<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" version="2.0" xmlns:geo="http://www.w3.org/2003/01/geo/wgs84_pos#"><channel><title><![CDATA[Reisen in Südkorea - Reiseblogs, Reiseberichte und Tipps]]></title><description><![CDATA[Reiseberichte Südkorea - die neuesten Reiseblogs, Sehenswürdigkeiten, Tipps und Bilder aus der Vakantio Reise-Community]]></description><link>https://vakantio.de/de/destination/59a7a8cefefcc69d65a1bb0d/sudkorea</link><image><url>https://vakantio.de/client-assets/images/logo-v2.svg</url><title>Reisen in Südkorea - Reiseblogs, Reiseberichte und Tipps</title><link>https://vakantio.de/de/destination/59a7a8cefefcc69d65a1bb0d/sudkorea</link></image><generator>Vakantio RSS</generator><lastBuildDate>Fri, 28 Aug 2026 09:39:26 GMT</lastBuildDate><atom:link href="https://vakantio.de/vak-service/rss/de/destination/59a7a8cefefcc69d65a1bb0d.rss" rel="self" type="application/rss+xml"/><language><![CDATA[de]]></language><item><title><![CDATA[Seoul]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/0cb2b381e5f7d2d2906cd5ec1fd04c40_large.jpg" /><figcaption>Seoul</figcaption></figure><p>Stage 5/5: Zum Abschluss noch ein neues Land kennenlernen - zumindest die Hauptstadt, die auch als Zentrum des E-Sports gilt. Klar, dass das Hotelzimmer mit Gaming-PC ausgestattet ist 😅 Das Aviation-Museum mit Flugsimulator war echt beeindruckend 👍</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/2926aa6def525cc3dbeb3426e1c7bd2a_large.jpg" /><figcaption>Seoul</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/c215412338fda5bfbba6305fd14326ed_large.jpg" /><figcaption>Seoul</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/979f10dc077cdc4027cf280c8aa1ff54_large.jpg" /><figcaption>Seoul</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/47fd5730f400b5ebdaab480e19dd83b6_large.jpg" /><figcaption>Seoul</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/4373796bf59df72699dde66f343730cb_large.jpg" /><figcaption>Seoul</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/866b564916e3fd31e74a604ed29d0e3e_large.jpg" /><figcaption>Seoul</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/9030b7c2f0449ecb9c038506703d06f0_large.jpg" /><figcaption>Seoul</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/a8bc44858ac30d386bc018ec126f8966_large.jpg" /><figcaption>Seoul</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/f21cf97841bab4233f7003d275ecf869_large.jpg" /><figcaption>Seoul</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/merzisinjapan/seoul-0</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/merzisinjapan/seoul-0</guid><dc:creator><![CDATA[Lost in Translation]]></dc:creator><pubDate>Sun, 02 Aug 2026 05:48:00 GMT</pubDate><geo:lat>37.550263</geo:lat><geo:long>126.9970831</geo:long></item><item><title><![CDATA[Seoul III]]></title><description><![CDATA[<p>Weiter geht es durch die Metropole...</p>]]></description><link>https://vakantio.de/de/blog/the_woli_route/seoul-iii</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/de/blog/the_woli_route/seoul-iii</guid><dc:creator><![CDATA[the_woli_route]]></dc:creator><pubDate>Thu, 30 Apr 2026 11:17:00 GMT</pubDate><geo:lat>37.5238506</geo:lat><geo:long>126.9804702</geo:long></item><item><title><![CDATA[Korea - Let's Go III]]></title><description><![CDATA[<p>Teil 3</p>]]></description><link>https://vakantio.de/de/blog/the_woli_route/korea-lets-go-iii</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/de/blog/the_woli_route/korea-lets-go-iii</guid><dc:creator><![CDATA[the_woli_route]]></dc:creator><pubDate>Sat, 25 Apr 2026 11:27:00 GMT</pubDate><geo:lat>37.550263</geo:lat><geo:long>126.9970831</geo:long></item><item><title><![CDATA[Korea - Let's Go II]]></title><description><![CDATA[<p>Teil 2!</p>]]></description><link>https://vakantio.de/de/blog/the_woli_route/korea-lets-go-ii</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/de/blog/the_woli_route/korea-lets-go-ii</guid><dc:creator><![CDATA[the_woli_route]]></dc:creator><pubDate>Sat, 25 Apr 2026 11:20:00 GMT</pubDate><geo:lat>37.57948053498577</geo:lat><geo:long>126.990966796875</geo:long></item><item><title><![CDATA[Korea - Let's Go]]></title><description><![CDATA[<p>Heute war viel los am Set!</p><p> Das Wetter, wahrscheinlich 27 Grad, heiß in der Sonne, herrlich im Schatten mit einem kühlen Wind.</p><p> Wir haben drei koreanische Paläste gesehen, es gibt insgesamt fünf in der ganzen Stadt, vielleicht schaffen wir es ja, alle zu besichtigen.</p><p> Die U-Bahn ist schön, die Züge und Bahnhöfe sind klimatisiert. Überall wimmelt es von Menschen, die sich vor der Sonne verstecken, entweder drinnen oder unter einem Hut; manches wirkt lächerlich. Viele Bahnhöfe verfügen über ganze unterirdische Systeme, kilometerlange Höhlen. An manchen wird auch experimentelle Landwirtschaft betrieben, zum Beispiel wird dort Salat angebaut.</p><p> Tolle Orte, wo man Folklore live erleben kann, wir haben ein ganzes Konzert dieser Art gesehen.</p><p> @Grzegorz: Einige Brixtons fahren auch dort; ich habe ein paar Fotos gemacht. Sie haben viele Autos von Kia, Hyundai und anderen Marken, die in Europa unbekannt sind.</p><p> Es gibt auch Hyundai-Aufzüge.</p><p><br /></p><p><br /></p>]]></description><link>https://vakantio.de/de/blog/the_woli_route/korea-lets-go</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/de/blog/the_woli_route/korea-lets-go</guid><dc:creator><![CDATA[the_woli_route]]></dc:creator><pubDate>Sat, 25 Apr 2026 11:16:00 GMT</pubDate><geo:lat>37.57948053498577</geo:lat><geo:long>126.990966796875</geo:long></item><item><title><![CDATA[Korea - Seoul]]></title><description><![CDATA[<p>Nach ein paar Flugstunden :) sind wir am Flughafen Incheon!</p><p> Mit dem Bus nach Seoul, zum Hotel!</p><p> Geh zu Fuß dorthin!</p><p> Erste Nacht und Seoul bei Nacht, aus dem 18. Stock!</p>]]></description><link>https://vakantio.de/de/blog/the_woli_route/korea-seoul</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/de/blog/the_woli_route/korea-seoul</guid><dc:creator><![CDATA[the_woli_route]]></dc:creator><pubDate>Fri, 24 Apr 2026 16:26:00 GMT</pubDate><geo:lat>37.5664371</geo:lat><geo:long>127.0020062</geo:long></item><item><title><![CDATA[Busan, 6. April 2026]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/4451ad0d7e88d4676b5b6309fa09c873_large.jpg" /><figcaption>Neue Oper Busan, dahinter kleine Brücke</figcaption></figure><p>Heute sind wir wieder in der Hafenstadt Busan in Südkorea. Dieses Mal sind wir nicht weit aus der Stadt weggefahren, sondern sind in einen Tempel und einen Bambuswald am Stadtrand. In einer Stadt mit 3.5Mio. Einwohnenden heisst das allerdings immer noch 45min. fahren.</p><p>Die Stadt strotzt vor Hochhäusern und modernen Gebäuden (z.B. die neue Oper) und Brücken mit Auffahrten wie den Kehrtunneln am Gotthard. Was dieses Mal anders ist, die Sicht ist etwas schlecht, dafür sind auch hier die vielen Kirschbäume überall am Blühen: Zwischen den Häusern, in Parks, in Wäldern, an Flüssen aber auch entlang der Autobahnen. </p><p>Wir sind recht früh auf eine Tour gegangen und haben als erstes den Hae Dong Yong Gung Tempel besucht. Das ist eine grosse buddhistische Tempelanlage, die 1376 erbaut worden sein soll. Allerdings scheint das historisch nicht korrekt zu sein. Die Anlage ist aber sehr gross und sehr schön am Meer gelegen. Es wird auch kräftig gebetet und geopfert. Es gibt allerlei Buddha-Figuren, andere Götter und auch Statuen der chinesischen Tierkreiszeichen. Wie in Japan sind die Grenzen zu anderen Religionen fliessend und solange der Rubel, hier der Won, rollt, ist sowieso alles in Ordnung. Es hat denn auch mitten in der Tempelanlage Geldwechselmaschinen, Bancomaten und Souvenirshops.</p><p>Nach dem Tempel sind wir weiter zum Ahopsan-Wald der seit 400 Jahren im Besitz der gleichen Familie ist und mittlerweile von der neunten Generation betreut wird. Es war längere Zeit vorrangig ein Bambuswald. Die Bedeutung des Bambus hat aber stark abgenommen, deshalb werden auch (wieder) Zypressen, Zedern, Ginkgo und Kiefern gepflanzt. Auch wird der Wald für den Anbau von Speisepilzen verwendet. Der verbliebene Bambuswald wird heute als touristische Attraktion und als Filmlocation genutzt. So wurden dort sechs Spielfilme und mehrere Fernserien gedreht. Es gibt noch ein Tor zur Vergangenheit, das von den Dreharbeiten zum Film "Der König: Ewiger Monarch" übriggeblieben ist. Das Tor scheint aber nicht mehr zu funktionieren, wir haben es mehrfach ausprobiert. Wir konnten eine schöne Wanderung durch die Wälder machen und unser Guide ist wohl oder übel den längeren Weg (als der gewünschte) mit uns gekommen. Wir haben aber die vorgesehene Zeit präzis eingehalten.</p><p>







Nach diesem Ausflug sind wir mit dem Shuttle Bus
nochmals ins Stadtzentrum gefahren. Dieses ist sehr belebt, es hat überall Essensstände
und Restaurants, kleine Geschäfte vor allem mit Kleidern, Uhren und Schmuck und
Elektronik. Südkorea ist etwas chinesischer als Japan. Das heisst, viele Geschäfte sind ziemlich vollgestopft, einiges ist etwas vernachlässigt, es hat etwas mehr Abfall und der Won ist etwas stärker als der Yen. Alles vergleichbar mit der Schweiz. Es hat dann auch hier gegen Abend der Regen eingesetzt. Wir sind deshalb zurück aufs Schiff und offiziell aus Südkorea ausgereist.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/cfe2c5953dfcd410800641d969fe1747_large.jpg" /><figcaption>Hochhäuser in Busan</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/4451ad0d7e88d4676b5b6309fa09c873_large.jpg" /><figcaption>Neue Oper Busan, dahinter kleine Brücke</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/99e97abb33d96955007cc6ac5c15b002_large.jpg" /><figcaption>Hochhäuser in Busan</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/c53ed8137e7d1a59aa2bac6bbdba512d_large.jpg" /><figcaption>Brückenauffahrt mit mehreren Kehren für den Höhenunterschied</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/98d6cd385530a8997867eebb0f57fb07_large.jpg" /><figcaption>Busan, 6. April 2026</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/97a69fa9687178b3fad35d4b23d23ec1_large.jpg" /><figcaption>Busan, 6. April 2026</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/66a172d7e6585bd13f46af4cf060be2f_large.jpg" /><figcaption>Hae Dong Yong Gung Tempel </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/4341e9ca4dbf3d767f9a92f1b7ca7b1d_large.jpg" /><figcaption>Hae Dong Yong Gung Tempel </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/f473c8ee8bdd8f2dbdd13ff432aadc23_large.jpg" /><figcaption>Banco und Geldwechselmaschine</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/suedostasien-und-japan-mit-kirschbluete/busan-6-april-2026</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/suedostasien-und-japan-mit-kirschbluete/busan-6-april-2026</guid><dc:creator><![CDATA[Südostasien und Japan mit Kirschblüte]]></dc:creator><pubDate>Mon, 06 Apr 2026 07:59:00 GMT</pubDate><geo:lat>35.1731121</geo:lat><geo:long>129.0714122</geo:long></item><item><title><![CDATA[Seoul]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/b2bfdce59ad612d519db0d35a85ebb4e_large.jpg" /><figcaption>Myeongdong</figcaption></figure>19.-24.03.26Seoul ist eine sehr geile, lebendige und vielfältige Stadt. Wir haben die Viertel Hongdae und Myeongdong entdeckt, waren beim BTS-Comeback-Konzert, haben ein Handy verloren und wiedergefunden, hatten einen Partyabend in einer südkoreanischen Bar, haben zwei koreanische Sambagruppen besucht und richtig geil gegessen. Das war ein sehr würdiger Abschluss für das Kapitel Südkorea!<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/b2bfdce59ad612d519db0d35a85ebb4e_large.jpg" /><figcaption>Myeongdong</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/ebf7784139c92ed525d22776ea3fa4fc_large.jpg" /><figcaption>Seoul</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/249dfcada6c650fc9657feb777229351_large.jpg" /><figcaption>Seoul</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/529fbb5950b8c0c934de22be8abceb1e_large.jpg" /><figcaption>Seoul</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/9ba82e8026d1d242923f8438643ae77b_large.jpg" /><figcaption>Seoul</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/fc9d290091c30ca0561d5670f961391e_large.jpg" /><figcaption>Seoul</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/47c4fc6324dc907b9820679f7752c9cf_large.jpg" /><figcaption>Seoul</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/71e5296d474855f757ef3f24fcba4a23_large.jpg" /><figcaption>Ausblick auf die Stadt </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/968e002bc6664ae2a29d2b4a86672be0_large.jpg" /><figcaption>Seoul</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/maxie/seoul</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/maxie/seoul</guid><dc:creator><![CDATA[Maxie&Laxyie ]]></dc:creator><pubDate>Sat, 18 Apr 2026 00:36:00 GMT</pubDate><geo:lat>37.551017589427424</geo:lat><geo:long>126.94331370970202</geo:long></item><item><title><![CDATA[Sokcho & Seoraksan National Park]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/fc98b3bf5b901b45966660f0548d843f_large.jpg" /><figcaption>Sokcho & Seoraksan National Park</figcaption></figure><p>17.-19.03.26</p><p>Als vorletzte Station sind wir nochmal in den Nordwesten Südkoreas gefahren, da dort der wunderschöne Seoraksan Nationalpark ist. Wir sind mit der Seilbahn auf einen sehr nebligen Gipfel gefahren, haben einen Spaziergang am Fluss entlang gemacht und einen sehr schönen Tempel angeguckt. Die Stadt Sokcho am Nationalpark ist bekannt für ihren großen Fischmarkt und den schönen Strand.</p><p><br /></p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/0d9890dc89327bf18052e82ce8118c8f_large.jpg" /><figcaption>Sokcho & Seoraksan National Park</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/98eb9e73a5f13c7fdf78644492b5a4e9_large.jpg" /><figcaption>Sokcho & Seoraksan National Park</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/1869d625b4039c03962aa4b7c4abe31d_large.jpg" /><figcaption>Sokcho & Seoraksan National Park</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/ad5a47deb82aa0d7a295c9449375d3d0_large.jpg" /><figcaption>Sokcho & Seoraksan National Park</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/4c5fa5922a4a578b2dc077bfbb5956c2_large.jpg" /><figcaption>Sokcho & Seoraksan National Park</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/06775d2f6ca6edc496e90c956f41289c_large.jpg" /><figcaption>Sokcho & Seoraksan National Park</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/0afc93c9046623476226781911aff95b_large.jpg" /><figcaption>Sokcho & Seoraksan National Park</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/df665c2d8a94d7a7534802e73e9853af_large.jpg" /><figcaption>Sokcho & Seoraksan National Park</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/95f85440e69dd0c656e73c2a5ca995c5_large.jpg" /><figcaption>Sokcho & Seoraksan National Park</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/maxie/sokcho-and-seoraksan-national-park</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/maxie/sokcho-and-seoraksan-national-park</guid><dc:creator><![CDATA[Maxie&Laxyie ]]></dc:creator><pubDate>Sat, 18 Apr 2026 00:21:00 GMT</pubDate><geo:lat>38.181985381482505</geo:lat><geo:long>128.54420257309096</geo:long></item><item><title><![CDATA[Andong]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/826d79e24cb33e9cfe2ae4ccad2ad082_large.jpg" /><figcaption>Andong</figcaption></figure><p>15.