<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" version="2.0" xmlns:geo="http://www.w3.org/2003/01/geo/wgs84_pos#"><channel><title><![CDATA[laik-a-dream-2025 und 2026]]></title><description><![CDATA[Neues Jahr - neue Reisen
Wir haben uns mittlerweile zu Wohnmobil - Experten entwickelt. Und die ersten Sonnenstrahlen 2025 locken uns raus. Nach den Erfahrungen des letzten Jahres geht's jetzt früher los.
25.03. bis Anfang Mai ist der Plan. 
Ziel: Quer durch Deutschland, Schweiz und Norditalien. Das Piemont soll uns als Ziel dienen.
2026: Ich mach keinen neuen Blog auf, sondern setze hier fort. Das Frühjahrsziel heißt Niederlande, und das auch noch mit Verzögerung. Gesundheitliche Einschränkungen verkürzen unsere Pläne drastisch.]]></description><link>https://vakantio.de/laik-a-dream-2025</link><image><url>https://img1.vakantio.de/uploads/4b295a3e0bcc1fa6b1e5936d242d1042_small.jpg</url><title>laik-a-dream-2025 und 2026</title><link>https://vakantio.de/laik-a-dream-2025</link></image><generator>Vakantio RSS</generator><lastBuildDate>Thu, 06 Aug 2026 22:23:12 GMT</lastBuildDate><atom:link href="https://vakantio.de/vak-service/rss/laik-a-dream-2025.rss" rel="self" type="application/rss+xml"/><language><![CDATA[de]]></language><item><title><![CDATA[2026 - 07  Malle ist nur einmal im Jahr...]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/b01541e1031778b5ad55a7f3f57c50bd_large.jpg" /><figcaption>Königsfamilie in Dokkum</figcaption></figure><p> 27.04.29 Montag </p><p>Montag ist Königstag. Und das ist in Holland der Nationalfeiertag schlechthin. Wir haben also erst mal den Platz bis über den Montag hinaus fest gemacht, um gar nicht in Verlegenheit zu kommen. Außerdem ist so ein Fest in einer großen Stadt wie Alkmaar bestimmt auffälliger als irgendwo im Feriendorf.</p><p>Und dann haben wir im Internet mal gelesen, was der Tag für die Niederländer bedeutet und und wie er so erlebt wird. Alter Schwede, da kommt was auf uns zu ….</p><p>Aber bis Montag haben wir ja noch drei Tage Zeit.  </p><p>Und die vergehen wie im Flug bei herrlichstem Sonnenwetter. Ein Tag Shopping Tour in Alkmaar mit Käsemarkt, ein Tag Strandleben in Egmond aan Zee und noch ein Tag chillen und Strand mit Essen gehen in der Beach Bar „Zeezicht“ in Castricum aan Zee – der Name ist Programm.</p><p>Da geht es auch schon los mit dem Königstag. Es ist Sonntag Abend und morgen ist Feiertag. Da gehen alle Menschen mit Familie zum Essen. Wir können nur vor dem Strom bis 18.00 Uhr Essen, was dann auch entspannt funktioniert – die Ruhe vor dem Sturm.</p><p>Unser Plan ist übrigens vollkommen aufgegangen. Nicht nur, das der Campingplatz „Het zonnige Veld“ sich als Volltreffer herausstellte.</p><figure>        <source type="image/avif"></source><source></source>        <source type="image/avif"></source>        <source></source>        <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/3449abbc45fbad22e0a0f65ae0d4e7e1_small.jpg" />        <figcaption>Stellplatz Het zonnige Veld</figcaption></figure><p> Auch das Wetter und die Temperaturen haben es gut mit uns gemeint. Jeden Tag schien die Sonne aus allen Rohren und die Temperaturen erlaubten an windgeschützter Stelle auch ein ausgiebiges Sonnenbad.</p><figure>        <source type="image/avif"></source><source></source>        <source type="image/avif"></source>        <source></source>        <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/f935991d8a47b6146b56f5b99e776cab_small.jpg" />        <figcaption>Perle am Nordseestrand</figcaption></figure><p>Am Strand stürzten sich sogar einige Wagemutige in die Nordseewellen – aber nur sehr kurz. Das ist noch deutlich zu frisch und fand in meinem Kopf auch überhaupt keinen Gedanken.</p><p>Aber die Strände und die Dünen in diesem Teil von Nord – Holland sind wirklich eine Perle. Die Dünenlandschaft erstreckt sich von Wijk aan Zee (vor dem Nordseekanal, der Amsterdam mit der offenen See verbindet) bis nach Schoorl (Schoorlse Duinen) auf eine Länge von ca. 20 km. Es ist eines der größten Naturreservate der Niederlande, welches aber für die Öffentlichkeit auf angelegten Wanderpfaden und Radwegen erschlossen ist.</p><p>Durch die Dünen erreicht man an ausgewählten Stellen die Sandstrände, alle großzügig und feinsandig mit Beach Bars, Strandhäusern und Wassersport.</p><p>Weil hier auch immer ein ordentlicher Wind weht, zieht es die Kite Surfer auch hierher.</p><figure>        <source type="image/avif"></source><source></source>        <source type="image/avif"></source>        <source></source>        <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/57179c6416c674be7cdc32bbca772fa4_small.jpg" />        <figcaption>Kiter im Wind</figcaption></figure><p>Kann man gut aushalten.</p><p>Und dann kommt der Montag. Die Party beginnt eigentlich schon einen Abend vorher. Das kann man in Alkmaar dann auch ziemlich gut erkennen. Als wir gegen 14.00 Uhr hinfahren, ist noch alles ruhig. Die Einfallstraßen und das Zentrum um die Kirche sind gesäumt mit Flohmarktständen aller Art. Hier verkaufen sowohl Kinder und Mütter ihre ausrangierte Kleidung und Spielzeug. Auch größere Stände mit größerem Umfang an Klamotten und nützlich / Unnützlichem säumen die Straße.</p><figure>        <source type="image/avif"></source><source></source>        <source type="image/avif"></source>        <source></source>        <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/583215927c4bbe87a09f37379e2f9687_small.jpg" />        <figcaption>Die Theke steht</figcaption></figure><p>An den Hotspots in der Stadt stehen die Bühnen und DJ`s lassen schon mal die Boxen warmlaufen. Aber noch ist alles ruhig und die Menschen bummeln durch die Straßen.</p><p>Nur der Müll und die Überreste des Vorabends sind noch vorhanden – und das stammt nicht vom Kinderflohmarkt oder vom Frühschoppen.</p><p>Fast alle Niederländer haben die Nationalflagge auf die Wangen geklebt, die Farbe Orange ist allgegenwärtig. Jeder hat sich ein orangefarbenes Kleidungsstück gesucht, die einen mehr, die anderen weniger. Aber da wo die Masse sich findet, wogt sie in orange.</p><p>Die Straßen sind voller Menschen. Eigentlich genauso voll wie am Freitag, als Käsemarkt war.</p><p>Heute ist kaum ein Geschäft geöffnet, nur die Kneipen – und die haben vorsorglich schon mal alles Inventar aus dem Inneren verbannt. So bekommt man mehr Leute ins Lokal, wenn sich die Party von draußen nach drinnen verlagert.</p><p>Im Hof von Sonoy finden wir am Nachmittag einen Platz zum Sitzen und chillen bei einem Kaltgetränk und einer Platte Borellhapjes (frittierte Kleinigkeiten).</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/3b8ca59d18dc49278a3213ba66ce2688_large.jpg" alt /><figcaption>Borelhapjes</figcaption></figure><figure>        <source type="image/avif"></source><source></source>        <source type="image/avif"></source>        <source></source>        <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/f704b2faee567f6359a6c74093890a13_small.jpg" />        <figcaption>Friedlicher Snack im Hof von Sonoy</figcaption></figure><p>Als wir wieder aufbrechen und durch die Straßen bummeln, hat sich die Stimmung verändert. Die Leute sind aufgekratzter (oder angetrunkener) und hetzen zu den Bühnen. Viele junge Menschen, die rücksichtslos durch die Straßen eilen und laut aufeinander einreden. An den Bühnen sammeln sich die Massen, es ist kaum ein Durchkommen. Jeder hat ein Bier in der Hand und singt aus voller Kehle. Der DJ oder die Live Band heizen ordentlich ein.</p><figure>        <source type="image/avif"></source><source></source>        <source type="image/avif"></source>        <source></source>        <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/e96b258c8b6234c4dc06e4e681f69f6f_small.jpg" />        <figcaption>17.30 Uhr Pegel erreicht</figcaption></figure><p>Die Thekenstraßen und die Kneipen haben jetzt richtig zu tun. Ausgeschenkt wird nur in Plastikbechern (weil`s wohl besser ist). Die jungen Leute, besonders die Mädchen, haben alle eine Dose mit mir unbekanntem Inhalt in der Hand. Scheint gerade besonders trendy zu sein, es wird jedenfalls in allen Taschen mitgeschleppt. </p><p>Und die Dosen? In den Niederlanden gibt es ein "Statiegeld" auf Getränkedosen (0,15 €). Das ist wohl zu wenig – die Dosen landen in den Ecken auf der Straße (gut für die Pfandsammler) oder im Wasser der Grachten (schlecht für die Pfandsammler und noch schlechter für die Umwelt).</p><p>Bevor hier alles drunter und drüber geht, setzen wir uns an einer Gracht in eine Pizzeria und essen genau so eine. Dabei ist es herrlich, die vorbeilaufenden Menschen zu beobachten.  </p><p>Sie sind alle vom Nationalfieber befallen und bekennen sich durch Kleidung und Gesichts-Tatoo zu ihrem Land (und vielleicht auch zum Königshaus, denn der hat ja schließlich Geburtstag).</p><p>Ist das bei uns am 3. Oktober auch so?</p><p>Die Einheitsfeier findet ja in diesem Jahr in Bremen statt. Also können wir mal vergleichen.</p><p>Auf dem Weg zurück zum Fahrrad müssen wir noch durch eine Partyzone. Und da tanzt der Bär. Wir versuchen uns durchzudrängen. Schon nach     30 m gebe ich auf – ich will da nicht durch. Die Masse ist im Partymodus, Ballermann in Reinkultur. Alle betrunken und am Mitgröhlen – Rücksicht auf andere – Fehlanzeige.</p><figure>        <source type="image/avif"></source><source></source>        <source type="image/avif"></source>        <source></source>        <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/a6765e6c6db6a389f93698445070f903_small.jpg" />        <figcaption>Malle ist genau so</figcaption></figure><p>Ich würde gern 1 – 2 Videosequenzen zeigen, leider kann ich die bei Vakantio nicht hochladen.</p><p>Wir haben genug und radeln zurück zum friedlichen Camping. Als wir gegen 19.30 Uhr ankommen, ist die Sonne schon weitgehend weg und es wird kalt. Also rein in die Laika und ans Berichten.</p><p>Morgen geht die Reise weiter.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/699aa80b6f9e69eca20987b976bbcb99_large.jpg" /><figcaption>Käsemarkt Alkmaar</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/95fb0a222dde8385e2249c26268b455e_large.jpg" /><figcaption>2026 - 07  Malle ist nur einmal im Jahr...</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/a411ae2ec264a899181973c424e31c05_large.jpg" /><figcaption>Traditionell</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/9e8c1014e945b4370631f75a88f08e4f_large.jpg" /><figcaption>Stadtwaage am Kaasmarkt</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/3449abbc45fbad22e0a0f65ae0d4e7e1_large.jpg" /><figcaption>Stellplatz Het zonnige Veld</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/f935991d8a47b6146b56f5b99e776cab_large.jpg" /><figcaption>Perle am Nordseestrand</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/f12ed4c522f3125cb6852d9cf9365473_large.jpg" /><figcaption>2026 - 07  Malle ist nur einmal im Jahr...</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/57179c6416c674be7cdc32bbca772fa4_large.jpg" /><figcaption>Kiter im Wind</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/19a15817c96b3d14e9324f943001f01b_large.jpg" /><figcaption>Herrliche Strände</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/laik-a-dream-2025/2026-07-malle-ist-nur-einmal-im-jahr</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/laik-a-dream-2025/2026-07-malle-ist-nur-einmal-im-jahr</guid><dc:creator><![CDATA[laik-a-dream-2025 und 2026]]></dc:creator><pubDate>Mon, 27 Apr 2026 20:33:00 GMT</pubDate><geo:lat>52.63150309364092</geo:lat><geo:long>4.750387307258488</geo:long></item><item><title><![CDATA[2026 - 06 Die Perle der Nordsee ]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/e43672a06ab8727139201b9e7ec61f1d_large.jpg" /><figcaption>Morelo Liner</figcaption></figure><p> <b>22.04. Mittwoch</b></p>

<p>Wir ziehen die Option der Verlängerung und bleiben noch einen weiteren Tag. Das Wetter ist so gut, das man nicht wegfahren muss.  </p>
<p>Da nehmen wir uns mal Zeit zum Bummeln und Terrassieren in Lemmer.  </p>
<p>Also ein richtiger Faulenzertag mit ausgiebiger Zeitungslektüre und Sonnenbad am Nachmittag im Liegestuhl.</p>
<p>Der Platz ist voller geworden und es sind auch ein paar „Dickschiffe“ angekommen. Damit meine ich die Wohnmobile von Morelo, Niesmann & Bischoff und andere Liner. Die fallen schon besonders auf, nicht nur wegen ihrer Größe sondern auch durch ihre Besitzer. Die sieht man sich natürlich besonders kritisch an. Sind das nun Angeber, Protzer, Egoisten oder einfach nur Menschen, die es gemacht haben.</p>
<p>Man sagt dieser Kategorie von Campern ja nach, das sie gern unter sich bleiben und respektlos auf die kleinen Camper da unten runtersehen.</p>
<p>Wobei ich bei dieser Kategorie von Fahrzeugen das Wort „Campen“ nur schwer über die Lippen bekomme.  </p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/e43672a06ab8727139201b9e7ec61f1d_large.jpg" alt="Morelo Liner" /><figcaption>Morelo Liner</figcaption></figure>
<p>Man wohnt zwar in seinem Fahrzeug mit 4 Rädern und allem erdenklichen Komfort. Aber der Preis ist die Unbeweglichkeit und damit die begrenzte Freiheit, auf jeden Platz zu können. Dafür sind nur wenige Orte ausgelegt.  </p>
<p>Klarer Vorteil für „die kleinen da unten“.</p>
<p>Und wann beginnt eigentlich die Kategorie „Liner“?</p>
<p>Über 7,5 t Gewicht? Was ja nicht mehr jeder fahren kann.</p>
<p>Oder ist die Länge der Unterscheidungsfaktor. Ein normaler Platz für ein Wohnmobil auf einem Campingplatz / Stellplatz ist 8 – 10 m lang. Kommt nun so ein Brummer mit über 10 m Länge, braucht er schon einen Spezialplatz, um niemanden zu behindern.</p>

<p>Ich bleib bei meinen 7,40 m und kann überall hin.</p><p><br /></p>



<p><b>23.04. Donnerstag</b></p>

<p>Es geht weiter, nun aber wirklich.</p>
<p>Allen Möglichkeiten zum Trotz steuern wir direkt nach Nord – Holland in die Region um Alkmaar an die Nordseeküste.</p>
<p>Das ist die Provinz, die wir bereits seit einiger Zeit regelmäßig ansteuern und die sich schon fast wir „zuhause“ anfühlt.  </p>
<p>Was wir allerdings noch nicht entdeckt haben, ist der ultimativ beste Platz zum Stehen, wenn man  </p>
<ul>
	<li><p>Alkmaar 	besuchen möchte</p>
	</li><li><p>Zeit am Strand 	der Nordseeküste verbringen möchte</p>
	</li><li><p>die 	Dünenlandschaft vor dem Strand erkunden möchte</p>
	</li><li><p>mit dem Fahrrad 	alles gut und sicher alles erreichen will</p>
</li></ul>
<p>Alles Stöbern in den Camping – Apps und Internet Auftritten der Plätze bringen kein Ergebnis. Man muss einfach hinfahren und es sich vor Ort ansehen.</p>

<p>Dafür muss man von Lemmer aus auf die andere Seite des Ijselmeeres, wofür es zwei Möglichkeiten gibt: die Nordroute über den Afsluitdamm (A7) oder die Südroute über den Houtribdijk, der das Ijselmeer und das Markermeer trennt.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/27483d8efdb1eab83c39de3ce70f687e_large.jpg" alt="Anfahrt zum Houtribdijk" /><figcaption>Anfahrt zum Houtribdijk</figcaption></figure>

<p>Wir entscheiden uns für die Südroute und fahren dafür nochmal durch die vielen Tulpenfelder, die gerade alle in voller Blüte stehen. Nur noch wenige Tage, dann hat die Pracht ein Ende.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/d0c378beadde25aa23cc9e9d472fccc9_large.jpg" alt="Tulpen in ..." /><figcaption>Tulpen in ...</figcaption></figure>

<p>Die 35 km über den Damm sind vollkommen entspannt, weil wenig Verkehr herrscht und man die Fahrt bei bestem Sonnenschein genießen kann.</p>
<p>Auf der anderen Seite wird es dann zunächst voller, weil die Region zwischen Enkhuizen und Hoorn sehr dicht besiedelt ist und auch industriell genutzt wird.</p>

<p>Unser erster Campingversuch ist ein Platz südlich von Alkmaar im Örtchen „Boekel“. Was wir nicht wussten und erst auf den Anfahrt erkannten ist ein riesiges Industriegebiet südlich von Alkmaar, welches bis kurz vor den Campingplatz reicht.</p>
<p>Der entpuppt sich zwar als gut gepflegtes Eiland, aber die Umgebung gefällt uns überhaupt nicht. Und Tschüss …</p>
<p>Wir fahren in Richtung Küste und finden die Einfahrt zum Campingplatz „de Croft“ in der Nähe von Egmond am Zee.</p>
<p>Schöne ruhige Oase, freundlichen Betreiberin, aber leider kein Platz. Sie nehmen auch nur Wohnmobile unter 7 m an.  </p>
<p>Aber sie empfiehlt den nahen Platz „het zonnige Veld“, der auch größere Plätze hat. Freundlicherweise ruft sie an und kündigt uns an.</p>

<p>Und da ist er – der Platz, nach dem wir nun schon lange suchen. Er erfüllt alle oben genannten Kriterien und ist obendrein super sauber, klasse geführt und erstklassig ausgestattet. Das ganze für einen Preis von 35,- € pro Nacht für alles (Womo-Platz, 2 Personen, Strom und Versorgung, Touristenabgabe).</p>
<p>Der Inhaber (Marcel Zonneveld) ist sofort sympathisch und weist uns ein. Er hat allerdings nur Platz für 2 Tage. Wenn wir länger bleiben wollen, kann er uns etwas anbieten – eine Nacht auf dem Parkplatz für die Autos ohne Strom, danach wieder auf dem Platz. Wir müssen uns aber heute entscheiden, die Nachfrage ist groß.</p>
<p>Das glaube ich sofort nach dem ersten Eindruck und wir nehmen das Angebot an. Fünf Tage am gleichen Platz – das hatten wir schon lange nicht mehr.</p>

<p>Mal sehen, ob tatsächlich alle selbst gestellten Anforderungen erfüllt werden können.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/083869ded88001014566d38cbfa05510_large.jpg" alt="mit Strandbar" /><figcaption>mit Strandbar</figcaption></figure><p><br /></p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/e43672a06ab8727139201b9e7ec61f1d_large.jpg" /><figcaption>Morelo Liner</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/d0c378beadde25aa23cc9e9d472fccc9_large.jpg" /><figcaption>Tulpen in ...</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/c88c15c262c48695b52a3364e92957f3_large.jpg" /><figcaption>2026 - 06 Die Perle der Nordsee </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/986960f19f9322e34535e4baf9124e59_large.jpg" /><figcaption>2026 - 06 Die Perle der Nordsee </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/27483d8efdb1eab83c39de3ce70f687e_large.jpg" /><figcaption>Anfahrt zum Houtribdijk</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/9f1773ca3f8f0b0eb522bb5114eab98f_large.jpg" /><figcaption>Nordseestrand</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/db783a31b36d94c5c5be84d054ea105c_large.jpg" /><figcaption>2026 - 06 Die Perle der Nordsee </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/083869ded88001014566d38cbfa05510_large.jpg" /><figcaption>mit Strandbar</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/47dc32026f4d7441058aa80ec7d7b7f9_large.jpg" /><figcaption>2026 - 06 Die Perle der Nordsee </figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/laik-a-dream-2025/2026-06-die-perle-der-nordsee</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/laik-a-dream-2025/2026-06-die-perle-der-nordsee</guid><dc:creator><![CDATA[laik-a-dream-2025 und 2026]]></dc:creator><pubDate>Fri, 24 Apr 2026 21:13:00 GMT</pubDate><geo:lat>52.583679983205556</geo:lat><geo:long>4.655834566169372</geo:long></item><item><title><![CDATA[2026 - 05 Von den Lämmern nach Lemmer]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/0a4c891c0401746504b8f2de4e8c1adb_large.jpg" /><figcaption>Übernachten im Weinfall</figcaption></figure><p> <b>20.04. - Montag</b></p>

<p>Wieder diese Überlegungen, wo soll es denn nun hingehen.  </p>
<p>Irgendwie ist angespannte Stimmung, weil wir nur von Ort zu Ort fahren aber nix machen können. Mir fehlt die Bewegung, Simone kann aber nicht viel. Das haben wir gewusst, dennoch lähmt es die Urlaubsfreuden.</p>
<p>Es fühlt sich jedenfalls zu wenig an, einen Ort anzusteuern, das Wohnmobil herzurichten und dann einen Bewegungsradius vom Sanitärhaus, zum Restaurant und zurück ins Wohnmobil zu erleben.</p>

<p>Bevor wir uns die Köppe einschlagen, mache ich einen Spaziergang und besichtige Stavoren. Sieh an, es gibt diesen Ort doch tatsächlich neben dem riesigen Bootshafen. Ein typischer Ort in Friesland mit kleinen Häusern, Grachten vor der Tür, Boote im Wasser und auch eine Hafeneinfahrt mit Hotelbetrieben und Gaststätten mit Terrassen.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/f0c230e56945f88ca6f2bacea77655f4_large.jpg" alt="Fischereihafen Stavoren" /><figcaption>Fischereihafen Stavoren</figcaption></figure>
<p>Leider scheint der Montag hier durchgängig Ruhetag zu sein. Jedenfalls sind kaum Leute auf der Straße und alle Lokale sind geschlossen – trotz Sonnenschein und Terrassenwetter.</p>

<p>Im Vergleich zum riesigen Hafen wirkt der Ort eher verträumt und gemütlich. Es gibt sogar einen Supermarkt, so dass ein längerer Aufenthalt auf dem Stellplatz möglich ist.  </p>

<p>Zurück am Wohnmobil wägen wir wieder ab, wo denn die nächste Station sein soll. Nordholland und Alkmaar soll auf jeden Fall noch angesteuert werden. Sollen wir jetzt schon in die Richtung?Oder wollen wir noch in Friesland bleiben?  </p>
<p>Oder fahren wir nach Lemmer?</p>
<ul>
	<li><p>Der Ort am 	südlichsten Frieslandzipfel mit Übergang nach Flevoland</p>
	</li><li><p>Und wir waren 	auch schon mal dort, was uns gut gefallen hat.</p>
	</li><li><p>Und Falko hat 	auch davon geschwärmt, als er vor 10 Tagen dort war.</p>
	</li><li><p>Wetter soll gut 	werden, ist nur 20 km entfernt,  	</p>
	</li><li><p>Stellplatz 	direkt am Deich</p>
	</li><li><p>attraktives 	Shopping und Genussstädtchen.</p>
</li></ul>
<p>Mehr Gründe gehen doch gar nicht. Auf geht`s, immer am Deich entlang.</p>

<p>Der Vakantie Park Lemmer ist gerade nur zur Hälfte nutzbar, weil umfangreiche Bauarbeiten in der rechten Hälfte zur Erweiterung der Stellplätze führen wird.  </p>
<p>Die linke Hälfte ist auch nur mäßig gefüllt, so dass wir einen guten Platz auf der Wiese finden. Sehr großzügige Plätze mit Stromanschluss und Blick zum Deich. Gleich dahinter der Strand und das Ijselmeer.  </p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/2bd247c581ff685aa5573506b481d3cf_large.jpg" alt="Vakantie Park Lemmer" /><figcaption>Vakantie Park Lemmer</figcaption></figure>
<p>Wir buchen uns für 2 Tage ein, mit Verlängerungsoption.</p>
<p>Der Platz ist bei deutschen Campern sehr beliebt, man sieht tatsächlich nur deutsche Kennzeichen. Und dann – oh Schreck, das steht doch auch dieses Wohnmobil aus Hameln, das schon in Joure neben uns stand und unangenehm auffiel.</p>
<p>Diesmal etwas weiter entfernt, - gut so.</p>


<p>21.04. Dienstag</p>

<p>Die Sonne scheint endlich schon früh am Morgen und das bleibt auch den ganzen Tag so.  </p>
<p>Zeit zum Radfahren. Simone ist ängstlich, will es aber versuchen. Wir wählen eine Strecke entlang der Wasserkante auf der anderen Seite. Hier verläuft ein Radweg zwischen Lemmer und Urk (24 km entfernt) direkt an der Wasserkante und damit hinter dem Deich. Sonst guckt man immer auf den Deich und sieht das Wasser nicht – ist hier anders.</p>
<p>Erst haben wir Rückenwind und es läuft wie von allein. Die erste Angst verfliegt und der Radgenuss stellt sich ein.  </p>
<p>Die Strecke verläuft nur geradeaus – in der Ferne flimmert der Horizont wie in einem Roadmovie. Außer uns ist auch niemand auf dem Weg unterwegs.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/7d755657618efeeb2959b6d807b87cc4_large.jpg" alt="Radweg zwischen Lemmer und Urk" /><figcaption>Radweg zwischen Lemmer und Urk</figcaption></figure>
<p>Wie sieht es wohl auf der Landseite des Deichs aus? Ich geh mal gucken.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/1b8dfcc5a6d86ace15a9d1c223cf400f_large.jpg" alt="Energie Hot Spot" /><figcaption>Energie Hot Spot</figcaption></figure>

<p>Oha, nicht nur das hier Windräder in Massen stehen, das Land hinter dem Deich ist mit Photovoltaik großzügig bedeckt. Die Landschaft nennt sich Noordoostpolder und wurde irgendwann durch den Deichbau dem Meer abgerungen.</p>
<p>Und dann sind da ja auch noch die Tulpenfelder.</p>
<p>Nicht weit entfernt liegt als Ausflugsziel ein Tulpenshow Garten. Da wollen wir mal hin.</p>
<p>Der Garten entpuppt sich als ein angelegtes kleines Tulpenfeld mit verschiedenen Farben, welches im beiliegenden Prospekt es Selfie Feld bezeichnet wird.</p>
<p>Und das ist es auch.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/fac741c626a967a8f2cb604c220fc509_large.jpg" alt="Und Tulpen" /><figcaption>Und Tulpen</figcaption></figure>
<p>Ganze Reisebusse landen hier. Wir erleben eine Reisegruppe mit jungen Mädchen aus arabischen Ländern. Alle mit Burka und Handy – und das glüht bei den verschiedenen Posen im Tulpenfeld.</p>

<p>Ich bin jedenfalls mittelschwer entsetzt und schüttle den Kopf. Simone ist toleranter und meint, das wir das früher auch gemacht hätten, wenn wir Handys und social media gehabt hätten.  </p>
<p>Wahrscheinlich hat sie recht.</p>
<p>Wir lernen einiges über den Tulpenanbau und die Geschicht. Und das die Landschaft Noordoostpolder das größte zusammenhängende Tulpenanbaugebiet der Niederlande ist.</p>

<p>Dann geht`s mit dem Rad zurück – diesmal gegen den Wind, was anstrengend und auch kalt ist. Wir haben halt noch April und keinen Sommer.</p>

<p>Nach einem kleinen Belohnungsbier an der Promenade in Lemmer haben wir noch ein Camper Erlebnis der besonderen Art.</p>

