nacht erwarte ,von einer Schlange gewürgt und von einer Tarantel gebissen zu werden, sage ich nur, ich habe etwas Angst. </p><p>Dont worry, ist die Antwort unseres Sunnyboys. </p><p>Wenn Du wüsstest, denke ich noch, als die Party auch schon los geht. Um mich vor ersten Attacken giftiger Käfer, Würmer und Spinnen zu wappnen, ziehe ich mir mein knielanges Regencape an. Wir haben 28 Grad bei einer Luftfeuchtigkeit von nahe 90 Prozent und sehr bald könnte ich einen Swimmingpool mit meinem Schweiß füllen. Aber Sicherheit geht vor. </p><p>Ich checke kurz die Taschenlampe, die uns der Guide mitgebracht hat. Sie scheint in Ordnung. Aber getreu dem Motto, traue nie einer Taschenlampe, die ein Guide dir gibt, tausche ich sie durch meine eigene Lampe aus. </p><p>Die ersten Tiere, die wir sehen, sind wunderschöne Frösche. Es ist unglaublich, was die Natur für Farben hervorbringt. </p><p>Alle wollen natürlich das perfekte Bild  und so halten wir an jedem Frosch eine gefühlte Ewigkeit an, bevor es weitergeht. Unbemerkt von den anderen, checke ich mit meinem Scheinwerfer in Taschenlampenformat die Umgebung ab, ob sich irgendwo eine Spinne oder ein Caiman für den Angriff auf mich rüstet. Noch scheine ich sicher zu sein. </p><p>Die wahren Angreifer sind meine Mitstreiter, die die Frösche belagern, beim Versuch, das perfekte Bild zu erhaschen. Das perfekte Bild ist mir ziemlich wurscht. Mein Motto lautet, Tier anschauen, Umgebung checken, weitergehen, um so schnell wie möglich wieder ans Licht zu kommen. </p><p>Was sehen wir noch in dieser Nacht? Ein paar kleine Spinnen, ein paar Schmetterlinge und ja, halt Bäume und Sträucher. </p><p>Ausserdem sehen wir ein Opossum das an einem Baum chillt. Als wir wenig später wieder am gleichen Baum vorbei kommen, sieht das Opossum nicht mehr so gechillt aus, eine Schlange hat ihn offensichtlich angegriffen. Na Klasse, eine Schlange, die scharf auf Säugetiere ist, ganz in meiner Nähe. </p><p>Nächster Stopp, gibt uns der Guide zu verstehen, sind die Krokodile und Caimane. </p><p>Ernsthaft? Wir sind doch schon gefühlte 24 Stunden im Dschungel, fluche ich in mich hinein. Da ich aber weiss, dass die Tiere hier in einer Rescue Station gehalten werden, halte ich die Gefahr für eher gering. </p><p>Bombero, der 80 jährige Krokodilmann liegt träge in seinem Becken und Eleonora die Krokodildame scheint auch kein Interesse zu haben, einen Touristen zu verspeisen. Also ist dieser Teil der Wanderung eher unspektakulär. </p><p>Am Ausgang wuseln noch einige kleinere Krokodile herum, die das Ergebnis eines spektakulären Ausbruchs von Bombero aus seinem Gehege war,  der etwas Vergnügen bei Krokodildame Eleonora suchte.  Eigentlich ist Fortpflanzung in einem Rescue Center nicht erlaubt. Aber Bombero wird sich gedacht haben, was kümmert mich das Geschwätz von Menschen, die ich locker zum Frühstück verspeisen könnte . </p><p>Nachdem wir nun also auch die Raubtiere der Sümpfe gesehen haben, beschliesse ich für mich, dass es doch nun endlich Zeit wäre zu gehen. </p><p>Der Guide hat andere Pläne. Der Butterfly Garden sei höchst interessant, weil man hier Spinnen und Schlangen beobachten könnte, die Schmetterlinge fressen. Was bitteschön ist das denn für ne Freakshow? Und was bitte ist, wenn die Schlange denkt, Schmetterling war gestern, Tourist ist heute. </p><p>Meine Mitstreiter sind hellauf begeistert von diesem Plan. Ich bin extrem genervt. Was habe ich denn davon, wenn ich zusehe, wie ein Tier das andere frisst? Nun gut also Augen zu und durch. Wir sehen ein paar Schmetterlinge, die offensichtlich bislang ihren Angreifern entkommen sind, begutachten Schmetterlingspuppen in Brutkästen und dann endlich bedankt sich Christiano Ronaldos Bruder für unsere Aufmerksamkeit und führt uns ins Licht. Endlich frei und noch am Leben, denke ich . </p><p>In unserer Villa angekommen, schwärmen alle, wie toll die Führung doch war. Ich sitze daneben, lächle freundlich und denke mir, Nachtwanderung das nächste Mal ohne mich. </p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/e6b21121f8581635c5b992b0569c1a62_large.jpg" /><figcaption>Nachtschicht</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/0fc0a5544821ce6655f849a844b37d67_large.jpg" /><figcaption>Nachtschicht</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/50abd9773c90e18da769a3012d72d712_large.jpg" /><figcaption>Nachtschicht</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/39189eaf296e07d74699e928cbe5d2bf_large.jpg" /><figcaption>Nachtschicht</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/704d75d5ba2184a3efe1f6f179b48346_large.jpg" /><figcaption>Nachtschicht</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/61ce6938a19871c432430444081d959c_large.jpg" /><figcaption>Nachtschicht</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/b6eedb40190294c2b66dfc00ce8a0da7_large.jpg" /><figcaption>Nachtschicht</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/c81eca61a84e5defc440b9e682e1cec5_large.jpg" /><figcaption>Nachtschicht</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/nola-meets-pura-vida/nachtschicht</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/nola-meets-pura-vida/nachtschicht</guid><dc:creator><![CDATA[nola-meets-pura-vida]]></dc:creator><pubDate>Thu, 09 Nov 2023 15:53:00 GMT</pubDate></item><item><title><![CDATA[Go Wild]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/6b43109f8262d97fb0cf6eee86e43fc4_large.jpg" /><figcaption>Go Wild</figcaption></figure><p>Das Tulemar Resort ist wie ein grosser Tiergarten. Affen turnen auf den Bäumen, Aras fliegen majestätisch durch die Luft und  Faultiere tun das, was sie am liebsten tun, sie sind faul. Man ist inmitten der unbeschreiblichen Vielfalt, die Manuel Antonio bietet. Natürlich hat der neugierige Tourist immer auch das ein oder andere Erlebnis mit den Tieren, die hier leben. </p><p>Es ist kurz vor Mitternacht.  