-17.03.26</p><p>Am 15. sind wir über Busan nach Andong gefahren und haben uns das Kulturdorf Hanoe angeschaut…</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/d3a462e91496c9c69b1e7aa3a701e2da_large.jpg" /><figcaption>Andong</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/f6f4f8beab086e40a22254121b3d4bf6_large.jpg" /><figcaption>Hanoe </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/d29732942c8771e87ea653ddac232555_large.jpg" /><figcaption>Andong</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/2b34e17c70d31a586363812fcccd7693_large.jpg" /><figcaption>Andong</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/6dfb6394851316659be8bb0124e6d437_large.jpg" /><figcaption>Andong</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/e02e666da125c8e1960b2c80ee3039c2_large.jpg" /><figcaption>Andong</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/6691d25df0413c95fe1e983323798dd9_large.jpg" /><figcaption>Andong</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/a2ed5f78aa0960026c366a6e0f52cf02_large.jpg" /><figcaption>Andong</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/maxie/andong</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/maxie/andong</guid><dc:creator><![CDATA[Maxie&Laxyie ]]></dc:creator><pubDate>Wed, 15 Apr 2026 00:57:00 GMT</pubDate><geo:lat>36.55863294163006</geo:lat><geo:long>128.734459397473</geo:long></item><item><title><![CDATA[Gwangyang]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/3214d3a2b44477b50a03bf5311b1279b_large.jpg" /><figcaption>Pflaumenblütenfestival </figcaption></figure><p>13.03.26-15.03.26</p><p>Am 13. sind wir nach Gwangyang weitergefahren, was sich als etwas schwieriger als gedacht herausstellte, da Google Maps in Südkorea wegen der militärischen Gefahr von Nordkorea eingeschränkt ist und nur ganz wenig Leute englisch sprechen. Daher sind wir mit Bussen über insgesamt drei Stationen und etwas auf gut Glück nach Gwangyang gefahren, denn dort in der Nähe fand ein Pflaumenblütenfestival statt, das wir am nächsten Tag besucht haben. Es gab Musik, Essensstände, Verkaufsstände und man konnte durch die wunderschönen Hänge mit den blühenden Bäumen spazieren…</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/bb0c48cce180390062952bb014c9ca27_large.jpg" /><figcaption>Gwangyang</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/84719f9494560d2b1a804ebfc0e0bbdf_large.jpg" /><figcaption>Gwangyang</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/3214d3a2b44477b50a03bf5311b1279b_large.jpg" /><figcaption>Pflaumenblütenfestival </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/9e1a5f84295196a1df8da7830da530ab_large.jpg" /><figcaption>Gwangyang</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/2718d9a65b5ec1080eb12677d3383e48_large.jpg" /><figcaption>Gwangyang</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/5d2349e894ecfbe0b6c2ed6c356fc687_large.jpg" /><figcaption>Gwangyang</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/d772d664f93ad56aa5901c554514838a_large.jpg" /><figcaption>Gwangyang</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/b9cd7bb781f093b797d240edd96f0fd3_large.jpg" /><figcaption>Gwangyang</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/165dcd7458b11a77ad3678db1ec85c49_large.jpg" /><figcaption>Gwangyang</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/maxie/gwangyang</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/maxie/gwangyang</guid><dc:creator><![CDATA[Maxie&Laxyie ]]></dc:creator><pubDate>Wed, 15 Apr 2026 00:48:00 GMT</pubDate><geo:lat>34.97028869079783</geo:lat><geo:long>127.61084657523585</geo:long></item><item><title><![CDATA[Namhae-eup]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/040e5827937952070c03cc94a18b53fb_large.jpg" /><figcaption>Namhae-eup</figcaption></figure><p>11.-13.03.26: Namhae-eup</p><p><br /></p><p>Wir hatten Bock auf das untouristische Südkorea und sind daher dem Tipp eines anderen Reisenden gefolgt und auf die Insel Namhae gefahren, wo wirklich gar nichts los ist. Als wir abends etwas essen wollten, hatte alles zu. Ein älteres Ehepaar hat uns aus dem Auto angesprochen und mit Google Translator haben wir erklärt, dass wir etwas zu essen suchen. Daraufhin haben uns die beiden zu einem Restaurant gefahren und eine Stunde (!!!) im Auto gewartet, damit sie uns wieder zum Motel zurückfahren konnten. Das war super nett, aber uns natürlich auch etwas unangenehm. Wir haben versucht (mit Google), die beiden dazu zu überreden, sich dazuzusetzen, sich auf einen Drink einladen zu lassen oder uns ein Taxi zurücknehmen zu lassen, aber die beiden ließen nicht mit sich reden. Das war eine wirklich verrückte und überwältigende Erfahrung koreanischer Gastfreundschaft…</p><p>Am nächsten Tag haben wir das schöne kleine Dörfchen Darangi im Süden der Insel besucht.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/ecd74716780f0f730c2304fc19449667_large.jpg" /><figcaption>Namhae-eup</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/bd00ce8565ec7a1e15f17cf9914883b5_large.jpg" /><figcaption>Namhae-eup</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/4518965037f8e4de4afa38206a7f173b_large.jpg" /><figcaption>Namhae-eup</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/b0ba71067def9b3ad72b64c87868fdc4_large.jpg" /><figcaption>Namhae-eup</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/ed2b6b3274f45e83703757209997ac60_large.jpg" /><figcaption>Namhae-eup</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/49777fe84560dc890d6d5a9b19170411_large.jpg" /><figcaption>Namhae-eup</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/a87790a2f8ae4d103ae15937cc201b01_large.jpg" /><figcaption>Namhae-eup</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/4d84c7212f99c4b03f49d52f8e2bcb17_large.jpg" /><figcaption>Namhae-eup</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/1b172331707573db5c2e02c58b11d65b_large.jpg" /><figcaption>Namhae-eup</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/maxie/namhae-eup</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/maxie/namhae-eup</guid><dc:creator><![CDATA[Maxie&Laxyie ]]></dc:creator><pubDate>Wed, 15 Apr 2026 00:39:00 GMT</pubDate><geo:lat>34.82408508599413</geo:lat><geo:long>127.9031513411924</geo:long></item><item><title><![CDATA[Gyeongju]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/9d40fe5a518947adf5f86c9f3d7b0c18_large.jpg" /><figcaption>Grabhügel </figcaption></figure><p>10.03.26</p><p>Wir haben einen Tagesausflug nach Gyeongju gemacht. Hier waren alte Grabhügel einer alten Dynastie, außerdem der wirklich wunderschöne Bulguksa-Tempel! Abends haben wir Korean BBQ gegessen, das war sehr lecker…</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/9d40fe5a518947adf5f86c9f3d7b0c18_large.jpg" /><figcaption>Grabhügel </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/2aedc2bb4f74f74daffad8c0c65f3698_large.jpg" /><figcaption>Gyeongju</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/6befdc98ff346a195ee3d5ff834735da_large.jpg" /><figcaption>Gyeongju</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/73efd492a17deee3c9ce6a074db3c575_large.jpg" /><figcaption>Gyeongju</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/e060ba2e78352e3cf0f2b6c95212e2af_large.jpg" /><figcaption>Bulguksa-Tempel</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/36ee9a5ac163c87d915fe1e641fd5e2b_large.jpg" /><figcaption>Gyeongju</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/1121db7ad78341d923e3442c10a880bd_large.jpg" /><figcaption>Gyeongju</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/fbb6983aec57209da843b8d256988bc3_large.jpg" /><figcaption>Gyeongju</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/f1c281f9836f003cfe3172349fa5ddbe_large.jpg" /><figcaption>Gyeongju</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/maxie/gyeongju</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/maxie/gyeongju</guid><dc:creator><![CDATA[Maxie&Laxyie ]]></dc:creator><pubDate>Tue, 19 May 2026 15:27:00 GMT</pubDate><geo:lat>35.818627627775314</geo:lat><geo:long>129.25364341389283</geo:long></item><item><title><![CDATA[Busan]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/53a6c053a2e6cdab500e49c71947d0f2_large.jpg" /><figcaption>Busan</figcaption></figure><p>Busan 6.-11.3.</p><p><br /></p><p>Welcome Südkorea, </p><p>Nach 6 Stunden auf der Fähre haben wir endlich Busan erreicht.</p><p>Eine pulsierende bunte Stadt, wo wir einige andere Reisende kennengelernt haben. </p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/b2f3aad7bb5495b92cb60004e73406fc_large.jpg" /><figcaption>Viertel Gamcheon</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/a61832ab22faef58240f260d807ec25a_large.jpg" /><figcaption>Busan</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/dd1d18c9e20db88cb4ea50673a540cb8_large.jpg" /><figcaption>Busan</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/2ab5d8e15f941463fdcdb625967ab96f_large.jpg" /><figcaption>Busan</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/3aeb494edb74e01dc27f49a49b48fae0_large.jpg" /><figcaption>Leichte Katzenobsession</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/fa3746c77a5575403414527c38eb1a39_large.jpg" /><figcaption>Busan</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/06dfc356f0f65dd7bdbea82618da0540_large.jpg" /><figcaption>Busan</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/fa97782c87aa901d82e5f4c8fa623ea1_large.jpg" /><figcaption>Automaten für Fotos von K-Pop-Stars</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/6bb0918b883f1f01e140a4f8b971d116_large.jpg" /><figcaption>Busan</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/maxie/busan-1</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/maxie/busan-1</guid><dc:creator><![CDATA[Maxie&Laxyie ]]></dc:creator><pubDate>Wed, 15 Apr 2026 00:30:00 GMT</pubDate><geo:lat>35.172757558690144</geo:lat><geo:long>129.07421863056297</geo:long></item><item><title><![CDATA[81. Tag Busan, Süd Korea 13.02.2026]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/3ce1ede4a1f0692d4904febcf87b551b_large.jpg" /><figcaption>81. Tag Busan, Süd Korea 13.02.2026</figcaption></figure><p>Ankunft in Busan, Süd Korea, am frühen Morgen.<br />Busan, in der Bucht Haeudae, Süd Korea, mit 3.2 Mio. Einwohner die 2. grösste Stadt der geteilten Halbinsel Süd Korea.<br />Süd Korea, seit 1987 eine Demokratie und ein hochindustrialisiertes Land überrascht doch mit einigen verblüffenden Fakten. Zum Beispiel der Religion, mit 31% Christentum und 16% Buddhismus, oder mit dem Gesellschaftlichen Problem von nur 0.7 Kinder pro Frau, oder dass 30 Familiennamen 90% der Bevölkerung ausmachen, um nur einige zu nennen.<br />Trotz mässiger Sicht sehen wir uns die Stadt vom Observatorium des "X the Sky" im 100. Stock des 411m hohen Gebäudes an.<br />Wir besuchen den berühmten Tempel an den Klippen "Haedong-Yonggungsa" mit seinen 108 Stufen bis zur Pagode, über dem Strand von Haeudae, mit der grossen Göttin Buddha.<br />Und dann ist da noch der historische "Gukje international Markt" entstanden während der Kriege und Gründung von Süd Korea.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/9371a088a81f6fb494a5ee0625607936_large.jpg" /><figcaption>81. Tag Busan, Süd Korea 13.02.2026</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/cc46e34c5f7550fcb41ade1f7592a116_large.jpg" /><figcaption>81. Tag Busan, Süd Korea 13.02.2026</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/b0ce9570dece8ec99f215557a3fad4a5_large.jpg" /><figcaption>81. Tag Busan, Süd Korea 13.02.2026</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/a33a45beb78f05748a1c6da9bbec3dce_large.jpg" /><figcaption>81. Tag Busan, Süd Korea 13.02.2026</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/7e4cb4541d3e0fa62213faa8ff31fec5_large.jpg" /><figcaption>81. Tag Busan, Süd Korea 13.02.2026</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/f96b38a237544a90490f286be1fd2972_large.jpg" /><figcaption>81. Tag Busan, Süd Korea 13.02.2026</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/1a7d502702687cddc934436c3cd62305_large.jpg" /><figcaption>81. Tag Busan, Süd Korea 13.02.2026</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/6c7a681a1ad0329ffdfb3e90a4430dd0_large.jpg" /><figcaption>81. Tag Busan, Süd Korea 13.02.2026</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/c00d87176c4f8bb570ce3670c4ef4ca8_large.jpg" /><figcaption>81. Tag Busan, Süd Korea 13.02.2026</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/weltreise-bruno/81-tag-busan-sued-korea-13022026</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/weltreise-bruno/81-tag-busan-sued-korea-13022026</guid><dc:creator><![CDATA[Weltreise-Gerda & Bruno]]></dc:creator><pubDate>Mon, 16 Feb 2026 05:29:00 GMT</pubDate><geo:lat>35.16674080074595</geo:lat><geo:long>129.28057578232773</geo:long></item><item><title><![CDATA[Corea von Raul]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/6ad2eb1bf5008924b3eb609f6adef4e0_large.jpg" /><figcaption>Korea</figcaption></figure><p>Ich habe Denia so gut wie möglich verlassen und versucht, das Internetcafé in Ordnung zu bringen. Obwohl mein Urlaub offiziell erst am 2. beginnt, war ich bis zum 3. damit beschäftigt, alles vorzubereiten.</p><p><br /></p><p> Jimmy war mein Fahrer nach Valencia, wo ich einen Zug nach Barcelona und von dort aus den Flug nach Seoul erreichte.</p><p><br /></p><p> Wie erwartet, waren alle Passagiere im Flugzeug Koreaner, bis auf einen Spanier hinter mir.</p><p><br /></p><p> Das Beste am Flug war, dass ich drei freie Fensterplätze hatte. So konnte ich mich etwas ausruhen. Es war ein 12-Stunden-Flug mit zwei sehr einfachen Mahlzeiten: einem Teller und einem kleinen Glas Wasser. Ich hatte schon gelesen, dass Tway einen ziemlich schlechten Ruf hat. Es ist eine Billigfluggesellschaft. Ich habe ein One-Way-Ticket für 443 € bekommen. Bei anderen Fluggesellschaften hätte ich 80 € sparen können, aber dann hätte ich Zwischenstopps einlegen müssen. Ich habe die richtige Entscheidung getroffen.</p><p><br /></p><p> Die Abreise erfolgte um 20:30 Uhr und die Ankunft am Folgetag um 17:30 Uhr. In Spanien war es 9:30 Uhr.</p><p><br /></p><p> In Korea angekommen, strahlt der Flughafen Technologie und Modernität aus. Er erinnerte mich an den Flughafen von Barcelona, der sehr veraltet ist und ein altmodisches Design hat.</p><p><br /></p><p> Nach dem Verlassen des Bahnhofs ging ich als Erstes zu den Fahrkartenautomaten, um mir ein Ticket nach Seoul zu kaufen. Ich hatte mir zuvor die Rome2rio-App heruntergeladen, die sehr hilfreich ist, um Routen zu prüfen und die passende Verbindung auszuwählen.</p><p><br /></p><p> Also nahm ich ohne Zeit zu verlieren den ersten Bus nach Seoul für 19 €.</p><p><br /></p><p> Die Sitze waren sehr bequem. Der Fahrer stand auf, forderte uns auf, uns anzuschnallen, und verbeugte sich vor uns. Und dann ging es los.</p><p><br /></p><p> Der Eingang nach Seoul, Bahnhof Hapjeong. Das OkiDoki Hotel. Etwa 800 m entfernt.