<p>… und was machst du so den ganzen Tag</p>
<p>…. och, ich fülle meinen Wassertank im Wohnmobil mit der Gießkanne</p>
<p>… ja, aber doch nicht den ganzen Tag?</p>
<p>…. na ja, so 80 Kannen passen da schon rein.</p>
<p>….????</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/7eb02b043d8c612d773345a3b5624670_large.jpg" alt="Tagesbeschäftigung" /><figcaption>Tagesbeschäftigung</figcaption></figure><p><br /></p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/0a4c891c0401746504b8f2de4e8c1adb_large.jpg" /><figcaption>Übernachten im Weinfall</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/f0c230e56945f88ca6f2bacea77655f4_large.jpg" /><figcaption>Fischereihafen Stavoren</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/bc28974a71e8b1477d3fee56cac044d9_large.jpg" /><figcaption>2026 - 05 Von den Lämmern nach Lemmer</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/80f5fa3fb19cbcd92f4736855eac1653_large.jpg" /><figcaption>Schönes Haus</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/320bda4389fd106c5cbb9d71416affae_large.jpg" /><figcaption>Strand am Ort</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/67c0e2ff4af1e31e0cba72b8747b8296_large.jpg" /><figcaption>2026 - 05 Von den Lämmern nach Lemmer</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/2bd247c581ff685aa5573506b481d3cf_large.jpg" /><figcaption>Vakantie Park Lemmer</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/30895eb3843e8d4f10d752707ad15160_large.jpg" /><figcaption>op de dijk</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/7d755657618efeeb2959b6d807b87cc4_large.jpg" /><figcaption>Radweg zwischen Lemmer und Urk</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/laik-a-dream-2025/2026-05-von-den-laemmern-nach-lemmer</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/laik-a-dream-2025/2026-05-von-den-laemmern-nach-lemmer</guid><dc:creator><![CDATA[laik-a-dream-2025 und 2026]]></dc:creator><pubDate>Wed, 22 Apr 2026 11:29:00 GMT</pubDate><geo:lat>52.84596419222864</geo:lat><geo:long>5.694952011108398</geo:long></item><item><title><![CDATA[2026 - 04 April, April, macht was er will]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/5430e1f0928449f247e64a7fa7a59be0_large.jpg" /><figcaption>2026 - 04 April, April, macht was er will</figcaption></figure><p> <b>18.04. - Samstag</b></p>

<p>Wir haben heute keine Eile, sind wir doch für 2 Tage eingebucht. Das macht schon etwas aus und einen entspannten Tagesrhythmus. Nix packen und weiterfahren, noch dazu ohne richtiges Ziel.</p>
<p>Heute ist Ruhetag bei angesagtem Sonnenschein.</p>
<p>Simone ist mit ihrem Knie sehr schlecht zu Fuß, so dass eine Radtour ausfällt. Aber eine Stadterkundung von Joure sollte gehen. Wir stehen ja fast mitten in der Stadt.</p>

<p>Die „Middelstraat“ ist das Herzstück von Joure. Einkaufsstraße und Gastronomie Landschaft laden zum Bummeln ein.</p>
<p>Es ist wieder erstaunlich, was eine Kleinstadt von 13000 Einwohnern für eine vielfältige Ladenkultur hat. Boutiquen für Männer und Frauen mit guten Klamotten, kleine Spezialitätengeschäfte (Kaffeerösterei Douwe Egberts) und nette Lokale.  </p>
<p>Leider beginnt es während unseres Bummels zu regnen (siehe Titel), also müssen wir uns wohl einen Platz in der Außengastgro suchen und was trinken, garniert mit einem kleinen Snackteller (Bitterballen, Frikadelljes, frittierter Käse …).</p>

<p>Zurück am Wohnmobil scheint die Sonne wieder und die genießt man am besten draußen im Liegestuhl.</p>
<p>Das sind die Tage, an denen man vollkommene Freiheit genießt. Nichts drängelt, nichts muss gemacht werden – man lebt so in den Tag hinein und freut sich.</p>

<p>Morgen geht’s weiter und dann beginnt jetzt schon die Suche nach dem nächsten Ziel. Das haben wir nämlich überhaupt nicht, was langsam problematisch wird. Wollen wir hierhin oder doch lieber dorthin, wo scheint die Sonne länger, gibt es Stellplätze direkt am Wasser?</p>

<p>Alles Fragen, die sich nur langsam lösen lassen und oftmals erst dann, wenn man losfährt und einfach durch die Landschaft bummelt. Das ist ja alles nicht groß hier in den Niederlanden und wir haben Zeit.</p>
<p>Die Hauptstraßen oder Autobahnen erschließen schon flott die Regionen. Wir aber nutzen gern die kleinen Straßen in der Nähe des Wassers und die sind oftmals sehr schmal, das Begegnungsverkehr besser nicht stattfindet.</p>

<p>Also fahren wir morgen einfach mal los.</p>


<p><b>19.04. Sonntag</b></p>

<p>Der Platz leert sich schnell, sowohl die Schiffe als auch die Wohnmobile verlassen den Platz. Müssen wohl morgen alle arbeiten, hä.</p>

<p>Nach dem Start wollen wir erst mal tanken, um etwas entspannter fahren zu können. Auf unseren Routen liegen manchmal keine Tankstellen.</p>
<p>Gleich neben der Ausfahrt vom Hafen ist eine Esso Express. Dieselpreis liegt bei 2, 339 € - die spinnen doch alle. Ich tanke nur 30 l.</p>

<p>Friesland ist eine landschaftliche Region mit viel Weidevieh und Ackerwirtschaft. Die kleinen Dörfer liegen alle adrett und sauber an der Straße. Es ist nix los (weil Sonntag) und man kann langsam durch die Landschaft cruisen.  </p>
<p>Die Straße am Rande des Ijselmeers liegt allerdings überwiegend vor dem Deich, so dass man zwar die Schafe auf dem Deich sehen kann, aber kein Wasser.</p>

<p>Am äußersten Zipfel von Süd-Friesland liegt der Ort Stavoren mit Jachthafen, Grachten und einem Stellplatz direkt am Wasser.</p>
<p>Das ist ja eher die Ausnahme, so dass wir spontan entscheiden, für eine Nacht einzuchecken.</p>

<p>Der Hafenmeister ist gleichzeitig Herrscher über den Stellplatz und füllt sein Formular aus:  </p>
<p>2 Personen, ein Wohnmobil, eine Nacht, Tourismusabgabe = 26,50 €.</p>

<p>Der Platz liegt tatsächlich am hintersten Ende des Jachthafens auf eine Wiese, mit Stromanschluss und Waschhaus.</p>
<p>Und ein neues Restaurant, der „Postvis“ ist nur 100 m entfernt.</p>

<p>Heute bleibt die Küche kalt, wir gehen in …. den Potvis, wo es natürlich ein Fischgericht gibt.</p>

<p>Und wenn ich sage, dass die Nacht sehr ruhig war, dann ist das noch untertrieben. Kein einziger Mucks war zu hören, bis am Morgen die Schafe auf dem Deich mit ihrem Määh,mähhh den Tag begrüßten.</p>
<p>Na gut, sei gestattet.</p>
<p>Beim nächsten Restaurant bestelle ich Lammkeule.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/f2a1899914b1e87eb392274c73ba1911_large.jpg" /><figcaption>2026 - 04 April, April, macht was er will</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/8d4aa974ef8de68f5d8f9ed4226f041d_large.jpg" /><figcaption>Der "Potvis"</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/e3df6566927c040cd91b37fddabf2fa9_large.jpg" /><figcaption>2026 - 04 April, April, macht was er will</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/8e949857d1b4baa9b8e64eaa1b88b76e_large.jpg" /><figcaption>2026 - 04 April, April, macht was er will</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/laik-a-dream-2025/2026-04-april-april-macht-was-er-will</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/laik-a-dream-2025/2026-04-april-april-macht-was-er-will</guid><dc:creator><![CDATA[laik-a-dream-2025 und 2026]]></dc:creator><pubDate>Mon, 20 Apr 2026 20:17:00 GMT</pubDate><geo:lat>52.87381632621825</geo:lat><geo:long>5.368088897949197</geo:long></item><item><title><![CDATA[2026 - 03 Friesland Explorer]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/16953679f6bdbe46d05dd253ddfd8f06_large.jpg" /><figcaption>Waterland</figcaption></figure><p> <b>17.04. - Freitag</b></p>

<p>Kein neuer Wasserschaden an den Wasserhähnen.</p>
<p>Nach dem Frühstück geht`s los. Erstmal an die nahe Nordseeküste quer durchs Land. Kann man auch mit dem Fahrrad machen, sind nur ca. 10 km. Am Deich entlang durchqueren wir Dörfer mit sehr ländlicher Prägung. Überall steht eine Kirche im Zentrum und ein Friedhof.</p>
<p>Hinter dem Deich ist ….. tatsächlich Wasser. Also haben wir Glück, das die Flut gerade da ist. Ansonsten sieht es so aus wie im heimischen Ostfriesland an der deutschen Nordseeküste. Allerdings ist hier kein Strandleben, sondern nur Deichland mit Schafen. Seebäder liegen an anderen Orten.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/bc886e30508b36c356c74bd398ab0a2e_large.jpg" alt="Nordseedeich" /><figcaption>Nordseedeich</figcaption></figure>
<p>Nicht weit entfernt umfahren wir das „Lauwersmeer“, eine künstliche Seelandschaft vor dem Deich,  versorgt über eine Gezeitensperrmauer.</p>
<p>Damit erreicht man ständiges Wasser für Wassersport und sonstige Attraktionen. Daher hat sich hier natürlich auch eine große Freizeitindustrie mit Feriendörfern und Jachthafen angesiedelt.  </p>

<p>Wegen eines fehlenden, gewachsenen Ortes wollen wir nicht bleiben und suchen ein neues Ziel.  </p>
<p>Vor dem Ijselmeer im südlichen Friesland liegt das „Waterland“, eine Region mit vielen Seen und Kanälen, die alle befahrbar sind. Jeder Ort hat hier auch einen Jachthafen, so das unsere Wahl auf die Stadt „Joure“ mit einem Stellplatz am Jachthafen fällt.</p>

<p>Die Zufahrt ist abenteuerlich und löst bei mir Ungläubigkeit aus, aber das Navi leitet uns genau so. Am Ende der Straße liegt die Hafenanlage für eine Vielzahl von Schiffen und eine Wiese für eine Vielzahl von Wohnmobilen vor uns. Beide Einrichtungen sind trotz des guten Wetters nur mäßig gefüllt. Vorsaison hat schon seinen Reiz.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/76032cec7c4a1334e3decb4841a2bfca_large.jpg" alt="Stellplatz direkt am Wasserlauf" /><figcaption>Stellplatz direkt am Wasserlauf</figcaption></figure>
<p>Ein schöner Platz auf der Wiese neben der Gracht mit Schiffen am Anleger ist gefunden und wir richten uns gemütlich ein – Stühle raus, Getränke auf den Tisch.</p>
<p>Um 17 Uhr ist der Hafenmeister da und ich melde uns gleich für 2 Tage an. Man muss ja nicht jeden Tag weiter fahren.</p>
<p>Kostet übrigens 20,50 € pro Tag - Stellplatz incl. 2 Personen und Nutzung der Sanitäreinrichtungen.</p>

<p>Neben uns steht ein Womo aus Hameln. Die Besitzer eine Ehepaar älteren Kalibers, natürlich mit Hund. Und weil die ein sehr lautes Sprechorgan besitzen, muss man zuhören, ob man will oder nicht.</p>
<p>Eigentlich will man nicht – was kam da für ein gequirlter Mist heraus. Können Menschen wirklich so blöd sein? Der Beweis steht neben uns.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/d3f53088abc769466b4d9f5317084951_large.jpg" /><figcaption>Deichparkplatz</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/bc886e30508b36c356c74bd398ab0a2e_large.jpg" /><figcaption>Nordseedeich</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/dcf80971fc496f11e21e74b5895298a6_large.jpg" /><figcaption>2026 - 03 Friesland Explorer</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/1abfb0514a47ef7c49d56ade499a807d_large.jpg" /><figcaption>2026 - 03 Friesland Explorer</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/e90cb323ef5fc6b07fd72fdf990667b2_large.jpg" /><figcaption>Mit Schiffsnachbarn</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/76032cec7c4a1334e3decb4841a2bfca_large.jpg" /><figcaption>Stellplatz direkt am Wasserlauf</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/a2d4ecae54f9649023f8d0789caa1d14_large.jpg" /><figcaption>2026 - 03 Friesland Explorer</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/laik-a-dream-2025/2026-03-friesland-explorer</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/laik-a-dream-2025/2026-03-friesland-explorer</guid><dc:creator><![CDATA[laik-a-dream-2025 und 2026]]></dc:creator><pubDate>Sun, 19 Apr 2026 19:45:00 GMT</pubDate><geo:lat>52.97337407840535</geo:lat><geo:long>5.787061608199764</geo:long></item><item><title><![CDATA[2026 - 02 Dokkum - schon mal gehört?]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/e9ea679de4dfc997ca95829af4edacb7_large.jpg" /><figcaption>2026 - 02 Dokkum - schon mal gehört?</figcaption></figure><p> <b>16.04. -Donnerstag</b></p><p>Am nächsten Morgen nach dem Frühstück packen wir zusammen.</p><p>Was sind das eigentlich für Wasserflecken unter dem Wohnmobil. Und warum tropft Wasser am Radkasten aus der Karosserie? Es hat zwar nachts geregnet, aber das ist lange vorbei und weggetrocknet.</p><p>Da wird doch wohl nicht …. DOCH. Der Schrank unter dem Küchenwaschbecken ist voller Wasser und die Ursache scheint der Wasserhahn zu sein. Da tropft es fleißig von oben herunter.</p><p>Anruf beim Caravan Händler im 6 km entfernten Moormerland. Wir können um 14 Uhr kommen. Der wissende Mitarbeiter kennt auch sofort den Grund für den defekten Wasserhahn – kaputt gefroren. Trotz Wasser ablassen und Hahn offen gelassen. Es bleibt immer ein kleiner Rest im Schlauch, der bei hohen Frosttemperaturen gefriert und die Verbindung zwischen Hahnanschluss und Schlauch platzen lässt.</p><p>Der Tipp für alle: Wasser ablassen, Wasserhahn auf, Luftballon aufblasen und über den Hahn stülpen, so kann dann alles Wasser rückwärts gedrückt werden.</p><p>Der Tipp kosten 170,- € Reparatur incl. neuer Wasserhahn und 3 Stunden Wartezeit.</p><p>Es gibt schlimmeres.</p><p>Die Wartezeit nutzen wir zu Auswahl des nächsten Ziels.  </p><p>Dokkum in Friesland – nördlichste Stadt in den Niederlanden, Stellplatz direkt am Kanal mit Zugang zur Innenstadt. Also keine weiten Wege (gut für das Knie von S.).</p><p>Der Mitarbeiter im Caravan Center bekommt unsere Gedanken mit und bestätigt, dass Dokkum sehr schön ist und unbedingt besichtigt werden muss.</p><p>125 km werden wir auch mit dem Spätstart noch schaffen.</p><p>Gegen 17 Uhr erreichen wir den Ort, der als nördlichste Stadt der Niederlande mit Stadtrechten ausgestattet ist.  </p><p>Die 13 000 Einwohner sind erst mal nicht zu sehen, alles ruhig und beschaulich.</p><p>Beim Lidl runter von der Hauptstraße und dann noch 500 m bis zum Stellplatz direkt an der Gracht. Die 10 Stellplätze sind zu 80 % belegt, wir bekommen den vorletzten Platz.  </p><p>Es gibt sogar ein Sanitärgebäude mit Duschen, Toiletten und Entsorgung.</p><p>Dann mal los, die Stadt erkunden.</p><figure>        <source type="image/avif"></source><source></source>        <source type="image/avif"></source>        <source></source>        <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/e9ea679de4dfc997ca95829af4edacb7_small.jpg" />        <figcaption>Wahrzeichen</figcaption></figure><p>Typisch niederländische Häuser an der Straße, offener Blick in die Wohnstube, alles sehr aufgeräumt. In den Straßen hängen Leinen mit kleinen Fähnchen, die Stadt putzt sich überall heraus. Da findet doch irgendwas in naher Zukunft statt…..</p><p>Die Nationalfarbe Orange ist überall präsent, in den Schaufenstern werden orangene Shirts mit dem Stadtnamen und dem Zusatz „Kenningsdei“ ausgestellt. Die liegen auch in manchen Wohnzimmern demonstrativ auf dem Sessel.</p><figure>        <source type="image/avif"></source><source></source>        <source type="image/avif"></source>        <source></source>        <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/0ec2f494ad1fd14083bf1a481382a215_small.jpg" />        <figcaption>Schaufenster</figcaption></figure><p>Auf der zentralen Gracht an der Promenade wird ein Schwimmponton über die gesamte Wasserbreite installiert – was ist hier bloß los?</p><figure>        <source type="image/avif"></source><source></source>        <source type="image/avif"></source>        <source></source>        <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/6f6766a58c931b26f4c10d618b25b8d2_small.jpg" />        <figcaption>Baumaßnahmen auf dem Wasser</figcaption></figure><p>Ein Blick ins Internet – „Kenningsdei“ ist friesisch für Königstag, der in den Niederlanden Nationalfeiertag ist. Und zwar am 27. April, dem Geburtstag von König Wilhelm Alexander. Und der beehrt jedes Jahr eine andere Stadt mit seinem Erscheinen – dieses Jahr kommt die königliche Familie nach Dokkum, was die Stadt in helle Aufruhr versetzt.</p><p>Schade, das das erst in 10 Tagen ist.  </p><p>Aber dann hätten wir sicher keinen Platz auf dem Stellplatz bekommen.</p><p>Dann setzen wir uns jetzt mal an die Promenade mit einem Bier in der Hand und stellen uns vor, wie es hier in 10 Tagen aussehen wird.</p><figure>        <source type="image/avif"></source><source></source>        <source type="image/avif"></source>        <source></source>        <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/3c0ca55f79ee2326c0baf0f589546da4_small.jpg" />        <figcaption>Promenadenbier im Halve Maan</figcaption></figure><p>Leider haben die Geschäfte in der Stadt schon um 17.30 Uhr geschlossen, so dass wir außer Schaufensterbummel keine weiteren Shopping Erlebnisse haben.  </p><p>Es zeigt sich aber bei den Geschäften, das selbst so kleine Städte einen ansprechenden Geschäfte – Mix in der City haben. Geht doch ….</p><p>Als wir im Womo die Bettruhe einläuten wollen, beginnt unweit eine Horde Jugendlicher mit lauter Bassmusik und lauten Gesprächen.</p><p>Die Empfindungen hierzu sind doch sehr unterschiedlich – Simone möchte sie töten, ich höre nicht hin.</p><p>Gegen 02.00 Uhr ist es wohl zu kalt draußen und Ruhe kehrt ein.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/e9ea679de4dfc997ca95829af4edacb7_large.jpg" /><figcaption>2026 - 02 Dokkum - schon mal gehört?</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/8685f6833643a461cdec028938292c79_large.jpg" /><figcaption>2026 - 02 Dokkum - schon mal gehört?</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/dbfd9c482a9f29eab58b6285cf3746b1_large.jpg" /><figcaption>2026 - 02 Dokkum - schon mal gehört?</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/6f6766a58c931b26f4c10d618b25b8d2_large.jpg" /><figcaption>2026 - 02 Dokkum - schon mal gehört?</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/032d4fc28aa127b756fd6c77e517118f_large.jpg" /><figcaption>2026 - 02 Dokkum - schon mal gehört?</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/6f52a1d480ae66ea021bea2525670516_large.jpg" /><figcaption>2026 - 02 Dokkum - schon mal gehört?</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/0ec2f494ad1fd14083bf1a481382a215_large.jpg" /><figcaption>2026 - 02 Dokkum - schon mal gehört?</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/a9a3f89d03ff151c709f195cb477bd29_large.jpg" /><figcaption>2026 - 02 Dokkum - schon mal gehört?</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/66d5f413dd64d2ace13aa4b698b3b4bd_large.jpg" /><figcaption>2026 - 02 Dokkum - schon mal gehört?</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/laik-a-dream-2025/2026-02-dokkum-schon-mal-gehoert</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/laik-a-dream-2025/2026-02-dokkum-schon-mal-gehoert</guid><dc:creator><![CDATA[laik-a-dream-2025 und 2026]]></dc:creator><pubDate>Sun, 19 Apr 2026 19:28:00 GMT</pubDate><geo:lat>53.32445011288702</geo:lat><geo:long>5.992954376705151</geo:long></item><item><title><![CDATA[2026 - 01 Zwei Körper – Wracks auf dem Weg ins Glück – frei nach dem Traumschiff]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/e172dc1d9fa4f429cbb9c6f2a176db60_large.jpg" /><figcaption>2026 - 01 Zwei Körper – Wracks auf dem Weg ins Glück – frei nach dem Traumschiff</figcaption></figure><p style="color:rgb(0, 8, 32)"><b>15.05. - Mittwoch</b></p><p style="color:rgb(0, 8, 32)"><b><br /></b></p><p style="text-align:left;color:rgb(0, 8, 32)">Heute soll die Frühjahrstour mit dem Womo starten. Mit Verspätung, denn ursprünglich wollten wir schon seit 1 Woche unterwegs sein. Aber Simone und ihr Knie fordern eine ärztliche Begutachtung, die am Mittwoch in Verden stattfinden soll.</p><p style="color:rgb(0, 8, 32)">Es geht nur noch um die Entscheidung, wie der Zustand des Knie`s ist und welche Art von Operation angesagt ist.</p><p style="color:rgb(0, 8, 32)">Diagnose:neues Knie ist angesagt.</p><p style="color:rgb(0, 8, 32)">Das sitzt erst mal im Kopf und muss verarbeitet werden. Am Besten unterwegs, denn dann ist der Alltag weit weg.</p><p style="color:rgb(0, 8, 32)">Wir starten also das Womo gegen Mittag und fahren nach Ostfriesland, was ja die kleine Schwester von Friesland in NL ist.</p><p style="color:rgb(0, 8, 32)">Das erste Ziel ist das Timmeler Meer zwischen Leer und Aurich. Darüber hatte mir Marcus D. berichtet und mich neugierig gemacht.</p><p style="color:rgb(0, 8, 32)">Dort finden wir einen Campingplatz mit vielen Dauerplätzen und vor dem Camping am Jachthafen einen Womo – Platz mit 19 Plätzen, großzügig angelegt. Das Sanitärgebäude teilt man sich mit den Bootsfahrern, die aber noch nicht unterwegs sind.</p><p style="color:rgb(0, 8, 32)">An der Anmeldung sitzen 3 Ostfriesen, die man sofort diesem Landstrich zuordnet.</p><p style="color:rgb(0, 8, 32)">„Moin, wat kun wij doon for u“ - klingt doch auch ziemlich niederländisch.</p><p style="color:rgb(0, 8, 32)">Die Sonne scheint, also kommen die Stühle raus und das erste Bier auf den Tisch. Herrlich, haben wir eigentlich Sonnencreme mit?</p><p style="color:rgb(0, 8, 32)">Hier ist noch deutlich keine Saison. Das Timmeler Meer ist ein großer See mit Strand, einem Beachclub und Wassersportmöglichkeiten. Rundherum stehen Ferienhäuser, die aber noch alle leer sind.</p><figure>        <source type="image/avif"></source><source></source>        <source type="image/avif"></source>        <source></source>        <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/783395014979407267c77780203bf312_small.jpg" />        </figure><figure><figcaption>Strand mit Beachclub - öffnet am Freitag</figcaption></figure><figure>        <source type="image/avif"></source><source></source>        <source type="image/avif"></source>        <source></source>        <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/389ff164262bfe440902155211fa6b40_small.jpg" />        <figcaption>Und nu?</figcaption></figure><p style="color:rgb(0, 8, 32)">Wie sieht es hier wohl im Hochsommer aus?</p><p style="color:rgb(0, 8, 32)">Simone humpelt sich angestrengt durch die Straßen und wir brauchen unbedingt eine Stärkung an der Campinggaststätte „Zur Mühle“.</p><p style="color:rgb(0, 8, 32)">Viel mehr Gastro (geöffnet!) hat der Ort auch nicht. Neben dem „Griechen“ im Ortszentrum ist hier auch der obligatorische Edeka Markt ansässig.</p><p style="color:rgb(0, 8, 32)">Gegessen wird aber im Womo – das habe wir schon lange nicht mehr gemacht.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/389ff164262bfe440902155211fa6b40_large.jpg" /><figcaption>2026 - 01 Zwei Körper – Wracks auf dem Weg ins Glück – frei nach dem Traumschiff</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/f9d98c56310ba592606915d24b72b852_large.jpg" /><figcaption>2026 - 01 Zwei Körper – Wracks auf dem Weg ins Glück – frei nach dem Traumschiff</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/783395014979407267c77780203bf312_large.jpg" /><figcaption>2026 - 01 Zwei Körper – Wracks auf dem Weg ins Glück – frei nach dem Traumschiff</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/6bf710cbfe56d4930745f7d6135cf48c_large.jpg" /><figcaption>2026 - 01 Zwei Körper – Wracks auf dem Weg ins Glück – frei nach dem Traumschiff</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/laik-a-dream-2025/2026-01-zwei-koerper-wracks-auf-dem-weg-ins-glueck-frei-nach-dem-traumschiff</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/laik-a-dream-2025/2026-01-zwei-koerper-wracks-auf-dem-weg-ins-glueck-frei-nach-dem-traumschiff</guid><dc:creator><![CDATA[laik-a-dream-2025 und 2026]]></dc:creator><pubDate>Sun, 19 Apr 2026 19:11:00 GMT</pubDate><geo:lat>53.36158804422061</geo:lat><geo:long>7.51259232698851</geo:long></item><item><title><![CDATA[# 17 Loop van de Rijn]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/50399988fc4d328998dbd66307caa6da_large.jpg" /><figcaption>Schiffsverkehr</figcaption></figure><p><br /></p>

<p>Wir wollen ein paar Tage Ruhe haben und überspringen daher die Metropolregion Köln, Düsseldorf und Duisburg.  </p>
<p>Der Niederrhein kurz vor der holländischen Grenze ist unser Ziel. Die Stadt Emmerich weist einen Stellplatz am Yachthafen für 75 Wohnmobile aus und wird sehr gut beschrieben.</p>
<p>Wenn er uns zusagt, werden wir über den 1. Mai bleiben und das gute Wetter genießen. Das zeigt sich nämlich von der besten Seite und soll auch bis zum kommenden Wochenende so bleiben.</p>

<p>An der Eingangsschranke springt uns sofort der Platzwart entgegen und weist uns freundlich in den Platz ein. Die 1. Reihe mit Blick auf das Hafenbecken ist zwar besetzt, aber ansonsten ist noch alles frei verfügbar. Es stehen vielleicht 10 – 15 Mobile in der 1. und 2. Reihe (das sollte sich in den nächsten Tagen ändern).</p>
<p>Der großzügig angelegte Platz bietet Strom an jedem Platz, der Untergrund ist frisch geschottert oder grüne Wiese. Die Sanitärgebäude teilen sich die Wassersportler und die Wohnmobilisten.  </p>

<p>Wir sind jetzt am Ziel der Reise angekommen. Der Lauf des Rheins war ja unsere Vorgabe und der fließt an dieser Stelle in die Niederlande ein. An der Stelle beginnt dann auch die Verwirrung. Wenige Kilometer hinter der Grenze heißt er noch Rhein, bis dann nahe der Ortschaft Pannerden sich das Wasser teilt und der Hauptstrom plötzlich zum Fluss „Waal“ wird und die Abzweigung die Bezeichnung „Pannerdenscher Kanal“ trägt. Der wiederum heißt ab Arnheim dann „Nederrijn“, womit der längste deutsche Fluss wieder zu seinem Namen kommt. Das allerdings auch nur für kurze Zeit, bevor dann aus dem Nederrijn der Fluss „Lek“ wird.  </p>
<p>Ich bin verwirrt. Also, die Holländer haben uns den Rhein geklaut.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/d2691034dec35a1838b31e99dcd94be8_large.jpg" alt="Nochmal Rheintrennung anschaulich" /><figcaption>Nochmal Rheintrennung anschaulich</figcaption></figure>
<p>Deshalb folgen wir dem Wasser jetzt auch nicht mehr und werden unsere Reise hier beenden.</p>