Mein Mann, der nicht schlafen kann, sitzt auf unserem Balkon, als er ein tippelndes Geräusch wahrnimmt. Kurz darauf klappen Schranktüren auf und zu. Es wird Zeit, nach dem Rechten zu sehen und den Eindringling zu stellen. Vorsichtig schleicht er sich an und überrascht einen Waschbären dabei, wie er gerade den Schrank nach etwas Essbarem durchsucht. Wie gebannt vor Schreck erstarren beide. Der Dieb mit der Maske und mein Mann. Der Waschbär erlangt seine Fassung schnell wieder und versucht durch das Küchenfenster zu fliehen, was ihm beim zweiten Versuch und nach einigen Tatortfotos, die mein Mann schießt, auch gelingt. An diesem Abend war der Beutezug des Waschbären erfolglos. Wir sind uns aber sehr sicher, dass er mit Verstärkung wiederkommen wird. Wir werden gewappnet sein. </p><p>Heute morgen werde ich bereits gegen 5.00 Uhr geweckt. Die Brüllaffen scheinen heute in Brülllaune zu sein und verständigen sich lautstark durch den ganzen Dschungel. Da ich eh wach bin, kann ich auch gleich einen kleinen Morgenspaziergang machen, beschliesse ich und mache mich auf den Weg. Die Stille wird nur unterbrochen von den Geräuschen der Tiere hier. Auf einem riesigen Baum machen es sich Brüllaffen und Squirler Monkeys gemütlich. Der Baum scheint zu leben, so ein geschäftiges Treiben herrscht hier. Der Lärm, den die Brüllaffen machen, scheint ihre Mitbewohner absolut nicht zu stören. Auf meinem Weg durch die Anlage begegne ich Agouties, ( die wie eine Mischung aus Schwein und Ratte aussehen), die nach ihrem Frühstück, leckeren Früchten Ausschau halten. Eine Brüllaffendame mit ihrem Baby hangelt sich auf einem Seil, das für die Faultiere gespannt ist, zum nächsten Baum und sicher zu ihrem Mann, der sie schon lautstark ruft.  Ich beschliesse, öfter so früh aufzustehen, denn gerade dann ist die Anlage voller Leben. </p><p>Heute steht ein weiterer Rundgang durch das Tulemar an. Wir begeben uns auf den Slothwalk. </p><p>Das Tulemar beheimatet auch das Sloth Institute, welches im Jahr 2014 von der Engländerin Sam Trull gegründet wurde und sich auf die Rettung, Aufzucht und Pflege kranker und aus Gefangenschaft geretteter Faultiere spezialisiert hat. Die Tiere werden auf ihr Leben in freier Wildbahn vorbereitet und es werden Forschungen über das Verhalten, die Essgewohnheiten und die Entwicklung der Faultiere angestellt. </p><p>Mit einer grossen Gruppe begeben wir uns auf die Suche nach den Faultieren, die sich im Tulemar frei bewegen und natürlich werden wir fündig und hören auch bewegende Geschichten über die Tiere. </p><p>In einem Baum macht es sich Tilly gemütlich. Tilly wurde gefangen und als Streicheltier den Touristen vorgeführt, die für das perfekte Foto mit den niedlichen Tieren viel Geld bezahlen. Dies steht unter Strafe in Costa Rica. Ein Mitarbeiter des Sloth Institutes entdeckte bei einem Ausflug das Tier und verständigt die Polizei. Als Tilly im Sloth Institute ankam, war das Tier in einem katastrophalen Zustand. Die Haut war entzündet, sie hatte Verdauungsprobleme. Den freiwilligen Helfern gelang es, Tilly wieder gesund zu pflegen und mittlerweile ist sie schon Mama von vier kleinen Sloths. </p><p>In einer anderen Baumkrone schläft Elsa. Elsa wurde schreiend an einem Ast hängend gefunden. Sie war kaum älter als 5 Monate und wurde von ihrer Mutter verlassen. Die Untersuchung der kleinen Dame ergab, dass ihre Beine gelähmt waren, durch eine Verletzung, die sie sich bei einem Sturz zugezogen haben musste. Die kleine wurde im Sloth Institute gepflegt. Sie erhielt von Massagen bis Akupunktur alles was das orthopädische Repertoire hergibt und siehe da, die Behandlung hatte Erfolg und Elsa kann zumindest eines ihrer Beine nutzen. In letzter Zeit beobachten die Mitarbeiter des Sloth Institutes eine stetige Gewichtszunahme der jungen Dame, was den Schluss zulässt, dass ein Sloth-Boy ein amouröses Abenteuer mit ihr hatte und Elsa bald Mama wird. Ich bin ganz gerührt von diesen Geschichten und freue mich, dass ich mit der Gebühr für den Walk, der zu 100 Prozent dem Institut zu Gute kommt, einen kleinen Beitrag leisten kann, die großartige Arbeit der vielen Betreuer zu unterstützen. </p><p>Ein lustiges Detail über das Leben der Faultiere gibt uns unser Guide ebenfalls preis. </p><p>Faultiere müssen nur einmal in der Woche ihr Geschäft verrichten. Wenn sie dann von ihrem Baum steigen, haben sie einen riesigen Kullerbauch. Unten angekommen, vollführen sie einen kleinen Tanz um die Verdauung in Schwung zu bringen. Erst dann entledigen sie sich ihres angefressenem Ballasts und steigen mit einem Drittel weniger Körpergewicht auf ihren Baum. Wie wohl ein tanzendes Faultier aussieht ?</p><p>Eine tolle Führung geht zu Ende. Heute Abend geht es in den Dschungel, um die Tiere der Nacht zu sehen. </p><p>Ich bin gespannt. </p><p><br /></p><p>S</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/6b43109f8262d97fb0cf6eee86e43fc4_large.jpg" /><figcaption>Go Wild</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/ea06f7a01a3362636eceda41621af0cf_large.jpg" /><figcaption>Go Wild</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/94e98c9e445eee1d1162049172c7ff7b_large.jpg" /><figcaption>Go Wild</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/b37f26b176f191c879100c1178eed0bd_large.jpg" /><figcaption>Go Wild</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/3a28b1e2676aedc92b41d1e0034a511f_large.jpg" /><figcaption>Go Wild</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/1353feb28fdd30b08319af65efd08120_large.jpg" /><figcaption>Go Wild</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/ff6e76c84ccbfb3dfa7274c289c6ab4d_large.jpg" /><figcaption>Go