</p><p><br /></p><p><br /></p><p><br /></p><p><br /></p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/e0cd6cb08be161843095e21b5c87f538_large.jpg" /><figcaption>Corea von Raul</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/de/blog/raul/corea-by-raul</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/de/blog/raul/corea-by-raul</guid><dc:creator><![CDATA[raul]]></dc:creator><pubDate>Mon, 09 Feb 2026 00:41:00 GMT</pubDate><geo:lat>35.907757</geo:lat><geo:long>127.766922</geo:long></item><item><title><![CDATA[Yongkung Temple – der anscheinend schönste Tempel in Südkorea]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/d73463577c749f016ecaa5e33fe5073f_large.jpg" /><figcaption>Yongkung Temple – der anscheinend schönste Tempel in Südkorea</figcaption></figure><p>Busan scheint wirklich einiges zu bieten zu haben. Gestern den wohl schönsten Strand Südkoreas besucht, heute vermutlich einen der schönsten Tempel des Landes (steht dort, hab ich mir also nicht ausgedacht) besichtigt.</p><p>Aber ich greife vor. Für heute stand ein Besuch bei einem Küstentempel auf dem Plan: dem Haedong Yonggungsa Tempel im Osten von Busan. Dafür hieß es etwas früher aufstehen als sonst.</p><p>Nicht nur wegen der Fahrt, sondern auch, weil wir in unserem aktuellen Hotel ein kleines Frühstück aufs Zimmer bekommen haben. Also erst einmal um acht Uhr frühstücken, dann langsam fertig machen und losziehen. Gegen zehn Uhr ging es Richtung U-Bahn, danach weiter mit dem Bus – und etwa eine Stunde später standen wir schließlich vor dem Tempel.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/25f3cb0d23e5ae6c5df555dfb6eb6784_large.jpg" alt /><figcaption>Der Eingang zum Haedong Yonggungsa Tempel</figcaption></figure><p>Ein buddhistischer Tempel direkt am Meer: schönes Wetter, tolle Aussicht und frische Meeresluft. Eine Kombination, die sofort wirkt.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/745ddd0beb1c58d15eeb4b1fbc290c04_large.jpg" alt /><figcaption></figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/42105053acc11cdf8f180c322f9587ed_large.jpg" alt /><figcaption></figcaption></figure><p>Im Tempelgelände selbst gab es neben der unglaublich schönen Aussicht aufs Meer mehrere buddhistische Schreine, einen riesigen Buddha und auch einen kleineren Buddha, über den man mit einer Kelle Wasser gießt. Dieses Ritual symbolisiert Reinigung und das Loslassen negativer Gedanken oder Sorgen – eine kleine Geste mit viel Bedeutung.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/a5a478b57f09a8ab0f552df06bc70415_large.jpg" alt="Einer der Schreine im Tempel" /><figcaption>Einer der Schreine im Tempel</figcaption></figure><p>Außerdem gab es verschiedene Möglichkeiten, Wünsche zu äußern: zum einen über Münzen in einem Wunschbrunnen, zum anderen über bunte Lampions, an denen kleine goldene Blätter mit persönlichen Wünschen befestigt waren und die dann dort aufgehängt werden.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/d578ead5fe4f60c291e225c526c4f824_large.jpg" alt="Ein Wald aus Wünschen" /><figcaption>Ein Wald aus Wünschen</figcaption></figure><p>So ist eine Art ganzer „Wald“ aus Wünschen entstanden. Die Farben der Lampions stehen jeweils für unterschiedliche Arten von Wünschen – Rot etwa für leidenschaftliche, zielgerichtete Wünsche, Hellblau eher für solche, die mit Verantwortung und Vertrauen verbunden sind.</p><p>Nach dem Tempelbesuch haben wir uns noch einen selbstgemachten Kaffee direkt am Meer gegönnt. Bohnen, Mühle und Aeropress waren natürlich im Gepäck dabei – der Kaffeenerd war vorbereitet. Mit Blick auf das Meer schmeckt Kaffee irgendwie nochmal besser.</p><p>Anschließend ging es ein Stück zurück durch einen kleinen Bambuswald und von dort wieder Richtung Bus.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/be2e86434b277bae56453e2b56b2fbe4_large.jpg" alt="Durch den Bambuswald in Richtung Bus" /><figcaption>Durch den Bambuswald in Richtung Bus</figcaption></figure><p>Zurück in der Stadt gab es erst einmal Mittagessen: Gimbap – quasi wie koreanisches Sushi, nur in der Größe eines kleinen Dürüms. Danach durfte natürlich auch der obligatorische Cafébesuch nicht fehlen, diesmal bei einem ganz bestimmten Röster, der wohl schon eine Meisterschaft im Rösten gewonnen hat. Bonuspunkt: Von dort hatten wir abends einen schönen Blick von oben auf einen der Häfen von Busan.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/327396c7635945054c593173e192f00c_large.jpg" alt="Ein Hafen Busans bei Nacht" /><figcaption>Ein Hafen Busans bei Nacht</figcaption></figure><p>Zurück im Hotel wartete dann noch eine kleine Überraschung auf uns. Eigentlich hatten wir für diesen Tag keinen Zimmerservice gewollt – wozu auch, wenn man am nächsten Tag sowieso weiterreist. Trotzdem lag im Zimmer plötzlich ein kleines Beutelchen mit zwei Keksen und einer netten Nachricht. Eine wirklich schöne Geste.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/963749bd4c2aea7c75db063f11d25aa5_large.jpg" alt="Kleine Überraschung und nette Geste im Hotel " /><figcaption>Kleine Überraschung und nette Geste im Hotel </figcaption></figure><p>So kann man einen Tag gut ausklingen lassen. Am Ende hieß es nur noch: Rucksäcke ordentlich packen, alles für den Flug am nächsten Tag vorbereiten – und dann war der Tag erledigt. Und wir auch.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/74d7fad7c357f5301f4fed92b24cf90b_large.jpg" /><figcaption>Yongkung Temple – der anscheinend schönste Tempel in Südkorea</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/edc3e13a58aa328d3d07c4bd903b3cee_large.jpg" /><figcaption>Yongkung Temple – der anscheinend schönste Tempel in Südkorea</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/d89ae950494307cf6cff38dc5adabaa8_large.jpg" /><figcaption>Yongkung Temple – der anscheinend schönste Tempel in Südkorea</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/745ddd0beb1c58d15eeb4b1fbc290c04_large.jpg" /><figcaption>Yongkung Temple – der anscheinend schönste Tempel in Südkorea</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/d73463577c749f016ecaa5e33fe5073f_large.jpg" /><figcaption>Yongkung Temple – der anscheinend schönste Tempel in Südkorea</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/42105053acc11cdf8f180c322f9587ed_large.jpg" /><figcaption>Yongkung Temple – der anscheinend schönste Tempel in Südkorea</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/cd91943d0ba179a543207da204220b60_large.jpg" /><figcaption>Zwar nicht Teil des Tempels aber trotzdem einfach nur schön</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/57ff048516b06c63391df8c2c2f7711f_large.jpg" /><figcaption>Ein Wunschbrunnen mit unzähligen Münzen</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/9b31468422eae48f3f4b4f0c3c9d1946_large.jpg" /><figcaption>Yongkung Temple – der anscheinend schönste Tempel in Südkorea</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/bensblog2/yongkung-temple-der-anscheinend-schoenste-tempel-in-suedkorea</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/bensblog2/yongkung-temple-der-anscheinend-schoenste-tempel-in-suedkorea</guid><dc:creator><![CDATA[Ein Kaffeenerd und ich in Asien]]></dc:creator><pubDate>Wed, 17 Dec 2025 14:51:00 GMT</pubDate><geo:lat>35.1883491</geo:lat><geo:long>129.2233197</geo:long></item><item><title><![CDATA[Bye Seoul, Hallo Busan]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/88b697aae074ed6b37f79021e466f8aa_large.jpg" /><figcaption>Hallo Busan</figcaption></figure><p>Heute hieß es früh aufstehen, alles zusammenpacken und fertig machen zum Auschecken.</p><p>Zum ersten Mal in Seoul haben wir tatsächlich ganz klassisch gefrühstückt. Zwar nur Paninis, aber hey – es war echtes Frühstück und kein improvisierter Kaffee-Snack oder Onigiri aus dem 7-Eleven.</p><p>Danach hieß es auschecken und direkt weiter zum Bahnhof, denn heute stand die Weiterreise an: mit dem Zug nach Busan. Wir waren natürlich viel zu früh am Bahnhof, mussten also zunächst noch ein wenig warten.</p><figure>                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/e497e3cfc41de8a5cef92c9cd21c2b1d_small.jpg" />        <figcaption>Kein Zug hatte Verspätung... Davon kann man woanders nur träumen</figcaption></figure><p>Aber lieber zu früh als zu spät – und die Zugfahrt selbst verging dann erstaunlich schnell. Und vor allem extrem ruhig, denn in den Zügen wird um Ruhe gebeten und so gut wie niemand hat sich unterhalten. Und keine drei Stunden später standen wir schon am Bahnhof in Busan.</p><figure>                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/88b697aae074ed6b37f79021e466f8aa_small.jpg" />        <figcaption>Hallo Busan</figcaption></figure><p>Da es langsam Abend wurde, gingen wir direkt zum Hotel und hatten für den Moment nur eine Sache auf dem Plan: Abendessen. Wir entschieden uns für Bibimbap – ein koreanisches Reisgericht mit verschiedenem Gemüse, Fleisch, einem Spiegelei und scharfer Gochujang-Soße – dazu Kimchi und Daikon als Beilagen. Genau das Richtige nach einem Reisetag.</p><figure>                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/de82fcf4e3424e6a1b416258ef6f5d6f_small.jpg" />        <figcaption>Mein erstes Bibimbap in Korea</figcaption></figure><p>Danach stand eigentlich nichts Konkretes mehr auf dem Plan. Da wir aber nicht lange in Busan bleiben und der morgige Tag bereits gut verplant ist, wollten wir die Zeit trotzdem noch nutzen, um ein wenig von der Stadt zu sehen.</p><p>Einer Empfehlung folgend entschieden wir uns für einen Besuch am Strand. Der Strand?! Im Winter?! Aber gut, warum nicht. Und das war mit Abstand die beste Entscheidung des Tages.</p><p>Einer Empfehlung folgend haben wir uns dann für einen Besuch am Strand entschieden. Ja, der Strand. Und ja, im Winter. Zwar irgendwie komisch, aber schlussendlich war das mit Abstand die beste Entscheidung des Tages.</p><p>Schon allein die Straße zum Strand war ein Erlebnis für sich: eine schnurgerade Straße, geschmückt mit Ornamenten und Lichtern. Ein Anblick der schon für sich genommen ein Ausflug hierher Wert war.</p><figure>                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/89da6806887839d26bc4ad4dab0f9d52_small.jpg" />        <figcaption>Die Straße zum Strand</figcaption></figure><p>Am Strand selbst wurden mit Lichterketten und anderen Leuchtelementen ganze Skulpturen und Installationen aufgebaut, die den Strand in buntes Licht tauchten und eine ganz besondere Atmosphäre schufen. Es gab Sterne, Planeten, einen Astronaut und weitere kleinere Aufbauten. Man verstand sofort, warum so viele Menschen für Fotos posierten und diesen Anblick unbedingt festhalten wollten.</p><figure>                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/92a7ab101d583afac632290ed31d56a6_small.jpg" />        <figcaption>Lichter am Haeundae Strand</figcaption></figure><figure>                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/9682e786a29d5b422659508c4f068f58_small.jpg" />        <figcaption>Wenn man ganz genau hin schaut, sieht man wo wir aktuell stehen.</figcaption></figure><figure>                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/bd7fcf9a6111d881b4ad7da102082efd_small.jpg" />        <figcaption></figcaption></figure><p>Und nur etwa hundert Meter weiter standen wir schließlich eine ganze Weile am Meer und genossen die Ruhe, die nur vom Rauschen der Wellen unterbrochen wurde. Kein Wunder, dass dieser Strand im Sommer zu den am stärksten besuchten Stränden Südkoreas zählt.</p><figure>                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/ef707ea6a29adb707a882ae6b2d969e0_small.jpg" />        <figcaption>Haeundae - Der wohl beliebteste Strand in Südkorea </figcaption></figure><p>Auf dem Rückweg sind wir durch eine Gasse mit unzähligen Streetfood-Ständen gelaufen. Der Großteil bestand allerdings aus Fisch, Aal oder Oktopus – für mich persönlich eher nichts. Aber das passte ganz gut, denn vom Abendessen war ich ohnehin noch mehr als satt.</p><p><br /></p><p>Fun Fact zum Abschluss:</p><p>Heute war der erste Tag dieses Urlaubs, an dem wir kein Café besucht haben, um Kaffee zu trinken. Und ich glaube schon fast den Koffeinentzug zu spüren...</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/e497e3cfc41de8a5cef92c9cd21c2b1d_large.jpg" /><figcaption>Kein Zug hatte Verspätung... Davon kann man woanders nur träumen</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/de82fcf4e3424e6a1b416258ef6f5d6f_large.jpg" /><figcaption>Mein erstes Bibimbap in Korea</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/0d97d635f379695b6e6707bbf2a5b7ec_large.jpg" /><figcaption>Bye Seoul, Hallo Busan</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/89da6806887839d26bc4ad4dab0f9d52_large.jpg" /><figcaption>Die Straße zum Strand</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/e72474daeb0a799110cefe440e00bcc0_large.jpg" /><figcaption>Bye Seoul, Hallo Busan</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/3736cc2b481aaa0becc8cbaa9d374933_large.jpg" /><figcaption>Bye Seoul, Hallo Busan</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/9b07b9336e526ea26158eb9fa298c234_large.jpg" /><figcaption>Bye Seoul, Hallo Busan</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/5e11d757cf8bd545c8f49d1152bc268c_large.jpg" /><figcaption>Bye Seoul, Hallo Busan</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/92a7ab101d583afac632290ed31d56a6_large.jpg" /><figcaption>Lichter am Haeundae Strand</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/bensblog2/busan-0</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/bensblog2/busan-0</guid><dc:creator><![CDATA[Ein Kaffeenerd und ich in Asien]]></dc:creator><pubDate>Tue, 16 Dec 2025 04:11:00 GMT</pubDate><geo:lat>35.1586975</geo:lat><geo:long>129.1603842</geo:long></item><item><title><![CDATA[Unser letzter Tag in Seoul]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/0f41ddb99d30c6fca6cb5f1deee329e7_large.jpg" /><figcaption>Topografie der Grabhügel</figcaption></figure><p>Gestern ist nicht viel passiert – daher gab es auch keinen Blogeintrag. Manchmal gibt es einfach diese Tage, an denen man ein bisschen Tempo rausnimmt, und genau so ein Tag war das.</p><p>Wir waren lediglich in einem lokalen Café, in dem der Kaffeenerd selbst Kaffee zubereiten durfte. Quasi eine Art kleines Pop-up oder Gastauftritt hinter der Bar. Während draußen kaltes, nasses Wetter herrschte, war das drinnen umso gemütlicher – und bei den Temperaturen passte dieser ruhige Tag ohnehin perfekt.</p><p>Abgesehen davon haben wir die Zeit genutzt, um unseren weiteren Trip zu planen. Züge, Hotels und Flüge wurden gebucht, Routen durchdacht und der nächste Abschnitt der Reise langsam konkreter. Nicht spektakulär, aber notwendig – und irgendwie auch Teil des Reisegefühls.</p><p><br /></p><p>Heute hingegen ging es dann wieder raus, denn das Wetter zeigte sich zumindest weitestgehend trocken. Also haben wir die Gelegenheit genutzt und uns königliche Grabhügel mitten in Seoul angeschaut. Ruhige, weitläufige Anlagen, die einen schönen Kontrast zur sonst so lebhaften Stadt bieten. In diesen Grabhügeln wurden König Seongjong, seine Frau Königin Jeonghyeon und König Jungjong begraben.</p><figure>                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/c43ce3032e3827a1cf4f93455c93bb41_small.jpg" />        <figcaption>Pfad zum Ritualschrein für König Seongjong</figcaption></figure><p>König Seongjong war der neunte König der Joseon-Dynastie und regierte im späten 15. Jahrhundert. Das verrückte dabei: Er bestieg den Thron bereits mit nur zwölf Jahren den und führte das Land im Laufe seiner Amtszeit in eine Phase kultureller und rechtlicher Festigung.