<p>Aber vorher gibt es noch 4 Tage bestes Camper-Wetter über den 1. Mai.</p>

<p>Zunächst gilt es, die naheliegende Stadt Emmerich zu erkunden. Über das Wahrzeichen der Stadt, die „Golden Gate Bridge“ sind wir ja gestern schon gefahren. </p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/18deb3d8b156f54a41021568032c494f_large.jpg" alt="Größte Hängebrücke Deutschlands" /><figcaption>Größte Hängebrücke Deutschlands</figcaption></figure><p>Die Stadt hat 30000 Einwohner und man könnte meinen, dass die sich ihrer schönen Lage am Rhein bewusst sind und diese auch in Szene setzen.</p>
<p>Weit gefehlt. Als wir mit dem Rad durch die Fußgängerzone fahren, fühlen wir uns wie in einer Geisterstadt. Durch Zufall entdecken wir dann einen Durchgang zur Rheinpromenade, die sich eigentlich großzügig und sonnen freundlich darstellt. Aber was haben die daraus gemacht? Häuserruinen und Leerstand laden nicht gerade zum Verweilen ein. Die wenigen Lokale (Eisdielen, Restaurants) sind von Radfahrern gut besucht, aber Gemütlichkeit geht anders.</p>
<p>Die Menschen, die uns hier begegnen, strahlen eine gehörige Portion Pessimismus und Gleichgültigkeit aus.  </p>
<p>Hier wollen wir nichts weiteres erkunden, sondern schnell zurück zum Yachthafen und den Grill anschmeißen.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/ef942acda2cc399cd2f70c020ffbbf5c_large.jpg" alt /><figcaption></figcaption></figure>

<p>Der Platz hat sich ziemlich gefüllt, man spürt den nahenden Feiertag. Und dafür haben wir auch einen Plan entwickelt. In nur 3 km Entfernung liegt der Golfplatz Borghees, wo wir eine 9 – Loch Runde spielen werden.</p>
<p>Der Platz liegt unmittelbar an der niederländischen Grenze, daher spielen auch viele Holländer dort. Aber die Platzbelegung ist sehr übersichtlich und so können wir nach ein paar Schlägen auf der Driving Range gegen 14.00 Uhr ohne große Reservierung mit unserer Runde beginnen.</p>
<p>Über das Ergebnis schweige ich lieber, wir haben auch einige Bälle gut getroffen.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/df7a2f1e56cf0c6081345b3b15bea1d5_large.jpg" alt="Entspannte Runde am Nachmittag" /><figcaption>Entspannte Runde am Nachmittag</figcaption></figure>
<p>Das Bier im Anschluss auf der Terrasse war ausgezeichnet und hatten wir uns auch verdient.</p>

<p>Zurück am Platz mussten wir feststellen, dass noch mehr Mobile angekommen waren und der Platz nun nahezu vollständig belegt war. Man beginnt dann ja unweigerlich mit der Beobachtung der Neuankömmlinge. Was sind denn das für Leute, welche Mobile fahren die denn, machen die einen sympathischen Eindruck?</p>
<p>An der Stelle wird es mir ein wenig mulmig.</p>
<p>Erste Erkenntnis: Es sind überhaupt keine Kinder auf dem Platz</p>
<p>Zweite Erkenntnis: Dafür Unmengen an Hunden</p>
<p>Dritte Erkenntnis: Es gibt gibt überall einen Klugschnacker, der alles weiß</p>
<p>Vierte Erkenntnis: Neuankömmlinge richten als erstes die Fernsehantenne aus</p>
<p>Fünfte Erkenntnis: In der Regel ist die Toilettenentsorgung und der Abwasch Männersache</p>
<p>Sechste Erkenntnis: Die Campergemeinde teilt sich in mit und ohne Hund (manchmal auch 4 Hunde)</p>
<p>Siebte Erkenntnis: Man steht unter ständiger Beobachtung</p>

<p>Jetzt aber genug gelästert. Wenn man an diesem Punkt angekommen ist, wird es Zeit, nach Hause zu fahren.  </p>

<p>Bis Samstag werden wir noch bleiben, weil das Wetter bis dahin gut bleibt. Am Sonntag folgt ein Temperatursturz, den wir lieber zuhause erleben wollen.</p>
<p>Am Freitag gibt es noch eine Entdeckungsfahrt mit dem Rad nach Holland. Wie bereits oben beschrieben, wollen wir dem Rhein bis zu seiner Trennung noch folgen und fahren auf den ausgezeichneten Radwegen in Holland bis nach Pannerden. Unterwegs passieren wir herrliche Promenaden (Tolkamer) am Rhein, die ich mir auch in Emmerich gewünscht hätte.  </p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/20a2fdd75ac3ed58e03e01f454549507_large.jpg" alt="Promenade in Tolkamer" /><figcaption>Promenade in Tolkamer</figcaption></figure>
<p>Geht doch!</p>
<p>Überhaupt gefällt mir die Leichtigkeit der Niederländer. Es geht alles viel gemütlicher zu. Die Straßen und Radwege sind in vorzüglichem Zustand und sind sehr gut beschildert. Diesen Eindruck hatten wir ja schon im letzten Jahr, als wir 14 Tage rund ums Ijsselmeer gefahren sind.</p>

<p>Als Abschluss besuchten wir am Freitag Abend das griechische Lokal „Artemis“, nur 2 km vom Yachthafen entfernt und hatten eine gute Wahl getroffen. </p>

<p>Nach 40 Tagen unterwegs freue ich mich auf zuhause.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/18deb3d8b156f54a41021568032c494f_large.jpg" /><figcaption>Größte Hängebrücke Deutschlands</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/4cb31319a95b0ec04e9529798cdc66cf_large.jpg" /><figcaption>Emmerich am Rhein</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/b96797164af09e655e9620e0b1d7fbcc_large.jpg" /><figcaption>Camper Idyll</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/ef942acda2cc399cd2f70c020ffbbf5c_large.jpg" /><figcaption># 17 Loop van de Rijn</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/2d88084f5125f51a2cef252f817865f3_large.jpg" /><figcaption>Emmerich Promenade</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/9c4818ca18249484e614af218a9c47e2_large.jpg" /><figcaption># 17 Loop van de Rijn</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/228deb8976ce77793b6db6aca5391dd3_large.jpg" /><figcaption>de Poortekerl in Emmerich</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/7336f60b5ab9c7bb051692759fd274a5_large.jpg" /><figcaption>Katjes Outlet (Überraschung)</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/50399988fc4d328998dbd66307caa6da_large.jpg" /><figcaption>Schiffsverkehr</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/laik-a-dream-2025/17-loop-van-de-rijn</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/laik-a-dream-2025/17-loop-van-de-rijn</guid><dc:creator><![CDATA[laik-a-dream-2025 und 2026]]></dc:creator><pubDate>Sat, 03 May 2025 19:26:00 GMT</pubDate><geo:lat>51.83720492353094</geo:lat><geo:long>6.220488874701462</geo:long></item><item><title><![CDATA[# 16 Bonner Geschichten]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/21b4b704cf30b2faaa2124a167d3bd9d_large.jpg" /><figcaption># 16 Bonner Geschichten</figcaption></figure><p> <b>zu 7:</b></p><p>Ute hat uns dringend angeraten, auf dem Weg in Remagen einen Stopp einzulegen und das Hans Arp Museum zu besuchen. Das wurde im Jahr 2007 im Ortsteil Rolandseck im dortigen klassizistischen Bahnhofsgebäude und angrenzenden Neubauten errichtet.  </p><p>Und weil wir gut in der Zeit lagen, bot sich ein kurzer Halt an.  </p><p>Der gesamt Komplex liegt direkt an der Bundesstraße 9, die hier immer noch entlang des Flusses läuft und am Sonntag von vielen Ausflüglern genutzt wird. Auch das Museum ist gut besucht.</p><p>Bereits beim Eintritt in den Eingangsbereich ist uns klar: hier braucht man für eine Besichtigung den halben Tag.</p><p>Dann eben nur das historische Bahnhofsgebäude und die integrierte Gastronomie aufsaugen. Tatsächlich ist der Bahnhof noch in Betrieb, liegen doch hinter dem Gebäude noch Gleise und Haltestelleninformationen.  </p><p>Im Obergeschoss präsentiert sich im ehemaligen großen Wartesaal des Bahnhofs nun eine gehobene Gastronomie, die sich den Flair des alten Gebäudes mit seinen Kronleuchtern und Fensterfronten zu eigen machte.</p><figure>                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/831e948ffab1d812bc9b7ef1011decda_small.jpg" />        <figcaption>Der ehemalige Wartesaal</figcaption></figure><p>Von der Terrasse genießt man einen schönen Blick auf die Gartenanlage und den Rhein. Als besonderes Highlight wurde uns die Toilettenanlage empfohlen.  </p><p>Tatsächlich kommt man in einen Raum voller Wandmalereien, wahre Kunstwerke, die über den eigentlichen Zweck des Raumes hinweg täuschen.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/5f4eff3f2e498e82b4e47dcf6fb3f1b9_large.jpg" alt="Bahnhofstoilette?" /><figcaption>Bahnhofstoilette?</figcaption></figure><p>Nach einem Kaffee und vielen Eindrücken machen wir uns auf den Weg. Bis Bonn sind es nur noch 20 km.</p><p><b>Zu 8:</b></p><p>Ute hat uns als Stellplatz in ihrer Nähe den Stationsweg in Bonn-Ippendorf empfohlen. Der wird auch bei Park 4 night ausgewiesen und als einzigartiger Platz mitten in Bonn beschrieben. Nach anfänglicher Wohnbebauung lässt diese nach wenigen 100 m nach und man fährt in eine bewaldete Allee, die hochgelegen den Blick auf Bonn erlaubt. Hier sind auf der rechten Seite jede Menge Parkbuchten ohne Befestigung angelegt. Schilder gibt es nicht, so dass auch nichts verboten ist. Am Ende des Weges liegt die katholische Kreuzbergkirche, die auch ein internationales Bildungszentrum beherbergt.  </p><p>Am Sonntag Nachmittag tummeln sich hier zwar vereinzelt Spaziergänger und Jogger, aber wir können uns wunderbar mit Blick von oben auf die Bundesstadt Bonn aufstellen.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/3137c0a220bdcdf7c202c88fc0bf58f8_large.jpg" alt="Stellplatz am Stationsweg" /><figcaption>Stellplatz am Stationsweg</figcaption></figure><p>Ute erwartet uns schon und freut sich, dass wir den Stellplatz schon für gut befunden haben.</p><p>Nach einem Begrüßungsgetränk kommt auch Helmut dazu und wir gehen am Abend schön zum Vietnamesen Essen.  </p><p>An Gesprächsthemen gibt es von beiden Seiten viel zu erzählen. Ute und Helmut waren gerade für mehrere Wochen in Indien und sind ebenso reiselustig wie wir.</p><p>Wir verabreden eine Fahrradtour für den Montag entlang des Rheins.</p><p>Dann geht`s zurück in die Wildnis zum Wohnmobil. Und wenn man mal wieder frei steht, hört man erst mal jedes Geräusch und ist aufmerksam. Das kann den Schlaf auch empfindlich stören. Tatsächlich ist es aber vollkommen friedlich und angenehm.</p><p><b>Zu 9:</b></p><p>Bundesstadt Bonn – diese Bezeichnung darf die ehemalige Hauptstadt tatsächlich führen. Das wurde ihr zugestanden, nachdem der Umzug der Bundesregierung im Jahr 1999/2000 vollzogen wurde. Einige Bundesministerien blieben jedoch zurück und haben hier weiterhin ihren Sitz (Verteidigung, Ernährung und Landwirtschaft, Gesundheit, Bildung und Forschung, Umwelt und Naturschutz). Alle anderen Bundesministerien mit Hauptsitz in Berlin haben in Bonn einen zweiten Dienstsitz.</p><p>Außerdem haben sich hier nach Auszug der Bundesregierung einige bedeutende Bundesbehörden (Dt. Telekom, Dt. Post AG) und internationale Gremien (Vereinte Nationen, UN) angesiedelt. Diese profitierten von den frei gewordenen Immobilien, die ohne Aufwand übernommen werden konnten.</p><p>Bonn ist in diesem Sinne eine Stadt mit einem hohen Grad an internationaler Verflechtung und bezeichnet sich selbst als die UN Stadt am Rhein.</p><p>Als wir am Nachmittag auf die Räder steigen und am Rhein entlang fahren, bekommt man einen Eindruck von den Verwaltungssitzen und den ehemaligen Regierungsgebäuden. Die Rheinpromenade von der Innenstadt in Richtung Bad Godesberg ist gefüllt von geschichtsträchtigen Gebäuden (Villa Hammerschmidt, Kanzlerbungalow, Wasserwerk, langer Eugen…).</p><p>Anschließend taucht man in die Rheinauen ein und fährt durch ein grüne Lunge der Stadt. </p><p>Ich bin froh, dass heute Montag ist und der Radverkehr sich in Grenzen hält. An einem Feiertag bei gutem Wetter muss es hier zugehen wie auf einer Fahrradautobahn.</p><p>Auf der gegenüber liegenden Rheinseite erheben sich einige Berge, die zum Siebengebirge gehören.  Helmut macht mich auf ein weit sichtbaren Gebäudekomplex auf eine Anhöhe aufmerksam.  </p><p>Oben auf dem Petersberg liegt das Gästehaus der Bundesrepublik Deutschland, welches auch weiterhin genutzt wird. In unregelmäßigen Abständen werden hier auch internationale Konferenzen mit weitreichenden Beschlüssen abgehalten. Diese werden dann mit dem Ort der Konferenz (Petersberger Abkommen, Petersberger Beschlüsse) verknüpft und erreichen eine internationale Bedeutung.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/73574cd6a73d3eebf2cedd8503258c20_large.jpg" alt="Gästehaus auf dem Petersberg" /><figcaption>Gästehaus auf dem Petersberg</figcaption></figure><p>Hinter Bad Godesberg queren wir den Rhein mit einer Fähre und gelangen nach Königswinter. Wir wollen mit der Zahnradbahn die 200 hm auf die Burg Drachenfels überwinden.</p><p><b>Zu 10:</b></p><p>Burg Drachenfels – hier kämpfte einst Siegfried gegen den Drachen Fafnir und badete in dessen Blut, um sich unverwundbar zu machen.</p><p>Der Drachenfels gilt als eine Ikone der Rheinromantik. Hier soll der Sage nach der furchteinflößende Drache nach Schiffen auf dem Rhein Ausschau gehalten haben – so wie heute die Touristen, die den 321 Meter hohen Gipfel entweder zu Fuß oder mit der Zahnradbahn erklommen haben.  </p><p>Wir haben die Bahn genommen.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/3298b2d466a40da1f0b1263bcb98f48b_large.jpg" alt="Zahnradbahn auf den Drachenfels" /><figcaption>Zahnradbahn auf den Drachenfels</figcaption></figure><p>Und tatsächlich bietet sich von hier oben ein einzigartiger Blick in das Rheintal sowohl nach Süden als auch nordwärts in die Metropolregion Bonn/Köln.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/c9c418c5c2e1370cdaaf1d60227fcb03_large.jpg" alt="Excelenter Blick" /><figcaption>Excelenter Blick</figcaption></figure><p>Bei bestem Wetter zeigen sich heute sogar die Berge der Eifel.</p><p>Unterhalb der Burgruine Drachenfels steht das Schloss Drachenburg, welches seinen Besuchern einen Einblick in die architektonische Gestaltung des Schlosses, des Landschaftsparks und die Geschichte des Schlosses bietet.  </p><p>Außerdem liegt hier unter schattigen Bäumen ein Biergarten, der uns anlockt und eine Erfrischung bereit hält.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/f7ba1be4d5fc57b8141de825960c39b4_large.jpg" alt="Biergarten am Schloss" /><figcaption>Biergarten am Schloss</figcaption></figure><p>Die Geschichte um die Nibelungen und Siegfried als Hauptfigur habe ich als Kind gern gelesen. Und jetzt stehe ich an dem Ort, der mich damals so fasziniert hat.  </p><p>Danke für den schönen Ausflug ….</p><p>Die Zahnradbahn bringt uns zurück an die Talstation und unsere Räder bringen uns auf dem sonnigen Rheinradweg zurück nach Bonn. Am Nachmittag ist diese Rheinseite empfehlenswert, weil die Sonne hier länger scheint. Drüben ist sie bereits hinter den Bäumen verschwunden und das Ufer liegt im Schatten.</p><p>Der Radverkehr nimmt am Nachmittag zu. Viele Menschen scheinen das Rad als Verkehrsmittel zu und von der Arbeit zu nutzen.  </p><p>Im Bonner Stadtgebiet müssen wir am „Blauen Affen“ noch eine Rast einlegen. Der Biergarten ist bekannt und beliebt, hat man von hier doch auch einen schönen Blick auf den Rhein und die gegenüber liegenden ehemaligen Regierungsgebäude.</p><p>Den Abend beenden wir mit einem Besuch beim Italiener in der Bonner Innenstadt. Das „Tuscolo“ serviert riesige Pizzen, bei denen man schon vom Anblick satt ist.  </p><p>Helmut verabschiedet sich (mit seiner halben Pizza im Karton), er wohnt nicht weit entfernt.</p><p>Zu dritt radeln wir dann über Poppelsdorf den Berg nach Ippendorf hinauf. Und ich bin sehr froh, dass wir alle eine E – Unterstützung haben.  </p><p>Am nächsten Tag (Dienstag) werden wir weiter fahren. Ute besteht aber darauf, dass wir noch bei ihr frühstücken kommen.  </p><p>Das machen wir gern, sie zaubert wieder ein fabelhaftes Frühstück mit Brötchen, Käse, Spiegelei und Aufschnitt herbei.  </p><p>Dann kommt der Moment des Abschieds. Wir würden uns freuen, euch beide wieder einmal in Bremen begrüßen zu können!</p><p>Bevor wir den weiteren Weg am Rhein entlang nordwärts einschlagen, sind noch zwei Dinge zu erledigen:</p><p>- Ein Shopping Besuch im Haribo Fabrikverkauf</p><p>- die Entleerung unserer Chemietoilette</p><p>Das gestaltet sich zunehmend als Problem. Nach zwei Tagen frei stehen ohne Entsorgungsmöglichkeit muss man Ausschau halten. Und das entpuppt sich als nächstes Problem. In Bonn gibt es keinen Stellplatz mit Entsorgung. Wir steuern schließlich die Bonner Entsorgungsbetriebe an. Hier soll man sein Chemie – Klo loswerden. Das klappt dann auch mit etwas Wartezeit.</p><p>Der Gedanke nach einer Veränderung der Wohnmobil Toilette reift langsam weiter.</p><p>Mit mehr als 2 stündiger Verspätung verlassen wir dann endlich die Bundesstadt.</p><p>Um nicht noch mehr Zeit zu verlieren, wagen wir uns auf die Autobahn und steuern nun abseits des Rheins nordwärts.</p><p>Wo werden wir wohl landen?</p><p>Für Tipps in den Kommentaren wäre ich dankbar.</p><p>Ihr erfahrt es beim nächsten Bericht.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/abffb62fbaa084df6dcdaa518b883234_large.jpg" /><figcaption>Außenterrasse Bahnhof Rolandeck</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/76cbf4301e7f27b1e6550cada208c5a9_large.jpg" /><figcaption>Terrassenblick</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/831e948ffab1d812bc9b7ef1011decda_large.jpg" /><figcaption>Der ehemalige Wartesaal</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/5f4eff3f2e498e82b4e47dcf6fb3f1b9_large.jpg" /><figcaption>Bahnhofstoilette?</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/3137c0a220bdcdf7c202c88fc0bf58f8_large.jpg" /><figcaption>Stellplatz am Stationsweg</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/96e88138372ee75963e20275cd2e6144_large.jpg" /><figcaption>von oben auf Bonn</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/98d4cd5d064878af30aa6aa38aa7db44_large.jpg" /><figcaption># 16 Bonner Geschichten</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/73574cd6a73d3eebf2cedd8503258c20_large.jpg" /><figcaption>Gästehaus auf dem Petersberg</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/3298b2d466a40da1f0b1263bcb98f48b_large.jpg" /><figcaption>Zahnradbahn auf den Drachenfels</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/laik-a-dream-2025/16-bonner-geschichten</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/laik-a-dream-2025/16-bonner-geschichten</guid><dc:creator><![CDATA[laik-a-dream-2025 und 2026]]></dc:creator><pubDate>Wed, 30 Apr 2025 21:46:00 GMT</pubDate><geo:lat>50.71338936474264</geo:lat><geo:long>7.081277953344607</geo:long></item><item><title><![CDATA[#15 Lore laika
]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/b8263da1daa62a75689a38a92b2e0f7e_large.jpg" /><figcaption>#15 Lore laika
</figcaption></figure><p> Wie die Zeit vergeht …</p><p>Das Reisen mit dem Wohnmobil ist ja darauf ausgelegt, das man jederzeit zusammen packt und weiter fährt. Und weil das Packen schnell erledigt ist, da alles im Fahrzeug verstaut ist, passiert eben ein häufiger Ortswechsel.</p><p>Der letzte Bericht erzählte von unserer Ankunft in Bingen am Rhein und die bevorstehenden 3 Tage.  </p><p>Jetzt sind wir bereits weiter gefahren und seit zwei Tagen in Bonn am Rhein.</p><p>Wo fang ich denn jetzt an?</p><p>Heute Nacht hab ich mir was ausgedacht. Ich teile die 5 Tage in 10 Schlagworte, über die ich berichte.</p><p>1. Bingen und Burg Klopp</p><p>2. Rüdesheim und Drosselgasse</p><p>3. Papa Rhein</p><p>4. Bauer Schorsch</p><p>5. Romantischer Rhein</p><p>6. Deutsches Eck</p><p>7. Bahnhof Rolandseck</p><p>8. Bonn Stationsweg</p><p>9. Bundesstadt Bonn</p><p>10. Burg Drachenfels</p><p><b>zu 1.</b></p><p>Bingen am Rhein ist der Anfang vom Mittelrhein (oder das Ende vom Oberrhein) und hier fließt außerdem die Nahe in den Rhein. Das stellt sich aber eher als unspektakulärer Ort dar, die Promenade geht um`s Eck und gibt den Blick auf ein einmündendes Gewässer frei. Eine kleine Skulptur, die den Poseidon darstellen soll, ist schon das höchste der Gefühle.</p><figure>                                                                                                                                                                                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/4a6865dbb9bee3ecec59ee94eb7ba534_small.jpg" />                                                <figcaption>Mündung der Nahe in den Rhein</figcaption></figure><p>Auf geht`s zur City mit der obligatorischen Fußgängerzone. Da muss es doch vor Lokalen nur so wimmeln. Nix da, Bingen entpuppt sich als langweiliger Ort ohne Struktur. Die Innenstadt besteht nur aus Döner Läden, türkischen Friseuren und Billigketten.  </p><p>Das kann doch nicht alles sein? Wohin streben denn die Touristen aus den Fahrgastschiffen?</p><p>Da ist ja noch die Burg Klopp, eine Befestigungsanlage, die im Zusammenspiel mit anderen Burgen  auf der gegenüberliegenden Rheinseite für die Verteidigung der Stadt Bingen im Mittelalter angelegt wurde.  </p><figure>                                                                                                                                                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/39029f0ebe9ab33a337e6771598ce343_small.jpg" />                                        <figcaption>Burg Klopp (Bingen)</figcaption></figure><p>Seit 2002 ist die Burg Klopp Teil des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Welterbe_Kulturlandschaft_Oberes_Mittelrheintal">UNESCO-Welterbes Oberes Mittelrheintal</a>.  </p><p>Mitten in der Stadt kann man über einen Treppenaufstieg bis an die Burgmauern gelangen. Der Blick von hier oben über die Rheinschleife ist schon sehr erhaben und eindrucksvoll. Der lässt sich noch toppen, wenn man die 150 Stufen auf den Turm erklimmt und von der dortigen Höhenlage über die Landschaft blickt.</p><p>Das war`s dann aber auch mit Bingen. Wo geht es weiter?</p><p><b>Zu 2.</b></p><p>Die Rheinfähre an der Promenade verkehrt alle 10 Minuten und bringt die Passagiere auf die andere Rheinseite nach Rüdesheim. Was war nochmal in Rüdesheim? Ach ja – Drosselgasse. Durch diese hohle Gasse muss er kommen….</p><figure>                                                                                                                                                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/1ea72a7b971db7cf3e8dc4108e05e275_small.jpg" />                                        <figcaption></figcaption></figure><p>Was wir in Bingen vermisst haben, gibt es hier im Überfluss. Die Drosselgasse mit seinen bekannten Lokalitäten ist Anziehungspunkt aller Touristen dieser Welt. Da sind sie ja auch schon, die Asiaten, Amerikaner, Skandinavier, Russen und ich weiß nicht wer noch alles. Zu einem vernünftigen Trip nach Europa gehört wohl auch Rüdesheim und diese Gasse.</p><p>Auf der Flaniermeile begegnet einem überall der Hinweis auf den "Rüdesheime Café". Das ist eine besondere Tasse, in der ein Café mit Schuss serviert wird. Und der Schuss stammt aus der hiesigen Spezialität...</p><figure>                                                                                                                                                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/f20612a133e6d7040b1b8aaf90ee25c0_small.jpg" />                                        <figcaption>Bekannteste Marke</figcaption></figure><p>Zwischen Mainz und Bingen macht der Rhein eine Kurve und fließt gen Westen. Damit wird das gegenüberliegend, rechtsrheinische Ufer mit Südhängen belohnt und beherbergt das Rheingau mit seinen ausgezeichneten Riesling Weinen. In den Touristen Läden in Rüdesheim bekommt man davon allerdings nur die Billig Version. Nach zwei Versuchen reicht es dann auch und unsere Radtour entlang der Rheinpromenade nach Oestrich Winkel soll uns mit der dortigen Fähre wieder zurück transportieren.</p><p>Am Stellplatz in Bingen (Wohnmobil Park Bingen) sind inzwischen Gaby und Manfred (mit Gaby war Simone in Bad Gandersheim zu Kur, ungefähr im Jahr 2003) angekommen. Die beiden fahren auch Wohnmobil und waren gerade in der Nähe von Frankfurt zur Dichtigkeitsprüfung.  </p><p>Mit großem Helau und Freude wird das Wiedersehen gefeiert.</p><p><b>Zu 3.</b></p><p>Manfred und Gaby haben keine Räder mit, so dass wir uns am Samstag zu Fuß bewegen. Entlang des Flusses wandern wir in Richtung Bingen und wollen im Luxushotel „Papa Rhein“ auf der Dachterrasse ein Getränk nehmen.</p><p>Nach knapp 3 km stehen wir vor dem imposanten Gebäude direkt am Rheinufer. Die Architektur und besonders das Interieur ist schon vom feinsten. Hier spürt man das liebevolle Zusammenspiel zwischen Funktionalität und Geschmack.</p><p>Der Fahrstuhl bringt uns in die 4. Etage und dort auf die Dachterrasse. Die wird maßgeblich vom Außenpool bestimmt, der hier mit Blick auf die Rheinschleife und die Landschaft mitten auf der Terrasse installiert ist. Rundherum stehen Liegemöbel und Lounge Möbel, die zum Entspannen einladen.  </p><figure>                                                                                                                                                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/4bfef629feaf8668f5c7efd0fce707d2_small.jpg" />                                        <figcaption>Pool auf dem Dach</figcaption></figure><p>In der Sonne finden wir einen guten Platz und das erste Bier des Tages wird serviert (14.00 Uhr).</p><figure>                                                                                                                                                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/8aacbb7eba382e1d25ec473fd14d3601_small.jpg" />                                        <figcaption>Frühschoppen</figcaption></figure><p>Das „Papa Rhein“ wirbt als Wellness Hotel mit allen Annehmlichkeiten und zieht so die Leute an. Eine Frage nach den Zimmerpreisen lässt uns ernüchtert zurück zum Stellplatz gehen  – 350 € pro Zimmer pro Nacht mit Frühstück.</p><p>Das Bier auf der Terrasse hat dagegen nur lächerliche 6,- € gekostet.</p><p><b>Zu 4.</b></p><p>Auf dem Weg zurück passiert man unweigerlich einen Campingplatz direkt vor dem Stellplatz. Der Camping heißt „Bauer Schorsch“ und verfügt auch über eine Camping Gastronomie mit einfachem Mobiliar direkt am Rheinufer. Dort stehen auch die Wohnmobile mit Blick auf das Wasser und damit auch die Fahrrinne der Binnenschiffe. Eigentlich heißt es der "Camping an der Hindenburgbrücke". Hier ragen die Reste einer Rheinbrücke in die Landschaft, die im 2. Weltkrieg eine Funktion für den Nachschub hatte und von den Alliierten gesprengt wurde.  </p><p>Wir setzen uns an einen der zahlreichen Tische und beobachten entspannt das Treiben und insbesondere den Schiffsverkehr auf dem Rhein. Der ist nämlich gewaltig zahlreich und wir stellen uns die Frage ob das immer so ist oder ob die Schiffe über die Feiertage an der Kette gelegen haben.</p><p>Die Fahrrinne wirkt hier wie eine Schiffsautobahn. Ein Schiff folgt dem nächsten. Überholen ist wohl verboten  oder unpraktisch, weil ja auch Gegenverkehr herrscht.</p><p>Der Campingkiosk bietet kleine Speisen (Pommes, Currywurst, Frikadellen Brötchen, Schnitzel in allen Variationen) und Kuchen am Nachmittag an. Das wird sowohl von den Campinggästen als auch von der Radfahrern angenommen, die hier einen Stopp einlegen.</p><p>Dieser Ort der Versorgung rundet den guten Eindruck unseres Stellplatzes ab. Der liegt nämlich nur 500 m entfernt und kostet im Vergleich zum Camping nur 30 % des Tagespreises.</p><p>Dort treffen wir uns mit Gaby und Manfred am Abend im Wohnmobil und spielen mehrere Runden „Skibbo“.</p><p><b>zu 5:</b></p><p>Am Sonntag Vormittag zieht die Karawane weiter. Manfred und Gaby fahren nach Bad Hersfeld, wo sie wohnen.</p><p>Wir schlagen den Weg in Richtung Bonn ein. Dort haben wir uns bei Ute, einer weiteren Kur - Bekanntschaft von Simone, angemeldet.</p><p>Vorher wird aber noch der romantische Rhein abgefahren. Das Rheintal ist hier wesentlich enger und rechts und links ragen die bewaldeten Hügel auf. In diesen stehen immer wieder Burgen und Schlösser, von denen man einen Blick auf den Flusslauf hat. Der Rhein windet sich hier immer wieder in Schleifen um die Berge. An der engsten Stelle in St. Goar befindet sich dann auch der berühmteste Felsen, die Loreley.</p><p>Der Sage nach hat hier die Jungfrau Lore auf dem Felsen gesessen und die Kapitäne so sehr betört, dass die Schiffe reihenweise gesunken sind. </p><p>Vielleicht war es aber auch nur die enge Stelle und die unter Wasser liegenden Felsen.</p><figure>                                                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/2b3ac9791d42f31ec887aac6b7f78a73_small.jpg" />                <figcaption></figcaption></figure><p>Die Statue der Loreley gibt es zweifach. Die erste Skulptur (siehe Titelbild) wurde bereits 1983 auf der Hafenmole in St. Goarshausen aufgestellt.</p><p>40 Jahre später entstand eine zweite Skulptur, die direkt auf der Spitze des Loreley Felsen platziert wurde. Die 2,20 m hohe Figur kann jedoch nur bewundern, der auch den Felsen besteigt und nach 398 Stufen davor steht. Ein Blick vom Flussufer oder gar von den vorbei fahrenden Schiffen ist nicht möglich.</p><p>Wir sind nicht hochgewandert.</p><p>Beidseitig des Rhein führt hier eine Straße direkt an der Wasserkante, so dass man immer einen Blick auf den Fluss behält. Das geht so weiter bis Koblenz. Dort erfolgt dann eine Ableitung, was uns jedoch nicht davon abhält, in die Altstadt zu fahren. In Koblenz am Deutschen Eck vereinigen sich die Mosel und der Rhein. Das gehört doch zur Besichtigung des Rheins dazu. </p><p>Und hier ist dann der Zusammenfluss auch gebührend präsent. Am deutschen Eck strömen die Touristen aus allen Ländern und die Kameras schießen Bilder für zuhause. Die Promenade ist schon sehr großzügig und alles überragend steht die Reiterstatue von Kaiser Wilhelm. Das 44 m hohe Monument gehört zu den Sehenswürdigkeiten von Rheinland Pfalz und zu den Nationaldenkmälern Deutschlands.</p><figure>                                                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/21cb7241d0fa94cefa5263a8f9ec8d9a_small.jpg" />                <figcaption></figcaption></figure><p>Nach einer halben Stunde im besten Sonnenwetter sind die Bilder im Kasten und wir können weiter.</p><p>Bis Bonn ist es nicht mehr weit.</p><p>Aber davon erzähle ich Euch in der nächsten Folge. Und natürlich über die restlichen Punkte 6 - 10.</p><p><br /></p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/4a6865dbb9bee3ecec59ee94eb7ba534_large.jpg" /><figcaption>Mündung der Nahe in den Rhein</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/64138a1ed881aedf425f19e3058261ef_large.jpg" /><figcaption>#15 Lore laika
</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/39029f0ebe9ab33a337e6771598ce343_large.jpg" /><figcaption>Burg Klopp (Bingen)</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/b8263da1daa62a75689a38a92b2e0f7e_large.jpg" /><figcaption>#15 Lore laika
</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/62d096bf64db2c00998a885b38832908_large.jpg" /><figcaption>Rheingaublick</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/294191b4d387ce49fce22b8ca7780026_large.jpg" /><figcaption>#15 Lore laika
</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/919a644f4746c99aab2e2653ca28159b_large.jpg" /><figcaption>Oberrhein zu Mittelrhein</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/6e4743ea5d8c17ed5ae358a06a3259ff_large.jpg" /><figcaption>Das Tal wird enger</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/f29be6025866f7d3bb8c5e7fa8c3a81d_large.jpg" /><figcaption>Romantischer Rhein</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/laik-a-dream-2025/15-lore-laika</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/laik-a-dream-2025/15-lore-laika</guid><dc:creator><![CDATA[laik-a-dream-2025 und 2026]]></dc:creator><pubDate>Wed, 30 Apr 2025 10:24:00 GMT</pubDate><geo:lat>50.36223018309773</geo:lat><geo:long>7.604476916280802</geo:long></item><item><title><![CDATA[#14 Rheinhessje]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/e134bc8322b98fcdb12b00889d4bc63f_large.jpg" /><figcaption>Blick ins Weinland</figcaption></figure><p>Wir dürfen unseren weiteren Reiseverlauf nicht aus den Augen verlieren, auch wenn es in der Pfalz grade sehr schön ist.</p><p>Am Mittwoch nach dem Frühstück im Sonnenschein heißt es Abschied nehmen von Falko und Kalle. </p><p>Wir bleiben noch einen Tag länger und werden mit dem Rad eine Runde drehen. Als Ziel haben wir die nahe gelegene Auffahrt mit der Seilbahn zur Riedburg ausgesucht. Dort sind wir vor zwei Jahren schon einmal gewesen. Das war am Feiertag des 3. Oktober und es standen Menschenmassen an, so dass wir auf das Event verzichtet haben.</p><p>Heute ist es anders und wir fahren nostalgisch mit dem 70 Jahre alten Sessellift im Schneckentempo den Berg hinauf.</p><figure>                                                                                                                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/f098999196f97025640f811d27fbd5bf_small.jpg" />                                <figcaption>Sesselbahn zur Riedburg</figcaption></figure><p>Oben gibt es die Burgruine mit SB Lokalität und jede Menge Wanderwege. Da setzen wir mal an und kommen als erstes am Damwild Gehege vorbei. Die Tiere sind sehr zutraulich, weil sie von den Menschen gefüttert werden. Besonders die Kinder haben ihren Spaß daran.</p><p>Großen Wanderdrang haben wir allerdings nicht, zumal sich die Entfernungsangaben auf den Hinweisschildern nicht einig sind. Statt weniger wurde es immer mehr, so dass wir umkehren und auf der Terrasse der Gastronomie einkehren.</p><p>Die Wolken am Himmel konnten wir leider nicht ignorieren. Hoffentlich beginnt der Regen nicht, wenn wir in der Seilbahn sitzen.</p><p>Glück gehabt.</p><p>Die unsichere Wetterlage nimmt uns die Motivation an längeren Wegen. Wir planen das Abendessen im Womo und durchstreifen ausgiebig den örtlichen Edeka Markt nach regionalen Produkten - Saumagen, Pastete und deftige Sülze mit Bratkartoffeln.</p><p>Als wir zurück am Stellplatz sind, beginnt es zu regnen und wir haben Zeit zum Lesen und Schreiben.</p><p>Ein Wort zum Stellplatz beim Weingut Fitz Schneider.</p><figure>                                                                                                                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/4a71ebcf4a2b22a9484efc3fe99d79e6_small.jpg" />                                <figcaption>Weingut Fitz Schneider</figcaption></figure><p>Der liegt auf der Rückseite der Gebäude inmitten der Weinberge und bietet eine herrliche Aussicht auf den Pfälzer Wald und das Hambacher Schloss. Die unverbaute Sicht in die Weinfelder bei Sonnenschein lädt zum ausspannen bei einem Glas Wein ein. Den nimmt man sich gut gekühlt aus dem Weinkühlschrank im Sanitärbereich und hinterlässt einen Zettel mit seinem Namen und der entnommenen Flasche. Was haben die anderen denn so auf ihrem Zettel stehen? Beliebt ist jedenfalls der Grauburgunder.</p><p>Der Stellplatz verfügt über 16 Plätze teils auf Schotter und teils auf der Wiese. Stromsäulen sind für jeden vorhanden, Entsorgung von Chemie Toilette und Grauwasser ist gesichert. Und im sehr sauberen Sanitärbereich sind 2 Dusche 🚿  und 2 Toiletten 🚽 nutzbar.</p><p>Der Platz hat sich über Mundpropaganda weit herumgesprochen und ist fast immer ausgebucht. Wer eine Anreise plant, sollte vorher reservieren, was auch kein Problem ist. </p><p>Am Donnerstag morgen geht`s aber doch weiter. Nach dem Packen müssen wir noch abrechnen. Das Weingut hat ein Angebot: beim Kauf von Wein im Wert von mind. 70,- € wird eine Übernachtung im Wert von 18,- € erlassen. Da können wir nicht widerstehen, zumal der Grauburgunder wirklich gut ist.</p><p>Zum weiteren Einkauf müssen wir noch zum Weingut Zeter nach Diedesheim.  Da Falko sich vor der Abfahrt als Spediteur angeboten hat und unsere italienischen Weinvorräte transportiert, können wir den gewonnenen Platz bei Zeter nutzen und mit den Gewinnern der Verkostung auffüllen. </p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/4d139e784386beeacf186dd982be6006_large.jpg" alt="…nehm ich alles" /><figcaption>…nehm ich alles</figcaption></figure><p>Dann geht die Fahrt weiter durch den oberrheinischen Graben, der hier 25 km breit ist. Diese große ebene Fläche wird auf beiden Rheinseiten von den sogenannten Rheinschultern eingefasst. Auf der linken Rheinseite sind das die Vogesen und der Pfälzer Wald, die rechte Rheinseite begrenzt der Schwarzwald und der Odenwald. Auf dem Weg nach Speyer passieren wir neben den anfänglichen Weinbergen auch zunehmend Gemüsefelder. Hier wird in großen Mengen Spargel, Salat, Zwiebeln und allerlei anderes Gemüse angebaut. </p><p>Von Speyer aus fahren wir nun wieder nordwärts dem Fluss folgend. Leider sehen wir nichts vom Rhein, der zeigt sich erst wieder bei Ludwigshafen. Wir durchqueren die Stadt entlang der Rheinpromenade, soweit man sie sehen kann. Ludwigshafen ist die Weltzentrale des Chemiekonzern BASF, die hier den größten zusammenhängenden Firmenkomplex weltweit besitzen. BASF beschäftigt hier 33000 Mitarbeiter und die Gebäude erstrecken sich kilometerweit am Rhein entlang. Sogar die Straßennamen sind hier angepasst (Ammoniakstraße, Chlorstraße, Methanolstraße...).</p><figure>                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/372493130a57cc85bb69a51510acbe16_small.jpg" />        <figcaption>Ludwigshafen BASF</figcaption></figure><p>Der Rhein ist hier auch wieder Grenzfluss, diesmal allerdings zwischen den Bundesländern Rheinland-Pfalz (Ludwigshafen) und Baden-Württemberg (Mannheim). Wo ermittelt eigentlich Frau Odenthal im Tatort? Und wo zahlt BASF seine Steuern?</p><p>Die Fahrt geht weiter und hinter Ludwigshafen und Worms zeigen einige Hinweisschilder linksseitig auf bekannte Weinorte in Rheinhessen. Die Landschaft erhebt sich hügelig und die Weinberge sind allgegenwärtig. Uns interessiert jetzt aber der Rhein und der wird vor Mainz wieder zum ständigen Begleiter auf der rechten Seite. </p><p>Unser heutiges Ziel ist der Wohnmobilpark in Bingen, der sehr gute Bewertungen im Internet hat. Als wir ankommen, erkennen wir schon viele andere Wohnmobile. Der Platzwart beglückwünscht uns zum heutigen Gewinn, hat der doch noch einen Platz für uns frei. Gefühlt sind von den 40 Plätzen bereits 38 belegt.</p><p>Der Platz macht einen sehr guten Eindruck. Die Parzellen sind befestigt und abgeteilt. Jeder Platz hat einen Stromanschluss und einen Grauwasserkanal sowie Frischwasser. Bei der Rezeption können Brötchenbestellt werden und es werden regionale Produkte (Wein, Wurstwaren) angeboten.</p><p>Herz was willst du mehr.</p><p>Heute Abend ist das Wetter noch schlecht, also richten wir uns ein Wohnmobil Diner her.</p><figure>                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/ad2df22ab933d6642a97139e50ec5c12_small.jpg" />        <figcaption>Womo Diner</figcaption></figure><p>Mal sehen, was die nächsten Tage bringen. Wir haben uns mal für 3 Tage angemeldet.</p><p><br /></p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/fd368d233c5d0c7661252b9a9f4138de_large.jpg" /><figcaption>Tschüss Falko</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/f098999196f97025640f811d27fbd5bf_large.jpg" /><figcaption>Sesselbahn zur Riedburg</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/a0bab4e964d61a643913e704591586e0_large.jpg" /><figcaption>#14 Rheinhessje</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/7279c56f4e85145316506a2ed4d9967a_large.jpg" /><figcaption>#14 Rheinhessje</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/e134bc8322b98fcdb12b00889d4bc63f_large.jpg" /><figcaption>Blick ins Weinland</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/8e6d7a163ec95798b82333b2571e0caa_large.jpg" /><figcaption>#14 Rheinhessje</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/b5e0d0461d6ef3f3faa19ccae839513a_large.jpg" /><figcaption>#14 Rheinhessje</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/4a71ebcf4a2b22a9484efc3fe99d79e6_large.jpg" /><figcaption>Weingut Fitz Schneider</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/4f5c8c1779b83bbfcf55c6cdce7e8ea6_large.jpg" /><figcaption>Stellplatz mit Aussicht</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/laik-a-dream-2025/14-rheinhessje</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/laik-a-dream-2025/14-rheinhessje</guid><dc:creator><![CDATA[laik-a-dream-2025 und 2026]]></dc:creator><pubDate>Sat, 26 Apr 2025 09:22:00 GMT</pubDate><geo:lat>49.9684359571166</geo:lat><geo:long>7.945545847808524</geo:long></item><item><title><![CDATA[#13 Die deutsche Toskana]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/f0726dd91c3619c517d8d00b5e757626_large.jpg" /><figcaption>Blick in die Toskana Deutschlands</figcaption></figure><p> Es ist Ostern und da liegt es natürlich nahe, dass alle Menschen frei haben und unterwegs sind. Egal wo man in Deutschland ist, alle touristischen Hot Spots sind belegt.</p>
<p>Daher waren wir ja auch sehr daran interessiert, über Ostern einen festen Platz zu haben, den wir verteidigen und nicht hergeben.</p>
<p>Die Wahrheit kam aber anders – Ostersamstag auf die Straße zu gehen, ohne zu wissen wo man landet und welcher Platz noch Aufnahmekapazitäten besitzt birgt ein kleines Risiko.  </p>