Wild</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/nola-meets-pura-vida/go-wild</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/nola-meets-pura-vida/go-wild</guid><dc:creator><![CDATA[nola-meets-pura-vida]]></dc:creator><pubDate>Mon, 06 Nov 2023 20:19:00 GMT</pubDate></item><item><title><![CDATA[Im Paradies]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/234e61058aba3919653d8a185e6bfa59_large.jpg" /><figcaption>Im Paradies</figcaption></figure><p>Heute lassen wir San Jose hinter uns und begeben uns in meine absolute Lieblingsregion in Costa Rica. Es geht nach Quepos. Hier werden wir im Resort der Superlative dem Tulemar Manuel Antonio unsere Villa beziehen. </p><p>Relaxed und voller Vorfreude begeben wir uns an den Check in Schalter von Sansa Airways, die uns ins Paradies bringen soll. Die freundliche Dame am Check in bittet um unsere Pässe, die wir ihr bereitwillig geben. Sie sucht und sucht, aber kann unsere Namen nicht finden. Can you give me your booking confirmation fragt sie. Sure , sage ich siegessicher. Sie haben für den 2.11. gebucht, heute ist der 4.11.sagt sie.  Oh mein Gott, das kann doch nicht wahr sein. Schnell nachdenken was zu tun ist. Mir schwirrt der Kopf, mein Herz rast. Ich frage die Dame, ob sie noch freie Plätze im Flieger hat. Sekunden vergehen, die mir wie Stunden vorkommen, bis die Lady vom Check in das Go für den Flug gibt und uns gegen eine Strafgebühr Plätze im Flieger sichert. </p><p>Da bin ich nochmal mit einem blauen Auge davon gekommen. Schusseligkeit muss bestraft werden. </p><p>Der Flug mit der kleinen Cessna ist entspannt. Unter uns gleitet die traumhafte Landschaft dahin. Nach nur 20 Minuten erreichen wir Quepos. </p><p>Der Fahrer wartet bereits und bringt uns ins Tulemar Resort Manuel Antonio. </p><p>Diese Anlage ist mit Sicherheit eine der schönsten Anlagen der Welt und erhielt mehrfach internationale Preise. Mitten in die üppige Natur mit all seinen Tieren wurde das Tulemar an einen Hang gebaut. Es gibt verschiedenste Villen, aller Größen- und Preiskategorien. Jeder Gast hat einen persönlichen Concierge, der bereits vor Beginn der Reise bei allen kleinen und grossen Fragen rund um den Aufenthalt behilflich ist. Natürlich hat ein Aufenthalt hier seinen Preis. Wir als Durchschnittseuropäer können uns diese Anlage nur in der Regenzeit leisten. Aber etwas mehr Regen nehmen wir gerne für den Urlaub im Paradies in Kauf. </p><p>Als wir in unserer traumhaften Villa Casa de Frutas ankommen, steht das Team, welches uns verwöhnen wird, bereit um uns zu begrüssen. </p><p>Ein grosser Obstteller und ein mit Getränken gefüllter Kühlschrank sind weitere Aufmerksamkeiten des Managements. Chris, unser Concierge zeigt uns unser Traumhaus und wir sind schlichtweg sprachlos. Schöner geht es kaum. Der Aufenthalt im Paradies kann beginnen. Pura Vida</p><p><br /></p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/2b045fcfbe957b31083c4fcf45e797ad_large.jpg" /><figcaption>Im Paradies</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/b4e0fbd84d06133f4d2cf99848d8d6ff_large.jpg" /><figcaption>Im Paradies</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/fa76041a81c2f4e085d84ef06691db73_large.jpg" /><figcaption>Im Paradies</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/e9fab070e4dbe06ec576d56a0c9308f5_large.jpg" /><figcaption>Im Paradies</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/5d4398f90e0e0b4babd5633feb36f8a4_large.jpg" /><figcaption>Im Paradies</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/932203279d2e448130b1e223fbf94ea6_large.jpg" /><figcaption>Im Paradies</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/8c378a3e0e56309f062bad5fdcc709a5_large.jpg" /><figcaption>Im Paradies</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/nola-meets-pura-vida/im-paradies</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/nola-meets-pura-vida/im-paradies</guid><dc:creator><![CDATA[nola-meets-pura-vida]]></dc:creator><pubDate>Mon, 06 Nov 2023 18:14:00 GMT</pubDate></item><item><title><![CDATA[I'm walking in the rain]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/dbee7733e33c0563bc8e38281046f13a_large.jpg" /><figcaption>I'm walking in the rain</figcaption></figure><p>Heute ist es soweit, wir starten nach Costa Rica. Die Nacht war kurz, wie jede Nacht während unseres Urlaubs. Die Tränensäcke unter meinen Augen nehmen nun schon fast das ganze Gesicht ein. Sieht nicht schön aus. </p><p>Ja Urlaub kann auch stressig sein, wenn man sehr ambitionierte Ziele hat. Der Flug von New Orleans ist recht kurz und wir landen wohlbehalten auf dem Juan Santamaria Airport in San Jose. Einreiseformalitäten sind schnell erledigt und unser Fahrer wartet bereits auf uns. Wir beziehen unser Quartier im Studio Boutique Hotel und fallen nach dem Abendessen völlig erledigt ins Bett. </p><p>Auch heute heisst es dann früh aufstehen. Wir wollen den Vulkan Irazu besichtigen. Der Irazu ist mit einer Höhe von 3423 Metern der höchste Vulkan Costa Ricas. Der letzte Ausbruch fand im Jahr 1994 statt. Der Kratersee ist berühmt für seine intensive grüne Farbe. </p><p>Man kann den Kratersee umrunden und genau das haben wir vor. Wir starten bei strahlendem Sonnenschein in San Jose.  