<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" version="2.0" xmlns:geo="http://www.w3.org/2003/01/geo/wgs84_pos#"><channel><title><![CDATA[Reisen in Antarktis - Reiseblogs, Reiseberichte und Tipps]]></title><description><![CDATA[Reiseberichte Antarktis - die neuesten Reiseblogs, Sehenswürdigkeiten, Tipps und Bilder aus der Vakantio Reise-Community]]></description><link>https://vakantio.de/de/destination/6a818ca0f471e0ffb544ba89/antarktis</link><image><url>https://vakantio.de/client-assets/images/logo-v2.svg</url><title>Reisen in Antarktis - Reiseblogs, Reiseberichte und Tipps</title><link>https://vakantio.de/de/destination/6a818ca0f471e0ffb544ba89/antarktis</link></image><generator>Vakantio RSS</generator><lastBuildDate>Tue, 25 Aug 2026 23:20:01 GMT</lastBuildDate><atom:link href="https://vakantio.de/vak-service/rss/de/destination/6a818ca0f471e0ffb544ba89.rss" rel="self" type="application/rss+xml"/><language><![CDATA[de]]></language><item><title><![CDATA[Ein Kontinent voller Hoffnung, die Antarktis]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/902421876a0e73ed1a7d8ad9fa070138_large.jpg" /><figcaption>Evita Perón Juan Perón</figcaption></figure><p><b>Buenos Aires </b>bedeutet „Gute Winde". Den Namen haben die Spanier geprägt da sie hier sanft ansegeln konnten. Sie gaben auch den sehr sedimentreichen Fluss den Namen Rio de la Plata in der Hoffnung hier Silber zu finden. <b>Argentinien zählte bis 1930 durch den Wirtschaftsboom mit Europa (gerade im ersten Weltkrieg wurde viel Weizen, Rinder, Wolle, Leder verkauft), zu den fünf reichsten Ländern. Im Gegenzug kamen viele Architekten aus Europa und gestalteten Buenos Aires. </b></p><p>Auf dem Plaza de Mayo steht <b>La Casa Rosado </b>der argentinische Präsidentenpalast. Hier richtete Evita Peron ihre leidenschaftlichen Reden an das Volk. Sie hat es geschafft aus der Arbeiterklasse eine Mittelklasse zu machen, führte 1949 eine neue Steuerreform ein und verhalf den Frauen zum Wahl- und Scheidungsrecht.</p><p><i>Diese Reise fand im Dezember 2009 also zur Amtszeit von Cristina</i> <i>Fernández de Kirchner statt. </i>Da zeichnete sich schon die Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage, Korruptionsvorwürfe standen im Raum, welche sich in erster Instanz 2022 bestätigt haben.</p><p></p><p><b>Viele Obdachlose, die sogenannten Cartoneros leben in Kartons und vom Müll.</b></p><p>La Boca ( die Mündung), eigentlich ein Armenviertel ist mit bunten Wellblechhäusern ( aus dem Blech abgewrackter Schiffe) geschmückt. Hier ist <b>Diego Maradona</b> groß geworden.</p><p></p><p>Die<b> Ureinwohner von Ushuaia,</b> die mittlerweile südlichste Stadt  (64000 Einwohner) der Welt, sind die Yamanas. Sie machten auf ihren Kanus Feuer um sich warm zu halten da sie keine Kleidung hatten. Als die Spanier das sahen bezeichneten sie dieses Archipel als <b>Feuerland</b>.</p><p></p><p></p><h3>Die Antarktis ist mit ihren -55°Celsius Durchschnittstemperatur deutlich kälter als die Arktis. </h3>Sie ist fast so groß wie Australien, kann sich aber im Winter ( also April-Oktober sechs Monate Dunkelheit) verdoppeln. 1983 hatte man -80°Celsius gemessen. Die Luftfeuchtigkeit ist sehr gering deswegen wird sie auch Eiswüste genannt. Die katabatischen Fallwinde können ein Geschwindigkeit von 300h/km erreichen, sie sind entscheidend für die Bildung des Packeises.<p>Unser Schiff ist die Fram, ein Expeditionsschiff der Hurtigrutenflotte.</p><p></p><p>Die <b>Albatrosse</b> können bis zu 50 Jahre alt werden, haben eine Flügelspannweite von 3-5m.</p><p></p><p></p><b>Pinguine</b>, es gibt ca.18 verschiedene Arten, haben im Gegensatz zu Vögeln solide Knochen und sind daher Flugunfähig. Sie futtern kleine Krebse ( Krill) und sind sehr gesellig, kein Wunder bei der Kälte. <p>Kleine Pinguin Vorstellung: Siehe Fotogalerie</p><p>Kapitän Cook war der erste Polarforscher 1773 auf Südgeorgien. Er war sehr erstaunt über die Vielfalt der Wale, der Pinguine, Robben und Meeresvögel. 1780 wurden <b>Walfänger</b> von seinen Erzählungen inspiriert und zogen nach Südgeorgien/ Grytviken um Wale zu fangen. Mann gegen Tier war für die Walpopulation noch ungefährlich. </p><p></p>Erst mit der Walverarbeitung an Land, <b>man verwendete Pinguine als Brennmaterial, </b>dann auf dem Schiff hatte der Wal keine Chance. Die Wale wurden mit dem Flugzeug ausgekundschaftet, mit Ballons fixiert so dass sie nicht mehr abtauchen konnten. Die Basken haben angefangen den Tran schon auf dem Schiff auszukochen. Auf den Schiffen herrschten keine Gesetze. Blauwale wurden 1950 und die Finn-und Pottwale 1960 fast ausgerottet.<p></p><p></p><p><b>1959 wurde der Antarktisvertrag besiegelt.</b> Er lässt keine Gebietsansprüche der Antarktis zu. Der Kontinent steht für Wissenschaft und Frieden zur Verfügung. Auch die gewaltigen Süßwasservorkommen sind tabu. Militärische Aktionen sind verboten. </p><p>Die Antarktis ist für die Wissenschaft der einzelnen Länder wie eine Torte aufgeteilt. Die Forscher werten Messdaten wie Tierpopulationen, Wetterdaten usw. aus. Sie müssen bei guter Gesundheit sein, eben mal wegen Zahnschmerzen auf den Kontinent fliegen ist schwierig.</p><p></p><p></p>Die <b>Seeelefanten</b> sind wohl die mächtigsten unter den Robben. Sie sind benannt durch ihre prominente elefantenartige Schnauze  die im Erwachsenenalter schon mal etwas herunter hängen kann. Sie haben keine äußerlichen Ohren, gehören also zu den Hundsrobben. Es ist eine Anpassung an ihren Lebensraum im Meer. Mit einem Gewicht von bis zu 4 Tonnen bspw. eines See-Elefanten-Bullen ist es schwer sich an Land fort zubewegen.<p></p><p></p><h3>Die Antarktis ist eine Gelegenheit die Natur in ihrer reinsten Form zu erleben. Wenn wir es nicht schaffen diesen Kontinent zu bewahren dann wird der Anstieg des globalen Meeresspiegels unaufhaltsam sein, die Klimaregulation bricht zusammen und der Lebensraum einer einzigartigen Tierwelt wird zerstört.</h3><p></p><br /><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/902421876a0e73ed1a7d8ad9fa070138_large.jpg" /><figcaption>Evita Perón Juan Perón</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/52bf7916f2089cda793631b1a2e09585_large.jpg" /><figcaption>La Casa Rosado</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/548e8fc876332b1a7a095d479a880366_large.jpg" /><figcaption>La Boca</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/72e1b0abea93e4235df71b3bf97720bb_large.jpg" /><figcaption>Ein Rettungsflugzeug</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/cc35c78972964a528dbd7b9361f9f542_large.jpg" /><figcaption>Tafeleisberge, die kleinen Punkte sind Pinguine</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/b5c7e0d0b15df921de3fccaca79f8693_large.jpg" /><figcaption>Hurtigruten FRAM</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/9143261e694d729f86aa78b9285a4372_large.jpg" /><figcaption>Mitarbeiter der argentinischen Forschungsstation</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/9bfedba0a067ff57fcbe9d4c52fb6664_large.jpg" /><figcaption>Der Koch der argentinischen Forschungsstation</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/75a6d8782f689e4989fe70ebd3400363_large.jpg" /><figcaption>Zügelpinguin</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/fischbachs-reisen/ein-kontinent-voller-hoffnung-die-antarktis</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/fischbachs-reisen/ein-kontinent-voller-hoffnung-die-antarktis</guid><category><![CDATA[buenosaires]]></category><category><![CDATA[antarktis]]></category><category><![CDATA[''argentinien]]></category><category><![CDATA[evitaperon]]></category><category><![CDATA[diegomaradona]]></category><category><![CDATA[island]]></category><category><![CDATA[elephantisland]]></category><category><![CDATA[feuerland]]></category><category><![CDATA[grytviken]]></category><category><![CDATA[katrinfischbach]]></category><category><![CDATA[vakantio]]></category><category><![CDATA[albatrosse]]></category><category><![CDATA[pinguine]]></category><category><![CDATA[walfänger]]></category><category><![CDATA[seeelefanten]]></category><dc:creator><![CDATA[Fischbach‘s Reisen]]></dc:creator><pubDate>Fri, 17 Apr 2026 12:53:00 GMT</pubDate><geo:lat>-61.13794459874153</geo:lat><geo:long>-55.178874047490694</geo:long></item><item><title><![CDATA[Antarktis!]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/8c076c860d9cabe6713bbdf068a4aea2_large.jpg" /><figcaption>Besuch auf der Brücke </figcaption></figure><br />Ich kann es noch immer nicht wirklich glauben, aber jetzt geht es für die nächsten 10 Tage auf das Expeditionsschiff M/S Expedition in Richtung Antarktis.<p>Ich beziehe eins der unteren Betten, da ich direkt in der ersten Bus gestiegen bin und somit recht früh im Zimmer war. Danach durften wir das Schiff erkunden, bevor es zum Sicherheitsbriefing ging. Alle machten sich mit den Schwimmwesten vertraut und sammelten sich für eine kurze Einweisung am jeweils zugewiesenen Rettungsboot. Während wir bereits durch den Beagle Kanal fuhren, ging es weiter mit dem allgemeinen Briefing, währenddessen zeigte sich bereits ein Buckelwal neben unserem Schiff, bevor danach alle im Restaurant zum Essen zusammen kamen. Nach dem Essen konnten sich alle ihre Parka abholen, im Anschluss ging es für mich dann auf das Oberdeck, um bis zur Dunkelheit die Aussicht zu genießen.</p><figure>                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/42902c3c391973673a352356b1b524e5_small.jpg" />                                                        <figcaption>By by Ushuaia </figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/e6d17cb6eb71edaa5b1963b6378c5c0c_small.jpg" />                                                        <figcaption>Übung</figcaption></figure>Der zweite Tag startete für mich um 8 Uhr mit einem ausgiebigen Frühstück. Die Wellen machten mir tatsächlich nichts aus, aber wir hatten auch Glück, das Wetter ist gut und das Meer ist sehr sehr ruhig, laut der Crew eine 1 von 10, trotzdem schaukelt es schon ganz schön und beim Treppensteigen muss man sich mit einer Hand festhalten und einige wurden trotz Tabletten seekrank. Danach folgten zwei interessante Präsentationen, an denen ich teilgenommen habe, bei der ersten ging es um die verschiedenen Vogelarten, welche wir hoffentlich zu sehen bekommen, bei der zweiten darum, wie man richtig fotografiert. Draußen auf dem Achterdeck ging es dann weiter, wo man am besten welche Tiere sehen kann, Vögel am Heck, Wale vorne auf den Aussichtsplattformen. Nach dem Mittagessen konnte ich dann die ersten Albatrosse und Pinguine beobachten. Da es bereits ziemlich kalt und windig war, habe ich dem Kapitän auf der Brücke einen Besuch abgestattet. Die Brücke ist übrigens fast immer und für jeden zugänglich, dort kann man sich Ferngläser nehmen und die Umgebung beobachten oder einfach Fragen stellen. Abends ging es weiter mit dem Briefing für den nächsten Tag und dem Abendessen, ein vier Gänge Menü, ich entschied mich für eine Nudelsuppe, Krabbenfleisch, Lachs auf Kartoffeln und ein Tiramisu, bevor es dann bis zum Sonnenuntergang nochmal an Deck ging.<figure>                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/121637998eb3f8108650bcefdf44fbd6_small.jpg" />                                                        <figcaption>Vogelbeobachtung </figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/8c076c860d9cabe6713bbdf068a4aea2_small.jpg" />                                                        <figcaption>Besuch auf der Brücke</figcaption></figure>Um halb 8 aufstehen ist mir etwas schwer gefallen, da man den Wellengang in der Nacht doch deutlich spürte. Etwa so wie Bananenschaukel fahren würde ich sagen, wobei bei hohen Wellen das ganze Schiff vibriert. Man merkt auch definitiv, dass man ein oder zwei cm in die Matratze gedrückt wird, trotzdem war es wohl nur ein Wellengang von 2 auf einer Skala bis 10. Nach dem Frühstück ging es weiter mit dem Programm und zwar zum Zodiac Meeting. Zodiacs sind die Boote, mit denen wir in den nächsten Tagen an Land gebracht werden oder zu den Gletschern, Walen, Pinguinen oder Eisbergen auf dem Wasser unterwegs sein werden. Danach mussten wir zum Bio-Screening. Alles, was wir auf das Festland mitnehmen wollten, musste gesäubert und abgesaugt werden, so dass wir keine fremden Organismen einschleppen. Danach gab es schon wieder Mittagessen, ich begnügte mich mit einem kleinen Salat. Bei so wenig Bewegung kann ich nicht alle 4 Stunden etwas essen. Danach war Zeit für den nächsten Vortrag, es ging um Pinguine, welche wir wahrscheinlich sehen werden, wie viel Abstand wir halten müssen und wie sich Pinguine uns gegenüber verhalten. Und zwar werden sie neugierig bzw. die Jungen auf der Suche nach Futter sein und sich deshalb uns nähern, ich bin gespannt. Als ich am Horizont das erste Mal etwas Weißes sah, dachte ich noch an Wolken, aber als diese sich langsam verzogen, wurde mir klar, dass wir fast da waren. Als dann der Himmel vollständig aufklarte, konnte ich meinen Augen nicht trauen, ich habe am Horizont nach ein paar Gletschern Ausschau gehalten, dabei konnte man über den Wolken bereits die 2800 Meter hohen Eisgipfel sehen, Gänsehaut, ich hatte vor Freude ein paar Tränen in den Augen und das wird nicht das letzte mal gewesen sein...<figure>                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/df1aceb17d2e3e882ac0295f240cb1e7_small.jpg" />                                                        <figcaption>Eisberg + Antarktis (2800m)</figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/fcaf2fbb7e28c5c17f039246973082f4_small.jpg" />                                                        <figcaption>Fast da (30km)</figcaption></figure><p>Da wir so gutes Wetter und eine so ruhige Drake Passage hatten, waren wir bereits 10 - 12 Stunden eher in der Antarktis und konnten heute schon unsere erste Aktivität durchführen. Den sogenannten “Polar Plunge”, dabei wird von außen mit einem Kran eine Plattform an das Boot gebracht, von der aus man dann ins Wasser springt. Meine Gruppe wurde natürlich als Erstes aufgerufen und so stand ich als Zweiter des gesamten Schiffes auf der Plattform. Zur Sicherheit wurde man über einen Gurt noch an einem Seil befestigt, bevor es unter dem Applaus von einigen Schaulustigen ohne nachzudenken mit einem Sprung in das 0,8°C kalte Wasser ging. </p><figure>                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/364b7aafb0a8cc3fb13d06288d9749eb_small.jpg" />                                                        </figure><p>Die ersten zwei Sekunden waren nicht schlimm, doch dann setzte sofort die eisige Kälte ein, meine Atmung fing an zu rasen und ich war froh, als ich nach 5 Sekunden wieder draußen war. Was für ein Erlebnis und das ganze auch noch in der verfickten Antarktis!!!</p><figure>                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/17b5225567eae8a24eec65396f0fdd91_small.jpg" />                                                        </figure><p>Das 100 Meter weiter ein 30 Meter hoher Eisberg vorbeigeschwommen ist, hatte ich gar nicht mitbekommen, der absolute Wahnsinn.</p>Zwischendurch ging es nochmal auf die Brücke, unzählige Wale durfte ich beobachten, dazu See Leoparden, Albatrosse, Pinguine. Beim Abendessen fuhren wir an Eisbergen vorbei, die so hoch waren, dass die Sonne dahinter verdeckt wurde und man nichts außer Eis sehen konnte.<figure>                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/dcfabd3af8fdf5481e058fd7289086e8_small.jpg" />                                                        <figcaption>Eisberg </figcaption></figure><p>Die Wale, welche zwischendurch aufgetaucht sind, sorgten lustigerweise fast für Tumulte. Ü-50 jährige werden scheinbar wieder zu Kindern, denn alle möchten so schnell wie möglich zum Fenster, um ein verwackeltes Foto oder schlecht herangezoomte Videos zu machen. Das man dabei andere anrempelt oder beim Essen stören könnte, egal, Hauptsache das Foto ist im Kasten. Wir an unserem Tisch fanden es lustig, zumal wir sowieso in der zweiten Reihe saßen, da die Fensterplätze weit vor dem Abendessen belegt sind, an sowas beteilige ich mich auch auf einer teuren Expedition nicht, zumal wir noch genug Wale zu sehen bekommen werden. Zum Sonnenuntergang ließen sich noch ein paar Wale blicken, wenn diese Giganten ausatmen, hört sich das ganz besonders an, einfach einmalig. Nach dem Abendessen ging es noch zum üblichen Briefing für den nächsten Tag, das Wetter sollte gut werden, kein Wind, keine hohen Wellen, also können wir noch weiter gen Süden fahren. Zudem sollten wir uns die nächsten Nächte keine Gedanken machen, wenn wir ein lautes Knacken, Knartschen oder Knallen hören, das ist lediglich Eis, welches gegen das Schiff stößt, ich bin gespannt :)</p><figure>                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/07fbcb2728472d746d697bc638e4bc9a_small.jpg" />                                                        <figcaption>Sonnenuntergang</figcaption></figure>Wir fuhren noch, also war kein Eisberg im Weg. Um 6 Uhr klingelte der Wecker, schließlich wollten wir uns den ersten Sonnenaufgang in der Antarktis nicht entgehen lassen. Und das war genau die richtige Entscheidung:<br /><figure>                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/837b94fcd9676411b25aa6babb69545c_small.jpg" />                                                        <figcaption></figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/befeda3d0178d4e5041bff7413c78831_small.jpg" />                                                        </figure>Es ging weiter, Schlag auf Schlag. Um 7 Uhr zum Frühstück und um 08:15 wurde die erste Gruppe in den sogenannten "Mudroom" gerufen. Ich war in der Gruppe "Albatrosse" und für uns ging es als erste los. Parka anziehen, Halstuch, Mütze, Handschuhe, zwei Paar Socken, lange Unterhose, Fleece Unterhose und darüber die Regenhose, dann die Stiefel anziehen und zu guter letzt die Schwimmweste anlegen. Dann ging es durch das Desinfektionsbecken zum Checkout (jeder musste sich mit seiner Karte von Bord an- und abmelden), bevor es dann über den Seitenausgang ins Zodiac ging. Mit Vollspeed durch die Antarktis, was ein Spaß. Nach kurzer Überfahrt ging es an Land und ca. 20 Minuten berghoch, vorbei an Eselspinguinen, einem Gletschergrab (eine Bucht, in der sich viele Gletscher sammeln, bis sie schmelzen), bis zum Aussichtspunkt.<figure>                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/6bc37c5ec7d7d011d04dffc082c9ac9c_small.jpg" />                                                        <figcaption>Gletschergrab </figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/95f0e514c0d853a0a47d5e6b5d23b15e_small.jpg" />                                                        <figcaption>Weg </figcaption></figure><p>Phänomenal, atemberaubend, fantastisch, dafür gibt es nicht viele Worte und die Bilder können das ganze nicht annähernd einfangen, Wahnsinn.