<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" version="2.0" xmlns:geo="http://www.w3.org/2003/01/geo/wgs84_pos#"><channel><title><![CDATA[Reisen in Kirgisistan - Reiseblogs, Reiseberichte und Tipps]]></title><description><![CDATA[Reiseberichte Kirgisistan - die neuesten Reiseblogs, Sehenswürdigkeiten, Tipps und Bilder aus der Vakantio Reise-Community]]></description><link>https://vakantio.de/de/destination/599536f1b483552e56a48b1a/kirgisistan</link><image><url>https://vakantio.de/client-assets/images/logo-v2.svg</url><title>Reisen in Kirgisistan - Reiseblogs, Reiseberichte und Tipps</title><link>https://vakantio.de/de/destination/599536f1b483552e56a48b1a/kirgisistan</link></image><generator>Vakantio RSS</generator><lastBuildDate>Thu, 27 Aug 2026 23:06:24 GMT</lastBuildDate><atom:link href="https://vakantio.de/vak-service/rss/de/destination/599536f1b483552e56a48b1a.rss" rel="self" type="application/rss+xml"/><language><![CDATA[de]]></language><item><title><![CDATA[Altyn Arashan ohne Tour besuchen]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/113d9377d17ffffe70b4f37157185595_large.jpg" /><figcaption>Altyn Arashan ohne Tour besuchen</figcaption></figure><p>Altyn Arashan ist einer dieser Orte, die auf der Karte nah wirken und sich beim Aufstieg deutlich weiter entfernt anfühlen. Besonders im Sommer kann man das Tal ohne organisierte Tour erreichen. Ganz ohne Planung funktioniert es trotzdem nicht. Die Straße ist schlecht, der Weg lang und hinter Ak-Suu gibt es nur noch wenig Infrastruktur.</p><p>Für die meisten Individualreisenden ist Karakol der sinnvollste Ausgangspunkt. Am besten übernachtet man dort, kauft alles Nötige ein und fährt am nächsten Morgen früh los. Weitere praktische Details zu Route, Unterkünften und saisonalen Bedingungen finden sich in diesem <a href="https://kyrgyzstanplanner.com/altyn-arashan/">ausführlichen Reiseführer zu Altyn Arashan</a>.</p><h2>Von Karakol nach Ak-Suu</h2><p>Ak-Suu liegt etwa zwölf Kilometer östlich von Karakol. Manchmal wird noch der ältere Name Teploklyuchenka verwendet. Es ist hilfreich, beide Namen zu kennen.</p><p>Lokale Marschrutkas und Sammeltaxis fahren in diese Richtung, doch Abfahrtsorte und Fahrzeiten können sich ändern. Ein normales Taxi ist einfacher, wenn man früh starten oder nicht lange nach dem richtigen Fahrzeug suchen möchte.</p><p>Dem Fahrer sollte man deutlich sagen, dass man zur Straße nach Altyn Arashan möchte und nicht nur ins Zentrum von Ak-Suu. Wer weiter südlich aussteigt, spart sich einen Teil des Weges durch das Dorf.</p><p>Karakol ist außerdem der letzte vernünftige Ort, um Bargeld abzuheben, das Telefon zu laden, Proviant zu kaufen oder vergessene Ausrüstung zu ersetzen. In Ak-Suu gibt es einfache Geschäfte, wichtige Einkäufe sollte man aber nicht bis dorthin aufschieben.</p><h2>Die Straße nach Altyn Arashan</h2><p>Von Ak-Suu führt die Strecke am Fluss entlang in die Berge. Sie als Straße zu bezeichnen, ist fast etwas großzügig. Der Weg ist steil und beschädigt, mit losem Geröll, tiefen Spurrillen, Schlamm und Abschnitten, auf denen Fahrer größeren Hindernissen ausweichen müssen.</p><p>Mit einem normalen Mietwagen sollte man diese Strecke nicht fahren. Auch viele gewöhnliche SUVs sind dafür ungeeignet. Einheimische Fahrer nutzen häufig ältere UAZ-Fahrzeuge oder andere Geländewagen, die für schlechte Straßen gebaut sind.</p><p>Zu Fuß ist die Route einfacher einzuschätzen. Wanderer folgen derselben Piste wie die Geländewagen, deshalb ist die Orientierung im Sommer normalerweise nicht das Hauptproblem. Der lange Anstieg ist anstrengender, als viele zunächst erwarten.</p><p>Manche Reisende laufen hinauf, übernachten im Tal und suchen für den Rückweg einen Platz in einem Fahrzeug. So spart man Zeit und muss nicht dieselbe lange Strecke am nächsten Tag noch einmal vollständig gehen.</p><h2>Wie schwierig ist die Wanderung?</h2><p>Die Entfernung von Ak-Suu bis zum wichtigsten Unterkunftsbereich in Altyn Arashan wird meist mit etwa 14 bis 16 Kilometern angegeben. Die genaue Strecke hängt davon ab, wo man startet und welche Unterkunft man ansteuert.</p><p>Ein trainierter Wanderer mit leichtem Gepäck kann das Tal möglicherweise in ungefähr vier Stunden erreichen. Für viele Menschen sind fünf oder sechs Stunden realistischer. Schlamm, Hitze, schweres Gepäck und häufige Pausen können den Aufstieg deutlich verlängern.</p><p>Unter normalen Sommerbedingungen gibt es keine technischen Kletterstellen. Seile oder spezielle Bergsteigerausrüstung sind nicht nötig. Es ist einfach ein langer Weg bergauf, dessen Höhengewinn sich im letzten Abschnitt deutlich bemerkbar macht.</p><p>Der untere Teil führt durch Wald und bleibt nah am Fluss. Weiter oben öffnet sich das Tal und die Aussicht wird zunehmend weiter. Es gibt keinen einzelnen dramatischen Aussichtspunkt. Die Landschaft wird Schritt für Schritt eindrucksvoller.</p><p>Man sollte morgens aufbrechen. Wer Ak-Suu erst nach dem Mittag verlässt, setzt sich unnötig unter Zeitdruck und riskiert, erst nach Einbruch der Dunkelheit anzukommen.</p><h2>Übernachtung und heiße Quellen</h2><p>Hin- und Rückweg an einem Tag sind möglich, lassen aber kaum Zeit für Altyn Arashan selbst. Der größte Teil des Tages würde nur aus Wandern bestehen.</p><p>Für einen einfachen individuellen Besuch reicht eine Nacht aus. Man fährt von Karakol nach Ak-Suu, geht oder fährt weiter ins Tal, übernachtet dort und kehrt am nächsten Tag zurück.</p><p>Die Unterkünfte sind einfach. Man sollte mit Gästehäusern, Mehrbettzimmern, Jurten, einfachen Mahlzeiten und begrenzten Einrichtungen rechnen, nicht mit gewöhnlichem Hotelkomfort.</p><p>Im Juli und August können die Betten knapp werden. Es kann sinnvoll sein, bereits in Karakol über ein Gästehaus eine Unterkunft zu organisieren, besonders an Wochenenden.</p><p>Bargeld in kirgisischen Som ist wichtig. Kartenzahlung ist hier nicht zuverlässig, und der Mobilfunkempfang kann schwach sein oder ganz fehlen.</p><p>Die heißen Quellen gehören nicht zu einem großen öffentlichen Spa. Verschiedene Gästehäuser betreiben unterschiedliche Becken und Badehäuser. Einige bestehen aus einfachen Innenbecken aus Beton, andere sind kleine Außenbecken in der Nähe des Flusses.</p><p>Am besten fragt man den Gastgeber, welche Quellen geöffnet sind und wie der Zugang funktioniert. Preise und Bedingungen können sich ändern, deshalb sind ältere Angaben im Internet nicht immer zuverlässig.</p><h2>Was man mitnehmen sollte und wann man am besten fährt</h2><p>Der Sommer ist die einfachste Jahreszeit für einen individuellen Besuch. Die Route wird häufiger genutzt, Unterkünfte sind eher geöffnet und Transport lässt sich leichter organisieren.</p><p>Im Frühsommer können noch Schnee, beschädigte Straßenabschnitte oder hoher Wasserstand auftreten. Im Herbst werden die Nächte schnell kalt und einige Gästehäuser schließen. Eine Winterreise ist eine völlig andere Unternehmung und sollte nicht nach Sommerinformationen geplant werden.</p><p>Die Schuhe sollten auch nach mehreren Stunden auf Steinen, Staub, Schlamm und unebenem Boden noch bequem sein. Eine wasserdichte Jacke und eine warme Schicht gehören ebenfalls ins Gepäck, selbst wenn die Wettervorhersage für Karakol gut aussieht.</p><p>Für den Aufstieg sollte man genug Wasser und Snacks dabeihaben. Gästehäuser bieten normalerweise Mahlzeiten an, doch etwas eigener Proviant ist hilfreich, falls der Weg länger dauert als erwartet.</p><p>Eine Stirnlampe, eine Offline-Karte, eine Powerbank, Badebekleidung, ein Handtuch und eine kleine Reiseapotheke sind ebenfalls sinnvoll. Nichts davon nimmt besonders viel Platz ein, und vieles lässt sich hinter Ak-Suu nicht mehr ersetzen.</p><p>Vor dem Start sollte man sich vor Ort nach den letzten Regenfällen und dem Zustand der Straße erkundigen. Die Bedingungen können sich schneller ändern, als Reiseberichte im Internet aktualisiert werden.</p><h2>Nicht mit der Ala-Kul-Wanderung verwechseln</h2><p>Ein Besuch in Altyn Arashan ist nicht dasselbe wie eine Wanderung über den Ala-Kul-Pass.</p><p>Die Strecke von Ak-Suu ins Tal ist anstrengend, bei gutem Sommerwetter aber normalerweise gut nachvollziehbar. Die Überquerung des Ala-Kul ist eine Hochgebirgswanderung, die mehr Zeit, wärmere Ausrüstung, bessere Orientierung und größere Bergerfahrung erfordert.</p><p>Man muss nicht bis zum Pass weitergehen. Altyn Arashan funktioniert auch allein sehr gut als zweitägiger Ausflug.</p><h2>Ein einfacher Plan für die individuelle Reise</h2><p>Am besten übernachtet man zunächst in Karakol, fährt früh nach Ak-Suu und beginnt den Aufstieg, bevor es warm wird. Danach verbringt man eine Nacht im Tal und kehrt am nächsten Morgen zu Fuß oder mit einem lokalen Geländewagen zurück.</p><p>Aktuelle Informationen zu Transport und Preisen sollte man in Karakol erfragen, statt sich auf einen alten Fahrplan oder einen festen Preis aus einem Reiseblog zu verlassen. Bargeld und etwas Flexibilität machen die Planung deutlich einfacher.</p><p>Die Strecke ist machbar. Sie dauert nur länger, als sie auf der Karte zunächst wirkt.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/8e75e9a6906786772a543fb8ae9e90ab_large.jpg" /><figcaption>Altyn Arashan ohne Tour besuchen</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/73e2a485518a1afcab3f25a436052760_large.jpg" /><figcaption>Altyn Arashan ohne Tour besuchen</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/86c71bff8ba41c680b9eba187d16cf25_large.jpg" /><figcaption>Altyn Arashan ohne Tour besuchen</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/fecdaec794b666b411589331f178dc7c_large.jpg" /><figcaption>Altyn Arashan ohne Tour besuchen</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/ethan-hamiltons-reisenotizen/altyn-arashan-ohne-tour-besuchen</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/ethan-hamiltons-reisenotizen/altyn-arashan-ohne-tour-besuchen</guid><category><![CDATA[kirgistan]]></category><category><![CDATA[altyn arashan]]></category><category><![CDATA[karakol]]></category><category><![CDATA[ak-suu]]></category><dc:creator><![CDATA[ethan-hamiltons-reisenotizen]]></dc:creator><pubDate>Sun, 26 Jul 2026 16:44:00 GMT</pubDate><geo:lat>42.38157289999999</geo:lat><geo:long>78.606668</geo:long></item><item><title><![CDATA[Abschied von Zentralasien]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/9fd8e77bae58c24a296c2fe37f4bea46_large.jpg" /><figcaption>Die kirgisische Flagge - im Inneren der Sonne befindet sich das Dach einer Jurte</figcaption></figure><p style="color:rgb(0, 0, 0)">Nach unserem Aufenthalt in Buxoro sind Philipp und ich mit einem Nachtzug nach Andijon gefahren und von dort zurück nach Kirgistan eingereist. Wir haben einen Tag in Osch verbracht und sind anschließend sehr komfortabel mit einem privaten Taxi die 12 Stunden (für 600 km) zurück nach Bishkek gedüst. Die Fahrt war wirklich spektakulär. Ich bin generell ein Fan von langen Autofahrten und die Ausblicke auf die Berge und Seen waren grandios.</p><p style="color:rgb(0, 0, 0)">Zurück in Bishkek haben wir die Vorbereitungen für die Rückreise getroffen. Wir haben Geld umgetauscht, Souvenirs gekauft und einen letzten gemeinsamen Abend mit georgischem Essen und unseren Hostel-Friends verbracht. Am 23.09. ist Philipp dann zurückgeflogen. </p><p style="color:rgb(0, 0, 0)">An meinem letzten Tag bin ich noch einmal in den Ala-Artscha-Nationalpark gefahren, um mich vom Tien Shan-Gebirge zu verabschieden. Das war richtig schön. Da das Wetter nicht so gut war, hatte ich die Natur quasi für mich alleine. Abends habe ich nochmal Plov gegessen, ein paar Einkäufe erledigt und gepackt. Was mir immer gut gefällt, ist, nach einer längeren Reise meinen Rucksack auszumisten und all die Sachen wegzuschmeißen oder zu verschenken, die ich nicht mehr brauche, zum Beispiel mein Handtuch, alte T-Shirts oder leere Kosmetikflaschen.</p><p style="color:rgb(0, 0, 0)">Am 24. bin ich früh morgens aufgebrochen und nach einem langen Reisetag gestern Abend im regnerischen Frankfurt gelandet. Jetzt heißt es, wieder in den Alltag zurückzufinden. </p><p style="color:rgb(0, 0, 0)">Vielen Dank an alle, die diesen Blog gelesen haben und hoffentlich bis zum nächsten Mal! :)</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/0db98a5008cdc612d35e6e8dc1ad6826_large.jpg" /><figcaption>Im Nachtzug nach Andijon</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/b692f0ea046d15e40e4681c7219fb8be_large.jpg" /><figcaption>Gemütlich :D</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/74ba8d339c13e68f3cbd7138a13b808e_large.jpg" /><figcaption>Ausblick auf Osch</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/8eda05ce9e2d77c5ccfbd0c8505911d8_large.jpg" /><figcaption>Fahrt nach Bishkek</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/7e37e617c1b5f766e67b5c8e87bbdfb3_large.jpg" /><figcaption>Passstraße auf der Suusamyr-Hochebene</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/4c34630000628d121ef4e2292171afe7_large.jpg" /><figcaption>Wegzehrung :)</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/05fe64ab35ccff48360e8f459695ebe5_large.jpg" /><figcaption>Abschied von Zentralasien</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/c3b004c93ebccaaa4883e884ae2ca3d3_large.jpg" /><figcaption>Abschied von Zentralasien</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/39fae54b6ea6141d75af61f740a45244_large.jpg" /><figcaption> </figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/xxx/abschied-von-zentralasien</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/xxx/abschied-von-zentralasien</guid><dc:creator><![CDATA[Sonne, Wind & Berge]]></dc:creator><pubDate>Thu, 25 Sep 2025 16:00:00 GMT</pubDate><geo:lat>42.8746212</geo:lat><geo:long>74.5697617</geo:long></item><item><title><![CDATA[Spazieren und Schlemmen in Karakol ]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/903d05398cfa16d0cc438f830e9081bd_large.jpg" /><figcaption>Spazieren und Schlemmen in Karakol </figcaption></figure><p>Karakol ist die viertgrößte Stadt Kirgistans, (obwohl sie unter 100.000 Einwohner:innen hat) und liegt im Osten des Landes. Die Stadt selbst ist gemütlich und klein, aber ein toller Ausgangspunkt für zahlreiche Trekkingtouren. Die umliegenden Berge erinnern landschaftlich stark an die Alpen, zumindest, wenn man sich die Jurten weg- und das Gebimmel von Kuhglocken dazudenkt. Wir haben uns im Gegensatz zu vielen anderen Backpacker:innen (mein Handy will aus dem Wort "Backpacker" übrigens immer "Backpapier" machen) entschieden, auf relativ niedrigen 2500m zu bleiben, statt eine Tour auf 4000m zu machen. Campen waren wir trotzdem und das war richtig schön. Und in der Stadt haben wir uns abends immer den Bauch mit lokalen Spezialitäten vollgehauen :)</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/4191309407663cdd60a437e9330579b5_large.jpg" /><figcaption>Spazieren und Schlemmen in Karakol </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/903d05398cfa16d0cc438f830e9081bd_large.jpg" /><figcaption>Spazieren und Schlemmen in Karakol </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/4b43fbbad24d473542c0deaa5655a2d9_large.jpg" /><figcaption>Spazieren und Schlemmen in Karakol </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/f03eb2500284687729576b483c49840d_large.jpg" /><figcaption>Ashlan Fu - eine lokale Version von Laghman, die kalt gegessen wird</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/2265a6698f9d6749eb750e16da00fcde_large.jpg" /><figcaption>Auch wenn es nicht danach aussieht: Das scheint ein normaler Hauseingang zu sein...</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/f913a8a2879750b8ab3937eb32e3cc04_large.jpg" /><figcaption>Spazieren und Schlemmen in Karakol </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/6cd0154567dc30697e38782821ada673_large.jpg" /><figcaption>Spazieren und Schlemmen in Karakol </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/459d3d2c4186b4075f7fd2910b50f034_large.jpg" /><figcaption>Spazieren und Schlemmen in Karakol </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/806556ec509e0fda1163600138f6a268_large.jpg" /><figcaption>Spazieren und Schlemmen in Karakol </figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/xxx/spazieren-und-schlemmen-in-karakol</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/xxx/spazieren-und-schlemmen-in-karakol</guid><dc:creator><![CDATA[Sonne, Wind & Berge]]></dc:creator><pubDate>Fri, 12 Sep 2025 10:21:00 GMT</pubDate><geo:lat>42.4782102</geo:lat><geo:long>78.39559860000001</geo:long></item><item><title><![CDATA[Der Issyk Kul: Kleine Auszeit am großen See]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/07f5d6c4cd8fcf47e738492c284f3dce_large.jpg" /><figcaption>Der Issyk Kul: Kleine Auszeit am großen See</figcaption></figure><p>Wir haben zwei entspannte Tage in Каджый Сай (Kadschi Caj) am Südufer des Issyk Kul verbracht. Der Issyk Kul, auf deutsch „heiliger See“, ist ein gewaltiger Bergsee: Mit einer Fläche, die elfmal so groß ist wie die des Bodensees und einer Tiefe von bis zu 692 m zählt er zu den tiefsten Seen der Erde. Durch seine enorme Ausdehnung erinnert er ein bisschen an das Mittelmeer. An klaren Tagen kann man die Bergketten auf der Nordseite erkennen, doch oft geht der Blick in alle Richtungen nur in die endlose blaue Weite. Wegen seiner Schönheit wird der See auch „Perle des Tien Shan“ genannt. Die meiste Zeit haben wir einfach entspannt, die Ruhe und das Panorama genossen. Ein Highlight war aber auch unser Ausflug in den „Fairytale Canyon“. Dort ragen rotbraune Sand- und Lehmfelsen in bizarren Formen auf. Ein fast märchenhafter Anblick, der seinem Namen alle Ehre macht.