Je weiter wir die Stadt hinter uns lassen, desto mehr Wolken ziehen auf. Besorgt registrieren wir, dass der Regen stetig intensiver wird. Na gut, das muss ja nichts heissen. Wir wollen ja hoch hinaus und dort oben scheint die Sonne mit Sicherheit. </p><p>Just in dem Moment, als wir den Gipfel des Vulkans erreichen, öffnet Petrus die Schleusen des Himmels. Es giesst in Strömen. Wir wollen es trotzdem wissen und ziehen fix unsere Regencaps an. Eine unserer Mitstreiterin nutzt die Chance sämtliche mitgebrachte Regenjacken anzuprobieren um zu sehen, welche wohl die passendste wäre. Wir stehen im Regen, augenrollend und triefend vor Nässe. </p><p>Yeah ,endlich hat sie es geschafft. Wir trotzen Dir Petrus, wir gehen zum Krater und wenn Du den Vulkan im Meer versinken lassen würdest, wir würden einen Weg finden, ihn zu sehen.,</p><p>Petrus nimmt die Herausforderung an und für einen kurzen Moment habe ich den Eindruck, dass er den Vulkan wirklich versinken lassen will. Wir kämpfen uns durch den Regen, mutig, entschlossen und pitschnass.  Wir sehen absolut gar nichts. Wir stecken in einer riesigen fetten Regenwolke fest. Es hat keinen Zweck, wir müssen umkehren. </p><p>Dieses Mal magst Du der Gewinner sein Petrus, aber wir kommen wieder. Verlass Dich drauf. </p><p>Gut durchnässt geht es weiter nach Cartago. Cartago wurde im Jahr 1563 vom spanischen Konquistador Juan Vasquez de Coronado gegründet und war die erste Hauptstadt Costa Ricas. Viele Erdbeben und Ausbrüche zerstörten die Stadt mehrfach und so wurde der Sitz der Regierung im Jahr 1823 nach San Jose verlegt. </p><p>In Cartago befindet sich die grösste Kirche des Landes. Zehntausende Ticos ( so nennt man die Einwohner Costa Ricas) pilgern jedes Jahr zur Kirche Nuestra Senora de los Angeles. Hier wird eine schwarze Madonna verehrt, die an diesem Ort gefunden wurde und der heilende Kräfte nachgesagt werden. Vor der Kirche weht die grösste Flagge des Landes. Cartago, eine Stadt der Superlative. </p><p>Weiterhin kann man in der Stadt die Ruinen einer unvollendeten Kirche sehen, die mehrfach durch Erdbeben zerstört wurde und irgendwann nicht mehr aufgebaut wurde, weil die Bewohner schlichtweg die Nase voll hatten. </p><p>Auf dem Weg ins Orosi Tal offenbart sich erstmals die landschaftliche Schönheit Costa Ricas. Riesige bewaldete Berge und von Flüssen durchzogene Täler gleiten an uns vorbei. </p><p>Wir erreichen die älteste Kirche des Landes. Die Iglesia de San Blas ist 500 Jahre alt. Die traumhafte Landschaft bildet eine perfekte Kulisse. Im angrenzenden Museum, sind originale Ausstellungsstücke zu sehen, die auf die Gründerzeit der Kirche zurück zu führen sind. Die Kirche hat einen wunderschönen Garten, der der eher schlichten Einrichtung der Kirche ganz klar den Rang abläuft. Nahe der Kirche werden gerade durch die Frauen des Ortes Tamales hergestellt. Dieses typisch costaricanische Gericht besteht aus einer Art Maisbrei, der mit Fleisch belegt und in Bananenblätter gewickelt wird. Das ganze wird in Wasser für ca. 2 Stunden gekocht und schmeckt köstlich. Die Tamales, die hier zubereitet werden, werden verkauft und der Erlös dient einem guten Zweck. Die Schule braucht ein neues Dach. Gerne beteiligen wir uns mit unserem grosszügigen Trinkgeld an den Kosten. </p><p>Nach so viel Sightseeing macht sich gähnende Leere in unseren Mägen bemerkbar. Der Guide scheint das hartnäckige Knurren in unserem Bauch wahrgenommen zu haben und wir geniessen ein köstliches Mittagessen in einem kleinen Restaurant mit traumhafter Aussicht. </p><p>Ein schöner, wenn auch etwas nasser Tag geht zu Ende. </p><p>Morgen dann fliegen wir ins Paradies. Das Tulemar Manuel Antonio erwartet uns.  </p><p><br /></p><p><br /></p><p><br /></p><p><br /></p><p><br /></p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/a6317027ad11946c44744d6a37eceebd_large.jpg" /><figcaption>I'm walking in the rain</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/087bfd60c4ef3695aa91549e8a664751_large.jpg" /><figcaption>I'm walking in the rain</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/19b6611177303c83a271af2c0b2aae96_large.jpg" /><figcaption>I'm walking in the rain</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/868a63fa2bfa5c38e980f51d5053eda2_large.jpg" /><figcaption>I'm walking in the rain</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/06bb2ff1b431771b626af32466f0ae5c_large.jpg" /><figcaption>I'm walking in the rain</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/af0bba98ae7ce3a6cdfd1de45b5bbb5e_large.jpg" /><figcaption>I'm walking in the rain</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/595d3ee9088ac411c313934b4ef1e1f7_large.jpg" /><figcaption>I'm walking in the rain</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/8cf5cf40ff3f4858b5a7017571813168_large.jpg" /><figcaption>I'm walking in the rain</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/53dfc0d706755b360fd05f29344e04b6_large.jpg" /><figcaption>I'm walking in the rain</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/nola-meets-pura-vida/im-walking-in-the-rain</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/nola-meets-pura-vida/im-walking-in-the-rain</guid><dc:creator><![CDATA[nola-meets-pura-vida]]></dc:creator><pubDate>Sun, 05 Nov 2023 19:05:00 GMT</pubDate></item><item><title><![CDATA[Plantagen ]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/8e6f7ac06135e6de563d672c9335dab4_large.jpg" /><figcaption>Plantagen </figcaption></figure><p>Wer kennt sie nicht, die Filmklassiker Fackeln im Sturm, Interview mit einem Vampir, Wiegenlied für eine Leiche. </p><p>All diese Filme haben eines gemeinsam. Viele Szenen wurden auf den berühmten Südstaatenplantagen gedreht.