<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" version="2.0"><channel><title><![CDATA[Dublin-2026]]></title><description><![CDATA[Dublin-2026]]></description><link>https://vakantio.de/dublin-2026</link><image><url>https://vakantio.de/client-assets/images/default-blog-image-v2.png</url><title>Dublin-2026</title><link>https://vakantio.de/dublin-2026</link></image><generator>Vakantio RSS</generator><lastBuildDate>Sat, 08 Aug 2026 06:13:36 GMT</lastBuildDate><atom:link href="https://vakantio.de/vak-service/rss/dublin-2026.rss" rel="self" type="application/rss+xml"/><language><![CDATA[de]]></language><item><title><![CDATA[Irland, Guiness & Herr Sanchez: eine Klassenfahrt, die wir nie vergessen werden!]]></title><description><![CDATA[Es begann… natürlich viel zu früh. Mitten in der Nacht. Oder zumindest fühlte es sich so an. Der Wecker klingelte zu einer Uhrzeit, zu der normale Menschen noch nicht mal darüber nachdenken aufzustehen. Ziel: Frankfurt Flughafen. Mission: Überleben. Am Flughafen angekommen hatten wir vor allem eins – Zeit. Sehr viel Zeit. Zeit für das obligatorische Gruppenfoto. Zeit dafür, dass Herr Frattolino jemanden ansprach, der so sehr genuschelt hat, dass selbst Google Translate aufgegeben hätte. Und dann: endlich Ankunft. Irland. Wir waren da. Am ersten richtigen Tag trafen wir uns in der Stadt. Frau Siemen hatte ihren Reiseführer im Anschlag wie andere Leute ihr Handy. Sie wusste ALLES. Wirklich alles. Die meisten von uns wussten… eher nicht mehr so viel davon, weil wir nur so halb zugehört haben. Abends ging es ins „The Winding Stairs“. Klingt fancy. War es auch. Leider geschmacklich nicht für jeden. Fazit des Abends: Pommes und Kartoffelpüree retten Leben. Als dann auch noch das Trinkgeld schon auf der Rechnung stand, zahlten wir selbstverständlich auf den Cent genau. Man muss ja Prinzipien haben. Der Abend endete in einem Pub. Es verschwanden Gläser. Mehr sagen wir dazu nicht. Am nächsten Tag: eine epische Anreise zum ADC College – die man sich rückblickend auch hätte sparen können. Uns wurde erzählt, was wir eh schon wussten. Kritische Fragen? Existierten scheinbar nicht. Hilfestellung? Auch eher optional. Aber: Das indische Essen hat den Tag gerettet. Ein Hoch auf Curry.Samstag: Guinness Storehouse. Wir waren überall – nur nicht gemeinsam. Vor dem Eingang merkten wir, dass Menschen fehlten. Herr Frattolino sprintete im Volltempo heran – mit Frau Siemens Handy und den Tickets. Problem: Passwort unbekannt. Sogar Frau Siemen wusste es nicht. Also warteten wir. Dann der große Moment: Herr Frattolino entdeckt Theresa, lehnt sich heldenhaft über den Absperrzaun – und reißt ihn einfach um. Niemand half. Alle lachten. Drinnen angekommen erreichten wir das kostenlose Bier-Tasting. Kleine Gläser. Große Motivation. Wir lernten:•	Man sagt „Sláinte“ in Irland.•	Es heißt nicht „Sanchez“.Herr Frattolino schrie trotzdem mehrfach begeistert „SANCHEZ!“ Niemand korrigierte ihn. Viele hatten ihr Guinness leer, bevor die Anleitung überhaupt begann. Dann kam die brillante Idee: „Wir stellen uns nochmal an.“ Und nochmal. Und nochmal. Nach der dritten Runde entschieden wir uns großzügig, der nächsten Gruppe auch noch etwas übrig zu lassen. Die Mitarbeiterin fragte sogar, ob wir eine vierte wollten. Charakterstark lehnten wir ab. Oben in der Rooftop-Bar holten wir uns unser offizielles Pint – das hat nicht wirklich gut geschmeckt. Und dann kamen sie ins Spiel: Die legendären Wegbiere. Ab diesem Moment hieß Herr Frattolino nur noch: Herr Sanchez. Und die Vape war nicht mehr sicher vor ihm.Am nächsten Morgen: Busfahrt zu den Cliffs of Moher. Sehr schöne