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/14215c3c096037c176f92dd5a81d0b08_large.jpg" alt="Grabhügel von König Seongjong " /><figcaption>Grabhügel von König Seongjong </figcaption></figure><p>Seine Ehefrau, Königin Jeonghyeon, überlebte ihn aber deutlich und spielte auch nach seinem Tod noch eine wichtige Rolle am Hof.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/92df89eae966a886538a2f712ae253a5_large.jpg" alt="Grabhügel von Königin Jeonghyeon" /><figcaption>Grabhügel von Königin Jeonghyeon</figcaption></figure><p>Die Regierungszeit von König Jungjong, dem elften König der Joseon-Dynastie, hingegen war deutlich unruhiger und von Machtkämpfen geprägt.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/d4167c436f7905792ec08d467593c4c7_large.jpg" alt="Der Pfad der Ahnengeister führt direkt in den Hügel" /><figcaption>Der Pfad der Ahnengeister führt direkt in den Grabhügel von König Jungjong</figcaption></figure><p>Die Grabhügel wirken dennoch überraschend ruhig – sanfte, grasbewachsene Erhebungen, die heute eher zum Spazieren und Innehalten einladen als zur Ehrfurcht.</p><p>Nach diesem ruhigen und bedächtigen Start in den Tag gab es – wenig überraschend – wieder einmal einen Kaffee.</p><p>Anschließend ging es noch einmal in eine Mall, um ein bisschen zu stöbern. Leider war genau das, was ich eigentlich kaufen wollte, bereits vergriffen. Aber immerhin: Damit ihr auch mal seht, wovon ich spreche – so sehen hier die unzähligen Gacha-Automaten aus, die hier überall stehen.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/cc475fd4bf30637fe1905b2b76b057b3_large.jpg" alt /><figcaption>Das ist höchstens ein Viertel der Automaten in diesem Eck der Mall</figcaption></figure><p>Da wir ohnehin gerade in dieser Ecke von Seoul unterwegs waren, haben wir noch einen Abstecher in das Café des <i>2nd Korean Brewers Cup Champion</i>. Der Kaffeenerd wollte dort unbedingt einen UFO Dripper (oder so ähnlich) kaufen – irgendein fancy Teil zum Pour-Over-Kaffeebrühen.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/36fc1551881428039fb7cae279a6e2d8_large.jpg" alt="UFO Dripper (oder so)" /><figcaption>UFO Dripper (oder so)</figcaption></figure><p>Der Kaffee dort war aber auch unabhängig davon absolute Spitzenklasse. Ich kann die Aromen zwar nicht wirklich beschreiben, aber er war einfach richtig, richtig gut.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/171ada31731557aefc287d9aa5c6a7ae_large.jpg" alt="Kaffee vom 2nd Korean Brewers Cup Champion" /><figcaption>Kaffee vom 2nd Korean Brewers Cup Champion</figcaption></figure><p>Danach ging es ein letztes Mal zurück ins Hotel. Am nächsten Tag sollte es weitergehen – mit dem Zug nach Busan. Also hieß es am Abend: alles zusammensuchen, nichts vergessen, Rucksäcke sinnvoll packen und den Aufbruch vorbereiten.</p><p><br /></p><p>Und damit endete dann auch unser letzter Tag in Seoul.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/937b893c95e0a2e3b7d74386623fd701_large.jpg" /><figcaption>Unterkunft für Grabpfleger und Ritualisten</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/484bad9e7ab2efd717594756d7e3ae7b_large.jpg" /><figcaption>Pfad zum Ritualschrein für König Seongjong</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/c43ce3032e3827a1cf4f93455c93bb41_large.jpg" /><figcaption>Pfad zum Ritualschrein für König Seongjong</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/8cbc5abf263e9986425fda04230d60bf_large.jpg" /><figcaption>Hier findet jährlich ein Ahnenritual zu ehren von König ... statt</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/a67e73c626888d1535cdce20d056adec_large.jpg" /><figcaption>Schrein mit Ahnentafel</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/14215c3c096037c176f92dd5a81d0b08_large.jpg" /><figcaption>Grabhügel von König Seongjong </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/92df89eae966a886538a2f712ae253a5_large.jpg" /><figcaption>Grabhügel von Königin Jeonghyeon</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/d4167c436f7905792ec08d467593c4c7_large.jpg" /><figcaption>Der Pfad der Ahnengeister führt direkt in den Hügel</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/22853031115d1cf80d7a4f53bba77ed0_large.jpg" /><figcaption>Die Pfade zum Ahnenschrein von König Jungjong </figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/bensblog2/unser-letzter-tag-in-seoul</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/bensblog2/unser-letzter-tag-in-seoul</guid><dc:creator><![CDATA[Ein Kaffeenerd und ich in Asien]]></dc:creator><pubDate>Mon, 15 Dec 2025 05:59:00 GMT</pubDate><geo:lat>37.5074069</geo:lat><geo:long>127.0520052</geo:long></item><item><title><![CDATA[Rückkehr zum Palast ]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/d05e70b5301735a0eb948282fbe136aa_large.jpg" /><figcaption>Eingangstor des Gyeongbokgung Palace</figcaption></figure><p>Wie erwartet – oder eher gehofft – gab es heute wieder schönsten Sonnenschein. Zwar war es weiterhin kalt, aber dafür umso schöner. Ich meine wen überrascht die Kälte schon, es ist ja schließlich Winter.</p><p>Heute ging es zu einem Ort, den wir bereits kannten. Wer erkennt ihn?</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/d05e70b5301735a0eb948282fbe136aa_large.jpg" alt /><figcaption>Eingangstor des Gyeongbokgung Palace</figcaption></figure><p>Richtig: der Gyeongbokgung Palace, den wir schon am ersten Tag besucht hatten.</p><p>Diesmal stand jedoch nicht der Palast selbst im Mittelpunkt, sondern das Rahmenprogramm: das Training der Wachen und der offizielle Wachwechsel. Sehr cool anzuschauen, wie sie in ihren bunten Gewändern in Formation durch den Sonnenschein marschierten – begleitet von Musik und Trommeln, inklusive kraftvoller Schläge auf eine große Trommel. Und jeder trug mindestens zwei Waffen bei sich, was das Ganze ziemlich überzeugend wirken ließ.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/c549d2cce44bb7de4d13eb77ad02e7a1_large.jpg" alt="Training der Wachen" /><figcaption>Training der Wachen</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/dcfa649eeacaf7b839175028d99e4bfd_large.jpg" alt="Wachwechsel im Gyeongbokgung Palace" /><figcaption>Wachwechsel im Gyeongbokgung Palace</figcaption></figure><p>Da wir anfangs davon ausgegangen waren, dass die Zeremonien im Palast selbst stattfinden, kauften wir erneut Tickets für den Eintritt. Wenn wir schon Karten hatten, sind wir dann natürlich auch wieder hineingegangen – und stellten schnell fest, dass wir beim letzten Besuch, bezogen auf das gesamte Gelände, vielleicht gerade einmal ein Viertel gesehen hatten. Und dann auch noch den im Vergleich zum Rest fast langweiligsten Teil.</p><p>Der Palast selbst wurde im Jahr 1395 errichtet und diente als Sitz des damaligen Königs. Gyeongbokgung bedeutet so viel wie „der vom Himmel gesegnete Palast“, und auch seine Lage wurde bewusst gewählt, sodass er aus mehreren Perspektiven im Mittelpunkt stand. Während der japanischen Invasion von 1592 bis 1598 wurde der Palast leider niedergebrannt, 1867 jedoch wieder aufgebaut, um die Großartigkeit der Joseon-Dynastie neu aufleben zu lassen.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/8e87e559de5dc010f2cb131d8faaca5b_large.jpg" alt="Sitz des Kronprinzen" /><figcaption>Sitz des Kronprinzen</figcaption></figure><p>Beim Durchstreifen des Geländes hat uns die schiere Größe des Palastes sehr überrascht – gerade weil wir beim letzten Mal dachten, bereits den Großteil gesehen zu haben. Wir sahen verschiedene kleinere Gebäude wie die Residenz des Kronprinzen, die königliche Küche und eine separate Küche für Bankette etc., einen der königlichen Brunnen und auch eine Pagode inmitten eines Gewässers, die wohl als Rückzugsort für die Königin gedient haben soll.</p><p>Allerdings ergibt sich die Größe des Palastes vor allem aus der Fläche, denn die einzelnen Gebäude sind zum Teil eher klein...</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/92f91ecffa047f10f78139220fcc4708_large.jpg" alt="Nicht ganz meine Größe..." /><figcaption>Nicht ganz meine Größe...</figcaption></figure><p>Nach der Besichtigung kamen wir an Statuen der 12 Tierkreiszeichen und dem National Folk Museum von Korea vorbei, zogen dann aber direkt weiter – wie könnte es anders sein – in ein Café in der Nähe, um einen Kaffee zu trinken und eine Kleinigkeit zu essen.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/1d2f3145bc3a9855682a0afe7f73d291_large.jpg" alt="Café und kleines Frühstück #1" /><figcaption>Kaffee und kleines Frühstück #1</figcaption></figure><p>Und weil ganz zufällig noch ein weiteres Café in der Nähe lag, das der Kaffeenerd besuchen wollte, ging es direkt weiter zum nächsten Kaffee. Das hatte auch seinen Charme, denn das Viertel wirkte etwas älter und die Gebäude waren schön anzusehen.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/07da407517cf54f9baa0887bc69a8573_large.jpg" alt /><figcaption></figcaption></figure><p>Mit ungefähr 17 g Koffein im Blut folgten wir anschließend erneut dem Nerd-Herz und landeten in einem Laden für Karten. Aber keine Landkarten, sondern Sammelkarten, wie Yu-Gi-Oh, Pokémon, One Piece und – der eigentliche Grund unseres Besuchs – Magic: The Gathering.</p><p>Nach ein wenig Stöbern ging es erst einmal zurück ins Hotel, um kurz zu entspannen, denn der nächste Programmpunkt stand erst am Abend an: die Seoul Winter Festa, die laut Beschreibung nach einer großen Lichtershow klang.</p><p>Am Ende war es dann leider nicht ganz das, was wir erwartet hatten. Statt einer Lichtershow war es eher eine Art K-Pop-Konzert – mit koreanischen Songs, die ich nicht kannte, und auch englischen Weihnachtsliedern. Wobei ich mir bis jetzt nicht sicher bin, ob diese auf Englisch oder auf Koreanisch gesungen wurden.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/b4fce4377c4402dabe30d12431e8966c_large.jpg" alt="Seoul Winter Festa 2025" /><figcaption>Seoul Winter Festa 2025</figcaption></figure><p>Wir wollten gerade wieder gehen, als plötzlich von hinten Personen mit leuchtenden Bannern auftauchten. Das sah schon deutlich mehr nach Lichterfestival aus. Und hinter ihnen folgten weitere, bunt leuchtende Figuren, die noch ein kleines Showprogramm aufführten.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/b865d54fa4d6d2806c1ab39ecf6254c8_large.jpg" alt /><figcaption></figcaption></figure><p>Danach zogen wir weiter, denn ein Stückchen weiter schien es noch mehr zu geben – und tatsächlich: Dort warteten ein kleiner Weihnachtsmarkt mit Geschenkständen passend zur Jahreszeit sowie ein Food-Festival mit Corn Dogs, Chicken Skewers, Kimchi Pancakes und vielem mehr.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/f9883f1f6bccfb9628257baae3ca4799_large.jpg" alt="Weihnachtliche Corn Dogs auf dem ood Festival" /><figcaption>Weihnachtliche Corn Dogs auf dem Food Festival</figcaption></figure><p>Am Ende war die Seoul Winter Festa für uns also doch noch einen Besuch wert, auch wenn es im ersten Moment nicht danach ausgesehen hatte.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/c549d2cce44bb7de4d13eb77ad02e7a1_large.jpg" /><figcaption>Training der Wachen</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/3efed553a36a6ebcc133fbb9ed400c28_large.jpg" /><figcaption>Training der Wachen</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/51640e072ade44f07bd89dafd7bde29a_large.jpg" /><figcaption>Training der Wachen</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/dcfa649eeacaf7b839175028d99e4bfd_large.jpg" /><figcaption>Wachwechsel im Gyeongbokgung Palace</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/71d10f98a8d6728faaa2bebb988756ef_large.jpg" /><figcaption>Wachwechsel im Gyeongbokgung Palace</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/8e87e559de5dc010f2cb131d8faaca5b_large.jpg" /><figcaption>Sitz des Kronprinzen</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/92f91ecffa047f10f78139220fcc4708_large.jpg" /><figcaption>Nicht ganz meine Größe...</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/10479fb8a8ab37e7fe4db21edd565c20_large.jpg" /><figcaption>Einer von 7 Brunnen im Gyeongbokgung Palace</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/3d365189f94919fd302f42ca01a0fe83_large.jpg" /><figcaption>Rückkehr zum Palast </figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/bensblog2/rueckkehr-zum-palast</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/bensblog2/rueckkehr-zum-palast</guid><dc:creator><![CDATA[Ein Kaffeenerd und ich in Asien]]></dc:creator><pubDate>Sat, 13 Dec 2025 05:07:00 GMT</pubDate><geo:lat>37.57963358324012</geo:lat><geo:long>126.97704076766968</geo:long></item><item><title><![CDATA[Bürokratie, Bohnen und bunter Kitsch]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/913eeb7ab6d423bde343b2e0f7e75839_large.jpg" /><figcaption>Showcase von One Piece Figuren</figcaption></figure><p>Der mittlerweile 5. Tag begann zunächst ganz unspektakulär (Spoiler: Und ist es auch geblieben): ein bisschen Ordnung im Hotelzimmer schaffen, ein paar Dinge zusammenpacken und sortieren. Der Kaffeenerd wollte nämlich einige Sachen von der Competition sowie alles, was wir auf der Weiterreise nicht mehr brauchen würden, zurück nach Hause schicken. Damit war auch die erste Anlaufstelle des Tages klar: das Central Post Office in Seoul.</p><p>Dort verbrachten wir überraschend viel Zeit – rund zwei Stunden –, denn es ist gar nicht so einfach, die Angaben für den Zoll korrekt auszufüllen, wenn nicht alles gut übersetzt ist. Außerdem mussten wir erst einmal herausfinden, wie man das ganze Kaffeezeug, wie beispielsweise „Mineraltropfen fürs Kaffeewasser“, in einem Zollformular wohl genau bezeichnet. Nach einigem Überlegen, etwas Improvisation, ein bisschen Hilfe von ChatGPT und mehreren Formularen später war schließlich alles korrekt deklariert und (hoffentlich) auf dem besten Weg, irgendwann Österreich zu erreichen.</p><p>Im Anschluss machten wir uns auf den Weg zu einem Café, über das der Kaffee-Dude im Vorfeld einige positive Stimmen gehört hatte. Unterwegs hielten wir jedoch noch in einem kleinen Restaurant, um etwas zu essen – Dumplings, frisch am Tisch gegart in einem kleinen Topf. Sehr authentisch, sehr lecker.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/0dd720989756065f447528695f0d6b45_large.jpg" alt="Dumplings!" /><figcaption>Dumplings!</figcaption></figure><p>Danach wurde es Zeit für den besagten Kaffee. Und er hat nicht enttäuscht. Der eine war sehr interessant und hat mich persönlich stark an weißen Tee erinnert (Kaffee ist ja irgendwie auch nur Tee aus Kaffeebohnen oder so). Der andere war extrem fruchtig und ich glaube er würde als 'vollmundig' beschrieben, was auch immer das bedeutet. Insgesamt waren aber beide sehr aromatisch und definitiv die Pause wert.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/0c6e19cd9411897b42711b31ab33fbac_large.jpg" alt /><figcaption></figcaption></figure><p>Anschließend verschlug es uns noch in die AK& Mall – eine Mall, die im Grunde alles hatte, was das Herz eines koreanischen Nerds höherschlagen lässt: unzählige Gacha-Automaten, einen Manga-Laden, einen One-Piece-Store, einen Pop-up-Shop zu einer aktuellen Anime-Serie, einen Bekleidungsladen mit Pokémon- und Harry-Potter-Pyjamas, eine Station zum Selbstgestalten von Handyhüllen in allen möglichen kitschigen Designs und noch einiges mehr. Ziemlich verrückt – und ziemlich unterhaltsam.