<p>Aber dann schmiedet man schon Plan B, dass man notfalls irgendwo auf dem Friedhofsparkplatz oder Sportanlagenparkplatz oder Parkplatz am geschlossenen Freibad eine Übernachtungsmöglichkeit findet.</p>
<p>Wenn da nur nicht die ursprüngliche Vorstellung wäre – nur Plätze mit Aussicht.</p>

<p>Und nun kommt noch hinzu, dass wir Platz für zwei Wohnmobile benötigen, weil wir uns ja mit Falko und „Kalle“ getroffen haben.</p>

<p>Aus der Not heraus entdecken wir bei der Recherche vor Freiburg in der Stadt Emmendingen einen Platz, der am Telefon sofort zwei Plätze zusagt. Ok, das gucken wir uns an.  </p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/0ece8eff78a0c4c5d8dd16344f2e9108_large.jpg" alt="Einfahrt Camping" /><figcaption>Einfahrt Camping</figcaption></figure>

<p>Unsere kleine Wagenburg steht und wir machen uns ans Grillwerk zum Abendessen. Das klappt ganz gut, auch wenn das Spülen hinterher nur im Womo geht, weil die Abwaschplätze lediglich kaltes Wasser hergeben. So auch die Waschbecken in den Sanitärbereichen, lediglich die Dusche fördert beim Einsatz von 50 Cent heißes Wasser für 6 Minuten. Dass sollte reichen.</p>
<p>Beim Gang über den Campingplatz (dieses Wort ist fast schon zu viel Lob für den Platz) fühlt man sich in die Welt der Flodders und Wollny`s versetzt. Überall steht Klüngel und Schrott herum, alte Maschinen und alte Motorräder zeigen sich unter dem Krempel. Sogar eine XT meine ich zu erkennen. Zustand? Meine ist besser.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/3d58eff8bc02905d61611a3f1d7e3fca_large.jpg" alt="XT 250 - soll noch fahren" /><figcaption>XT 250 - soll noch fahren</figcaption></figure>
<p>Aber der Betreiber ist nett und redselig und immer zur Stelle, wenn sich ein Neuling auf den Platz verirrt. Tatsächlich kommen im Laufe des Abends einige weitere Gäste an und verteilen sich nach seinen Anweisungen auf der Wiese.</p>
<p>Ob wir es hier für zwei Nächte aushalten?</p>
<p>Aber es ist immer noch Ostern und hier haben wir erst mal Platz.</p>
<p>Am Sonntag nach dem Frühstück satteln wir die Räder und machen eine Tour in Richtung Kaiserstuhl, der gleich hinter der A 5 beginnt. Wir sind auf der rechten Seite der Autobahn und damit dem Schwarzwald näher.</p>
<p>Als wir mit den Rädern den Platz verlassen, kommt auch schon der Betreiber und gibt den Rat, eine Regenjacke einzustecken. Am Nachmittag soll der Regen kommen.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/2f957c047339c969de96459eba176f0e_large.jpg" alt="Radweg an der Elz" /><figcaption>Radweg an der Elz</figcaption></figure>
<p>Das haben wir bedacht und werden dann gepflegt einkehren, wenn es soweit ist.</p>
<p>Als wir die geplante Runde etwa zur Hälfte geradelt sind, kam er dann, der Regen. Wir retten uns in die Ortschaft Bahlingen am Kaiserstuhl und suchen nach den Gasthäusern. Für Biergärten oder draußen sitzen ist es definitiv zu kalt. Und drinnen scheint es sehr fein zu sein, jedenfalls gibt es keinen Platz für 3 durchnässte Radfahrer mit Hund.</p>
<p>Letzter Versuch ist die Wirtschaft „Uf´m Buck“ am Weingut Schumacher. Die entpuppt sich als Straußenwirtschaft und ist genau das richtige für uns. Gemütlich und eng am Tisch mit regionaler Küche und Wein vom Weingut lassen wir es uns gut gehen. Hier bleiben wir so lange sitzen, bis es nicht mehr regnet (oder der Wein alle ist).</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/0828d33411c6eaf4a52e24f65ddb36ce_large.jpg" alt="In der Straußenwirtschaft" /><figcaption>In der Straußenwirtschaft</figcaption></figure>
<p>Damit haben wir auch schon mal das Abendessen vorgezogen und brauchen nicht mehr viel am Abend.</p>
<p>Der allerdings zeigt sich nach der Rückkehr zum Platz wieder von seiner besten Seite. Die Sonne kommt hervor und wir sitzen draußen vor den Wohnmobilen.  </p>
<p>Aber morgen,am Ostermontag, geht`s weiter. Wir hoffen, dass die Osterurlauber dann die Plätze frei machen und wir die freie Auswahl haben.  </p>

<p>Unsere Vorgabe heißt ja, dem Flusslauf des Rhein zu folgen. Daher durchqueren wir nach der Abfahrt erst mal den Kaiserstuhl mit seinen vielen Weindörfern und fahren in Breisach über den Rhein nach Frankreich. Dort führt eine kleine Straße direkt am Rhein entlang in Richtung Straßburg.  </p>
<p>Im Radio werden die Staumeldungen über den Osterreiseverkehr immer zahlreicher. Unsere Straße in Frankreich ist vollkommen leer und führt schnurgeradeaus. Aber leider sieht man vom Rhein nichts, weil er erstens mit einem Hochwasserschutz eingedeicht ist und zweitens zwischen Straße und Deich noch ein Waldstreifen steht.</p>
<p>Ab und an kommt man dem Wasser dann aber doch näher und erkennt den breiten Strom.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/c06df5f1a89094b9dee9af0a82667fc0_large.jpg" alt="Eingedeicht und begradigt" /><figcaption>Eingedeicht und begradigt</figcaption></figure>
<p>Es gibt hier einige Staustufen, an denen Energie durch Wasserkraftwerke gewonnen wird. An diesen Stellen führt ein Kanal um die Staustufen herum, damit die Schifffahrt freie Fahrt hat.</p>
<p>Die Attraktivität dieses Abschnittes lässt jedoch zu wünschen übrig. Hier muss man nur durch und nicht viel stehen bleiben.</p>
<p>Schon bald kommen wir an die Ausläufer von Straßburg. Und dann beginnt das Drama. Wir fahren voraus und Falko folgt. Wir haben unserem Navi im Auto die Option ohne Autobahn und ohne Mautstrecken aufgegeben. War ein Fehler!</p>
<p>Das Navi führt uns mitten hinein und durch enge Straße. Dann kommt noch eine Umleitung wegen Baustelle hinzu, so dass wir überhaupt keine Orientierung mehr haben. Als wir dann direkt vor dem Straßburger Hauptbahnhof stehen, reicht es uns. Die Einstellung „mit Autobahn“ wird eingegeben und damit finden wir heraus. Wir hatten zu unserem Glück wenig Verkehr in der Stadt, weil es ja der Ostermontag und damit kein Arbeitstag war. Aber genießen konnten wir die Stadt nicht.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/ff9f699fb4fcff84df3f71792868bcd7_large.jpg" alt="Bahnhof Straßburg" /><figcaption>Bahnhof Straßburg</figcaption></figure>
<p>Als dann auf der Autobahn auch noch Starkregen einsetzte und Gewitter über uns stand, war der Drops gelutscht. Straßburg und ich werden keine Freunde.</p>
<p>Als der Regen weniger wurde und die Sicht sich besserte, konnte man bereits in der Ferne den Pfälzer Wald sehen. Und pünktlich mit dem Grenzübertritt in Schwaigen-Rechenbach kamen die ersten Sonnenstrahlen durch. Die Fahrt durch die kleinen Weindörfer mit den engen Straßen war dann ein echter Genuss.  </p>
<p>Beim Blick über die hügelige Landschaft mit Säulenzypressen am Horizont ist der Vergleich mit der Toskana durchaus erkennbar.</p>
<p>Die Pfalz verfügt in Deutschland über die meisten Sonnenstunden im Jahr und hält damit auch in dieser Hinsicht mit der Toskana mit.</p>
<p>Unser Ziel sollte der beliebte Stellplatz am Weingut Fitz-Schneider in Edenkoben sein. Den kannten wir aus der Vergangenheit und hatten Hoffnung, dass dort nach den Ostertagen wieder freie Plätze zur Verfügung stehen.  </p>
<p>Tatsächlich gab es freie Plätze – die waren jedoch fast alle reserviert.  </p>
<p>So mussten wir ein wenig rätseln und mit Hilfe von Frau Schneider doch noch zwei Plätze ohne Reservierung herausfinden.</p>
<p>Der Platz ist äußerst beliebt und nimmt als einer der wenigen Stellplätze Reservierungen an. Nachdem die Mobile standen und wir eingerichtet waren und Kalle mit Falko im Regen seine Runde gedreht hatte, kam unser Hunger.</p>
<p>Die gutbürgerliche Stube im Weingut Edel und Brauch war am Feiertag geöffnet und erwartete uns. Das war nach der strapaziösen Fahrt angemessen.</p>
<p>Am nächsten Morgen weckte uns die Sonne mit all ihrer Kraft. Bestes Wetter und herrliche Sicht auf die Weinberge um uns herum. Das nenn ich mal einen Platz mit Aussicht.</p>

<p>Nach dem Frühstück wurden die Räder klar gemacht und die Tour führte durch die Weinberge in die Ortschaft St. Martin – einer der bekanntesten Weinorte dieser Gegend. Die Weinstöcke waren auch hier sehr zurück geschnitten und die ersten grünen Triebe suchten sich schon den Weg zur Sonne. Wenn die ganzen Weinstöcke im Herbst/Winter zurückgeschnitten werden, entsteht doch eine große Menge Schnittwerk. Was machen die damit?</p>
<p>Tatsächlich erfahren wir später, das alles gehäckselt wird und später in der Erde verteilt wird. Damit entsteht natürlicher Dünger für die nächste Wachstumsperiode.  </p>
<p>St. Martin kann man natürlich nicht verlassen, ohne beim Egidiushof vom Winzer Alois Kiefer etwas probiert zu haben. Ist zwar noch früh am Tag, aber gegen ein/zwei Probier-schlucke ist doch nichts einzuwenden.</p>
<p>Und weil die so lecker waren, mussten auch zwei Flaschen in die Fahrradtasche wandern.</p>
<p>Mit diesem zusätzlichen Gepäck ging es dann die Steigung zum Hambacher Schloss hinauf. Die Silhouette des geschichtsträchtigen Ortes sahen wir bereits heute morgen vom Wohnmobil aus.  </p>
<p>Nach einigen Steigungsmetern mit dem Rad und einem abschließenden Fußmarsch auf dem „Siebenpfeifferweg“ nach oben standen wir am Aussichtspunkt und hatten einen richtig guten Blick von oben in die Pfalz. Man konnte in der Ferne rätseln, welche Städte zu erkennen waren (Mannheim, Heidelberg, Speyer) und welche Bergrücken sich in der Ferne abzeichneten (Schwarzwald, Odenwald).</p>
<p>Das Hambacher Schloss war 1832 Schauplatz einer Versammlung von mehr als 30000 Menschen aus Frankreich, Polen und Deutschland, die für die bürgerlichen Rechte eintraten, was als Ursprung der deutschen und europäischen Demokratie gilt.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/458600cabe737bdc83fba4a6e788dbb6_large.jpg" alt="Hambacher Schloss" /><figcaption>Hambacher Schloss</figcaption></figure>

<p>Die rasante Abfahrt hinunter führte dann direkt in das nahe Weindorf Diedesfeld, wo wir unserem Lieblingswinzer „Zeter“ einen Kurzbesuch mit Verkostung abstatteten. Auf der Weiterfahrt müssen wir dann die Kartons einladen ….</p>
<p>Der Winzer plante für den morgigen Tag die Abfüllung der 2024-er Weine auf die Flasche. Das interessiert mich aber. Machen sie das hier am Hof?</p>
<p>Na klar, ich wurde in eine Halle geführt, in der die Abfüllstraße mit den Flaschen und Verschlüssen vorbereitet war. Die Anlage schafft bis zu 14000 Flaschen täglich. Aber woher kommt denn der Wein, der in die Flaschen wandert.</p>
<p>Thomas Zeter zeigt mir den Keller. Das ganze Areal ist komplett unterkellert und hier unten stehen die großen Edelstahltanks und Holzfässer mit einem Gesamtfassungsvermögen von 250000 Litern. Und damit sind sie noch lange kein Großwinzer, sondern ein Familienbetrieb.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/21c94c4761d8d6c7af8704a9a98ffb26_large.jpg" alt="Zeter`s Weinkeller" /><figcaption>Zeter`s Weinkeller</figcaption></figure>