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/1cc89b176d757b72f1e22eaa255a59b5_large.jpg" /><figcaption>Der Issyk Kul: Kleine Auszeit am großen See</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/d4027b8eb4479e08b57898498df0f7ba_large.jpg" /><figcaption>Der Issyk Kul: Kleine Auszeit am großen See</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/0ef1b18bcf82bca1ad99ce6c331348b1_large.jpg" /><figcaption>Der Issyk Kul: Kleine Auszeit am großen See</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/060ca4921061a89dc378db7f0f0bca0d_large.jpg" /><figcaption>Der Issyk Kul: Kleine Auszeit am großen See</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/aaeaf28e95e17ff7e06950443df60d26_large.jpg" /><figcaption>Der Issyk Kul: Kleine Auszeit am großen See</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/e8ace37bff939b3b79e802a6463da14a_large.jpg" /><figcaption>Der Issyk Kul: Kleine Auszeit am großen See</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/aec3c3085c861957e3797792302c0b8a_large.jpg" /><figcaption>Der Issyk Kul: Kleine Auszeit am großen See</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/1a3c6c859477f74d285fdf03065f2fde_large.jpg" /><figcaption>Der Issyk Kul: Kleine Auszeit am großen See</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/157941abda9a04a39ea557f6fc9f3d4d_large.jpg" /><figcaption>Der Issyk Kul: Kleine Auszeit am großen See</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/xxx/der-issyk-kul-eine-kleine-auszeit-am-grossen-see</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/xxx/der-issyk-kul-eine-kleine-auszeit-am-grossen-see</guid><dc:creator><![CDATA[Sonne, Wind & Berge]]></dc:creator><pubDate>Wed, 10 Sep 2025 09:59:00 GMT</pubDate><geo:lat>42.16566191454126</geo:lat><geo:long>77.16419219970703</geo:long></item><item><title><![CDATA[Das gute Leben in Bischkek ]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/321a7a303260cf8657c10e5f4137220b_large.jpg" /><figcaption>Das gute Leben in Bischkek </figcaption></figure><p>Bischkek ist die Hauptstadt Kirgistans und mit rund 1,2 Millionen Einwohner:innen die mit Abstand größte Stadt des Landes. Überraschend ist, dass sie vollkommen flach auf nur 800m Höhe liegt, obwohl 95% der Landesfläche zum Hochgebirge zählen. Durch die vergleichsweise geringe Höhe ist es hier deutlich wärmer als in den übrigen Regionen des Landes, während ich diesen Artikel schreibe sind es sommerliche 28°C.</p><p>Mir hat Bischkek sofort gefallen. Zwar wird in der ehemaligen sowjetischen Planstadt an allen Ecken gebaut und der Verkehr ist teils ziemlich abenteuerlich, insgesamt geht es hier aber weniger trubelig zu als in Almaty. Besonders schön ist die Nähe zu den Bergen: Direkt an die Stadt grenzt die „Kirgische Kette“, ein Teil des Tian Shan, dessen höchster Gipfel fast 5000m erreicht. Auch ländlichere Gegenden erreicht man schnell. Gestern zum Beispiel haben nur 15 km vom Stadtzentrum entfernt erst eine Herde Pferde und kurz darauf ein paar gemütliche Kühe die Straße blockiert.</p><p>Auch essenstechnisch kann ich mich in Bischkek echt nicht beklagen: Wassermelonen gibt es für 1,50 € (das Stück, nicht das Kilo!), Lagman schmeckt hier super und die Auswahl an Keksen und Snacks in den Supermärkten ist riesig. Gleichzeitig findet man auch Restaurants aus aller Welt. Vorgestern haben Philipp und ich zum Beispiel eine wirklich gute Pizza gegessen, heute wollen wir Koreanisch essen gehen.</p><p>Sehr präsent ist das Bemühen der kirgisischen Regierung, Geschichte und Kultur lebendig zu halten. Es gibt ein gut ausgestattetes Kunstmuseum, in dem hauptsächlich kirgisische Künstler:innen ausstellen, mehrere kleinere Ausstellungen zum kirgisischen Epos "Manas" sowie zahlreiche Statuen und Skulpturen, die durch Infotafeln auf Englisch erklärt werden. Für jemanden wie mich, der sich mit der Region bislang nur wenig auskennt, ist das ziemlich spannend.</p><p>Das eigentliche Highlight (so abgedroschen das auch klingt) sind aber die Menschen. Ich bin selten in einem Land so herzlich empfangen worden wie hier. Selbst in der Großstadt begegnet man überall Interesse und Freundlichkeit: Vom Taxifahrer, der uns spontan zum Essen eingeladen hat, über Abenteuerlustige, die kurzerhand bei unserem Ausflug im Mietwagen mitgefahren sind, bis hin zu jungen Erwachsenen, die Deutsch lernen, um später in Deutschland Medizin zu studieren. Diese Gastfreundschaft und Offenheit für andere Kulturen haben sofort dafür gesorgt, dass ich mich in Kirgistan willkommen und beinahe wie zuhause fühle.</p><p><br /></p><p>PS: Die Fotos der letzten Tage habe ich unsortiert gelassen, so gewinnt man hoffentlich einen guten Eindruck von unserer bunten Zeit hier (und ein bisschen Bequemlichkeit war auch im Spiel 😉).</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/b8cad01ce37b3096ad7e8e0aeb9da9c2_large.jpg" /><figcaption>Das gute Leben in Bischkek </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/37dd2128d04b9071ed99c66d64c79933_large.jpg" /><figcaption>Das gute Leben in Bischkek </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/9da393ed49d30847bd39333acadf1163_large.jpg" /><figcaption>Das gute Leben in Bischkek </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/5c086a70907704da537cbdba4e8ad8c6_large.jpg" /><figcaption>Die Reisauswahl im Supermarkt ist überraschend groß</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/0710365509efb52b219e660289cef932_large.jpg" /><figcaption>Das gute Leben in Bischkek </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/7f325d2a842231749d60fa38b3a3fa20_large.jpg" /><figcaption>Klassischen Plattenbau gibt's auch hier...</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/6f8720386be1b7a09ef34900be2fa0b3_large.jpg" /><figcaption>Das gute Leben in Bischkek </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/697aefd82e0ea27ec47005eff8de4862_large.jpg" /><figcaption>Anscheinend steht hier die letzte verbliebene Lenin-Statue in den ehemaligen Sowjetrepubliken</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/4aaacede5568460e525486d224a12908_large.jpg" /><figcaption>Das gute Leben in Bischkek </figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/xxx/das-gute-leben-in-bischkek</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/xxx/das-gute-leben-in-bischkek</guid><dc:creator><![CDATA[Sonne, Wind & Berge]]></dc:creator><pubDate>Tue, 02 Sep 2025 09:07:00 GMT</pubDate><geo:lat>42.8746212</geo:lat><geo:long>74.5697617</geo:long></item><item><title><![CDATA[Wanderung im Ala-Artscha-Nationalpark]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/a6ec7d6ed71718e6c09153f1acfa5115_large.jpg" /><figcaption>Wanderratten :)</figcaption></figure><p>Ein paar Eindrücke von unserer Tageswanderung im Ala-Artscha-Nationalpark. Ich finde es (wie schon in Almaty) unglaublich, dass man hier innerhalb von nur 45 Minuten aus dem Stadtzentrum in so eine beeindruckende Landschaft fahren kann!</p><p>Langsam macht sich in den höheren Lagen der Herbst bemerkbar. Die wenigen Laubbäume leuchten schon in schönen Farben.</p><p><br /></p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/6d55930294dd91a26178fe9a40866ed0_large.jpg" /><figcaption>Wanderung im Ala-Artscha-Nationalpark</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/a6ec7d6ed71718e6c09153f1acfa5115_large.jpg" /><figcaption>Wanderratten :)</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/d3c21cccebcfb10d9df64b5ac1381cc1_large.jpg" /><figcaption>Wanderung im Ala-Artscha-Nationalpark</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/9f191923167051c61f800b1a7619efcf_large.jpg" /><figcaption>Wanderung im Ala-Artscha-Nationalpark</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/12b8e78a729091f64ee8abc508ade5e3_large.jpg" /><figcaption>Wanderung im Ala-Artscha-Nationalpark</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/11c4cb11640a4c6c17b0352b6eb05dc2_large.jpg" /><figcaption>Wanderung im Ala-Artscha-Nationalpark</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/b1573a85837c5e4f7dd71c2ea33c7a94_large.jpg" /><figcaption>Fitter Philipp</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/f62919f1099b384127543fed93bea8cd_large.jpg" /><figcaption>Wanderung im Ala-Artscha-Nationalpark</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/56fa0d4c587fb1f0d23bf40bcb19c16a_large.jpg" /><figcaption>Wanderung im Ala-Artscha-Nationalpark</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/xxx/wanderung-im-ala-artscha-nationalpark</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/xxx/wanderung-im-ala-artscha-nationalpark</guid><dc:creator><![CDATA[Sonne, Wind & Berge]]></dc:creator><pubDate>Tue, 02 Sep 2025 17:55:00 GMT</pubDate><geo:lat>42.6448377</geo:lat><geo:long>74.4803183</geo:long></item><item><title><![CDATA[Burana-Turm und Song Köl-See]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/0216da460fb74c69524e0c90c990e838_large.jpg" /><figcaption>Burana-Turm und Song Köl-See</figcaption></figure><p>Unser erster Ausflug von Bischkek hat uns zum Burana-Turm und weiter zum Bergsee Song Köl geführt. Für die Strecke haben wir zwei Tage gebraucht. Nicht, weil es so weit gewesen wäre, sondern weil sich die kurvigen Bergstraßen Kirgistans kaum schneller als mit 90 km/h befahren lassen. Doch die Fahrt hat sich mehr als gelohnt.</p><p>Der Burana-Turm ist der Überrest eines alten Minaretts, das einst zu einem Handelszentrum an der Seidenstraße gehört hat. Ein Erdbeben hat ihn teilweise zerstört, sodass heute nur noch der Stumpf steht. Rund um den Turm wurden Steinskulpturen, sogenannte Balbals, aufgestellt. Sie sind in der ganzen Tien Shan-Region zur Ehrung verstorbener Fürsten und Kriegsherren errichtet worden  und dienten zugleich als Schutzwesen.</p><p>Der Song Köl-See liegt auf rund 3000m Höhe, mitten in der kirgisischen Pampa. Tourismus gibt es dort kaum, stattdessen weiden auf den Sommerwiesen die Herden der Nomaden. Die Landschaft wirkt unberührt, friedlich und beinahe zeitlos. Nachts hat man unfassbar klar die Sterne gesehen, dafür war es aber auch bitterkalt. Am Morgen hat uns direkt vor unserem Zelt eine Schafherde begrüßt, die zurück auf die Weide getrieben wurde :)</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/ef3490dd98cf8c1db94424e69bcdf05f_large.jpg" /><figcaption>Der Burana-Turm </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/0216da460fb74c69524e0c90c990e838_large.jpg" /><figcaption>Burana-Turm und Song Köl-See</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/b839396007315f5eed30eebc57424cd8_large.jpg" /><figcaption>Ausstellung von Alltagsgegenständen der Nomaden im Inneren einer Jurte </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/fc716b04c38e0b12b299d89d919c542c_large.jpg" /><figcaption>Burana-Turm und Song Köl-See</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/69aa42c9c3000baaff87573d50ae3e54_large.jpg" /><figcaption>Burana-Turm und Song Köl-See</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/71e248992ca7ef54c4e2ac52dc3141e1_large.jpg" /><figcaption>Burana-Turm und Song Köl-See</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/0f71d8f2f0ecc04e0aeac036d437bc37_large.jpg" /><figcaption>Burana-Turm und Song Köl-See</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/7ab79690ca6bfe1a0db3902bdfe71dca_large.jpg" /><figcaption>Yaks :)</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/c0472b3bc44d89be5045d004619e352f_large.jpg" /><figcaption>Burana-Turm und Song Köl-See</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/xxx/burana-turm-und-song-koel-see</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/xxx/burana-turm-und-song-koel-see</guid><dc:creator><![CDATA[Sonne, Wind & Berge]]></dc:creator><pubDate>Fri, 05 Sep 2025 15:45:00 GMT</pubDate><geo:lat>41.8339152</geo:lat><geo:long>75.1311874</geo:long></item><item><title><![CDATA[49. Etappe "Bishkek"]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/f16ebc5e0f2e161e23a00b39df32a245_large.jpg" /><figcaption>Flussüberquerung im Wakhan Tal bei Langar</figcaption></figure><p>Heute bin ich in Bishkek angekommen und im Guesthouse "Crocus" untergeschluepft. Ich habe hier ein Einzelzimmer mit Frühstück für 15$/Nacht. </p><p>Die Zeit nach meiner Ankunft stand ganz im Zeichen meines Visaantrages für Russland. Es galt einen Termin mit der Botschaft zu vereinbaren und Kopien diverse Dokumente zu besorgen. Das funktionierte alles recht gut. Ein Copy Shop in der Nähe übernahm das Ausdrucken meiner Dokumente und das Kopieren diverser Ausweise und das alles für 50 Som (ca. 0.60€ für 12 Kopien). Am Abend war ich noch lecker essen, nachdem das über den Tag hinweg etwas kurz gekommen war. Morgen möchte ich noch einen Versuch unternehmen, eine Werkstatt aufzutreiben, die ggf. den Stoßdämpfer reparieren kann. Zudem benoetige ich noch einen halben Liter Motoroel (für alle Fälle).</p><p>16.08.2024: Wie geplant, habe ich mich heute um eine Werkstatt bemüht. Nach dem Frühstück bin zunächst zur BMW Niederlassung in Bishkek gefahren. Die haben, entgegen meiner Information, allerdings mit Motorrädern nichts zu tun. Dafür gab es aber einen Cappuccino während ich darauf wartete, dass es aufhörte zu regnen. Anschließend bin ich zu Roman, einem bei Overlandern bekannten Schrauber, gefahren. Auch hier leider Fehlanzeige. Obwohl er sich sehr bemühte, konnte er mit nicht helfen. Danach bin ich zu Liqui Moly, um noch etwas Motoröl zu besorgen. Ich bin seit Osh an der unteren Füllstandsgrenze gefahren und das wollte ich ändern. Die Leute hier waren gut aufgestellt und hatten, was ich brauchte. Und da ein Motorrad, selbst ein so unscheinbares wie meines, immer noch Aufmerksamkeit erregt, kam ich schnell mit ein paar Angestellten in Gespräch. Am Ende haben sie noch meinen USB Stecker ersetzt und die Steckdose gereinigt, so dass ich jetzt auch wieder meine Handy während der Fahrt laden kann. Danach ging es zurück ins Guesthouse. Ich wollte den Stand meiner Terminvereinbarung mit der russischen Botschaft prüfen. Leider auch hier Fehlanzeige. Der Link zur Bestätigung meiner Terminvereinbarung kommt einfach nicht bei mir an. Morgen werde ich einen russischen Gast bzw. meine Gastgeber bitten, mir zu helfen. Mein Verdacht ist, dass die Webseite, die leider nur auf russisch bzw. kirgisisch zur Verfügung steht, Probleme mit meinem Nachnamen hat und aus einem "x" ein "xe" macht. Das führt dann zu einer fehlerhaften Email Adresse.</p><p>Abends war ich in einem netten Pup, "Save the Ales", Essen.</p><p>Inzwischen ist Benjamin zusammen mit einigen weiteren Motorradfahren in Bishkek angekommen. Mit ihnen bin ich morgen zum Essen verabredet.</p><p>17.08.2024: Für heute hatte ich mir vorgenommen, mir ein wenig die Stadt anzusehen. Nach dem Frühstück bin ich ins Staatliche Hisoltorische Museum gefahren, um mich ein wenig über die Geschichte des Landes zu informieren. Es ist immer wieder erstaunlich, zu mindest für mich als Laien, zu sehen, wie sich Fundstücke aus einer Epoche, jedoch aus völlig unterschiedlichen Geographien, ähneln. Nach dem Museumsbesuch musste ich mich ersteinmal stärken und bin zum "Travellers Coffee" gelaufen. Hier gab es leckeren Kuchen und Cappuccino. Von hier aus hat es mich zum wohl größten Basar der Stadt gezogen. Ein ordentlicher Fussmarsch aber ein wenig Bewegung schien mir angebracht. Der Osh Basar ist riesig und wie die meisten anderen extrem unübersichtlich. Man bekommt fast alles, man muss es nur finden.</p><p>Am späten Nachmittag bin zurück ins Guesthouse um mich etwas zu erholen. Abends war dann Essen angesagt. Bishkek ist zwar für einen Westeuropäer immer noch recht günstig, im Vergleich zu Städten der Nachbarstaaten aber schon spürbar teurer. </p><p>Was mein Transitvisa betrifft, so habe ich es in Almaty immerhin inzwischen auf die Warteliste geschaft. In Bishkek tut sich leider immer noch nichts. <br /></p><p>18.08.2024: Wegen des unbeständign Wetters habe ich meinen Ausflug auf morgen verschoben. Stattdessen habe ich weitere Kopien für meinen Visaantrag besorgt und war bei einem Friseur. Dass war schwieriger als gedacht, denn die entsprechenden Geschäfte gab es entweder nicht mehr oder sie hatten keinen freien Termin. Mit ein wenig Glück fand ich dann doch einen Laden, der das sofort erledigte. <br /></p><p>Am Nachmittag stand noch einmal Wäsche waschen auf dem Programm und endlich einmal Helm und Motorradhandschuhe reinigen. Zur Belohnung gab es einen Cappuccino in einem nahegelegenen Kaffee. Zum Abendessen war ich mit einigen Motorradrreisenden verabredet, von denen ich einige schon aus früheren Treffen kannte.</p><p>19.08.2024: Nachdem das Wetter gut zu werden schien, wollte ich die Gelegenheit nutzen und im Ala Artscha Nationalpark wandern gehen. Der Park liegt etwa 40km südlich von Bishkek und bietet eine wirklich tolle Kulisse. Zuvor musste ich allerdings noch den Schlauch abholen, den mir Markus vor gut einer Woche aus Deutschland mitgebracht hatte. Der aktuelle Ersatzschlauch weißt mindestens vier Flicken auf und ist nur noch im absoluten Notfall zu gebrauchen. Das Kirgisistan ein Anziehungspunkt für Hiker ist, hat sich inzwischen weltweit herumgesprochen. So war ich auch nicht wirklich alleine auf meiner Tour, deren Teil, den ich mir vorgenommenen hatte, denn auch eher für die breite Masse gedacht ist. Der hintere Teil der Strecke ist anspruchsvoller und wurde auch ausschließlich von Hikern in Angriff genommen, die entsprechend mit Rucksack und Übernachtungsgepäck ausgestattet waren. Für mich war es eine schöne Wanderung, die mich mal wieder etwas ins schwitzen brachte. Meinen Beinen hat die Tour nach soviel Motorradfahren auch gut getan. Auf dem Weg zurück habe ich noch einen Abstecher zum Traveller Café unternommen und mir einen Cappuccino und einen Apfelstrudel geleistet. Beides sehr lecker.</p><p>Der späte Nachmittag war wieder mit Visa-Angelegenheiten belegt. Die russische Botschaft in Bishkek hatte mir auf meine E-Mail geantwortet und ist wohl der Meinung, dass das ausbleiben des Bestätigungs-Links zu meiner Terminanfrage vermutlich ein Fehler von mir sei. Um das auszuschließen, habe ich die bestehende Anfrage umgehend storniert und gleich eine neue Anfrage gestartet. Dieses Mal kam die E-Mail mit dem Bestätigungs-Link umgehend. Leider waren, zumindest heute, in den kommenden beiden Wochen keine Termine mehr zu bekommen. Mit der gleichen Vorgehensweise bei der Botschaft in Almaty war ich dann allerdings erfolgreich und konnte einen Termin für den 27.08. buchen. 👍😃</p><p>20.08.2024: Vom heutigen Tag in Bishkek gibt es nicht allzuviel zu berichten. Am Vormittag habe ich einige kleine Wartungsarbeiten am Motorrad durchgeführt und versucht das Gepäck wieder etwas besser auf die beiden Koffer zu verteilen. Am Nachmittag bin ich in mein Lieblingskaffee einen Cappuccino trinken. Leider erwischte ich sowohl auf der Hin- als Aug auf der Rückfahrt die Rushhour. Eine wirklich zähe Angelegenheit. Abends war ich mit Gerrit im "Steinbräu" zum Essen verabredet. Das Steinbräu hat ein wenig Biergarten-Atmosphäre und wurde vor einigen Jahren von unserem Bundespräsidenten höchstpersönlich eingeweiht. Daher wohl auch der Name. Im Laufe des Abends gesellten sich noch zwei Kirgisen zu uns, von denen einer hervorragend Deutsch sprach. Beide hatten schon reichlich Gerstensaft zu sich genommen. Waren aber dennoch recht angenehm.