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/913eeb7ab6d423bde343b2e0f7e75839_large.jpg" alt="Showcase von One Piece Figuren" /><figcaption>Showcase von One Piece Figuren</figcaption></figure><p>Insgesamt ein sehr ereignisarmer Tag, aber zur Abwechslung auch mal ganz angenehm. Und obwohl wir eigentlich nicht viel geplant hatten, waren wir am Ende trotzdem den ganzen Tag unterwegs.</p><p><br /></p><p>Aber so findet auch dieser Tag sein Ende – und morgen wartet vermutlich wieder schönster Sonnenschein und ein bisschen mehr Programm auf uns.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/0c6e19cd9411897b42711b31ab33fbac_large.jpg" /><figcaption>Bürokratie, Bohnen und bunter Kitsch</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/0dd720989756065f447528695f0d6b45_large.jpg" /><figcaption>Dumplings!</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/bensblog2/buerokratie-bohnen-und-bunter-kitsch</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/bensblog2/buerokratie-bohnen-und-bunter-kitsch</guid><dc:creator><![CDATA[Ein Kaffeenerd und ich in Asien]]></dc:creator><pubDate>Fri, 12 Dec 2025 03:37:00 GMT</pubDate><geo:lat>37.5615577</geo:lat><geo:long>126.9821367</geo:long></item><item><title><![CDATA[In den Fußstapfen von Königen]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/c079e546652bb737d205ab46244a81f1_large.jpg" /><figcaption>Der Eingang zu einem Hanok Haus</figcaption></figure><p>Für den heutigen Tag hatten wir uns vorgenommen, den Jongmyo Shrine und den Changgyeonggung Palace anzuschauen, um noch etwas mehr von der südkoreanischen Kultur zu erleben.</p><p>Damit wir dort nicht total hungrig und unterzuckert ankamen, gab es unterwegs eine kulinarische Köstlichkeit vom Feinsten: Onigiri aus dem Kühlregal eines 7-Eleven (meine ersten Onigiri, seit ich hier bin). Super nahrhaft und natürlich total gesund – schließlich kann man das Noriblatt außen herum bestimmt als Gemüse zählen.</p><p>Als wir dann am Jongmyo-Schrein ankamen, war’s erst mal nichts mit Anschauen, denn an Wochentagen gibt es nur geführte Touren und wir waren dafür etwas zu spät. Also hieß es: rund 1,5 Stunden bis zur nächsten Führung überbrücken.</p><p>Wir liefen daher an der Mauer des Schreins entlang in Richtung Changgyeonggung Palace, um zu schauen, ob dort dieselben Regeln gelten. Als wir uns jedoch nicht sicher waren, ob die Führung durch den Schrein auch den Palast einschließt (es gab nämlich Kombitickets für mehrere Schreine und Paläste), haben wir uns für den Moment dagegen entschieden, den Palast zu besuchen.</p><p>Stattdessen machten wir uns auf den Weg zu einem Hanok Village. Hanok bezeichnet einen traditionellen koreanischen Baustil, und es gibt hier kleine Dörfer, die komplett in dieser Bauweise errichtet wurden.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/c079e546652bb737d205ab46244a81f1_large.jpg" alt="Der Eingang zu einem Hanok Haus" /><figcaption>Der Eingang zu einem Hanok Haus</figcaption></figure><p>Auf dem Weg dorthin haben wir schließlich eines „gefunden“, das wir uns im Detail anschauen konnten – und es hat sich absolut gelohnt. Der Baustil wirkte auf mich wie direkt aus einem fernöstlichen Film, und man fühlt sich sofort, als würde man dort hineinpassen. Besonders schön war der Garten, und das sogar im Winter. Ich kann mir kaum vorstellen, wie beeindruckend es hier wohl im Frühling wäre, wenn alles blüht.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/37f3b3b944db03f70a30f2db1a0ebbe5_large.jpg" alt="... idyllisch und schön" /><figcaption>Von so einem Garten kann man nur träumen.</figcaption></figure><p>In so einem Haus würde ich mich bestimmt auch wohlfühlen. Und was mich komplett überrascht hat: Die Häuser im Hanok-Stil hatten eine Art Fußbodenheizung! Unter dem Boden wurde eine Kammer errichtet, in der Feuer entfacht wurde (meist unter der Küche, damit die Hitze direkt zum Kochen genutzt werden konnte). Die warme Luft zog dann durch ausgeklügelte Kanäle und erwärmte die Steinplatten unter dem Holzboden. Zack – Fußbodenheizung!</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/09ac2808e3de474dd5841f8d95df0cb9_large.jpg" alt="Antike Fußbodenheizung" /><figcaption>Antike Fußbodenheizung</figcaption></figure><p>Mit diesem neuen Wissen im Gepäck wurde es langsam Zeit, zum Schrein zurückzukehren, damit wir diesmal rechtzeitig zur Führung da waren.</p><p>Für gerade einmal 1.000 koreanische Won waren wir dann mitten drin statt nur dabei (wobei … eigentlich waren wir nur dabei). Die Führung durch den Jongmyo Schrein dauerte etwa eine Stunde und vermittelte viele Informationen über Aufbau und Geschichte des Schreins. Er war damals der zentrale königliche Ahnenschrein, in dem die königlichen Vorfahren geehrt wurden. Ich werde nicht weiter ins Detail gehen – das würde den Rahmen sprengen (und einiges habe ich vermutlich auch schon vergessen) –, aber eine Sache ist noch ganz wichtig: Im Schrein gibt es verschiedene Wege für verschiedene Personen. Einer für den König, einer für den Thronerben und einer für die Geister der ehemaligen Monarchen, der dazwischen verläuft. Auf dem Weg der Ahnengeister dürfen die Lebenden nicht gehen – aber den Weg des Königs durften wir beschreiten. Ich wusste schon immer, dass ich königliches Blut haben muss, aber jetzt ist es offiziell!</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/12455714b7c124b1149bd35603ac403f_large.jpg" alt="Eingang zum Schrein selbst" /><figcaption>Linker Weg: Thronfolger; Mittlerer Weg: Ahnengeister; Rechter Weg: Könige</figcaption></figure><p>Insgesamt war es ein sehr lehrreiches und schönes Erlebnis. Zudem war es angenehm ruhig, da nur wenige geführte Gruppen hineindurften. Am Ende waren wir aber auch nicht böse, als wir fertig waren, denn langsam kroch uns die Kälte doch in die Knochen.</p><p>Die letzte Station des Tages war Gangnam (ja, genau – Gangnam Style!).</p><p>Auf dem Weg dorthin machten wir einen spontanen Umweg über einen Straßenmarkt, auf dem es hauptsächlich Textilien, Lebensmittel (ganz viel Fisch) und Street-Food-Stände gab. Ich glaube, so viele getrocknete Lebensmittel auf einem Fleck habe ich noch nie gesehen. Für uns gab es allerdings nur einen kleinen, leckeren Snack: ein Rösti aus Mungbohnen (oder so), der unsere Glieder erwärmt und uns für die Weiterreise gestärkt hat.</p><p>In Gangnam angekommen, standen vier Ziele auf der Liste:</p><p>Tim Hortons – für leckere Donuts (nach all den Schritten hatten wir uns das redlich verdient)</p><p>Uniqlo – um etwas wärmere Kleidung für den Kaffeenerd zu besorgen, falls es (oder eher weil es ganz sicher) noch weitere so kalte Tage geben würde</p><p>Ediya Coffee Lab – für die tägliche Dosis Specialty Coffee (ihr habt sicher schon darauf gewartet, wann es so weit ist …)</p><p>Hanmiok Korean BBQ – für ein Abendessen mit Bekannten des Kaffeenerds</p><p>Die Donuts waren schnell gefunden (und leider noch viel schneller verputzt), die Suche nach wärmerer Kleidung war ein voller Erfolg und das Sitzen im Café war eine sehr willkommene Pause, nachdem wir zu diesem Zeitpunkt schon knapp sechs Stunden auf den Beinen waren. Der Kaffee selbst war diesmal eher unspektakulär – einfach ein ganz normaler, guter Kaffee. Fast schon seltsam, dass der Nerd so etwas bestellt.</p><p>Den Abschluss des Tages bildete das Korean BBQ im Hanmiok: eine ziemlich coole Location, leckeres Essen und eine sehr angenehme Gesellschaft.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/15df32a69e3091707df458a2474a6b51_large.jpg" alt="Hanmiok Korean BBQ" /><figcaption>Hanmiok Korean BBQ</figcaption></figure><p><br /></p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/bd6ffc2975b1dc5a051d19cde76b7146_large.jpg" /><figcaption>In den Fußstapfen von Königen</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/2021881fd1001b92a86a130d488f451c_large.jpg" /><figcaption>In den Fußstapfen von Königen</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/16483458fa2ace24266ebb875b19d8c0_large.jpg" /><figcaption>Der Weg durch die Gärten ...</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/37f3b3b944db03f70a30f2db1a0ebbe5_large.jpg" /><figcaption>... idyllisch und schön</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/4af69d4cd513f84ac76b1d57f84a23be_large.jpg" /><figcaption>Die Rückseite des Hanok Haus</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/e5206217036248fc16498be15473c21d_large.jpg" /><figcaption>Der Rückzugsort des Hausherren</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/09ac2808e3de474dd5841f8d95df0cb9_large.jpg" /><figcaption>Antike Fußbodenheizung</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/a52e5a35a1359e030d41319af27273a3_large.jpg" /><figcaption>Dort unten wurde eingeheizt</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/acb4d626d8d3e4e5cb1b37a04d237a2d_large.jpg" /><figcaption>Eines Ahnenschreins würdige Gärten </figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/bensblog2/in-den-fussstapfen-von-koenigen</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/bensblog2/in-den-fussstapfen-von-koenigen</guid><dc:creator><![CDATA[Ein Kaffeenerd und ich in Asien]]></dc:creator><pubDate>Thu, 11 Dec 2025 07:09:00 GMT</pubDate><geo:lat>37.5746313</geo:lat><geo:long>126.9938158</geo:long></item><item><title><![CDATA[Suppe am Fuße des Seoul Tower]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/0afe30fca9c971086230a5a3cb66b0f5_large.jpg" /><figcaption>Suppe am Fuße des Seoul Tower</figcaption></figure><p>Der dritte Tag in Seoul startete etwas weniger sonnig als der vorherige, aber es war nur leicht bewölkt und trocken – also wieder perfektes Wetter, um draußen etwas zu unternehmen. Diesmal stand der Seoul Tower auf dem Programm.</p><p>Der Weg zum Tower war erstaunlich ruhig. Kaum zu glauben, dass man sich mitten in einer Millionenstadt mit rund 9,6 Millionen Einwohnern befindet. Die etwa 700 Stufen sind von Bäumen gesäumt und führen in Stille an einem kleinen Bach entlang den Berg hinauf.</p><figure>                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/399e476be06ef1f7426ff16c56845b39_small.jpg" />        <figcaption></figcaption></figure><p>Fun Fact: Auf den Stufen waren immer wieder handschriftlich Zahlen vermerkt, die vermutlich die Anzahl der Stufen angeben sollten. Allerdings haben sich die Zählenden offensichtlich verzählt, denn innerhalb von zwei bis drei Stufen tauchten die Zahlen 660, 650 und 670 auf – in genau dieser Reihenfolge.</p><figure>                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/0123ac0ebe01a761d493e0fc6b1abeef_small.jpg" />        <figcaption>Ein Blick zurück</figcaption></figure><p>Hat man den Aufstieg hinter sich gebracht, wird es angesichts der vielen Besucher oben wieder etwas lauter. Beim Blick nach unten erkennt man aber erneut sehr gut, wie riesig Seoul eigentlich ist. In jede Richtung erstreckt sich die Stadt – ein Meer aus Beton und Glas mit gelegentlichen grünen Flecken dazwischen.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/0afe30fca9c971086230a5a3cb66b0f5_large.jpg" alt /><figcaption></figcaption></figure><p>Auch das Wetter meinte es ab hier gut mit uns: Die Wolkendecke riss auf und wir hatten überwiegend blauen Himmel.</p><p>Im Tower selbst gibt es alles, was ein Touristenziel so braucht: Restaurants, Souvenirs und Attraktionen, wie ein kleiner Arcade-Bereich und ein Horoskop für 2026. Für mich als „Drachen“ (nach dem chinesischen Kalender) scheint das nächste Jahr wohl mein Jahr zu werden. Aber lest selbst:</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/d7c9ba50774907a1376fc00be2c236df_large.jpg" alt="Horoskop 2026 für Drachen" /><figcaption>Horoskop 2026 für Drachen</figcaption></figure><p>Nach dem Aussichtspunkt stand Essen auf dem Plan. Wir entschieden uns für eine heiße Suppe mit Buchweizennudeln – passend zu diesem schönen, aber kühlen Tag.</p><p style="color:rgb(255, 255, 255)">Doch erneut wurden wir vom Essen überrascht (das scheint sich hier zu einem Trend für uns zu entwickeln): Die Nudelsuppe Makguksu (막국수) wird traditionell kalt serviert. Und zwar so kalt, dass darin buchstäblich Eis schwimmt. Geschmacklich top, temperaturtechnisch eher ein kleiner Schock.</p><figure>                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/e5b98cf0d088fcf5258b4cd96d2bbccb_small.jpg" />        <figcaption>Makguksu: Die kalte Nudelsuppe</figcaption></figure><p style="color:rgb(255, 255, 255)">Mit leicht heruntergekühlter Körpertemperatur machten wir uns – wie könnte es anders sein – auf zum nächsten fancy Kaffee. Der Weg führte den Berg hinunter durch einen botanischen Garten. Im Frühling sicher beeindruckend, jetzt im Winter aber nur zu erahnen. Nichtsdestotrotz ein sehr idyllischer Spaziergang.</p><p></p><p style="color:rgb(255, 255, 255)">Danach wurde es wieder spannend: enge Gassen, verwinkelte Straßen, kreuz und quer weiter bergab und dann teilweise eine verrückte Steigung, die vermutlich an die 15 % heranreichte wieder bergauf. Alles nur für einen weiteren Kaffee. Zum Glück war es nicht glatt, sonst wären wir da sicher nicht hochgekommen. Im tiefen Winter muss das der Horror sein.</p><figure>                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/d0606b100d5b95b4bf6c38a31a3c9f90_small.jpg" />        <figcaption>Steil bergauf...</figcaption></figure><figure>                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/fc6d524a2273cd158943ca6eb1970f9e_small.jpg" />        <figcaption>Steil bergab...</figcaption></figure><p>Aber es war nicht umsonst: Der Kaffee war tatsächlich sehr interessant (eine Sorte erinnerte mich geschmacklich sogar an Rumkugeln), und der Kaffeenerd konnte seine am Vortag gekauften Schreibwaren direkt einweihen.</p><figure>                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/734b10407edd600e05af20408ce825dd_small.jpg" />        <figcaption>Kaffeesorten #7 und #8</figcaption></figure><p>Zurück im Hotel gab’s eine kurze Pause, bevor der Abend mit einem Korean BBQ weiterging – ein spontanes gemeinsames Essen mit den Aeropress-National-Champions aus Frankreich (Loic), Belgien (Fred) und England (Joseph). Insgesamt also fünf Nationen an einem Tisch, wenn man beim Kaffeenerd die spanischen Wurzeln mitzählt.</p><p>Nach einem schnellen Tim-Hortons-Nachtisch to go neigte sich der Tag dem Ende zu. Ein Tag mit Natur, leckerem (wenn auch teilweise <b>eis­</b>kaltem) Essen und – natürlich – Kaffee. Insgesamt ein sehr gelungener dritter Tag in Seoul.</p><p><br /></p><p>Fun Fact am Rande: die Ampeln für Fußgänger haben eine zusätzliche Anzeige am Boden, vermutlich für all die Smartphone Nutzer die hier durch die Straßen laufen und an den Ampeln warten.