<p>Meine Hochachtung vor der Arbeitsleistung des Winzers steigt nochmal an.</p>

<p>Zurück am Stellplatz wird das Abendessen vorbereitet – wir grillen, weil das Wetter es einfach zulässt.  </p>
<p>Morgen trennen sich unsere Wege. Falko wird nach dem Frühstück gen Heimat aufbrechen. Wir bleiben noch einen Tag.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/087b88368843549d44eea21817471fbf_large.jpg" /><figcaption>Rheinquerung</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/a651cc73f92f97eb3ea825bdb2d30a93_large.jpg" /><figcaption>Rhein bei Breisach</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/c06df5f1a89094b9dee9af0a82667fc0_large.jpg" /><figcaption>Eingedeicht und begradigt</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/050cf6ab0ea13413ced06203ddcebc34_large.jpg" /><figcaption>Oberrhein</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/ff9f699fb4fcff84df3f71792868bcd7_large.jpg" /><figcaption>Bahnhof Straßburg</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/56772847173ed2c82f4a848ccff8ecef_large.jpg" /><figcaption>Wohnmobilburg</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/17295ed9605d0ad7af3a44f3ef3a65d1_large.jpg" /><figcaption>Bedenken?</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/4dfc9fc11bbbfd2e1ba2bd8725652bdb_large.jpg" /><figcaption>oder Idylle - muss man sich schöndenken</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/4280fe483c1a5637303436b06a98e66f_large.jpg" /><figcaption>Fundstücke</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/laik-a-dream-2025/13-die-deutsche-toskana</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/laik-a-dream-2025/13-die-deutsche-toskana</guid><dc:creator><![CDATA[laik-a-dream-2025 und 2026]]></dc:creator><pubDate>Wed, 23 Apr 2025 16:16:00 GMT</pubDate><geo:lat>49.28386587988115</geo:lat><geo:long>8.11722024917172</geo:long></item><item><title><![CDATA[#12 Alpenflucht]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/936f1f1d404b9b361187979331fae0be_large.jpg" /><figcaption>Hochrhein beim Austritt aus dem Bodensee</figcaption></figure><p> Die Nacht und der nächste Morgen bringt Gewissheit – es regnet und wird immer mehr statt weniger. Als wir losfahren, ist aus dem anfänglichen Nieselregen ein beständiger Dauerregen geworden, der sich auch am Tag nicht ändern wird. Damit ist die Entscheidung gefallen. Wir <b>flüchten</b> über die Alpen nach Norden und werden uns am Bodensee wiederfinden.</p><p>Davor stehen aber 400 km Fahrt, davon 300 km durch die Schweiz. Aber da haben wir ja die Vignette und die Schweizer Autobahn wird uns voran bringen.</p><p>Bis Genf sind es nur 70 km, da nehmen wir mal die Landstraße und sparen uns mal die französische Maut.  </p><p>Das läuft aber so zäh, das wir nach wenigen Kilometern umdisponieren und die Autobahnauffahrt suchen. Dann läuft`s besser – bis zur ersten Mautstation – 22 Euro steht da auf dem Display. Ich kann meinen Augen wohl nicht trauen. Spinnen die, keine 60 km Autobahn für 22,- €?  </p><figure>                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/b2c6b27939f2487072ea4aa891a5bdba_small.jpg" />        <figcaption>Autobahn</figcaption></figure><p>Dann kommt auch schon die Schweizer Grenze vor Genf und wir sind drüben. Ab jetzt haben wir ja die <b>Jahres</b>vignette, die im übrigen nur 44,- € gekostet hat.  </p><p>Wer glaubt, jetzt geht`s voran (so wie ich ) wird auf den Boden der Tatsachen zurück geholt. Die Schweizer Autobahn ist dermaßen voll, dass es nur zäh voran geht. Dann immer mal wieder ein gesperrter Teilabschnitt, der den ganzen Verkehr zum stehen bringt, der Feierabendverkehr (die haben immer Feierabend) rund um Zürich. Sehr selten, dass wir zügig fahren können, so dass die Durchfahrt durch die Schweiz deutlich länger dauert als geplant. Wir verlieren mehr als 2 Stunden. Und das ist schon entscheidend, denn unser Ziel ist der Wohnmobilplatz vor dem Campingplatz in Horn am Untersee (das ist der südlichste Arm vom Bodensee, der später in der Verlängerung zum Rhein wird, dem wir ja folgen wollen). Aber der Platz hat nur bis 18 Uhr „Sprechstunde“ an der Rezeption. Danach kann man auch nicht mal mehr den Automaten für den Womo – Platz erreichen und steht vor verschlossener Tür.</p><p>Nachdem wir endlich die Schweizer Autobahn verlassen haben und auf der Landstraße besser voran kommen, gebe ich Gas. Der 18 – Uhr Termin gerät in Gefahr.</p><p>Pünktlich um 18.02 Uhr stehen wir vor der geschlossenen Schranke. Oh Mann, da muss doch noch jemand sein.  </p><p>Tatsächlich findet Simone noch Zugang und das Erbarmen der Rezeptionistin. Wir können auf den Campingplatz und die Formalitäten morgen erledigen. Wir könnten sogar bis Montag bleiben, obwohl die Reservierungen über Ostern schlagartig durch die Alpenflüchtlinge zugenommen haben. Das Telefon stand heute nicht still.</p><p>Uff, das war knapp.</p><figure>                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/c0039cbfc3ffa2294b394915e21d893b_small.jpg" />        <figcaption>Camping Horn</figcaption></figure><p>Der Campingplatz Horn liegt direkt am Wasser und hinter dem Camping ist das Strandbad mit einer Strandbad Gastronomie. Die sei auch geöffnet und würde sich bestimmt auf uns freuen.</p><p>Na gut, dann gönnen wir uns mal ein Essen im Lokal.</p><p>Als wir den Weg zum Wasser einschlagen, finden wir das Strandbad mit angeschlossenem „Kiosk“. Davor ist ein Außenzelt mit eine paar Tischen und Stühlen.  </p><p>Kann man auch drinnen sitzen? Nein, nur im Zelt. Mit Decke und Sitzkissen.</p><p>Und Essen gibt es nur im Self Service am Kiosk.</p><p>Was soll ich sagen – die Pizza von Simone war ganz gut, mein Schnitzel mit Pommes war Kantinenessen mit Formfleisch.  </p><p>Nicht lang schnacken, fröhlich sein und ab ins Bett.</p><p>Noch ein Blick auf das Steuerpanel im Wohnmobil. Warum zeigt die Netzversorgung des Stroms nicht an? Funktioniert die die Stromsäule nicht? Oder das Auto?  </p><p>Müssen wir morgen mal nachfragen.</p><p>Am nächsten Morgen ist immer noch keine Anzeige da, dass der Landstrom ankommt. Ich drücke einmal auf den Aus – Schalter des Panels und dann wieder auf AN. Da funktioniert plötzlich nix mehr. Die Anzeige blinkt und gibt das Warnsignal, dass die Batterieladung unter den Grenzwert gesunken ist, um dann ganz zu erlöschen.</p><p>Große Katastrophe - was soll das denn bedeuten.  </p><p>Der nächste Laika Händler ist Gott sei Dank nicht weit entfernt, nur 30 km in Stockach. Da müssen wir wohl hin.</p><p>Nach einigem Hin und Her findet sich ein Techniker, der die Prüfung einleitet und erst mal das Display vom Netz trennt (in der Hoffnung, damit den möglichen Software Fehler auszutricksen). Hat leider nicht geklappt, so dass im Ergebnis ein wahrscheinlich kaputtes Display angenommen wird – Lieferzeit 4 Wochen.  </p><p>Da aber sonst alles funktioniert, können wir ruhigen Gewissens unseren Urlaub fortsetzen.</p><p>Mäßig erleichtert verlassen wir den Hof und fahren erst einmal an den See nach Bodman, um etwas Bodensee einzuatmen.  </p><p>Dort finden wir an der Seepromenade am Fahrgastanleger an einem Gebäude ein sehr interessantes Relief von Peter Lenk – das Narrenschiff.</p><figure>                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/6bb41bd4496b0c2a7281b0af909b162c_small.jpg" />        <figcaption>Das Narrenschiff</figcaption></figure><p>Der Künstler Peter Lenk hat uns im letzten Jahr schon mal beschäftigt (nicht wahr Falko) und dabei hatten wir herausgefunden, das er aus Bodman am Bodensee stammt.  </p><p>Danach sind wir bei Verwandten in Hilzingen angemeldet, wo wir auch die nächsten beiden Nächte stehen können.</p><p>Bei Onkel Kurt und Anni sind wir zum Kaffee angemeldet und am Abend kommen auch Rolf und Moni dazu.  </p><p>Mit den beiden verbringen wir dann gemütlich den ganzen Karfreitag. Am Morgen mit einem sehr guten Frühstück am nahegelegenen Ausflugslokal Laurentiushof. Mit herrlichem Blick bei Sonnenschein über "der" Hegau sitzen wir sehr entspannt, freuen uns über den schönen Tag und die liebe Begleitung von Rolf und Moni.</p><figure>                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/0d79bfb13a320e9174dfc3e0387274c4_small.jpg" />        <figcaption>Blick von der Ausflugsterrasse</figcaption></figure><figure>                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/21b815014e134f9803e0d3ce548e3869_small.jpg" />        <figcaption>Karfreitag Frühstück</figcaption></figure><p>Nach einem Verdauungsspaziergang durch Hilzingen und einer Führung durch den Familienbetrieb für Werkzeugbau mit beeindruckenden neuen Fertigungstechniken ist es dann auch Zeit für ein Getränk in der Sonne.  </p><p>Der weitere Reiseplan ist dann auch geschmiedet. Am Samstag fahren wir nach dem Frühstück weiter und werden beginnen, dem Rheinverlauf zu folgen.  </p><p>Und wir wollen Falko treffen, der sich auch im süddeutschen Raum aufhält. Er ist auch einer der vielen Alpenflüchtlinge, der den Gardasee wegen der Unwetterwarnung verlassen hat.</p><p>Am Samstag Morgen gibt es noch ein herrliches Frühstück mit Brezeln und Ei. So gestärkt können wir ja die Reise fortsetzen. Nach der großen Verabschiedung geht`s los gen Rhein. Der Rheinfall in Schaffhausen ist zwar in der Nähe, aber den lassen wir mal aus.  </p><p>Rolf empfiehlt die Strecke durch "der" Hegau und über den Randen, was landschaftlich sehr schön und abwechslungsreich ist. Die hügelige Landschaft lockt auch eine Menge Rennradfahrer auf die Straße, die das gute Wetter nutzen.</p><p>In Waldshut Tiengen treffen wir dann auf den Rhein, der hier als Hochrhein bezeichnet wird. Der präsentiert sich als ziemlich breiter Fluss, an dessen Ufer sich eine Menge Bebauung, Städtchen und auch Industrie angesiedelt hat. Die Straße führt teils direkt am Wasser entlang und gibt immer wieder einen Blick frei. Auf der anderen Seite ist die Schweiz, die wir aber nicht mehr befahren wollen. Rolf hat uns einige Erlebnisse mit der eidgenössischen Polizei erzählt…</p><p>Falko ist in Freiburg und wir verabreden uns irgendwo im Kaiserstuhl. Die Suche nach einem geeigneten Platz, der am Ostersamstag noch Kapazitäten hat, gestaltet sich schwierig. Schließlich finden wir in Emmendingen einen sehr individuellen und eigenwilligen Platz, der aber durchweg gute Kritiken von den Gästen bekommt.</p><p>Als wir dann auf den Hof fahren, sind wir erstmal leicht erschrocken. Altes Gehöft mit viel "Schrott", aber sehr nette Betreiber. Die wohnen in einem Messi - Haus, aber der Platz ist großzügig und auch von anderen Wohnmobilen besucht.</p><p>Wir finden einen sonnigen Platz und werden uns für 2 Tage einrichten.</p><p><br /></p><p>PS: das Display vom Panel geht wieder! Einfach mal wieder eingeschaltet und zack, alles wieder an.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/f61c49a005297b4ef7a58a26f5e662d1_large.jpg" /><figcaption>#12 Alpenflucht</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/b2c6b27939f2487072ea4aa891a5bdba_large.jpg" /><figcaption>Autobahn</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/30ca6032cc8dce8a712af7d895f129c8_large.jpg" /><figcaption>Grenze Schweiz</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/8b0986e7d74232ad7756b74655354bf0_large.jpg" /><figcaption>Der Rhein bei Stein am Rhein</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/20f5b1645a06e8c3eef826dda462c1d9_large.jpg" /><figcaption>Grenze Deutschland</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/936f1f1d404b9b361187979331fae0be_large.jpg" /><figcaption>Hochrhein beim Austritt aus dem Bodensee</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/de299ca28ab449bccd05ac7b511dfb59_large.jpg" /><figcaption>#12 Alpenflucht</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/9299863ebf395930e7e57263b7e1c363_large.jpg" /><figcaption>Wohnmobilhändler</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/4758ff1da2bcf2be91b164b198af4949_large.jpg" /><figcaption>Bodman Promenade</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/laik-a-dream-2025/12-alpenflucht</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/laik-a-dream-2025/12-alpenflucht</guid><dc:creator><![CDATA[laik-a-dream-2025 und 2026]]></dc:creator><pubDate>Sun, 20 Apr 2025 09:01:00 GMT</pubDate><geo:lat>47.76891948065589</geo:lat><geo:long>8.776840119379642</geo:long></item><item><title><![CDATA[#11 Riviera der Alpen]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/f6cc232a7ae030f1bb63860d7ead837e_large.jpg" /><figcaption>Lac de Bourget</figcaption></figure><p> Schon wieder 2 Tage vorbei, seit dem letzten Bericht.</p>
<p>Wie die Zeit rennt ….</p>
<p>Am Montag (gegen 11.00 Uhr) haben wir uns auf den Weg gemacht. Das nächste Ziel war bestimmt – der Lac de Bourget auf dem Weg nach Norden.  </p>
<p>Hier sind wir auf  Reisen gen Süden schön öfters vorbei gekommen und fanden die Gegend immer sehr attraktiv. Aix-les-Bains und die Straße am See entlang war immer ein entspanntes fahren mit toller Aussicht.</p>
<p>Aber mal ehrlich – warum suchen wir uns immer Ziele in der Nähe von Wasser oder einem See? Sind wir als Norddeutsche so versessen auf Wasseranbindung? Liegt das an der Affinität zum Meer? Bei jeder Planung des nächsten Ziels liegt der erste Augenmerk auf einem Gewässer in der Nähe. Bestimmt können auch Flüsse oder Hochtäler eine interessante Anlaufstelle sein. Aber nein, es muss immer ein See sein (jedenfalls wenn das Meer noch zu weit weg ist).</p>
<p>Das Navi schlägt eine Route über ca. 200 km in 4,5 Stunden vor. Na ja. Klingt mal sehr viel, aber wir vermeiden ja auch Autobahnen und müssen uns so durch das Land bewegen. Diesmal wird  die Nationalstraße N 94 und später die N 85 vorgeschlagen. Das lässt sich erst mal gut an und läuft auch flüssig bis Grenoble. Besonders der Abschnitt von Gap nach Grenoble ist abwechslungsreich, bergig und mit viel Aussicht hinterlegt. Wir befinden uns hier übrigens auf der Route den Napoleon, der hier irgendwann mal lang marschiert ist. In jedem Ort heißt die Hauptstraße Route de Napoleon und das zentrale Restaurant Brasserie den Napoleon.</p>
<p>Ab Grenoble wird es nervig, erst erstreckt sich die Stadt mit den Vororten über weit mehr als 20 km ins Land und wir fahren von Ort zu Ort. Das bedeutet auch immer eine Ortsdurchfahrt mit Ampelregelung. Und hier spürt man es deutlich – sobald man zu schnell in den Ort fährt, schaltet die zentrale Ampel auf Rot und man ist gezwungen, langsamer zu werden. Allerdings kann man sich überhaupt nicht mehr drauf einstellen. Welche Geschwindigkeit zählt den jetzt? 30 km/h oder 50 km/h?  </p>
<p>Wir durchqueren auf den 200 km Fahrt mehrere französische Departement in der Alpenregion (Haut Alpes de Provences, Hautes Alpes, Isere und Sovoie).</p>
<p>Und da landen wir am Ende, in Savoyen. Überraschenderweise durchqueren wir vor Chambery noch eine Gegend mit einigen Weingütern entlang der Straße. Ist das hier denn tatsächlich auch eine Weingegend? Nie davon gehört aber es setzt sich in den Kopf, das zu erkunden.</p>
<p>Dann endlich erreichen wir den Lac de Bourget und steuern den Camping Ile aux Cygnes an. Der liegt direkt an der Wasserkante und nimmt in der Vorsaison lediglich 21,- € pro Nacht.  </p>
<p>Tatsächlich ist von Osterurlaub noch nichts zu spüren. Die Plätze sind überwiegend frei, lediglich die Wasserplätze (erste Reihe an der Wasserkante) sind beliebt und besetzt.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/048598c65a5ecbc1afcdd206de4531cc_large.jpg" alt /><figcaption></figcaption></figure>
<p>Direkt vor dem Campingplatz ist auch ein Wohnmobilstellplatz vorhanden. Dort stehen auch einige große Wohnmobile, allerdings hat man hier keinerlei Seeanbindung. Und man zahlt für den Stellplatz mit Strom auch 17,- €. Das macht doch keinen Sinn, wenn man für wenig mehr direkt am See stehen kann und die Sanitäreinrichtung vor der Tür hat.</p>
<p>Das Wetter ist noch überraschend gut und wir erkunden mit den Rädern die Umgebung. Würden gern ein Getränk nehmen mit Blick auf den See. Aber dann kommt die erste Enttäuschung. Viele Lokale haben noch geschlossen oder öffnen außerhalb der Saison erst zum Abendessen. Also außer Spesen nix gewesen.  </p>
<p>Am Womo ist es auch schön und wir konnten beim örtlichen Feinkosthändler noch ein paar Leckereien und einen Wein aus Savoyen kaufen.</p>
<p>Der entpuppte sich als ausgesprochen lecker und verlangt nach erneuter Probe.  </p>
<p>Beim Einchecken mussten wir uns für den Mindestaufenthalt entscheiden. Eine Verlängerung sei immer möglich, eine Verkürzung dagegen nicht.  </p>
<p>Ein Blick auf die Wetterkarte zeigte für Mittwoch ein großes Regengebiet – also erst mal nur 2 Tage.  </p>
<p>Tatsächlich würden wir hier länger bleiben, auch über Ostern. Aber das Wetter ….</p>
<p>Über Nacht kam er dann, der Regen. Es prasselte unaufhörlich auf das Dach vom Wohnmobil und war irgendwann auch nicht mehr gemütlich. Erst gegen Morgen wurde es weniger und stellte sich dann vollständig ein. Beim Frühstück konnten man die ersten Sonnenstrahlen durch die Dachluke erahnen.</p>
<p>Um 12.00 Uhr schließlich waren die Räder gesattelt und bei bestem Sonnenschein ging es auf die Fahrradstrecke immer am See entlang nach Aix-les-Bains. Diese Fahrradautobahn ist wirklich super und wird von allen genutzt – Alltagsradler, Rennradler, Läufer, Spaziergänger und wer sonst noch den Blick auf den See haben möchte.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/3e6b0b6e5dc66c8af8dab80a1517b1bd_large.jpg" alt /><figcaption></figcaption></figure>
<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/76309749f92342f8bd17e3cced3cb357_large.jpg" alt /><figcaption></figcaption></figure><p>Aix-les-Bains mit seinen 35000 Einwohnern gilt als wohlhabende Stadt. Hier siedelten sich dank der günstigen klimatischen Bedingungen und den Kureinrichtungen rund um die Schwefelquellen viele wohlhabende Menschen an. Das zeigt sich im Stadtbild und in der Anlage der Stadt. Sehr erhaben mit einer breiten Seepromenade liegt das Zentrum der Stadt etwas erhöht an den Hängen mit Blick auf das Seeufer.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/629d533bf54b2dc820a8cbe733458a9a_large.jpg" alt /><figcaption></figcaption></figure>
<p>Ein Kurzbesuch kratzt natürlich nur an der Oberfläche, genauso wie ein Kurzaufenthalt in der Gegend. Es bleibt beim ersten Eindruck (der hier ausgesprochen positiv ausfällt), eine tiefere Verbindung oder Entdeckung der Region bleibt aus. Schade.</p>
<p>In der Stadt wunderten wir uns über ein Katzendenkmal mit der Bezeichnung „La Dent du chat“. Was soll denn das für ein Name sein? Der Zahn der Katze?</p>
<p>Später bei der Wikipedia Recherche zur Region mussten wir feststellen, dass am Westufer des Sees eine hohe Gebirgskette mit einem besonderen Gipfel – dem „Dent du chat“ verzeichnet war. Daher also der Name.</p>
<p>Man soll dorthin sogar aufsteigen können und einen sagenhaften Blick bis zum Mont Blanc haben. Tja, wenn morgen noch die Sonne scheint …</p>
<p>Das ist aber mehr als fraglich.</p>
<p>Das einzige Sonnenloch im Radius von 400 km ist die Bodenseeregion.</p>
<p>Das wäre morgen unser Ziel.</p>
<p>Munter bleiben ….</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/f3e9ce92e8a8013d54da8b5268b7ddb6_large.jpg" /><figcaption>Camping Le Verger bei Embrun</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/0911dce527fd959e78d8578f93563e57_large.jpg" /><figcaption>on the road</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/f6cc232a7ae030f1bb63860d7ead837e_large.jpg" /><figcaption>Lac de Bourget</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/048598c65a5ecbc1afcdd206de4531cc_large.jpg" /><figcaption>Camping</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/4b3b0955587af880bf1a78eb1b23d540_large.jpg" /><figcaption>Manche gehen schon baden</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/11c790fea76c4ba592dcf759dc2f3bed_large.jpg" /><figcaption>An der Straße nach Aix</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/4abe340e18162e4352349461f4cf82c9_large.jpg" /><figcaption>Appartementhäuser in Aix</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/3e6b0b6e5dc66c8af8dab80a1517b1bd_large.jpg" /><figcaption>Platanenallee</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/629d533bf54b2dc820a8cbe733458a9a_large.jpg" /><figcaption>Angemessen geparkt</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/laik-a-dream-2025/11-riviera-der-alpen</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/laik-a-dream-2025/11-riviera-der-alpen</guid><dc:creator><![CDATA[laik-a-dream-2025 und 2026]]></dc:creator><pubDate>Wed, 16 Apr 2025 07:30:00 GMT</pubDate><geo:lat>45.65529096286155</geo:lat><geo:long>5.8645490452396</geo:long></item><item><title><![CDATA[#10 Bienvenue en France]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/8b1adced06ce8c349a1ac2203c827ed2_large.jpg" /><figcaption>#10 Bienvenue en France</figcaption></figure><p>Tatsächlich sind gestern Abend schon in der Dunkelheit noch weitere Wohnmobile angekommen. Der Platz scheint bekannt und beliebt zu sein.</p><p>Am nächsten Morgen erschrecken wir uns wieder beim Blick auf die Uhr - 08.45 Uhr. Schon wieder nix mit früh aufstehen. Nicht schlimm, wir wollen heute ja nicht weit fahren.</p><p>Beim Frühstück mit italienischem Weißbrot sind wir uns einig - das kann nur besser werden. </p><p>Die französische Grenze auf der Passhöhe (1991 m) des <a href="https://www.alpenpaesse.de/alpenpaesse/maddalena-pass-colle-della-maddalena-col-de-larche-larche-pass#google_vignette">Colle della Maddalena </a>ist nur 22 km entfernt. Das bedeutet aber auch 800 Höhenmeter mit einigen Serpentinen. Und die werden hier gern mit der jeweiligen Nummer (Tornante No. 1 bis ...) ausgeschildert. Wir zählen fleißig auf italienisch mit (uno, due, tre, quattro, cinque ....) bis wir bei 10 nicht mehr weiter wissen. Am Ende sind es 20 ausgeschilderte Serpentinen, bis wir die Passhöhe erreicht haben. Die Landschaft wurde immer felsiger, die Schneefelder immer zahlreicher, bis wir auf dem Gipfel tatsächlich im Schnee umherlaufen konnten.</p><figure>                                                                                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/e05b3b0d0e91d92aa9d2bb4be5615699_small.jpg" />                        <figcaption></figcaption></figure><p>Die Straße hat gehalten, was sie versprach. Auch die LKW`s vor und hinter uns konnten den Pass meistern. </p><p>Der Rennradfahrer kurz vor dem Ziel hat mir besonders gefallen. 👍</p><p>Unser heutiges Ziel ist der große Stausee "<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Lac_de_Serre-Pon%C3%A7on">Lac de Serre Pencon</a>", wo wir vor einigen Jahren schon einmal gehalten haben. </p><p>Die Staumauer an der oberen Durance reguliert den Wasserfluss des Flusses "Durance", was in der Zeit vor der Staumauer regelmäßig zu gewaltigen Überschwemmungen geführt hat. Die Durance fließt aus den Alpen durch den Südwesten und mündet nach 323 km bei Avignon in die Rhone. Auf dem Weg dahin nimmt sie jede Menge Wasser aus vielen Zuflüssen auf. Seit dem Jahr 1961 konnte der unregelmäßige Wasserfluss mit dem Staudamm geregelt werden. Hier befindet sich auch ein gewaltiges Wasserkraftwerk im Staudamm, welches den gesamten Energiebedarf des Departement Hautes - Alpes abdeckt. Da kann man ja wohl von alternativer Energiegewinnung  sprechen, ohne dass Windräder den Blick in die Landschaft trüben.</p><figure>                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/feefd6f363c34ad1d42e23707f236f95_small.jpg" />        <figcaption>Staumauer der oberen Durance</figcaption></figure><p>Unsere Fahrt führt einige Kilometer direkt an dem künstlich angelegten See entlang. Anfangs führt er noch Wasser, welches sich in blauer Farbe bei Sonnenschein einladend präsentiert.</p><figure>                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/3631053a3a8e4e6cf66000bf662b9422_small.jpg" />        <figcaption>Der Lac de serre pencon</figcaption></figure><p> Mit zunehmender Fahrt weg von der Staumauer wird auch das Wasser immer weniger, bis es am anderen Ende beim Eintritt der Durance in den See fast nicht mehr vorhanden ist. Lediglich das Durance - Wasser fließt im Flussbett, aber ein See ist nicht mehr vorhanden.</p><figure>                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/9fbb0df359fb0557316b80ebe82bf1df_small.jpg" />        <figcaption>Kein Wasser im Frühjahr</figcaption></figure><p>Das scheint normal zu sein, da das Wasser erst mit der kompletten Schneeschmelze im Mai/Juni kommt und dann der See voll gemacht wird. </p><p>Es sieht hier daher momentan etwas trist aus und so sind auch die touristischen Einrichtungen. Viele Campingplätze haben noch geschlossen und die wenigen offenen Plätze haben kaum Gäste. Es ist deutlich noch Vorsaison.</p><p>Mühsam finden wir einen offenen Platz in einem Vorort von Embrun am Ende (oder Anfang, je nachdem von wo man blickt) vom See. Neben den Dauercampern verirrten sich lediglich ein paar niederländische Motorradfahrer und eine junge Mutter mit ihren zwei Kindern auf den Platz.</p><p>Unsere Intention war ja, der Schlechtwetterfront zu entfliehen und ein wenig komfortabel mit Dusche und Internet zu stehen. </p><p>Das wurde beides erfüllt.</p><p>Das Wetter ist heute noch trocken, so dass wir die Räder rausholen und eine Erkundungstour machen können. Die führt entlang der Seepromenade, die hier einen abgeteilten See für Freizeitaktivitäten umschließt (<a href="https://www.aquaparc-embrun.fr/">Aqua Park Embrun</a>). Hier kommen Kitesurfer, Kajakfahrer, Wassersportler aller Art auf ihre Kosten - aber eher in den Sommermonaten. </p><p>Nach einem Besuch in dem Supermarkt "Super U" geht`s zurück zum Womo.</p><p>Apropos - die Supermärkte sind hier ja eine Wucht - riesige Einkaufstempel mit so vielen Sachen, dass man sich kaum sattsehen kann. Man muss sich wirklich zügeln, um nur das einzukaufen, weshalb man den Markt betreten hat.</p><p>Heute Nacht soll ja der große Regen kommen, daher haben wir für Sonntag keinerlei Pläne.</p><p>Tatsächlich kommt auch ein wenig Regen, aber bei weitem nicht das befürchtete Unwetter. Sogar der Sonntag hat trockene und sonnige Phasen. Was soll dass den jetzt? Müssen wir uns nun noch Programm ausdenken?</p><p>Nein, wir machen mal klar Schiff im Wohnmobil und legen einen Waschtag ein. Nach knapp 3 Wochen auf Tour werden einige Klamotten schon weniger. Da passt es ja gut, dass im Waschhaus auch eine Waschmaschine steht.