<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" version="2.0"><channel><title><![CDATA[mondkind]]></title><description><![CDATA[Eine lebenslange Reise in ihren Anfängen festgehalten.]]></description><link>https://vakantio.de/mondkind</link><image><url>https://vakantio.de/uploads/4f139b70-a2dc-11e8-a165-277663247016.png_small.jpg</url><title>mondkind</title><link>https://vakantio.de/mondkind</link></image><generator>Vakantio RSS</generator><lastBuildDate>Sat, 08 Aug 2026 09:13:36 GMT</lastBuildDate><atom:link href="https://vakantio.de/vak-service/rss/mondkind.rss" rel="self" type="application/rss+xml"/><language><![CDATA[de]]></language><item><title><![CDATA[4 Tage nach Ankunft]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://vakantio.de/uploads/15ccecf0-ae48-11e8-8b00-692fbb76ea5d.JPG_large.jpg" /><figcaption>4 Tage nach Ankunft</figcaption></figure><p>Den ersten Samstag habe ich nun hinter mir. Langsam beginnt sich meine neue Umgebung heimisch anzufühlen. Langsam kriecht meine Leichtigkeit hervor, die ich die letzen Tage so sehnlichst vermisst habe, die ich so unbedint herbeizwingen wollte. Es ist interessant zu beobachten wie anders meine Selbstwahrnehmung wird, sobald mir das Mittel der Kommunikation genommen wird. Ich identifiziere mich so sehr mit alldem was ich meine zu sagen habe, dass ich mich  ohne diese Wörter meiner Selbst beraubt fühle. Ich bin bedachter auf mein Wirken. Es ist ein (nachlassendes) Gefühl, dass Menschen mich nicht als das  wahrnehmen das oder der ich bin, weil ich diese Idee von mir sprachlich nicht kommunizieren kann. <br /></p><p>Ebenso habe ich nicht nur das drängende Gefühl in mir allen mein Innerstes vermitteln zu wollen, sondern das mir bekannte Alles auf einmal Wollen. Als würden Dinge nicht mehr geschehen, wenn nicht jetzt. Mir fällt es Schwer Schritte zu akzeptieren. Ich stebe nach Ekstase in jedem Moment und verpasse doch gleichzeitig so viel davon, weil mein Blick oftmals nur auf die auf mich zugeschnittene Ekstase gerichtet ist.</p><figure><br /><figcaption></figcaption></figure><figure><br /><figcaption></figcaption></figure><p>Dennoch, alles wird sich fügen. Einen Becher Mate, eine Zigarette und ein Stück pan con dulce de leche und die Welt schmiegt sich für einen Moment in deine Hände.</p><p><br /></p><p><br /></p><p>Um die Formalitäten nicht links liegen zu lassen:</p><p>Bariloche. Eine Stadt, die einem den Eindruck vermittelt man befände sich in einem Dorf egal wohin die Füße einen tragen. Bis auf die Hauptstraßen gekennzeichnet von löchrigen, unbefestigten Straßen. Ringsum Berge mit schneegekrönter Spitze, wohin das Auge sieht Bäume und kleine Häuschen, Straßenhunde und erdige Wege. Im Herzen Bariloches ein See so groß, wie ein kleines Meer. Kraftvoll, harmonisch. Der Himmel bisher fast immer blau, die Luft eisig, der Wind wütend. Mate wärmt von innen auf, genauso wie das Kinderlächeln, meiner kleinen Schützlinge im Kindergarten. Der Ortskern voller junger Leute, sehr touristisch, österreichischer Touch. Allgemein ein eher westliches Gefühl, was nicht von ungefähr kommt, stellt Argentinien aufgrund der hohen europäischen Besiedlung, doch eher das Westliche Südamerika dar. <br /></p><p><br /></p><p><br /></p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/16e6c490-ae4c-11e8-8b00-692fbb76ea5d.JPG_large.jpg" /><figcaption>4 Tage nach Ankunft</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/mondkind/4-tage-nach-ankunft</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/mondkind/4-tage-nach-ankunft</guid><category><![CDATA[argentinien]]></category><category><![CDATA[bariloche]]></category><category><![CDATA[eindrücke]]></category><category><![CDATA[beginn]]></category><dc:creator><![CDATA[mondkind]]></dc:creator><pubDate>Sat, 01 Sep 2018 23:38:00 GMT</pubDate></item><item><title><![CDATA[Eine kurze Ewigkeit]]></title><description><![CDATA[<p>Neun Tage vor Abflug.</p><p>Mit Nackenschmerzen, einem nach Schweiß duftenden Körper und einer Portion Erschöpfung geht es auf die Heimreise. Eine Woche Arbeit in der Eifel als Erlebnispädagogin hinter, tausend Termine vor mir. Von einem eigenen kleinen Kosmos stürze ich mich in wenigen Stunden ins gewohnte Gehetze. Keine Zeit, um in sich selbst zur Ruhe kommen zu können, bevor es Morgen erneut in eine Eigenwelt der Kinderbetreuung geht. Noch acht Tage arbeiten. Noch neun Tage bis zum Abflug. Einen Tag den ich bereits seit zwei Jahren herbeisehne. Nun sind 721 Tage davon bereits vergangen. Neun unscheinbare Tage verbleiben. Ein merkwürdiges Gefühl macht sich in mir breit, während der Blick aus dem großen, dreckigen Zugfenster gleitet, die Augen rasant zuckend der vorbeirauschenden Stadtlandschaft folgen. Ein Gefühl der Euphorie, des Fernwehs, dennoch Wehmut und Nervosität. Versenken sich meine Gedankenkonstrukte in dem mir bevorstehenden Jahr, begleitet mich nur ein Gefühl der Abstraktion. Ein Gefühl der Unwirklichkeit. Neun unscheinbare Tage fühlen sich an, als würde mich eine Ewigkeit von meiner Reise nach Argentinien trennen. Es fühlt sich genauso fern an wie vor 721 Tagen und doch bin ich bereits heimatlich in dem noch fremden Konstrukt. Mein innerliches Gefühl ist näher an der Ferne als im Jetzt. Meine jetzige Realität erscheint mir lediglich als fälschliche Blase. Ein natürliches Gefühl  des Zwischenzustandes.</p><p>Zwei Stunden Bahnhofluft trennen mich von einem Rausch des heimatlichen Funktionierens. </p><p>25 Stunden trennen mich zum Eintauchen in ein arbeitsreiches Funktionieren.</p><p>9 Tage trennen mich von einer neuen Lebensrealität, einer neuen Art des Wachstums. Neun Tage trennen mich von der nächsten Stufe, die zu beschreiten ich mehr als bereit bin.</p><p><br /></p><p><br /></p>]]></description><link>https://vakantio.de/mondkind/eine-kurze-ewigkeit</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/mondkind/eine-kurze-ewigkeit</guid><dc:creator><![CDATA[mondkind]]></dc:creator><pubDate>Sat, 18 Aug 2018 12:15:00 GMT</pubDate></item></channel></rss>