</p><figure>                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/27befcdd7ec4ae2a499ba40342851e8a_small.jpg" />        <figcaption>Rote Ampel</figcaption></figure><figure>                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/b40474d9a1b9e9473527f9ea35c59fc3_small.jpg" />        <figcaption>Grüne Ampel</figcaption></figure><p><br /></p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/399e476be06ef1f7426ff16c56845b39_large.jpg" /><figcaption>Suppe am Fuße des Seoul Tower</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/0123ac0ebe01a761d493e0fc6b1abeef_large.jpg" /><figcaption>Ein Blick zurück</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/b60cb61fbd5c88f0bcfb863447b7d1d9_large.jpg" /><figcaption>Am Fuße des Seoul Tower</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/d7c9ba50774907a1376fc00be2c236df_large.jpg" /><figcaption>Horoskop 2026 für Drachen</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/4231e74948e259c68a8e5e5f29b21ef7_large.jpg" /><figcaption>Arcade im Seoul Tower </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/e5b98cf0d088fcf5258b4cd96d2bbccb_large.jpg" /><figcaption>Makguksu: Die kalte Nudelsuppe</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/601281df331fa3c06a8fe66dc3e35af0_large.jpg" /><figcaption>Suppe am Fuße des Seoul Tower</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/52a66d316e482e5e364e2587a5eb97b9_large.jpg" /><figcaption>Ein Blick auf den Süden Seouls</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/418a6a4e84f2233ffbfe168f41ac4292_large.jpg" /><figcaption>Suppe am Fuße des Seoul Tower</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/bensblog2/suppe-am-fusse-des-seoul-tower</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/bensblog2/suppe-am-fusse-des-seoul-tower</guid><dc:creator><![CDATA[Ein Kaffeenerd und ich in Asien]]></dc:creator><pubDate>Wed, 10 Dec 2025 03:57:00 GMT</pubDate><geo:lat>37.5511694</geo:lat><geo:long>126.9882266</geo:long></item><item><title><![CDATA[Ansan Mountain - Ein Blick über Seoul ]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/efa9a90f64e2c46c9a9c6fb4dd7218b2_large.jpg" /><figcaption>Die Aussicht vom Ansan Mountain</figcaption></figure><p>6 Grad Celsius. Blauer Himmel. Strahlender Sonnenschein. Der perfekte Tag für eine kleine Wanderung. Auf Empfehlung eines Bekannten hatten wir uns für den Ansan Mountain entschieden, eine gemütliche, aber aussichtsreiche Route mitten in Seoul.</p><p>Gleich zu Beginn des Rundwegs stand das Patriotic Martyr Memorial. Eine Erinnerungsstätte für patriotische Märtyrer, die sich gegen japanische Imperialisten aufgelehnt und für Korea gekämpft haben.</p><figure>                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/7ef23d534644de2b367d62c752851c0a_small.jpg" />        <figcaption>Patriotic Martyr Memorial</figcaption></figure><p>Nach einer kurzen Orientierung ging’s los. Der Weg führte zuerst über erhöhte Holzstege den Berg hinauf – sehr cool gemacht und, trotz des Materials, waren wir diesmal nicht sprichwörtlich auf dem Holzweg. An einer Abzweigung dachten wir, dass wir an dessen Ende etwas Interessantes finden werden und sind der Abzweigung gefolgt. Nur um am Ende vor einem Trinkwasserbrunnen zu stehen... Also wieder zurück und weiter Richtung Gipfel.</p><figure>                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/a942612459cd19393887b378ee9a38c0_small.jpg" />        <figcaption>Der Weg Richtung Gipfel</figcaption></figure><p>Oben angekommen erwartete uns ein kleiner Burial Mound, und von dort aus ein Blick über ganz Seoul. Wirklich verrückt, wie sich die Stadt unter einem ausbreitet: Hochhäuser neben historischen Gebäuden, dichte Wohnviertel neben grünen Hügeln und Waldflächen.</p><figure>                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/efa9a90f64e2c46c9a9c6fb4dd7218b2_small.jpg" />        <figcaption>Die Aussicht vom Ansan Mountain</figcaption></figure><p>Und ich glaube ungefähr so ein Gespräch (in meinem Kopf) gehört zu haben: "Sieh es dir an. Das ist Seoul. Alles was das Licht berührt." - "Und was ist mit dem schattigen Land dort hinten?" - "Das ist Nordkorea, dort darfst du niemals hin!"</p><p>Danach ging's wieder bergab (zum Glück nur wörtlich, nicht metaphorisch), an ein paar idyllischen Fleckchen und einem buddhistischen Tempel vorbei zurück zur Metro.</p><figure>                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/024a24ee4ae4845bc2aa32bbd417a482_small.jpg" />        <figcaption>Idyllisches Fleckchen am Wegesrand</figcaption></figure><p>Von da aus direkt zum nächsten hippen Kaffee-Spot, in dem wir wieder drei verschiedene Kaffeesorten ausprobiert haben, weil weniger inzwischen offensichtlich keine Option mehr ist.</p><figure>                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/fde75fdd1bc9c92185c26c2fcf2c9484_small.jpg" />        <figcaption>Versch. Kaffeesorten, die tatsächlich unterschiedlich schmecken.</figcaption></figure><p>Dazu gab es einen traditionellen Red Bean Rice Cake. Das klang für uns beide direkt nach einer Nachspeise zum Kaffee, aber Puste<b>kuchen</b>. Dieser 'Cake' war wider Erwarten absolut nicht süß. Nichtsdestotrotz war er ganz gut, wenn auch ungewohnt.</p><p>Mit ordentlich Koffein im Blut machten wir uns anschließend auf den Weg zu einer Mall, um Schreibwaren zu besorgen – schließlich muss jemand die verschiedenen Geschmacksnuancen all dieser Kaffees ja professionell festhalten. (Spoiler: Ich war’s nicht.)</p><p>Bevor der Tag sich dem Ende zuneigte, sind wir noch essen gegangen – und zwar in einem kleinen Restaurant, das angeblich dadurch bekannt wurde, dass der CEO von Nvidia dort gegessen haben soll. Ob’s stimmt? Kein Plan. Ob’s geschmeckt hat? Ja, durchaus. Auch wenn es dem Hype nicht ganz gerecht wird.</p><p>Damit war Tag 3 dann auch so gut wie abgeschlossen. Das Einzige, was noch anstand, war – wie jeden Abend – diese Zeilen zu schreiben (auch wenn manche erst am nächsten Tag finalisiert werden, da am Abend oft die Faulheit siegt).</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/ac1a7ff441d90dfb3c97d51b4e89d1a9_large.jpg" /><figcaption>"So it begins ..." bei super Wetter</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/7ef23d534644de2b367d62c752851c0a_large.jpg" /><figcaption>Patriotic Martyr Memorial</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/99b5a039e0a263269ad0369a1510b00c_large.jpg" /><figcaption>Ansan Mountain - Ein Blick über Seoul </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/a942612459cd19393887b378ee9a38c0_large.jpg" /><figcaption>Der Weg Richtung Gipfel</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/16f1984890212d9895d50960cb51e44e_large.jpg" /><figcaption>Der Gipfel des Ansan Mountain</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/9f5f4bfcaa825367a36fc44c15a0a6c0_large.jpg" /><figcaption>Ein Blick zurück</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/0184b3e9ffa390c9b5a6ae496239670a_large.jpg" /><figcaption>Ansan Mountain - Ein Blick über Seoul </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/024a24ee4ae4845bc2aa32bbd417a482_large.jpg" /><figcaption>Idyllisches Fleckchen am Wegesrand</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/fde75fdd1bc9c92185c26c2fcf2c9484_large.jpg" /><figcaption>Ansan Mountain - Ein Blick über Seoul </figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/bensblog2/ansan-mountain-ein-blick-ueber-seoul</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/bensblog2/ansan-mountain-ein-blick-ueber-seoul</guid><dc:creator><![CDATA[Ein Kaffeenerd und ich in Asien]]></dc:creator><pubDate>Tue, 09 Dec 2025 03:55:00 GMT</pubDate><geo:lat>37.5768083</geo:lat><geo:long>126.9445555</geo:long></item><item><title><![CDATA[Ein Palast mitten in der Großstadt]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/6e982ba2a2ca2b84fe01fb18857967e2_large.jpg" /><figcaption>Gyeongbokgung Palace</figcaption></figure><p>Nach ausreichend Schlaf, um den Jetlag auszuhebeln stand der erste Programmpunkt an: mich mit dem Kaffeenerd und seinem Coach (oder Coachin? Ich bleib einfach bei Coach) zu treffen.</p><p>Vom Hotel abgeholt und das Gepäck dort schnell deponiert, machten wir uns auf den Weg zu einem Café, wo die beiden mit einer Bekannten von der Competition des Vortags verabredet waren.</p><figure>                                                                                                                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/6a325e8c92cdef5e7e88b2c7fd4d8da0_small.jpg" />                                <figcaption>Erste Eindrücke von Seoul bei Tageslicht</figcaption></figure><p>Da wir aber noch mehr als genug Zeit hatten und zufällig am Gyeongbokgung Palace vorbeikamen, dachten wir uns: Warum nicht schnell noch reinschauen?</p><figure>                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/e9cfa7b39b8b3d56f8c1ecbeef7f3b7f_small.jpg" />        <figcaption>Ein Palast inmitten der Stadt</figcaption></figure><p>Also spazierten wir durch das weitläufige Gelände, bestaunten den Thronsaal und streiften durch die Gärten, die für mich das kleine Highlight des Besuchs waren. </p><figure>                                                                                                                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/dfdfed4fd18e8facdf45257929e4da54_small.jpg" />                                <figcaption>Der "Thronsaal"</figcaption></figure><p>Besonders die vielen Menschen in traditionellen Hanboks haben die Atmosphäre noch einmal verstärkt.</p><figure>                                                                                                                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/98af65b763b4361d938b3047e38a123f_small.jpg" />                                <figcaption>Traditionelle Hanboks in historischer Umgebung</figcaption></figure><p>Als es schließlich Zeit wurde, machten wir uns wieder auf den Weg und trafen die Bekannte wie geplant im Café. Eine Stunde und viele tiefgehende Gespräche über Kaffee später (bei denen ich als nicht Kaffeeperson eher nicht viel beitragen konnte) wurde es Zeit für einen Nachmittagssnack.</p><p>Mit frisch geschenkten Kaffeebohnen aus Malaysia und wachsendem Hunger im Gepäck machten wir uns auf die Suche nach Essen – gar nicht so leicht. Der Coach des Kaffeenerds isst vegan, und veganes Essen scheint in Südkorea nicht leicht zu finden zu sein, insbesondere zwischen 15:00 und 17:00 Uhr, da in dieser Zeit in vielen Restaurants Pause ist. Nach einer Stunde erfolglosem Suchen landeten wir schließlich bei Bagels und Tomatensuppe für die Veganerin und belegten Bagels für den Rest.</p><p>Ein anschließender Spaziergang durch Seoul führte uns vorbei an hohen Gebäuden, breiten Straßen und den erwartungsgemäß riesigen Leuchtreklamen.</p><figure>                                                                                                                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/6dc138df814a100870616a651951037b_small.jpg" />                                <figcaption>Leuchtende Hauswände, so hell dass man geblendet wird.</figcaption></figure><p>Und er endete – natürlich – wieder in einem Café, wo wir bei drei Sorten Kaffee auf den Bus zum Flughafen warteten, um den Coach zu verabschieden.</p><figure>                                                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/592c22cc65fef9c071a0f71c061db8f7_small.jpg" />                <figcaption>Kaffees aus verschiedenen Regionen</figcaption></figure><p>Danach waren der Kaffeenerd und ich wieder zu zweit unterwegs. Ein kurzes Abendessen später machten wir uns zu Fuß auf den Weg zurück zum Hotel, um den Tag dort entspannt ausklingen zu lassen.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/6a325e8c92cdef5e7e88b2c7fd4d8da0_large.jpg" /><figcaption>Ein Palast mitten in der Großstadt</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/7c63292a88b28f251bb4e5c510e69987_large.jpg" /><figcaption>Ein Palast mitten in der Großstadt</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/e9cfa7b39b8b3d56f8c1ecbeef7f3b7f_large.jpg" /><figcaption>Ein Palast inmitten der Stadt</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/21d946805afb29b6833fea1f8813a911_large.jpg" /><figcaption>Riesen Platz von links ...</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/3856c351909edbf2eb5783c75515c406_large.jpg" /><figcaption>... nach rechts.</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/1592c1f76a69ef47d44b767146f4304c_large.jpg" /><figcaption>Ein Palast mitten in der Großstadt</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/35a315d8c62d3b31a1c86d7bcd4716f8_large.jpg" /><figcaption>Ein Palast mitten in der Großstadt</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/dfdfed4fd18e8facdf45257929e4da54_large.jpg" /><figcaption>Der "Thron"</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/e9dfebb892edc4208550c07d6bf22892_large.jpg" /><figcaption>Ein Palast mitten in der Großstadt</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/bensblog2/ein-palast-mitten-in-der-grossstadt</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/bensblog2/ein-palast-mitten-in-der-grossstadt</guid><dc:creator><![CDATA[Ein Kaffeenerd und ich in Asien]]></dc:creator><pubDate>Mon, 08 Dec 2025 03:04:00 GMT</pubDate><geo:lat>37.579617</geo:lat><geo:long>126.977041</geo:long></item><item><title><![CDATA[Der Anfang - Die Reise nach Seoul]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/248ca989018c430878eb40952d71ce50_large.jpg" /><figcaption>Von der Schweiz nach Südkorea </figcaption></figure><p>Jede Reise beginnt mit dem Start vor der Haustüre – klingt fast wie so ein pseudo-philosophisches Poster, das man sich an die Wand hängen kann. Meine begann an einem grauen, aber immerhin trockenen Morgen auf dem Weg zum Flughafen. Zwar viel zu früh, aber lieber zwei Stunden zu früh als zwei Minuten zu spät.</p><p>Da es sich hierbei um meinen ersten Flug alleine gehandelt hat und ich generell nicht oft fliege, war am Anfang ein leicht mulmiges Gefühl dabei. Im Grunde ist es aber auch nur wie Zugfahren – nur mit ein paar extra Schritten. Und wie kaum anders zu erwarten, lief alles total glatt. So glatt, dass ich schließlich fast zwei Stunden am Gate saß, bevor das Boarding überhaupt angefangen hat.</p><p>Und dann ging’s endlich los. Zwar bei grauem Wetter gestartet, aber kaum hatte der Flieger die Wolkendecke hinter sich gelassen, gab’s doch noch ein paar Sonnenstrahlen. (Wie überraschend: über den Wolken scheint tatsächlich die Sonne.)</p><figure>                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/79b333d1698cf0091f9607793a043e08_small.jpg" />        <figcaption>Von grauem Wetter...</figcaption></figure><figure>                                <img src="https://img1.vakantio.de/uploads/d54e72456939b9dd5184eda8f40c060b_small.jpg" />        <figcaption>... zu Sonnenschein</figcaption></figure><p>Der Flug selbst war unspektakulär: Ein paar Stunden und ein Essen bis nach Doha. Ein paar Stunden Aufenthalt. Und dann noch mehr Stunden und zwei weitere Essen im Flieger bis nach Seoul.</p><p>Dort angekommen hat alles problemlos geklappt, bis ich draußen vor dem Flughafen stand und feststellen musste: Allein in einem Land das man nicht kennt, dessen Sprache man nicht spricht und dessen Schrift man nicht beherrscht bringt so seine Herausforderungen mit sich.</p><p>Wenn dann noch dazu kommt, dass die extra bestellte Sim Karte fürs Internet nicht direkt funktioniert, dann wirkt der Weg ins Hotel schon fast wie ein Abenteuer.