</p><figure>                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/0ca589b98da7956bec8de376e7b0830a_small.jpg" />                                                        <figcaption>Viewpoint</figcaption></figure><p>Auf dem Weg zurück konnte ich mir noch die Pinguinkolonie aus der Nähe anschauen. Und die Pinguine sind sowas von niedlich, das könnte ich mir ja stundenlang anschauen. Neugierig watscheln sie auf einen zu, wollen Futter haben oder spielen mit den Stäben, die für uns als Wegbegrenzung im Vorfeld von unseren Guides aufgestellt wurden. Wie fotogen kann man bitteschön sein?</p><figure>                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/2d50fbd0765d278e2e3e399fa2962eb2_small.jpg" />                                                        <figcaption>Eselspinguin❤️</figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/b894021656c0d5d29a5c77fd2ebf2205_small.jpg" />                                                        <figcaption>❤️</figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/ab0d5349e44fddadc764c23ddc807d34_small.jpg" />                                                        <figcaption>Gletschergrab mit Pinguinen </figcaption></figure><p>Ich hätte die Pinguine noch Stundenlang beobachten können, aber es ging zurück auf unser Zodiac. Wir fuhren mit den kleinen Booten durch und über kleine Eisschollen und wurden dementsprechend etwas durchgeschüttelt, bevor vor uns hunderte Pinguine im Wasser auftauchten und mittendrin mehrere Buckelwale nach Futter suchten und das ganze in nur 30 bis 40 Meter Entfernung...</p><figure>                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/ee43eb454dd35670c057728ac825f486_small.jpg" />                                                        </figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/a7bb82ad492f0e9f078210bdb28c2109_small.jpg" />                                                        </figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/4866a759a6aa11ced3381ab05a45fc27_small.jpg" />                                                        <figcaption>Rückweg zum Schiff</figcaption></figure><p>So langsam wurde es trotz meiner dicken Kleidung kalt, also ging es zurück an Bord. Stiefel putzen, zurück durch das Desinfektionsbecken, jegliche Steine aus den Solen entfernen, wieder auf dem Schiff einloggen, die Kleidung zum trocknen aufhängen, die Stiefel auf Sauberkeit kontrollieren lassen, zurück an Deck gehen, die Aussicht genießen und danach weiter zum Mittagessen. Nach dem Mittagessen ging es durch den "Lemaire Channel", also wieder dick einpacken und an Deck gehen, um die Durchfahrt durch den wenige hundert Meter breiten Kanal zu beobachten. An beiden Seiten ragen fast einen Kilometer(!) hohe Felsen empor, von denen riesige Eisflächen ins Wasser ragen. Als ob das ganze für mich schon nicht surreal genug wäre, mussten wir riesigen Gletscher ausweichen. Man kann sich das ganze so vorstellen, als ob das Telekom-Hochhaus oder die Elbphilharmonie an einem vorbei treibt, ach ja, und zwischendurch enden riesige blaue Gletscher in dem Kanal. Auf Fotos ist das, wie gesagt leider nicht ansatzweise festzuhalten...</p><figure>                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/5dc641267d798cc611c2e8fc4da57a12_small.jpg" />                                                        <figcaption>Lemaire Channel </figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/66e4f470d88f4dc9058cfc90e3314b3c_small.jpg" />                                                        <figcaption>Gletscher im Lemaire Channel </figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/b7ea7c07c5edff785818bfc55bf9895c_small.jpg" />                                                        <figcaption>Ende des Lemaire Channels</figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/386431b7033fcd59a52afe7447c8da53_small.jpg" />                                                        <figcaption>Eisberge</figcaption></figure><p>Und dann war unser ganzes Schiff auf einmal in Aufruhr und an Deck, vor uns tauchte eine Gruppe Orcas auf, welche allerdings sofort abtauchen, unser Kapitän legte eine Vollbremsung ein und war kurz davor, das Schiff zu wenden, als wir leider feststellen mussten, dass die Orcas bereits hunderte Meter hinter uns waren und es viel zu lange gebraucht hätte um unser Schiff zu wenden. Ich hätte die Tiere nie im Leben erkannt, aber wir waren nah dran und uns bleiben ja noch ein paar Tage. Für einen Mittagsschlaf hatte ich übrigens keine Zeit, nach der Durchfahrt ging es zu den "Yalour Islands" zu unserer Nachmittags-Expedition und dem südlichsten Punkt meiner Reise (Koordination 65˚13.90 S; 64˚08.200 W). Passend dazu zeigte mir mein Handy heute "Halbzeit" an, die Hälfte meiner Reisezeit ist nun also vorbei und wie es der Zufall nunmal so will, am südlichsten Punkt meiner Reise geht es ab heute wieder Richtung Norden. Wieder musste ich mir alle Klamotten überziehen, die Schwimmweste überstreifen, durch das Desinfektionsbecken schreiten, mich ausloggen und ins Zodiac steigen. Es dauert gerade mal ca. 30 Sekunden, bis zwei neugierige Seelöwen vor einer Eisscholle auftauchten, keine 5 Minuten später konnten wir einen See-Elefanten und weitere Pinguine sehen. Nachdem wir wieder von etwas Eis ausgebremst wurden, tauchte ein neugieriger Zwergwal vor uns auf und das ganze nicht mal 5 Meter neben unserem Boot, Wahnsinn.</p><p>                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/80dbc88ce66d66c2b2fae189a9b6ee6b_small.jpg" />                                                        </p><figure>                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/e761fc24dc239215a1685924d3e89783_small.jpg" />                                                        </figure><p>Dann ging es nochmal eine Stunde an Land und ich konnte etwas die Ruhe genießen und den Pinguinen beim Gefiederwechsel zuschauen, was sich interessant anhört, ist es mitnichten. Die Pinguine stehen ca. 2 Wochen lang an einem einzigen Ort und warten darauf, dass die neuen Federn endlich soweit wasserdicht sind, dass sie wieder ins Wasser auf Nahrungssuche gehen können. Das einzige, was zwischendurch passiert, ist, dass die Pinguine sich zwischendurch nach vorne beugen und einigermaßen weit im Strahl nach hinten scheißen. Daher, immer Abstand halten, vor allem wenn der Pinguin mit dem Rücken zu einem steht. Zurück auf dem Schiff folgte das tägliche Briefing, während des Abendessens zogen ein paar Wale, Seelöwen und riesige Eisberge an unserem Fenster vorbei, nichts, was wir noch nicht gesehen hätten...</p><figure>                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/5f753a403d491ac50f72783eda828712_small.jpg" />                                                        </figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/1e09f00cd462cffe6c6abd33b7ee9dcb_small.jpg" />                                                        <figcaption>Adeliepinguin</figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/99d661bdda0ad00f722510fa85ebeead_small.jpg" />                                                        <figcaption>Adeliepinguin</figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/22eeecf4c4f646c40c8424af92f324ac_small.jpg" />                                                        <figcaption>Zodiac </figcaption></figure><p>Gleiches Prozedere wie am ersten Tag, es ging per Zodiac Richtung “Cuverville Island” eine Pinguinkolonie, welche vom Weltall aus zu sehen ist. Tausend Pinguine laufen hier durch die Gegend und warten darauf, ihr Wintergefieder zu verlieren, bevor sie wieder auf Nahrungssuche ins Wasser können. Ich kann mich daran einfach nicht satt sehen, wie die kleinen Pinguine durch den Matsch watscheln, der Sound dazu ist genauso süß. 😍</p><p>Die Fahrt mit dem Zodiac war nicht weniger aufregend, bereits den ganzen Morgen hatten wir mehrere Wale um uns herum, den ganzen Morgen verbrachte ich dementsprechend schon auf Deck. Im Zodiac konnte man sich gar nicht so schnell umschauen. Überall um einen herum hörte man das Ausatmen der Wale, am Horizont sah man den Wassernebel, der entsteht, wenn die Wale ausatmen. Und dann tauchten mehrere Wale keine 10 Meter von unserem Boot entfernt auf, durch das kristallklare Wasser konnte man die Flossen und Muster genau erkennen, wow, Gänsehaut über mehrere Minuten. 😍</p><figure>                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/3299fab47dda298750b2e28f6e5e0274_small.jpg" />                                                        <figcaption>Vorbereitungen</figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/cffef4f28122f4d015ab2afe5e74c5b5_small.jpg" />                                                        <figcaption>Wow </figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/de2d5efcb07169b6449161af163a8d35_small.jpg" />                                                        <figcaption>💔</figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/1b0bcd43a79393b59762e9ebfc3e19a0_small.jpg" />                                                        <figcaption>❤️</figcaption></figure><p>Auf dem Rückweg sehen wir dann noch einen riesigen Seeleopard auf einer Eisscholle schlafen.</p><figure>                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/98dcbc96251f9b89035b2f3b0b967ac5_small.jpg" />                                                        <br /></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/2e67a456a349d358c734f6be5a6c7b0c_small.jpg" />                                                        <figcaption>Seeleopard </figcaption></figure><p>Stiefel waschen, Klamotten trocknen, Mittagessen, und wieder zurück ins Boot, zum Ausruhen blieb wirklich keine Zeit. Es ging Richtung "Nico Harbour" zu einem riesigen, wirklich riesigen Gletscher. Zuerst mussten unsere Zodiac Fahrer einen Weg durch das Packeis finden, für uns alle an Bord sah es nahezu unmöglich aus, alle hatten daher schon mit einem Nachmittag an Bord gerechnet. Doch nicht so unsere Crew, es dauerte zwar einige Zeit, die kleinen Schlauchboote durch das Eis zu manövrieren, aber es hat geklappt und dann ging es auch schon los. Unten versuchten Pinguine vom Wasser aus auf einen kleinen Eisberg zu springen, die meisten haben kläglich versagt, es sah so lustig aus, ich hatte meinen Spaß. Oben angekommen, hatten wir einen unglaublichen Blick auf den Gletscher, da auch unser Weg auf einem Nebenarm des Gletschers verlief, duften wir unter keinen Umständen den Weg verlassen, um nicht in vom Schnee verdeckte Spalten zu stürzen. Das Knacken der Gletscher und das Abbrechen von Eis hört sich gigantisch an und werde ich wohl nie mehr vergessen, ein weiterer Gänsehaut-Moment. Auf dem Weg zurück konnte ich noch eine Pinguinjagd beobachten. Die Jungen wollen noch immer gefüttert werden, aber irgendwann ist es auch mal gut und die Eltern verweigern eine weitere Fütterung. Da die Jungen aber mittlerweile so groß sind, jagen sie ihre Eltern bis zum Wasser wo diese dann hin verschwinden. Dann muss unser Schiff noch den Weg aus dem Packeis finden, Eisberge krachen ans Schiff, das ganze Schiff vibriert, es entstehen unglaubliche Geräusche, ein Knacken, Knarzen und Knirschen, wieder ein Gänsehautmoment, man ist hier draußen so klein. Ich kann meine Gedanken kaum sammeln und muss vor Freude kurz mal in meine Kabine und heulen 😭</p><figure>                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/3ca26e4ebffbb609b06f1edb32de0e9e_small.jpg" />                                                        <figcaption>...</figcaption></figure><p><br /></p><figure>                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/cecb1d3537142d77d9f74fd22e15a2e6_small.jpg" />                                                        </figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/a111778e25493d0d6b2975743c95b93a_small.jpg" />                                                        </figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/761f8da1f53d9141afd1c4a434705e9d_small.jpg" />                                                        <figcaption>Zodiac </figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/a1a26ae2c5917f6206066631828e908f_small.jpg" />                                                        <figcaption>Zurück zum Boot </figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/61935e5daffe60b82ce7ffc7e599b2be_small.jpg" />                                                        <figcaption>Putzen & desinfizieren </figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/fe892c1a2f940a97af3441a4770e962b_small.jpg" />                                                        <figcaption>Packeis</figcaption></figure>Wie jeden Tag zum Briefing und "recap", dann zum Abendessen, bevor ich an einem kleinen Quiz (wahr oder gelogen) teilgenommen hatte, bevor es um 21:30 ins Bett ging. Unser Schiff fährt heute im "Ship Blackout", was bedeutet, dass wir alle Fenster verdunkeln und kein Licht nach außen dringen soll. Wir fuhren in ein Gebiet, in dem viele Vögel unseren Weg kreuzen und nicht von unserem Licht irritiert werden sollen. Zudem sollen Unfälle vermieden werden, denn jeden Morgen geht ein Crewmitglied über das Schiff, sammelt die Vögel ein, päppelt sie wieder auf und entlässt sie später wieder in die Freiheit.<figure>                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/9dcadb8da4c2cf9ecf04383095eeef36_small.jpg" />                                                        <figcaption>Ship blackout</figcaption></figure>Um 07:15 Uhr ging es wie gewohnt zum Frühstück, eine Stunde später saß ich bereits im Zodiac. Endlich etwas Antarktis Feeling. Der Wind frischte auf, die Wellen waren etwas höher und so wurden wir alle das erste Mal etwas nass, aber da geht hoffentlich noch mehr. Denn bis jetzt hatten wir viel Glück mit dem Wetter, wenig Wind und sogar zwei Tage Sonne, was wohl wirklich selten hier unten ist. Da ich wieder in der ersten Gruppe war, bin ich direkt hoch zum Aussichtspunkt, um ca. 15 Minuten vollkommene Ruhe zu genießen, was eine Wohltat war. Auf dem Rückweg nach der kleinen Wanderung konnte ich noch ein paar "chinstrap" Pinguine ablichten. Wie süß kann man sein? 😍<figure>                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/d677ee5705753b83cc7cf8646cb38b55_small.jpg" />                                                        <figcaption>❤️</figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/589b531d184142186a95211771042246_small.jpg" />                                                        <figcaption>❤️</figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/57b9c6f01a3d0d952fbb17cac5e7216a_small.jpg" />                                                        <figcaption>Antarktis </figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/20ce869b0927fabdf471023951120c7e_small.jpg" />                                                        <figcaption>Storm </figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/e834bfb1b57fc1d656243f6142b2f777_small.jpg" />                                                        <figcaption>Zügelpinguin (chinstrap)</figcaption></figure>Wirklich nervig, ohne es böse zu meinen, sind Amerikaner und Ü60 Personen, die jedes Tier lautstark kommentieren müssen. Wow, amazing, ohhh a tail, look at that, beautiful, einfach mal die Schnauze halten ist für manche echt schwer. Zudem wollte ich wirklich nicht wissen, wo Peter aus Washington schon überall Wale gesehen hatte, dass Oma aus Oklahoma ja auch schon wirklich alles mehrmals gesehen hatte, interessierte mich auch herzlich wenig. Ach und dann gab es noch Rich, der eigentlich mehr wusste als unsere Expeditionsleiter. Beim Abendessen saßen immer die gleichen Leute am Fenster, während sich alle anstellten und dann zu einem der Plätze gingen, rennen die üblichen Experten erst mal zu den besten Plätzen, falten die Servietten auseinander und legen ihre Telefone auf den Platz. Naja, wer es braucht. Gott sei Dank kann man den Leuten ja aus dem Weg gehen, mich ärgert sowas Null, es belustigt mich einfach nur und ich habe meinen Spaß.<br />Für unsere Nachmittags-Expedition fuhren wir in Richtung Davis Island, eine bislang unerforschte Insel. Unsere Crew ließ ein Zodiac zu Wasser und fuhr vor unserem Schiff mit einem Sonar und übermittelte die Wassertiefe der Umgebung zum Schiff. Für uns ging es dann auf eine 90 minütige Zodiac Tour auf die Rückseite der Insel, die Chance, dass dort tatsächlich noch nie jemand gewesen ist steht recht hoch, da die Wassertiefe nicht tief genug für große Schiffe ist und die Gegend noch nicht kartografiert wurde. Eigentlich unglaublich, aber wir sind auf einer Expedition und nicht auf einer Kreuzfahrt... <p>Wir fuhren an 100 Meter hohen Eisbergen vorbei, sahen zwei Seeleoparden aus nächster Nähe und Buckelwale so nah, dass man sie fast anfassen konnte. 😍 Am Abend gab es noch eine Geschichtsstunde über die Entdeckung der Antarktis, bevor ich müde um halb 10 ins Bett gefallen bin. </p><figure>                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/d8117bb90747019afc5b150aae6627a4_small.jpg" />                                                        <figcaption>Seeleopard </figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/8334d9692ca9387d85fbf79fbb1519a0_small.jpg" />                                                        <figcaption>Eisberge </figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/c21a014c26ce3dac81ab2cd949013eea_small.jpg" />                                                <figcaption></figcaption></figure>Wie üblich ging es um 7 Uhr zum Frühstück und danach in eins der Zodiacs, um den "President Head" auf den südlichen Shetland Inseln zu erkunden. Dort gibt es eine große Kolonie Seelefanten. Wahnsinn, was für Kolosse, die bis zu 4000 Kilogramm schwer werden. Die Geräusche sind wirklich lustig, aber nicht zu beschreiben, genau wie der etwas gewöhnungsbedürftige Geruch. Die See war heute deutlich rauer und wir wurden ziemlich nass, aber immer noch ziemlich ruhig für antarktische Verhältnisse.