</p><p>Louisiana hat unzählige davon und es fällt schwer, sich Plantagen für ein Sightseeing auszusuchen. </p><p>Wir starten unsere Tour mit der Oak Alley Plantage. Hier biss Tom Cruise Brad Pitt in Interview mit einem Vampir und verdammte ihn zu ewigem Leben als Blutsauger. Das ist doch der perfekte Ausklang von Halloween. </p><p>Am frühen Morgen, packen wir unsere Polarausrüstung zusammen, denn auch heute hat die verflixte Kaltfront New Orleans fest im Griff, und machen uns auf den Weg. </p><p>Die Oak Alley Plantage verdankt ihren Namen einer 240 Meter langen Allee aus Eichen, die zum Grundstück führt. Die Bäume sind mehr als 200 Jahre alt und bilden eine wunderschöne Allee. </p><p>Im Jahr 1830 erwarb Valcour Aime, der damals reichste Mann der Südstaaten das Grundstück und errichtetet eine Zuckerrohrplantage. Zur damaligen Zeit war Zucker teurer als Gold und eine Plantage war eine Goldgrube. Fertiggestellt wurde die Plantage im Jahr 1839. Dieses Verdienst gebührt den unzähligen Sklaven, die hier arbeiten mussten. Neben Zucker wurden auch Pecanussbäume angepflanzt, die noch heute eine reiche Ernte dieses superleckeren Nüsse garantieren. </p><p>Wir erreichen die Plantage nach nur ca. einer Stunde Fahrt. Die Eichenallee ist beeindruckend. Wenn diese Bäume erzählen könnten, welche Geschichten würden sie wohl preisgeben. </p><p>Wir entscheiden uns auch für eine Führung durch das Plantagenhaus. Ich hätte es tatsächlich pompöser erwartet. Die Einrichtung ist eher schlicht. Vom Balkon des Hauses hat man einen atemberaubenden Blick auf das Grundstück mit seinen mächtigen Bäumen. Traumhaft. </p><p>Nach einem Kaffee und dem Kauf von Pecanüssen aus eigenem Anbau, fahren wir weiter zur Houmas Plantage. </p><p>Diese Plantage war Drehort des Psychothrillers Wiegenlied für eine Leiche und liegt nur 20 Minuten Fahrt von der Oak Alley Plantage entfernt. </p><p>Die Plantage wurde im 18. Jahrhundert gegründet, das Plantagenhaus entstand erst  1840. </p><p>Umgeben ist das Plantagenhaus von einem traumhaften Garten. Man wähnt sich in einem Schlossgarten. Wunderschöne Blumen sind umgeben von Wasserspielen. Überall findet man kleine Oasen zum Verweilen.</p><p>Für mich hat das Houmas House nicht den typischen Plantagencharakter aber es besticht durch seine traumhaften Grünanlagen. Auf dem Gelände befindet sich auch ein hübsches Gästehaus, in dem man übernachten kann. </p><p>Ich glaube, das Gästehaus hat einen hervorragenden Bäcker, denn während unseres Rundganges durch den Garten duftete es verführerisch nach frisch gebackenem Kuchen. </p><p>Ein langer Tag und ein kurzer Aufenthalt in New Orleans gehen zu Ende. </p><p>New Orleans ist eine unglaubliche Stadt. So gar nicht amerikanisch und doch Schauplatz vieler historischer Ereignisse, der amerikanischen Geschichte. Ort von Geistergeschichten und Voodoozauber. Partymetropole. Geburtsstätte so vieler Musikrichtungen und eine meiner absoluten Lieblingsorte in den USA. </p><p>Morgen geht es weiter nach Costa Rica. </p><p>Wir sagen bye bye, Big Easy </p><p><br /></p><p><br /></p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/73462ada09395cf646ea0460fb2165c1_large.jpg" /><figcaption>Plantagen </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/9234b63986264ccf0d8d6916edcead45_large.jpg" /><figcaption>Plantagen </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/eabf96adc057acb0b759acbd7c032825_large.jpg" /><figcaption>Plantagen </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/9ac3c83d3762a68173f6b47b4235587a_large.jpg" /><figcaption>Plantagen </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/4b5a7ff762a447c750c224995e7c3493_large.jpg" /><figcaption>Plantagen </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/b6ab0fa4b5d5d77c081fc7772682afc4_large.jpg" /><figcaption>Plantagen </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/e9f4add24e3b23f772f50280fa505a35_large.jpg" /><figcaption>Plantagen </figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/nola-meets-pura-vida/plantagen</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/nola-meets-pura-vida/plantagen</guid><dc:creator><![CDATA[nola-meets-pura-vida]]></dc:creator><pubDate>Sat, 04 Nov 2023 23:11:00 GMT</pubDate></item><item><title><![CDATA[Trick or treat]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/d731aacea4c161792965e4032d37d858_large.jpg" /><figcaption>Trick or treat</figcaption></figure><p><br /></p><p>31.10.</p><p>während in Deutschland der Reformationstag begangen wird, ist dieser Tag in den USA ein turbulenter Tag .</p><p> Es ist Halloween. </p><p>Irische Einwanderer brachten diese Tradition nach Amerika. </p><p>Es wird der Abend vor Allerheiligen gefeiert. Aus All Hallows Eve wurde Halloween. </p><p>Die Häuser werden mit Kürbissen und Geisterfiguren geschmückt. </p><p>Die Legende berichtet, dass in Irland der Bösewicht Jack Oldfield lebte, der den Teufel mit einer List einfing. Er wollte ihn nur freilassen, wenn er Jack nicht mehr in die Quere kommt. </p><p>Nach Jacks Tod war ihm der Zutritt zum Himmel aufgrund seiner Boshaftigkeit versperrt und auch in die Hölle wollte der Teufel ihn nicht lassen, weil Jack ihn betrogen hatte. Der Teufel erbarmte sich aber seiner und schenkte Jack eine Rübe und ein Licht, mit dem er fortan im Dunkel wandern konnte. Aus der Rübe aus der Legende machten die irischen Einwanderer einen Kürbis, weil es massenweise Kürbisse in den USA gab. Dieser Kürbis hiess fortan Jack 'o Lantern. </p><p>Um böse Geister abzuschrecken, schnitzte man Fratzen in die Kürbisse. </p><p>Und so wandern in den USA an Halloween kleine Teufel, Hexen , Kobolde und Feen von Haus zu Haus und fordern mit dem Spruch Trick or treat süsse Leckereien.</p><p>Für die Erwachsenen ist Halloween eine riesige Party und New Orleans ist eine der Halloween Hochburgen. </p><p>Natürlich lassen wir uns dieses Ereignis nicht entgehen. Auch wir wollen die bösen Geister einfangen und dabei richtig Spass haben. </p><p>Doch zunächst steht am Vormittag ein spooky Programm an. </p><p>Wir besichtigen den St. Louis Cemetery Nr.1.</p><p>Gemeinsam mit Gerippen, Prinzessinnen und Dark Ladies spazieren wir über den ältesten Friedhof der Stadt. In unserer Alltagskleidung kommen wir uns fast etwas deplatziert vor.