</p><p>Schon allein wenn man zwar weiß, bei welcher Haltestelle man aussteigen muss, zu Beginn aber keine Ahnung hat, ob es im Bus Ansagen oder Signale dazu gibt. Und das Orientieren ohne Karte und ohne Internet kommt da noch dazu.</p>Spannend? Definitiv!<p>Kann ich nach etwa 20h Reisezeit darauf verzichten? Aber sowas von!</p><p>Als ich dann aber gehört hab, dass die Haltestellen im Bus in 4 Sprachen angesagt werden - eine davon zum Glück in Englisch, weil mein Japanisch leider noch nicht reicht, das verstehen zu können - und das mobile Internet im Laufe der Busfahrt dann auch funktioniert hat, fiel die Anspannung langsam wieder ab.</p><p>Nachdem ich endlich im Hotel eingecheckt hatte, waren die ersten drei Stunden in Seoul geschafft. Damit war der Start in den Urlaub offiziell geglückt – und er begann, sehr unspektakulär, mit einem frühen Schlafengehen.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/79b333d1698cf0091f9607793a043e08_large.jpg" /><figcaption>Vom grauen Wetter ...</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/d54e72456939b9dd5184eda8f40c060b_large.jpg" /><figcaption>... in den Sonnenschein</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/6f3229be5742c81550a6c8906426f817_large.jpg" /><figcaption>Eine Stadt irgendwo vor Doha</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/bensblog2/der-anfang-die-reise-nach-seoul</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/bensblog2/der-anfang-die-reise-nach-seoul</guid><dc:creator><![CDATA[Ein Kaffeenerd und ich in Asien]]></dc:creator><pubDate>Sun, 07 Dec 2025 13:56:00 GMT</pubDate><geo:lat>37.458666</geo:lat><geo:long>126.4419679</geo:long></item><item><title><![CDATA[Busan is good (Busan)]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/5ae5220ad187d9de8df7349dd9c5f268_large.jpg" /><figcaption>Im Capsule Train</figcaption></figure>"Masimian, where are you going?", fragt mich der Hostelbesitzer in Busan, als ich gerade aus der Tür treten will. Eigentlich wollte ich gerade ins Jjimjilbang und dort einen Haarschnitt bekommen. Aber ich kann gar nicht so schnell antworten, wie er mich zu einer Runde Soju, dem koreanischen Schnaps, einlädt. Eine Taiwanesin, Dauergast im Hostel, gießt mir ein. Ich lerne über die koreanischen Regeln des Einschänkens. Bei jeder neuen Runde gießt die jüngere der älteren Person ein und erst dann sich selbst. Mehr und mehr Hostelgäste werden zur Runde eingeladen. Ein Australier, ein Holländer, ein Brasilianer setzen sich dazu, ein Vietnamese sitzt bei remote work am Laptop und schaltet sich ab und zu in das immer feucht-fröhlicher werdende Gespräch mit ein. Wer trinkt ist hauptsächlich unser Host. Er gießt sich einen Schnaps mit Bier nach dem anderen ein, während wir Gäste im Wechsel alibimäßig unsere Gläser zum Nachschenken hinhalten, um ihn nicht zu verärgern. Wir haben wahrscheinlich alle am nächsten Tag etwas vor.<p>Unser Gastgeber tischt außerdem ordentlich auf. Sashimi, Korean Chicken, Kimchi und Chips. Mein Abendessen ist dank seiner Großzügigkeit schon mal gesichert. Den Haarschnitt kann ich mir auch noch morgen geben lassen.</p><p>Das ohnehin bescheidene Englisch unseres freundlich strahlenden Hosts wird nach jeder Runde Soju bruchstückhafter, bis er irgendwann fast ganz zum Telefon wechselt, in das er Koreanisch hineinspricht, um uns anschließend den englischen Text hinzuhalten. Er habe bis vor wenigen Monaten noch bei Samsung gearbeitet, dann seinen Job gekündigt und sich seinen Traum erfüllt, ein Hostel zu betreiben. Er wollte Menschen aus anderen Ländern kennenlernen. Nachdem er uns schon gut angetrunken erzählt, dass er heute Nacht noch 40 Minuten nach Hause fahren muss, wo seine Familie auf ihn wartet, äußern wir vorsichtig Bedenken. Er beruhigt uns: "It's okay, I take Taxi." und "Alcohol is food too." steht auf seinem Handy, das er uns mit seinem Silberblick entgegenstreckt. Na dann ist ja alles klar.</p><p><br /></p>Unseren Host treffe ich am nächsten Tag erst am Nachmittag an. Er grüßt nur kurz. Entweder er kann sich an nichts mehr erinnern oder es ist ihm unangenehm. Bevor er uns am Abend noch hoch auf die Dachterrasse mit Blick auf den nächtlichen Hafen Busans geführt und uns eine alkoholgeschwängerte Umarmung gegeben hat, hatte er uns noch eine Affäre gestanden, die er seit Jahren vor seiner Frau geheimhält. Aus den Blicken der anderen konnte ich ablesen, was wir auf die Beichte hin wohl alle dachten: "Too much information." Traditionelle Ehen, in denen Trennung nicht üblich ist trifft auf Oversharing im Suff - möglicherweise gar nicht so untypisch in Korea, hatten wir gemutmaßt.<p><br /></p>Auf dem Weg zum Friseur laufe ich über den Bahnhofsvorplatz. "Busan is good.", steht auf einem offiziellen Schild, der bescheidene Slogan der Hafenstadt. Ich mag das Understatement. Mit der Erwartungshaltung kann es nur besser werden.<p>Gamcheon-dong ist ein beschaulicher Ort auf einem der Hügel Busans. Es hat sich über die Jahre von einem Stadtteil für die Flüchtlinge des koreanischen Bürgerkriegs zu einer Attraktion für Touristen gemausert. Die kurvigen Gassen, steilen Stufen und bunte Fassaden und Dächer wurde ab 2009 über ein Projekt renoviert. Auf meinen Weg hinauf versuche ich meinen Coffee-to-go-Becher irgendwo loszuwerden. Mülleimer sind in Südkorea genauso rar wie in Taiwan. An einer Kirche werde ich fündig. Es ist Sonntag und die Gemeinde steht draußen bereit für die Messe. Als ich an der Eingangstür vorbeilaufe, macht ein lächelnder Koreaner eine Geste mit der Hand. Eine Einladung, einzutreten. Ich nehme sie an. Go with the flow.</p><p>Manche der größtenteils älteren Gemeindemitglieder lächeln mir zu. Die meisten beachten mich auf meinem hinteren Platz erst gar nicht. Ich versuche einige Passagen der langen Predigten per Handy zu übersetzen und stelle fest, dass christliche Messen in Südkorea ähnlich langweilig sein können wie in Deutschland. Zum Schluss wage ich mich vor zum Abendmahl. Bevor ich die Oblate gereicht bekomme, fragt mich der katholische Pastor, ob ich getauft bin. Bin ich zum Glück. Wir praktizieren Ökomene.</p><p><br /></p>Von Gamcheon aus laufe ich hinunter zu einem Hafen und finde ein Restaurant mit Kimchi-Suppen im Angebot. Ob sie Kartenzahlung akzeptierten, frage ich vorab. Zwei Tage vor meiner Abreise Richtung Japan habe ich kein Bargeld mehr. Nur das Kartengerät will jetzt weder meine Debit- noch meine Kreditkarte annehmen. Also mache ich mich auf die Suche nach einem Geldautomaten. In Seoul war das schon eine Herausforderung. Erst der fünfte Automat hatte meine Karte akzeptiert. Jetzt will es nicht mal mehr der zehnte. Ich laufe den kompletten Stadtteil ab und sammel "Transaktion-gescheitert"-Bons. Die verstaue ich gedemütigt in meiner Tasche, denn ich finde nicht einmal einen Mülleimer, um sie wegzuschmeißen. Eigentlich wollte ich am Abend "Godfather 2" sehen, der in einem Kino retro läuft. Nach einer Stunde erfolglosen Rumgerennes und 45 Minuten vor Filmstart kehre ich frustriert ins Restaurant zurück und muss die Betreiberin auf morgen vertrösten. Die nimmt es gelassen, will nicht einmal einen Pfand und vertraut auf meine Ehrlichkeit, die 15.000 Won morgen in bar vorbeizubringen.<p>Ich verpasse die Ankunft des jungen Vito Corleone auf Ellis Island, aber ansonsten gibt das Erlebnis den besten Paten-Teil auf großer Leinwand zu sehen, wieder Motivation, auf meinem Heimweg weiter nach ATMs zu schauen. Mein Auftrag Mittagessen bezahlen ist immer noch offen, aber irgendwann muss es ja schließlich klappen. Beim ersten Versuch an einem Geldautomaten im nächsten 7-eleven bin ich erfolgreich.</p><p><br /></p>Nachdem ich meine Schulden am nächsten Morgen beglichen habe, sind es bis zum Ablegen der Fähre nach Japan noch ein paar Stunden. Ich stehe am Bahnhof, könnte zum Hostel zurücklaufen oder einen Bus Richtung Koreakrieg-Museum nehmen. Busan war im Krieg die letzte Bastion der südkoreanischen und UN-Truppen, bevor sie die nordkoreanische Armee zurückdrängen konnten. Ich habe außerdem noch ein gebuchtes Ticket für eine Fahrt in einem Sky Capsule Train offen. Mein Vergangenheits-Ich hat sich mal wieder zu viel vorgenommen und mein Gegenwarts-Ich muss jetzt das Dilemma zwischen fomo und hakunamatata ausbaden. Gerade als ich kurz davor bin, mich für den Rest des Tages einfach nur in ein Café zu setzen, sehe ich die Buslinie, die direkt zur Station des Capsule Train fährt und steige kurz entschlossen ein. Go with the flow.<p><br /></p>Trotz Zeitticket muss ich eine halbe Stunde in der Schlange voller Pärchen warten, bevor ich meinen Privatzug betreten kann. Die Capsule Trains sind im Prinzip Mini-Straßenbahnen mit bis zu vier Plätzen, die im Abstand von jeweils zehn Metern in Reihe fahren. Auf der Panoramastrecke an den Klippen mit Blick aufs Meer und auf Busan ist man insgesamt nicht länger als 25 Minuten zwischen den zwei Bahnhöfen unterwegs. Als meine Gondel in der Endstation eintrifft, sehe ich, wie auf einem Dachcafé jemand Fotos mit seiner Spiegelreflex von den Einzelkabinen gegen den Sonnenuntergang macht. Ich erkenne den Fotografen und die Kamera. Mit Aleks aus Dänemark und zwei weiteren Deutschen, bin ich vorgestern einen Wanderweg an der Küste entlanggelaufen. Ich öffne die Solotravel-App, über die wir die Wanderung organisiert hatten. "If you put the pictures with me on the train for sale I want my fair share", schreibe ich Aleks mit anschließendem Zwinker-Emoji. Wir treffen uns kurz bei einem Kaffee und er zeigt mir seine bisherigen Fotos. Die kleinen bunten Züge mit Meer und Sonne im Hintergrund sehen niedlich aus auf den Bildern.<p><br /></p>Meine Fähre nach Fukuoka geht zwar erst in vier Stunden, aber der Bus alleine braucht schon eineinhalb. Bis zum Terminal sind es eine halbe Stunde und die Gangway schließt laut Ticket zwei Stunden vor Abfahrt. Auf einmal scheint alles eng getaktet und von einem Moment zum nächsten weicht meine innere Ruhe wieder den Stress, wie als ich gestern zwischen Mittagessen und Kino die ATMs abgeklappert habe. <p>Am Ende mache ich mich wieder einmal umsonst kirre. In Busan ist alles gut und wird alles gut gehen. Nach der Grenzkontrolle warte ich am Gate eine Stunde, bis die Fähre überhaupt betreten werden kann. Vor der Ticketkontrolle haben alle ihre Koffer und Rucksäcke wie Dominosteine in einer Reihe aufgestellt. Die asiatische Version des Schlange Stehens. Wenn es losgeht, kann man sich immer noch neben sein Reisegepäck stellen.</p><p>Vorne lehnt ein Fahrrad an der Wand. Hinten am Gepäckträger ein Nummernschild mit der Aufschrift "Around the world", darunter eine Karte von Europa und Asien mit einer schwarzen Linie, die Madrid und Tokio verbindet. In den Sitzreihen mache ich den Weltreisenden schnell am Fahrradhelm ausfindig, der neben ihm liegt. Der Spanier ist Mitte 50 und heißt Sel. Er gibt mir einen kurzen Abriss über seine Route. Ich frage ihn, ob und in welchem Land es am schwierigsten gewesen ist, voranzukommen. "No problems.", sagt er kopfschüttelnd. So wie es aussieht, konnte Sel auf seiner bisherigen Radtour über zwei Kontinente nichts erschüttern. Ich hingegen verliere schon die Nerven auf meiner Busfahrt zur Fähre. Ich nehme mir vor, mich im nächsten Land mehr in Gelassenheit zu üben. Wo, wenn nicht in Japan...</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/9c13322cf7fffa0d35e9163a48887e57_large.jpg" /><figcaption>Drohnenshow am Abend </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/6d463a4578206bda291cef59519077b1_large.jpg" /><figcaption>Katzi</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/c1ce06f530ef8527af8010ec2787e180_large.jpg" /><figcaption>Jesus von Gamcheon </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/6d1fe42de0d7ded6ae7e7811ad22283d_large.jpg" /><figcaption>Küste bei Busan</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/6d2d95c8f89ce86d9c1ab326572d8aa6_large.jpg" /><figcaption>Gamcheon von oben </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/8cff0d4f435fc65869b2d2424a2e17f2_large.jpg" /><figcaption>Freiwillige Gartenarbeit auf den Hügeln Busans </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/ae3d065ee5807a2366ce50806e058da7_large.jpg" /><figcaption>Kilometerlanger Fußgängertunnel zwischen Hauptstraße und Metro </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/1d0ec58aa95eba8e63460775c1329432_large.jpg" /><figcaption>Sel's Fahrrad </figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/max-ein-hase-auf-weltreise/busan-is-good-busan</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/max-ein-hase-auf-weltreise/busan-is-good-busan</guid><dc:creator><![CDATA[max-ein-hase-auf-weltreise]]></dc:creator><pubDate>Mon, 24 Nov 2025 22:16:00 GMT</pubDate><geo:lat>35.10413811694506</geo:lat><geo:long>129.03696478665884</geo:long></item><item><title><![CDATA[It's all about Seoul (Seoul)]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/cd67646b38f087bfcb903c091791843c_large.jpg" /><figcaption>Tourgruppenfoto mit einer Nordkoreanerin </figcaption></figure>"Do you have to fill that out?", ein Mitreisender, den ich auf Anfang / Mitte 20 schätze, stellt sich gegenüber von mir an den Tisch. Die Arrival Card, die ich gerade nach der Landung am Flughafen Incheon ausfülle, ist nach meiner bisherigen Erfahrung eigentlich Standard bei jeder Einreise, ob nun mit oder ohne Visa. "Ich glaube schon.", antworte ich auf Deutsch. Ich bin mittlerweile ziemlich gut darin geworden, Deutsche am Akzent oder dem Aussehen zu erkennen. "Ah, okay.", antwortet er. Bingo! Er versteht mich. Ich werde immer besser im Deutsche-Raten.<p>Er stellt sich als Leonhard aus bei Bielefeld vor. Nachdem wir tatsächlich unsere Arrival Cards an der koreanischen Grenzkontrolle abgeben mussten und unsere Rucksäcke am Gepäckband abgeholt haben, schauen wir uns in der Terminalhalle um und überlegen, wie wir in die Stadt kommen. Es ist mittlerweile nach 24.00 Uhr. Incheon Airport liegt auf einer Insel westlich von Seoul. Ein Taxi wäre viel zu teuer und der Zug fährt nicht um diese Uhrzeit. Nachts fahren nur Busse und die muss man über einen Ticketautomaten reservieren. Der nächste ist schon voll ausgebucht und sonst ist erst einer in ein paar Stunden frei. Wir essen erstmal Ramen bei dem einzigen offenen Imbiss. Leonhard war wie ich in Taiwan und wir tauschen uns aus über die Freundlichkeit und Warmherzigkeit der Menschen. Er würde prinzipiell nicht in Länder reisen, die einen Demokratieindex von unter 5 haben. Mit seinen Devisen möchte er nicht die Regime stärken. Deshalb Taiwan statt China. Das imponiert mir. Ein Idealismus wie ihn nur Anfang 20-Jährige haben.</p><p>Der Ramen-Laden schließt für eine halbe Stunde und wir nutzen die verbleibende Zeit, um uns auf Bänken in der Eingangshalle des Flughafens ein wenig aufs Ohr zu hauen, bis der Bus kommt.</p><p><br /></p>Leonhard hat einen besseren Plan als ich geschmiedet. Während meine Reise zu meiner außerhalb gelegenen Unterkunft noch nicht beendet ist, hat er die Idee in einem Jjimjilbang zu übernachten. In den koreanischen Dampfbädern kann man nicht nur saunieren, sondern auch übernachten. Es gibt dafür extra Räume, in denen man mit Kleidung, die einem geliehen wird, auf Matten auf dem Boden schläft. Um 5:00 Uhr am Bahnhof von Seoul sucht Leonhard seinen Weg zum Jimjibang, während ich verzweifelt versuche, ein Taxi zu bekommen, das Kreditkarte akzeptiert. Am Rande des Bahnhofs fällt mir eine Demo auf. Ich sehe USA-Flaggen und eine Handvoll Leute. Wer geht denn halb in der Nacht demonstrieren? Bei genauerem Hinsehen wird es klar: Christliche Fanatiker, die um Charlie Kirk trauern. Sollnse machen. Bis auf ein paar Pendler auf dem Weg zur Arbeit bekommt es hier sowieso keiner mit.