</p><p>Und dann versuche ich den ganzen Nachmittag, mit dem vorhandenen Internet-Account vom Camping einen Zugang zum ARD Livestream mit dem DHB Finale des Handball Final Four in Köln herzustellen. Immer wieder erscheint die Fehlermeldung, dass ein Empfang nur in Deutschland möglich ist und unsere IP Adresse sich im Ausland befindet.</p><p>Da muss es doch einen Trick geben? Der hat sich mir bis zum Ende des Spiels leider nicht gezeigt.</p><p>Der THW Kiel hat das Finale jedenfalls gegen Melsungen mit 28:23 gewonnen und damit damit das Karriere Ende von Patrick Wiencek im Sommer großartig gestaltet.</p><p>Morgen werden wir weiter fahren. Unser Anspruch besteht ja eigentlich darin, immer einen Standplatz mit guter Aussicht zu wählen. Den haben wir gerade nicht.</p><p>Und wir müssen uns langsam Gedanken machen, wo wir zu Ostern sein wollen. Da ist die Wetterkarte derzeit nicht so eindeutig.</p><p><br /></p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/5965d09b6c8d6c152890cd16c598c8cf_large.jpg" /><figcaption>Tornante No. 15</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/f4295b2d2ccd5ff841a5727b896c58d6_large.jpg" /><figcaption>Gipfelschild</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/0aa48719a4e6e5e630a34caf41bf6c57_large.jpg" /><figcaption>Wo will der fahren?</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/8b1adced06ce8c349a1ac2203c827ed2_large.jpg" /><figcaption>#10 Bienvenue en France</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/e05b3b0d0e91d92aa9d2bb4be5615699_large.jpg" /><figcaption>#10 Bienvenue en France</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/8f6c691fdc42ef4bb01eba999332446a_large.jpg" /><figcaption>Denkmal Fausto Coppi (Radrennfahrer)</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/4c9d302152a396c81d8d9de4b803f6ad_large.jpg" /><figcaption>#10 Bienvenue en France</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/3631053a3a8e4e6cf66000bf662b9422_large.jpg" /><figcaption>Der Lac de serre pencon</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/b228000d1e248a321277ead0a655d718_large.jpg" /><figcaption>Wasser Tiefstand</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/laik-a-dream-2025/10-bienvenue-en-france</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/laik-a-dream-2025/10-bienvenue-en-france</guid><dc:creator><![CDATA[laik-a-dream-2025 und 2026]]></dc:creator><pubDate>Mon, 14 Apr 2025 06:53:00 GMT</pubDate><geo:lat>44.53782006478145</geo:lat><geo:long>6.490622792900682</geo:long></item><item><title><![CDATA[#09 Berge und Meer]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/c570766d4291676bbdf0e1814d84c870_large.jpg" /><figcaption>Berge voraus</figcaption></figure><p> Der Abschied aus dem Barolo Tal ist nicht so einfach. Es ist einfach so schön hier und das Wetter spielt auch seine Rolle.</p><p>Hilft aber nix, die Reise geht weiter.</p><p>Unser nächstes Ziel heißt Cuneo, die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Eine Provinz in Italien ist vergleichbar mit einem Landkreis in Deutschland. Und die Provinz Cuneo ist die viertgrößte Provinz Italiens. Sei reicht von der Weingegend rund um das Barolo Tal bis an die französische Grenze in den Seealpen. Und das ist ziemlich groß.</p><p>Bevor es aber auf die Landstraße geht, müssen wir noch zwei Dinge erledigen:</p><p>1. Toilette aus dem Wohnmobil entleeren. So schön wie es am Agriturismo war, es gab keine Möglichkeit der Entsorgung für die Chemietoilette. Dazu mussten wir einen der öffentlichen Stellplätze im Nachbardorf aufsuchen und dort die Entsorgungseinrichtung nutzen.</p><p>2. Weinkauf in der Winzergenossenschaft Terre del Barolo. Da sind wir dann mit dem Womo vorgefahren und haben die noch vorhandenen Lücken unter den Sitzen gefüllt.</p><figure>                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/916cfbdaa1701bb2a1e8e1d6e300069e_small.jpg" />        </figure><figure><figcaption></figcaption></figure><p>Und dann geht`s endlich auf die Straße und das Womo trägt uns weiter voran. Wir bewegen uns auf den kleinen Straßen und erleben, wie sich die Landschaft schlagartig ändert, als wir die Hügelkette rund um das Weingebiet verlassen haben. Keine Spur mehr von Weinanbau, mehr Waldgegend (wachsen hier vielleicht im Herbst die weißen Trüffel?).</p><p>Und immer in Sicht voraus die schneebedeckten Gipfel der Alpenriesen. Wir steuern direkt auf die Berge zu und die Sicht ist phantastisch. Die Grenze zwischen Italien und Frankreich verläuft mitten durch die Berge und Nationalparks (Parco Naturale Alpi Maritime, Parc National du Mercantour, Parc naturel regional du Queyras usw.). Die Orte auf der anderen Seite sind mir durch unsere Rennrad – Alpenquerung 2017 (Tour des Grandes Alpes) noch gut in Erinnerung. Damals sind wir mit dem Rennrad über die Klassiker Col du Galibier, Col de La Madelaine, Col d`Izoard, Col d`Iseran u.a. gefahren.  </p><figure>                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/1e1e1c067ae588aefaf62ec2cbe12c4a_small.jpg" />        <figcaption>Ausblick vom Womo</figcaption></figure><p>Unsere weiteren Reisepläne nehmen die Weiterfahrt in den französischen Alpen ins Visier. Damit würden wir das Kapitel Italien und Piemont beenden.  </p><p>Tatsächlich wird das Wetter am Sonntag hier überall umschlagen und eine breite Regenfront Einzug halten. Davon ist auch Frankreich betroffen.</p><p>Aber Sonntag ist noch 3 Tage hin und bis dahin wollen wir noch das gute Wetter in Italien genießen.</p><p>In Cuneo haben wir uns einen Stellplatz mitten in der Stadt ausgesucht – aber doch in der Natur am Fluss. Unterhalb der Stadt liegt ein Freizeitgebiet mit Schwimmhalle, Skaterbahn, Fußballplatz, Mountain Bike Strecke und einem Wohnmobilplatz (Area Camping Parco fluviale). Dort steht man für 8,- € mit Strom, Wasser, Entsorgung und nah zur Innenstadt. Um den Höhenunterschied angenehm zu meistern gibt es einen Schrägaufzug, der direkt in der Altstadt endet. Perfekt.</p><figure>                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/361db83c6357d06d8afa4d5149fdf6a2_small.jpg" />        <figcaption>Schrägaufzug zur Altstadt</figcaption></figure><p>Cuneo selbst ist eine einfach zu erkundende Stadt. Sie ist schachbrettartig angelegt, alle Straßen verlaufen gerade und werden von anderen gerade gekreuzt. Die Hauptstraße heißt (wie überall) Via Roma und besteht fast nur aus Arkadengängen. Cuneo ist eine Stadt, bei der man im Regen beim Bummeln nicht nass wird.  </p><figure>                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/11b9ff01fd9f9c16c5db16948fe33879_small.jpg" />        <figcaption>Arkadengänge ohne Ende</figcaption></figure><p>Die Häuser und Plätze sind großzügig und imposant.  </p><p>Aber irgendwie haben wir keine Lust mehr auf Städte. Man meint immer, dass man dies oder das gesehen haben muss. Tatsächlich gleichen sie sich dann aber doch irgendwie. Daher entscheiden wir beide, dass  Turin von der Liste gestrichen wird. Das wäre alles nochmal in größer und hektischer.</p><p>Wir haben beide das Bedürfnis, mal nichts tun zu müssen und einfach in den Tag hineinleben zu können.</p><p>Als wir dann zum Abschluss des Bummels ein Eis auf die Hand nehmen und uns damit auf den großen Piazza Galimberti setzen, bekommt unser Gefühl neue Nahrung. Der große Platz scheint ein beliebter Ort für Auto – Posing aller Art zu sein. Die ganze Zeit rauschen PKW mit lauter Musik, dicken Auspuffrohren, Motorräder mit viel Lärm und Oldtimer ohne Abgasregelung rund um den Platz herum.</p><figure>                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/1750fe5a1214224b3028d4cf9a77991b_small.jpg" />        <figcaption>Bugatti Oldimer</figcaption></figure><p>Das Schauspiel am Nachmittag heißt wohl „Sehen und gesehen werden“.</p><p>Damit ist unsere Entscheidung klar.</p><p>Morgen fahren wird auf der Nationalstraße SS 21 gen Frankreich. Der Grenzübergang liegt auf dem Bergpass „Colle della Maddalena“ auf 1991 m Höhe, soll aber gut zu befahren sein.</p><p>Aber vorher wollen wir noch auf der italienischen Seite einen Stellplatz in den Bergen suchen und den sonnigen Tag genießen.</p><p>Das gelingt uns perfekt im kleinen Ort „Sambuco“. Der Name ist ja Programm, hat aber nix mit dem bekannten Liqueur zu tun.</p><p>Auf dem Weg nach dort wundern wir uns über den ausgesprochen regen LKW Verkehr auf dieser Strecke. Es sind fast nur die großen Geschosse unterwegs und fahren so wie wir gen Frankreich oder kommen uns entgegen. In den engen Dorfdurchfahrten wird diese daher mit Ampelbetrieb geregelt – zwei von den LKW würden im Ortskern niemals aneinander vorbei fahren können.  </p><p>Wenn dann diese ganzen LKW hier fahren, wird es auch für uns eine leichtes sein, den Pass zu erklimmen.</p><p>Das Tal war anfangs noch sehr breit mit Bebauung auf beiden Seiten. Das läßt dann nach und das Tal wird enger. Die wenigen Dörfer liegen auf Hochebenen, die mit steilen Straßen erschlossen werden. Das Dorf Sambuco ist auch ein solches. Am Ortsausgang weist ein Hinweisschild auf die „Area Camping“ hin. Auf dem sehr sauber und gerade angelegten Gelände steht ein weiteres Wohnmobil, wir haben also die frei Auswahl der vorhandenen 8 Plätze. Jeder Platz hat einen Stromanschluss, am Ende des Platzes ist eine Entsorgungseinrichtung, Frischwasser und eine Spülbecken für Geschirr. Das ist ja mal ein toller Platz. Und das Beste: die Sonne scheint hier den ganzen Tag, bis sie abends hinter den Bergen verschwindet.</p><figure>                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/cb7f356eca783c08f37478a18516cedd_small.jpg" />        <figcaption>Stellplatz Sambuco</figcaption></figure><p>Wir platzieren uns und holen die Campingstühle raus. Nichtstun ist angesagt.</p><figure>                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/1a3ce1040e9a8ef012fb164bb0d3bedb_small.jpg" />        <figcaption>27 Grad</figcaption></figure><p>Und das fällt an diesem schönen Ort nicht schwer. Man lässt sich von der Landschaft mitnehmen, betrachtet die schneebedeckten Gipfel (geht wahrscheinlich auch nur zu dieser Jahreszeit, später im Jahr wird der Schnee geschmolzen sein) und die beginnende Vegetation. Die Bäume sind alle noch kahl und durchsichtig. Erste Knospen sind erkennbar und werden von der Sonne nach draußen gezogen. Gelegentlich kommen Wanderer aus dem Wald und queren den Parkplatz.  </p><p>Überall stehen hier auch die Hinweisschilder für Wanderrouten oder Bike – Routen. Die Gegend ist ein wahrer Hotspot für derartige Aktivitäten.</p><figure>                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/fc8fe6a573aeee09a51cce84ddb194a3_small.jpg" />        <figcaption>Wandergebiet</figcaption></figure><p>Unser Bewegungsradius beschränkt sich heute auf ca. 100 m rund um das Wohnmobil (und das ist ungefähr die Entfernung zur Müllentsorgung).</p><p>Wir haben uns heute Mittag noch fürstlich im Conad Hypermarkt eingedeckt und werden die nächsten Tage nicht verhungern. Heute wird nochmal gegrillt und ein fürstliches Wohnmobil Diner mit eingelegten Möhren, Carpaccio, Pellkartoffeln und Bratwust vom Grill gezaubert.</p><figure>                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/91ce63a14a69f89512e3111f85ad3111_small.jpg" />        <figcaption>Womo Diner</figcaption></figure><p>Draußen scheint der Mond fast voll und nachts soll es bis minus 3 Grad werden.</p><p>Oha, das ist ein Fall für die Heizung über Nacht.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/2ab6e91a697610731b0de66c4632cc2f_large.jpg" /><figcaption>Via Roma</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/1912179cc018380b5d1987b78c6eb867_large.jpg" /><figcaption>Videoüberwachung? Kein Problem</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/11b9ff01fd9f9c16c5db16948fe33879_large.jpg" /><figcaption>Arkadengänge ohne Ende</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/1750fe5a1214224b3028d4cf9a77991b_large.jpg" /><figcaption>Bugatti Oldtimer</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/0bf3af26cd75cfc92b8b287ebee34330_large.jpg" /><figcaption>Schnurgerade ...</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/3508d673a18edbb3df1ce55ed25f3a9e_large.jpg" /><figcaption>#09 Berge und Meer</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/12fb04e5fc1c625faa931243101e7460_large.jpg" /><figcaption>noch mehr Arkaden</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/b928795071a1ff022f06f12a2596e1a7_large.jpg" /><figcaption>Rückblick 2017</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/361db83c6357d06d8afa4d5149fdf6a2_large.jpg" /><figcaption>Schrägaufzug zur Altstadt</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/laik-a-dream-2025/09-berge-und-meer</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/laik-a-dream-2025/09-berge-und-meer</guid><dc:creator><![CDATA[laik-a-dream-2025 und 2026]]></dc:creator><pubDate>Sat, 12 Apr 2025 07:26:00 GMT</pubDate><geo:lat>44.33802649967168</geo:lat><geo:long>7.073226417917828</geo:long></item><item><title><![CDATA[#08 Im Weinhimmel]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/d305e709a46a8119365904ab65251169_large.jpg" /><figcaption>Barolo Tal</figcaption></figure><p>Wo fang ich denn jetzt mal an....</p><p>Das Ziel der Reise war ja das Piemont mit seinen Spezialitäten und den ausgesprochen hochwertigen Weinen rund um den Barolo.</p><p>Und in dessen Gebiet sind wir nun mittendrin.</p><p>Erstmal ein paar lobende Worte für unseren Agriturismo <a href="https://www.cascinarocca.com/en/">Cascina Rocca</a></p><p>Das familiengeführte Landgut liegt direkt an der Straße nach Barolo und bietet neben den 8 Wohnmobilstellplätzen auch 8 Zimmer mit Frühstück (B&B) an. Alles ist sehr sauber und anspruchsvoll. Der Pool im Garten macht allerdings erst im Mai auf. Der Ort ist der ideale Ausgangspunkt für die Entdeckung der Umgebung.</p><p>Bei unserer Ankunft gegen 13.00 Uhr konnten wir noch nicht auf die Womo - Wiese, weil die heute erst noch gemäht werden musste. Das Gras war wirklich sehr hoch und da warten wir doch gerne.</p><p>Deshalb sind wir mit dem Rad nach Barolo gefahren. Das geht nur mit der Bewältigung von ein paar Steigungen, um in den historischen Ort zu gelangen. Der präsentiert sich als sehr aufgeräumt und touristenfreundlich (hier will ja auch jeder hin). An jeder Ecke lockt eine Vinothek (oder Entotheka, oder Winery, oder Canina da vino ...) In jedem Laden stehen die Köstlichkeiten fein sortiert nach Rebsorten und Herkunft  (Barolo, Barbera, Dolcetto, Barbaresco ...).</p><figure>                                                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/b888617e53c78c3355a45a8125437def_small.jpg" />                <figcaption>ich nehme alle</figcaption></figure><p>Der Barolo ist hier das Flaggschiff - kaum eine Flasche unter 30,- €, nach oben keine Grenzen. </p><p>Ist der wirklich so gut und diesen Preis wert? Ich trau mich da noch nicht ran. Was passiert wohl, wenn er wirklich so gut ist?</p><p>Wir trinken auf dem Platz vor der Burg erstmal einen Cappuccino und nehmen ein paar köstliche Kekse dazu.</p><p>Dieses Barolo (und natürlich auch alle anderen Orte ringsherum) liegt wirklich einmalig präsent auf einem der vielen Hügel, die hier aus der Landschaft wachsen. Rund um die Hügel liegen fein säuberlich die Weinberge. Da wir noch zu früh im Jahr sind, kann mal allenfalls die ersten grünen Triebe aus dem alten Holz wachsen sehen. Im Herbst sieht das bestimmt alles anders aus.</p><figure>                                                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/d305e709a46a8119365904ab65251169_small.jpg" />                <figcaption>Gott in Italien</figcaption></figure><p>Zurück am Platz warten auch schon andere Wohnmobile auf das Ende der Mäharbeiten. Aber der Besitzer macht erstmal Pause und lässt sich nicht aus der Ruhe bringen.</p><p>Macht nix, wir haben ja Urlaub.</p><p>Morgen erkunden wir das nächste Dorf auf dem Hügel hinter unserer Unterkunft - La Morra.</p><p>Das kann man schön von hier unter sehen und hat eine Ahnung, das der Weg noch steiler ist als nach Barolo. Es ist auch nicht weit und Google maps berechnet für den Weg zu Fuß durch die Weinberge nur 3,3, km in etwas mehr als 1 Stunde. Das machen wir.</p><p>Simone ist nicht so begeistert und das bekomme ich bei dem sehr anstrengenden Fußweg deutlich zu spüren. Der Weg ist schon steil und geht nur in eine Richtung - hoch.</p><p>Als wir auch noch die letzte Hürde schaffen ...</p><figure>                                                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/ba13e0f8025fbe6194a69f10cdd18d2c_small.jpg" />                <figcaption>Aufstieg nach La Morra</figcaption></figure><p>sind wir auf dem zentralen Platz vor der Kirche. Geschafft. </p><p>La Morra ist deutlich zurückhaltender als Barolo. Die meisten Geschäfte und Vinotheken haben zur Mittagszeit geschlossen. </p><p>Trotzdem finden wir mehr aus Zufall eine Osteria (<a href="https://www.tripadvisor.de/Restaurant_Review-g815384-d2224965-Reviews-Osteria_More_e_Macine-La_Morra_Province_of_Cuneo_Piedmont.html">more e macine</a>) die sehr unscheinbar in einer Nebenstraße liegt, aber gut gefüllt mit italienischen Gästen ist. Die Servicekräfte sind aufmerksam und richten uns gleich einen kleinen Tisch her. Die Speisekarte ist eine große Tafel, die von Tisch zu Tisch gereicht wird.</p><p>Und an der Wandtafel sind die Getränke zu wirklich humanen Preisen aufgelistet (Nebbiolo d`Alba 6,- €, Barolo 9,- €). Heute ist er dran, der Barolo. Und was soll ich sagen, phantastisch.</p><p>Die Osteria ist ein Tipp in der Region. Ein deutsches Ehepaar aus Friedrichshafen (auch mit dem Wohnmobil unterwegs) ist eigens wegen der Osteria mit dem E-Bike nach La Morra hochgefahren. </p><p>Und das hat sich in jedem Fall gelohnt.</p><p>Mit dem Vittelo Tonnato und einem Zabbaione Nachtisch konnte Simone die Strapazen des Aufstiegs vergessen - bis der Abstieg kam.</p><p>Von der Aussichtsterasse am Kirchenplatz suchte ich den kürzesten Weg durch die Weinberge, den wir dann auch genommen haben. Das das manchmal nur eine Geröllpiste zwischen den Feldern war, die auch noch steil nach unten führte, war dann nicht mehr so gut. Der Abstieg war vielleicht kürzer, aber  eigentlich schlimmer als der Aufstieg.</p><figure>                                                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/b348bddd638eef85982cc0499d3d7c07_small.jpg" />                <figcaption>La Morra von unten (halbe Strecke)</figcaption></figure><p>Ok, wo ist die Belohnung? </p><p>Ein kühles Bier im Campingstuhl vor dem Womo bei bestem Sonnenschein.</p><p>Das Ehepaar aus Friedrichshafen empfahl eine Besichtigung von Alba, wo es eine schöne Altstadt mit außergewöhnlichen Geschäften gibt. Alba ist ja die Hauptstadt der weißen Trüffel - aber erst im Spätherbst.</p><p>Das wird morgen der 3. Ausflug, diesmal aber wieder mit dem Rad.</p><p>Alba ist ca. 11 km entfernt und somit gut mit dem Rad zu erreichen. Allerdings geht der Weg zunächst an der Hauptstraße entlang, bevor nach der Hälfte ein abgetrennter Radweg beginnt. Ab diesem Zeitpunkt ist es entspannt.</p><p>Dabei fällt irgendwie auf, das die Italiener zwar fleißig mit dem Rennrad unterwegs sind, andere Radfahrer sieht man jedoch nicht. Wir sind die einzigen Radler und wenn dann doch nochmal welche um die Ecke kommen, sind das garantiert Touristen aus Deutschland.</p><p>Na gut, jeder wie er will. </p><p>Alba präsentiert sich jedenfalls vom ersten Moment an sehr sauber und aufgeräumt. Die Altstadt ist eingebettet in alte Bausubstanz, die Geschäfte in den Straße sind niedlich und originell. Keine Ketten oder Einkaufstempel, sondern viele Spezialitätengeschäfte, Boutiquen und Restaurants. Das sieht gut aus. </p><p>Nachdem wir die Straßen einmal durch hatten, war Essen mit Weinbegleitung angesagt. Draußen sitzen bei 18 Grad und eine Pizza mit einem Glas Dolcetto - herrlich.</p><p>Auf der Rückfahrt musste noch ein Stopp an der Weingenossenschaft <a href="https://terredelbarolo.com/en/">Terre de Barolo</a> eingelegt werden. </p><figure>                                                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/98d4f61c55758fb2f35c5b4870eca025_small.jpg" />                <figcaption>Terre del Barolo Shop</figcaption></figure><p>Das nächste Paradies, hier sind wirklich alle regionalen Weine vertreten und das auch zu einem vernünftigen Kurs. Der Barolo ragt zwar trotzdem nach ober heraus, aber es gibt Alternativen.</p><p>Wir haben jedenfalls für die heutige Weinprobe eingekauft und werden bei Gefallen morgen mit dem Auto vorfahren.</p><figure>                                                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/a90654297b191650541ab16e36725a8a_small.jpg" />                <figcaption>Weinprobe</figcaption></figure><p>So, das war`s für heute. Ich sitze im T-Shirt draußen (20.00 Uhr) und es wird langsam kalt. </p><p>Außerdem wartet die Weinprobe ....</p><p>Nebenan sind heute neue Nachbarn angekommen - aus Lüneburg. </p><p>Dann haben wir den norddeutschen Raum ja wieder beisammen.</p><p><br /></p><p><br /></p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/d305e709a46a8119365904ab65251169_large.jpg" /><figcaption>Barolo Tal</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/1d455d1d7433e47ac427e24a3c6549c4_large.jpg" /><figcaption>Hochstuhl aus Barique Faß</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/ba13e0f8025fbe6194a69f10cdd18d2c_large.jpg" /><figcaption>Aufstieg La Morra</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/7cef53e36b75e17da9e13cf915a00225_large.jpg" /><figcaption>Kirchplatz</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/058675c93e87a7ff30e9d717487f73a6_large.jpg" /><figcaption>#08 Im Weinhimmel</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/b888617e53c78c3355a45a8125437def_large.jpg" /><figcaption>Was soll ich nehmen</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/90b3d7303b1b678c17e71ad3ba32956d_large.jpg" /><figcaption>#08 Im Weinhimmel</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/b348bddd638eef85982cc0499d3d7c07_large.jpg" /><figcaption>La Morra von unten  </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/09c003aa64c60db3356c341d3bc6a971_large.jpg" /><figcaption>Weinberge</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/laik-a-dream-2025/08-im-weinhimmel</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/laik-a-dream-2025/08-im-weinhimmel</guid><dc:creator><![CDATA[laik-a-dream-2025 und 2026]]></dc:creator><pubDate>Wed, 09 Apr 2025 18:21:00 GMT</pubDate><geo:lat>44.69687765810178</geo:lat><geo:long>8.034610748291016</geo:long></item><item><title><![CDATA[#07 La Dolce Vita]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/f9f7b6a42b559e6d4d5c47d2ae55b222_large.jpg" /><figcaption>Lago di Orta</figcaption></figure><p> Jetzt stehen wir schon den 3. Tag hier und lassen das Leben auf uns zukommen. Der Campingplatz ist super, das Wetter noch besser und uns geht's gut.  </p><p>Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an….. Hallo Peter.</p><p>Wir sind gestern zum 2. Mal den Weg um die Halbinsel gelaufen und haben die Vegetation und die Häuser genossen. Im Ort war deutlich mehr Betrieb, zumal zum Wochenende auch die Busreisen zunehmen. Offensichtlich wird dieser Ort aus allen Richtungen (Deutschland, Schweiz, Frankreich) angesteuert und die Busladungen mit ihrem Pilgerauftrag rausgelassen.</p><p>Das macht sich dann auch in den Läden und gastronomischen Betrieben bemerkbar.</p><p>Dennoch finden wir einen guten Platz und bestellen Essen und Trinken. Gestern hatten wir die Diskussion, dass man besser zu Mittag/Nachmittag isst, statt erst am Abend.</p><p>So soll es heute mal sein, bei Spagetti und Penne d´arrabiata (sehr gut übrigens).</p><p>Dazu eine Flaschen Gavi (Weißwein aus der Region), der vorzüglich schmeckte und das warme Wetter sehr passend begleitete.</p><p>Dermaßen beseelt schlenderten wir zurück durch die Gassen und mussten einen Stopp beim Spezialitätengeschäft einlegen. Der Mitarbeiter hätte auch gut auf dem Kiez als „Koberer“ tätig sein können. Mit schönen Verlockungen zog er uns in seinen Bann und servierte erst mal Trüffelsalami und herrlichen Balsamico (das war echt ne Wucht).</p><p>Mit einer Trüffelsalami und einem geräucherten Kräuterfilet im Gepäck hatten wir also unsere ersten regionalen Spezialitäten ergattert. Die werden heute Abend aber noch probiert.</p><figure>                                                                                                                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/51453dba6ca935e9c977d13d14f565cb_small.jpg" />                                <figcaption>Regionale Leckereien</figcaption></figure><p>Zurück auf dem Camping galt es die Stühle neu auszurichten, immer der Sonne entgegen. Und dazu einen passenden Sundowner stilvoll mit Eiswürfeln. </p><figure>                                                                                                                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/6e352a02153f83fe6015d58f386e62e0_small.jpg" />                                <figcaption>So geht`s</figcaption></figure><p>Hatte ich schon auf den Titel dieses Berichtes verwiesen?</p><p>Und weil es so schön ist, bleiben wir einfach noch einen Tag länger.  </p><p>Genau wie unsere Campingnachbarn mit dem Adria Kastenwagen aus Osnabrück. Die finden den Platz auch so chillig und angenehm, dass man ruhig länger bleiben kann.</p><p>So ist es auch. Es gibt hier zwar einige Campingplätze direkt am See, wo man in erster Reihe am Wasser stehen kann (sofern man Glück hat und ein solcher Platz frei ist). Aber man steht auch direkt  an der SP 229, die hier als einzige Verbindung entlang führt. Was einen erhöhten Verkehrsfluss mit sich bringt.  </p><p>Der<a href="https://www.campingcusio.it/en/"> Camping Cusio</a> liegt zur anderen Seite der Straße etwas abseits und damit ohne direkten Seeanschluss. Macht aber nix, dafür viel ruhiger und familiärer. Da kann man wirklich sagen, hier ist man gut aufgehoben. Und die sanitären Anlagen, Entsorgung und Stellplätze sind hervorragend. Klare Empfehlung, wenn mal jemand in diese Richtung fährt.</p><p>Für Samstag wollen wir doch mal ausprobieren, ob man mit dem Rad fahren kann, ohne die Hauptstraße zu benutzen. Es war eigentlich die Idee, einmal um den See herum zu fahren. Würde aber bedeuten, sich auf der Hauptstraße zu bewegen. Nicht schön.</p><p>Also satteln wir am Samstag die Räder und fahren weiter ins Landesinnere – erst mal gegen den Berg. Das aber tatsächlich nur ein paar Kilometer bis zum nächsten Ort. Ab dann bleibt man auf der Hochebene und fährt ziemlich gerade von Ort zu Ort.  </p><p>Das Highlight ist jedes mal, einen Blick von oben auf den See zu bekommen. Ansonsten sind die Orte nicht sehr interessant – eher ausgestorben.</p><figure>                                                                                                                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/6d709939b0da84616a37da871916a0b3_small.jpg" />                                <figcaption>Matterhorn im Hintergrund</figcaption></figure><p>Das ändert sich erst, als die Abfahrt beginnt und wir rasant gen Seeufer herunter sausen. Doch statt nun auf der Hauptstraße zurück zu fahren, machen wir einen Schlenker an den See und finden schöne Plätze, an denen bereits die ersten Sonnenanbeter liegen und wo wir in der Strandbar „Dolphins“ ein Bier zur Belohnung trinken.  </p><p>Zurück am Camping beginnt die Vorbereitung – heute wird gegrillt. Anfang April kann man das ja wohl schon mal machen. Das Wetter ist dermaßen einladend, dass wir sofort beginnen.  </p><p>Das Leben ist doch wirklich schön.</p><p>Morgen fahren wir aber weiter, da wartet doch noch die Weinregion des Piemont auf uns.</p><p>Am Sonntag morgen ist Aufbruch. Auch unsere Osnabrücker Nachbarn starten bereits vor 09.00 Uhr - da stehen wir gerade auf. Die wollen aber auch eine größere Strecke fahren (bis zur Amalfi Küste), wir wollen bloß in die Gegend rund um die Weinorte bei Asti. Das ist wohl dem Namen nach die Heimat des Asti Spumante (und wohl auch noch anderer Weine).</p><p>Der Weg führt zunächst entlang des Orta See und dann in die hügelige Landschaft südlich des See. Und was passiert wohl an einem Sonntag mit herrlichem Sonnenschein? Alle sind unterwegs. Die Motorräder kommen in Scharen um die Kurven gepeitscht, die PKW voll mit den Familien zum Sonntagsausflug und was mir besonders gefällt - die Rennräder sind reichlich unterwegs.  Liebe Grüße an meine Crossini Rennrad Jungs aus Bremen - hier wird schon in kurz - kurz gefahren.</p><p>Das ändert sich erst, als wir weiter in die Po - Ebene vorstoßen. Das Terrain ist zum cruisen nicht mehr so interessant und auch wir nehmen die Region nicht sonderlich attraktiv wahr. Langsam machen sich Zweifel breit, was wir hier eigentlich wollen. Da muss noch was kommen!</p><p>Unser Ziel ist ein Agriturismo südlich von Asti im klangvollen Ort San Damiano d`Asti, das Gran Collina Cantina Agriturismo.</p><figure>                                                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/5a5ecc60d0b89de3cc94bbae8c35d284_small.jpg" />                <figcaption>Agriturismo Gran Collina </figcaption></figure><figure>Und jetzt mal ein Tipp aus dem Nähkästchen:</figure><p>Fahrt niemals an einem Sonntag auf einen Stellplatz mit gut bewertetem Restaurant. Sonntags ist Familientag und die Italiener zelebrieren das auch. Mit Kind und Kegel kehren sie in den angesagten Locations ein und essen und trinken ausgiebig. Das zieht sich bis in den späten Nachmittag, dann verlagert sich die Gesellschaft nach draußen auf die Sonnenterasse      und die ersten Plopp`s der geöffneten Spumanti Flaschen sind unüberhörbar. </p><p>Wir haben inzwischen einen Platz im Garten gefunden, der nicht nur von den Wohnmobilen sondern auch von den PKW der Restaurant Gäste genutzt wird. Neben unserem Womo ist noch ein französisches Paar mit Hund auf dem Platz.</p><p>Wann wollen die trunkenen Gäste denn endlich nach Hause fahren? </p><p>Ha Ha, doch nicht ohne Abendessen. Also die ganze Gesellschaft wieder ins Restaurant und weiter geht die Sause. Es wird lauter und lustiger dort oben. Als gegen 22.00 Uhr (endlich) zum Aufbruch geblasen wird, ist niemand mehr nüchtern. </p><p>Die Kinder sind genervt und vollkommen überdreht, die Mütter können sich kaum durchsetzen, die Männer sind nur am Lachen und finden kein Ende. Wer fährt denn wohl die Auto`s?</p><p>Will ich gar nicht wissen, irgendwann starten die Motoren und es wird ruhiger.</p><p>Am nächsten Morgen ist der Parkplatz leer und es stehen nur noch die Wohnmobile drauf. Und auch die fahren nach und nach weg. </p><p>Wir starten als letztes und müssen erstmal das Erlebnis verdauen. Das geht am besten mit Einkaufen im nahegelegenen Supermarkt mit italienischen Spezialitäten. </p><p>Das nächste Ziel ist das Barolo Tal. Und da muss ich an dieser Stelle mal Heiner Lobenberg zitieren, der sich ja als exzellenter Weinkenner einen Namen gemacht hat:</p><p style="text-align:justify"><i>"Das wirkliche Aha-Erlebnis kommt aber erst, wenn man in das große, malerische Tal der Region Barolo/Barbaresco fährt. Es handelt sich um eine riesige Senke mit einem Bergkranz drum herum.</i></p><p style="text-align:justify"><i>In der Mitte des riesigen Kessels wachsen einzelne große Hügel mit den malerischsten, kleinen Dörfern, die man sich vorstellen kann: Barolo, La Morra, Serralunga und viele mehr. Die Aufzählung kann man lange fortsetzen, es sieht hier aus wie im Märchen. Ein sehr spezielles, fast weich gezeichnetes Sonnen­licht, das zuweilen unwirklich ver­träumt erscheint, bestärkt diesen Eindruck eines wunderschönen Traumlandes."</i></p><p>Als wir dann hinter der Stadt Alba in diese Gegend eintauchen, muss ich neidlos anerkennen, wie recht er hat.</p><p>Ich glaube, wir sind angekommen.</p><p>Hier ist alles schön und sauber. Die malerischen Hübel mit den verträumten Dörfern oben drauf sind einfach nur herrlich.</p><p>Wir steuern einen Agriturismo 3 km vor Barolo an. Das ist ein Winzerhof mit Fremdenzimmern und allem erdenklichen Komfort. Auf der Wiese vor dem Anwesen sind 8 Womo Stellplätze mit Strom ausgewiesen und von diesen Plätzen sieht man direkt auf die umliegenden Hügel.</p><p>Das muss ich erstmal aufsaugen, dann berichte ich weiter.</p><p> Ich glaube, das dolce vita geht weiter.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/5582b6645479ffd24306ac5518991e30_large.jpg" /><figcaption>Stellplatz auf dem Camping Cusio</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/51453dba6ca935e9c977d13d14f565cb_large.jpg" /><figcaption>Regionale Leckereien</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/ed2dc9e8ee39ffbeb4f6f20c09fa42e3_large.jpg" /><figcaption>Villa Crespo - Blick vom Camping</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/4ba2ff9b9a9b9a569085e5340ad918da_large.jpg" /><figcaption>Familiärer Campingplatz</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/6d709939b0da84616a37da871916a0b3_large.jpg" /><figcaption>Matterhorn im Hintergrund</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/6e352a02153f83fe6015d58f386e62e0_large.jpg" /><figcaption>So geht`s</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/1aa3a8e03e68ed8f984f1de3c3bfd9cb_large.jpg" /><figcaption>#07 La Dolce Vita</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/810159076f828f0dc0973536b7f3db7b_large.jpg" /><figcaption>Radtour durch das Hinterland</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/3795c1db8473d809e68c3817af5005fc_large.jpg" /><figcaption>Der eiserne Polizist</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/laik-a-dream-2025/07-la-dolce-vita</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/laik-a-dream-2025/07-la-dolce-vita</guid><dc:creator><![CDATA[laik-a-dream-2025 und 2026]]></dc:creator><pubDate>Mon, 07 Apr 2025 17:25:00 GMT</pubDate><geo:lat>44.62903437984601</geo:lat><geo:long>7.956750535509904</geo:long></item><item><title><![CDATA[#06 Das Haus am See]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/b0c489cea4c17d2f90b02b70cda69772_large.jpg" /><figcaption>Haus am See... leichte Renovierung</figcaption></figure><p><br /></p><p style="text-align:justify"> … einer meiner Lieblingsgedanken</p><p style="text-align:justify"> (… meine 100 Enkel spielen Cricket aufm Rasen, </p><p style="text-align:justify">wenn ich daran denke, </p><p style="text-align:justify">kann ich`s eigentlich kaum erwarten...)</p><p style="text-align:justify"><br /></p><p style="text-align:justify">Aber da müssen wir erst mal hin.</p><p style="text-align:justify">Mittwoch Morgen, halb 8 Uhr, wir stehen auf. Ich kann mich nicht erinnern, in den letzten Monaten so früh aufgestanden zu sein. Aber die Sonne scheint bereits und wir haben was vor uns. </p><p style="text-align:justify">Bergetappe.</p><p style="text-align:justify">Alles ist vorbereitet und los geht die Fahrt durch die Allgäuer Hügellandschaft nach Bregenz. Hier müssen wir uns ein wenig gegen das Navi entscheiden, dass will uns nämlich auf österreichische Autobahnen lenken. Uns ist die Schweiz aber lieber, da wir ja die Vigniette haben.</p><p style="text-align:justify">Wir überqueren einen sehr geraden Flusslauf, der sich als oberer Rhein vorstellt.</p><figure>                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/d725134ac84a28e5f2eeab8ca5088d7a_small.jpg" />        <br /><figcaption>Oberer Rhein</figcaption></figure><p style="text-align:justify"> Der ist hier so was von begradigt und fließt schnurstracks in den Bodensee. Kaum zu glauben, dass er genügend Kraft mitbringt, um auf der anderen Seite des Sees wieder raus zulaufen.</p><p style="text-align:justify">Die Autobahn A 13 (und Europastraße) verläuft immer parallel zum Rhein, den man nun auch ursprünglicher und wilder sieht.</p><p style="text-align:justify">Die Schweizer Autobahn fährt sich super angenehm (wie fast jede Autobahn im europäischen Ausland), keine Raser und Tempolimit von 120 km/h. Daran hält sich jeder, will man doch nicht einer scharfen Kontrolle ausgeliefert sein. Es ist immer wieder angenehm im Ausland Auto zu fahren. Die deutsche Autobahn ist dagegen furchtbar, jeder drängelt und will der schnellste sein. Da hätte ich mir von der vergangenen Regierung mehr Mut erwartet.  </p><p style="text-align:justify">Die Autobahn wird irgendwann einspurig und steigt an. Wir nähern uns dem Bernardino Tunnel, auf der anderen Seite beginnen die südlichen Alpen und in der Regel das bessere Wetter (aber da müssen wir uns heute nicht beklagen, beste Verhältnisse).</p><p style="text-align:justify">Und noch etwas ist anders – auf den Hängen liegt noch Schnee und die Temperaturen werden immer weniger.  </p><figure>                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/c15123e908f2b4f9f4f89a13323102fc_small.jpg" />        <figcaption>Hinter dem Berardino Tunnel</figcaption></figure><p>Hinter dem Tunnel steuern wir einen der wenigen Parkplätze mit Toilette an. Und die hat`s in sich. Eine sehr saubere Raststätte und auch der Eingang zur WC Anlage ist vorbildlich. Als ich dann die Tür zur Toilette öffne, sehe ich eine hypermoderne WC Schüssel für Elefanten.  </p><p>Na ja, jedenfalls ziemlich groß und ziemlich sauber.  </p><figure>                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/50e296d9c89d3f68b98e8f5d606a66e4_small.jpg" />        <figcaption>Schweizer Aotobahntoilette</figcaption></figure><p>Hinter dem Tunnel geht`s in Serpentinen rasant bergab (wäre da nicht der langsame LKW vor uns).</p><p style="text-align:justify">Dann geht es eben gemütlich bergab, wir haben ja Zeit.  </p><p style="text-align:justify">Der Rest ist schnell erzählt – die Route führt am Westufer des Lago Maggiore entlang. Das ist wirklich eng und der vorhandene Platz mit Villen und Prestigeobjekten zugebaut. Da die Straße immer eng am See entlang führt, kann man die Fahrt genießen, auch wenn es langsam voran geht.</p><p style="text-align:justify">Der Lago gehört im Nordteil zur Schweiz, die italienische Grenze überquert man hinter dem Schweizer Ort Brissago und schlagartig werden die Straße schlechter.  </p><p style="text-align:justify"> Unser Ziel liegt aber an einem anderen See – dem Ortasee westlich vom Lago Maggiore. Zwischen beiden Gewässern zieht sich ein hoher Berg, so dass der Gedanke mit dem Rad zum „Lago“ zu fahren ein jähes Ende erfährt.</p><p style="text-align:justify"> Wir haben uns einen Campingplatz in Orta San Giulio ausgesucht und den steuern wir auch an. Direkt am See (und damit auch direkt an der Straße) liegen andere Campingplätze, die auch schon gut besucht sind. Wir haben nix gebucht und hoffen auch ein Plätzchen.</p><p style="text-align:justify">Der Camping Cusio liegt ein wenig abseits der Straße, etwas versteckt. Die sehr freundlichen Besitzer sind zuvorkommend und weisen uns einen großen Platz zu. Die Anlage hat erst gestern, am 01.04. wieder geöffnet und wir sind die 4. Besucher.</p><p style="text-align:justify"> Nachdem wir uns organisiert haben, müssen wir den Ort erkunden. Also Räder raus und los gehts. Das Wetter lässt heute noch zu wünschen übrig. Dicke Jacke und Mütze sind Pflicht.</p><p style="text-align:justify"> An der Rezeption erfahren wir, dass der Ort San Giulio eine schöne Promenade mit Einkehrmöglichkeiten besitzt. Außerdem stehen auf dem Berg eine Kirche und 18 Kapellen, die das Leben und das Wirken von Franz von Assisi nachzeichnen. Die ganze Anlage ist ein Unesco Weltkulturerbe. Das wussten wir gar nicht, macht uns aber neugierig.</p><figure>Heute bei gerade mal 10 Grad ist kaum jemand im Ort anzutreffen.</figure><p style="text-align:justify">Mal sehen, wie das morgen aussieht. Da soll es warm werden und die Sonne scheinen.</p><figure>                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/bf50e0d50f21b9173c275591a1f6cf2f_small.jpg" />        <figcaption>... mit dicker Jacke und Mütze</figcaption></figure><p style="text-align:justify">Und so ist es.</p><p style="text-align:justify">Schon am Morgen ist es warm und man kann im T-Shirt draußen sitzen. Das ist auch die Wahl beim Ankleiden für den Wandergang zum <b>Franz von Assisi.</b> Vorher aber kann man die Landzunge auf einem Fußweg direkt am Ufer des Ortasee umrunden. </p><p style="text-align:justify">Und das ist ein echt schöner entspannter Spaziergang, zumal kaum Leute unterwegs sind. Wir genießen die Aussicht über den See und die Bebauung am Ufer.  </p><p style="text-align:justify">Und da kommt auch der Gedanke (siehe Titel des heutigen Blogs).</p><p style="text-align:justify">Zurück im Ort ist es heute deutlich lebhafter. Ganze Busladungen sind angekommen und haben die Besucher ausgeschüttet.</p><p style="text-align:justify">Ob die auch alle oben auf dem Berg sind?</p><p style="text-align:justify">Nein, denn dazu muss man einen ziemlich steilen Aufstieg auf sich nehmen, Aufstiegshilfen gibt es nicht. Also nur wer gut zu Fuß ist, ersteigt die 100 m Höhenunterschied und kommt in den Genuss der Besichtigung der „Sacro Monte di San Francesco“. Die besteht tatsächlich aus 18 unterschiedlichen kleinen Kapellen mit Wandmalereien und Figuren, die den Werdegang von Franz v. Assisi abbilden.</p><figure>                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/5330dbd0b3a58f00dff42a8fe508861d_small.jpg" />        <figcaption></figcaption></figure><p style="text-align:justify">Tatsächlich ist es auf dem Rundgang sehr ruhig und beschaulich. So kann man die Fresken aus dem 17. Jahrhundert in Ruhe ansehen und den Rundgang abschließen. </p><p style="text-align:justify">Und zwischendrin gab es den einen oder anderen Aussichtspunkt, von dem man über den See und die Landschaft blicken konnte.  </p><figure>                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/2127350f45b25bd5562f50429f10e995_small.jpg" />        <br /><figcaption>Insel im See ... auch nicht schlecht</figcaption></figure><p style="text-align:justify">Das war jetzt aber genug Kultur für den Anfang.  </p><p style="text-align:justify">Zurück am Womo kamen die Campingstühle zum Einsatz und die restliche Sonne dieses Tages schien auf unsere ermatteten Körper.</p><p style="text-align:justify"><br /></p><p style="text-align:justify">Noch ein paar Gedanken des Tages: Wir sind ja in Italien und wenn mehr als 2 Italiener zusammen stehen, beginnt eine angeregte, dauerhafte Unterhaltung. Jeder übertrifft sich mit der Stimme, die laut ist und der Vergleich zum Sing-Sang aufdrängt.</p><p style="text-align:justify"><br /></p><p><br /></p><p><br /></p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/d725134ac84a28e5f2eeab8ca5088d7a_large.jpg" /><figcaption>Oberer Rhein vor dem Bodensee</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/44f2c775d78cf50f6830f201d256f69f_large.jpg" /><figcaption>Grenze zur Schweiz</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/c15123e908f2b4f9f4f89a13323102fc_large.jpg" /><figcaption>1600 hoch hinter dem Tunnel</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/50e296d9c89d3f68b98e8f5d606a66e4_large.jpg" /><figcaption>Elefantenklo</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/9ba6559f65a9c9695516e9964a5b5bc7_large.jpg" /><figcaption>Seepromenade Ortasee (bei unter 10 Grad)</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/bf50e0d50f21b9173c275591a1f6cf2f_large.jpg" /><figcaption>... mit dicker Jacke und Mütze</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/00e5891438ed0addded8cad14c3b81fc_large.jpg" /><figcaption>#06 Das Haus am See</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/e90416bf61267f9ee9e2cf3509a6974f_large.jpg" /><figcaption>24 Stunden später, über 20 Grad</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/b60c03f0e9334e88d1d7c9cbee231900_large.jpg" /><figcaption>#06 Das Haus am See</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/laik-a-dream-2025/06-das-haus-am-see</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/laik-a-dream-2025/06-das-haus-am-see</guid><dc:creator><![CDATA[laik-a-dream-2025 und 2026]]></dc:creator><pubDate>Fri, 04 Apr 2025 10:51:00 GMT</pubDate><geo:lat>45.79800825387056</geo:lat><geo:long>8.420642125352815</geo:long></item><item><title><![CDATA[#04 Im Westen was neues: Allgäu]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/00f1d5b987acb49ef15999d09442cdd9_large.jpg" /><figcaption>Edita Hotelresort vor der Alpenkulisse</figcaption></figure><p><b>Allgäu - eine bisher vernachlässigte Region.</b></p><p>Am Montag Morgen verlassen wir München mit Ziel Lindau am Bodensee. Der Wetterbericht verspricht für heute durchwachsenes Wetter und in den Alpen teilweise Schneefall. Deshalb entscheiden wir uns für eine Übernachtung <b>vor </b>der Schweiz, um dann am Dienstag drüber zu fahren. Da soll es besseres Wetter geben.</p><p>Hab ich schon mal erwähnt, dass die Wetter - App das wichtigste Instrument beim Reisen mit dem Wohnmobil ist?</p><p>Die knapp 200 km von München bis zum Bodensee sind mit der A 96 durchgehend  Autobahnkilometer, so dass man schnell voran kommt. Wetter spielt auch mit, so dass die neuen Scheibenwischer selten zum Einsatz kommen. </p><p>In Lindau beginnt dann das Chaos. Der ausgesuchte Stellplatz vor einem Campingplatz ist eine Baustelle. Auf dem Camping wollen die ein Schweinegeld haben. Die Alternativplätze sind so besch...., das wir dort nicht stehen wollen. </p><p>Je dichter am See, desto teurer.</p><p>In der Not entscheiden wir, einen Platz im Hinterland anzusteuern, der ca. 15 km entfernt liegt - Scheidegg im Allgäu.</p><p>Diese Seite vom Bodensee ist ja das sogenannte 3 - Länder Eck, weil D, CH und AUT aufeinander treffen. Am Ende des See`s liegt Bregenz und dort liegt oberhalb der Pfänder, der Berg am Bodensee.</p><p>Um also nach Scheidegg zu kommen, müssen ein paar Serpentinen und Höhenmeter bewältigt werden. Machen wir doch mit links ....😉😉</p><p>Während es in Lindau noch laut, geschäftig, voll und regnerisch war, tauchen wir jetzt in eine ruhige Welt mit beschaulichen Hügeln und sanften Landschaften ein - das Allgäu.</p><p>Scheidegg liegt am westlichen Rand vom Allgäu und gehört zu Bayern (wie übrigens auch Lindau). Der Ort ist ein staatlich anerkannter Kneipp- und heilklimatischer Kurort und beherbergt auch einige Kliniken. </p><p>Der Stellplatz liegt am Ortsrand direkt neben dem Kurhaus. In Sichtweite ist auch ein 4 Sterne Hotelresort (<a href="https://hotel-edita.com/">Edita Resort</a>), das einen sehr schicken Eindruck macht. </p><p>Der Stellplatz: spärlich belegt, große Plätze, Ver- und Entsorgung, Strom, Dusche und Toilette  im Kurhaus, WLAN incl. und das ganze für 17,50 €.</p><p>Alles richtig gemacht.</p><p>Die Region bietet als Wanderregion eine Fülle von Möglichkeiten. In der Nähe ist ein Baumwipfelpfad angelegt (<a href="https://www.waldwelt-allgaeu.de/">Skywalk Allgäu</a>), am Ortsrand findet sich ein Golfplatz, ein Naturschwimmbad und verkehrsarme Straße für sportliche Rennradtouren.</p><p>Wir fühlen uns hier so wohl, das wir noch einen 2. Tag bleiben und gedenken auch wiederzukommen.</p><p>Den Dienstag nutzen wir also zur Versorgung mit Treibstoff, einer Schweizer Autobahnvigniette, Lebensmittel und einem ausgedehnten Spaziergang zum Skywalk.</p><p>Aber vorher musste noch ein Problem gelöst werden.</p><p>Die Wasserversorgung im Wohnmobil hat sich verabschiedet. Gestern war Duschtag. Aber mit der tröpfelnden Wassermenge aus dem Duschkopf ist das Wort DUSCHEN  vollkommen übertrieben - nur Gefluche aus der Kabine.</p><p>Als dann in der Nacht auch die Toilettenspülung nachließ, musste was passieren.</p><p>Es konnte eigentlich nur an der Wasserpumpe im Wassertank liegen. Und da man als Wohnmobilfahrer immer eine Erstsatzpumpe dabei hat, musste die nun eingebaut werden. </p><p>Das klingt einfach (alte Pumpe raus, neue Pumpe rein), ist es aber nicht. Die Pumpe besteht aus einem Wasserschlauch und einem Stromanschluss. Und genau der muss aus dem Inneren des Wassertanks durch eine kleine Öffnung am hintersten Ende von Innen nach außen gestoßen werden. Was für eine Fummelei und nur mit gelenkigen Armen machbar (DANKE SIMONE).</p><figure>                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/06246bc468e2ec6e56252bc49b98ffa4_small.jpg" />        <figcaption>Versorgungsmechaniker</figcaption></figure><p>Im Ergebnis: Der Wasserdruck ist wieder da. Allein dafür hat sich der Verlängerungstag gelohnt.</p><p>Zur Belohnung wandern wir zum Baumwipfelpfad "Skywalk", um die gute Sicht am sonnigen Tag zu genießen. Man soll bis über den Bodensee nach Konstanz und nördlich bis zum Ulmer Münster sehen können. Und die Sicht scheint heute sehr gut zu sein. Das Bergpanorama der Alpen jedenfalls ist gut zu sehen.</p><figure>                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/86c92fc9b0b838936299e4673c590580_small.jpg" />        <figcaption>Alpenpanorama</figcaption></figure><p>Auf dem Wanderweg (40 min) zum Skywalk müssen wir mehrmals verschnaufen, es geht immer bergauf und das nicht zu knapp. Dann endlich kommt das Bauwerk in Sicht und will erklommen werden.</p><p>An der Kasse dann die Ernüchterung. Aufgrund des starken Windes ist die Begehung des Aussichtsturmes und des Seilgartens gesperrt. Wir könnten für den halben Preis den Rest des Pfades benutzen. </p><p>Der ist aber nur 500 m lang und die Attraktion ist ja gerade der Aussichtsturm und der Seilgarten. Also nein, aber in  der Gaststätte gibt es ja wohl etwas zu trinken</p><figure>                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/aebe5d203e61d89acd2cca5bceb04a25_small.jpg" />        <figcaption>Belohnung</figcaption></figure><p>Zurück am Wohnmobil wiederholen wir den Duschtag. Aber diesmal im Sanitärtrakt vom Kurhaus, wir haben uns ja auch Duschmarken besorgt. Was für ein Genuss mit heißem Wasser, welches auch mit viel Druck aus der Brause kommt. </p><p>Morgen geht es aber definitiv weiter gen Italien. Dafür wollen wir früh aufstehen und zeitig losfahren (was ja schon eine Herausforderung ist).</p><p><br /></p><p>PS: Selina, ich hab überhaupt nicht im Sinn gehabt, dass Wangen so nah liegt. Aber wir kommen ja wieder 😒😉</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/0f9145dc5b974debb6edc6eb0ae8ad6e_large.jpg" /><figcaption>Stellplatz am Kurhaus </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/7e5ca6f91e30e5d6099337fd1ca0d92c_large.jpg" /><figcaption>Skywalk Aussichtsturm</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/aebe5d203e61d89acd2cca5bceb04a25_large.jpg" /><figcaption>Belohnung</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/48d7092bce0f632af256ef035365aa49_large.jpg" /><figcaption>wenig Betrieb</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/ba78a7a3cb0f9469d907f581b266c316_large.jpg" /><figcaption>Fröhliche Wanderer vor den Steigungen</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/69579912f796d2ae7fa1200668826e7c_large.jpg" /><figcaption>Cross - wandern</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/00f1d5b987acb49ef15999d09442cdd9_large.jpg" /><figcaption>Edita Hotelresort vor der Alpenkulisse</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/ea8f363a55e62bf3b0c7a752bf7db9fa_large.jpg" /><figcaption>Baumwipfelpfad</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/66eab0e56c65648d2b612d275b4dbebd_large.jpg" /><figcaption> Aufstieg zum Pfad</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/laik-a-dream-2025/04-im-westen-was-neues-allgaeu</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/laik-a-dream-2025/04-im-westen-was-neues-allgaeu</guid><dc:creator><![CDATA[laik-a-dream-2025 und 2026]]></dc:creator><pubDate>Wed, 02 Apr 2025 20:49:00 GMT</pubDate><geo:lat>47.57308495991112</geo:lat><geo:long>9.844632295368324</geo:long></item><item><title><![CDATA[#03 das große M im Süden]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/912cba02f4a8c0af98f18e3d03cdfbfd_large.jpg" /><figcaption>Rathaus und Marienplatz</figcaption></figure><p><b>M</b>aximilianeum…</p><p><b>M</b>arienplatz…</p><p><b>M</b>arkus Söder</p><p><b>M</b>cDonalds …(1971 erster McD in Deutschland)</p><p><b>M</b>useum (Deutsches…)…</p><p><b>M</b>ünchner Freiheit…</p><p>Simone war noch nie in <b>München </b>und es gibt einige gute Gründe, warum wir jetzt dorthin fahren sollten. Einzig die Wetterlage ist nicht optimal.</p><p>Vorher legen wir wegen des (noch) sonnigen Wetters am Freitag einen Zwischenstopp im Altmühltal ein. Am Brombachsee macht gerade heute der Wohnmobil Stellplatz auf der <a>Badehalbinsel Absberger Seenspitze</a> nach der Winterpause wieder auf. </p><p>Dort wollen wir mal einen Tag entspannen und vor allem duschen. Das geht zwar auch im Wohnmobil, aber bequemer ist es in einem Waschhaus. </p><p><i>Die sieben kontrastreichen und zugänglichen Seen im Fränkischen Seenland bieten vielfältige Urlaubslandschaften für jeden Anspruch. Und das, obwohl der Freizeitspaß anfangs nebensächlich schien: Die Fränkischen Seen wurden angelegt, um die Region während der Trockenperioden vor Wassermangel zu schützen. Jährlich werden 150 Millionen Kubikmeter Wasser aus Altmühl und Donau durch die Seen nach Franken geleitet.