</p><p>Erster Stopp der Führung ist am Grab der berühmtesten Voodoo- Priesterin der Stadt. Marie Leveau war eine sehr kluge Frau, die den Leuten die Haare machte. Und wie das ja jeder Friseur gut kann, kitzelte sie die kleinen dunklen und weniger dunklen Geheimnisse aus ihren Kunden heraus und gab diese auch bereitwillig weiter. Sie nutze ihr Wissen über die Einwohner der Stadt geschickt aus. </p><p>Wenn sie zum Beispiel wusste, dass der Besitzer des Schuhgeschäftes Angst vor toten Hühnern hat und ein betrogener Kunde des Ladenbesitzers Marie um Rat fragte, wie er ihn erschrecken könnte, riet sie ihm, ein totes Huhn vor die Haustür des Schuhhändlers zu legen. Dies würde ihn zu Tode ängstigen. </p><p>Die Rechnung ging auf, Marie wurde reich und galt unter den Menschen als Frau, die etwas von Voodoo versteht. </p><p>Bis heute glaubt ganz New Orleans und die halbe USA an die Kräfte der Voodoo Priesterin und die Gläubigen pilgern an das Grab von Marie und erhoffen sich Hilfe. Drei Kreuze werden an die Wand des Grabes gemalt, um den Geist von Frau Laveau zu rufen. Der Wunsch wird vorgetragen und geht er dann in Erfüllung werden die Kreuze umrundet. </p><p>Ich habe viele Kreuze am Grab der Frau gesehen, aber nicht einmal einen Kreis darum, was für mich den Schluss zulässt, dass der Geist von Marie Laveau entweder überfordert oder zu träge ist. </p><p>Auf dem Friedhof sehen wir auch eine ungewöhnliche Grabstätte. Eine weisse Pyramide steht zwischen all den alten Gräbern.</p><p>Nicholas Cage, hat sich hier seinen persönlichen Ruheplatz bereits gesichert. </p><p>Nun hält Herr Cage nichts davon, Steuern an die Stadt zu zahlen, in der er beerdigt werden möchte. Deshalb hat New Orleans kurzerhand zwei seiner Häuser in der Stadt beschlagnahmt. Das Einzige, was ihm nun bleibt ,ist sein "schlichtes" Grab. Dafür kann er sich bei Napoleon bedanken. Dieser erliess seinerzeit ein Gesetz, dass jeder Mensch ein Recht auf eine Grabstätte hat und ihm diese nicht genommen werden kann, egal welches Verbrechen er begangen hat. </p><p>New Orleans hat, da lange von Franzosen besetzt, dieses Recht übernommen. Herr Cage, richten Sie also ein freundliches Merci an Napoleon. Vielleicht kann Ihnen der Geist von Frau Leveau dabei behilflich sein Kontakt zum kleinen Feldherren aufzunehmen. Sie wissen ja, drei Kreuze......</p><p>Die Führung über den Friedhof war unglaublich interessant. </p><p>Nun heisst es aber für uns Ready for Halloween. </p><p>Tatsächlich haben es unsere Koffer noch zu uns geschafft und so zwänge ich mich in mein Outfit. Die Korsage, die ich trage, lässt nur Brustatmung zu. Aber wer düster sein will, muss leiden.</p><p>Glenn, unser Gastgeber, hat uns den Tipp gegeben, in die Frenchman Street zu gehen, weil dort die grösste Party stattfindet. </p><p>Auf gehts, Frenchman Street, zieh dich warm an, die dark guys from the Party-Hochburg Norddeutschland are coming.</p><p>Das mit dem Warmanziehen hätten wir uns vielleicht zu Herzen nehmen sollen. Sogar die Eskimos würden vor Neid erblassen, wenn sie heute in New Orleans unterwegs wären. </p><p>Die Kälte stört in der Stadt an diesem Abend aber niemanden. Es wimmelt auf den Strassen von Zauberern, Teletubbies und Grinsekatzen. </p><p>In den Bars mit absolut fantastischer Livemusik tanzt Frankensteins Monster mit Schneewittchen und die Pizza gönnt sich ein Pläuschchen mit einer Haremsdame. Unglaublich diese Stimmung hier. Sogar mein Mann, ein waschechter Mecklenburger, gerät in wahre Ekstase. Er wippt mit den Füssen zu Bluesklängen. </p><p>Die ganze Frenchman Street ist eine einzige grosse Party. Alle feiern und trinken, flirten und sind happy.  That's  the Big Easy, Baby. </p><p></p><ul><li>Halloween in New Orleans, wir waren dabei. <br /></li></ul><p></p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/7de528dce39843cde1995b4605d4f919_large.jpg" /><figcaption>Trick or treat</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/e84428573bb66200ae41a51ae29a0425_large.jpg" /><figcaption>Trick or treat</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/706d78b1773703ddb4102a5791a05a04_large.jpg" /><figcaption>Trick or treat</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/d731aacea4c161792965e4032d37d858_large.jpg" /><figcaption>Trick or treat</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/461d89572c08ed2c6d491bd21beb7b46_large.jpg" /><figcaption>Trick or treat</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/f7bab3d57c5fcd73486000fb88f943b7_large.jpg" /><figcaption>Trick or treat</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/4115a72315afdfbdd10152f326767ce6_large.jpg" /><figcaption>Trick or treat</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/a61f2030477c7af5aea0d6a1729476ff_large.jpg" /><figcaption>Trick or treat</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/929b89820b74c0c6fb807c305dbfc155_large.jpg" /><figcaption>Trick or treat</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/nola-meets-pura-vida/trick-or-treat</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/nola-meets-pura-vida/trick-or-treat</guid><dc:creator><![CDATA[nola-meets-pura-vida]]></dc:creator><pubDate>Thu, 02 Nov 2023 21:29:00 GMT</pubDate></item><item><title><![CDATA[Wenn einer eine Reise tut, dann kann er seine Koffer verlieren ]]></title><description><![CDATA[<p>Vor einen entspannten Urlaub hat der liebe Gott, vielleicht aber auch sein fieser Gegenspieler, der Mann mit den Hörnern und dem Pferdefuss, die lange Anreise gestellt. </p><p>Da wir es furchtbar finden, mitten in der Nacht die lange Anreise mit dem Auto auf uns zu nehmen, übernachten wir in den meisten Fällen am Flughafen in einem Hotel. Dieses Mal fällt unsere Wahl auf das Intercity BER, dass im Vergleich zum früheren Platzhirsch ,dem Steigenberger, deutlich günstiger, aber nicht weniger gut ist. </p><p>Es ist der 29.10. 