<figure>                                                                                                                                                                                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/b1541b75c5953351d33520ba9dbc6e7c_small.jpg" />                                                <figcaption>Seeelefanten </figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/a41d9e1bd469d9150699c520ae76100f_small.jpg" />                                                <figcaption>Seeelefanten </figcaption></figure><p>Nach dem Mittag ging es zu unserer letzten Landung zur ehemaligen Walfangstation der "Whalers Bay", hier wurden noch bis 1932 Wale gefangen und zu Öl verarbeitet. Danach wurde die Station als Forschungsstation genutzt, ehe sie 1967 aufgrund eines Vulkanausbruches evakuiert werden musste. Die Caldera des Vulkans ist vor über 3000 Jahren eingestürzt, so dass man mit dem Schiff ins Innere des Vulkans fahren kann und vor starken Winden von allen Seiten geschützt ist. Es ging noch ein letztes Mal zurück, ein letztes Mal Stiefel waschen, desinfizieren, die Hose und den Parka zum Trocknen aufhängen, etwas wehmütig bin ich schon, aber auch dieses Abenteuer muss irgendwann zu Ende gehen. </p><figure>                                                                                                                                                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/fd729118025a82547bd526b1fa2dde1b_small.jpg" />                                        <figcaption>Ölbehälter </figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/347a36c28840707fa508fc03f39f4ba8_small.jpg" />                                        <figcaption></figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/db251263bf567bc6eb7de4e57f656220_small.jpg" />                                        <figcaption>Kohlebunker </figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/7450fd82876d4a3514861fd68a4d7a12_small.jpg" />                                        <figcaption>Whaler's Bay </figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/b1e3d1b5e92390f7e7844a201d1690cc_small.jpg" />                                        <figcaption>Mudroom </figcaption></figure><p>Abends ging es noch an die Bar, wo die "Monkey Eating Eagles" aufgetreten sind, eine Band bestehend aus allen Teilen der Besatzung, vom Maschinisten, Housekeeping bis zum Koch, waren alle dabei. Das ganze Expeditionsteam, die Kapitänin und viele Crewmitglieder waren ebenfalls dabei, inklusive einer Polonaise über das Deck und dem Rausschmeißer-Song "Summer of 69" war alles dabei, ein netter Abschluss!</p><figure>                                                                                                                                                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/e265a60b3e37317e7d2cbdb943193583_small.jpg" />                                        <figcaption>Monkey eating Eagles</figcaption></figure>Die Drake Passage war erneut sehr ruhig, eine 2 von 10, trotzdem hatte es wieder einige erwischt, die richtig seekrank wurden und die nächsten 2 Tage in ihren Kabinen verbrachten. Ich will mir gar nicht vorstellen, wie sich hier ein richtiger Sturm anfühlt. Denn auf 10% der Überfahrten ist das Wetter so schlecht, dass es drei Tage lang nur Obst und Sandwiches in den Kabinen gibt, da alles andere unmöglich und viel zu gefährlich wäre. Ansonsten muss man wie wir einfach Glück haben :)<p>Da es mir gut geht, schaue ich mir die Vorträge und Filme über nachhaltiges Reisen an, in denen eindrücklich gezeigt wurde, warum ich wahrscheinlich an keiner "normalen" Kreuzfahrt teilnehmen werde (Filmtipp: The last tourist film).</p><p>Wie viele von meinen 5 Büchern, die ich dabei habe und 20 Podcastfolgen die ich herunterladen habe, habe ich bis jetzt wohl gelesen/gehört? Genau 0!</p><p>Am letzten Abend gab es noch ein Quiz, in dem wir Fragen zu den verschiedenen Vorträgen beantworten mussten, dazu durfte sowohl die Bücherei als auch alle Aushänge auf dem Schiff benutzt werden, gewonnen haben wir nicht, aber ganz gut geschlagen hatten wir uns schon. Danach verabschiedete sich noch die gesamte Crew mit einem kleinen Ständchen bei uns, ich wurde doch etwas wehmütig und musste eine kleine Träne verdrücken, ich wäre gerne noch ein paar Tage länger geblieben, aber so endet das Abenteuer und es geht weiter nordwärts!</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/42902c3c391973673a352356b1b524e5_large.jpg" /><figcaption>By by Ushuaia </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/e6d17cb6eb71edaa5b1963b6378c5c0c_large.jpg" /><figcaption>Übung </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/121637998eb3f8108650bcefdf44fbd6_large.jpg" /><figcaption>Vogelbeobachtung </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/8c076c860d9cabe6713bbdf068a4aea2_large.jpg" /><figcaption>Besuch auf der Brücke </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/df1aceb17d2e3e882ac0295f240cb1e7_large.jpg" /><figcaption>Eisberg + Antarktis (2800m)</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/fcaf2fbb7e28c5c17f039246973082f4_large.jpg" /><figcaption>Fast da (30km)</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/364b7aafb0a8cc3fb13d06288d9749eb_large.jpg" /><figcaption>Antarktis!</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/17b5225567eae8a24eec65396f0fdd91_large.jpg" /><figcaption>Antarktis!</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/dcfabd3af8fdf5481e058fd7289086e8_large.jpg" /><figcaption>Eisberg </figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/su-di-du-lich/antarktis</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/su-di-du-lich/antarktis</guid><dc:creator><![CDATA[Auf Schlür]]></dc:creator><pubDate>Sun, 30 Mar 2025 02:52:00 GMT</pubDate><geo:lat>-65.233333</geo:lat><geo:long>-64.166667</geo:long></item><item><title><![CDATA[Antarktische Halbinsel / Antarctic Peninsula]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/e580b8ac5479462290b6b3bc13fb5763_large.jpg" /><figcaption>Paradise Bay</figcaption></figure><p>Erst am 15.Tag unseres Trips (wenn wir mal den Weddellmeerbesuch nicht mitzählen) kommen wir nun tatsächlich einmal an die Antarktische Halbinsel. </p><p>Zunächst wurden wir zwei Tage lang mit gutem Wetter bedient und bekamen einige Gelegenheiten zum Fotographieren. Paradise Bay (eine Zodiak-Fahrt) und der Lemaire-Kanal (Durchfahrt hin und wieder zurück) waren die Highlights des ersten Tages. Abends fuhren wir noch in den Neumayer-Kanal, dort wurde aber festgestellt, daß die erste Aktivität des zweiten Tages nicht möglich sein würde. Der Plan B dafür - eine Anlandung auf Danco Island mit Eselspinguinkolonie und wunderschönem Blick auf den Errera-Kanal - war aber möglicherweise sogar die schönere Option. </p><p>Danach ging es in den Neko-Harbour hinein, und hier betreten wir dann auch antarktisches Festland. </p><p>Tag 3 fällt hingegen etwas aus der Reihe - Nebel und Schneefall lassen nur eine reduzierte Zodiak-Fahrt an den Melchior-Inseln zu, aber hier war sowieso nur noch der Vormittag eingeplant. Danach treten wir die berühmt-berüchtigte Drake-Passage - und damit die Rückfahrt nach Argentinien/Feuerland - an.</p><p>**********************************************************************</p><p>If we do not count the Weddell Sea day into it, it took us 15 days to come to Antarctica / to reach the Antarctic Peninsula. And also, only 2.5 days are planned to be here. </p><p>However, the first two days, the weather was with us, and we had plenty of chances to use our cameras. On day one, we had a zodiac cruise in Paradise Bay and passed the Lemaire Channel in both directions. In the evening - in Neumayer Channel - we recognized, that the morning program for day 2 would not be possible, so plans had been changed, and on the next morning we did land on Danco Island, with a Gentoo penguin colony and wonderful views along the Errera Channel. Most likely, this plan B was better than plan A … </p><p>Later on the second day, we cruised into Neko Harbour, where we have again a landing, now on antarctic mainland. Again, we find a nice Gentoo penguin colony and great views into the bay and on the nearby glaciers.<br /></p><p>Day 3, the wheather showed a different side. In fog and snow we did a zodiac cruise but did not see that much. After this, Antarctica was over. We started our engines and headed into the infamous Drake Passage, on our way back to Argentina / Tierra de Fuego</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/b9e1c1046b1e8404af5082f67b84e6aa_large.jpg" /><figcaption>Gerlache Strait</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/247c76abf2c8a91b839ab334ab25db35_large.jpg" /><figcaption>Gerlache Strait</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/3be7f84406196e68536beb72f79b4bec_large.jpg" /><figcaption>Paradise Bay - Argentinische Forschungsstation / Argentinian Station</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/f1a7900bc8a7e67fda154b87401f233e_large.jpg" /><figcaption>Paradise Bay</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/17009136735dab37b7e24049a1d7eb37_large.jpg" /><figcaption>Paradise Bay</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/e7840d96abddb092654b93129c427bf1_large.jpg" /><figcaption>Paradise Bay - Buckelwal / Humpback whale</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/1f1833a8d50f0d4fee2571249a1733fc_large.jpg" /><figcaption>Paradise Bay</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/40df77c68c91f6f1b29a0bab824a7fdb_large.jpg" /><figcaption>Paradise Bay</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/13fb70b54551f482eead58c79c963a96_large.jpg" /><figcaption>Gerlache Strait</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/m-und-m-international/antarktische-halbinsel-antarctic-peninsula</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/m-und-m-international/antarktische-halbinsel-antarctic-peninsula</guid><dc:creator><![CDATA[M und M International]]></dc:creator><pubDate>Wed, 08 Jan 2025 13:14:00 GMT</pubDate><geo:lat>-64.7359347</geo:lat><geo:long>-62.59548509999999</geo:long></item><item><title><![CDATA[Weddellmeer / Weddell Sea]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/0863c2a4e0d6d7cc7497708a9d67efe1_large.jpg" /><figcaption>Erster Blick zum Antarktischen Festland / First view on Antarctic mainland</figcaption></figure><p>Von Barrientos Island auf den South Shetlands machten wir dann einen Abstecher ins Weddellmeer. Die Annahme war ganz offensichtlich, kurz nach der Passage des Antarktis-Kanals auf Packeis zu treffen, welches mit Robben und Pinguinen hätte geschmückt sein sollen. Mmh, leider war erst einmal - bis auf ein kleines und ganz lockeres und fast ganz ungeschmücktes Feldchen kein Packeis zu entdecken. Der teilweise in Sturmstärke blasende Wind machte dabei das Erreichen von diversen Ausweichzielen unmöglich, eine Landung an einer Adelie-Pinguin-Kolonie scheiterte an zu viel Eisbergen an der Landungsstelle.</p><p>So fahren wir etwas ziellos hin und her und sehen dabei Adelie-Pinguine, ein paar Robben sowie eine Orca-Gruppe.</p><p>In der nächsten Nacht - der ersten mit signifkantem Seegang und Windstärken bis 11bft - fahren wir zurück zu den Südshetlandinseln und besuchen hier Deception Island - eine Vulkan-Kaldera, die eine gut geschütze Bucht enthält . Hier gibt es ein paar Wandermöglichkeiten und eine alte Walfängerstation. Ein paar Pinguine gibt es auch, und wir sehen einen (verletzten) Seeleoparden, Weddell-Robben, Krabbenbeißer-Robben und 2 Seeelefanten</p><p>**********************************************************************</p><p>After Barrientos Island, we did a sidetrip into the Weddell Sea. The plan was (obviously) to find some sea ice with some seals and penguins on it, however, there was just a lot of icebergs, but no sea ice. Alternate targets could not be reached due to strong winds, and a landing on an Adelie penguin colony did fail due to too much icebergs at the landing site.</p><p>So, finally, we sailed around with no true destination, but at least we see Adelie penguins, some seals and a pod of killer whales.</p><p>In the following night - the first with significant waves and gusts up to 11 bft - we sailed back to the South Shetland Islands, we visited now Deception Island. Deception Island is a sunken volcano, and its caldera offers a natural shelter for ships. So, here is an old whaler station, but as well a possibility to do some hikes. We saw here some penguins, an (injured) Leopard seal, Weddell seals, Crabeater seals and Elephant seals.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/93919f68ae89ec0e0ef07a1dc91541f5_large.jpg" /><figcaption>Adelie-Pinguine / Adelie penguins</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/bc66f57d9df39600d698686408c9fff3_large.jpg" /><figcaption>(Loses) Packeis / Weak sea ice</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/c5adb8fdf9dc046ee5287c237eb04804_large.jpg" /><figcaption>Weddell-Robbe / Weddell seal</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/09ac16739b81749f029c59a61d93153d_large.jpg" /><figcaption>Adelie-Pinguin / Adelie penguin</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/225907b802fbece0cb07e2b7780d8007_large.jpg" /><figcaption>Wasserfälle / Waterfalls</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/95c951d29da32ab3101a7d0ecc9b2a8f_large.jpg" /><figcaption>Adelie-Pinguine / Adelie penguins</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/26445229458fd1ae8b5ffc227c12866c_large.jpg" /><figcaption>Adeliepinguin-Kolonie / Adelie penguin colony</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/699961a2908e7c87d5095ca1ca1644a9_large.jpg" /><figcaption>Eis / Ice</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/32a0f90aba7c1b1f0d5feb35d42e5050_large.jpg" /><figcaption>Krabbenbeißer-Robbe / Crabeater seal</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/m-und-m-international/weddellmeer-weddell-sea</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/m-und-m-international/weddellmeer-weddell-sea</guid><dc:creator><![CDATA[M und M International]]></dc:creator><pubDate>Mon, 06 Jan 2025 11:07:00 GMT</pubDate><geo:lat>-63.74081579894695</geo:lat><geo:long>-57.32835941933184</geo:long></item><item><title><![CDATA[Südshetland-Inseln / South Shetland Islands]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/698a0a59f483231e0e0e5919856ebcf2_large.jpg" /><figcaption>Eisberg A23a / Iceberg A23a</figcaption></figure><p>Nach Südgeorgien geht es nun an die Antarktische Halbinsel, die ersten Stops sind an den vorgelagerten Südshetland-Inseln. Dazu heißt es erst einmal, ca. 700 Seemeilen (1300km) zu fahren, wofür wir ungefähr 2,5Tage brauchten. Unterwegs begegneten wir (der Kapitän wird wohl nachgeholfen haben) dem derzeit größten Eisberg der Welt, dem A23a. Der ist in etwa so groß wie Mallorca, aber logischerweise läßt sich das optisch nicht erfassen. Aber es war trotzdem eine nette Begegnung. Ansonsten gab es ein paar kleinere Eisberge unterwegs, und viel Wasser.</p><p>Die erste Aktivität auf den Südshetlandinselns war eine Zodiac-Tour an "Point Wilde", einer Bucht von Elephant Island. Hier gab es eine Geschichte rund um eine Expedition von Ernest Shackleton, aber uns interessieren mal wieder die Pinguine viel mehr. Auf beiden Seiten der Bucht gibt es Zügelpinguin-Kolonien und dazwischen einen schönen Gletscher, der während unserer Zodiac-Fahrt auch einmal ganz ordentlich kalbt (natürlich verpassen unsere Aufnahmegeräte das Schauspiel, aber immerhin haben wir noch etwas davon gesehen).</p><p>Auf der Weiterfahrt Richtung Barrientos Island kommen wir in eine große Ansammlung fressender Buckel- und Finnwale, die sich dem Boot bis auf einstellige Meterzahlen nähern - ein tolles Schauspiel.</p><p>An Barrientos Island haben wir eine Anlandung, bei der wir zwischen Brutgruppen von Zügel- und von Eselspinguinen spazieren gehen dürfen. Einige Pinguine sind am brüten, manche haben auch bereits ein oder zwei Küken. Und es ist ein beständiges Kommen und Gehen, die Einhaltung von 5m Abstand ist leider nicht immer möglich. Aber immerhin treten wir auf keinen Pinguin drauf ...</p><p>**********************************************************************</p><p>From South Georgia we head now to the Antarctic Peninsula, where we have our first stops at the South Shetland Islands. To reach these, we have to make 700 nautical miles (about 1300km), which takes us 2.5 days. There was not much to see on these 2.5days, but we pass A23a (the currently largest iceberg of the world, about the size of Mallorca) and some smaller icebergs. Beside this, there was just lots of water …</p><p>Our first activity on the South Shetland Islands was a zodiac cruise at "Point Wilde", a bay on Elephant Island. There is a historical story with this Point which played a role in one of Ernest Shackletons voyages, but we are more interested in the Chinstrap penguins here. There are colonies on both sides of the bay, and a nice galcier in the middle, which calves a significant piece while we are on the water, but - of course - our cameras did not catch this.</p><p>Later, when we went on towards Barrientos Island, we came into a big whale feeding sessions, with 20 or more Humpback and Fin whales, coming to our boat closer than 10m. What a wonderful showcase ...</p><p>At Barrientos Island, we have a landing activity. We can walk along Chinstrap and Gentoo penguin breeding groups. Some Penguins are breeding, other have already one or two chicks. And there is a lot of movement in the colonies, going in and out of water, collecting stones, disturbing the neighbours … it is not always possible to keep the distance of 5m. Well, at least we manage not to stand on a penguin ...