</p><p>21.08.2024: Als ich gestern aus dem Steinbräu zurückkam fand sich eine weißer Suzuki mit deutschem Kennzeichen vor dem Guesthouse. Wie sich dann heute beim Frühstück herausstellte, war eine Frau aus NRW damit unterwegs nach China und Indien. Die Frau reist ebenso wie ich alleine und hatte auch schon einiges zu Berichten. Sie will sich Anfang September mit weiteren Reisenden zur gemeinsamen weiterfahrt nach China treffen.</p><p>Auf meinem Programmzettel standen heute der Burana-Turm bei Balasagyn. Eines der ältesten Minarette Zentralasiens. Die Issyk-Ata Schlucht, die durch ihre heißen Quellen bekannt ist und die Alamedin Schlucht. Ein sowohl bei Einheimischen als auch bei Touristen beliebtes Ausflugsziel. Alles in allem ein schöner Tag mit Natur und Kultur.</p><p>22.08.2024: Der heutige Tag war ein merkwürdiger Tag. Die Ausflüge, die ich mir vorgenommen hatte, gingen beide daneben. Zuerst bin ich an einer Polizeistreife gescheitert und dann an den schlechten Straßenverhältnissen. Das Zusammentreffen mit der Polizei war insofern interessant, als dass die Beamten (nach meinem Eindruck) ständig versuchten, mich unter Druck zu setzen und von Beschlagnahme des Motorrads und mind. 100€ Strafe sprachen. Ich hatte meinen Reisepass nicht dabei. Im Gegenzug versuchte ich mich mit Äußerungen wie das ist unverhältnismäßig, das verstehe ich nicht etc. aus der Affäre zu ziehen. Es wurde immer deutlicher, dass es hier nur un Bestechung ging. Nach einem länglichen Hin- und Her im Polizeiwagen verständigten wir uns auf "Straffreiheit" und eine Ermahnung. Da ich es vermeiden wollte, erneut in eine solche Situation zu geraten, entschied ich, zurück ins Hotel zu fahren und die Papiere zu holen.</p><p>23.08.2024: Heute war mein letzter Tag in Bishkek. Der Tag stand schon ein wenig im Zeichen der anstehenden Abreise. Den Vormittag habe ich im wesentlichen damit zugebracht, zu packen und Koffer und Travelback wieder auf das Motorrad zu packen. Zudem wollte die Kette gereinigt und geölt werden. Leider ist mein Kettenoeler inzwischen inkontinent, so dass das Kettenoel solange auf die Kette tropft, bis der Behälter leer ist. Schade, denn das Teil war bisher ganz nützlich. Gerrit wollte sich eigentlich melden, wenn er von seinem Ausflug zurück ist. Wir hatten überlegt, mit einem speziellen Panoramazug an den Issyk Kul zu fahren. Die einfache Fahrt hätte vier Stunden gedauert, was mich nicht so begeisterte. Insofern war ich froh, dass Gerrit dann ohne mich gefahren ist.</p><p>Kellian, mit dem ich wegen meines Transitvisa im Kontakt stehe, hat sich auch noch nicht gemeldet. Er war wegen eines formalen Fehlers von der russischen Botschaft abgewiesen worden und wollte mir noch den genauen Grund dafür mitteilen. Der Tag war ansonsten mit Kaffeetrinken und Abendessen, unspektakulaer. Morgen geht es dann weiter nach Almaty, Kasachstan, womit ich fast den Wendepunkt meiner Reise erreicht habe. Ich werde noch einige Ausflüge in die Umgebung von Almaty unternehmen und dann am 05.09. die Rückreise antreten.<br /></p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/ba08894e6a95061db0a893253f49f3ba_large.jpg" /><figcaption>Pub "Save the Sales"</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/f16ebc5e0f2e161e23a00b39df32a245_large.jpg" /><figcaption>Flussüberquerung im Wakhan Tal bei Langar</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/68892f99c7c499eb12a1d1399b24ac96_large.jpg" /><figcaption>Pub "Save the Sales"</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/8164454c1883e525af3fc9bc29d0d947_large.jpg" /><figcaption>Staatl.Hist.Museum, Bishkek</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/22a8471b9b8108b9ac06a75de862dd66_large.jpg" /><figcaption>Staatl.Hist.Museum, Bishkek</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/412017c73a7dea59680d5f8251e37e07_large.jpg" /><figcaption>Ala Artscha </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/a4260b70415ffe9c29080c8cdcea5028_large.jpg" /><figcaption>Ala Artscha </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/4864bbc89105d14cf6c7a9ff4041fdb3_large.jpg" /><figcaption>Ala Artscha </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/f401a29a2eb1b2a1ffcadf9d4e251a59_large.jpg" /><figcaption>Ala Artscha </figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/eastward/49-etappe-bishkek</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/eastward/49-etappe-bishkek</guid><category><![CDATA[49.etappe]]></category><dc:creator><![CDATA[Eastward]]></dc:creator><pubDate>Thu, 15 Aug 2024 15:30:00 GMT</pubDate><geo:lat>42.8746212</geo:lat><geo:long>74.5697617</geo:long></item><item><title><![CDATA[48. Etappe "Tamchy, Issyk Kul"]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/5d0248c7a0c279ed5036209511207e9e_large.jpg" /><figcaption>Cholpon Ata, Petroglyphen Museum</figcaption></figure><p>Gerrit und Markus sind heute nach Naryn aufgebrochen. Sie wollen einige Pässe dorthin befahren und irgendwo unterwegs zelten. Jeroen will noch einige Seitentäler am Südufer des Issyk Kul erkunden. Ich bin nach Bishkek aufgebrochen. Auf meinem Weg dorthin habe ich in Tamchy einen Zwischenstop eingelegt. Meine Unterkunft befindet sich direkt in Strandnähe. Der Tip kam von Gerrit und Markus, die auf ihrem Weg von Bishkek nach Karakol ebenfalls hier übernachtet haben. Die Fahrt hierher war sehr angenehm und die Straße wurde ab KM 120 richtig gut, so dass der defekte Stoßdämpfer kaum zu spüren war. Bis dahin galt es aber die üblichen Baustellen und auch einige Schlaglöscher zu überwinden. In Bishkek werde ich mich um das Transitvisa für Russland bemühen. Einige Beiträge in den Sozialen Medien lassen darauf schließen, dass es dort schneller geht als in Almaty. Mal schauen, ich werde es erleben.<br /></p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/5d0248c7a0c279ed5036209511207e9e_large.jpg" /><figcaption>Cholpon Ata, Petroglyphen Museum</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/99373243b5fd8d63a6a84120cd14af0e_large.jpg" /><figcaption>Cholpon Ata, Petroglyphen Museum</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/03a90c546f1e736f602ae58e42c28e82_large.jpg" /><figcaption>Von Karakol nach Tamchy</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/b8f4aacdbde1774d806e7fb2c74b7b1a_large.jpg" /><figcaption>Von Karakol nach Tamchy</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/eastward/48-etappe-tamchy-issyk-kul</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/eastward/48-etappe-tamchy-issyk-kul</guid><category><![CDATA[48.etappe]]></category><dc:creator><![CDATA[Eastward]]></dc:creator><pubDate>Wed, 14 Aug 2024 15:23:00 GMT</pubDate><geo:lat>42.5649611</geo:lat><geo:long>76.66148530000001</geo:long></item><item><title><![CDATA[47. Etappe "Karakol, Issyk Kul"]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/d3c44b6fce41b356420d3f80a56916d0_large.jpg" /><figcaption>AK Suu, heisse Quellen</figcaption></figure><p>Entgegen der Wettervorhersage, war das Wetter sehr gut und ich entschloss mich wieder aufzubrechen. Auf dem Weg nach Karakol am Issyk Kul gab es wieder die obligatorischen Baustellen. Insgesamt ließ sich die Strecke jedoch gut fahren. In Karakol war ich mit Gerrit und seinem Freund verabredet. Mit dem Teskey habe ich ein sehr schönes und preiswertes Guesthouse gefunden. Hier werde ich die kommenden Tage verbringen und Tagesausflüge unternehmen.</p><p>13.08.2024: Heute war ein ruhiger Tag. Mein Vermieter hatte mir empfohlen ein lokales Museum ( N. M. Przhevalsky), einen netten Strand und ein Ressort mit heißen Quellen zu besuchen. Nach dem Frühstück habe zunächst das nahegelegene Museum besucht. Zu meinem Glück fand dort gerade eine Führung in deutsch statt, der ich mich zeitweilig anschließen konnte. Den Strand konnte ich leider wegen der schlechten Straße nicht besuchen. Ich bin daher direkt zum etwa 30km entfernten Ressort gefahren. Es liegt in einem sehr schönen Seitental. Dort traf ich später auf den Sohn des Besitzers, der mich in einem sehr guten Deutsch ansprach und mir einen Cappuccino spendierte. Grund: Er studiert in Graz. Kurz nach meiner Rückkehr ins Guesthouse trafen dann noch Jereone, Markus und Gerrit ein, mit denen ich spaeter noch Abendessen war. Ein gelungener Tag.<br /></p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/b726753253a941b64c8bbaf9b4b29065_large.jpg" /><figcaption>47. Etappe "Karakol, Issyk Kul"</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/7943c62bd46332f89304fae13752dbbd_large.jpg" /><figcaption>47. Etappe "Karakol, Issyk Kul"</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/e9e1ef3f756e3d9b2ece399c84c7fa56_large.jpg" /><figcaption>47. Etappe "Karakol, Issyk Kul"</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/31f6582b8a26fdec676dc6313363d506_large.jpg" /><figcaption>47. Etappe "Karakol, Issyk Kul"</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/5ceeee4c108c66276daa30162839f560_large.jpg" /><figcaption>Museum, Karakol</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/1cf68894f6551c8048927a8f1351419d_large.jpg" /><figcaption>47. Etappe "Karakol, Issyk Kul"</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/eastward/47-etappe-karakol</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/eastward/47-etappe-karakol</guid><category><![CDATA[47.etappe]]></category><dc:creator><![CDATA[Eastward]]></dc:creator><pubDate>Mon, 12 Aug 2024 13:45:00 GMT</pubDate><geo:lat>42.4782102</geo:lat><geo:long>78.39559860000001</geo:long></item><item><title><![CDATA[46. Etappe "Issyk Kul"]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/b1e455a1db57a91f6f16315035037447_large.jpg" /><figcaption>Zwischen Nari u. Issyk Kul</figcaption></figure><p>Nach dem Frühstück ist Jeroen zum Song Kul gefahren und ich habe mich auf den Weg zum Issyk Kul gemacht. Die Straße war gut, so dass ich gut vorangekommen bin. In Naryn habe ich einen Zwischenstopp eingelegt. Ich brauchte Bargeld, musste etwas essen und tanken. Danach ging die Fahrt weiter zum See. Die Straße war hervorragend und so konnte ich mich wieder mehr auf die tolle Landschaft konzentrieren. Am See angekommen verschlechterte sich leider zunehmend das Wetter. Mitten in einer Strassenbaustelle brach dann ein Gewitter los. An anhalten war leider nicht zu denken. Die Straße war in kürzester Zeit überschwemmt und ein einziger Schlamm. Erst als ich schon völlig nass war, konnte ich meine Regensachen anziehen. Zum Glück war es nicht so kalt. Nach einigen Fehlschlägen fand ich dann auch eine nette Unterkunft in einem Guesthouse. Dort traf ich auf eine Familie aus Deutschland und einen amerikanischen Professor, der an einer Hochschule in China lehrt. Wir hatten eine nette Unterhaltung beim Abendessen.<br /></p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/8a315bcf5199c04f580c900dcfbf049f_large.jpg" /><figcaption>Zwischen Nari u. Issyk Kul</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/03786f25220ffd3b02aa2816d719739d_large.jpg" /><figcaption>Zwischen Nari u. Issyk Kul</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/eastward/46-etappe-issyk-kul</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/eastward/46-etappe-issyk-kul</guid><category><![CDATA[46.etappe]]></category><dc:creator><![CDATA[Eastward]]></dc:creator><pubDate>Sun, 11 Aug 2024 16:49:00 GMT</pubDate><geo:lat>42.1171832</geo:lat><geo:long>76.99310740000001</geo:long></item><item><title><![CDATA[45. Etappe "Jangy Talap", Kirgistan]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/aaa5cadb4da5d178fcfcbdda531fc482_large.jpg" /><figcaption>Zwischen Kazarman - Naryn</figcaption></figure><p>Der heutige Tag war wieder ein besonderer Tag. Ich hatte mich schon darauf eingestellt, meine Reise alleine fortzusetzen, da kam Jeroen mit dem Vorschlag, bis kurz vor Naryn zusammen zu bleiben und dann erst getrennte Wege zu gehen. Da das für meine Reiseplanung keine Änderung bedeutete und zu zweit besser als alleine ist, vor allem bei pannen, musste ich nicht lange überlegen. Nach dem Frühstück sollte es gleich losgehen, als Jeroen feststellte, dass der Hinterreifen platt war. Es war dann schon Mittag, als es endlich los ging. Der erste Weg führte zum Bankautomaten, der an Wochenden leider außer Betrieb ist. Ich freute mich schon auf die gut ausgebaute Straße von gestern, die vor allem den lädierten Stoßdämpfer schonen würde. Meine Freude währte allerdings nicht lange. Am Ortsausgang war es auch schon vorbei und die nächsten 150km ging es dann wieder über Stock und Stein. Irgendwo unterwegs, meine Tankanzeige war gerade auf Reserve gegangen, fuhr Jeroen erneut platt. Waehrend er den Reifen reparierte versuchte ich in einem nahegelegenen Ort Wasser und Benzin zu besorgen. Wasser bekam ich, Benzin nicht. So zapften wir 3 Ltr. bei Jeroen ab und verabreichten sie meinem Moped. Der Rest der Strecke führte stellenweise durch sehr beeindruckende Landschaft über Pässe und durch Taeler. Wir schafften es dann gluecklicherweise ohne weitere Pannen bis zur nächsten Tankstelle und bis zur Unterkunft. Morgen werden wir unsere Reise getrennt fortsetzen. Jeroen fährt hoch zum Song Kul während ich über Naryn zum Issyk Kul weiterfahre. Hoffentlich wird die Straße bald besser.<br /></p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/3663b4cf17b6e89d34cb2c65d06a1dba_large.jpg" /><figcaption>Jangy Talap, Homestay</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/508a8797514799e18609c3a09ef7d607_large.jpg" /><figcaption>Jangy Talap, Homestay</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/01894c85f3c26a09bcdfe5e186573924_large.jpg" /><figcaption>Zwischen Kazarman - Naryn</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/80404872679406d37c71f93f4a0763a5_large.jpg" /><figcaption>Jangy Talap, Homestay</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/d9a18dd78576884ed3f6b1cb2b06b0b1_large.jpg" /><figcaption>Zwischen Kazarman - Naryn</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/eastward/45-etappe-jangy-talap-kirgistan</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/eastward/45-etappe-jangy-talap-kirgistan</guid><category><![CDATA[45.etappe]]></category><dc:creator><![CDATA[Eastward]]></dc:creator><pubDate>Sat, 10 Aug 2024 14:36:00 GMT</pubDate><geo:lat>41.4553452</geo:lat><geo:long>75.0173035</geo:long></item><item><title><![CDATA[44. Etappe "Kazarman"]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/b075357bf9cd122a66f5ffbd19e73535_large.jpg" /><figcaption>Auf dem Weg zum Song Kul</figcaption></figure>Heute sind wir Richtung Song Kul aufgebrochen und in Kazaman gelandet. Die Fahrt war sehr interessant. Nachdem die Straße anfänglich perfekt war, mündete sie spaeter in eine unbefestigte Passstraße. Hier zeigte sich, dass der defekte Stoßdämpfer ein echte Einschränkung darstellt (wie könnte es auch anders sein). Mein primäres Ziel bezüglich meines Motorrads besteht jetzt darin, noch einen Pass hier in Kirgistan zu bewältigen und dann in Kasachstan und vor allem auf dem Rückweg mit dem defekten Dämpfer klar zu kommen. Eine Reparatur scheint ausgeschlossen bzw. langwierig. Mal schauen, ob das aufgeht.<br /><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/b6cb1497134f61c5ed336f10885b06f2_large.jpg" /><figcaption>Auf dem Weg zum Song Kul</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/c87bbebcffd216b6b6d7e72e562ae232_large.jpg" /><figcaption>Auf dem Weg zum Song Kul</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/49cd7e086fd8917a8d0aa34f8ef2bd51_large.jpg" /><figcaption>Auf dem Weg zum Song Kul</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/26b1d177c32cd8547fd63835fd172099_large.jpg" /><figcaption>Auf dem Weg zum Song Kul</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/49d1f554a2dc73cb916ef2d2fc766abb_large.jpg" /><figcaption>Auf dem Weg zum Song Kul</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/eastward/44-etappe-osh</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/eastward/44-etappe-osh</guid><category><![CDATA["44.etappe]]></category><dc:creator><![CDATA[Eastward]]></dc:creator><pubDate>Fri, 09 Aug 2024 04:01:00 GMT</pubDate><geo:lat>41.406127</geo:lat><geo:long>74.0358876</geo:long></item><item><title><![CDATA[43. Etappe "Osh. Kirgistan"]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/6b28ed0abc78917c9dedf4a2f6439105_large.jpg" /><figcaption>Osh</figcaption></figure><p>Heute bin ich zusammen mit Jeroen nach Osh gefahren. Die Straße war richtig gut und die 200km gut zu fahren. Das Wetter war sehr gut und wir hatten von unserer Unterkunft in Sarytash einen tollen Blick auf Pik Lenin. In Osh wollen wir einige Wartungsarbeiten durchführen. Ich muss u.a. das Öl wechseln und den Luftfilter reinigen. Dazu scheinen die Schrauben des Ruecklichts lose und die Kette muss auch gereinigt und geschmiert werden. Am Nachmittag waren wir auf dem Basar, wo ich mein verlorenes Werkzeug ersetzen konnte und später noch etwas essen.</p><p>Wir sind im  Parkview Hostel untergekommen und wohnen in einem kleinen Zimmer mit 6  Betten. Morgen wollen wir zu "Zorro Motorbike Shop" fahren und einige  Wartungsarbeiten durchführen. Am Abend sind wir in einem  kleinen Restaurant gewesen und haben Pizza bzw. Pasta gegessen.</p><p>08.08.2024:  Heute standen die Wartungsarbeiten auf dem Programm. Bei Zorro bekommt  man nicht nur Öl und Ersatzteile sondern man kann auch direkt vor Ort  die Arbeiten durchführen und dabei auf ihr Werkzeug zurückgreifen. Bis  auf die Befestigung des Ruecklichts liefen die Arbeiten problemlos.  Allerdings hatte sich der Luftfilter in das Luftfiltergehäuse  verabschiedet, womit seine Wirkung auf null reduziert wurde. Schwer zu  sagen wie das zustandegekommen ist. Am Nachmittag waren wir Kaffee  trinken und am Abend in einer kleinen internationale Gruppe essen. <br /></p><p>Morgen geht es über Baetov Richtung Song-Kul.