4.30 Uhr morgens, da machen wir uns auf, den Atlantischen Ozean zu überfliegen, um in The Big Easy, New Orleans unser Abenteuer zu starten. </p><p>Für die Überquerung haben haben wir uns stilecht das Flaggschiff der deutschen Luftfahrt die Lufthansa ausgesucht. </p><p>Die Formalitäten am längsten und sicher auch teuersten Bauprojekt der Berliner Geschichte, dem BER laufen erstaunlich unkompliziert ab und so langsam fühle ich mich auf diesem Flughafen richtig wohl. </p><p>Pünktlich um 7.40 hebt die Kranichairline, die sehr viel Geld in die Entwicklung eines neuen Logos investiert hat, in Richtung Frankfurt ab. ( Die grosse Innovation beim Logo der Lufthansa ist, dass die Farbe gelb aus eben diesem Logo entfernt wurde und der Kranich nunmehr nur noch von blau umgeben ist)</p><p>An Bord der Maschine sind wir, drei gut gelaunte Urlauber mit ihrem gut gepackten Gepäck. </p><p>Gelandet in Frankfurt, müssen wir nun sportliche Höchstleistungen vollbringen, um unseren Anschlussflug nach Houston zu erreichen, denn hier ist das Motto der Lufthansa, je leichter die Kunden beim Abflug, desto weniger Treibstoff wird benötigt. Also werden die Umstiegszeiten so gehalten, dass jeder Kunde schon ein kleines Workout in Form vom Sprint von einem Gate zum nächsten und der Ausreisekontrolle absolvieren muss. Für uns kein Problem. Für die Mitarbeiter des Fraport aber schon, wie wir später feststellen müssen.</p><p>Wir machen es uns in unseren teuren Sitzen mit mehr Beinfreiheit gemütlich, nun kann der Urlaub beginnen. Ready for Take off to Housten Intercontinental Airport. </p><p>Natürlich verläuft der ansonsten lange und ruhige Flug nicht ohne ein grosses Highlight. </p><p>Matthias, der sich etwas Gutes gönnen möchte, erhält auf seine Frage an die nette ältere Stewardess ,ob er einen Whiskey haben könnte, die freundliche aber bestimmte Antwort, " Spirituosen gibt es nicht mehr auf unseren Flügen" </p><p>Da er sehr flexibel ist, steigt er stilvoll auf einen Tomatensaft um, der dann postwendend umkippt und seinen Sitz in eine rote Lache aus Tomatensaft verwandelt. Yeah super, Tomatensaft auf dem Sitz, der Hose und dem Hemd meines Mannes.</p><p>Alle Versuche, den Tomatensaft halbwegs von Hemd und Hose zu entfernen scheitern und so sitze ich 10 Stunden neben einen Mann, der frierend versucht, etwas Schlaf zu finden und wie eine Flasche Ketschup riecht. </p><p>Tapfer überstehen wir auch diesen Flug und landen im texanischen Houston" Yeehaw"</p><p>Die Amerikaner haben ein komisches Transitprozedere entwickelt, das besagt, dass bei einem Transitflug alle Passagiere, die Weiterflüge gebucht haben, zunächst ihr Gepäck abholen und dann wieder aufgeben müssen. </p><p>Da die Einreisekontrolle, die kürzeste unseres Lebens ist und nur aus " Guten Tag, sind sie auf Urlaub hier? " besteht, stehen wir relativ schnell am Gepäckband und warten, dass die Cowboys des Houstoner Flughafens unser Gepäck aufs Band befördern und genau ab diesem Zeitpunkt läuft alles schief. </p><p>Das Gepäckband und auch die Reihen der wartenden Touristen lehren sich und hinterlässt drei aufgeregte Leute, deren Gepäck es offensichtlich nicht nach Houston geschafft hat. Der Alptraum eines jeden Reisenden wird für uns Realität. Unser Gepäck verloren in den Weiten des Lufthansa-Universums. </p><p>Wir werden an einen Kollegen verwiesen, der sich um die Fälle von Vermisstenanzeigen für Koffer kümmert. </p><p>I' ll be back in 30 minutes, lesen wir an seiner Tür. Ja genau,so muss es sein. Der für uns wichtigste Mensch des Airports macht Pause. </p><p>Aber wir haben drei Stunden Zeit bis zum Weiterflug nach New Orleans also alles im grünen Bereich. </p><p>Der kompetente Mitarbeiter teilt uns dann mit, dass er auch nicht weiss, wo unsere Koffer sind, aber wir sollten mal weiterfliegen, die Koffer kommen ganz bestimmt morgen.</p><p>Was ist das denn für ne dämliche Aussage? Aber was sollen wir machen, hier kann man uns nicht weiterhelfen. "Houston wir haben ein Problem".</p><p>Okay was solls wir müssen uns geschlagen geben und reisen kofferlos nach New Orleans. Auch die Aussicht, dass das Warten am Gepäckband für uns in New Orleans entfällt, tröstet uns wenig.</p><p>Am Ziel angekommen, heisst es , wo ist der Verantwortliche für die Koffer? Nach nunmehr schon 24 Stunden auf den Beinen, schleppen wir uns zum lost Luggage Schalter und haben hier erstmals das Gefühl, dass uns geholfen wird. Der Fall wird aufgenommen, wir erhalten einen Link, unter dem wir schauen können, wie weit es unser Gepäck geschafft hat und völlig fertig wollen wir nur noch in unser Gästehaus und schlafen. </p><p>Morgen wird alles besser, morgen scheint die Sonne und morgen suchen wir weiter nach unseren Koffern. Gute Nacht New Orleans. </p><p>P.S. Die Recherche unserer Tochter, die uns in Deutschland bei der Suche nach den Koffern hilft, hat ergeben, dass die Koffer in Frankfurt ins Flugzeug eingeladen wurden, um dann gleich wieder ausgeladen zu werden. Hallo? War das Workout für die Touristen, verordnet durch die Lufthansa in Form von unmöglichen Umsteigezeiten etwa nicht effektiv genug und wir waren zu schwer, so dass die Koffer einfach nicht mehr befördert werden konnten? </p><p>Lufthansa, kürzere Umstiegszeiten müssen her. </p><p>Ironie off.