<p>Ein Taxi fährt gezielt in meine Richtung. Der Taxifahrer ruft aus dem Fenster: "Are you Cedric?" Bin ich nicht. Schade, das wäre meine Rettung gewesen, aber das Uber-Taxi hat wohl Cedric bestellt. Doch im Weggehen, ruft er mir noch einmal nach: "Cedric has cancelled!" Kreditkarte nimmt er und ich zeige ihm meine weit entfernte Unterkunft, die der geschätzt fast 80-Jährige Fahrer in sein Navi eingibt. Bei nächtlicher Straßenbeleuchtung fährt er wie ein Gesenkter über die Highways von Seoul. Mein Kumpel Lukas, der ein bisschen Koreanisch kann, hat mir noch bei Ankunft per Sprachnachricht die beiden Worte eingesprochen, die im Reisevokabular essentiell sind: Annyeonghaseyo - Hallo und gamsahabnida - danke. Ich muss mir die Nachricht auf meiner ganzen Reise durch Korea immer wieder anhören. Es sind keine leichten Wörter. "Gahmsahmnida", sage ich zum Taxifahrer, als er sicher stellt, dass er mich auch zum richtigen Hotel gefahren hat. Er lächelt und antwortet was ich als koreanisches "Gern geschehen" interpretiere. Man scheint mich zu verstehen.</p><p><br /></p>Um kurz vor 12.00 Uhr werde ich wach und wandel verschlafen durch die Gassen auf der Suche nach einem 7-Eleven mit Kaffee und Metro-Karte. Ich laufe vorbei an einer Taekwondo-Trainingshalle. Ein paar Kinder üben die Schritte und Schläge, die ich damals als 11-Jähriger selbst ausgeführt habe. Das Brett, das ich bei einem Sportfest zertreten habe, stand lange noch in meinem Kinderzimmer. In meinem schon damals ausgeprägt Imposter-Syndrom dachte ich aber immer, man hätte es vorher angesägt. Wie ich jetzt daran denken muss, fühle ich mich ein wenig stolz. Besser spät als nie.<p>In meinem Self-Check-In-Hotel ohne Personal gibt es zwar Waschmaschinen, aber irgendeine Sau hat seine Sneaker darin gewaschen. Die ollen Schuhe liegen in der Waschtrommel, in die ich jetzt meine Unterhosen nicht mehr stecken will. Auf der Suche nach einem Waschsalon ende ich im kleinen Laden eines älteren Herren. Er entfernt meine Unterwäsche aus dem Rest des Wäschehaufens und schreibt auf einen Zettel den Preis und die Abholzeit. Erst da kapiere ich, dass ich in keinem einfachen Wäscheservice gelandet bin, sondern einer Reinigung. Der Mann ist trotz Sprachbarriere und meines Wäschebeutels ohne Vorauswahl sehr höflich und ich bringe es nicht übers Herz, den Preis von umgerechnet fast 30 € abzulehnen. Den kleinen Luxus gebügelter Elephant Pants gönne ich mir. Die übrigen Klamotten reinige ich per Hand und Rai aus der Tube im Hotel.</p><p><br /></p>Abends treffe ich mich mit Leonhard in Seoul. Er teilt seine Jjimjilbang-Erfahrung mit mir. Am Tresen vor dem nach Geschlechtern getrennten Saunabereich wurde er mehrfach in die Umkleide zurückgeschickt. Er wusste zwar, dass man komplett nackt dort badet und sauniert, dennoch hat es sich komisch angefühlt, komplett unbekleidet am angezogenen Personal vorbeizulaufen. Die Kommunikation ohne Übersetzungsapp hat die ganze Situation nicht leichter gemacht. Das einzige, was man am Körper trägt, ist der Schlüssel zur Umkleidekabine am Handgelenk. Sein eigenes Handtuch geschweige denn eine Badehose oder Unterhose mit hineinzunehmen, ist wegen der Hygienevorstellungen der Koreaner absolut verboten.<p>Stattdessen muss man sich vor dem Dampfbad gründlich abduschen. Dabei wiederum läuft man ohne Badelatschen auf den nassen Fliesen und teilt sich die gleiche Kernseife mit den anderen. Trockene Handtücher liegen am Eingang. Viele Jjimjilbang-Besucher stehen beim Duschen nicht, sondern sitzen dabei auf kleinen Plastikhockern, auf denen vorher noch mit nacktem Arsch der Vorgänger saß. Manche putzen sich mit den Einweg-Zahnbürsten die Zähne, während heißes Wasser über ihre Köpfe fließt. Ähnlich der türkischen Hamams kann man sich auch für eine extra Gebühr abschrubben und massieren lassen.</p><p>Eine wilde Welt, die mir Leonhard da beschreibt, aber nach dem halb verschlafenen Ankunftstag mit kleineren Niederlagen, hätte ich schon Bock auf Wellness.</p><p>In der Fußgängerzone streifen wir über den Night Market und gönnen uns Spieße mit kandierten Früchten. Bunt und laut ist die Innenstadt Seouls mit Nintendo-Sounds aus den noch spät geöffneten Läden voll mit elektronischem Spielzeug und koreanischen Süßigkeiten. Ein Maskottchen im Katzenoverall macht Werbung für ein Katzencafé und ich überrede Leonhard mitzukommen, denn er war noch nie in einem. Die ruhige Atmosphäre und eine rotbraune Katze, die es sich auf unserem Tisch zwischen zwei Milchshakes gemütlich macht, versöhnen mich mit dem Tag.</p><p><br /></p>Mit Anfang 20 hatte ich meine Nordkorea 'era'. Jede Doku über das wohl verrückteste Land der Erde habe ich mir damals reingezogen. Der Propaganda- und Unterdrückungs-Apparat, der sich Staat nennt, hat mich damals auf eine Art in den Bann gezogen, wie Menschen, die sprichwörtlich bei Autounfällen nicht wegschauen können. Und wie auch bei Vietnam hat mich die Parallele zu Deutschland fasziniert. Ein Land, das der kalte Krieg auseinandergerissen und geformt hat - aber eben in extrem. Wie es der Reisetrend mit sich bringt, gilt Nordkorea für die Bucketlist-Reisenden als ultimativer Endgegner der Länder, die es abzuhaken gilt. Für die stolze Behauptung, einmal im abgeschottetsten Land der Erde gewesen zu sein, muss man sich das Visa hart erkämpften und sich im Land an die Regeln und strengen Beschränkungen der Reisegruppenleiter halten. Man will ja nicht wie der Ami enden, der wegen eines geklauten Propagandaposters in nordkoreanischer Haft gestorben ist. Eine wahre Challange also, die sich für die krasseste Insta-Reisestory ever erstmal verdient werden will. Aber da halte ich es wie Leonhard, der den Schurkenstaaten keinen Cent in den Rachen werfen will. Die Devisen für diese organisierten Reisen gehen schließlich direkt und ohne Umwege an die Kim-Familie.<p><br /></p>Eine Tour zur Grenze ist also ein guter Kompromiss und ich wähle eine Option, bei der man eine geflohene nordkoreanische Person befragen kann. Nicht alle, die an der Tour teilnehmen, wählen diese Möglichkeit, was mich wundert, denn es ist für mich der interessanteste Punkt des Ausflugs. Eine um die 40 Jahre alte Frau gibt für zwanzig Minuten einen kurzen Vortrag, in dem sie sich vorstellt und ihre Biographie und Fluchtgeschichte erzählt. Eine Dolmetscherin übersetzt. Sie kann kein Englisch, was nicht weiter überraschend ist, musste sie doch zunächst das etwas andere Südkoreanisch lernen und sich überhaupt in der völlig gegensätzlichen Welt des Kapitalismus und der Demokratie zurechtfinden. Am meisten hat es sie beeindruckt, wie ihre neuen Mitmenschen in Südkorea ohne Filter im Kopf ihre Gedanken frei äußern. In ihrem Heimatort an der chinesischen Grenze gab es etwas Handel mit China. Über einen Schleuser aus dem Nachbarland hat sie ihre riskante Flucht organisieren können und sich eine neue Identität geben lassen. Über China ist sie anschließend nach Laos und Thailand gekommen und von dort aus nach Südkorea. Inzwischen gibt es eine größere Gemeinschaft von nordkoreanischen "defectors", die bei YouTube und Social Media Einblicke in den Unterdrückungsstaat geben. Ich frage, wie viele der Nordkoreaner denn eigentlich noch den Lügen der Regierung glauben. Ihre Antwort überrascht mich: Nicht einmal mehr 30 %, schätzt sie, wären der Gehirnwäsche unterlegen. Alle anderen würden nur aus Angst um sich und ihre Familien das Schauspiel aufrechterhalten. Sie meint es wäre bloß eine Frage der Zeit, bis das System auseinanderbricht.<p><br /></p>Mit Tim aus Frankfurt, der in der Entwicklungshilfe arbeitet, komme ich über die Doku ins Gespräch, die vor dem Interview mit der Nordkoreanerin gezeigt wurde, um Kontext zur Geschichte zu liefern. "Etwas reißerisch.", kommentiere ich den Kurzfilm, der mich mit den schnellen Schnitten, Effekten und dem Sprecher mit US-Akzent an D-Max-Formate erinnert. Tim erzählt mir, dass er mit sich gehadert hätte, überhaupt die Tour mitzumachen. Ein wenig hat es ja schon was von Voyeurismus. Gleichzeitig wollte er sich aber auch die Gelegenheit nicht entgehen lassen, sich vor Ort ein Bild zu machen. Dieses Bild haben wir spätestens, als wir am Aussichtspunkt stehen mit einem spektakulären Panoramablick auf das isolierte Land. Die demilitarisierte Zone, die alles andere als demilitarisiert sondern vermient ist, wurde hier komplett gerodet. So bleibt die Sicht frei auf eine nordkoreanische Kleinstadt und ein vorgelagertes Dorf, das absolut unbevölkert ist. Es wurde wohl gebaut, um den Koreanern im Süden heile Welt vorzugauckeln. Chloe, unsere Tourguide, hält uns an, keine Fotos zu machen. Wenn die in Social Media Posts erscheinen würden, würde das die Nordkoreaner provozieren und die ohnehin kritischen diplomatischen Beziehungen weiter belasten. Das würde wiederum dann ihr angelastet. "I don't want to lose my job.", bittet sie uns, unsere Handys stecken zu lassen. Schlange stehend wechseln wir uns vor den Ferngläsern ab. Tim hat Recht mit dem Voyeurismus-Gedanken. Wie die Wessis im Film "Sonnenallee" schauen wir von oben herab in die Zone. Zonis können wir nicht entdecken. Zu weit weg oder nichts los im kommunistischen Teil? Nicht einmal Autos oder Pferdekarren sind zu sehen. Vor der malerischen Landschaft am Grenzstreifen sehen wir von Weitem einen Fahnenmast mit nordkoreanischer Flagge. Mit 160 Metern einer der höchsten der Welt, wie uns Chloe erklärt. Nord- und Südkorea haben sich eine Zeit lang gegenseitig überbieten wollen in Sachen "Wer hat den längsten?" und Südkorea hat irgendwann aufgehört, das alberne Spiel mitzuspielen.<p><br /></p>Zum Grenzposten können wir nicht. Im letzten Jahr ist ein amerikanischer Soldat, der in Südkorea stationiert war und bei einer DMZ-Tour teilgenommen hatte, einfach über die Grenze gerannt. Er hatte wohl Schwierigkeiten mit dem Gesetz und die naive Vorstellung, einfach zu den Nordkoreanern übertreten zu können. Stattdessen wurde er wieder abgeschoben und den USA übergeben, wo er jetzt in Haft sitzt. Die Amis wieder. Deshalb wurden bis auf Weiteres alle Besuche zur Grenze ausgesetzt.<p>Stattdessen geht es in ein Dorf, das direkt in der demilitarisierten Zone liegt und vor allem von älteren Südkoreanern bewohnt wird. Zwar gibt es finanzielle Anreize hier zu wohnen, aber auch eine strenge Ausgangsspree und Heiratspolitik, die Jüngere davon abhält, hier zu bleiben. Im skurrilen Souvenirshop kann man die nordkoreanische Währung kaufen, für die es nicht mal einen offiziellen Umrechnungskurs gibt. Wir dürfen uns nur in einem gekennzeichneten Bereich rund um das Besucherzentrum bewegen. Zu viele Tourteilnehmer hätten in der Vergangenheit in die Häuser der Bewohner geschaut und die Privatsphäre der Leute nicht respektiert, meint Chloe. Da haben wir ihn wieder, den Voyeurismus.</p><p><br /></p>Am letzten Abend wage ich mich ins Jjimjilbang. Zwar weiß ich ja mittlerweile nach Leonhards Briefing, wie der Hase läuft, aber ich stelle mich dennoch genauso amateurhaft an wie er. Erst als mich der Saunabetreiber auf Koreanisch ermahnt und ich sehe, dass auch andere mit nichts am Leib als ihrem Spindschlüssel in den Saunabereich treten, ziehe ich blank und meine Boxershorts aus. Ich hocke mich zunächst in das lauwarme Becken und beobachte dezent, wie es die Stammgäste machen. Erst Sauna, dann kaltes Becken, dann heißes, dann wieder lauwarmes. Das Ganze wird von old man noises begleitet - Stöhnen, Grunzen, lautes Ausatmen. Die meisten hier sind Rentner. Ich bin der einzige Ausländer.<p>Das kleine Bad hat auch eine kleinere Holzsauna, die aber mit Teppich ausgelegt ist und ziemlich nach Hundehütte stinkt. Die Dampfsauna daneben ist viel heißer und ich halte es maximal fünf Minuten darin aus. Insgesamt rotiere ich so zwischen den Becken und der Sauna für knappe vier Stunden und genieße außerdem den Digital Detox Effekt.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/abab16214cfa5960105b31ee4964439b_large.jpg" /><figcaption>Charlie Kirk Demo am Hauptbahnhof </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/cd67646b38f087bfcb903c091791843c_large.jpg" /><figcaption>Tourgruppenfoto mit einer Nordkoreanerin </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/e6f549eaba6d1b4a3583f7be66ac3810_large.jpg" /><figcaption>Night Market in Seoul</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/697b39012b2401e6cf6d2da70f4bcb1c_large.jpg" /><figcaption>Im Katzencafé </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/5740416646217bdd35edd1bac55a28fd_large.jpg" /><figcaption>Bänder zum Gedenken an die Opfer des Koreakriegs an der Grenze zu Nordkorea </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/ed76a127fa672f3dc06bd90357c86d07_large.jpg" /><figcaption>Denkmal für die gefallenen Soldaten im Koreakrieg</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/70a17fd12df186fcbd93828978c1d24a_large.jpg" /><figcaption>Ehemalige Straße, jetzt Kanal und Fußgängerzone in Seoul </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/ac3d6ee42a8169a77872bc4205db13f1_large.jpg" /><figcaption>Traditionelle koreanische Tänze im Ortsteil Geumcheon-Gu </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/25dba52d24bdf4943c42a76593431d7d_large.jpg" /><figcaption>Kulturelle Veranstaltung am ehemaligen Palast des koreanischen Königs </figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/max-ein-hase-auf-weltreise/its-all-about-seoul-seoul</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/max-ein-hase-auf-weltreise/its-all-about-seoul-seoul</guid><dc:creator><![CDATA[max-ein-hase-auf-weltreise]]></dc:creator><pubDate>Mon, 17 Nov 2025 02:31:00 GMT</pubDate><geo:lat>37.45219723871989</geo:lat><geo:long>126.90258264541626</geo:long></item><item><title><![CDATA[Pohang Marine Skywalk]]></title><description><![CDATA[SONY ILCE-7M3 (A7M3)FE 28-70mm F3.5-5.6 OSS]]></description><link>https://vakantio.de/de/blog/faustus_travel/7ys7zwtio2vtoydgeykpoy5toydtoybjo2bra</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/de/blog/faustus_travel/7ys7zwtio2vtoydgeykpoy5toydtoybjo2bra</guid><category><![CDATA[포항]]></category><category><![CDATA[여남]]></category><category><![CDATA[스카이워크]]></category><category><![CDATA[스카이]]></category><dc:creator><![CDATA[faustus_travel]]></dc:creator><pubDate>Sat, 11 Oct 2025 15:19:00 GMT</pubDate><geo:lat>36.07221718547067</geo:lat><geo:long>129.41487103700638</geo:long></item><item><title><![CDATA[Diak-Kulturzentrum]]></title><description><![CDATA[SONY ILCE-7M3 (A7M3)FE 28-70mm F3.5-5.6 OSS]]></description><link>https://vakantio.de/de/blog/faustus_travel/65su7jwe7ygsiousuo2zloq0ga</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/de/blog/faustus_travel/65su7jwe7ygsiousuo2zloq0ga</guid><category><![CDATA[대구]]></category><category><![CDATA[강정보]]></category><category><![CDATA[다사]]></category><category><![CDATA[달성]]></category><category><![CDATA[디아크]]></category><category><![CDATA[문화관]]></category><category><![CDATA[디아크문화관]]></category><dc:creator><![CDATA[faustus_travel]]></dc:creator><pubDate>Sat, 11 Oct 2025 15:14:00 GMT</pubDate><geo:lat>35.83883783669228</geo:lat><geo:long>128.46819877624512</geo:long></item></channel></rss>