Klippen. Sehr stickiger Bus. Sehr fragiler Kreislauf (zumindest bei manchen). Zwischen „Ich genieße die Aussicht“ und „Ich kollabiere gleich“ war alles dabei. Aber: Es war ein würdiger Abschluss. Wir waren uns einig – jetzt könnten wir eigentlich heim. Natürlich kam erst noch eine komplette Arbeitswoche. Die ging für die einen schneller rum und für die anderen weniger schnell.Das Wichtigste war: Letzter Abend. Mission: Eskalation mit Stil. Vorher schnell zu unserem guten alten Spar. Tyskie für 2,90 €. Man muss das Preis-Leistungs-Verhältnis respektieren. In der Karaoke-Bar angekommen war es laut. Sehr laut. Herr Sanchez schaffte es erneut, einen Zaun umzuwerfen. Und es war voll. Sehr voll. Konsequenz: Tisch für zwölf Personen war machbar, aber auch nicht optional wie wir es wollten. Also in die nächste Bar. Wir lernten, wie man Songs wünscht – und plötzlich rief der DJ gefühlt bei jedem zweiten Lied: „Herr Sanchez!“ Er sang. Er widmete. Er performte „Let It Be“ mit emotionalen Grüßen an Vera. Er forderte die Vapes ein. Wir boten auch Vapes an. Er nahm an. Jedes Mal. Es wurde gesungen, gelacht, angestoßen. Irgendwann machten wir uns ernsthaft Sorgen, ob unser Lehrer sein Hotel findet. Er sollte uns ein Daumen-hoch schicken. Er tat es. Er lebte.Sehr spät im Bett. Sehr früh wieder aufstehen. Verabschiedung von den Gastfamilien. Flughafen. Warten. Zug. Noch mehr Warten. In Kassel angekommen verabschiedeten wir uns herzlich – und waren uns einig: Sechs Wochen Pause voneinander klingen eigentlich ganz gut.FazitWir kamen für Arbeit. Wir gingen mit Insider-Witzen, Guinness-Erfahrung, Zaun-Geschichten und einem neuen Namen für unseren Lehrer. Danke auch an Lena – unsere inoffizielle TikTok-Reporterin – die uns und die Welt immer auf dem Laufenden hielt. Irland, du warst wild. Herr Sanchez, du warst wilder.]]></description><link>https://vakantio.de/dublin-2026/irland-guiness-and-herr-sanchez-eine-klassenfahrt-die-wir-nie-vergessen-werden</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/dublin-2026/irland-guiness-and-herr-sanchez-eine-klassenfahrt-die-wir-nie-vergessen-werden</guid><dc:creator><![CDATA[Dublin-2026]]></dc:creator><pubDate>Tue, 24 Feb 2026 17:00:00 GMT</pubDate></item><item><title><![CDATA[Freitag, 6.2.: Besichtigung Kilmainham Gaol]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/5b71479add4e452e6775f1158c0490eb_large.jpg" /><figcaption>Freitag, 6.2.: Besichtigung Kilmainham Gaol</figcaption></figure><p>Am Freitag, dem 6.2.2026, führte uns unsere Dublin-Reise an einen geschichtsträchtigen Ort: das ehemalige Gefängnis Kilmainham Gaol in Dublin. Dicke Steinmauern, kalte Gänge und Zellen, die mehr Geschichten kennen als so manches Geschichtsbuch – hier wurde irische Geschichte greifbar. Viele bedeutende Persönlichkeiten der irischen Unabhängigkeitsbewegung waren hier inhaftiert, und beim Rundgang konnte man förmlich spüren, wie Vergangenheit und Gegenwart sich begegnen.</p><p>Und dann war da noch Mark. Unser Guide. Oder  – der Beginn meiner ganz persönlichen Gefängnis-Lovestory. Mit rhetorischem Feingefühl, perfekter Betonung und einer Zugewandtheit, bei der man sich direkt angesprochen fühlte, führte er uns durch die Hallen. Er schien jede Zelle zu kennen wie andere ihr Wohnzimmer. Zwar eher klein gewachsen und etwas untersetzt, aber mit einem selbstbewussten, fast majestätischen Gang, als wäre er selbst Teil dieses historischen Ortes.</p><p>Irgendwann ertappte ich mich dabei, seinen Ausführungen nicht nur aus rein historischem Interesse zu lauschen.  Rückblickend muss ich zugeben: Zwischen irischer Geschichte, Kerkerromantik und Marks charismatischer Art entstand zumindest eine kleine Schwärmerei.