</i></p><p>Am Eingang wartet die rüstige Rentnerin auf Neu - Ankömmlinge, um ihnen im breitesten fränkischen Dialekt zu erklären, dass </p><ul><li>heute ihr erster Arbeitstag nach der Winterpause ist.</li><li>es hier besser als in Spanien ist</li><li>wir für nur 18,- € incl. Kurtaxe auf dem Wohnmobil  Stellplatz einen Platz unserer Wahl aussuchen dürfen</li><li>Strom, Dusche und Frischwasser mit einer aufladbaren Gästekarte vom Automaten bezogen werden können</li><li>die Anlage in der Hochsaison für ca. 1000 Wohnmobile ausgelegt ist</li></ul><p>... aber die kommen doch wohl nicht alle heute?????</p><p>Natürlich nicht, aber das gute Wetter hat ziemlich viele Wohnmobile angelockt, der Platz hat einen regen Zulauf.</p><p>Egal, unsere Erwartung ist nur auf die warme Dusche und eine ruhige Nacht ausgelegt. Das Wetter ist an diesem Freitag auch so gut, dass wir die Stühle rausholen und erstmal ein Bier vor dem Womo trinken.</p><p><br /></p><p>In der Nacht beginnt es zu regnen und wir überdenken nochmal unsere Pläne unter Berücksichtigung der Wetterlage im Alpenraum. Trotz eines regnerischen Samstags entscheiden wir uns für einen Besuch in München. </p><p>Auf der Fahrt dorthin beginnt es irgendwann zu regnen und unser Scheibenwischer zeigt uns, dass wir uns früher um ihn hätten kümmern sollen. Das Gummi ist eingerissen und somit ist die Wischfähigkeit nur eingeschränkt. In Dachau erwischen wir einen ATU Autoteile Laden, der noch geöffnet hat und noch genau <b>ein </b>Scheibenwischerpaar für unser Auto vorrätig hat. Glück gehabt.</p><p>Jetzt beginnt die schwierigste Phase des Wohnmobilisten. Wo stellen wir uns hin. München weist lediglich offizielle Wohnmobilplätze am Olympiapark für 20,- € aus. Das ist parken auf dem großen gepflasterten Parkplatz mit vielen anderen ohne Flair oder Aussicht.</p><p>Das wollen wir nicht.</p><p>Die Park4 a night - app ist das schon umfangreicher und wir entdecken einen guten Platz entlang des Kanals am Nymphenburger Schloss. Dort ist beidseitig freies Parken entlang des Kanals. Leider regnet es und behindert unseren Entdeckungstrieb, das Schloss zu besuchen.</p><p>Ok, München ist groß und außerdem gibt es hier ja auch alte Kontakte. Kann man das machen, einfach anrufen und auf ein Treffen hoffen? </p><p>Ja, kann man. Thomas freut sich riesig über den Anruf und  freut sich auf ein Wiedersehen. Das letzte mal haben wir uns 2009 gesehen, als ich zur Kur am Chiemsee war.</p><p>Wir sollen zu ihm kommen, er wohnt sehr zentral in Giesing und vor der Tür gibt es immer Parkmöglichkeiten. </p><p>Auf geht`s, ist nur 6 km entfernt. Aber leider sind die Parkflächen vor der Tür zu klein für unser Wohnmobil. Aber gegenüber liegt das Stadion an der Grünwalder Straße (für Insider: die Spielstätte der 60-er), wo es wunderbare Stellmöglichkeiten gibt. Heimspiel war gestern (allerdings Regionalliga Bayern, denn auch die 2. Mannschaft des FC Bayern spielt hier. 1860 München weilte in Osnabrück und verlor 1:0).</p><p>Großzügige Parkflächen am Isarhang direkt hinter dem Stadion. Während der Veranstaltungen absolutes Parkverbot, ansonsten mit Parkschein und am Wochenende frei. Wir haben 2 Nächte wunderbar geschlafen.</p><p>Thomas und Jacqui haben uns herzlich empfangen und nach einem Begrüßungsbier ging es auf Entdeckungstour im Stadtteil Giesing. Wir wollten schön bayrisch in einer Brauereigaststätte einkehren und Schweinebraten mit Bier genießen. </p><p>Das gestaltet sich am Samstag Abend als schwierig ohne Reservierung. Zumal vom 14. März bis 6. April Starkbierfest in München ist und die ganze Stadt in Lederhose und Dirndl in die Brauhäuser strömt - Münchens 5. Jahreszeit.</p><p>Dafür erweist sich Thomas als engagierter Stadtführer, der eine Location nach der nächsten ansteuert. Leider erhalten wir immer dieselbe Abfuhr - ohne Reservierung am Samstag Abend keine Chance.</p><p>Dann bleibt nur noch der Weg ins Paulaner <a href="https://paulaner-nockherberg.com/wirtshaus-und-biergarten/">Brauhaus am Nockherberg</a>. Der besteht aus einer großen Festhalle, in der sich heute die Starkbier Festgemeinde zwängt und einem Wirtshaus für die Tagesgäste. Dort finden wir einen guten Platz und freuen uns auf zünftiges Essen.</p><p>Unser Tourguide Thomi erzählt, dass hier der Stammsitz der Paulaner Brauerei gewesen ist. Mittlerweile hat sich der in den Münchner Norden verlagert und das stadtnahe Sahnegrundstück präsentiert sich mit hochwertiger Wohnbebauung dem zahlungskräftigen Publikum.</p><p>Die modern gestaltete Brauereigaststätte ist groß und gut gefüllt und Anziehungspunkt der Biergemeinde. </p><p>Tatsächlich gelingt es der Küche und den Servicekräften uns mit einem sehr guten Schweinebraten und dem Starkbier zu begeistern. </p><figure>                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/9b35e250d14f1a4b1efc43d48ffe6ec2_small.jpg" />        <figcaption>Paulaner am Nockherberg</figcaption></figure><p>Zurück in der heimischen Wohnstube lassen wir den Abend mit allerlei Gesprächen und Geschichten aus der gemeinsamen Zeit bei der Polizei Bremen ausklingen. Das war echt kurzweilig und angenehm. Hat Spaß gemacht.</p><p>Sonntag Morgen verabreden wir uns für eine Tour mit dem Fahrrad durch München.</p><p>Am nächsten Morgen scheint die Sonne, wie vom Wetterbericht vorausgesagt. Die Räder sind schnell startklar und pünktlich kommt Thomi mit seinem alten Drahtesel (noch aus Bremen mitgebracht vor 30 Jahren) vorgefahren. </p><p>Und dann geht sie los, die Stadtrundfahrt im Galopp. Erstmal zur nahe gelegenen Säbener Straße, dem Zentralsitz des FC Bayern München. </p><figure>                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/4fd1c27c28c4eb74c8924373bc90a32e_small.jpg" />        <figcaption>die Altvorderen</figcaption></figure><p>Einige Fans warten am Eingang zur Tiefgarage einen Blick zu erhaschen. Ob die wohl Training haben nach dem mühevollen Sieg gegen St. Pauli am Vorabend?</p><p>Egal, wir düsen weiter. Nächster Ausblick, die Isarauen. Entlang des Flusslaufes führen ausgedehnte Fuß- und Fahrradwege am Isar Hang mit Blick auf einige Sehenswürdigkeiten der Stadt (Deutsches Museum), die Stiftung Maximilianeum am östlichen Isar Hochufer, die auch den Bayrischen Landtag beherbergt,</p><figure>                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/0e4dd67705cdbdf4168ad564b807329a_small.jpg" />        <figcaption>Maximilianeum</figcaption></figure><p>Weiter geht`s durch die Prachtstraßen mit historischen Gebäuden, kurz in den englischen Garten (was bei dem guten Wetter auch viele Fußgänger machen, die Thomi mit seiner Hupe am Fahrrad freundlich zur Seite bittet), vorbei an der Eisbachwelle mit vielen Wellenreitern, kurzer Stopp am Hotel Bayrischer Hof, die kaiserliche Residenz, den Wittelsbachplatz mit dem Hauptsitz des Siemens Konzerns (Thomi`s ehemaligem Arbeitgeber) bis wir schließlich zum Bier ins Hofbräuhaus einkehren. Dort drängen sich die Touristen und die St. Pauli Fans schon zur Mittagszeit. </p><p>Auf der Rückfahrt streifen wir noch einige Hotspots und landen schließlich wieder am Wohnmobil.</p><p>Vielen Dank für die flotte Führung. Mehr konnte man in der Zeit nicht aufnehmen.</p><p>Am Abend sind wir noch mit meinem Patenkind Lasse verabredet. Der wohnt nun auch schon seit 3 Jahren in München und schreibt an seiner Dissertation. Das wird er demnächst beenden, so dass die Münchner Tage auch gezählt sind. Es war also eine letzte Gelegenheit, ihn hier zu besuchen (zumal er am Montag seinen 27. Geburtstag hat). </p><p>Mit U-Bahn und Bus fahren wir ihn besuchen und gehen dann schön beim Italiener Pizza essen. </p><p>Super, dass das so geklappt hat.</p><figure>                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/ff4dd7ccb43c717683b6a2ff337f1bd5_small.jpg" />        <figcaption>noch 26</figcaption></figure><p>Fazit zu München:</p><p>Großstadt mit internationalem Flair, man hört viele unterschiedliche Fremdsprachen, wenn Leute sich unterhalten. Die Stadt ist kompakt, man erreicht alle wichtigen Punkte innerhalb des Altstadt/Innenstadtrings. Mit dem Fahrrad ist man bestens unterwegs. </p><p>Die Geschäfte in der Innenstadt sind gehobenen Niveaus, Billigläden und Eintagsfliegen sieht man hier nicht. Wer was auf sich hält, hat einen Laden mit ausgezeichneter Adresse. </p><p>Die Restaurants und Gaststättendichte ist phänomenal. </p><p>Ich würde gern nochmal wiederkommen und mehr Zeit im Gepäck haben.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/413a39f938c4fb889d062428a2388419_large.jpg" /><figcaption>mittags um halb eins</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/912cba02f4a8c0af98f18e3d03cdfbfd_large.jpg" /><figcaption>Rathaus und Marienplatz</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/307bb8e75031b30eeb382303b5164262_large.jpg" /><figcaption>Maximilianstraße</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/0e4dd67705cdbdf4168ad564b807329a_large.jpg" /><figcaption>Maximilianeum</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/443cf5d6b271470dca14179beab648be_large.jpg" /><figcaption>Siemens Zentrale</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/20b4f8b62c299333b227b03d6e0f8f49_large.jpg" /><figcaption>Maximilian Churfürst von Bayern</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/87b819b99037274caecf49fd689f7236_large.jpg" /><figcaption>CSU Parteizentrale</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/c1b43e7acf6cf6d8acae99891316433a_large.jpg" /><figcaption>Eisbachwelle</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/b78f96b12da23f4c9f941f9aafd236d9_large.jpg" /><figcaption>Isar Auen</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/laik-a-dream-2025/03-das-grosse-m-im-sueden</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/laik-a-dream-2025/03-das-grosse-m-im-sueden</guid><dc:creator><![CDATA[laik-a-dream-2025 und 2026]]></dc:creator><pubDate>Mon, 31 Mar 2025 19:52:00 GMT</pubDate><geo:lat>48.110090566969</geo:lat><geo:long>11.572670828556495</geo:long></item><item><title><![CDATA[#02 Mainschleifen vs. Rauchbier]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/16d52d5838c7f6e4bc0f5a628225ecf7_large.jpg" /><figcaption>Brücke über den Main</figcaption></figure><p>Wir sind noch einen Tag geblieben, obwohl (oder weil) das Wetter sich verschlechtert hat. Da bummeln wir doch lieber hier an der Mainschleife herum und besuchen die ein oder andere Weinverkostung.</p><p>Mainschleife ist ja das Stichwort. An keiner anderen Stelle macht der Main in seinem Verlauf zwei Kurven direkt hintereinander. Das wird hier zum Markenzeichen der Region und eignet sich offensichtlich vorzüglich zum Weinanbau, so dass wir uns im Zentrum des fränkischen Weinbaus befinden.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/65ee04774d31dd43b38f6eba7711e4a9_large.jpg" alt /><figcaption></figcaption></figure><p>Eigentlich müsste man die Räder rausholen und eine Tour durch die Region machen. Das lassen wir nach einem Blick aus dem Fenster und auf die Wetter -App mal schön bleiben.</p><p>Es geht auch zu Fuß, weil der Ort ja nah ist und auch nicht sehr groß. In der Vinothek der Weingenossenschaft erfahren wir neben der Verkostung auch einige Informationen zur Bodenbeschaffenheit (Muschelkalk) und Weinkultur.</p><p>Am Abend finden wir dann noch eine gemütliche Einkehr in der Vinothek „Weingut Martin“, wo es sich in modernem Ambiente gut aushalten lässt.</p><p>Und dann hängt dort doch ein Foto an der Wand, was mich sofort an jemanden erinnert…. Was für eine Ähnlichkeit 😉 (für Insider)</p><figure>                                                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/055b3668cada35f4fad8955e801fc293_small.jpg" />                <figcaption>Wer ist das bloß? Der Inhaber Thomas Martin oder.....</figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/e7b91559f34479c5bf5eb740072aa2f6_small.jpg" />                                        <figcaption>Ortszentrum Volkach</figcaption></figure><p>Morgen wird das Wetter besser und es geht weiter nach Bamberg.</p><p>Das ist eine Stadt, mit der wir noch überhaupt keine Berührungspunkte hatten. Es soll eine sehr gut erhaltene Bausubstanz von alten Gebäuden geben und Fachwerk dominiert bei den alten Häusern in der Altstadt. Die Flüsse Regnitz und Main vereinigen sich hier und es gibt eine Bierkultur (Bamberger Rauchbier).</p><p>Das Navi gibt eine Entfernung von knapp 60 km auf der Bundesstraße 22 vor - wenn da nicht Straßensperrungen und Umleitungen wären. Aber was soll`s, wir haben doch Zeit und niemand hetzt uns. Dafür kommt man bei der Fahrt an Orten vorbei, die man sonst nicht gesehen hätte. Der kleine Ort Aschbach nahe der A 3 beispielsweise - Heimat der gehobenen Wohnmobilhersteller Concorde und Phoenix. Schon von weitem sieht man die Fahrzeughallen und den Schriftzug auf den Gebäuden. Ein vergleichsweise kleines Dorf für die Herstellung von Premium - Wohnmobilen.</p><p> Angekommen in Bamberg erreichen wir nach einigen Wirrungen den Reisemobilstellplatz "Heinrichsdamm" direkt am Main - Donau - Kanal und fußläufig 20 Minuten von der Altstadt entfernt. Nicht schön, aber praktisch. Als wir gegen 13.30 Uhr ankommen ergattern wir gerade noch so einen der letzten Plätze. Für eine Nacht sind die Ansprüche gemäßigt, außerdem zählt die Nähe zur Altstadt. </p><p>Dahin geht`s auch gleich los. Die Sonne scheint und es verspricht ein richtig guter Biergartentag zu werden 😉.</p><p>Die erste Hürde ist aber die Orientierung in einer fremden Stadt. Man will ja auch nicht die ganze Zeit mit dem Handy vor der Nase rumlaufen. Vielleicht sollten wir uns in der Tourist Info mal ein paar Ratschläge holen. Ich habe gelesen, dass es sowas wie eine Bier Tour von Brauhaus zu Brauhaus geben soll. Die alten Gebäude und Sehenswürdigkeiten kann man auf dem Weg bestimmt auch genügend bewundern.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/cd9e328b12ad91728d477d1c5b11d10b_large.jpg" alt="Altes Rathaus Bamberg" /><figcaption>Altes Rathaus Bamberg</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/222aa3fa97f8a5d8b4523ba510b1bd7f_large.jpg" alt="Bamberger Dom" /><figcaption>Bamberger Dom</figcaption></figure><p>In der Tourist Info konnte man uns mit diesem Anliegen leider nicht helfen. Aber zur Orientierung markierte die Dame in dem Übersichtsplan die Lage der wichtigsten Brauhäuser.</p><p>Das nächstgelegene war das Klosterbräu und weil wir auch schon durstig waren, machten wir uns auf den Weg.</p><p>Versteckt in einer Seitengasse tauchte es dann auf - das Klosterbräu. Vor der Tür in bester Sonnenlage einige Tische mit Gästen. Gibt es vielleicht noch einen Innenhof mit Biergarten? Nein, Fehlanzeige. </p><p>Dafür im Flur ein kleines Fenster zum Schankraum mit einer Klingel, auf der ein Bierkrug abgebildet war. </p><p>Kombiniere - Selbstbedienung für die Tische draußen. Und tatsächlich kam dann auch gleich der Wirt und nahm die Bestellung durch das Fenster entgegen - 1 x Rauchbier und 1 x Kellerbier.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/321f8ccdab70ad0397dc074b285c9b1f_large.jpg" alt="Bierkultur" /><figcaption>Bierkultur</figcaption></figure><p>Ich hätte es mir schlimmer vorgestellt!</p><p>Ein rauchiger Geschmack war unverkennbar, trotzdem süffig und malzig. Es gab sogar noch ein zweites.</p><p>Am Tisch hatten wir eine nette Unterhaltung mit einem Ehepaar aus Kaiserslautern, denen Bamberg sehr ans Herz gewachsen war. So erfuhren wir, das Bamberg eine große Universität hat und als Studentenstadt sehr beliebt ist. In der Altstadt in der oberen Sandstraße ist es üblich, sich das Bier aus der Brauerei zu holen und mit dem Glas in der Hand auf die Straße zu gehen. Klingt komisch, ist aber so. Wir haben es später probiert.</p><p>Unsere Sightseeing Route ging nun weiter zum Bamberger Dom mitsamt seinen Nebengebäuden. Das romanische Bauwerk gehört zu den deutschen Kaiserdomen und beherbergt das einzige Papstgrab nördlich der Alpen (falls ihr mal bei Günter Jauch auf diese Frage trefft).</p><p>Unterhalb des Domberges gelangt man unmittelbar in die obere Sandstraße mit seiner Brauereikultur. Und tatsächlich - hier stehen sie alle mit einem Glas in der Hand auf der Straße.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/31a028910728496f762f6faa06d12798_large.jpg" alt="Obere Sandstraße mit Bamberger Bierkultur" /><figcaption>Obere Sandstraße mit Bamberger Bierkultur</figcaption></figure><p>Das machen wir auch. Die Sache mit dem Fenster zum Schankraum kennen wir ja nun schon.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/a6468c5ebf8c1ccae07e2db0001e413b_large.jpg" alt="2 x bitte" /><figcaption>2 x bitte</figcaption></figure><p>Als wir dann auf der Straße stehen, glaube ich den Grund für diese Eigenart zu verstehen. Man sieht vielmehr Menschen und kann diese herrlich beobachten, wie sie sich durch die Straße schlängeln. Wer sind wohl die Touristen, die Studenten oder die Bamberger? </p><p>Die Studenten jedenfalls tummeln sich nach den anstrengenden Vorlesungen gern auf der Straße vor der Fakultät und genießen die Sonne mit einem Getränk auf dem Gehweg.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/00689ee4bb5edaa09f8a3edb2e63742c_large.jpg" alt="vor der Fakultät nach den Vorlesungen" /><figcaption>vor der Fakultät nach den Vorlesungen</figcaption></figure><p>Na ja, es gibt schönere Orte.</p><p>Zum Beispiel ein deftiges Abendessen im Brauhaus "Fässla" am Rande der Altstadt. Mit der fränkischen Spezialität "Schäuferla" und einem Biergulasch klingt der Tag aus. Zusammen mit zwei großen Bier gab es das Essen für gerade mal 40,- €. Das sind noch reelle Preise.</p><p>Das Bier im Brauhaus gibt`s ja sowieso nur als halben Liter, der auch nur 3,70 € kostet. Paradiesisch diese Bayern.</p><p>Aber wir haben erstmal genug von Großstadt und werden trotz des angesagt guten Wetters weiterfahren. </p><p>Mal sehen, wo wir landen.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/e7b91559f34479c5bf5eb740072aa2f6_large.jpg" /><figcaption>Vinothek Martin</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/16d52d5838c7f6e4bc0f5a628225ecf7_large.jpg" /><figcaption>Brücke über den Main</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/cd9e328b12ad91728d477d1c5b11d10b_large.jpg" /><figcaption>Altes Rathaus Bamberg</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/321f8ccdab70ad0397dc074b285c9b1f_large.jpg" /><figcaption>Bierkultur</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/0a912fa27e2fee190ef7250b86f8a410_large.jpg" /><figcaption>2 Flüsse, eine Stadt</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/222aa3fa97f8a5d8b4523ba510b1bd7f_large.jpg" /><figcaption>Bamberger Dom</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/fa717406c1b858fa4e9ff97d78b8d885_large.jpg" /><figcaption>Gebäude rund um den Dom</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/32c717e1adf540a04d10aacfdb69b299_large.jpg" /><figcaption>Altes Kloster</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/31a028910728496f762f6faa06d12798_large.jpg" /><figcaption>Obere Sandstraße mit Bamberger Bierkultur</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/laik-a-dream-2025/02-mainschleifen-vs-rauchbier</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/laik-a-dream-2025/02-mainschleifen-vs-rauchbier</guid><dc:creator><![CDATA[laik-a-dream-2025 und 2026]]></dc:creator><pubDate>Fri, 28 Mar 2025 19:40:00 GMT</pubDate><geo:lat>49.88724329706202</geo:lat><geo:long>10.902671183166603</geo:long></item><item><title><![CDATA[# 01 Kilometer machen]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/1d80a7e4368ee51e9ede8d2a66dcc68c_large.jpg" /><figcaption>Abfahrt</figcaption></figure><p>Dienstag, 25. März 2025, Bremen - Sonnenschein.</p><p>Los geht’s- 11 Uhr.</p><p>Der Plan lautet: A 7 so weit es geht. Wir haben uns ausgedacht, ins Frankenland nahe Würzburg zu gelangen. Der Ort <a href="https://www.volkach.de/">Volkach </a>liegt direkt am Main und dort ist auch der Wohnmobil Stellplatz angelegt.</p><p>Die Fahrt auf der Autobahn lief bis auf einen Stau bei Göttingen problemlos. Bayern war nach knapp 400 km erreicht und wir verließen die A 7 noch vor Würzburg und weiter ging es über Schweinfurt in Richtung der Mainschleife nach Volkach, das wir gegen 17 Uhr erreichten (ohne Stau wäre es planmäßig früher gewesen).</p><p>Und da war er auch schon, der Stellplatz direkt am Flusslauf.</p><figure>                                                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/db935f053c7fb7d9a22f95602e986bb1_small.jpg" />                <figcaption>Wohnmobilplatz am Main</figcaption></figure><p>Es standen schon einige Mobile bei bestem Wetter in der ersten Reihe. Aber so einen Platz war auch für uns noch frei. Herrlich - das Gefühl der Freiheit hat sich gleich eingestellt.</p><p>Und wie läuft das mit der Bezahlung (10,- € pro Nacht)?</p><p>Der Parkscheinautomat ist noch eingepackt, dafür steht ein Hinweisschild auf die digitale Parkapp „<a href="https://www.parkster.com/de/">Parkster</a>“. Also App runterladen, kurz orientieren und Parkgebühr unter Kennzeichenangabe bezahlen. Das war einfach.</p><p>Was macht man als erstes, wenn man an einem unbekannten Ort ankommt - Erkundung. Das Ortszentrum ist fußläufig in 10 Minuten erreichbar und die Sonne scheint auch in Unterfranken. </p><figure>                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/56a0accd54557a32b75e9d454a69409c_small.jpg" />        <figcaption></figcaption></figure><p>Im Ortskern dominiert das Rathaus und der Marktplatz. Hier kommen auch noch einige Sonnenstrahlen an und die Außengastronomie mit Weinausschank ist gut besucht. Ein kleiner Gang durch die Gassen und Höfe ist schnell gemacht, dann brauchen wir ein Getränk. Dafür haben wir den sehr urigen Wein- und Biergarten "Hinterhöfle" ausgesucht. Und der Name ist Programm. </p><figure>                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/5f822b4fd285aa5a55faf2b5c88dddaa_small.jpg" />        <figcaption>Prost</figcaption></figure><p>Wir sind hier ja mitten im fränkischen Weinland, wo der Wein im Bocksbeutel abgefüllt wird. Silvaner ist hier das Maß aller Dinge. Das Lokal hat einen sehr schönen Innenbereich mit Glasfront zum Außenbereich (da sitzen wir). Man kann also sehen, wie sich drinnen die Plätze füllen und das Essen serviert wird. Da macht sich schnell der Magen bemerkbar, aber wir haben für den ersten Abend im Wohnmobil vorgesorgt, so dass wir uns bald auf den Weg zurück machen.</p><p>Es gibt übrigens Kartoffelsalat und Frikadellen. 👍</p><p><b>Noch ein Wort zum Stellplatz am Main:</b></p><p>Die Plätze sind geschottert und gerade</p><p>Jeder Platz hat eine Stromsäule mit Bezahlfunktion 👍</p><p>Entsorgung Fehlanzeige, aber in der Nähe gibt es eine zentrale Entsorgungsstelle 🤔</p><p>Freies WLAN am ganzen Platz (BayernWLAN) 👍👍</p><p>Mal sehen, wie das Wetter sich entwickelt. Vielleicht bleiben wir noch einen weiteren Tag und erkunden die Gegend weiter.</p><p><br /></p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/b29ca84067771871ee3e892de7788a3a_large.jpg" /><figcaption>Ankunft Volkach</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/db935f053c7fb7d9a22f95602e986bb1_large.jpg" /><figcaption>Mainschleife</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/3d25a1eee2c843ec8cdbe197061e0d49_large.jpg" /><figcaption>ohne Worte</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/fe4849368ba9582a134c4b5dd880ab24_large.jpg" /><figcaption>Rathhaus und Marktplatz</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/0b7be911ea16c15be767344249c20a4d_large.jpg" /><figcaption>Zolltor im Stadtzentrum</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/5f822b4fd285aa5a55faf2b5c88dddaa_large.jpg" /><figcaption>Prost</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/56a0accd54557a32b75e9d454a69409c_large.jpg" /><figcaption># 01 Kilometer machen</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/laik-a-dream-2025/01-kilometer-machen</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/laik-a-dream-2025/01-kilometer-machen</guid><dc:creator><![CDATA[laik-a-dream-2025 und 2026]]></dc:creator><pubDate>Wed, 26 Mar 2025 10:46:00 GMT</pubDate><geo:lat>49.86423258418156</geo:lat><geo:long>10.221592762732232</geo:long></item><item><title><![CDATA[Prolog - 2025]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/c9189d9d1321176b72b2578930589588_large.jpg" /><figcaption>Prolog - 2025</figcaption></figure><p>Die Laika steht seit  November vor der Haustür, eingepackt in eine Dachplane.</p><figure>                                                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/c9189d9d1321176b72b2578930589588_small.jpg" />                <figcaption>Winterschlaf</figcaption></figure><p>Jetzt sind die ersten Sonnenstrahlen geschlüpft und die Plane ist runter.</p><p>Es soll wieder los gehen.</p><p>Nachdem unsere Herbstreise 2024 umgestaltet werden mußte, steht nun aber das Ziel fest: Ins Piemont nach Italien.</p><p>https://maps.app.goo.gl/NsH9ERJUwfuDra6Y8</p><figure>                                                                                                                                                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/8b451304987f69dfc70bc8a6492553ac_small.jpg" />                                        <figcaption>Reiseroute hin</figcaption></figure><p>Aber das ist ja nur die eine Hälfte. Der Rhein hat es uns angetan. Der längste deutsche Fluss bietet so viele unterschiedliche Landschaften vom Alpenrhein (in der Schweiz) über den Seerhein (Bodensee), Hochrhein (Konstanz bis Basel), Oberrhein (Basel bis Bingen), Mittelrhein (Bingen bis Bonn), Niederrhein (Bonn bis Grenze Niederlande) und schließlich das Rheindelta rund um Rotterdam.<br /></p><p>Aber darüber haben wir ja schon erzählt ….</p><p>https://vakantio.de/laik-a-dream-teil-2/tag-4-the-beach<br /></p><p><br /></p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/c9189d9d1321176b72b2578930589588_large.jpg" /><figcaption>Prolog - 2025</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/fd9bcd5daff671a139b9474db5a8e0d9_large.jpg" /><figcaption>Prolog - 2025</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/laik-a-dream-2025/prolog-2025</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/laik-a-dream-2025/prolog-2025</guid><category><![CDATA[abfahrt]]></category><dc:creator><![CDATA[laik-a-dream-2025 und 2026]]></dc:creator><pubDate>Mon, 24 Mar 2025 17:39:00 GMT</pubDate><geo:lat>53.01088304583618</geo:lat><geo:long>8.952152952731574</geo:long></item></channel></rss>