</p><p></p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/7e63af42942716dd69ebb75016468daa_large.jpg" /><figcaption>Pik Lenin </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/f511cf5c5af40972ce4469c8d8e1838c_large.jpg" /><figcaption>Pik Lenin</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/eastward/43-etappe-osh-kirgistan</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/eastward/43-etappe-osh-kirgistan</guid><category><![CDATA[43.etappe]]></category><dc:creator><![CDATA[Eastward]]></dc:creator><pubDate>Wed, 07 Aug 2024 16:39:00 GMT</pubDate><geo:lat>40.5165129</geo:lat><geo:long>72.8033585</geo:long></item><item><title><![CDATA[42. Etappe "Sarytash, Kirgisistan"]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/4611f04bc88c22717099ac94607e8af1_large.jpg" /><figcaption>Sarytash, Blick aus dem Fenster </figcaption></figure><p>Wie geplant sind wir heute über die Grenze nach Kirgisistan eingereist. Die Straße bis zur Grenze war sehr gut. Das änderte sich allerdings unmittelbar vor dem ersten Grenzposten auf tadschikischer Seite. Von jetzt an wurde die Straße immer schlechter. Der Kyzyl-Art Pass, der die Grenzposten auf beiden Seiten verbindet, war schlichtweg kaum zu befahren. Mir ist schleierhaft, weshalb man das nicht in Ordnung bringt. Für den kompletten Grenzübertritt brauchten wir nicht einmal zwei Stunden, neuer Rekord. Allerdings konnte mich der kirgisische Zollbeamte zunächst nicht auf seiner Liste finden, weshalb er mir zunächst die Einreise verweigerte. Erst der genaue Hinweis, wann ich auf dieser Liste eingetragen wurde, löste das Problem. Auffallend war, das Kirgistan hier deutlich "grüner" ist als Tadschikistan. In Sarytash angekommen landeten wir in einem Guesthouse/Restaurant, in dem sich viele Touristen treffen. Auch an diesem Tag kamen einige Motorradfahrer und Hiker vorbei. Ich selbst war ziemlich platt und froh, als wir in unserem Hotel eingecheckt hatten. Den Rest des Tages habe ich im Bett verbracht.</p><p>05.08.2024: Vom heutigen Tag gibt es nicht viel zu berichten. Mir geht es schon wieder etwas besser. Ich habe die Zeit genutzt mich selbst und auch meine Schmutzwäsche wieder auf Vordermann zu bringen.</p><p>06.08.2024: Auch vom heutigen Tag gibt es nicht viel zu berichten. Ich war u.a. mit Jeroen unterwegs einkaufen und SIM Karten besorgen. Seit heute Nachmittag bin ich wieder mobil erreichbar und habe Zugang zum Internet. Zu meiner Freude funktioniert mein Handy wieder. Eine Gruppe Radfahrer ist heute bei uns eingetroffen. Ein interessanter Haufen mit Zielen u.a. in Singapur und Usbekistan. <br /></p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/dba3605e48655fe3af02e3eb7e00a8ed_large.jpg" /><figcaption>Pamir Highway zur Grenze nach Kirgisistan </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/b9b9105c67697c0e2a8563304baf196e_large.jpg" /><figcaption>Lake Karakul</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/9fb8da19b77c7802011a67e84093f55a_large.jpg" /><figcaption>Grenze in Kirgistan</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/f13da5f41e299d80b2268c51653399d9_large.jpg" /><figcaption>Lake Karakul</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/3329516256124235e91905c373fd3d7c_large.jpg" /><figcaption>Grenze in Tadschikistan</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/eastward/42-etappe-sarytash-kirgisistan</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/eastward/42-etappe-sarytash-kirgisistan</guid><category><![CDATA[42.etappe]]></category><dc:creator><![CDATA[Eastward]]></dc:creator><pubDate>Mon, 05 Aug 2024 07:10:00 GMT</pubDate><geo:lat>39.7270619</geo:lat><geo:long>73.25147199999999</geo:long></item><item><title><![CDATA[Wanderabenteuer in Kirgistan]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://vakantio.de/uploads/ab73f170011e2fbe921ba79aacad616c_large.jpg" /><figcaption>Wanderabenteuer in Kirgistan</figcaption></figure><p><b>Freiheit! </b></p><p>Kirgistan zeigte sich uns von Beginn an von seiner besten Seite: Wir waren gerade erst aus dem chinesischen Grenzgebäude raus, da hielt ein nagelneues Auto neben uns und der Kirgisische Fahrer fragte: Can I take you? </p><p>So fuhren wir also in einem edlen E-Auto (leider chinesischer Bauart) bei den kirgisischen Grenzbeamten vor und holten uns unseren Stempel ab. Der „Gesundheitscheck“ bestand aus Fiebermessen und nachdem das Gerät zweimal auf meiner Stirn partout kein Ergebnis liefern wollte (die Batterie war wohl alle) wurde es bei Patrie gar nicht mehr probiert und uns wurde einfach ne gute Fahrt gewünscht. Gesamtzeit : 5 Minuten.</p><figure>                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/152cf75b0b948cb35c302704c7e88c98_small.jpg" />                        <figcaption>Ankunft in Kirgistan mit dem Truck :D</figcaption></figure><p>Es war nicht die reine Hilfe, dass uns anschließend auch der erste Lkw-Fahrer zwei Stunden mitnahm und der erste Mensch im Ort mit seinem Auto zu einem Guesthouse fuhr, sondern es war diese Sicherheit die wir plötzlich spürten. Geborgen zu sein unter Menschen, die einfach von Herzen nett sind. Diese grünen Almwiesen, auf denen Kühe und Wildpferde weiden, die weiten U-Täler und die schneebedeckten Berge - auch sie versprechen einzigartige Lebensbedingungen :)</p><p>Jetzt verstehe ich warum alle von Kirgistan schwärmen! So gemütlich wie dort ist es nur selten und gleichzeitig versprühen die Berge eine einzigartige Freiheit.<br />So muss es sich in den Alpen angefühlt haben, bevor der Tourismus groß geworden ist. <br /></p><figure>                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/f5289ddc38819e7a7d3ca93226431383_small.jpg" />                        <figcaption>Wow-Landschaft in Kirgistan</figcaption></figure><p>Gleich zur Ankunft empfing uns der Duft von Kuhmiste. Viele Menschen betreiben eine Almwirtschaft, die ganz ähnlich zu der in den Alpen ist. Im Sommer kommen die Kühe zur Jurte hoch, während im Tal Gemüse angebaut und Heu geerntet wird. Auch das Essen hat uns oft an Zuhause erinnert. Wir durften viele Milchprodukte und -speisen in Form von normaler Milch, Joghurt, Sahne, Milchreis oder Butter mit Marmelade probieren. Alles selbstgemacht auf den Almen bzw. in den Jurten. Nur die angebotene vergorene Pferdemilch war aus unserer Sicht dann doch etwas für ganz besondere Feinschmecker :P<br /></p><p><b>Das Alaigebirge</b></p><p>Wir sind ganz viel wandern gewesen!<br />Im Alaigebirge haben wir uns für eine 3-tägige Wandertour entschieden. Am ersten Tag sind wir erstmal den Spaniern begegnet, die wir am Tag vorher an der Grenze zu China kennengelernt haben. Spontan beschlossen wir, gemeinsam loszuziehen. Zu fünft wurden wir von einem Truck in das nächste Wanderdorf mitgenommen, was wirklich eine witzige Erfahrung war :) Ein lokaler Hotelbesitzer gab uns dann bei einem Chai und Kaffee Tipps zur besten Wanderroute.</p><figure>                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/a3d08bbc71c9c24340261f2b3b8ef08e_small.jpg" />                        <figcaption>Das Alaigebirge</figcaption></figure><p>Tag 1 stellte sich als der sportlichste heraus, da wir zwar früh gestartet sind, aber die Zeit dann völlig verschätzten. Die gute WLAN-Verbindung vom Hotel, ein spätes Mittagessen und mal wieder ein Chai brachten uns dazu, erst um 17 Uhr loszuwandern. Um 20 Uhr geht die Sonne unter. In den drei Stunden legten wir ganze 1500 Höhenmeter zurück und waren bei Sonnenuntergang fast auf dem Gipfel auf 4300m (mein bisher zweithöchster Gipfel überhaupt!). Die Luft war gefühlt so dünn wie auf dem Mount Everest :D Aber trotz der späten Stunde und der Luft schafften wir es sicher auf den Sary Mogol Pass. Always keep moving, slowly and steady (maybe also in life?)</p><p>Hintereinander in einer Schlange aus Taschenlampen schlängelten und manchmal rutschten wir den Berg wieder hinunter. Dank gutem GPS kamen wir aber um Mitternacht (nach der nassen Überquerung eines Baches) in der Jurte an und schlürften erstmal einen Chai. Wie die Kirgisen nach grünem Tee um 24 Uhr noch schlafen können bleibt mir ein Rätsel.</p><figure>                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/ab73f170011e2fbe921ba79aacad616c_small.jpg" />                        <figcaption></figcaption></figure><p>Trotz der enormen Anstrengung war es ein wahnsinniges Erlebnis mit beeindruckender Natur und einer kalten Nacht mit Wow-Sternenhimmel! Auch in den nächsten zwei Wandertagen waren wir teilweise sprachlos von der krassen Schönheit. </p><p></p><p><br /></p><figure>                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/f18fc96686b2612bbe18bdca7b264f5a_small.jpg" />                        <figcaption>Die Jurten sind so beeindruckend!</figcaption></figure><p>Nach unserer Wandertour folgten noch 2 Tage Horse Riding Tour. In meinem Leben saß ich erst zwei Stunden auf einem Pferd, und nun ganze 2 Tage! Nun gut, zum Glück hatte ich ja zwei gute ReitlehrerInnen, Patrie und Aktilek, unseren Guide. Er arbeitet übrigens im Winter oft in Deutschland, auf den TUI-Kreuzfahrtschiffen übernahm er die Bedienung im Restaurant. Nächsten Winter möchte er gern auf einem deutschen Bauernhof arbeiten, weil es ihm als Muslim schwer fällt im TUI-Restaurant Alkohol auszuschenken. Entsprechend seiner guten Deutschkenntnisse wurden wir erstmal freundlich mit “Guten Tag, wie geht es euch?” empfangen und hatten mit ihm wahnsinnig viel Spaß :)</p><figure>                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/3bf337ec6405896cbda3d7f662a6a5cc_small.jpg" />                        <figcaption>Yess, Endlich hört das Pferd auch auf mich :D</figcaption></figure>Der erste Tag war entspannter, am nächsten Tag war Adrenalin pur angesagt. Es ging auf 10cm schmalen Pfaden reitend bergab. Was die Menschen alles auf den Pferden transportieren und dafür diese wirklich sehr schmalen, steilen Pfade nutzen, hat uns sprachlos gemacht. Trotzdem hatten wir einen riesigen Respekt und waren froh, heil wieder unten vom Pferd absteigen zu dürfen. Auch meine Beckenknochen haben sich gefreut :D Die Verbindung mit dem Tier aufzubauen war aber auf jeden Fall total schön. <br /><figure>                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/127f4ded88077c6bfad8e2919fdfdf0c_small.jpg" />                        <figcaption>Schmale Pfade schrecken uns nicht ab</figcaption></figure><p></p><figure>                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/d7d6b5367cacc6393a8568a635954e46_small.jpg" />                        <figcaption>Mit unserem Guide Aktilek beim Abendessen nach unserem letzten Tag :)</figcaption></figure><p>Morgen steigen wir zum ersten Mal in einen Zug! Die ganzen Nachtzüge werden sehr aufregend. Ich freu mich schon sehr!<br />Usbekistan, Kasachstan, Russland, Georgien und Türkei liegen noch vor uns!</p><figure>                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/b1ff82006b49081224cd52fe0fc1f877_small.jpg" />                        <figcaption>Lange Zugfahrten liegen vor uns - Das hier ist unter anderem unser nächstes Ziel!</figcaption></figure><p>Usbekistan ist heiß!<br />Usbekistan ist nice!<br />Wir werden viel Zeit zum Weiterdichten haben!</p><p></p><p></p><br /><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/93b6c798b3df2a8e9dde529e1ef22219_large.jpg" /><figcaption>Wanderabenteuer in Kirgistan</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/f18fc96686b2612bbe18bdca7b264f5a_large.jpg" /><figcaption>Wanderabenteuer in Kirgistan</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/d7d6b5367cacc6393a8568a635954e46_large.jpg" /><figcaption>Wanderabenteuer in Kirgistan</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/127f4ded88077c6bfad8e2919fdfdf0c_large.jpg" /><figcaption>Wanderabenteuer in Kirgistan</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/3bf337ec6405896cbda3d7f662a6a5cc_large.jpg" /><figcaption>Wanderabenteuer in Kirgistan</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/6f68d7140115cee5f63fc57e3ad20f00_large.jpg" /><figcaption>Wanderabenteuer in Kirgistan</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/152cf75b0b948cb35c302704c7e88c98_large.jpg" /><figcaption>Wanderabenteuer in Kirgistan</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/f5289ddc38819e7a7d3ca93226431383_large.jpg" /><figcaption>Wanderabenteuer in Kirgistan</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/a3d08bbc71c9c24340261f2b3b8ef08e_large.jpg" /><figcaption>Wanderabenteuer in Kirgistan</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/auf-dem-landweg-von-indien-nach-deutschland/wanderabenteuer-in-kirgistan</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/auf-dem-landweg-von-indien-nach-deutschland/wanderabenteuer-in-kirgistan</guid><dc:creator><![CDATA[auf-dem-landweg-von-indien-nach-deutschland]]></dc:creator><pubDate>Wed, 16 Aug 2023 20:35:00 GMT</pubDate><geo:lat>39.6699979</geo:lat><geo:long>72.00000349999999</geo:long></item><item><title><![CDATA[Kigistan 2022]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://vakantio.de/uploads/508d22be68941ee5bafa02ebd974753a_large.jpg" /><figcaption>Teil 1: Rundreise mit World Inside </figcaption></figure><p>30.6.2022 Anreise, 12h   Franzi bringt uns nach Bochum, 12:47 IC 591 nach Frankfurt,  18:50 Flug über Istanbul nach Bischkek </p><p>1.7.22 Transfer zum Hotel, Ausruhen, Mittagessen im Restaurant, Stadtführung, Besuch des Basar Osch, Abendessen im Restaurant, Dachterrasse </p><p>2.7.22 Busfahrt ins Tal Ala auf 2100Hm, 5Std Wanderung zum gr Wasserfall, Picknick, eigenes Abendessen nach Einkauf im Supermarkt auf der Dachterrasse </p><p>3.7.22 Busfahrt 324km über 2 Passe mit 3100m zum See Toktogul, Picknick am Fluss, Käse-Herstellung, Stop bei den Imkern Baden in See vor altem russ Hotel</p><p>4.7. Busfahrt entlang mehrerer Stauseen bis zur usbekischen Grenze. Mittagessen in Abdiraimov. Nach Ankunft in Arslanbob spazieren wir durch die Touristenmeile zum kleinen Wasserfall. Abendessen bei Ibragim.</p><p>5.7. Wanderung zum großen Wasserfall. Mittagessen beim Gastgeber. Mit dem russischen GAZ Jeep zum Walnusswald. Ausblick und Schaukel. In den Ort zum Mausoleum. Pause und Abendessen im Gästehaus. </p><p>6.7. Weiterfahrt  nach  Kasaman. Wir fahren wieder nach Süden in die Ebene. Hier wird Reis und Mais angebaut und es ist warm an der Grenze zu Usbekistan. Die Hauptstraße wird 4 spurig aus gebaut. Im staubigen Kochkor-Ata sitzen wir vorm niedrigen Tisch auf Teppichen und Essen a la Carte. Es geht durch Djalamabad. Stop an der Apotheke. Ich habe starken Schnupfen, aber kein Corona. Dann auf Schotterpiste wieder den Pass hoch und runter. In Kasarman sind wir bei einer Familie untergebracht. Abendessen. Die Tochter erzählt vom Studium und ihren Berufswünschen.  Rundgang durch den ungemütlich Ort.</p><p>7.7. Fahrt zum Song Kül: Ein Stück durch das breite Flusstal des Narn, dann durch die Berge parallel. Mehrere Fotostops bei schöner Aussicht, Blumen und Canyon. Der Pass mit den Kamelen, Picknick auf der Wiese am Bergbach und dann kommt Gülsadas LieblingsPass, der Toguz Toro und wir bekommen Sekt. Am Song Kül beziehen wir die Jurte und ich ramme mir direkt den Kopf am niedrigen Eingang. Kleiner Rundgang über die Edelweiß Wiesen. Abendessen. SU. Briefing mit Gesang und Wodka. </p><p>8.7. Son Kül 9:00 Frühstück; 10h Reiterkämpfe: Geldaufheben, Frau küssen, Ziege ins Ziel bringen, aus dem Sattel werfen; 11h Ausritt oder -ruhen; 13h Mittagessen; 14:05 Spaziergang zu den Felsritzungen aus dem 3 Jh v Ch. Mit Stop bei Stutenmelken und probieren von Stutenmilch und vergorener. Wir sehen viele dicke Murmeltiere. 16h Abstieg zur Schafherde. Eine Ziege kommt im den Kofferraum. 19h Abendessen 20:15 SU  </p><p>9.7. 8:40h Weiter nach Kotchkor 130km über den Pass Kajmak 3460m. Tiermarkt. Mittagessen. Filzen. Friedhof. Abendessen und Folklore. </p><p>10.7. Jurtenbauerdorf Kyzyl-Tuu am Südufer des Issy Köl mit Dünndarmhäkeln und Hammelknieknochenboule. Treffen mit dem Adlerjäger. Mittagessen in der Jurte des Gästehaus in Bokonbaievo. Wanderung zu den roten Felsen des Ak Sai. </p><p>11.7. Canyon Skazka. Baden und Picknick am See. Gebrochenes Herz und 7 Ochsen 🐂. My Hotel in Karakol und Dungalisches Essen. </p><p><br /></p><p><br /></p><p>12.7. Entlang des Nordufers des IssyKül. 340km . Es geht durch Tyup mit dem Abzweig nach Kasachstan. Wir schauen auf die Schneeberge im Süden. Die Wanderung zum See Suttuu Bulak im Ak-Tal lassen wir wegen des Gewitters ausfallen. Nach dem Picknick fahren wir nach Tscholpon-Ata. Hier sind Steinzeichnungen und ein Thermalbad. Die Schlange ist heute lang, so bleiben nur 45min zum Entspannen. Am Rastplatz, bei der Toilette, bekomme ich meine liegen gelassen Sachen aus Karsaman zurück. Ein Taxi hat sie für kleines Geld transportiert. Am Abend erreichen wir das Tschong Kemin Tal. Das Gästehaus überrascht uns mit seiner Größe und modernen Holz Architektur.</p><p>13.7. Im Chong Kemin Tal. Wanderung zur Aussicht unter Birken. Vorbei an bunten Blumen, Schmetterlingen und wilden Bienen. Mittagessen im nächsten Dorf bei Gulzadas Eltern. Verkleiden fürs Gruppenbild. Jurte Ab- und Aufbau mit dem Parkranger. Am Abend machen wir Lagerfeuer, lauschen dem Manaserzähler der polnischen Gruppe und warten auf den Mondaufgang.</p><p>14.7. Letzte gemeinsame Fahrt nach Burana. Besichtigung des Turmes, Grabsteinen und Museum. Mittagessen mit Lagman. Wir singen unser Lied der 2 kleinen Wölfe für Gulzadas und Sascha. Jetzt geht's alleine weiter mit Maschrutka Nr. 309. Abendspaziergang in die fetten Wiesen und am Bach.</p><p>15.7. Wanderung im Chong Kemin Tal: wir laufen nach einem ruhigen Start in den Morgen um 9:45h auf der Landstraße zum "Mannsdorf" Kaindy. Leider kommen uns nur Autos entgegen, so dass wir erst im Dorf 200m mit fahren können. Noch wissen wir nicht genau wohin wir heute wollen.  Wenn ein Auto uns auf der Schotterpiste das Tal hoch fahren würde,  könnten wir zum See laufen. Da keins kommt, biegen wir nach 2km links Richtung Avaskan' ab. Etwas Wasser fließt über den leidigen Weg und ich komme ins rutschen und Lande mit der Breite in der Pfütze. Im Schatten am Bach vor dem Friedhof ist da erstmal eine Vollwäsche angesagt. Die Sonne trockenen mich auf dem Weg durch die Wiesen schnell. Hier wird das Heu mit der Gabel auf den Hänger geladen.</p><p>16.7. Wanderung zur Sommerweiden auf der Südseite. Wir starten vom Gästehaus am Bach entlang. Vorbei geht es an Imkern. Nach einer Stunde machen wir Pause am Bach. Mehrere Reiter begegnen uns und auch wieder 2 Jungs auf einem Esel. Noch ist der Weg breit, gut zu erkennen und auf meiner Karte eingetragen. Aber um nach oben zukommen müssen wir dann eigene Wege finden. Das gelingt uns erstaunlich gut, auch wenn die Wege zwischenzeitlich sehr zugewachsen und dornig sind. Bei der Mittagspause haben wir noch keinen Rundumblick und wir kämpfen uns noch höher. Auf 2621m gibt es dann den tollen Blick an der Baumgrenze über den Fichten mit ihren schwarzen Zapfen. Um 15h geht es wieder runter. Unterhalb der Bäume wählen wir den Weg nach Kaindy. Wenn wir uns beeilen, erreichen wir wieder die Marschrutka um 17:10h. Doch die brauchen wir dann gar nicht, weil uns schon 3km vorher ein Familienkombi mit nimmt und zum Laden in Karool-Diobio bringt. Wir kaufen Eis, Cola und Bier zur Erfrischung und fahren mit der Marschrutka, die passend vorbei kommt, wieder bis zur Brücke. Am Bach erfrischen wir uns, dann wird auf dem Bett relaxt. Nach dem Abendessen drehe ich noch eine Runde und wir klären in langen Gesprächen unsere Fahrt ins Chong Kemin Tal für Morgen. Meinem Vater geht es mit seiner Lungenentzündung leider im Krankenhaus noch nicht wirklich besser. Er spricht wenig am Telefon und ich überlege früher nach Hause zu fliegen. </p><p>17.7. Wir haben ein Auto für die Fahrt ins Tal bestellt. Es kostet 4000som =55€ für den ganzen Tag. Gilzadas Onkel holt uns mit der Mercedes Pritsche pünktlich um 9h ab. In Kaindy ist ein Zwischenstop. Kraftstoff wird organisiert und aus 2 Exwasserkanistern in den Tank gefüllt. Der kleine Laster wird bei jedem Schlaglöcher gut durchgeschüttelt. Der Fahrer versucht die größten zu umfahren, so kommen wir in Schlangenlinien nur langsam voran. Für die 27km brauchen wir fast zwei Stunden. An einer steilen Stelle drehen die Hintermänner durch. Wir beschweren die Pritsche mit Steinen und nehmen die Stelle mit Anlauf. Der breite, kalkigweiße Fluss hat viel Wasser. Einmal ist auf der Karte eine Furt eingezeichnet, aber bei dem Wasserstand kann ich mir eine Querrung dort nicht vorstellen. Gleich hinter der Schranke zum Schutzgebiet steigen wir um. Mit einem Korb an 4 Rollen schweben wir an 2 Seilen in 3m Höhe über den Fluss. Unsere Wanderung führt uns erst über fette hohe Wiesen auf schmalem Pfad bergan und dann am Hang entlang Fluss abwärts. Nach einer Stunde erreichen wir eine Fahrspur. Auf ihr beginnt der eigentliche Aufstieg vom 500m zum See. Es ist warm und wir freuen uns über jedes Schattenstück. Wir passieren zwei kleine Tümpel. Nach insgesamt 2½Std blicken wir auf den blauen idyllischen See. Auf der Gegenseite machen wir unter kleinen Weiden Mittagspause. 3 Kormorane sitzen vor uns auf einem Baumstamm im See. Wir testen das Wasser mit den Füßen. Zum Schwimmen ist es hier zu flach. Um 15h umrunden wir den See ganz und gehen größtenteils auf gleichem Wege zurück. Eine kleine Abkürzung führt sehr steil durch den Nadelwald. Kurz nach 17h sitzen wir wieder im Mercedes. 2 junge Reiter mit ihren Pferden fahren auch mit. Nachdem Dinner sitzen wir noch im Garten und der Neffe von Gulzada bezieht uns in sein Spiel mit der Giraffe ein.<br />