</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/f186376bb578ee9239ed6c25ecb0a667_large.jpg" /><figcaption>Eisberg A23a / Iceberg A23a</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/83da77ab4b73cc32d35ce86c5f9a8f6a_large.jpg" /><figcaption>Eisberg A23a / Iceberg A23a</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/5e143626267363fca83b0f410edf4ef2_large.jpg" /><figcaption>Kapsturmvogel / Cape petrel</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/02d2c3cfbbf6c923b5706c454e99a1c1_large.jpg" /><figcaption>Zügelpinguine auf Eisberg / Chinstrap penguins on iceberg</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/dd14aab51b71d62a8141e20801903929_large.jpg" /><figcaption>Eisberg / Iceberg</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/1ba61a6bfe90fa845960003348e48bae_large.jpg" /><figcaption>Eisberg / Iceberg </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/df8027a314708a96f4bc62866daac769_large.jpg" /><figcaption>Silbersturmvögel / Silver petrels</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/8a04750f2e1a2864bf1ba772d51c84c9_large.jpg" /><figcaption>Elephant Island</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/90ce3826c606c0c4d7ec24415e11e1a9_large.jpg" /><figcaption>Zügelpinguine / Chinstrap penguins</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/m-und-m-international/suedshetland-inseln-south-shetland-islands</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/m-und-m-international/suedshetland-inseln-south-shetland-islands</guid><dc:creator><![CDATA[M und M International]]></dc:creator><pubDate>Fri, 03 Jan 2025 13:40:00 GMT</pubDate><geo:lat>-61.1125817</geo:lat><geo:long>-55.14022319999999</geo:long></item><item><title><![CDATA[Tag 65 bis 70 Antarktis]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/15f193d45564998c1d694c5ba8e6cdd1_large.jpg" /><figcaption>Tag 65 bis 70 Antarktis</figcaption></figure><h3>Tag 65 Kap Hoorn</h3><p>Heute stand unser erstes " Scenic Cruising " wie es so schön in den Kreuzfahrtunterlagen genannt wurde an. Wir sollten morgens an Kap Hoorn vorbeifahren. Angesetzt war ca 7.00. Unsere Idee war es für die Antarktistage immer ca eine Stunde vor der angesetzten Uhrzeit draußen zu sein, um gut sehen zu können und nichts zu verpassen. Wir waren aber echt kaputt und kamen nicht so recht aus dem Bett. Trotz allem zeigte ein Blick aus unserem Fenster: nichts als Wasser. Und auch als wir gegen 7.00 draußen waren: Wasser. Hinterher ( gegen Mittag, wir haben schon echt überlegt ob wir zu doof waren Kap Hoorn zu sehen) kam eine Durchsage vom Kapitän. Dicht an Kap Hoorn darf man nur vorbeifahren, wenn man einen entsprechend ausgebildeten Lotsen aus Chile an Bord hat. Dieser hätte nachts um 3.00 zusteigen sollen und das ist leider nicht passiert.... also kein Kap Hoorn in Sichtweise. </p><p>Ansonsten verbrachten wir den Tag wie jeden Seetag mit Sport, Pool ( aber nur Whirlpool, aus den normalen Pools war das Wasser aufgrund der Fahrt durch die Antarkis abgelassen) und Essen. Außerdem haben wir Bingo gespielt, weil Freddy die Bingolose bei Deal or no Deal gewonnen hatte. Hier waren wir leider nicht erfolgreich. </p><h3>Tag 66 Antarktis</h3><p>Heute sollte es losgehen, der erste Tag in der Antarktis. Vor ein paar Tagen hatten wir einen extra Plan für die Antarktis bekommen, auf dem zu sehen war, wann wir an welchen Punkten vorbeikommen sollten. Für den ersten Tag war die Vorbeifahrt am größten Eisberg der Welt A23a geplant. Da dies erst gegen 10.00 geplant war, gingen wir vormittags unser fast schon Routine auf dem Schiff nach. Gegen 15.00 gingen wir dann raus. Mit dem Wetter hatten wir am ersten Tag leider nicht so Glück. Es war sehr windig und neblig, sodass aus den minus ein Grad schnell gefühlte minus 10 wurden. Der riesige Eisberg versteckte sich im Nebel, aber wir konnten dann doch den einen oder anderen Blick erhaschen, wenn der Nebel sich lichtete. Wir blieben die ganze Zeit draußen und hielten dem Wetter stand um nichts zu verpassen. Die Ausmaße waren wirklich einfach gigantisch. A23a ist vor einiger Zeit von der Antarktis abgetrieben worden und nun auf dem Weg in wärmere Gewässer, was auch bedeutet, dass er leider schmilzt. </p><p>Danach ging es für uns zum Aufwärmen zum frühen Abendessen, da für 18.00 das nächste Highlight mit Elephant Island angesagt war. Wir wollten wieder auf unseren Posten draußen vorne auf dem Sonnendeck zurückkehren, doch das war nicht möglich. Der Wind hatte weiter zugenommen und so wurde der vordere Bereich für alle gesperrt. Trotz allem hatten wir von der Mitte des Schiffe tolle Ausblicke auf Elephant Island und die folgende Inseln. Was ich nicht gedacht hätte : das Festland der Antarktis ist felsig, besteht aus schwarzen Berglandschaften. Diese Landschaften sind mit Schnee und Eis überzogen. 99.6 % der Antarktis sind von Schnee bedeckt. Im Inneren der Antarktis herrscht eine Eiswüste. Das heißt es ist trocken wie in normalen Wüsten, da es kaum Niederschlag ( in Form von Schnee oder Regen) gibt. </p><p>Völlig durchgefroren gingen wir nach diesem ersten Tag früh schlafen.</p><h3>Tag 67 Antarktis</h3><p>Heute hieß es früh aufstehen. Das erste Highlight des Tages war für 6.00 morgens angekündigt, die Admiral Bay. Warm eingepackt holten wir uns ein kleines Frühstück an der Snack Bar und gingen dann raus. Der Wind hatte nachgelassen und das Wetter aufgeklart. Wir konnten also unseren Posten vorne auf dem Sonnendeck beziehen. Viele andere hatten natürlich die gleiche Idee. Meistens waren die anderen sehr angenehm, aber es gab auch super viele nervige Menschen. Wir blieben oft über Stunden draußen um die Landschaft zu genießen und viele liefen nur raus, wenn eine Ansage kam, dass Wale oder Pinguine gesichtet wurden. So waren die Menschen oft 15 Minuten zu spät da und ab dem dritten Tag ging uns die Frage, wo denn die Pinguine sind oder ob wir schon einen Wal gesehen hätten echt auf die Nerven....</p><p>Vom Sonnendeck hatten wir wunderschöne Blicke auf die Bucht und konnten die ersten kleinen Eisberge entdecken. Aufgrund des guten Wetters konnte das Schiff ganz nah an einen riesigen Gletscher heranfahren, einfach wahnsinnig schön ! Außerden sahen wir 2 Forschungsstationen, die in der Antarktis errichtet wurden. Manchmal kamen Pinguine direkt ans Boot und spielten in den Wellen, und unseren ersten Wal sahen wir auch an Tag 2 der Antarktis. Nachmittags wärmten wir uns mit heißer Schokolade wieder auf, spielten Gesellschaftsspiele und gingen immer mal wieder raus.</p><h3>Tag 68 Antarktis </h3><p>Der dritte Antarktis Tag war eindeutig der ereignisreichste Tag. Wir verbrachten den ganzen Tag draußen, unterbrochen von kurzen Teepausen zum Aufwärmen. Wir fuhren durch Charlotte Bay und Wilhelmina Bay und hatten super Wetter. Die Eisberge wurden immer größer je tiefer wir in die Antarktis fuhren. Die Tierwelt hat das Wetter auch genossen. Pinguine flitzten im Wasser umher und immer wieder haben wir Wale gesehen. Die meisten haben einfach geschlafen, was ein schönes Zeichen ist. Sie haben sich von dem Schiff und uns Menschen nicht stören lassen und einfach entspannt. Insgesamt haben wir auf unserer Reise 49 (!) Buckelwale gesehen. So beeindruckend. Die Landschaft war wunderbar beeindruckend und schön. Am Nachmittag erreichten wir die berühmte Forschungsstation Port Lockroy. Hier verweilte das Boot eine Weile am Abend und wir nutzen den fehlenden Fahrtwind ( jedes bisschen Wind war bei diesen Temperaturen kalt und wir waren froh wenn es mal keinen Wind gab) um den Abend draußen im Whirlpool zu verbringen und die Landschaft zu genießen. </p><h3>Tag 69 Antarktis</h3><p>Am letzten Tag der Antarktis fuhr das Boot an Deception Island vorbei. Auf dieser Insel leben viele Pinguine. Vom Boot aus waren diese oft nur zu sehen, wenn sie direkt am Boot vorbeischwommen oder mit einem Fernglas. Entsprechend genervt waren wir dann auch wenn wieder jemand fragte, wo denn die Pinguine sind, anstatt mal selber ein paar Minuten draußen zu bleiben und dann welche zu entdecken. Zum Abschluss fuhren wir dann noch an wirklich beeindruckende große Eisberge bei bestem Wetter vorbei. Die Antarktis war für uns einfach nur beeindruckend. </p><h3>Tag 70 Seetag </h3><p>Da wir die letzten Tage oft früh aufgestanden sind und viel Zeit draußen verbracht haben, nutzen wir den Tag um auszuschlafen. Außerdem gab es wieder das Showformat Deal or no Deal am Vormittag. Das Wetter wurde von den Temperaturen wieder merklich wärmer.</p><p>Weitere spannende Berichte folgen :)</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/8bc998e252def08c3b03b89ee7f28ba1_large.jpg" /><figcaption>Tag 65 bis 70 Antarktis</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/f4fa320165b5a83b76fa80152006f98c_large.jpg" /><figcaption>Tag 65 bis 70 Antarktis</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/191bb52dbd3991cece36810aefc7c3ec_large.jpg" /><figcaption>Tag 65 bis 70 Antarktis</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/701cf3f2686d4e54a2d6731b00d74d79_large.jpg" /><figcaption>Tag 65 bis 70 Antarktis</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/4868d07a5e8e45e208105cc1a93d4ef4_large.jpg" /><figcaption>Tag 65 bis 70 Antarktis</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/24703012db52e87b353d5832b9d4a9bb_large.jpg" /><figcaption>Tag 65 bis 70 Antarktis</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/2ee36617712390ee22d00a24fdfbfda5_large.jpg" /><figcaption>Tag 65 bis 70 Antarktis</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/6fd9c62eb05c873b067d24cf785ac700_large.jpg" /><figcaption>Tag 65 bis 70 Antarktis</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/c9388750031a67e446d2353d20e2efb9_large.jpg" /><figcaption>Tag 65 bis 70 Antarktis</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/lebe-deinen-traum/tag-65-bis-70-antarktis</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/lebe-deinen-traum/tag-65-bis-70-antarktis</guid><dc:creator><![CDATA[lebe-deinen-traum]]></dc:creator><pubDate>Sun, 18 Feb 2024 14:54:00 GMT</pubDate><geo:lat>-75.250973</geo:lat><geo:long>-0.071389</geo:long></item><item><title><![CDATA[Elephant Island]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/e3a648a54248d1131a39f046d046bf0f_large.jpg" /><figcaption>Elephant Island</figcaption></figure><p>13.1.2024 Elephant Island</p><p>Weiter ging es durch die zauberhafte Eiswelt bis zur garantiert Elefanten-freien Elefanten-Insel. Wenn man den Umriss der Insel betrachtet, versteht man die Namensgebung. Immer wieder spürten wir die Anwesenheit von Walen, wenn sie ihre Fontänen in die Luft schossen. Aber so richtig schön für die Kameras posieren wollte keiner.</p><p>Von den angebotenen Veranstaltungen konnte mich heute keine reizen und so blieb es ein Tag ohne Termine.</p><p>Heute habe ich damit angefangen, bewußt weniger zu essen und zu trinken, um mein Gewicht unter Kontrolle zu halten. Ich suche nach einer Personenwaage.</p><p><br /></p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/bde24f65b9aca68ce9140b57e892b808_large.jpg" /><figcaption>Elephant Island</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/ea483c4888f85914233a512ceda5c7bb_large.jpg" /><figcaption>Elephant Island</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/dca967d9aae56876af14828c3f5040e9_large.jpg" /><figcaption>Elephant Island</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/547f1750330779e45cc4ded559a3bc0b_large.jpg" /><figcaption>Elephant Island</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/58bbe71c62bd5c821f0b2edf8733cd1c_large.jpg" /><figcaption>Elephant Island</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/31c339b5865cc28784272b93b12fe73a_large.jpg" /><figcaption>Elephant Island</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/c476073c6ca8275f3090a764964952d1_large.jpg" /><figcaption>Elephant Island</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/29e4a4c94d5ae4a3f0d415f12a71d94c_large.jpg" /><figcaption>Elephant Island</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/ultimate-world-cruise-20232024/gerlache-strait</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/ultimate-world-cruise-20232024/gerlache-strait</guid><dc:creator><![CDATA[Ultimate World Cruise 2023/24]]></dc:creator><pubDate>Mon, 15 Jan 2024 09:12:00 GMT</pubDate><geo:lat>-61.1125817</geo:lat><geo:long>-55.14022319999999</geo:long></item><item><title><![CDATA[Antarktis/Paradise Bay]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/f1019f94106042781ca605d582f61053_large.jpg" /><figcaption>Antarktis/Paradise Bay</figcaption></figure><p>12.1.2024 Antarktis</p><p>Nach der eher rauen Fahrt, während der es sogar geschneit hatte, wurde das Meer bei der Einfahrt in die Gerlache Strait plötzlich ruhiger, unser Schiff fuhr langsamer und Eisberge zeigten sich in größer werdender Zahl. Manche Einberge hatten tunnelartige Löcher und sie wirkten wie schwimmende Paläste. Je näher wir Paradise Bay kamen, desto mehr wurden wir von schneebedeckten Bergen und Eisbergen umzingelt. Auch zeigten sich Pinguine und Wale. Gelegentlich winkten uns die Wale beim Abtauchen mit ihrer Schwanzflosse zu. Am Abend hatten wir Paradise Bay erreicht und das Schiff stand still; es wurde ein Beiboot ausgesetzt, auf dem mehrere Fotografen näher an die Wale herangebracht wurden. Wir konnten die Aktion während des Abendessens durch die Fenster des Speisesaals verfolgen.</p><p>Welch ein magischer Ort!</p><p>Abends spielte das Bordorchester sein Programm "Center Stage", das mich unter dem überwältigenden Eindruck. den unsere Umgebung auf mich gemacht hatte, leider nicht begeistern konnte.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/d46a1fdfbcb5ed33f7cf3b4bf5f899b3_large.jpg" /><figcaption>Antarktis/Paradise Bay</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/9ad77f135179bdfffafe86893c84dfd0_large.jpg" /><figcaption>Antarktis/Paradise Bay</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/f3d567f22d5a56ec12e66f5ecb4b9410_large.jpg" /><figcaption>Antarktis/Paradise Bay</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/4f8bc634b194249aee01c2e48d223fd9_large.jpg" /><figcaption>Antarktis/Paradise Bay</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/34f435cfb001edbdf4e9df8d2ba41a49_large.jpg" /><figcaption>Antarktis/Paradise Bay</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/b6c33e07a9f8bde8b0d9bbb6edf64ee9_large.jpg" /><figcaption>Antarktis/Paradise Bay</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/74252a4732a246b8e2dbe97602c79855_large.jpg" /><figcaption>Antarktis/Paradise Bay</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/365ab031b3f0e5ab2d028c61331c648d_large.jpg" /><figcaption>Antarktis/Paradise Bay</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/b8f2b30ec52d5b059a31a1551944a6e6_large.jpg" /><figcaption>Antarktis/Paradise Bay</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/ultimate-world-cruise-20232024/antarktisparadise-bay</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/ultimate-world-cruise-20232024/antarktisparadise-bay</guid><dc:creator><![CDATA[Ultimate World Cruise 2023/24]]></dc:creator><pubDate>Sat, 13 Jan 2024 09:02:00 GMT</pubDate><geo:lat>-64.8574435</geo:lat><geo:long>-62.9201434</geo:long></item><item><title><![CDATA[Die Reise in die Antarktis oder ein Versuch der Wiedergutmachung…und noch ein bisschen mehr zum Ende der Welt 

Ushuaia-Antarktis-Ushuaia]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://vakantio.de/uploads/ede00d6ff606197e7611bee11fe91c48_large.jpg" /><figcaption>Sunset at the Beagle-Channel</figcaption></figure><p><b>Die Reise in die Antarktis (09.02-18.02)</b></p><p>Die Sache mit Chile war ja dann wohl offensichtlich gelogen….Eine Lüge mit folgenschweren Konsequenzen, wie sich bald nach meiner Rückkehr aus der Antarktis herausstellen sollte. Die Tatsache, dass ich niemanden von meinem abenteuerlichen Antarktistrip erzählt habe (es sollte doch eigentlich eine Überraschung sein..) und dann einfach plötzlich mehr als 10 Tage (vermeintlich in Chile reisend) nicht mehr zu erreichen war, hat höchste Besorgniswellen geschlagen und hatte überbordenden Aktivismus zur Folge. Familie und Freunde sind nämlich (verständlicherweise) davon ausgegangen, dass mir etwas zugestossen sein könnte (= Handydiebstahl, Entführung, Unfall, Tod), was dazu führte, dass diese die Polizei und Interpol (!!!) eingeschaltet haben und wegen mir einige schlaflose Nächte verbringen mussten. Ich habe es den Betroffenen (aka CSI Bern) schon persönlich gesagt, werde es aber nochmals tun: ES TUT MIR LEID, ES KOMMT NICHT MEHR VOR, VERSPROCHEN !!! Aber das Coole am Nicht-Totsein (bzw. an der Wiederauferstehung #Jesus) ist doch, dass ich jetzt quickfidel darüber berichten kann, wie ich überhaupt auf die irrwitzige Idee kam in die Antarktis zu reisen….Und ja, natürlich werde ich euch auch von der Expedition berichten.<br /></p><p>Vielleicht könnt ihr euch noch daran erinnern, wie ich über die Zombiegeisterstadt Neuquén abgelästert habe…Rückblickend hatte der dortige Aufenthalt aber trotzdem etwas Positives. Wie es der Zufall wollte, bin ich nämlich damals im Hostel auf eine Travelerin gestossen, die mir begeistert über ihre Reisepläne von der Antarktis berichtete. Es sei schon immer ein Traum von ihr gewesen einmal im Leben in die Antarktis zu gehen und nun stehe sie ganz kurz bevor, sich diesen Wunsch endlich erfüllen zu können. Ich war ehrlich gesagt zunächst etwas verwirrt und dachte mir, dass sie mir da gerade irgendeinen Bären aufbinden will.  Bis anhin bin ich nämlich stets davon ausgegangen, dass lediglich ein paar hochambientionierte Polarforscher (und allenfalls irgendwelche durchgeknallten Superreiche) die Möglichkeit haben, dorthin zu reisen. Aber nein, weit gefehlt, es werden tatsächlich regelmässig (mehr oder weniger lange und teure) Ausflüge für Normalsterbliche angeboten, wobei das Angebot von primitiven Segelschiffen, bishin zu überdimensionierten Kreuzfahrtschiffen (die meiner Meinung nach eigentlich nichts in der Antarktis zu suchen haben sollten) reicht. Die Inception war geglückt, der Keim der Neugierde war tief in mir gesät. Die Vorstellung selbst in die Antarktis zu reisen, liess mich von da an einfach nicht mehr los. In meiner Fantasie sah mich schon auf einem Schiff dorthin segeln :) Aber trotzdem, zunächst war ich noch hin- und hergerissen. Soll ich es wirklich machen ? Ein kleines bisschen wahnsinnig/absurd ist’s ja schon, aber ist es nicht genau das, wonach ich auf meiner Reise gesucht habe ? Ja oder nein ? Letztlich obsiegte meine Neugierde und Abenteuerlust und ich dachte einfach, „fuck, let‘s do it“ , es ist so eine „once-in-a-Lifetime“ Geschichte (sorry für die Anglizismen, ich glaube es kommt davon, dass ich seit Monaten hauptsächlich englisch spreche ;))!! Sicherlich denkt ihr euch jetzt, dass ich dafür ein halbes Vermögen hingeblättert habe. Tja, das ist natürlich immer im Auge des Betrachters und gegen oben (je nach Luxusansprüchen und Zeitdauer) können die Preise tatsächlich astronomische Dimensionen (= 15-25 Tausend USD oder noch mehr) annehmen. Ich habe für den Trip (rund 5 Tage Hin- und Rückreise, sowie 4 Tage auf der Antarktis bzw. auf dem Zipfel der nördlichen Halbinsel) 4’400 USD bezahlt, was keinesfalls billig ist, in Anbetracht all der unvergesslichen Erlebnisse, trotzdem aber noch einigermassen angemessen erscheint. Nur als kleine Randnotiz: Es handelte sich um ein „Sonderangebot“ bzw. einen „Deal“, den ich bei der Agentur „Freestyle Adventure Travel“ gebucht habe (es gibt zahlreiche andere Anbieter, diese wurde mir empfohlen und die ganze Crew hat ihre Sache wirklich hervorragend gemacht!!) Sollte es unter den Lesern tatsächliche ein paar verrückte Nachahmer geben, könnt ihr euch gerne die Angebote auf der folgenden Website anschauen:  <a href="https://freestyleadventuretravel.com/">https://freestyleadventuretravel.com/</a> Nun gut, so viel mal zur ganzen Entstehungsgeschichte… :)</p><p><b>Tag 1</b><br /></p><p>Ach wie habe ich mich auf diesen Tag gefreut (nicht zu letzt auch weil ich die vorderen Tage mehr oder weniger regungslos im Hostel ausharren durfte [ihr erinnert euch an die fiese Erkältung und so…] und ich mich nun endlich wieder etwas besser fühlte). Nie im Leben hätte ich gedacht, dass ich jemals eine Expedition in die Antarktis machen würde. Aber nun war es tatsächlich endlich soweit!! In voller Vorfreude wartete ich am Hafen von Ushuaia und war bereit mein bisher grösstes Abenteuer in Angriff zu nehmen:):). Nach einer freundlichen Begrüssung (inkl. Tourigruppenfoto ;)) und einem kleinen Willkommensgeschenk, durfte/musste ich erstmalig erste Bekanntschaften mit Mitpassagieren machen (…irgendwie kommt man da auch nicht drum herum, schliesslich muss man ja die nächsten 10 Tage mit diesen Leuten verbringen). Im Anschluss wurde man per Fähre zum vorgeankerten Hauptschiff gebracht. Für alle Nautik und Seeverkehrnerds: Beim Schiff, der „Ocean Endeavour“ (seit 1981 in Betrieb und seither mehrfach umbenannt und renoviert, seit 