</p>]]></description><link>https://vakantio.de/nola-meets-pura-vida/wenn-einer-eine-reise-tut-dann-kann-er-seine-koffer-verlieren</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/nola-meets-pura-vida/wenn-einer-eine-reise-tut-dann-kann-er-seine-koffer-verlieren</guid><dc:creator><![CDATA[nola-meets-pura-vida]]></dc:creator><pubDate>Wed, 01 Nov 2023 05:48:00 GMT</pubDate></item><item><title><![CDATA[Wildes Louisiana]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://vakantio.de/uploads/b2d3cdb22bac2173fcc911d19af6b1b0_large.jpg" /><figcaption>Wildes Louisiana</figcaption></figure><p>Wild Louisiana</p><p>Für mich haben Sümpfe etwas mystisches.Deshalb</p><p>ist unser erster Ausflugsziel in New Orleans weder</p><p> der Garden District noch das French Quarter sondern die Sümpfe nahe Baton Rouge. </p><p>Mit Wild Louisiana Tours haben wir eine private Swamp Tour gebucht. </p><p>Die Nacht war kurz, der Frust über die verlorengegangenen Koffer ist gross, aber </p><p>trotzdem machen wir uns freudig gespannt auf den Weg. </p><p>Schon beim Landeanflug auf den Flughafen New Orleans konnte man</p><p>die grosse Sumpflandschaft sehen.  </p><p>Mit Terry unserem Bootsführer begeben wir uns nun in dieses</p><p>traumhafte Labyrinth aus Wasserläufen umgeben von atemberaubender Natur. </p><p>Ausser dem Knattern des Bootsmotors hört man nur die Vögel singen, die den Tag begrüssen. </p><p>Wir gleiten auf dem spiegelglatten Wasser dahin. Die grossen majestätischen Cypressen von denen das spanische Moos herabhängt, spiegeln sich im Wasser und  man hat das Gefühl durch die Baumkronen zu schweben. </p><p>Immer tiefer fahren wir in die Sümpfe und sehen wunderschöne Blumen und bizarre Baumstämme, die aus dem Wasser ragen.</p><p>Wasservögel suchen nach dem perfekten Platz, sich einen Fisch zu schnappen oder trocknen in der Sonne ihr Gefieder. Die gesamte Atmosphäre sorgt dafür, dass all die Anspannung vom stressigen Anreisetag augenblicklich von uns abzufallen scheint. </p><p>Die Stars der Sümpfe, die Alligatoren, zieren sich allerdings, sich uns zu zeigen. </p><p>Terry erzählt uns, das die grossen Airboottouranbieter einen Trick anwenden um die urigen Raubtiere vor die Linsen der Touristenkameras zu locken. </p><p>Die Lieblingsspeise der Alligatoren sind Vogeleier. Da Marshmellows, für das Alligatorauge gleich aussehen, werden diese als kleiner Snack verfüttert. Die Reptilien fahren total auf Marshmellows  ab und sofort, wenn sie den Lärm der Airbootmotoren hören, kommen sie angeschwommen. Pech für uns. Unser Motor ist deutlich zu leise. Ausserdem würde es Terry, der die Sümpfe und seine Bewohner liebt, nicht im Traum einfallen, solche für die Tiere schädlichen Praktiken anzuwenden nur um den Touristen den perfekten Fotoshoot zu liefern. Terry möchte uns nun seinen Lieblingsplatz zeigen. Er steuert das Ufer an und sagt, schaut bitte nach vorne und dreht Euch nicht um. Gespannt schauen wir nach vorne, was uns wohl erwartet. Es tut sich absolut nichts. Plötzlich hören wir es hinter uns plätschern. Was zum Teufel macht Terry da? </p><p>Sorry but I needed a restroom klärt er uns auf. Schmunzelnd erwidern wir, no problem. </p><p>"Jetzt aber gehts zu meinem Lieblingsplatz" sagt er und bald haben wir diesen mystischen Platz erreicht. Die "ohrenbetäubende" Stille ist unglaublich. </p><p>Der Wind macht sich auf, man hört das Rascheln der Blätter oder ist es vielleicht doch ein Waschbär auf der Suche nach leckeren Shrimps? Wir hören ein  Geräusch im Wasser. Ist das ein Alligator, auf Beutezug? Wir nehmen alles um uns herum viel intensiver wahr, durch die Ruhe, die dieser Ort ausstrahlt.</p><p>Die Stimmung nutzt Terry, um uns eine der zahlreichen Geistergeschichten zu erzählen, die in Louisiana so beliebt sind, wie in Deutschland Grimms Märchen. </p><p>Die Geschichte handelt von einer Frau, die zusammen mit ihrem Mann hier in diesen Sümpfen lebte. Fallensteller drangen in die Sümpfe ein und raubten der Frau und ihrem Mann die Lebensgrundlage. </p><p>Die Frau verstand sich auf die Kunst des Voodoo und sie prophezeite. </p><p>An dem Tag, an dem ich sterbe, werden auch die räuberischen Trapper sterben. </p><p>Wenig später traf ein Hurrikan der Stärke 4  auf die Sümpfe und 300 Trapper kamen in diesem Sturm ums Leben. </p><p>Am nächsten Tag stand in der Zeitung geschrieben, dass die Frau gestorben war. </p><p>Die Prophezeihung der Frau hatte sich also erfüllt. </p><p>Ich habe Gänsehaut. Ich weiss nicht, ob sie von dieser Geschichte kommt oder von einem kalten Wind ,der plötzlich aufgekommen ist. </p><p>Eine Kaltfront zieht auf. Die erste in diesem Herbst. </p><p>Es ist Zeit für uns umzukehren. </p><p>Ein wunderbarer Vormittag geht zu Ende. </p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/fb4e123fe0201510f916402af6dd4e7b_large.jpg" /><figcaption>Wildes Louisiana</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/67c72d85464f298894a9939f646d0abb_large.jpg" /><figcaption>Wildes Louisiana</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/daa0235e61d3f66b6b5872a6723d28a5_large.jpg" /><figcaption>Wildes Louisiana</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/88ab545e18d0f37953e56d1627a3294b_large.jpg" /><figcaption>Wildes Louisiana</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/aab8a8d4b57c1fa2be2655e5ce8f0843_large.jpg" /><figcaption>Wildes Louisiana</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/bb3b4cc6803749c133ef752304c3445b_large.jpg" /><figcaption>Wildes Louisiana</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/5313bcd08ebc68a9f085a94201404a24_large.jpg" /><figcaption>Wildes Louisiana</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/ce492da73ecccb6d2175fe68a4fc2178_large.jpg" /><figcaption>Wildes Louisiana</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/nola-meets-pura-vida/wildes-louisiana</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/nola-meets-pura-vida/wildes-louisiana</guid><dc:creator><![CDATA[nola-meets-pura-vida]]></dc:creator><pubDate>Thu, 02 Nov 2023 13:56:00 GMT</pubDate></item></channel></rss>