</p><p>So wurde aus einer Gefängnisführung eine Lektion darüber, dass Geschichte lebendig wird – manchmal so lebendig, dass man kurz überlegt, ob lebenslange Haft unter der Aufsicht eines so engagierten Guides wirklich das schlimmste Schicksal wäre... 😉</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/e931098b20c3bedfcc470adfaecd5857_large.jpg" /><figcaption>Freitag, 6.2.: Besichtigung Kilmainham Gaol</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/2ee7ffe2451539f15f3ea55e857c1c04_large.jpg" /><figcaption>Freitag, 6.2.: Besichtigung Kilmainham Gaol</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/f45edfc339a256a3f6ab7ae6c0452cb5_large.jpg" /><figcaption>Freitag, 6.2.: Besichtigung Kilmainham Gaol</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/98df04567f9fe11a77530916a85f7a88_large.jpg" /><figcaption>Freitag, 6.2.: Besichtigung Kilmainham Gaol</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/dfedcb08d352b284d80b6480acee50c7_large.jpg" /><figcaption>Freitag, 6.2.: Besichtigung Kilmainham Gaol</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/5b71479add4e452e6775f1158c0490eb_large.jpg" /><figcaption>Freitag, 6.2.: Besichtigung Kilmainham Gaol</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/cd6d8b0dd37f9fcec96912bfe0ec67a8_large.jpg" /><figcaption>Freitag, 6.2.: Besichtigung Kilmainham Gaol</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/9d711e5ec7117d5a0b0102888fc8bd4c_large.jpg" /><figcaption>Freitag, 6.2.: Besichtigung Kilmainham Gaol</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/1cf3fc44e207f1b9d29fd12d2341b4c2_large.jpg" /><figcaption>Freitag, 6.2.: Besichtigung Kilmainham Gaol</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/dublin-2026/freitag-62-besichtigung-kilmainham-gaol</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/dublin-2026/freitag-62-besichtigung-kilmainham-gaol</guid><dc:creator><![CDATA[Dublin-2026]]></dc:creator><pubDate>Wed, 11 Feb 2026 11:04:00 GMT</pubDate></item><item><title><![CDATA[Wartezimmerrromatik - ...oder was wir nicht erwartet haben]]></title><description><![CDATA[<p>Heute war einer dieser Tage, die man sich nicht ausdenken kann. Eigentlich fing alles harmlos mit dem Besuch im ADC College an. Neue Eindrücke, wir hatten Fragen, die Stimmung hob sich, als wir wieder draußen waren  – bis ich mir plötzlich das Knie verdrehte. Ein falscher Schritt, ein stechender Schmerz – kurz darauf verabschiedete sich auch noch mein Kreislauf. Ich wurde blass, alles fing an zu zittern. Schnell wurde ein Stuhl organisiert, der allerdings hierbleiben musste – ich offenbar wohl auch erst einmal.  <br /> <br />Zur Sicherheit wurde ein Krankenwagen gerufen. Wir warteten. Und warteten. Nach etwa 45 Minuten dann die Absage – der Rettungswagen würde doch nicht kommen. Also Plan B: Uber-Taxi. Zusammen mit Frau Seaman machte ich mich auf den Weg ins Krankenhaus. <br /> <br />Dort angekommen meldeten wir uns an und warteten erst einmal eine Stunde. Dann wurden wir von einer Schwester aufgenommen, die uns mit der Aussicht auf eine weitere Stunde Wartezeit wieder ins Wartezimmer schickte. Also warteten wir. Und warteten. Und beobachteten. Nebenbei unterhielten wir uns mit ein paar Iren – sehr freundliche Menschen –, die erzählten, dass es auch durchaus länger dauern könne. Das taten wir noch als Scherz ab. <br /> <br />Im Halbstundentakt fragten wir nach Schmerzmitteln für mich. Nach etwa zweieinhalb Stunden bekam ich sie tatsächlich, Frau Seaman war da sehr hartnäckig und hatte alle halbe Stunde nachgefragt. Wir zwei haben so viel geschnuddelt