2014 unter den Namen „Ocean Endeavour“ unterwegs) handelt sich um eine Art Minikreuzfahrt-/ Expeditionsschiff mit Platz für 199 Passagiere und einer rund 120-köpfigen Crew (siehe dazu auch <a href="https://www.intrepidtravel.com/en/boats-ships/ocean-endeavour">https://www.intrepidtravel.com/en/boats-ships/ocean-endeavour</a>). Letztere hatte es übrigens wirklich in sich. Nebst einer kleinen Armada äusserst erfahrener Wissenschaftlern (u.a. Meeresbiologen, Ornithologen, Geologen, Historiker…), bestand die Crew mehr oder weniger aus Abenteurer, Weltenbummler und Adrenalinjunkies (ich denke dabei z.B. an die Kajakführer, aber auch an die Expeditionsfotografen, die z.T. schon für National Geographic gearbeitet haben), mit teils äusserst spannenden Biographien. Bereits das an Bord gehen war ein aussergewöhnliches Erlebnis für mich, schliesslich war ich zuvor noch nie auf einem Kreuzfahrt-/ Expeditionsschiff. Währenddem man durch die verschiedenen Schiffskorridore läuft, wird man nach und nach von der ganzen Schiffscrew begrüsst, kriegt einen Temperaturcheck und wird zu seiner Kabine begleitet. Alles scheint bis ins kleinste Detail durchorchestriert zu sein. Das Zimmer bzw. die Kabine ist entgegen meiner Erwartungen wesentlich komfortabler, als ich es mir vorgestellt habe. Ich teilte die Kabine übrigens mit einem Waliser, dessen englisch ich nur dank beharrlichem Nachfragen einigermassen entziffern konnte. (etwa so ähnlich wie Brad Pitt alias Mickey O‘Neil in Snatch). Beim weiteren Erkunden der Schiffsräumlichkeiten stiess ich schnell mal auf die Nautilus Lodge (quasi DER Haupttreffpunkt des Schiffes, in der alle wichtigen Info- und Unterhaltungsveranstaltungen durchgeführt wurden), wo mir ein Welcome-Drink überreicht wurde (ich wage zu bezweifeln, dass John Davis ähnlich luxuriös unterwegs war, als er als 1821 als erster Mensch den Südpol betrat, um Robben zu jagen ;)). Irgendwie erinnerte mich das ganze Prozedere an die Eröffnungssequenz von Titanic (ich musste übrigens während der ganzen Schifffahrt immer mal wieder an diesen Film denken…:) hmm Eisberge, ähnliche aussehende Schiffe, macht irgendwie Sinn oder...:)). Die Crewmitglieder waren durchwegs supersympathisch, kompetent und hilfsbereit. Dies gepaart mit der Tatsache, bald die Antarktis sehen zu können, machte mich in dem Moment so glücklich, dass ich die ersten paar Stunden einfach nicht anders konnte als vor mich her zu grinsen.:):)</p><p>Zunächst wurden wir über die Crew und die bevorstehende Expedition informiert, wobei schnell klar wurde, dass in der Antarktis vieles schlecht planbar ist (v.a. aufgrund schnell wechselnder Wetterbedingungen), wodurch in der Vergangenheit schon etliche Tagesausflüge abgesagt/abgebrochen werden mussten. In den 4 Tagen in der Antarktis waren insgesamt 8 Ausflüge vorgesehen (jeweils Vor-und Nachmittags, wobei man jeweils im Schlauchboot (oder mit dem Kajak, was aber extra gekostet hätte) unterwegs ist, aber auch die Gelegenheit hat einen Teil der vorgelagerten Inseln bzw. letztlich auch die Antarktis selbst, zu Fuss zu erkunden. Mit dieser Expedition besucht man im Übrigen lediglich den nördlichen Teil der antarktischen Halbinsel. Mit 13.5 km2 ist die Antarktis (der Kontinent selbst heisst übrigens Antarktika) rund anderthalb so gross wie Europa, weshalb die Erkundung südlicher Regionen mehrere Wochen in Anspruch nehmen würde. Wenn wir gerade schon bei den Fakten zur Antarktis sind: Rund 98% der Antarktis sind vom antarktischen Eisschild bedeckt, dass durchschnittlich 2.3 km dick ist (max. sogar bis zu 4.8 km) und in dem rund 70% der weltweiten Süsswasserreserven (Tendenz sinkend :(( ) gespeichert sind. Die Durchschnittstermperatur beträgt nahezu  -50 Grad Celcius. Und zu guter Letzt: Es gibt tatsächlich aktive Vulkane (z.B. Mount Erebus) in der Antarktis!!!. </p><p>Nun gut zurück zur Expedition…:). In einem der Briefings wurden wir darüber informiert, dass die See in der Drake-Passage (quasi der Teil bei welchem der Atlantik auf den Pazifik knallt) sehr, sehr ungemütlich sein kann (Mr. Security hat natürlich vorgesorgt und sich vorsichtshalber schon mal ein paar Pillen gegen die Seekrankheit eingeworfen). Die ersten paar Stunden verbrachten wir aber vorerst noch auf den ruhigeren Gewässer des Beagle-Kanals (240 km langer, quer verlaufender Kanal, der Argentinien von Chile trennt). Im Verlauf des Abends kamen wir erstmals einen Buckelwal zu Gesicht :):), der mehrfach auf dem Wasser gesprungen ist, als hätte er dies speziell für uns einstudiert :):). Was für ein unglaublicher Anblick (v.a. weil dazu auch noch ein wunderbar kitschiger Sonnenuntergang serviert wurde)!! Was generell Tiersichtungen anbelangt, wurde man jeweils per Bordmikrophon informiert, was wiederholt dazu führte, dass die Aussendecks mit Schaulustigen überrannt wurden (klingt schlimmer als es tatsächlich war, denn die Leute haben sich doch recht gut verteilt). Zu fortgeschrittener Stunde bekamen wir erstmalig zu spüren, was mit der ungemütlichen See der Drake-Passage gemeint war. Die Wellen türmten sich meterhoch, das ganze Schiff schaukelte unaufhörlich und ich fühlte mich zunehmend schlechter. </p><p><b>Tag 2</b><br /></p><p>Ich wachte schon relativ früh am Morgen auf (trotz Schaukelbewegungen habe ich nicht wirklich gut geschlafen). Aufgrund der mittlerweile ziemlich heftigen Dauerschaukelei, wurde das Duschen zu einer echten Herausforderung. Es fühlte sich so an, als hätte ich am Vorabend zu tief ins Glas geschaut (was übrigens nicht der Fall war, jedenfalls nicht an diesem Abend…:)) und kräftig eine aufs Maul bekommen. Kurz, etwas unangenehm. Währenddem ich durch die engen Schiffskorridore torkelte, hatte ich zunehmend den Eindruck, dass ich plötzlich in Ohnmacht fallen würde !! Übel war mir glücklicherweise nie und doch fragte ich mich, ob bzw. inwiefern die Pillen wirklich etwas brachten. So viel zu meinem allgemeinen Wohlbefinden während der Überquerung der Drake-Passage…</p><p>Über die ganze Expedition hinweg gab es immer wieder mehr oder weniger spannende Vorträge zu allen möglichen Themen (z.B. über die dort vorherrschende Tierwelt, ggw. Umweltschutzbestrebungen und natürlich allerlei Infos zur Antarktis selbst). Weiterhin wurde uns das Citizen Scientist Programm nähergebracht, in welchen man als Passagier Teil der hiesigen Forschungsarbeiten werden kann (z.B. indem man hilft die Phytoplanktonkonzentration zu messen oder indem man haufenweise Rückenflossen von Walen fotografiert [die Rückseite der Rückenflosse der Buckelwale ist in ihrer Musterung einzigartig, ähnlich eines menschlichen Fingerabdrucks], zwecks Tracking und weltweitem Vorkommen). Letztlich geht es darum, dass man den Forschern hilft Daten zu sammeln, da Letzteres jeweils sehr kostspielig ist. Obschon ich natürlich alles sehr spannend und unterstützenswert fand, habe ich nicht daran teilgenommen (fragt mich nicht wieso…). Das Dauerschaukeln hielt weiterhin an und mein Organismus schien sich irgendwie nicht so richtig daran gewöhnen zu wollen. Währenddem andere Passagiere davon kaum etwas zu spüren bekamen, mussten sich andere wiederholt übergeben. Ich spürte v.a. einen Dauerschwindel, litt unter grauenhaften Kopfschmerzen und hatte stellenweise Sehschwierigkeiten. Ich versuchte möglichst viel aufs offene Deck zu gehen und den Horizont zu fokussieren, da dies angeblich helfen soll die Symptome der Seekrankheit etwas zu mildern (nicht so bei mir…:((). Immerhin konnte ich aber dadurch einige gute Fotos unterschiedlichster Riesenvögel schiessen (ich glaube darunter war auch mindestens ein Wanderalbatross, der mit einer Flügelspannweite von über 3.5 Meter der grösste Vogel der Welt ist). Die Expeditionsführer meinten übrigens, dass wir uns glücklich schätzen können und der Wellengang ungewöhnlich mild sei für die Drake-Passage (ich will mir gar nicht erst vorstellen, was es heisst wenn dem nicht so ist !!!). Am Abend gab‘s ein Unterhaltungsprogramm in Form einer ziemlich gelungen Musik Live-Darbietung eines der Crew-Mitglieder.</p><p><b>Tag 3</b><br /></p><p>Wir wurden darüber informiert, dass wir mittlerweile offiziell in antarktischen Gewässer sind (also im Südpolarmeer). Obschon sich der Wellengang mittlerweile etwas beruhigte, fühlte ich mich unverändert schlecht. Auf dem Tagesprogramm standen erneut verschiedenste Infoblöcke. Beispielsweise erfuhren wir, dass 1959 im Antarktisvertrag Regeln für die friedliche Nutzung und Forschung der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Polkappe">Polkappe</a> aufgestellt wurden. Seitdem gilt die Antarktis als das größte Naturschutzgebiet des Planeten (Danke Wiki :)) Wie wichtig und schützenswert der letzte entdeckte Kontinent (und die darin lebende Fauna) ist, wurde während der Expedition zigmal wiederholt. Nun ja, dass klingt ja alles mal schön und gut. Würde man in der restlichen Welt der Natur den gleichen Respekt entgegenbringen, hätten wir heute nicht mit unseren globalen (Umwelt-) Problemen zu kämpfen….Die Passion, mit der die verschiedenen Forscher über ihre Arbeit und Erlebnisse in der Antarktis (Fauna, Geologie, Historik) sprachen, war wirklich ansteckend und verstärkte die Vorfreude auf das Bevorstehende um ein Vielfaches !! Um Mitternacht konnen am Horizont erste Umrisse von (Eis-)bergen ausgemacht werden. </p><p><b>Tag 4</b><br /></p><p>Ich war bereits um 05.00 Uhr wach und mache mich schnellstmöglich auf, aufs Deck zu gehen. Was ich dort zu Gesicht bekam, hat mir schlichtweg den Atem geraubt !!! Wir fuhren inmitten einer leicht in Nebel umhüllten Landschaft, umgeben von zahlreichen Eisbergen und Gletschern. In der Ferne konnte man ab und zu ein paar aus dem Wasser springende Pinguine sehen. Was für ein unvergesslicher, magischer Moment!!! Ich fühlte mich als wäre ich gerade auf einem anderen Planeten gelandet. Die unglaubliche Schönheit dieser bizarr-surrealen Welt, lässt sich nur schwer in Worte fassen. Die ganze Szenerie (die ungemütliche Drake-Passage war endlich überwunden) hatte eine ungewöhnlich beruhigende, ich würde sogar sagen, fast meditative Wirkung auf mich. Am Morgen machten wir dann endlich den ersten Bootsausflug. Das oben beschriebene Stimmung hielt natürlich an. Ich fühlte mich sprachlos, überwältigt und einfach unglaublich zufrieden. Ich weiss ehrlich gesagt nicht, wann bzw. ob ich mich überhaupt schon einmal so gefühlt habe in meinem Leben (trotz der Erlebnisse in Uyuni, Iguazu und dem Perito Moreno). Nachdem wir vom Ausflug zurückgekehrt sind, stand die Polar Plunge Challenge (aka Sprung ins Eiswasser)an. Für mich war von Anfang an klar, dass ich das machen würde. Ich fand’s ehrlich gesagt auch mehr lustig als schlimm, denn die Zeitdauer im Wasser ist schlicht zu kurz (bzw. der Adrenalinschock zu gross), als dass man wirklich realisieren würde, wie kalt es eigentlich ist. Danach ging ich sofort wieder aufs Deck, da ich möglichst wenig von der unbeschreiblich schönen Natur verpassen wollte. Man sah immer wieder mal Wale an die Oberfläche kommen. Am Nachmittag machten wir erstmals einen Ausflug aufs Festland (Inselchen), wo wir zahlreiche Gentoo-Pinguine zu Gesicht bekamen. Funfact: Es gibt so eine Art Pinguin-Highways (siehe Fotos) und wir wurden ausdrücklich darauf hingewiesen, den Pinguinen jeweils den Vortritt zu lassen :):). Die Wetterbedingungen waren zu diesen Zeitpunkt etwas ungemütlich (Wechsel zw. Schnee und Regen) und ich machte mir ständig Sorgen, dass meine Kamera dies nicht unbeschadet überstehen würde….(ich will nicht nochmals nach Paraguay….)</p><p><b>Tag 5</b><br /></p><p>Ich erwachte erneut sehr früh am Morgen und ging zuallererst aufs Deck und war natürlich gespannt, welch wunderbare neue Landschaftskulisse (wir bewegten uns jeweils tagsüber und in der Nacht entlang der Inseln) mich diesmal erwarten würde. Mein Eindruck, in einer anderen Welt zu sein, hielt an (v.a. auch da die Wetterbedingungen super waren, was alles andere als selbstverständlich ist in der Antarktis). Am Morgen machten wir einen weiteren Ausflug zu einer Pinguininsel. Die Tiere in ihrem natürlichen Habitat beobachten zu können, ist wirklich eine aussergewöhnliche Erfahrung. Bevor wir wieder aufs Schiff zurückdurften, erfuhren wir zum ersten Mal was Biosecurity bedeutete. In den Tagen zuvor wurde uns wiederholt eingetrichtert, dass bei der Betretung bzw. beim Verlassen des Festlands höchste Hygieneregeln zu beachten seien, weil man tunlichst verhindern wolle, dass die ggw. grassierende Vogelgrippe auf den Menschen überspringe. Tja weil die putzigen Tierchen irgendwo ihre Notdurft verrichten müssen (was wirklich ungeheuerlich stank:)), bewegte man sich während den Landausflügen mehr oder weniger permanent durch Pinguinscheisse. Biosecurity hiess dementsprechend, dass wir uns gegenseitig den Pinguinkot von den Schuhen und Hosen wegschrubben mussten, bevor wir wieder zurück auf die Endeavour durften…leckerschmecker:):). Am Nachmittag machten wir eine Schlauchbootfahrt, wobei wir einige Robben (oder so…trotz Vorträge bin ich nach nicht vor in der Lage die Dinger zu unterscheiden :):)), eine neue Pinguingattung (aka Chinstrap- oder Zügelpinguin) und wunderbar surreale Eisbergformationen zu Gesicht zu bekamen. Am Abend tauchten erneut Wale ums Schiff herum auf und mir gelang endlich das erste Foto eines Wales :):). Falls ihr euch übrigens gefragt habt, wieso ich keine Bilder von den klassischen (grossen, farbigen) Pinguinen gemacht habe. Diese leben entweder viel weiter südlich auf dem Festland (Kaiserpinguine=grösste Gattung) oder tummeln sich auf anderen subarktischen Inseln (Königspinguine=zweitgrösste Gattung, sieht genau gleich aus wie der Königspinguin).</p><p><b>Tag 6</b><br /></p><p>Am Morgen machten wir eine Bootsfahrt zum Damoy Point, einer britischen Forschungsstation, bei der ggw. sogar einige Forscher tätig waren. Könnt ihr euch vorstellen, dass die Leute draussen im Zelt übernachten. Wir machten ein Minitrekking zu einer weiteren Pinguinkolonie (ja ich weiss, schon wieder Pinguine…:):). Am Nachmittag fuhren wir zum Port Lockroy (Naturhafen), wo sich nebst Forschungsarbeiten die südlichste Poststelle der Welt befindet!! Ein Teil der Räumlichkeiten wurden in ein Museum umfunktioniert, dass in beeindruckender Weise zeigt, wie die Forscher früher dort gelebt bzw. gearbeitet haben. Mehrere Monate in nahezu vollkommene Abgeschiedenheit zu leben, stelle ich mir nicht gerade einfach vor. Psychologen nutzen diese Situationen übrigens immer mal wieder gerne aus, um genau dies (also die Auswirkungen längerer Isolation) besser zu untersuchen. Beim Debriefing am Abend erfuhren wir, dass es am Damoy Point zu einen Heiratsantrag kam. Tja, schien mir irgendwie nicht der schlechteste Zeitpunkt zu sein, zumal auch noch gerade Valentinstag war :):).</p><p><b>Tag 7</b><br /></p><p>Wir hatten an diesem Tag erneut unglaublich Glück mit dem Wetter. Wir machten wiederum zwei Tagesausflüge, wobei v.a. der Letztere erwähnt werden sollte. Währenddem wir uns bis anhin „lediglich“ auf der Antarktis vorgelagerten Inseln (die in den Wintermonaten unter einer dicken Eisschicht verschwinden) bewegten, betraten wir mit dem Ausflug zum Portal Point erstmalig das eigentliche Festland der Antarktis. Die Landschaftskulisse war natürlich erneut phänomenal mit all den Eisbergen und Gletscherformationen (siehe dazu einfach die Bilder). Am Abend kam’s dann noch zu einem spektakulären Sonnenuntergang (inkl. zahlreicher Walsichtungen), den den letzten Tag in der Antarktis einfach perfekt gemacht hat!! Vielen Dank Antarktis, du warst unglaublich und wirst für mich für immer in Erinnerung bleiben!!! Im Verlauf des Abends näherten wir uns dann wieder der Drake-Passage und das ganze Geruckel fing leider wieder von vorne an….</p><p><b>Tage 8-10</b><br /></p><p>Das unangenehme Gefühl der ersten Tage war leider wieder vollumfänglich zurück. Ich litt erneut unter Kopfschmerzen und Schwindel und fühlte mich irgendwie merkwürdig. Vielleicht bin ich auf die Pillen und Pflaster immun. Um die nicht seekranken Leute bei der Stange zu halten, gab es auch während der Rückreise erneut verschiedenste Vorträge, die ich aber aufgrund meines Zustandes nicht wirklich beanspruchen konnte. Auch an den Abenden gab es jeweils irgend ein Unterhaltungsprogramm. Ich habe es jeweils bevorzugt nach draussen an die frische Luft zu gehen, und mich so gut wie möglich abzulenken.</p><p><b>Zurück in Ushuaia</b><br /></p><p>Nachdem ich glücklicherweise sämtliche Zweifel über mein angebliches Verschwinden bzw. meinen Tod aus dem Weg räumen konnte, durfte ich weitere zwei Tage/Nächte in Ushuaia verbringen, da es (wieder einmal) keine Busverbindungen nach Chile hatte. Die Seekrankheit hielt leider noch ein paar Tage an, weshalb ich versuchte, mich so wenig wie möglich zu bewegen.</p><p>Seit vorgestern bin ich übrigens WIRKLICH in Chile (Punta Arenas)! und werde heute noch nach Puerto Montt fliegen. Ich geb’s auf mit den Nicht-Fliegen- Versprechungen aber schaut euch mal auf Google Maps Chile an (Punta Arenas) und ob ihre eine schlaue Busverbindung findet (die nicht über Argentinien geht) Richtung Nordchile….</p><p><br /></p><p>Ps: während meines ersten Aufenthalts in Ushuaia (also vor der Antarktisexpedition) habe ich es tatsächlich noch geschafft drei mehr oder weniger anstrengende Wanderungen zu machen (zwei davon übrigens im wunderbaren Parque Tierra del Fuego). Die Fotos dazu sind ausnahmsweise nicht chronologisch geordnet (sprich am Schluss).</p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/604353106008acf55104b5e55bda9b07_large.jpg" /><figcaption>Die Reise in die Antarktis oder ein Versuch der Wiedergutmachung…und noch ein bisschen mehr zum Ende der Welt 

Ushuaia-Antarktis-Ushuaia</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/53fb36c72f8482070624b3725cae80bd_large.jpg" /><figcaption>Polar Plunge</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/f43af19cc6b26d521ef919cbd3d95bd0_large.jpg" /><figcaption>Polar Plunge</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/7d1a23ce15ac3db2a2a37ffba372c4af_large.jpg" /><figcaption>Die Reise in die Antarktis oder ein Versuch der Wiedergutmachung…und noch ein bisschen mehr zum Ende der Welt 

Ushuaia-Antarktis-Ushuaia</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/2d29f5b4109d201481bd38005c9af04e_large.jpg" /><figcaption>Albatross</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/236929469a276e485d2df6a8cb6fd176_large.jpg" /><figcaption>Die Reise in die Antarktis oder ein Versuch der Wiedergutmachung…und noch ein bisschen mehr zum Ende der Welt 

Ushuaia-Antarktis-Ushuaia</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/636dc28a57bb7bbf200656a6a876f4e9_large.jpg" /><figcaption>Kein Wal…</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/b77e56618a939d09e0ed994665c2b541_large.jpg" /><figcaption>Die Reise in die Antarktis oder ein Versuch der Wiedergutmachung…und noch ein bisschen mehr zum Ende der Welt 