18.7. Nach dem üppigen Frühstück mit Hühnersuppe nehmen wir um 9:15h die Marschrutka Richtung Bischkek. Sie ist schon voll mit Frauen und kleinen Kindern. Eine Frau nimmt ihre 2 Kinder auf den Schoß, so dass ich auch noch sitzen kann. Dem Jungen geht es nicht gut. Dreimal muss er in die Tüte spucken während nochmals 10 Leute zusteigen. Die meisten steigen in  Кемин aus. In Tokmok haben wir Glück und bekommen  nach einigem Fragen direkt Anschluss mit der 383 nach ^есхоз, das ganz nahe an unserem Gästehaus liegen soll. Am Ende der Fahrt sitzen wir fast alleine im Bus. Eine Pritsche steht bereit und holt eine Frau mit Kind ab. Wir reagieren schnell und können die 2½ km bis zum Гастевой дом mitfahren. Nach der Mittagspause machen wir uns auf den Weg zum Wasserfall im Nachbartal. Ein Auto nimmt uns bis zur Kreuzung mit und später, Tal aufwärts steigen wir auf eine Pritsche. Das macht Spaß! Am Wasserfall stehen schon viele Busse und es wird reichlich für Fotos posiert. Man kann hinter dem schönen Fall durch gehen. Ulla geht es leider gar nicht gut. Ihr ist richtig schlecht. Wir setzen uns noch auf den Picknickplatz. Hier wird reichlich gekocht , gegrillt und der Samovar eingeheizt. Auf dem Rückweg müssen wir das meiste dann Laufen. Ulla legt sich ins Bett und ich lese am Bach bis die Sonne unter geht. Leider gibt es hier kein WLAN und kein Netz. Mit Hilfe der Gastgeberin kann ich meine Emails abrufen und die Umbuchung für den Rückflug bestätigen. <br /></p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/98b8a7d387851ef1d571e85d65ad389a_large.jpg" /><figcaption>Um 12h fährt uns Franzi zum Hbf Bochum</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/9e3c35814c0908a08f69f0b6e68ee984_large.jpg" /><figcaption>IC 591 fährt uns nach Frankfurt </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/90c9488c04ec8b543844007e97f40597_large.jpg" /><figcaption>Zweimal über den Rhein und rückwärts weiter</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/97693fec2fe28649a0e5a42361cb7ac9_large.jpg" /><figcaption>Jetzt dreht er richtig auf</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/3492e886ea9177713ae8fb918bd55818_large.jpg" /><figcaption>Angekommen am Flughafen mit 7min Verspätung: das ist für die DB noch pünktlich </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/f800617080b0d3d20192153fa9505075_large.jpg" /><figcaption>3½ Stunden vorher am Schalter, aber der ist noch zu! </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/c89287d500f1ed73807f40ce70e3b66a_large.jpg" /><figcaption>Wir müssen die Schlange selber bilden </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/b2be94376b585c6f32cac9d43b351aaa_large.jpg" /><figcaption>Ein Unwetter ist im Weg: Wir müssen 50 min warten und einen Umweg fliegen </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/816056b0a3bbf36ec842aa504f62c05c_large.jpg" /><figcaption>Istanbul um Mitternacht </figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/allzeitgutpfad/kigistan-2022</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/allzeitgutpfad/kigistan-2022</guid><dc:creator><![CDATA[allzeitgutpfad]]></dc:creator><pubDate>Sat, 02 Jul 2022 16:54:00 GMT</pubDate><geo:lat>41.68949433882244</geo:lat><geo:long>74.60508481792566</geo:long></item><item><title><![CDATA[Etappe 126: Von Kenen zurück nach Bishkek]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://vakantio.de/uploads/380f1a508f1229085cd0bb049d9783a4_large.jpg" /><figcaption>Etappe 126: Von Kenen zurück nach Bishkek</figcaption></figure><p>Die heutige Etappe war auf unbestimmte Zeit meine letzte in Asien. Durch die gute Vorarbeit am Vortag waren es nur noch gut 80 Kilometer bis zur kirgisischen Hauptstadt. Ein kleiner Pass war noch zu bewältigen, aber alles halb so wild. Bei einer kleinen Mittagspause in Alga musste ich dann tatsächlich zum ersten Mal meinen Schlauch wechseln! Beim Aufpumpen hatte ich das Ventil abgebrochen, also technisch immer noch kein Patten. Mein letzter Ersatzschlauch kam zum Einsatz, den anderen hatte ich Aman überlassen. Ich war ja aber schon fast wieder in Deutschland, also was soll schon schiefgehen!</p><p>Nachmittags stand ich mal wieder an der Grenze zu Kirgistan. Der Übertritt war kein Vergleich zu dem Spaß, den ich in Kegen hatte. Er war überfüllt und man war sich nicht einig, wie man mit Radfahrern umzugehen hat. Ich stellte mich erst an der Schlange für Fußgänger an, wurde aber vom Beamten zu den Autos geschickt. Dort wurde ich weggeschickt mit dem Hinweis, ich solle mich bei den Fußgängern anstellen. Etwas genervt tauchte ich wieder beim Beamten Nummer eins. Als er mich wieder wegschicken wollte, unterbrach ich ihn  und machte ihm klar, dass das zu nichts führe und dass ich hier durch müsse. Also wurden wieder alle Taschen abgeschnallt und durch den Scanner geschickt. Er fragte mich, ob ich etwa ein Messer dabei hätte. Mit der Antwort: "Ja, zwei, und Benzin auch" hatte er nicht gerechnet und war sichtlich überfordert. Ich durfte alles behalten und er winkte mich trotzdem durch, wahrscheinlich weil er keine Lust auf Arbeit hatte. Der eigentlich nervige Teil kam danach. Der Grenzübergang war nicht für Fahrräder ausgelegt, es gab mehrere Drehkreuze. Das hieß jedesmal, alle Taschen abzuschnallen, das Rad drüberheben und alles wieder beladen. Ein Riesenspaß, vor allem mit lauter drängelnden und ungeduldigen Einheimischen! Es dauerte fast 1,5 Stunden, bis ich endlich wieder in Kirgistan war. Weil mir das Hostel beim letzten Mal gut gefallen hatte, checkte ich dort wieder ein. Außerdem hatte mir die nette Gastgeberin angeboten, bei der Suche nach einer Fahrradbox für den Flug zu helfen. Sie telefonierte ein bisschen durch die Gegend und fand schließlich ein Fahrradgeschäft, in dem ich noch am selben Tag einen Karton für umgerechnet 1,50€ bekam. Danach wurde noch gekocht und ein bisschen mit den dort wohnenden Russen gequatscht, die ich teilweise schon von meinem ersten Aufenthalt kannte.</p><p>Am nächsten Tag war endlich Zeit für die Stadtbesichtigung. Da das Hostel etwas außerhalb lag, hatte ich vom Zentrum bisher nichts gesehen. Ich lief eine gefühlte Ewigkeit durch die Gegend, obwohl die wichtigsten Sehenswürdigkeiten nahe beieinander liegen. Besonders der Platz des Sieges, der Panfilov-Park und natürlich der Ala-Too-Platz lohnen sich. Auch mehrere große Museen und Theater befinden sich in diesem Distrikt. Insgesamt hat Bishkek viele gut restaurierte oder neue Bauwerke zu bieten und ist sehr sauber. Man merkt deutlich, dass ein Großteil des kirgisischen Reichtums in die Hauptstadt fließt. Neben dem Sightseeing wurden noch ein paar Dinge für den Rückflug, z.B. Tape besorgt. Außerdem gelang es mir, beim Zerlegen meines Rads auch noch das zweite Ventil abzubrechen, sodass ich von Frankfurt aus nicht hätte weiterfahren können. In Bishkek Ersatz zu bekommen war nicht leicht. Ich fragte mich bei mehreren Radläden durch, bis ich auf dem Basar Erfolg hatte. Wer hätte das gedacht, dass ein kleiner Laden mitten auf dem Basar eine größere Auswahl als die Fahrradgeschäfte hat? Auch das Verstauen im Karton war diesmal wesentlich schwieriger. Die Box gehörte zu einem Jugendrad, also musste diesmal wirklich alles abmontiert werden.</p><p>Der letzte Tag in Asien brach für mich an. Ich hatte es geschafft, eine Tagestour übers Hostel zu buchen und sogar noch einen Mitstreiter aus Israel, Ilan, zu finden. Wir wurden vom Mann unserer Gastgeberin mit dem Auto am Ala-Archa-Nationalpark abgesetzt. Bei bestem Wetter konnten wir dort gut drei Stunden anspruchsvoll wandern und picknicken. Nachmittags hatte ich noch genug Zeit zu packen, abends fuhr ich noch per Taxi mit Ilan in einen Pub, wo wir uns zur Reisevorbereitung noch ein paar Biere genehmigten. Gegen 10 Uhr abends fuhr mich der Vater unserer Gastgeberin zum Flughafen. Er freute sich sichtlich, wieder etwas Englisch üben zu könne  und war sehr unterhaltsam. Natürlich war ich viel zu früh am Flughafen, aber wollte mit meiner Fahrradbox auf Nummer sicher gehen. Wiedrr musste erst noch kontrolliert werden, ob ich auch wirklich schon für das Rad gezahlt hatte. Um halb drei Nachts ging es endlich los Richtung Istanbul und von da aus nach Frankfurt. Ich freute mich riesig auf ein paar Wochen Auszeit vom Radeln und auf die Zeit mit meiner Familie und mit Laura. Erst Ende Juli sollte es mit einer gemütlichen Abschlusstour in Europa weitergehen!</p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/c63da999bd9c3b610c6760b39c17308f_large.jpg" /><figcaption>Etappe 126: Von Kenen zurück nach Bishkek</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/48ea1ea2240e1ed34447335758478523_large.jpg" /><figcaption>Die krigisische Telekom</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/8dd0e29aa17b1ab8b9e1f2f9b5121c7a_large.jpg" /><figcaption>Etappe 126: Von Kenen zurück nach Bishkek</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/33571005411b879f17e3c3327dbd7539_large.jpg" /><figcaption>Etappe 126: Von Kenen zurück nach Bishkek</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/40c50b4e2e45216b975d982024baaf69_large.jpg" /><figcaption>Etappe 126: Von Kenen zurück nach Bishkek</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/72a70fc96353d92d3faf24ea42894500_large.jpg" /><figcaption>Etappe 126: Von Kenen zurück nach Bishkek</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/e4c321533cd755d273f26ddd36a6c66e_large.jpg" /><figcaption>Oper und Ballett</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/c0a28d618b603390fcbb556006988eed_large.jpg" /><figcaption>Etappe 126: Von Kenen zurück nach Bishkek</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/40584a8b62aaa8547b86ff141f4d4c71_large.jpg" /><figcaption>Etappe 126: Von Kenen zurück nach Bishkek</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/2wheels1world/etappe-126-von-kenen-zuruck-nach-bishkek</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/2wheels1world/etappe-126-von-kenen-zuruck-nach-bishkek</guid><dc:creator><![CDATA[2wheels1world]]></dc:creator><pubDate>Sat, 30 Jul 2022 20:47:00 GMT</pubDate><geo:lat>42.880662583687126</geo:lat><geo:long>74.60796813107478</geo:long></item><item><title><![CDATA[Alay - Pamir mountains]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://vakantio.de/uploads/7488cde984809c893c1175157b9f20c5_large.jpg" /><figcaption>Alay - Pamir mountains</figcaption></figure><p>We made it late at night to Sary-Mogul, slept there at a homestay of a local family and went in the next morning with a ride provided by the CBT (community based tourism) people into the mountains. We didn't go directly to the camp but made a stop at a canyon. Here are some first impressions, also there are marmots (German: Murmeltiere). They are super cute and make funny bird-like noises when potential predators come close. If we came too close they all would disappear into their holes, which proved to be a little bit dangerous when covered by snow.</p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/b8a7ba70a085c6f3cceab8c28cf4efe2_large.jpg" alt /><img src="https://vakantio.de/uploads/5721d084634a7111fedb761c45bfb560_large.jpg" alt />You can't see the marmots very well, later I'll show you a better picture 😌</figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/6577eb6ac0b87b3e0f5dfb612e5eceb8_large.jpg" alt />The fotos were taken at an elevation of 3500m. The mountains you see in the picture can easily be 6000m or higher!<img src="https://vakantio.de/uploads/20c7abf574a2f58db2b6299fd59fd996_large.jpg" alt />There are actually people living here, mostly shepherds. You can (barely) see in the center of the picture that a yurt is beeing built by locals.</figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/0fb1a66649263c258b51c44d2cc86bbc_large.jpg" alt /><img src="https://vakantio.de/uploads/19faac96a9d1ea2a36b034adbe80447b_large.jpg" alt />That black line are all sheep!</figure><p></p><figure>That hike was already a nice first impression of the mountains but nothing compared to where we were going!</figure><p></p><p>As we arrived at the basecamp we got our yurt immediately heated. Technically it was Hannas and Max' yurt since I wanted to stay in a tent but I used it as a living room and was very happy that it was heated.</p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/81fd4a6b971990157d6c7124c1cc0f1e_large.jpg" alt />Fire got started with some dried cow shit, than filled with coal. At this altitude are no trees growing anymore and the coal mine is nearby. A ton of coal costs here 3000 som, thats about 35€... Heating of these yurts is cheap.</figure><p></p><figure>The weather wasn't so good when we arrived but the next day was fantastic!</figure><p></p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/62398aa97173138baba6e15c8b9989b6_large.jpg" alt />Luckily I pitched my tent before it started to snow!</figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/3725da07c790d91ce5e89c961c071b17_large.jpg" alt />I guess the horse also wasn't amused..</figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/c6542fe192b4b473eb03063a0f2457c8_large.jpg" alt />This is max, checking how deep the snow is (we got maybe 5cm until sundown).</figure><p>I was afraid that I wasn't up to the task sleeping there even tho it's only -5°C during the night and put on almost everything I had. Thats 3 socks, leggins + 2 trousers, thermo long sleeve, t-shirt, hoodie, dow jacket from Hanna, my own fleece jacket. In the tent were 2 isolating mattresses (one was mine, the other one from Hanna) and the bad-ass sleeping bag I carried all the time with me (thanks for that ❤️).</p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/dd8136c6436f6edf1a60c750696de21a_large.jpg" alt />This is how it looked like in the morning, we had snow until 4 at night. I was actually so warm that I removed both jackets during the night and thought about removing one of the pants.</figure><p>We had a clear sky in the morning and awesome views!</p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/ab36096c58c23ef273d92be8f54102bb_large.jpg" alt />Somehow Hanna's shoes got completely wet in the yurt and she had to dry them before she could go hiking so Max and I started alone and went for the next basecamp. There are 4 of these camps to get to the highest mountain called Lenin peak that has an impressive altitude of over 7100 meters! It's supposedly one of the easiest 7000+ mountains, a guided tour takes about 20 days (with acclimation).<img src="https://vakantio.de/uploads/10284ebf7540fa11ce189ee1738e7548_large.jpg" alt /><img src="https://vakantio.de/uploads/7488cde984809c893c1175157b9f20c5_large.jpg" alt /><img src="https://vakantio.de/uploads/5d34b1f11673b6964590c0fa5c59d1ba_large.jpg" alt />The views were just fantastic and in the end we easily found the basecamp, it was already populated by locals! They offered us chai, food and vodka. </figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/9a4c6f17709091f0a6dba00062e69dde_large.jpg" alt />Lets just put it this way.. there was no vodka anymore when we left 😂</figure><figure>As we went back to our basecamp we noticed that also the Alay mountains (we are at Pamir mountains) are visible! Somewhere in between is Sary-Mogul. Both of these mountain ranges are just crazy stunning. You can see Alay on the horizon of the picture below.</figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/a6078dc796b4d7e86779286d89b177d4_large.jpg" alt />There are cows and even yaks around! We encountered the yaks later and the snow has already melted away.</figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/405afcd36c72e69882c75ee3bc98a7a2_large.jpg" alt /><img src="https://vakantio.de/uploads/c1d12aa7a1b6948aca91df205079e527_large.jpg" alt />During the evening I went up a small hill to capture the sunset as good as possible - in the end the clouds of the day left and Lenin peak was visible from our basecamp!</figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/663f2967eacf7537f0300547e98da8f8_large.jpg" alt="Lenin peak is visible!" /><figcaption>Lenin peak is visible!</figcaption></figure><p>It doesn't look "so" high as 7100m right? </p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/da4ff5cdfa4fac454d97428bcc9e624e_large.jpg" alt />The picture above shows the picturesque spot the basecamp is at! This platform doesn't allow zooming in to fotos, so here is a zoom:</figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/baf3042bdc07e73d6315214d727b94f3_large.jpg" alt />Here you can see the yurts. My tent was already gone at that moment.