um uns wach zu halten und ja nicht den Moment des Aufrufs zu verpassen. Zu diesem Zeitpunkt lag die Wartezeit bereits bei acht Stunden. Im Wartezimmer wurde inzwischen gemunkelt, dass es auch schon mal zwölf oder gar 23 Stunden dauern könne – und dass nach Mitternacht die Pubs schließen und dann die „Alkoholleichen“ eintreffen würden. Wir lachten noch. Dann kamen sie. Und zwar in voller Gestalt, wenn man es nicht gesehen hat, glaubt man es nicht. <br /> <br />Wir beschlossen, unseren angestammten Sitzplatz zu verlassen und uns in sicherere Gefilde zurückzuziehen. Gegen halb vier nahmen wir einen Partnerwechsel vor: Herr Frattollino übernahm mit viel Elan und Frau Seaman fuhr ins Hotel. Kurz vorher ging ein Ruck durch uns – mein Name wurde aufgerufen. Juchhu, endlich dran! Die Ernüchterung folgte sofort: nächstes Wartezimmer. <br /> <br />Dort trafen wir einige Patienten wieder, die schon Stunden zuvor mit uns gewartet hatten. Große Ernüchterung. Bis dahin sollte ich weder essen noch trinken. Irgendwann störte es mich kaum noch – vermutlich hätte ich sonst unterwegs einfach angefangen zu verdorren. <br /> <br />Herr Frattollino brachte jedoch so gute Laune mit, dass er mich sofort ansteckte. Wir saßen da wie Waldorf und Statler aus der Muppet Show und kommentierten alles und jeden. Wir lachten Tränen. Um sechs Uhr morgens fragte ich erneut, wann ich endlich etwas essen dürfe. Antwort: Das könne ich doch ruhig machen.  <br /> <br />Zwischendurch bot ich eine kleine schauspielerische Einlage und spielte Zittern sowie Kreislaufkollaps, es fehlte nur noch die Regieklappe, der Regisseur stand neben mir und war zufrieden mit meiner Leistung. Eine Schwester erschien mit Messgeräten – leider waren sämtliche Werte im grünen Bereich. Diese konnte ich bedauerlicherweise nicht beeinflussen. Es gab auch auf unsere Anfrage Medikamente, auf den angefragten Eisbeutel warte ich jedoch heute noch. Auf die Frage um sieben Uhr, wann denn endlich ein Arzt käme, erhielten wir die wenig beruhigende Antwort: „I have no idea.“ Sprachlosigkeit. Und danach wieder Lachanfälle. <br /> <br />Kurz nach neun dann endlich mein Name. Rein zum Arzt, Jeans runter, kurze Untersuchung, weiter zum Röntgen. Dort überlegten wir, wen wir wohl alles wiedersehen würden – oder ob es vielleicht eine geheime Kammer oder Rampe gab, über die man entsorgt wurde. Nach übermüdet kommt blöd, und nach blöd kommt definitiv doof. Diesen Zustand hatte ich schon Stunden zuvor erreicht. <br /> <br />Beim Röntgen musste ich mich strategisch zwischen die hübsche Schwester und Herrn Frattollino platzieren – sonst wären wir vermutlich heute noch dort. Danach musste ich mich selbst überwinden, von der eiskalten Röntgenpritsche wieder aufzustehen. Es war mir fast alles egal, ich wollte so gern schlafen. <br /> <br />Gegen zehn Uhr wurden wir ein letztes Mal aufgerufen. Mit Dolmetscher am Telefon – den wir eigentlich nicht gebraucht hätten, „our english is very well“ – bekamen wir Arztbrief, Rezept, Krankmeldung und zwei Unterarmgehstützen überreicht. Und so verließen wir nach einer epischen Nacht die heiligen Hallen der Dubliner Uniklinik. <br /> <br />Was für ein Tag. Knie kaputt, Kreislauf beleidigt, Geduld bis aufs Äußerste getestet – aber immerhin mit Humor überlebt.  </p>]]></description><link>https://vakantio.de/dublin-2026/wartezimmerrromatik-oder-was-wir-nicht-erwartet-haben</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/dublin-2026/wartezimmerrromatik-oder-was-wir-nicht-erwartet-haben</guid><dc:creator><![CDATA[Dublin-2026]]></dc:creator><pubDate>Tue, 24 Feb 2026 17:44:00 GMT</pubDate></item></channel></rss>