Ushuaia-Antarktis-Ushuaia</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/8010d2f561fb197dce1ed80813902bf0_large.jpg" /><figcaption>Die Reise in die Antarktis oder ein Versuch der Wiedergutmachung…und noch ein bisschen mehr zum Ende der Welt 

Ushuaia-Antarktis-Ushuaia</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/fear-and-loathing-in-southamerica/die-reise-in-die-antarktis-oder-ein-versuch-der-wiedergutmachungund-noch-ein-bisschen-mehr-zum-ende-der-welt-ushuaia-antarktis-ushuaia</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/fear-and-loathing-in-southamerica/die-reise-in-die-antarktis-oder-ein-versuch-der-wiedergutmachungund-noch-ein-bisschen-mehr-zum-ende-der-welt-ushuaia-antarktis-ushuaia</guid><dc:creator><![CDATA[fear-and-loathing-in-southamerica]]></dc:creator><pubDate>Wed, 22 Feb 2023 00:38:00 GMT</pubDate><geo:lat>-64.22210948108597</geo:lat><geo:long>-61.51274063418702</geo:long></item><item><title><![CDATA[Cape Adare]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://vakantio.de/uploads/03523f4dde2fe5e9ab60dd5d132f8663_large.jpg" /><figcaption>Fahrtag</figcaption></figure><p>Nach 3 (aber leider auch nur 3) ereignisreichen Tagen im Rossmeer und McMurdo-Sound hieß es schon wieder Abschied nehmen. In Theorie wären wir jetzt an der Küste des Victoria-Landes in Richtung Norden gefahren und hätten dabei noch vielleicht die eine oder andere Aktivität gehabt. In Praxis lag hier aber nun über mehrere Hundert Kilometer das Eisfeld rum, welches sich freundlicherwiese wenige Tage vor unserer Ankunft aus Rossmeer und McMurdo-Sound verkrümelt hatte. Getreu dem Motto "Der schnellste Weg durchs Eis ist drumherum" fuhren wir nun also eineinhalb Tage durchs offene (und rauhe) Meer, was aber zum Sackenlassen des Erlebten (und zum Endlich-wieder-mal-schlafen-dürfen) auch gar nicht so schlecht war.</p><p>Am Nachmittag des 2.Fahrtages erreichten wir dann wieder die Küste, auf Höhe der Possession Islands. Hier durchfuhren wir noch einmal ein Packeisfeld mit einigen Robben - insbesondere mit dem Blick auf die Berge der Admiralty Ranges im Hintergrund wieder einmal ein toller Anblick. Eine Anlandung an den Possession Islands war angedacht, war aber bei den Eisverhältnissen nicht machbar. So unternahmen wir "nur" einen Zodiak-Ausflug, der uns um eine interessante Felsformation herum und dann vor den Strand der Insel führte, auf der mal wieder eine Adelie-Pinguinkolonie residierte. Einige Zeit beobachteten wir einen Seeleoparden (eine Robbenart), zur Konzentration auf die Pinguine kamen wir dann leider nicht mehr, weil vorbeitreibendes Packeis uns den Rückweg zum Mutterschiff abzuschneiden drohte. Hier kam es noch zu einer kleinen Action-Einlage. 3 Boote leisteten dem Rückzugkommando nur verzögert Folge, und prompt blieben diese 3 erst einmal im Packeis stecken. Zwei konnten durch die Hilfe der restlichen Boote (die im Wegschieben von großen Eisschollen bestand) noch einigermaßen schnell freigeschaufelt werden, dann wurden wir Passagiere erst einmal auf der Ortelius abgeladen. Die Guides fuhren dann zurück und brauchten ungefähr eine halbe Stunde, um auch das letzte Boot aus dem Packeis wieder herauszuoperieren.</p><p>Am nächsten Tag sollte eine Anlandung an Cape Adare - hier in der Gegend der nördlichste Zipfel des Antarktischen Festlandes - stattfinden, wobei das wegen der exponierten Lage in Wind und Wellen eher selten klappt. Hier steht auch wieder eine Hütte von alten Polarforschern rum, diesmal der "Borchgrevink-Expedition" (erstes Betreten der Antarktis ...). Für uns interessanter: Die größte Kolonie von Adelie-Pinguinen überhaupt - 300.000 Brutpaare.<br />Wir übten erst einmal das Spiel "Geduld", und wie schon oft auf dieser Tour war der Wettergott auf unserer Seite: Der steife Morgenwind bließ eine Stelle am Strand frei von Eisschollen und legte sich dann schlafen. So wurden wir an Land gebracht und konnten uns - fast ohne Zeitlimit - umschauen, was wir natürlich ausgiebig taten. Um diese Zeit des Jahres waren die Pinguinküken schon groß und in der Mauser und die älteren unter ihnen wurden schon nicht mehr gefüttert. Entsprechend waren von den erwachsenen Pinguinen nur noch etwa 10% in der Kolonie anwesend, was aber immer noch eine beeindruckende Masse von Pinguinen war, zumal ja auch die vielen Kücken da waren. Wir mussten gut aufpassen, dass wir auf keinen Pinguin drauftraten ... Wir sahen wieder viele lustige Verhaltensweisen (Rennen und Füttern, Steine sammeln, Rumschreien, Schlafen, Skuas verjagen, ...). Auch einige der erwachsenen Tiere befanden sch gerade in der Mauser, was den Tieren ein recht lustiges Aussehen verlieh, und ein paar Robben rundeten das Bild ab.</p><p>Das Cape Adare liegt an der Spitze einer kleinen Halbinsel, wir fuhren noch zu deren Ansatz (Robertson Bay) und blieben dort über Nacht, um ein letztes Mal unsere Hubschrauber - diesmal zu einem reinen Sightseeing-Rundflug - einzusetzen. Das geschah dann am nächsten Morgen/Vormittag. Wir flogen - zum Abschied von der Antarktis - über einige sehr beeindruckende Gletscher, Berge und ein kleines Schelfeis.</p><p>Danach hieß es Abschied nehmen von diesem doch sehr speziellen und beeindruckenden (und für uns absolut genialen) Kontinent, nun ging es nordwärts Richtung Neuseeland.</p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/38715dfd9c1dc18f1e813e4ef02354cd_large.jpg" /><figcaption>Südlicher Riesensturmvogel</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/4992e54e51bdcb3878fb73940133ba49_large.jpg" /><figcaption>Admiralty Ranges</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/337b7c3b4873337e29a8118120198955_large.jpg" /><figcaption>Packeis vor den Admiralty Ranges</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/0cdb207b2ca532d86fca61c34ae63c2a_large.jpg" /><figcaption>Krabbenbeisserrobbe</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/b025419f3bd5e30fee5995ffc6242efb_large.jpg" /><figcaption>Packeis an den Possession Islands</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/f7ab1fdb20e343391a466ca1f4be93cf_large.jpg" /><figcaption>Packeis an den Possession Islands</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/3ca0349c4e32957051ec47d8c966bfcd_large.jpg" /><figcaption>Possession Islands</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/a488bb4427c9d7de4617e41e9e8c148e_large.jpg" /><figcaption>Possession Islands</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/f9ed0852d236d40f97e7ef962f264c95_large.jpg" /><figcaption>Possession Islands</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/m-und-m-international/cape-adare</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/m-und-m-international/cape-adare</guid><dc:creator><![CDATA[M und M International]]></dc:creator><pubDate>Sun, 26 Feb 2023 12:06:00 GMT</pubDate><geo:lat>-71.3362113</geo:lat><geo:long>170.1439229</geo:long></item><item><title><![CDATA[Im McMurdo-Sound]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://vakantio.de/uploads/b3b0c2efa47d64072cc6b915b842c664_large.jpg" /><figcaption>Mount Erebus im Morgenlicht</figcaption></figure><p>Der südwestlichste Zipfel des Rossmeeres - zwischen Ross-Insel und dem antarktischen Festland gelegen und nicht mehr vom Ross-Eisschelf erreicht - heißt McMurdo-Sound. Hier liegen die heutigen Antarktis-Forschungsstationen der Amerikaner und der Neuseeländer, aber es gibt auch einige historische Stätten von frühen Antarktisexpeditionen zu sehen, unter anderem das Basislager der (britischen) Expedition zur Entdeckung des Südpols (welche eigentlich erfolgreich war [der Südpol wurde erreicht], aber dann doch wieder nicht [die norwegische Expedition von Roald Amundsen war ihnen ein paar Tage zuvorgekommen, und auf dem Rückweg starben Scott und seine Männer ganz in der Nähe ihres nächsten Vorratsdepots])</p><p>Die Antarktis ist zu 98% mit Eis und Schnee bedeckt, aber es gibt ein paar Flecken, die es nicht sind. Für uns stand hier - im McMurdo-Sound -  erst einmal der Besuch von einem der "Trockentäler" an. In diesen gibt es so gut wie nie Niederschlag, und wenn doch, dann wird er vom nächsten Sturm (der nie lange auf sich warten lässt) wieder weggeblasen. So steht man auf dem Antarktischen Festland in einer Sand- und Steinwüste ohne Schnee, in der nur ein paar Gletscherzungen von den umliegenden Bergen enden. Diese Gegend kommt wohl den Verhältnissen auf dem Mond recht nahe ...</p><p>Zunächst einmal arbeitete sich unser Schiff durch immer dichter werdendes Packeis so nahe ans Ufer vor, wie es halt ging (naja, es fehlten am Ende schon noch einige Kilometer ...), wobei es noch einmal 3 Kaiserpinguine (ein einzelner und ein Doppelpack mit Adelie-Zugabe), einige Adelie-Pinguine, ein paar Robben und einen Minkwal zu sehen gab. Dabei reichten dem Wal ganz offensichtlich kleine Wasserlöcher in ansonsten ziemlich kompaktem Packeis ... Nachdem wir festgefahren waren, kamen wieder die Helis zum Einsatz, die uns in das Taylor-Valley an den Fuß des Canadian Glacier brachten. Wir durften hier eine Stunde rumlaufen und erreichten dabei auch den südlichsten Punkt unserer Reise (den erreichten Breitengrad müssen wir später nachliefern). Der abgesteckte Rundweg war nicht wirklich lang, aber fotografieren dauert halt, und so nutzten wir unsere Stunde weidlich aus.</p><p>Wir waren dieses Mal unter den ersten, die ausgeflogen wurden, und entsprechend hieß es nach der Rückkehr auf das Boot nun einmal für einige Zeit warten und die Landschaft genießen. Damit das nicht zu langweilig wurde, kamen noch einmal 2 Kaiserpinguine vorbeigeschwommen und begutachteten den komischen Kasten, der da rumlag. Später durften wir auch noch einmal auf der neben uns liegenden Eisscholle rumlaufen. Das lockte nun 4 Kaiserpinguine an, die auf das andere Ende der Eisscholle hüpften und dann zu dem extra für uns abgesicherten und abgesteckten Teil herüberkamen. Sie kamen bis vielleicht 1-2m an uns heran, wobei sie eindeutig der aktive Part waren - wir standen nur da und staunten Bauklötze. Fast 1 Stunde wurden wir von den Pinguinen beobachtet, dann gingen sie wieder baden und ließen uns komplett geflasht zurück.</p><p>Später am Abend kämpfte sich unser Schiff wieder aus dem Packeis hinaus, was mit der Sichtung eines weiteren Minkwales sowie 5 weiteren Kaiserpinguinen verbunden war. Auch ein paar Adelies gab es noch, aber die blieben heute gegenüber den Emperor Penguins in der Unterzahl. Zur Abrundung sahen wir dann - so kurz vor Mitternacht oder so - noch eine Gruppe Orcas, und Mount Erebus (ein aktiver Vulkan und mit ca. 3700m gleichzeitig höchster Berg der Region) zeigte sich einmal ohne störende Wolken.</p><p>Über Nacht tuckerten wir dann hinüber zur Ross-Insel (auf der Mount Erebus zuhause ist), am nächsten Morgen steckten wir wieder in Packeis, welches diesmal recht dicht mit Adelie-Pinguinen besetzt war (kein Wunder - es gibt hier einige Kolonien von ihnen mit jeweils mehreren tausend Brutpaaren). An Cape Royd besuchten wir dann - wieder mit Heli-Unterstützung, da die Zodiak-Landungsstelle durch Eis blockiert war - die Hütte einer Expedition von Ernest Shackleton sowie nebenan eine Adelie-Pinguin-Kolonie. Unsere Aufenthaltszeit war hier nicht wirklich begrenzt, nach 2,5h flogen wir schließlich wieder zurück. Zum ersten Mal seit der Ausfahrt aus dem Beagle-Kanal ganz am Anfang in Ushuaia sahen wir heute ein anderes Touri-Schiff. Die haben keine Helis dabei und konnten ("leider") hier nicht landen, obwohl ihr Trip (bei ähnlicher Route) dem Vernehmen nach etwa das Doppelte von unserem kosten soll ...</p><p>Wir fuhren nun ca. 3h weiter zu Cape Evans, wo die Hütte der Scott-Expedition zu sehen ist (dank der klimatischen Verhältnisse verfault hier nichts, so dass bei diesen Hütten nur ab und an Windschäden repariert werden müssen - die Inneneinrichtung hingegen ist wohl noch weitestgehend im Originalzustand). Etwas überraschend kam auf dieser Fahrt ein ordentlicher kleiner Sturm auf, allerdings in sehr kooperativer Weise: Er blies an Cape Evans genau vom Land aufs Meer und räumte damit zum einen die Anlegestelle frei, und in der Bucht davor war der Seegang noch nicht sooo schlimm. Wasserdicht verpackt schwangen wir uns nun in die Zodiaks für unser erstes "Wet Landing" dieser Tour. Der Strand war aber schön flach, und so war es kein Problem, aus dem Schlauchboot erst kurz ins Wasser auszusteigen - die vom Touranbieter gestellten Wärme-Gummistiefel erfüllen heute mal nicht nur den Wärme- sondern auch den Gummi-Effekt.<br />Auch hier ergab es sich, dass wir nach der Hüttenbesichtigung noch eine kleine Wanderung machen konnten. Diese führte auf einen kleinen Hügel, und wir erlebten Original-Antarktis-Feeling: -8°C war die gemessene Temperatur, was durch den Schneesturm zu "feels like -18°" wurde. Auch hier war die Landschaft mit ihren Schneeverwehungen sehr beeindruckend, und wieder wurden wir als kleine Störung der Routine wahrgenommen: Diesmal wurden wir von Skuas (Raubmöven) auf unser Gefährdungspotential überprüft und dann als vertrauenswürdig durchgelassen ...</p><p>Am späten Abend - und auch am nächsten Morgen noch - ging es durch Packeis hindurch nun wieder nordwärts, 3 ereignisreiche Tage verabschiedeten sich mit noch einigen Adelie-Pinguinen, Robben und zwei weiteren Kaiserpinguinen, dann aber auch mit einem ausgewachsenen Sturm. Jetzt hieß es erst einmal sacken lassen und Schlaf nachholen ...</p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/36f0767ec5016db42d1271d7ad16ac66_large.jpg" /><figcaption>Packeisfeld, im Hintergrund antarktisches Festland</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/4e472e97a46b6ae72a2a29fcc56c4b60_large.jpg" /><figcaption>Adelie-Pinguine</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/0caac9275f407a4f7bd1b26021385695_large.jpg" /><figcaption>Minkwal</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/24293a6ef352455fc870d34acef5c239_large.jpg" /><figcaption>Kaiserpinguine und Adelie-Pinguin</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/f20030145f9dc561152d6bf0fd7c1617_large.jpg" /><figcaption>Skua (Raubmöwe)</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/5ff9a133e5eea7bf042158c305b819ac_large.jpg" /><figcaption>Blick zum Taylor-Valley (rechts)</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/2481d852b34d7219c0a3aedfc617f9f6_large.jpg" /><figcaption>Blick zum Taylor-Valley</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/c6162d0bb2770c8a26d7fec7740565f3_large.jpg" /><figcaption>Packeis</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/86622934444e84d8c6a882068a95e7dc_large.jpg" /><figcaption>Flug ins Taylor-Valley</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/m-und-m-international/im-mcmurdo-sound</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/m-und-m-international/im-mcmurdo-sound</guid><dc:creator><![CDATA[M und M International]]></dc:creator><pubDate>Sat, 25 Feb 2023 09:07:00 GMT</pubDate><geo:lat>-77.6360608</geo:lat><geo:long>166.4176004</geo:long></item><item><title><![CDATA[Das Rossmeer]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://vakantio.de/uploads/2bd7a580b18f879d7f18a441c1b8c4c2_large.jpg" /><figcaption>Schneesturmvogel</figcaption></figure><p>Auf die Amundsen-See folgte das Rossmeer, welches am weitesten nach Süden reicht und deshalb für die früheren Antarktisforscher besonders attraktiv war. Aushängeschild dieser Region ist seine südliche Begrenzung - eine Gletscherzunge: das Ross-Eisschelf (gefühlt alles hier ist von und/oder nach dem Forscher James Ross benannt), deren Abbruchkante sich 800km (!!!) lang von Ost nach West erstreckt. </p><p>800 km sind eine lange Strecke (vor allem mit ca. 20 km/h zurückgelegt...), und so ging es erst einmal mit vergleichsweise ereignisfreien Tagen weiter. Immerhin hatte die erwähnte Öffnung im Eisfeld vor dem Rossmeer gehalten, wir waren durchgeschlupft und hatten damit im Zeitplan nun einen Tag Vorsprung, während es nach der Peter I Insel noch ein Tag Rückstand war. Wir "nutzten" diese Zeit dazu, uns im Rahmen unseres zugebuchten Fotokurses noch einmal unsere Kameras von Grund auf checken und einstellen zu lassen - danach sagen uns die Ergebnisse deutlich mehr zu (und wenn einmal nicht, dann ist zumindest die Unsicherheit weg, dass es an einer falschen Einstellung liegen könnte).</p><p>Am 31.01. (übrigens Halbzeit unserer Tour) war es dann soweit: Wir bekamen das Ross-Eisschelf präsentiert. Um 04:10 (morgens!) wurden wir geweckt, die Sonne stand ziemlich hoch im Süden (das ist hier eigentlich die "falsche" Seite), und wir glitten an einer endlosen Eiswand von etwa 15-20m Höhe (entspricht in etwa der Höhe unseres Bootes, vom obersten Deck aus konnten wir gerade so die Ebene hinter der Eiskante erkennen). Hier an der Eiskante war das Tierleben deutlich reichlicher vorhanden als vorher - Minkwale vergnügten sich um das Boot herum, mehrmals kamen Orcas vorbei, und auch Adelie-Pingune waren sowohl schwimmend als auch als Passagiere auf Eisschollen zu sehen. Wir wurden mit unseren Hubschraubern auf das Eisschelf hinübergeflogen und konnten uns dort ein Weilchen die Beine vertreten. Spektakulärer als die Anwesenheit auf dem Schelf war dabei der Flug entlang der Kante des Eises, wir bekamen als Zugabe auch noch eine Gruppe Orcas von oben zu sehen, ebenso einige Pinguine und Robben.</p><p>Am Vormittag war es noch einigermaßen bewölkt und diesig, das gab sich bei der Weiterfahrt am Nachmittag - nun war das Eis wunderschön angestrahlt, und wir sahen weitere Minkwale sowie große Gruppen von Adelie-Pinguinen. Die Auslöser der Kameras liefen hier unisono heiß ... Später - nach dem Abendessen - durchquerten wir noch unser erstes größeres Packeisfeld, immer noch bei strahlendem Sonnenschein. Einfach nur traumhaft. Und als wäre der Tag nicht eh schon toll genug gewesen, sahen wir hier nun noch 3 (einzelne) Kaiserpinguine - das sind die größten der Pinguine, und es war nicht klar, ob wir überhaupt auch nur einen sehen würden.</p><p>Nach den vielen nicht so aufregenden Seetagen waren wir an diesem Tag auf jeden Fall für das lange Warten ganz üppig belohnt worden...