</figure><p>We played some cards in the evening and I went for the second night into the tent.</p><p>We left at 7 in the next morning because Max had to catch a flight 2 days after and still wanted to see the Alay mountains, so that's where we went straight afterwards. Our destination was Besh Kol, its four lakes surrounded by huge, snow capped mountains. We had 6 hours to get there and back, CBT people told us that would be possible but in the end it wasn't. We did not get to the lakes, not even close enough to get a glimpse at one of them which still makes me a little bit sad. But it was also without lakes a great hike, here are some pictures of the way:</p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/8d1abf8530d771a421071c82bb1e01b4_large.jpg" alt />We also had to do a river crossing, let me tell you that these rivers are freezing cold 😂</figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/ab2b0374d02142b57c9c189e16068fd5_large.jpg" alt /><img src="https://vakantio.de/uploads/83591f2bc6425f493ffb914b0a2e710e_large.jpg" alt /><img src="https://vakantio.de/uploads/b0d00c94252394af173c17bae659663d_large.jpg" alt />We saw more marmots and this time I got a good foto of one of them!</figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/db85d1887518caf4e22f92f7c560adc0_large.jpg" alt />It started to hail on our way back but that's at least better then rain since we didn't get wet.</figure><p>As we left the mountains we stayed at another homestay because I was too tired to keep going. I started to get sick at this time, got a cold. Probably from sleeping in the tent two nights. After some rest we (that is Hanna and me, Max left in the afternoon to Osh) went hitchhiking back into the north to visit Milan, a friend we met during hitchhiking a couple of days ago. But as we arrived in his city he didn't respond and we didn't know where to go, so we kept on hitchhiking to Osh. The driver bought some plants which a little boy sold on the street, peeled it and gestured us to eat it. We believe it's wild rhubarb.</p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/c7b7d764c6d3be2186cfa4ceb4bdab27_large.jpg" alt /><img src="https://vakantio.de/uploads/fab40816c08e6e12e504bccc951ecfdf_large.jpg" alt />Later I went shopping on the bazar and asked how much these super not-fake watches cost. The most expensive one is 10€, I could probably get the price down to 7 or 8€. If you want one, hit me up 😉 Rolex, Prada, Armani..</figure><p><br /></p><p>Hanna and I will go different ways after Osh, I'll meet again with Mara in Tajikistan, Hanna will move to the east of Kyrgyzstan. 4 weeks is a lot of time to spend together but we will probably see each other again before the journey ends. </p><p>We decided to eat something fancy for our last evening together and went for sushi.</p><p>Many restaurants here have cabins which can be closed with curtains, that was also the case in this sushi place. It's a little bit weird to sit in there just on your own.</p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/0bdd5b6bb7d6aead472cde20f16b62ef_large.jpg" alt />The sushi itself was.. experimental. It was also warm? We ordered a mixed plate that looked fancy and some of these rolls came with cheese. We weren't huge fans to be honest 😂</figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/9e121df3c77c748706728479d8be87d7_large.jpg" alt />As I'm typing these lines Hanna already left to Bishkek, I'm staying one night more in Osh and will go tomorrow morning to Tajikistan. Tajikistan and Kyrgyzstan have some political issues right now and the borders are closed so I have to go through Uzbekistan again. I'm not sure if I'll make it to the capital Dushanbe tomorrow but I should be able to make it at least into the country.</figure><p></p><figure>See you then, I highly recommend you (again 🙄) to check out the foto section, there is more from these amazing mountains!</figure><p></p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/7e067814509832e2bf341716d26834a2_large.jpg" /><figcaption>Alay - Pamir mountains</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/b8a7ba70a085c6f3cceab8c28cf4efe2_large.jpg" /><figcaption>Alay - Pamir mountains</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/5721d084634a7111fedb761c45bfb560_large.jpg" /><figcaption>Alay - Pamir mountains</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/20c7abf574a2f58db2b6299fd59fd996_large.jpg" /><figcaption>Alay - Pamir mountains</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/0fb1a66649263c258b51c44d2cc86bbc_large.jpg" /><figcaption>Alay - Pamir mountains</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/19faac96a9d1ea2a36b034adbe80447b_large.jpg" /><figcaption>Alay - Pamir mountains</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/6577eb6ac0b87b3e0f5dfb612e5eceb8_large.jpg" /><figcaption>Alay - Pamir mountains</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/d307229ffaa981245ff27951a1196f2d_large.jpg" /><figcaption>Alay - Pamir mountains</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/81fd4a6b971990157d6c7124c1cc0f1e_large.jpg" /><figcaption>Alay - Pamir mountains</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/laurineverywhere/alay-pamir-mountains</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/laurineverywhere/alay-pamir-mountains</guid><dc:creator><![CDATA[laurineverywhere]]></dc:creator><pubDate>Fri, 03 Jun 2022 11:41:00 GMT</pubDate><geo:lat>39.47270793139275</geo:lat><geo:long>72.91758649447625</geo:long></item><item><title><![CDATA[Arslanbob and hitchhiking to Alay mountains]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://vakantio.de/uploads/c92ea7d3d65406518bb834ea04a21b05_large.jpg" /><figcaption>Arslanbob and hitchhiking to Alay mountains</figcaption></figure><p>Hanna and me went for another hike in Arslanbob, this one proved to be really challenging! We gained 1300m of altitude, sometimes the inclination was 45°. We met plenty of cows and horses on the way. There were a few locals minding their own business but apart of that we had the entire mountain for ourselves.</p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/c92ea7d3d65406518bb834ea04a21b05_small.jpg" alt /><img src="https://vakantio.de/uploads/b8c08a1278fb2d04cce74a391fb781ec_small.jpg" alt /><img src="https://vakantio.de/uploads/91fd6983267313d1bc15ec6631b77053_small.jpg" alt />The picture above shows the "holy rock". We didn't figure out what it was holy for but there was a ladder so I guess it's ok that we climbed it.</figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/d9b3728bae820672e8e9bc5629c2d8ae_small.jpg" alt />I carried the hammock with me to spend some more time at higher altitudes to get better acclimatized for heights. It was lovely just above the river 🤩</figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/8d93adb1e98fe596af43c5a2d4284847_small.jpg" alt />We then hitchhiked to Gulcha which is on the way to Sary-Mogol. Sary Mogol is in between the Alay and the Pamir mountains. Both are incredible mountain ranges with peaks over 7000m! The town itself is already at 3000m.</figure><p></p><figure>The picture above was taken on the way to Gulcha, I really liked the orange mountains. In the town we met Max, another German traveller. With him we  visited hot springs he told us about, there were swimming pools, naturally heated.</figure><p></p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/22b0979601bcb602e2dd7fee4ad8cc60_small.jpg" alt />And there was a sauna which was super crazy. A Kyrgyzian guy told everyone who went in, that the door will stay shut for at least ten minutes and yelled at everyone (mainly teenagers) who wanted to get in that the door stays shut. We didn't understand a word yet understood what he said 😂</figure><p></p><figure>Then he proceeded to pour lots of water on the stones to make the sauna really hot and humid and allowed one of the dudes who were constantly trying to get in, actually to get in just so he could block the door by holding tight to the door handle. After more water on the stones he started to yell stuff for and rotated a wet bed sheet over our heads. I sat on the highest row and sometimes got it against my head which he didn't seem to bother, so I started to protect my head with my hands. After more water 3 other people each got one end of the sheet and they swung it up and down over and on our heads. Now everyone was protecting their heads against beeing hit with a hot wet towel in this hot sauna while the dude kept yelling.</figure><p></p><figure>It only lasted ten minutes but was definitely intense enough. We enjoyed it though and it was for sure an action-sauna.</figure><p></p><p>After that we continued hitchhiking on the same day and were really lucky with it! We got to Sary-Mogol on the same evening. We found a place to sleep and went during the next morning to a basecamp in the mountains. I'll write in a few days the next entry about these mountains, its super crazy here!<br /></p><p>A little spoiler: This is where I slept.</p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/b6a6936e912969f7a66c58cacf1590f1_small.jpg" alt /></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/d79dbc85bc0b7e2be4787a336f8476b2_large.jpg" /><figcaption>Arslanbob and hitchhiking to Alay mountains</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/48928e2dc5caec7307bd72dfdcd9759a_large.jpg" /><figcaption>Arslanbob and hitchhiking to Alay mountains</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/3baaa8a50a5e6692ddbfa31d3dca7edc_large.jpg" /><figcaption>Arslanbob and hitchhiking to Alay mountains</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/fe1b85f8d34a7c0ddaf4e7f627094060_large.jpg" /><figcaption>Arslanbob and hitchhiking to Alay mountains</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/53f6912ba00de9e2fbe67ba5ac86ea49_large.jpg" /><figcaption>Arslanbob and hitchhiking to Alay mountains</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/b8c08a1278fb2d04cce74a391fb781ec_large.jpg" /><figcaption>Arslanbob and hitchhiking to Alay mountains</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/a0220e5a722d73319a60255b508ccc65_large.jpg" /><figcaption>Arslanbob and hitchhiking to Alay mountains</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/b67a12ed4785a753c8f8bf48795cd6be_large.jpg" /><figcaption>Arslanbob and hitchhiking to Alay mountains</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/91fd6983267313d1bc15ec6631b77053_large.jpg" /><figcaption>Arslanbob and hitchhiking to Alay mountains</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/laurineverywhere/arslanbob-and-hitchhiking-to-alay-mountains</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/laurineverywhere/arslanbob-and-hitchhiking-to-alay-mountains</guid><dc:creator><![CDATA[laurineverywhere]]></dc:creator><pubDate>Sun, 29 May 2022 15:54:00 GMT</pubDate><geo:lat>40.3132524</geo:lat><geo:long>73.4445392</geo:long></item><item><title><![CDATA[Etappe 117: Von Karakol nach Santash ]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://vakantio.de/uploads/47d2dcb3a4322d8ae8c25cfae7ed998b_large.jpg" /><figcaption>Etappe 117: Von Karakol nach Santash </figcaption></figure><p>Auf nach Kasachstan! Dachte ich zumindest morgens noch. Zum einen kam ich leider erst sehr spät aus Karakol weg. Jalils ganze Familie war unterwegs bei einer Schuleinführung. Irgendwann habe ich ihn erreicht und sollte Schlüssel und Geld einfach ins Zimmer legen, da war es aber schon Mittag. Trotzdem fuhr ich gut gelaunt los, bis zur Grenze waren es schließlich nur 85 km. Zunächst ging es leicht bergauf bei gut asphaltierter Straße. Aber schon nach 30 Kilometern musste ich von der Hauptstraße abfahren (sagte zumindest mein Navi), die Straße wurde schlagartig grauenvoll. Den Belag konnte man nichtmal mehr als Schotter bezeichnen, es war eine einzige Stolperpartie. Später kamen ein paar kleinere und offensichtlich sehr arme Dörfer. Ein paar Kinder spielten auf der "Straße", ein Junge lief ein Stück neben mir her und rief mit geöffneter Hand: "money, money!". Das hatte ich so auch noch nicht, vielleicht war das das einzige englische Wort, das ihm in der Schule beigebracht wird. Ich kann mir aber kaum vorstellen, dass sich dort oft Touris verirren, im Nachhinein hätte es wohl nämlich noch einen anderen Weg gegeben...</p><p>Nach einem kurzen Regenschauer kam dann die Krönung: ich hatte nur noch die Option, umzudrehen und nach Karakol zu fahren, oder mein Rad einen Berg voller Steine hochzuschieben. Mein Navi nannte es eine "road", aber der Begriff ist wohl dehnbar. Sogar beim Schieben kam ich so außer Atem, dass ich Pausen machen musste. Oben angekommen wurde der Weg etwas besser und ich sah ein paar Nomaden mit ihrem Vieh und ihren Jurten. Einen Radfahrer haben sie da oben glaube ich noch nicht gesehen, ich erntete nur verwirrte Blicke und Kopfschütteln. Nach ein paar Kilometern ging es wieder bergab über eine genauso holprige Piste, die wäre ich nichtmal mit einem Mountainbike gefahren. Etwas frustriert kam ich irgendwann wieder auf eine "Hauptstrasse" (die auch eher aus Sand und Kies bestand), mittlerweile war klar, dass ich es heute nicht mehr nach Kasachstan schaffen würde. Einkaufsmöglichkeiten oder Empfang gab es natürlich auch nicht, keine Chance. Nach weiteren fünf Kilometern baute ich mein Zelt auf einer Wiese neben einem kleinen Fluss auf und war mir sicher, dass ich dort auf jeden Fall unentdeckt bleiben würde. Drei Nomaden mit ihren Herden belehrten mich eines Besseren, vor allem die Kühe wären vor lauter Verwirrung fast auf mein Zelt getrampelt. Mir gefiel der Ort trotzdem gut, und nachts war alles ruhig.</p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/7704a666fafaa5338e0a92a486ee1709_large.jpg" /><figcaption>Etappe 117: Von Karakol nach Santash </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/f0f71f1868281458fddc6f767d1d115a_large.jpg" /><figcaption>Etappe 117: Von Karakol nach Santash </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/99916790e47b19670a525497c3359302_large.jpg" /><figcaption>Etappe 117: Von Karakol nach Santash </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/930700296306ff5b2872e08354ae1636_large.jpg" /><figcaption>Etappe 117: Von Karakol nach Santash </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/3ec611e4456197d22264063f8a68ac3d_large.jpg" /><figcaption>Etappe 117: Von Karakol nach Santash </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/23a3d3a57161fc9133df5740a5c65491_large.jpg" /><figcaption>Etappe 117: Von Karakol nach Santash </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/0bfe20af70cb321ea85a541c63fa17b0_large.jpg" /><figcaption>Etappe 117: Von Karakol nach Santash </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/32aa5d9b7270244cde6a9703a820caf6_large.jpg" /><figcaption>Etappe 117: Von Karakol nach Santash </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/5bc6f8f093b43ba419d3a6d31ae03460_large.jpg" /><figcaption>Etappe 117: Von Karakol nach Santash </figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/2wheels1world/etappe-117-von-karakol-nach-santash</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/2wheels1world/etappe-117-von-karakol-nach-santash</guid><dc:creator><![CDATA[2wheels1world]]></dc:creator><pubDate>Wed, 20 Jul 2022 19:43:00 GMT</pubDate><geo:lat>42.754516568421714</geo:lat><geo:long>78.67598997068066</geo:long></item><item><title><![CDATA[Hiking back in Kyrgyzstan]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://vakantio.de/uploads/1e5c43ac08a982b722451707694eb34b_large.jpg" /><figcaption>Hiking back in Kyrgyzstan</figcaption></figure><p>So after our party night and hangover day in Bukhara (Hanna actually went another night partying but with Dani) we went back to Osh to pick up our mountain equipment we left at Bekturs. Dani went the same way so we went together. Our original plan was that Hanna takes a train to Andijan which is the town close to the Kyrgyz border and Dani and I hitchhike to the same place. But it was rainy in the morning and hitchhiking is then just no fun then, especially because I still have no shoes that give any protection from water. It's either flip flops or sneakers. Anyway then we all wanted to go by train and went to the train station. We were kinda stressed when we arrived but still had 15 minutes to get the tickets (it's not the fastest process here). Well, turns out we were at the wrong station! Taschkent, Uzbekistans capital, has two stations, one in the north and one in the south. So also our train plan didn't work. Next train would've been in 4 hours. Sooo we settled in the end for a shared taxi. Not the cheapest option and we found one for 500.000 som (yes, half a million. 1€ = 11.500 som). So that's a little over 40€ for the three of us but 3 train tickets to Andijon and than a shared taxi to the border would've cost us around 360.000 som and we didn't have to wait for the next train, were comfy in a warm car (we have been kinda wet) and could stop whenever we needed a toilet or some food and were brought directly to the border. I wish taxis for almost 6 hours were so cheap back home.</p><p>Anyway in the end we made it to the border. A dirty, chaotic border but everything went smooth. We met another group of travelers, Germans actually, one of them used to live in Kyrgyzstan for a year. He is now my official consultant for any questions like "Can I drink in public?" or stuff like that.</p><p>Back in Kyrgyzstan we still had some Kyrgyz money, put the Kyrgyz sim cards in oir smartphones and went without further ado to the next mashrutka. Much to the disliking of the taxi drivers there waiting for a job. One funny fella offered us to drive us to the mashrutka 😂 (it's just 300 meters). We became pretty much professional at this stuff. Once you know how everything works it's really nice.</p><p>We went back to the hostel in Osh which we already knew from our first time there and went pretty much straight to sleep. We've been tired and the last nights were all exhausting.