</p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/71786d20e9867d9ec890b13f4879deef_large.jpg" /><figcaption>Eisberg</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/717b90d688e72801e8e6dce7d84d3115_large.jpg" /><figcaption>Morgen am Ross-Schelf</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/11c3bbfddea2eba5cd44c64498632c79_large.jpg" /><figcaption>Adelie-Pinguine</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/a6e57896f3e9a11dbcdd1698bea6eeb0_large.jpg" /><figcaption>Minkwal</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/6592e5f6ae3b61423be0a6b1251d306a_large.jpg" /><figcaption>Adelie-Pinguine</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/5c259c8c89424938729377e34ea29cd4_large.jpg" /><figcaption>Adelie-Pinguine</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/2dfafd302b80ec9929432fb8f718a767_large.jpg" /><figcaption>Eisberg</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/344619116ef3dae16cc43b8ff165d4b0_large.jpg" /><figcaption>Adelie-Pinguine</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/de106c942848c8de780ceec616d89626_large.jpg" /><figcaption>Ross-Schelf</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/m-und-m-international/das-rossmeer</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/m-und-m-international/das-rossmeer</guid><dc:creator><![CDATA[M und M International]]></dc:creator><pubDate>Fri, 24 Feb 2023 07:00:00 GMT</pubDate><geo:lat>-77.18617210037606</geo:lat><geo:long>172.12606859632479</geo:long></item><item><title><![CDATA[Durch die Amundsen-See zum Rossmeer]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://vakantio.de/uploads/a078cc16ed6934040867355d09c0a307_large.jpg" /><figcaption>Am Packeis</figcaption></figure><p>An die Bellinghausen-See schließt sich die Amundsen-See an, durch die es weiter westwärts ging. Anfänglich hatten wir hier ziemlich gutes Wetter (Windstille und - besonders in den Morgenstunden - spiegelglatte See), und wir nutzen es, um mal nahe an das Packeis heranzufahren und dieses dann mit den Zodiaks zu erkunden. Wir sahen eine Vielzahl von (Krabbenbeisser-)Robben, einen Adelie-Pinguin (der zwischen einer Gruppe Robben spazierenging) und einen Seeleoparden (das ist auch eine Robbenart), der so freundlich war, uns in die Kamera zu gähnen. Diese Tour war wieder ein toller Ausflug, wir kamen sehr nahe an die Tiere heran (3m Abstand z.B.), und bei ausgeschaltetem Motor konnte man die Schlaf- und Atemgeräusche der Robben hören. Und ein paar schöne Eisberge gab es natürlich noch obendrauf.</p><p>Ansonsten kamen wir - im Rahmen unserer Möglichkeiten - gut westwärts voran. Ab und an sahen wir mal wieder Wale (Orcas, Minkwale, Buckelwale), und für Spannung sorgte der allabendliche Ausblick. Windy.com verriet uns etwas darüber, wie sich unser Wohlbefinden so entwickeln könnte (bisher hatten wir noch kein richtig schlimmes Wetter), und eine Eiskarte auf Basis von NASA-Satellitenfotos zeigte uns, dass (a) noch sehr viel Eis auf unserem Weg lag (und wir hören immer wieder: "Der schnellste Weg durchs Eis ist außen rum"), aber sich (b) eine einigermaßen schmale eisfreie Durchfahrt zum Antarktischen Festland zu öffnen schien. Wenn die sich hielte und Wind, Wellen und Sichtverhältnisse es zuliessen, dann könnten wir unsere Fahrstrecke deutlich abkürzen und hätten entsprechend mehr Zeit für Landgänge, Zodiak-Touren, Heli-Ausflüge etc ...</p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/3a046491cd16a21247dcb2320e730f78_large.jpg" /><figcaption>Am Packeis</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/3f82ea855ea8c4393fcf1cdac24404d5_large.jpg" /><figcaption>Krabbenbeisserrobben</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/a17d55c1972f92963787e07710aafab0_large.jpg" /><figcaption>Am Packeis</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/432118b2ae2128653773b8ba40f99f31_large.jpg" /><figcaption>Am Packeis</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/522f29fc667f10a1acd1505224cc7baa_large.jpg" /><figcaption>Krabbenbeisserrobbe</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/fc3f590b1626c827fe60bdc9a6c10b42_large.jpg" /><figcaption>Adelie-Pinguin und Krabbenbeisserrobben</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/589212eb1d0758756d90bbe46ec94e46_large.jpg" /><figcaption>Adelie-Pinguin</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/3b47e80bbda95966a650e1b266eaa187_large.jpg" /><figcaption>Adelie-Pinguin</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/519f792c43c3819c819fb5a71e142248_large.jpg" /><figcaption>Eisberg</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/m-und-m-international/durch-die-amundsen-see-zum-rossmeer</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/m-und-m-international/durch-die-amundsen-see-zum-rossmeer</guid><dc:creator><![CDATA[M und M International]]></dc:creator><pubDate>Thu, 23 Feb 2023 06:48:00 GMT</pubDate><geo:lat>-70.75978520646147</geo:lat><geo:long>-97.74799985247232</geo:long></item><item><title><![CDATA[Peter I Island und die Bellinghausen-See]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://vakantio.de/uploads/dfe89d154ff735f0293f7822cebe74af_large.jpg" /><figcaption>In der Bellinghausen-See</figcaption></figure><p>Von der Antarktischen Halbinsel sind es ziemlich genau 120 Längengrade westwärts bis zum Ziel in Neuseeland. Die Höhepunkte unserer Reise sind im Rossmeer verortet, was einigermaßen genau südlich von Neuseeland liegt. Es hieß also, jetzt erst einmal Meter zu machen und nach Westen zu kommen.</p><p>Zunächst durchquerten wir die Bellinghausen-See. Das Wetter war die nächsten 2 Tage schlecht, was doppelt schlecht war, denn zum einen gab es nichts zu sehen (und zu fotographieren), und zum anderen kam das eh nicht sonderlich schnelle Schiff (10 Knoten = rund 20km/h sind die Standard-Reisegeschwindigkeit, für eine Strecke von 6.500 Seemeilen = rund 12.000km ist das schon etwas unterdimensioniert) nun noch langsamer voran. Prompt brauchten wir bis zur nächsten Wegmarke - der Zar Peter dem Ersten gewidmeten Insel "Peter I Island" - einen Tag länger als vorgesehen.</p><p>Immerhin, als wir ankamen, war der Wind eingeschlafen und der Wellengang erträglich, so dass die nicht so häufig durchführbare Operation "Landung auf der Insel" für uns stattfand.  Mit unseren 3 Hubschraubern wurden - im Schichtbetrieb - alle 87 Passagiere und ein Teil der Crew auf die Insel geflogen und konnten sich dort eine kleine Weile umschauen. Der Rückflug war dann als Sightseeing-Event mit Inselumrundung ausgelegt. <br />Nun können wir uns zu den weniger als 1.000 Personen zählen, die dieses Inselchen im Nirgendwo jemals betreten haben. Apropos "im Nirgendwo" - unter der Annahme, dass wir das einzige Schiff zwischen Antarktischer Halbinsel und Rossmeer waren, waren hier die nächsten menschlichen Wesen auf der ISS - 400km über uns - zu finden, alle anderen hingegen über 1.000km entfernt...</p><p>Auf der Weiterfahrt durch die Bellinghausen-See sahen wir nun immer wieder kleinere, größere und auch ganz große Eisberge - teilweise über 100m lang und sicherlich 30, 40, 50 Meter hoch ... sehr beeindruckend. Insbesondere wenn die Sonne schien (was sie glücklicherweise jetzt öfters tat), sahen die angestrahlten Eisberge im blauen Wasser wunderschön aus. Zur Auflockerung kam auch mal der eine oder andere Wal vorbei.</p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/6d626fb08227f3a83268e97a998d8a8b_large.jpg" /><figcaption>Eisberge</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/6fb1b2510ded272c552e07967a9ca4fa_large.jpg" /><figcaption>Eisberg</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/dcd3f0e8e72124197ca312527a751a0f_large.jpg" /><figcaption>Kapsturmvogel</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/3eb83f97191354d090eaafc70d0a8af6_large.jpg" /><figcaption>Eisberg</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/1241670f95f3d92206132357030fc8cb_large.jpg" /><figcaption>Eisberg</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/197e57ec29c2e0e669e1960ea8ab7ee4_large.jpg" /><figcaption>Graumantel-Albatros</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/2dfa8bbdc4fc854f2213e819ffd1c306_large.jpg" /><figcaption>Eisberg</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/e8e987507b3ef349974c20c6398b1be7_large.jpg" /><figcaption>Peter I Island</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/50e59d01fa8d4b75598686dbf8f84628_large.jpg" /><figcaption>Peter I Island</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/m-und-m-international/peter-i-island-und-die-bellinghausen-see</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/m-und-m-international/peter-i-island-und-die-bellinghausen-see</guid><dc:creator><![CDATA[M und M International]]></dc:creator><pubDate>Wed, 22 Feb 2023 10:08:00 GMT</pubDate><geo:lat>-68.8281828</geo:lat><geo:long>-90.6156956</geo:long></item><item><title><![CDATA[Die Antarktische Halbinsel]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://vakantio.de/uploads/779f3a9986b65a26b98114f83bf79674_large.jpg" /><figcaption>Kapsturmvogel</figcaption></figure><p>Man sollte meinen, dass bei der längsten Tour, die hier möglich ist, auch die intensivste Betrachtung der Antarktischen Halbinsel (das ist der Landfetzen, der Richtung Südamerika aus dem Südpolargebiet herausragt) stattfindet. Dem war aber nicht so ... während sich kürzere Touren hier 3-5 Tage aufhalten, hatten wir nur einen Tag.</p><p>Immerhin war der erst einmal wettertechnisch ganz gut, und nach Erreichen der Gerlache-Strait sahen wir viele schöne Eisberge und eisbedeckte Inseln rechts und links. Auch Blasfontainen von Walen waren auszumachen, zunächst aber weit weg, und unser Boot ist zu langsam, als dass es wie ein Whale Watching Boot zu einem entsprechenden Spot hinfahren könnte.</p><p>Nach dem Mittagessen bekamen wir auf einer Zodiak-Tour einen ersten Eindruck davon, was Antarktis wohl ist. In einer x-beliebigen Bucht (später als Murray Bay identifiziert) hielten wir an, die Zodiaks (Schlauchboote) wurden ins Wasser gelassen, und wir fuhren ungefähr 2h in der Bucht herum. Wir sahen Weddell-Robben, 2 verschiedene Pinguinarten (Esels- und Zügelpinguine) und Eis, Eis, Eis ... welches - fehlender Luftverschmutzung sei Dank - von einem strahlenden Weiß ist, wie wir es noch nie gesehen haben.</p><p>Später am Tag sahen wir noch eine Gruppe Buckelwale beim Fressen, und ein Pinguin kam auf einem kleinen Eisberg vorbei und watschelte - leicht aufgeregt ob der vielen Gesellschaft - darauf herum. Danach wechselte das Wetter recht schnell, es wurde diesig und ein Schneesturm zog auf. Die Vorhersage für die nächsten 2 Tage war dann auch nicht so prickelnd, viel Wind, hohe Wellen und vor allem viel Wasser....</p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/4b21a4613bd357febc3b9d96bab1676a_large.jpg" /><figcaption>In der Gerlache Strait</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/6a72218f3b089bd0f7e58dd8afc3ab8c_large.jpg" /><figcaption>In der Gerlache Strait</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/c630c30525a6b1cb0e9fc4e2ea76e7c1_large.jpg" /><figcaption>In der Gerlache Strait</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/361732d25cbe8c7caa317d33e902ced4_large.jpg" /><figcaption>Eisberge und Kapsturmvogel</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/2d1be7dd6d8e1b91d2fd2e908ead4d89_large.jpg" /><figcaption>In der Gerlache Strait</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/60f3b3cb4517a012786172a04b613b08_large.jpg" /><figcaption>Eisberge</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/8153e62951b5ec9426df87aeb80cca8d_large.jpg" /><figcaption>Eisberg</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/a21e01e8c599c216324cedec1be06f60_large.jpg" /><figcaption>Eisberg</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/46e81fecf1a34f74c407ff6f7c122dc2_large.jpg" /><figcaption>Eselspinguine</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/m-und-m-international/die-antarktische-halbinsel</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/m-und-m-international/die-antarktische-halbinsel</guid><dc:creator><![CDATA[M und M International]]></dc:creator><pubDate>Sat, 18 Feb 2023 10:01:00 GMT</pubDate><geo:lat>-64.5</geo:lat><geo:long>-62.333333</geo:long></item><item><title><![CDATA[24./25. - 12 -19: Merry Christmas]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://vakantio.de/uploads/44c6df70-2737-11ea-8a49-b965f2667778.JPG_large.jpg" /><figcaption>24./25. - 12 -19: Merry Christmas</figcaption></figure><p>Weihnachten in der Antarktis ist schon ein besonderes Erlebnis. Wir erreichten Deception Island und fuhren durch eine sehr schmale Einfahrt (die Neptune's Bellows genannt wird)  in die Whalers Bay. Zu diesem besonderen Ort ist einiges zu sagen. Deception Island ist noch immer ein aktiver Vulkan. Die Magma-Kammer ist eingebrochen und durch den eingestürzten Felsen verschlossen. Wasser hat den Raum darüber geflutet und genau dort fahren die Schiffe ein. Das Wasser hat sich zwar in den letzten Jahrzehnten abgekühlt, aber an manchen Stellen ist ein kurzes Bad möglich.</p><p>Zur Zeit des Walfanges wurde hier eine Walfangstation für die Weiterverarbeitung der Wale eingerichtet. Bevor Erdöl und seine Vorteile entdeckt wurde, war das Öl der Wale das einzige Mittel um zum Beispiel Öllampen zu befeuern. Im 19 Jahrhundert wurden Tausende Wale getötet und der Bestand in den Meeren drastisch um teilweise bis zu 90% reduziert. Einige Länder betreiben leider heute immer noch Walfang. </p><p>Später wurde diese Station als Forschungseinrichtung von den Engländern genutzt. Zwei Vulkanausbrüche 1967 und 1969 haben diese Station stark beschädigt. Ein weiterer Ausbruch fand 1970 statt. Der Asche-Regen begrub einen großen Teil der Station unter sich. </p><p>In Whalers Bay lebt eine Kolonie Zügelpinguine. Dies ist die dritte Art Pinguine, die wir bei dieser Tour sehen. Der Zügelpinguin ist mit dem Adeliepinguin und Eselspinguin verwandt.  </p><p>Die Ruinen sind natürlich auch spannend und eignen sich als interessante Fotomotive. Vögel nutzen diese Ruinen auch für die Aufzucht ihrer Jungen.</p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/dce5a230-2699-11ea-8a49-b965f2667778.JPG_large.jpg" /><figcaption>24./25. - 12 -19: Merry Christmas</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/d9ab29f0-2694-11ea-8a49-b965f2667778.JPG_large.jpg" /><figcaption>24./25. - 12 -19: Merry Christmas</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/36774470-2695-11ea-8a49-b965f2667778.JPG_large.jpg" /><figcaption>24./25. - 12 -19: Merry Christmas</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/8cd65220-2695-11ea-8a49-b965f2667778.JPG_large.jpg" /><figcaption>24./25. - 12 -19: Merry Christmas</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/bf258070-2695-11ea-8a49-b965f2667778.JPG_large.jpg" /><figcaption>24./25. - 12 -19: Merry Christmas</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/5e6858d0-2699-11ea-8a49-b965f2667778.JPG_large.jpg" /><figcaption>24./25. - 12 -19: Merry Christmas</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/68e71d50-2699-11ea-8a49-b965f2667778.JPG_large.jpg" /><figcaption>24./25. - 12 -19: Merry Christmas</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/73c42e70-2699-11ea-8a49-b965f2667778.JPG_large.jpg" /><figcaption>24./25. - 12 -19: Merry Christmas</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/8285f3d0-2699-11ea-8a49-b965f2667778.JPG_large.jpg" /><figcaption>24./25. - 12 -19: Merry Christmas</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/once-in-a-lifetime/2425-12-19-merry-christmas</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/once-in-a-lifetime/2425-12-19-merry-christmas</guid><dc:creator><![CDATA[once-in-a-lifetime]]></dc:creator><pubDate>Tue, 24 Dec 2019 21:30:00 GMT</pubDate><geo:lat>-62.9594019</geo:lat><geo:long>-60.64513260000001</geo:long></item><item><title><![CDATA[23-12-19: Plan C]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://vakantio.de/uploads/58a8dd10-25c8-11ea-8a49-b965f2667778.JPG_large.jpg" /><figcaption>23-12-19: Plan C</figcaption></figure><p>Nachdem die Anlandung bei der Vernadsky-Station nicht möglich war, steuerte das Schiff den Damoy Point an. Dort befinden sich auch Forschungseinrichtungen, die aktuell aber nicht besetzt sind. Der Weg dorthin war spannend. Das See-Eis schob sich mehr und mehr zusammen und das Schiff bahnte sich seinen Weg dadurch. Ich habe vor der Reise nicht damit gerechnet, dass wir Situationen erleben werden, die nicht machbar sind. Ich bin positiv überrascht. </p><p>Damoy Point ist eine wunderschöne Bucht mit sehr schönen Eisbergen aus Gletschereis. Das Blau, das durch die Lichtbrechung ensteht ist wirklich einmalig. Man könnte glauben, jemand hätte im Eisberg eine indirekte Beleuchtung installiert.</p><p>Morgen feiern wir Heiligabend an Bord des Schiffes. Danach geht es zurück nach Punta Arenas, wo wir unsere Tour in Patagonien fortsetzen werden.</p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/59b36f40-25c8-11ea-8a49-b965f2667778.JPG_large.jpg" /><figcaption>23-12-19: Plan C</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/8bdc77f0-25c8-11ea-8a49-b965f2667778.JPG_large.jpg" /><figcaption>23-12-19: Plan C</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/7257e030-25c8-11ea-8a49-b965f2667778.JPG_large.jpg" /><figcaption>23-12-19: Plan C</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/792bec30-25c8-11ea-8a49-b965f2667778.JPG_large.jpg" /><figcaption>23-12-19: Plan C</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/92f925b0-25c8-11ea-8a49-b965f2667778.JPG_large.jpg" /><figcaption>23-12-19: Plan C</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/a59c6b00-25c8-11ea-8a49-b965f2667778.JPG_large.jpg" /><figcaption>23-12-19: Plan C</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/ad2743e0-25c8-11ea-8a49-b965f2667778.JPG_large.jpg" /><figcaption>23-12-19: Plan C</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/b6300a30-25c8-11ea-8a49-b965f2667778.JPG_large.jpg" /><figcaption>23-12-19: Plan C</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/c0cae230-25c8-11ea-8a49-b965f2667778.JPG_large.jpg" /><figcaption>23-12-19: Plan C</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/once-in-a-lifetime/23-12-19-plan-c</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/once-in-a-lifetime/23-12-19-plan-c</guid><dc:creator><![CDATA[once-in-a-lifetime]]></dc:creator><pubDate>Mon, 23 Dec 2019 20:50:00 GMT</pubDate><geo:lat>-64.87587309999999</geo:lat><geo:long>-63.583876799999985</geo:long></item><item><title><![CDATA[22-12-19: Vernadsky-Station ]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://vakantio.de/uploads/d1fd5920-24ba-11ea-8a49-b965f2667778.JPG_large.jpg" /><figcaption>22-12-19: Vernadsky-Station </figcaption></figure><p>Heute sind wir ganz früh um 05:30 aufgestanden, um die Einfahrt in den Lemaire-Kanal mitzuerleben. Fantastisch, diese Eindrücke. Zumal wir nun die Bekanntschaft mit dichter werdenden See-Eis machen. Das Schiff fährt langsamer und muss sich seinen Kurs an den Eisbergen vorbei suchen. Dabei kracht und knackt jede Berührung des Rumpfes mit dem See-Eis. Es ist immer unklar, ob das Tagesziel tatsächlich erreicht werden kann. Der Kapitän ist aber sehr ambitioniert und lässt sich nicht wirklich abschrecken. Wir haben nicht erwartet, bei dieser Tour tatsächlich in solche Situationen zu kommen. Es ist wirklich eine absolut unbezahlbare Erfahrung.</p><p>Auf dem Weg zur Vernadsky-Station sehen wir natürlich wieder tolle Eisberge, die wunderschön blau schimmern. Hin und wieder haben sich auf den Flächen kleine Schmelzwasserseen gebildet, die ebenfalls sehr schön blau schimmern. Die Felsmassive im Hintergrund sehen aus wie eine Leihgabe aus "Herr der Ringe".</p><p>Die Vernadsky-Station ist eine ukrainische Forschungsstation auf Argentine-Island. Dort leben 10 Männer und 2 Frauen, die seit acht Monaten keinen Besuch von Außen hatten. Uns wird bei dem Besuch auch selbstgebrannter Wodka versprochen. Früher gehörte diese Station den Briten und hieß Faraday-Station. Von hier wurde zum ersten Mal das Ozonloch bemerkt.</p><p>Das Schiff quält sich so nah wie möglich an die Station heran. Es kracht und ächzt permanent. Das Schiff stoppt und zwischen uns und der Station befinden sich Eisberge und Eisschollen. Dann entdecken wir Minke-Whales (Zwergwal), die immer wieder unter dem Schiff durchtauchen. Das ein oder andere Foto gelingt sogar.</p><p>Der Expeditionsleiter fährt mit einem Zodiak raus und prüft, ob es überhaupt möglich ist, zur Station zum kommen, ohne von Eisschollen abgetrieben zu werden. Leider klappt das nicht und man will die Expeditionsreisenden nicht den Gefahren aussetzen. Plan B muss her. Das Schiff verlässt die Position und fährt zurück. Während ich das schreibe, kratzen die Eisplatten permanent am Rumpf des Schiffes.</p><p>Übrigens, es gibt eine großes Expeditionsteam an Bord und täglich gibt es spannende Vorträge über die Antarktis und Expeditionen. Viele in dem Team haben umfangreiche Erfahrungen in der Antarktis. Eine Ärztin hat bereits hier auf einer Forschungsstation überwintert.</p><p>Jetzt sind wir aber gespannt auf Plan B oder C.</p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/c7c46fe0-24bd-11ea-8a49-b965f2667778.JPG_large.jpg" /><figcaption>22-12-19: Vernadsky-Station </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/f4f97730-24bd-11ea-8a49-b965f2667778.JPG_large.jpg" /><figcaption>22-12-19: Vernadsky-Station </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/20f33f60-24be-11ea-8a49-b965f2667778.JPG_large.jpg" /><figcaption>22-12-19: Vernadsky-Station </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/545f0140-24be-11ea-8a49-b965f2667778.JPG_large.jpg" /><figcaption>22-12-19: Vernadsky-Station </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/75743e40-24be-11ea-8a49-b965f2667778.JPG_large.jpg" /><figcaption>22-12-19: Vernadsky-Station </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/91f30330-24be-11ea-8a49-b965f2667778.JPG_large.jpg" /><figcaption>22-12-19: Vernadsky-Station </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/abb4f210-24be-11ea-8a49-b965f2667778.JPG_large.jpg" /><figcaption>22-12-19: Vernadsky-Station </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/bb5382e0-24be-11ea-8a49-b965f2667778.JPG_large.jpg" /><figcaption>22-12-19: Vernadsky-Station </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/c7f12fc0-24be-11ea-8a49-b965f2667778.JPG_large.jpg" /><figcaption>22-12-19: Vernadsky-Station </figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/once-in-a-lifetime/22-12-19-vernadsky-station</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/once-in-a-lifetime/22-12-19-vernadsky-station</guid><dc:creator><![CDATA[once-in-a-lifetime]]></dc:creator><pubDate>Sun, 22 Dec 2019 12:57:00 GMT</pubDate><geo:lat>-65.15899019999999</geo:lat><geo:long>-64.49520840000002</geo:long></item><item><title><![CDATA[21-12-19: Wanderung auf Danco Island]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://vakantio.de/uploads/5b5b3ee0-2433-11ea-8407-b943918ebe95.JPG_large.jpg" /><figcaption>21-12-19: Wanderung auf Danco Island</figcaption></figure><p>Unser nächstes Ziel ist Danco Island. Wir müssen die ganze Nacht fahren. Sonnenuntergang ist übrigens um 23:20 und richtig dunkel wird es sowieso nicht. Sonnenaufgang um 02:40. Um 23:00 werden Wale gesichtet. Ein unglaubliches Ereignis. Zwei Humpback Whales auf Krill-Fang. Sie zeigen uns mehrfach die Heckflossen und auch die Seitenflossen. Leider gibt es davon keine Bilder. Alles ist nur im Kopf abgespeichert.</p><p>Heute erreichten wir Danco Island. Unser Weg führt uns dort auf einen kleinen Hügel mit einer Kolonie Eselspinguine. Diese kleinen Tiere sind wirklich zu bewundern. Die Landschaft um uns herum ist wieder atemberaubend. Die Abfahrt am Abend ist spektakulär. Das Schiff findet seinen Weg zick-zack um Eisberge herum, die in der Gerlache-Straße liegen und wir bewundern die Eisberge im Errera-Kanal.</p><p>Das nächste Ziel morgen ist Vernadsky Station, auf den Argentine Islands, eine ukrainische Forschungsstation und natürlich steuern wir auf Weihnachten zu. Das Schiff wird mehr und mehr geschmückt und wir kommen in Weihnachtsstimmung.</p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/654fc4c0-2433-11ea-8407-b943918ebe95.JPG_large.jpg" /><figcaption>21-12-19: Wanderung auf Danco Island</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/6c0488f0-2433-11ea-8407-b943918ebe95.JPG_large.jpg" /><figcaption>21-12-19: Wanderung auf Danco Island</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/887f0820-2433-11ea-8407-b943918ebe95.JPG_large.jpg" /><figcaption>21-12-19: Wanderung auf Danco Island</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/9633f160-2433-11ea-8407-b943918ebe95.JPG_large.jpg" /><figcaption>21-12-19: Wanderung auf Danco Island</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/a27cc780-2433-11ea-8407-b943918ebe95.JPG_large.jpg" /><figcaption>21-12-19: Wanderung auf Danco Island</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/e892d390-2433-11ea-8407-b943918ebe95.JPG_large.jpg" /><figcaption>21-12-19: Wanderung auf Danco Island</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/19fcd200-2434-11ea-8407-b943918ebe95.JPG_large.jpg" /><figcaption>21-12-19: Wanderung auf Danco Island</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/41b483b0-2434-11ea-8407-b943918ebe95.JPG_large.jpg" /><figcaption>21-12-19: Wanderung auf Danco Island</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/53c96bb0-2434-11ea-8407-b943918ebe95.JPG_large.jpg" /><figcaption>21-12-19: Wanderung auf Danco Island</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/once-in-a-lifetime/21-12-19-wanderung-auf-danco-island</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/once-in-a-lifetime/21-12-19-wanderung-auf-danco-island</guid><dc:creator><![CDATA[once-in-a-lifetime]]></dc:creator><pubDate>Sat, 21 Dec 2019 20:39:00 GMT</pubDate><geo:lat>-64.7359347</geo:lat><geo:long>-62.59548510000002</geo:long></item><item><title><![CDATA[20-12-19: Eisberge, Eisberge, Eisberge]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://vakantio.de/uploads/a88ff690-2359-11ea-8407-b943918ebe95.JPG_large.jpg" /><figcaption>20-12-19: Eisberge, Eisberge, Eisberge</figcaption></figure><p>….. und Pinguine!</p><p>Aber starten wir am Anfang, der bereits am Vorabend um 23:00 losging. Der Kapitän hielt Kurs auf Snow Hill. Es war klar, dass es für die Anlandung keine Garantie gab. Kein Schiff von Hurtigruten hat das zuvor geschafft. Das neue Schiff kann aber bis 1 Meter dickes See-Eis durchbrechen. Den ein oder anderen kleineren Eisberg, der den Weg versperren wollte, hat das Schiff bereits zur Seite geschoben. Um 23:00 wurde das Schiff gestoppt (es ist übrigens noch taghell draußen). Vor uns lagen unzählige große Eisberge und eine zunehmend dichter werdende Schicht aus kompaktem See-Eis. Später erfuhren wir, dass sich hinter dem Schiff in Richtung Rückweg ebenfalls kompaktes See-Eis bildete, welches uns den Weg zurück hätte abschneiden können. Der Kapitän entschied umzukehren und sicheres Gewässer aufzusuchen.</p><p>Am nächsten Morgen lagen wir in einer ruhigen Bucht mit unzähligen wirklich großen Eisbergen.  Das Tagesprogramm sah vor, alle Teilnehmer in den Zodiaks nach draußen und nah an die Eisberge zu bringen. Am Ende war das eine super Entschädigung für die verpassten Kaiserpinguine. </p><p>Eisberge entstehen durch das Kalben von Gletschern und durch den Abbruch von Schelfeis. Ein Gletscher ist dann ein Gletscher, wenn sich das Eis bewegt. Das Eis schiebt sich permanent nach vorn bis es an der Felskante zum Meer abbricht. Das nennt man kalben. Schelfeis ist Eis, das sich nicht bewegt. Abbrüche sind auf die Erwärmung im Umfeld zurückzuführen (globale Erwärmung!).</p><p>Es ist super interessant, zwischen diesen Eisbergen durchzufahren und die Schichten aus nächster Nähe zu sehen. Dieses Eis ist vor tausenden von Jahren (bei Gletschern teilweise vor 100.000 Jahren) entstanden.</p><p>Immer wieder niedlich sind die Pinguine auf den Eisplatten im Wasser.</p><p>Wir sind gespannt, wo uns das Schiff für den nächsten Tag hinbringt.</p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/0ea2a3b0-235a-11ea-8407-b943918ebe95.JPG_large.jpg" /><figcaption>20-12-19: Eisberge, Eisberge, Eisberge</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/7f50ec20-235a-11ea-8407-b943918ebe95.JPG_large.jpg" /><figcaption>20-12-19: Eisberge, Eisberge, Eisberge</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/e0c8db70-235a-11ea-8407-b943918ebe95.JPG_large.jpg" /><figcaption>20-12-19: Eisberge, Eisberge, Eisberge</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/10999c40-235b-11ea-8407-b943918ebe95.JPG_large.jpg" /><figcaption>20-12-19: Eisberge, Eisberge, Eisberge</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/23131270-235b-11ea-8407-b943918ebe95.JPG_large.jpg" /><figcaption>20-12-19: Eisberge, Eisberge, Eisberge</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/3ca0d1f0-235b-11ea-8407-b943918ebe95.JPG_large.jpg" /><figcaption>20-12-19: Eisberge, Eisberge, Eisberge</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/8957f320-235b-11ea-8407-b943918ebe95.JPG_large.jpg" /><figcaption>20-12-19: Eisberge, Eisberge, Eisberge</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/bc9ea0d0-235b-11ea-8407-b943918ebe95.JPG_large.jpg" /><figcaption>20-12-19: Eisberge, Eisberge, Eisberge</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/35f280f0-235c-11ea-8407-b943918ebe95.JPG_large.jpg" /><figcaption>20-12-19: Eisberge, Eisberge, Eisberge</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/once-in-a-lifetime/20-12-19-eisberge-eisberge-eisberge</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/once-in-a-lifetime/20-12-19-eisberge-eisberge-eisberge</guid><dc:creator><![CDATA[once-in-a-lifetime]]></dc:creator><pubDate>Fri, 20 Dec 2019 18:46:00 GMT</pubDate><geo:lat>-76.17429939526409</geo:lat><geo:long>-59.507382594799765</geo:long></item><item><title><![CDATA[19-12-19: Brown Bluff]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://vakantio.de/uploads/5b6e3680-22c6-11ea-9545-ed7281762ca7.JPG_large.jpg" /><figcaption>19-12-19: Brown Bluff</figcaption></figure><p>Heute starteten wir den Versuch, am Festland anzulanden. Wir haben schon wieder wahnsinnig Glück. Kein See-Eis in der Bucht. Das Wasser ist ruhig, der Wind etwas schneidig. Wir können ausbooten und das Festland betreten.</p><p>Uns erwarten eine Kolonie mit Adelie-Pinguinen, einige Eselspinguine und geologische Formationen, die durch Vulkanausbrüche in 1.000 Meter Tiefe entstanden sind.</p><p>Ein Highlight jagt das nächste. Die Adelie-Pinguine haben bereits ihren Nachwuchs. Die meisten Paare haben sogar zwei Küken. Es ist so unglaublich, diese kleinen Tiere zu beobachten. Toll ist es zu sehen, wie der Nachwuchs gefüttert und warmgehalten wird.</p><p>Die Erfahrungen, die man hier macht und die Eindrücke, die man gewinnt, kann man mit nichts vergleichen. Es ist alles so unbeschreiblich.</p><p>Der Weg, den das Schiff durch das Eis und vorbei an den Eisbergen nimmt, raubt einem den Atem. Hin und wieder wird ein kleiner Eisberg zur Seite geschoben. Auf dem Weg zum nächsten Ziel am späten Nachmittag wird uns der Weg durch Eisberge versperrt und der Kapitän wird gezwungen, eine neuen Weg zu suchen. Ob das gelingt, ist aber unklar. Ich hoffe, es klappt, denn am nächsten Ort können wir Kaiserpinguine sehen.</p><p>Der Weg führt uns allerdings am zweitgrößten und am größten Eisberg vorbei. Der größte Eisberg misst tatsächlich eine Länge von 160 km (!) und ist zweimal so groß wie Luxemburg. Der Kapitän steuert dann den zweitgrößten Eisberg an und stoppt direkt davor. </p><p>Im weiteren Verlauf verdichtet sich nun das Eis und es ist unklar, ob wir dort durch kommen. Darüber werde ich morgen berichten.</p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/a877e480-22c6-11ea-9545-ed7281762ca7.JPG_large.jpg" /><figcaption>19-12-19: Brown Bluff</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/df482e20-22c6-11ea-9545-ed7281762ca7.JPG_large.jpg" /><figcaption>19-12-19: Brown Bluff</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/4fef2390-22c7-11ea-9545-ed7281762ca7.JPG_large.jpg" /><figcaption>19-12-19: Brown Bluff</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/bdbfee90-22c7-11ea-9545-ed7281762ca7.JPG_large.jpg" /><figcaption>19-12-19: Brown Bluff</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/e684ca80-22c7-11ea-9545-ed7281762ca7.JPG_large.jpg" /><figcaption>19-12-19: Brown Bluff</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/2963a060-22c8-11ea-9545-ed7281762ca7.JPG_large.jpg" /><figcaption>19-12-19: Brown Bluff</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/a0bbb080-22c8-11ea-9545-ed7281762ca7.JPG_large.jpg" /><figcaption>19-12-19: Brown Bluff</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/370b26b0-22c9-11ea-9545-ed7281762ca7.JPG_large.jpg" /><figcaption>19-12-19: Brown Bluff</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/6a435570-22c9-11ea-9545-ed7281762ca7.JPG_large.jpg" /><figcaption>19-12-19: Brown Bluff</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/once-in-a-lifetime/19-12-19-brown-bluff</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/once-in-a-lifetime/19-12-19-brown-bluff</guid><dc:creator><![CDATA[once-in-a-lifetime]]></dc:creator><pubDate>Fri, 20 Dec 2019 00:56:00 GMT</pubDate><geo:lat>-63.53333300000001</geo:lat><geo:long>-56.89999999999998</geo:long></item><item><title><![CDATA[18-12-19: Eisberg voraus]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://vakantio.de/uploads/b0f4e640-21ad-11ea-a7a4-7fddad6f61d2.JPG_large.jpg" /><figcaption>18-12-19: Eisberg voraus</figcaption></figure><p>Heute haben wir die South Shetlands erreicht. Ruhige See und schönes Wetter begrüßen uns. Der Tag beginnt für Ruth und mich bereits um 06:00, da wir den ersten Eisberg auf keinen Fall verpassen wollten. Und tatsächlich erscheint atemberaubend der erste Eisberg und im Hintergrund die South Shetlands. Sofort geht es für nach oben an Deck. Mit den tiefen Temperaturen, der klaren Luft und dem eisblauen Wasser stellt sich sofort das tolle Polar-Gefühl ein. Ich weiß überhaupt nicht, wohin ich gucken soll. Alles ist so tief beeindruckend und in mir (uns) kommt ein richtiges Entdeckergefühl auf. Ich weiß nicht, wann ich mich das letzte Mal so gut gefühlt habe. Alles wirkt so friedlich und ruhig hier. Die eisige Welt, die man vor Augen hat wirkt nicht feindlich, sondern auf uns eher einladend. Wir freuen uns auf den ersten Landgang um 19:00 (23:00 daheim) heute.</p><p>Überall sieht man im Wasser dann Wale und Pinguine. Sie mit dem Fotoapparat zu erwischen ist schwierig. Bei einem Wal hat es dann gut geklappt. Rücken und Schwanzflosse sind zu sehen. Das ist eben nicht Seaworld, wo man die Tiere durch eine Glasscheibe unter Wasser beobachten kann.</p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/ebc9a120-21ad-11ea-a7a4-7fddad6f61d2.JPG_large.jpg" /><figcaption>18-12-19: Eisberg voraus</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/124a3260-21ae-11ea-a7a4-7fddad6f61d2.JPG_large.jpg" /><figcaption>Wal-Rücken</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/56928350-21ae-11ea-a7a4-7fddad6f61d2.JPG_large.jpg" /><figcaption>Wal-Schwanzflosse </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/ab052a50-21ae-11ea-a7a4-7fddad6f61d2.JPG_large.jpg" /><figcaption>18-12-19: Eisberg voraus</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/e88b4990-21ae-11ea-a7a4-7fddad6f61d2.JPG_large.jpg" /><figcaption>18-12-19: Eisberg voraus</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/815eab80-21af-11ea-a7a4-7fddad6f61d2.JPG_large.jpg" /><figcaption>18-12-19: Eisberg voraus</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/fb9aa1b0-21af-11ea-a7a4-7fddad6f61d2.JPG_large.jpg" /><figcaption>18-12-19: Eisberg voraus</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/7b1c62c0-21b0-11ea-a7a4-7fddad6f61d2.JPG_large.jpg" /><figcaption>18-12-19: Eisberg voraus</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/d7f2abe0-21af-11ea-a7a4-7fddad6f61d2.JPG_large.jpg" /><figcaption>18-12-19: Eisberg voraus</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/once-in-a-lifetime/18-12-19-eisberg-voraus</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/once-in-a-lifetime/18-12-19-eisberg-voraus</guid><dc:creator><![CDATA[once-in-a-lifetime]]></dc:creator><pubDate>Wed, 18 Dec 2019 15:36:00 GMT</pubDate><geo:lat>-62.46856561425674</geo:lat><geo:long>-59.74963167926967</geo:long></item><item><title><![CDATA[17-12-19: Drake-Passage]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://vakantio.de/uploads/bcb7f1f0-21aa-11ea-a7a4-7fddad6f61d2.JPG_large.jpg" /><figcaption>17-12-19: Drake-Passage</figcaption></figure><p>2 Seetage bringen uns über die Drake-Passage von Kap Hoorn in die Antarktis. Die große Frage am Beginn war: Wird es Drake-Lake oder Drake-Shake? Also wird es eine ruhige Überfahrt oder dann doch eine wackelige Angelegenheit mit bis zu 6 Meter hohen Wellen? Tag 1 auf der Passage war dann eher Drake-Shake. Das Schiff bewegte sich deutlich auf und ab und Ruth hatte dann doch etwas Probleme. Unsere Kabine ist mittschiffs und das ist gut so. Die Bewegung ist deutlich reduzierter als vorn oder hinten. Tag 2 war dann Drake-Lake. Sehr ruhige See und auch das Wetter wird besser.</p><p>Viel sehen kann man auf der Passage nicht. Wasser um einen herum, sonst nichts. Interessant sind die Albatrosse und Petrels (Sturmvögel), die das Schiff die gesamte Zeit verfolgen. </p><p>Die Tage auf See werden uns mit vielen interessanten Vorträgen und gutem Essen verkürzt. Das Highlight war die Sichtung einer Gruppe Blauwale und Finnwale. Der Blauwal ist das größte Lebewesen auf der Erde mit bis 200 Tonnen! </p><p>Das Schiff nimmt Kurs auf die South Shetlands. Der Plan ist, am nächsten Tag bei Yankee Harbour anzulanden.</p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/fb4a2a00-21aa-11ea-a7a4-7fddad6f61d2.JPG_large.jpg" /><figcaption>17-12-19: Drake-Passage</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/86829350-21ab-11ea-a7a4-7fddad6f61d2.JPG_large.jpg" /><figcaption>17-12-19: Drake-Passage</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/a67b15b0-21ab-11ea-a7a4-7fddad6f61d2.JPG_large.jpg" /><figcaption>17-12-19: Drake-Passage</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/once-in-a-lifetime/17-12-19-drake-passage</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/once-in-a-lifetime/17-12-19-drake-passage</guid><dc:creator><![CDATA[once-in-a-lifetime]]></dc:creator><pubDate>Wed, 18 Dec 2019 15:18:00 GMT</pubDate><geo:lat>-62.439312901959795</geo:lat><geo:long>-59.87162488936042</geo:long></item></channel></rss>