</p><p>In the morning we texted Bektur when we could get our stuff back and sadly it was in the evening so we had to spend another day in Osh. Buuut it's not the worst city to do so. Hanna had a broken clip on her backpack and we went to repair that. We found the right store, it should be open according to its timetable but it was super closed. We were at a loss and didn't know where else to go but two friendly Kyrgyz guys also just went to this closed shop. We had a short chat and they decided to take us with them since we were looking for the same thing. They were there with a car and suddenly we had locals showing us in god-speed three different repair shops (mainly for shoes but these repair-dudes don't really care as long as they can sew and glue whatever you give them). We needed three because no one had these clips to replace but the third one knew where to get them! We bought the clip and the job was done in 5 minutes. And guess where that was? Rule number 1: Whatever you want, it's to be found at a bazar. This applies also for repair-dudes and clips. Afterwards we strolled over the bazar and I bought some SUPER good pistachios. I got 300 gram for just little over 3€. In the evening we had some beers, went to Bekturs place and surprised him with some German Pralines we found in a supermarket to thank him for taking our stuff while we were in Uzbekistan.</p><p>In the next morning we went to our next trekking location: Arslanbob. That's a small 11000 people village in the mountains. We chose to go by bus and I took the front seat next to driver. Best choice! I had much space for my feet and great views. At some point on the road we picked this old car seat up:</p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/37010d276cb9c693f4d9bf26197fb731_small.jpg" alt />I thought the driver found it at the road and decided to re-use it. But then after a couple of hours we stopped and someone took the chair, we were a delivery truck and that was planned! We also had a letter for someone waiting on the road in the middle of nowhere. I guess these busses don't only transport humans but everything that's paid for.</figure><p></p><figure>The road was blocked the last kilometers before Arslanbob by an excavator:</figure><p></p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/da5bf89690828043411d9c6a008c07e5_large.jpg" alt />And there just wasn't enough space for the cars to pass and allow the excavator to work simultaneously so we had to wait until the operator thought its about time to let us pass 😂</figure><p></p><figure>Finally arriving in the town, we immediately saw the stunning mountain range:</figure><p></p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/a0f01a8ecb7822127f9a1debea736ac9_large.jpg" alt />Here in Kyrgyzstan are so called CBT offices. That's short for "community based tourism" and they are basically the most helpful tourist information I've ever experienced. The CBT people try to connect tourists with locals to cut out big companies, keep money within the country, obviously help the locals and it's not expensive! Perfect system! We talked a day before via telegram and he showed us their (tiny and cute) office in the town, told us all there is to know about the town: Animal market the next morning, hikes, waterfalls, dress code for women (covered shoulders, pants longer then the knees) and gave us a recommendation for one of the 14 (!!) homestays they have in this town. He also asked us if we wanted to pay 800 or 1000 soms per night (9,50€ or 11,50€) and even said we could pay less then 800 if we couldn't afford that. Really cool system and we loved the transparency and honesty.<img src="https://vakantio.de/uploads/26eb9ca3ed44eb30b59544ff25e7cd58_large.jpg" alt />This is the garden of our new home. Lovely place with a lovely family. While I was on the phone in the hammock between the trees in the picture above the mom just gave me her baby and took a foto, I think because she liked the looks of it 😂 I still have to get this foto, I hope I'll make it tomorrow!</figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/839c3381c1cd40dbb89c6cf3a62a339a_large.jpg" alt />In the picture above is the animal market. Honestly it was kinda cool but also very chill. Kyrgyz people are just very chill. You would imagine shouting, animals blaring, people bargaining wildly, loud music.. but no. Nothing but some moo-ing from the cows that were around.</figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/c81c49df56f874d424a9f21463e5283e_large.jpg" alt />But whats funny are the asses of these sheep. It's like Kardashian style or something, they just have a proper ass 🍑</figure><p>No idea what for, I read on some blog on the internet that it's fat and Kyrgyz people like the fat for cooking. I could really believe that but don't know for sure (yet).</p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/b8dadc68ef5af8bd4ed7f767f49bc5f5_large.jpg" alt />After animal market we went to see this waterfall and the mountains from a little bit more up close.</figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/e4f1505b0430aa8163615e2968976cb1_large.jpg" alt />But these mountains are still far. We will go closer tomorrow. There is also a 4 day hike and the possibility to rent a donkey. While I really really would LOVE to go hiking with a donkey the 4 days trek isn't really worth the effort and we will not do it. But I'll try to get a donkey in the future, I really like the idea 🤩<img src="https://vakantio.de/uploads/1e5c43ac08a982b722451707694eb34b_large.jpg" alt />We also went to this walnut tree forest which is supposedly the biggest in the world!</figure><p>Oh and then we went to a second waterfall:</p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/11febedffa704dfb9c3a01c689eeadd5_large.jpg" alt />In the river that is following the waterfall is a big pipe:</figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/8ca3a66f4f3b5682a79cb4d709d055a2_large.jpg" alt />If you look closely, you'll see that it's made out of MANY individual barrels that are welded together:</figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/8bbdd105affe1c37633b64c8fd1325ed_large.jpg" alt />I found that somehow intriguing. No clue what the pipe is good for and I would assume it rusts away fast but it was interesting nonetheless.</figure><p><br /></p><p>One last picture for this blog entry, I'll go showering and drop dead to bed. Have a great time everyone, see you soon ❤️</p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/d4facd891a47f2217b78d9d4f10adaa8_large.jpg" alt /></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/37010d276cb9c693f4d9bf26197fb731_large.jpg" /><figcaption>Hiking back in Kyrgyzstan</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/9acfa5911236d89e59e19fd99dff16fd_large.jpg" /><figcaption>Nice mountains on the way</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/26eb9ca3ed44eb30b59544ff25e7cd58_large.jpg" /><figcaption>Hiking back in Kyrgyzstan</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/a0f01a8ecb7822127f9a1debea736ac9_large.jpg" /><figcaption>Hiking back in Kyrgyzstan</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/eceb7e694577799245f0d452a708e9d1_large.jpg" /><figcaption>Great breakfast</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/839c3381c1cd40dbb89c6cf3a62a339a_large.jpg" /><figcaption>Animal market</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/67f267965d237851c9cc843c1c24c836_large.jpg" /><figcaption>Hiking back in Kyrgyzstan</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/c81c49df56f874d424a9f21463e5283e_large.jpg" /><figcaption>Sheep with ASS</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/9105986f6f10a5963fe6870380dd5b74_large.jpg" /><figcaption>Hiking back in Kyrgyzstan</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/laurineverywhere/hiking-back-in-kyrgyzstan</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/laurineverywhere/hiking-back-in-kyrgyzstan</guid><dc:creator><![CDATA[laurineverywhere]]></dc:creator><pubDate>Wed, 25 May 2022 11:27:00 GMT</pubDate><geo:lat>41.3407852</geo:lat><geo:long>72.9283391</geo:long></item><item><title><![CDATA[Etappe 116: Von Korumdu nach Karakol]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://vakantio.de/uploads/e110fea2cc452adcd291fc5632ecdbf2_large.jpg" /><figcaption>Etappe 116: Von Korumdu nach Karakol</figcaption></figure><p>Am nächsten Morgen war das Wetter wieder besser und die letzte Etappe am Issyk-Kul-See stand an. Das waren immerhin noch knapp 120 Kilometer und die Navigation blieb ausgeschaltet, um den Akku zu schonen. Aber es gab sowieso nur eine Strasse und es ging immer am See entlang. Die Fahrt war so unspektakulär, wie sie sich anhörte, aber das war mir ganz recht. Ein Stück vor Karakol wurde ich von einem Mann und seinem Sohn angesprochen. Sie waren sehr neugierig, mein Russisch reichte aber nur für ein kurzes, abgehacktes Gespräch.</p><p>In Karakol hatte ich ursprünglich einen Pausentag eingeplant, es wurden drei daraus. Das lag zum einen an Jalil und seiner Familie, die mich wahnsinnig herzlich aufnahmen und direkt integrierten; ein Hostel im klassischen Sinne war das definitiv nicht, ich wurde unter anderem zur Bespaßung seiner drei Kinder eingesetzt. Außerdem konnte ich die Auszeit gut gebrauchen und hatte sogar ein Zimmer für mich. Als wären das nicht schon genug Gründe, hatte Jalil am zweiten Tag auch noch Geburtstag. Weil er mir erzählt hatte, dass er mal ein paar Jahre in Barcelona gelebt hat, fand ich im größten Supermarkt der Stadt noch das perfekte Geschenk: einen spanischen Rotwein! Darüber freute er sich sehr, und ich musste mit seinen Brüdern den einen oder anderen selbst gebrannten Schnaps trinken und allerhand Fragen über mich ergehen lassen. Den dritten Pausentag brauchte ich dann, um meinen Magen wieder zu beruhigen. Hatte ich was Falsches gegessen, oder war es doch der Schnaps? </p><p>Wenn man nicht gerade das Glück hat, bei einer kirgisischen Familie unterzukommen, ist alles Sehenswerte in Karakol an einem Tag abgehackt. Ein Highlight ist die Dreifaltigkeitskirche, die größtenteils aus Holz zusammengesteckt wurde. Außerdem gibt es die Dungan-Moschee zu besichtigen, die viel eher wie eine chinesische Pagode aussieht, ein ungewöhnlicher Mix!</p><p>In Karakol war ich auch in der Lage, schon mal kasachische Tenge in einer Wechselstube zu bekommen. Der Wechselkurs war sogar besser als der offizielle, was mich etwas verwirrte, aber wird schon kein Falschgeld gewesen sein! Nach vier erholsamen Tagen bei einer herzlichen Familie war ich endlich bereit für Kasachstan.</p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/428386875d0efa5b954182cfef574f97_large.jpg" /><figcaption>Etappe 116: Von Korumdu nach Karakol</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/51fc7e7d9f1c76125e1e470b8d98e51b_large.jpg" /><figcaption>Etappe 116: Von Korumdu nach Karakol</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/1bf6862bb16bbcfa734b2f5b267658e8_large.jpg" /><figcaption>Etappe 116: Von Korumdu nach Karakol</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/66f63dc9685932dad8ba9af0f3493fa3_large.jpg" /><figcaption>Etappe 116: Von Korumdu nach Karakol</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/38d7ed4ede26a51fa305795dac908851_large.jpg" /><figcaption>Etappe 116: Von Korumdu nach Karakol</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/fd3d261659ff9b3435b4aa712be7e4f3_large.jpg" /><figcaption>Etappe 116: Von Korumdu nach Karakol</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/d5877fc0008f75a824378f4f50b246f7_large.jpg" /><figcaption>Etappe 116: Von Korumdu nach Karakol</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/12a409de79d075f0974171410e1c95d7_large.jpg" /><figcaption>Etappe 116: Von Korumdu nach Karakol</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/d9502159302c0078b57d9a2938d977b0_large.jpg" /><figcaption>Etappe 116: Von Korumdu nach Karakol</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/2wheels1world/etappe-116-von-korumdu-nach-karakol</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/2wheels1world/etappe-116-von-korumdu-nach-karakol</guid><dc:creator><![CDATA[2wheels1world]]></dc:creator><pubDate>Wed, 20 Jul 2022 19:04:00 GMT</pubDate><geo:lat>42.4782102</geo:lat><geo:long>78.39559860000001</geo:long></item><item><title><![CDATA[Etappe 115: Von Balykchy nach Korumdu]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://vakantio.de/uploads/d9425189d0913f71b50ff4beafa55006_large.jpg" /><figcaption>Etappe 115: Von Balykchy nach Korumdu</figcaption></figure><p>Am nächsten Morgen waren wir wieder unterwegs auf dem "Weg des Schafs", um vom Issyk Kul-See zurück auf die Straße zu kommen. Was als Feldweg anfing, endete mitten auf einer holprigen Wiese, wir hatten aber keine Lust, umzudrehen. Ein paar Kilometer weiter und wieder an der Straße gönnten wir uns noch ein ausgedehntes Frühstück mit einer braven Hündin, die sich den Rest unserer Wurst schmecken ließ. Danach trennten sich unsere Wege, Aman fuhr zurück nach Balykchy, um einen Bus nach Bishkek zu finden. Für mich ging es weiter am See entlang Richtung Osten.</p><p>Nach 70 Kilometern kam ich nach Tscholpon-Ata, einem bekannten Urlaubssee am Issyk-Kul-See. Etwas oberhalb des Orts kann man viele Petroglyphen finden, die den kleinen Umweg wert waren. Zum Übernachten war mir der Ort aber zu teuer, ich wollte lieber einen schönen Zeltplatz am See suchen. Langsam zogen sich die Wolken zu, nach 30 weiteren Kilometern hatte ich aber einen Platz gefunden, der mir abgelegen genug schien. Das war am Issyk-Kul-See wegen der vielen Hotels und Ferienanlagen gar nicht so leicht. Ein paar Hundert Meter entfernt von mir konnte ich noch ein paar Arbeiter am Strand sehen. Gerade als ich mein Zelt aufgebaut hatte, fing es an zu regnen, deshalb wurde wieder im Vorzelt gekocht. Das störte mich nicht, nur meine Powerbank baute schneller als erwartet ab. Bei leichtem, beruhigenden Regen ging es deshalb früh ins Bett.</p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/26554e5a0249204e32a008a576968682_large.jpg" /><figcaption>Etappe 115: Von Balykchy nach Korumdu</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/ca5dc92b921646da3c06bfb3effc869b_large.jpg" /><figcaption>Etappe 115: Von Balykchy nach Korumdu</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/3c617aa5db761720bf8c55b565d3e499_large.jpg" /><figcaption>Etappe 115: Von Balykchy nach Korumdu</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/89c0082f50527cdee60761a94c31eab6_large.jpg" /><figcaption>Etappe 115: Von Balykchy nach Korumdu</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/1dcd8a4d29e815d252cf1a1d5cd17170_large.jpg" /><figcaption>Etappe 115: Von Balykchy nach Korumdu</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/70937d2d20be3d1eef54552d8c221fea_large.jpg" /><figcaption>Etappe 115: Von Balykchy nach Korumdu</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/ee1a6e117da5d43998281b4321fbcca1_large.jpg" /><figcaption>Etappe 115: Von Balykchy nach Korumdu</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/52d2b7ebf02aaf04eea99c81930284e4_large.jpg" /><figcaption>Etappe 115: Von Balykchy nach Korumdu</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/f88cf54e279ef2f65cb17c8724e5a03c_large.jpg" /><figcaption>Etappe 115: Von Balykchy nach Korumdu</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/2wheels1world/etappe-115-von-balykchy-nach-korumdu</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/2wheels1world/etappe-115-von-balykchy-nach-korumdu</guid><dc:creator><![CDATA[2wheels1world]]></dc:creator><pubDate>Mon, 04 Jul 2022 10:03:00 GMT</pubDate><geo:lat>42.677831512182195</geo:lat><geo:long>77.32894888990313</geo:long></item><item><title><![CDATA[Etappe 114: Von Kemin nach Balykchy]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://vakantio.de/uploads/57e3da57019b43eb649960ae0de0d409_large.jpg" /><figcaption>Etappe 114: Von Kemin nach Balykchy</figcaption></figure><p>Am nächsten Morgen starteten wir unsere (vorerst) letzte gemeinsame Etappe. Es waren noch ein paar Höhenmeter zu überwinden, da der Issyk-Kul-See auf 1600 Metern Höhe liegt. Beim Anstieg wurde unser Wasser knapp, aber unverhofft fanden wir ein stillgelegtes Restaurant mit funktionierendem Brunnen. Später konnten wir unsere Fahrt durch den Kök-Moynok-Canyon genießen. Eine kleine Schlange musste auch noch von der Straße gerettet werden, danach konnten wir schon von weitem den riesigen See erkennen. Er ist nach dem Titicaca-See der zweitgrößte Gebirgssee der Welt! Am frühen Nachmittag erreichten wir den Ort Balykchy und beschlossen, zur Feier des Tages wieder eine Caykhana (kleines Straßenrestaurant) zu besuchen. Im Anschluss wurde noch groß eingekauft, ein paar Kilometer östlich fanden wir einen schönen Strand zum Übernachten. Nachdem wir zwei Wochen gemeinsam geradelt waren, war natürlich klar, dass die Flagge Kirgistans von Aman aufgeklebt werden musste!</p><p>Später am Abend zog ein Gewitter um uns auf und sorgte für eine tolle Lichtstimmung. Trotzdem blieben wir quasi trocken, da sich die Wolken im nördlichen Gebirge und über dem See abregneten. Wir kochten noch einmal unsere Leibspeise (improvisierter, leicht angebrannter Eintopf) und saßen am See, bis es dunkel wurde.</p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/a695b47ab36d31c525ea432cfd6dd7f6_large.jpg" /><figcaption>Etappe 114: Von Kemin nach Balykchy</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/ace1a0791cf70d96370384c6b2f93e17_large.jpg" /><figcaption>Etappe 114: Von Kemin nach Balykchy</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/2f04062f6639a93ff8462750e5f2a12d_large.jpg" /><figcaption>Etappe 114: Von Kemin nach Balykchy</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/a6d4b881b45fdc82362d84c7d8fe4913_large.jpg" /><figcaption>Unsere Wasserstelle</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/6f623d7b0e29cfe86926ff97aac04f1e_large.jpg" /><figcaption>Etappe 114: Von Kemin nach Balykchy</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/b2e161b2413fa625b085e1eda9022520_large.jpg" /><figcaption>Etappe 114: Von Kemin nach Balykchy</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/d3e6e6fd6dfffaa1b443193d94e5be6d_large.jpg" /><figcaption>Etappe 114: Von Kemin nach Balykchy</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/6fb9a3ad3bb0d31266da4e4d8c5fdd07_large.jpg" /><figcaption>Etappe 114: Von Kemin nach Balykchy</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/ff425300d2ef44e520b70ee45c996bae_large.jpg" /><figcaption>Etappe 114: Von Kemin nach Balykchy</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/2wheels1world/etappe-114-von-kemin-nach-balykchy</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/2wheels1world/etappe-114-von-kemin-nach-balykchy</guid><dc:creator><![CDATA[2wheels1world]]></dc:creator><pubDate>Sat, 25 Jun 2022 11:05:00 GMT</pubDate><geo:lat>42.470269558551784</geo:lat><geo:long>76.26113852170958</geo:long></item><item><title><![CDATA[Etappe 113: Von Bishkek nach Kemin]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://vakantio.de/uploads/2c0e35fa66ad670a8fa426e8b9bb7fdd_large.jpg" /><figcaption>Etappe 113: Von Bishkek nach Kemin</figcaption></figure><p>Am 20. Mai setzten wir unsere Reise Richtung Osten fort. Aman hatte noch zwei Tage Zeit zum Radeln, bevor er mit dem Bus nach Bishkek zurückkehren wollte. Genug Zeit also, um noch gemeinsam an den Issyk-Kul-See zu fahren! Die Hauptstraße war weniger befahren als bei unserer Ankunft vor zwei Tagen. Schnell ging es durch kleinere Vororte und Dörfer mit vielen neugierigen Schülern. Immer nah an der kasachischen Grenze fuhren wir durch Tokmok, wo sich früher eine große sowjetische Luftwaffenbasis befand. Ca. 10 Kilometer südlich und abseits der Hauptstraße steht der Burana-Turm aus dem 11. Jhd., der oft als eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Kirgistan gelistet wird. Wir sparten uns aber den Umweg und begnügten uns mit Bildern des Turms.</p><p>Nachmittags hatte Aman mal wieder einen Platten. Bei der Reparaturpause kam noch ein neugieriger Schuljunge zu uns, der uns bis zum nächsten Dorf begleitete und sich sehr über exotische Münzen freute. In Kemin wurden noch Vorräte gekauft, bevor wir uns auf die Suche nach einem schönen Zeltplatz machten. Am Fluss Tschuy sah es vielversprechend aus, wir brauchten aber eine Weile, um eine abgeschiedenere Stelle zu finden. Nachdem wir unsere Zelte aufgebaut hatten und gerade kochen wollten, kam auch hier noch ein neugieriger Bauer mit seiner Herde vorbei. Ihm gehörte das Land wohl, er störte sich aber nicht an uns. An den Fluss schafften wir es nicht, da das Ufer zu dicht bewachsen war, aber die letzte Dusche war ja zum Glück noch nicht lange her!</p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/5741a69afdf99b948dc95087fd4036d4_large.jpg" /><figcaption>Etappe 113: Von Bishkek nach Kemin</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/653b7e60fefa689919ef6e52badb0d86_large.jpg" /><figcaption>Etappe 113: Von Bishkek nach Kemin</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/d423c6ca8690d683bb23bd78fd6ac416_large.jpg" /><figcaption>Etappe 113: Von Bishkek nach Kemin</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/198bcba5695448ea513e8c1d11147252_large.jpg" /><figcaption>Etappe 113: Von Bishkek nach Kemin</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/df7a843e2d3de628f4e92196394fb5ec_large.jpg" /><figcaption>Etappe 113: Von Bishkek nach Kemin</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/e5b7b1b2bb86751b646260ef295af67e_large.jpg" /><figcaption>Etappe 113: Von Bishkek nach Kemin</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/2wheels1world/etappe-113-von-bishkek-nach-kemin</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/2wheels1world/etappe-113-von-bishkek-nach-kemin</guid><dc:creator><![CDATA[2wheels1world]]></dc:creator><pubDate>Sat, 25 Jun 2022 10:41:00 GMT</pubDate><geo:lat>42.76575378465988</geo:lat><geo:long>75.80736385522412</geo:long></item><item><title><![CDATA[Etappe 112: Von Sosnovka nach Bishkek]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://vakantio.de/uploads/6c009c45c7c6776606c8bf19828ab17d_large.jpg" /><figcaption>Etappe 112: Von Sosnovka nach Bishkek</figcaption></figure><p>Vor uns lag die letzte Etappe bis zur Hauptstadt Bishkek. Der Umweg zum chinesischen Tunnel hatte für etwas Verspätung gesorgt, auf der anderen Seite haben wir so auch Einiges erlebt und liebe Einheimische wie Jaffar kennengelernt. Wir fuhren zunächst noch einige Kilometer durchs Tal, bevor sich eine weite Ebene vor uns öffnete. Danach ging es zunächst durch einige kleine Dörfer, bevor Bishkeks Vororte starteten. Zum Mittagessen waren wir schon nur noch 25 Kilometer von Bishkek entfernt, wir hatten also mehr als genug Zeit für eine ordentliche Portion Samsa. Nachmittags kamen wir im gemütlichen Hostel mit Schlafsaal in einer Yurte an. Die Gastgeberin sprach sehr gutes Englisch, was auch für Aman eine Erleichterung war. Schließlich hatte er tagelang für mich Dolmetscher spielen müssen. Abends kochten wir wieder zusammen. Was wie eine Spitzpaprika aussah, stellte sich als völlig überdimensionierte Chilischote heraus (zumindest schmeckte sie so), aber wir haben auch das überlebt. In Bishkek legten wir wieder einen Pausentag ein, an dem wir uns aber noch nicht die Stadt anschauten. Ich hatte mittlerweile einen Rückflug nach Deutschland von Bishkek Mitte Juni gebucht und wusste deshalb, dass ich nochmal zurückkehren würde. Aman war Ende Mai mit Freunden in Bishkek verabredet und hatte dann auch noch genug Zeit, die Stadt zu erkunden. Wir nutzten den Tag also zur Erholung und zur weiteren Planung. Uns wurde klar, dass wir es noch gemeinsam an den Issyk Kul-See, die Perle Zentralasiens schaffen, unsere Pläne danach aber leider auseinandergehen würden.</p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/8a02e3e0eb6c249e65dc4411af120e7a_large.jpg" /><figcaption>Etappe 112: Von Sosnovka nach Bishkek</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/5cb66b16ddf2b5645f9616b7938458f6_large.jpg" /><figcaption>Etappe 112: Von Sosnovka nach Bishkek</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/f14002abd80361720a5c0b94aa14b89a_large.jpg" /><figcaption>Etappe 112: Von Sosnovka nach Bishkek</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/baf880d7ed57e340458bb6fd771af51f_large.jpg" /><figcaption>Etappe 112: Von Sosnovka nach Bishkek</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/22de1583eb3a05ba9143ad48ad22bf0d_large.jpg" /><figcaption>Etappe 112: Von Sosnovka nach Bishkek</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/eb7f0136c6413d0b5ff56c85b166359a_large.jpg" /><figcaption>Etappe 112: Von Sosnovka nach Bishkek</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/5770aed301c4ac9338767c1832a817ae_large.jpg" /><figcaption>Etappe 112: Von Sosnovka nach Bishkek</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/fd8d44f306975b5445df3e88abb49788_large.jpg" /><figcaption>Etappe 112: Von Sosnovka nach Bishkek</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/045bfe7c26ba4652c98e9268bd984469_large.jpg" /><figcaption>Gute Fälschung!</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/2wheels1world/etappe-112-von-sosnovka-nach-bishkek</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/2wheels1world/etappe-112-von-sosnovka-nach-bishkek</guid><dc:creator><![CDATA[2wheels1world]]></dc:creator><pubDate>Wed, 25 May 2022 18:02:00 GMT</pubDate><geo:lat>42.8746212</geo:lat><geo:long>74.5697617</geo:long></item><item><title><![CDATA[Etappe 111: Vom Ala-Bel-Pass nach Sosnovka]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://vakantio.de/uploads/5d3bbbd0c38d0521b2f57346a292e7e0_large.jpg" /><figcaption>Etappe 111: Vom Ala-Bel-Pass nach Sosnovka</figcaption></figure><p>Die Nacht auf 2500m Höhe war wie erwartet kalt und ich war froh, meinen extradicken Schlafaack dabeizuhaben. Auch das Kaffee kochen am nächsten Morgen ging nur mit meinem Benzinkocher, Amans Gaskocher spielte bei diesen Höhen nicht mehr mit. Vor uns lagen erstmal 45 entspannte, leicht abschüssige Kilometer, bevor noch ein zweiter Pass mit ca. 1000 Höhenmetern auf uns wartete. Im Vergleich zum gestrigen Anstieg kam uns das zwar wenig vor, er war aber wesentlich komprimierter und steiler. Dazu kam eine kleine "Wette" zwischen Aman und mir. Er hatte einen kleinen Gebirgspfad entdeckt, der ihm wesentlich kürzer erschien als die Serpentinenstraße erschien. Die alte Diskussion über den "Weg des Schafes" ging also wieder los... Diesmal sah der Weg zwar nicht gefährlich aus, ich war aber überzeugt, mit meinem sperrigen Rad auf der Straße besser aufgehoben zu sein. Also trennten wir uns und verabredeten uns an einem Stück kurz vorm Gipfel, an dem sein Pfad und meine Straße wieder zusammenliefen. Ca. 800 Höhenmeter später trafen wir uns wieder, ich kam ungelogen fünf Sekunden vor ihm an. Wir mussten beide lachen, als ein kurzer Regen einsetzte. Er sah ein, dass die Straße die bessere Lösung für mein Rad war und er mit seinem Rad auch schneller auf der Straße gewesen wäre. Vielleicht entscheidet er sich nächstes Mal nicht für den Weg des Schafes! Ein kurzes, steiles Stück weiter oben wartete kein Pass, sondern ein Tunnel auf uns. Das war uns ganz recht, da wir auch ohne Gipfelüberquerung schon wieder auf 3200 Metern Höhe standen. Leider war der Tunnel gesperrt, einige Autofahrer warteten schon ungeduldig. Vor unserem geistigen Auge sahen wir uns schon wieder mit chinesischen Bossen diskutieren. Nach einer halben Stunde kamen die ersten Pferde inkl. Viehtreiber aus dem Tunnel, es tat sich immer noch nichts. Wir waren auch etwas besorgt um unsere Sicherheit, weil der drei Kilometer lange Tunnel nur schwach beleuchtet war und hinter uns schon hunderte ungeduldige Autofahrer lauerten. Ein Aufseher wurde irgendwann auf uns aufmerksam und nach einem kurzen Gespräch wurden wir exklusiv in den Tunnel gelassen. Nach kurzer Zeit hörten wir schon die Ursache für die Sperrung. Das Blöken der Schafe hallte durch den Tunnel. "Nur in Kirgistan!", dachte ich mir, als ich mir meinen Weg durch die Schafherde und an den Schlaglöchern vorbei bahnte. Ich war keine zehn Sekunden aus dem Tunnel gefahren, als schon die ersten Autos auftauchten. Gutes Timing! Im Anschluss genossen wir einfach die kilometerlange Abfahrt durch Täler mit Steilklippen, bevor wir uns zum Abendessen etwas südlich von Sosnovka in einem Straßenrestaurant niederließen. Es gab natürlich Fleisch und eine Menge Tee. Unsere Zelte schlugen wir einfach am anderen Flussufer gegenüber des Restaurants und relativ nah an der Straße auf. Einen besseren Platz hätten wir in dem engen Tal nicht finden können, und die Geräusche der Straße störten uns nachts auch nicht wirklich. </p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/1aff7cded4950a9100ec9e02523e22a9_large.jpg" /><figcaption>Etappe 111: Vom Ala-Bel-Pass nach Sosnovka</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/1e1bd4796f808adddcf86e742c286560_large.jpg" /><figcaption>Etappe 111: Vom Ala-Bel-Pass nach Sosnovka</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/b67c65203b9fbd8739b46db896e7d64a_large.jpg" /><figcaption>Etappe 111: Vom Ala-Bel-Pass nach Sosnovka</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/ee90185c8802fd938a5c42de91c577c0_large.jpg" /><figcaption>Etappe 111: Vom Ala-Bel-Pass nach Sosnovka</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/b248d6d1c880d1d5ce03385201d69812_large.jpg" /><figcaption>Etappe 111: Vom Ala-Bel-Pass nach Sosnovka</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/8bcc7b5244e1295a6cd3d1baa6a66bf9_large.jpg" /><figcaption>Etappe 111: Vom Ala-Bel-Pass nach Sosnovka</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/cf8c53d13ea32d99a82d33a1a80e1533_large.jpg" /><figcaption>Etappe 111: Vom Ala-Bel-Pass nach Sosnovka</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/299c0dab39f6801fe7ad9728b3350dc3_large.jpg" /><figcaption>Etappe 111: Vom Ala-Bel-Pass nach Sosnovka</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/cb7978d19933576e5761c60a60fee0af_large.jpg" /><figcaption>Etappe 111: Vom Ala-Bel-Pass nach Sosnovka</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/2wheels1world/etappe-111-vom-ala-bel-pass-nach-sosnovka</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/2wheels1world/etappe-111-vom-ala-bel-pass-nach-sosnovka</guid><dc:creator><![CDATA[2wheels1world]]></dc:creator><pubDate>Wed, 25 May 2022 17:50:00 GMT</pubDate><geo:lat>42.558611947571265</geo:lat><geo:long>73.85939575570825</geo:long></item><item><title><![CDATA[Etappe 110: Von Toktogul über den Ala-Bel-Pass ]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://vakantio.de/uploads/b52e27763949e1f6d31660595239cc42_large.jpg" /><figcaption>Etappe 110: Von Toktogul über den Ala-Bel-Pass </figcaption></figure><p>Nach dem Pausentag in Toktogul fühlten wir uns beide bereit für das nächste Abenteuer. Es war warm und sonnig, ich füllte noch meine Benzinflasche an einer Tankstelle auf, danach fuhren wir wieder ins Gebirge. Stundenlang konnten wir die Fahrt durch idyllische Täler mit Yurten und Pferden, Schafen und Kühen genießen. Nur Amans Reifen spielten manchmal nicht mit und wir mussten ab und zu eine Pause zum Flicken einlegen. Der Anstieg war erst nur leicht spürbar, es wurde aber immer steiler. 65 Kilometer lang ging es quasi pausenlos bergauf, bis wir am Nachmittag stolz und erschöpft am Ala-Bel-Pass auf 3200m Höhe standen. Die Kulisse mit schneebedeckten Bergen war ein schöner Kontrast zum Toktogul-See und den malerischen Tälern auf dem Weg dahin. Wir hatten die Hoffnung, auf dem Pass einen kleinen Markt zu finden, da unsere Vorräte langsam zur Neige gingen. Es gab natürlich keinen, aber wir fanden einen kleinen Ort nach 20 weiteren Kilometern Abstieg. Es dämmerte schon langsam und wir waren uns einig, dass wir für heute genug geleistet hatten. Es waren am Ende 90 Kilometer, aber mit 2300 Höhenmetern, was wohl ein neuer Rekord für mich war. Dazu kam die atemberaubende und abwechslungsreiche Landschaft, sodass die Etappe einfach nur schön war. Wir fanden einen abgeschiedenen Zeltplatz am Fluss Susamyr und kochten wieder Essen und Tee mit dem hoffentlich sauberen Wasser des Bergflusses. Auf 2500 m Höhe bemerkten wir, wie der Mond erst sehr spät aufging und außrrgewöhnlich groß und gelblich erschien.</p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/4ebd354185d8118f089bd013d719fcbb_large.jpg" /><figcaption>Etappe 110: Von Toktogul über den Ala-Bel-Pass </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/3722a5def53a0048bf8ec551d07bdc7c_large.jpg" /><figcaption>Etappe 110: Von Toktogul über den Ala-Bel-Pass </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/8e12adab0a07d99681586079019c766c_large.jpg" /><figcaption>Etappe 110: Von Toktogul über den Ala-Bel-Pass </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/dbb75b85c09a5c2c0cdcb6f046ba2b57_large.jpg" /><figcaption>Etappe 110: Von Toktogul über den Ala-Bel-Pass </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/5103bbda69eab120546b7097c7f0f5f0_large.jpg" /><figcaption>Etappe 110: Von Toktogul über den Ala-Bel-Pass </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/8f1041d8b089db5fddb5142f45ddb4fe_large.jpg" /><figcaption>Etappe 110: Von Toktogul über den Ala-Bel-Pass </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/ce708c38f7515de8d9c099392024030a_large.jpg" /><figcaption>Etappe 110: Von Toktogul über den Ala-Bel-Pass </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/de713f34fb01273f8f53d97bf1883a30_large.jpg" /><figcaption>Etappe 110: Von Toktogul über den Ala-Bel-Pass </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/9d773d01e56d33f017678c92e07d3512_large.jpg" /><figcaption>Etappe 110: Von Toktogul über den Ala-Bel-Pass </figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/2wheels1world/etappe-110-von-toktogul-uber-den-ala-bel-pass</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/2wheels1world/etappe-110-von-toktogul-uber-den-ala-bel-pass</guid><dc:creator><![CDATA[2wheels1world]]></dc:creator><pubDate>Wed, 25 May 2022 17:24:00 GMT</pubDate><geo:lat>42.19590984773818</geo:lat><geo:long>73.32984176577686</geo:long></item><item><title><![CDATA[Etappe 109: Vom Toktogul-Stausee nach Toktogul]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://vakantio.de/uploads/93954772f622eceaef7d16828e04ebc0_large.jpg" /><figcaption>Etappe 109: Vom Toktogul-Stausee nach Toktogul</figcaption></figure><p>Am nächsten Morgen war es immer noch leicht am regnen, aber der Gedanke an ein Hostel in Toktogul motivierte uns, weiterzufahren. Es blieb den ganzen Tag bedeckt und die 80 Kilometer zogen sich ziemlich. Der Stausee führte auch weniger Wasser als erwartet, wir sahen den See nur auf ca. der Hälfte der Strecke, obwohl er laut Google eigentlich fast überall zu sehen gewesen wäre. Toktogul hatte abgesehen von ein paar Übernachtungsmöglichkeiten auch nicht wirklich etwas zu bieten. Die erste Nacht verbrachten wir in einem "Hostel" für 400 Som pro Nase (ca. 5 Dollar). Es war eine sehr familiäre Unterkunft, leider nur mit einer kalten Dusche im Garten und einem Loch im Boden als Toilette (wie oft in Zentralasien). Draußen hatten wir eine Kochplatte und gönnten uns Teigtaschen. Unsere Zelte konnten wegen des Wetters leider auch über Nacht nicht richtig trocken. Aman war zufrieden mit der Unterkunft, ich hätte aber etwas mehr "Komfort" gewünscht (vor allem eine warme Dusche!). Wegen des Wetters waren wir uns einig, noch eine weitere Nacht in Toktogul zu verbringen. Ich konnte Aman davon zu überzeugen, für die nächste Nacht das Hostel zu wechseln, auch wenn die Familie sehr nett war. Ein paar hundert Meter fanden wir ein etwas teureres, dafür mit einer schönen Yurte, einer guten Dusche und sogar Frühstück inklusive. Damit war ich dann sehr glücklich und konnte mich ordentlich erholen. Nachmittags gingen wir noch auf den kleinen Basar von Toktogul, um Campinggas und andere Vorräte zu kaufen. Abends wurde wieder im Hostel gekocht. Fotos habe ich von der Stadt keine gemacht, es gab einfach nicht wirklich was zu sehen. Den meisten Touristen dient Toktogul wohl nur als Zwischenstopp zwischen Bishkek und Osh.</p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/85afd10ec3a61d6f92656b5976353a6d_large.jpg" /><figcaption>Etappe 109: Vom Toktogul-Stausee nach Toktogul</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/c3f55500b39670a3eac33736ad23f087_large.jpg" /><figcaption>Etappe 109: Vom Toktogul-Stausee nach Toktogul</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/3744e1a61db85ad7b1d07be63023d152_large.jpg" /><figcaption>Etappe 109: Vom Toktogul-Stausee nach Toktogul</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/c44262b6a64c58d7575387bdd5d6ac98_large.jpg" /><figcaption>Etappe 109: Vom Toktogul-Stausee nach Toktogul</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/2wheels1world/etappe-109-vom-toktogul-stausee-nach-toktogul</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/2wheels1world/etappe-109-vom-toktogul-stausee-nach-toktogul</guid><dc:creator><![CDATA[2wheels1world]]></dc:creator><pubDate>Wed, 25 May 2022 17:21:00 GMT</pubDate><geo:lat>41.8760133</geo:lat><geo:long>72.94015089999999</geo:long></item></channel></rss>