<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" version="2.0" xmlns:geo="http://www.w3.org/2003/01/geo/wgs84_pos#"><channel><title><![CDATA[Reisen in Kasachstan - Reiseblogs, Reiseberichte und Tipps]]></title><description><![CDATA[Reiseberichte Kasachstan - die neuesten Reiseblogs, Sehenswürdigkeiten, Tipps und Bilder aus der Vakantio Reise-Community]]></description><link>https://vakantio.de/de/destination/59882a731dc0b6a0653528d8/kasachstan</link><image><url>https://vakantio.de/client-assets/images/logo-v2.svg</url><title>Reisen in Kasachstan - Reiseblogs, Reiseberichte und Tipps</title><link>https://vakantio.de/de/destination/59882a731dc0b6a0653528d8/kasachstan</link></image><generator>Vakantio RSS</generator><lastBuildDate>Thu, 27 Aug 2026 03:28:27 GMT</lastBuildDate><atom:link href="https://vakantio.de/vak-service/rss/de/destination/59882a731dc0b6a0653528d8.rss" rel="self" type="application/rss+xml"/><language><![CDATA[de]]></language><item><title><![CDATA[Menschen]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/a342676994aa34332bfeb617e6faaa6a_large.jpg" /><figcaption>Bagdat</figcaption></figure><p style="color:rgb(0, 0, 0)">Das ist Gulnar, die Leiterin der Einrichtung. Die Geburt eines behinderten Enkelkindes hat sie bewogen, die Einrichtung zu gründen. Zusammen mit Schwiegertochter und Sohn betreiben sie nun das Familienunternehmen, das mit Bankkrediten finanziert wurde. Die Eltern bringen ihre Kinder aufgrund von Empfehlungen durch Ärzte und Bekannte tageweise, manchmal nur stundenweise zum Zentrum. Der Grund: Der Besuch der Kinder muss von den Eltern bezahlt werden. Dementsprechend ist deren Erwartung recht hoch, denn die Investition muss positive Veränderungen bei den Kindern bewirken. Gulnar ist sehr darum bemüht, dass mir an nichts fehlt.</p><p style="color:rgb(0, 0, 0)">Bagdat, 24, ist mein Dolmetscher hier. Er ist freischaffender Englischlehrer d.h. er bietet Onlinekurse an und lässt sich diese bezahlen. Bagdat hat Englisch durch Selbststudium und ebenfalls mit Hilfe eines Onlinekursus von einem Lehrer aus Birmingham gelernt. Seine Aussprache ist auffallend typisch britisch. Ich hatte den Eindruck, dass er in GB aufgewachsen sei, aber er war noch nie dort. Zu seiner Vita gehört, dass er wegen Teilnahme an einer Demonstration gegen den vorigen Präsidenten von der Polizei verhaftet und misshandelt wurde.</p><p style="color:rgb(0, 0, 0)">Er ist sehr interessiert an deutscher Geschichte und liebt deutsche Autos.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/a342676994aa34332bfeb617e6faaa6a_large.jpg" /><figcaption>Bagdat</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/turkestan/menschen</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/turkestan/menschen</guid><dc:creator><![CDATA[turkestan]]></dc:creator><pubDate>Fri, 12 Jun 2026 08:20:00 GMT</pubDate><geo:lat>43.5180814</geo:lat><geo:long>68.5048013</geo:long></item><item><title><![CDATA[Das Centro Eko Atameken]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/3bb5bed1b9357d218e59ec63df99ffc1_large.jpg" /><figcaption>Das Centro Eko Atameken</figcaption></figure><p>Eine erstaunliche Vielfalt an Fördermaterial findet sich in dieser Einrichtung. Eine Auswahl könnt Ihr auf den Fotos sehen. Eure besondere Aufmerksamkeit möchte ich auf die ersten Fotos richten: die ersten beiden zeigen eine Sauerstoffkabine in der sich zum Zeitpunkt meiner Aufnahme eine Mutter mit ihrem Kind befindet. 60 Minuten erhöhter Sauerstoff ist gut für das Gehirn, wurde mir gesagt. *räusper* Das Gerät stammt aus China, eines aus Russland sei zu groß gewesen.</p><p>Nachfolgende 4 Bilder zeigen Laufband, Stepper und Fahrrad. Welches Kind in welchem Alter sich wohl damit therapieren lässt? *doppelräusper*</p><p>Das Zentrum wird zur Zeit von 33 Kindern besucht, 11 Mitarbeiter kümmern sich.</p><p>In eigener Sache: die Internetverbindung in meiner Wohnung ist eine Katastrophe. Deshalb sitze ich nach Feierabend in der Einrichtung und schreibe diesen Bericht. Es kann sein, dass ich zwangsläufig nicht jeden Tag berichten kann. Geduld!</p><p>Aus unerklärlichen Gründen ist mein zweiter Bericht - angekommen in Kentau - verschwunden. Ihr habt aber nichts wesentliches verpasst.</p><p><br /></p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/3bb5bed1b9357d218e59ec63df99ffc1_large.jpg" /><figcaption>Das Centro Eko Atameken</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/ba2046c9f7ff950bcf42294f61e6d55e_large.jpg" /><figcaption>Das Centro Eko Atameken</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/c18d795bd847d68b9e1ff65c0e7c54db_large.jpg" /><figcaption>Das Centro Eko Atameken</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/b655933f5df81b7a5e7d47b652fd2a45_large.jpg" /><figcaption>Das Centro Eko Atameken</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/f48f817d24b2afa074a932f904a3eb75_large.jpg" /><figcaption>Das Centro Eko Atameken</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/3fe509b963c17f2b49eac7b438237632_large.jpg" /><figcaption>Das Centro Eko Atameken</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/202403c4a9fbc5b641afeecb191c5541_large.jpg" /><figcaption>Das Centro Eko Atameken</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/b6a4d27772576ce89d0e43deced2a812_large.jpg" /><figcaption>Das Centro Eko Atameken</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/0115e77711ba967f09fc854313c54a0e_large.jpg" /><figcaption>Das Centro Eko Atameken</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/turkestan/das-centro</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/turkestan/das-centro</guid><dc:creator><![CDATA[turkestan]]></dc:creator><pubDate>Thu, 11 Jun 2026 11:47:00 GMT</pubDate><geo:lat>43.5180814</geo:lat><geo:long>68.5048013</geo:long></item><item><title><![CDATA[Unterkunft]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/0c4f393af2569f95069133f7f0aa3234_large.jpg" /><figcaption>Unterkunft</figcaption></figure><p>Eine komplette Wohnung ist meine Bleibe für die Zeit hier. Ganze 30 Schritte ist die Wohnung von der Einrichtung entfernt - logistisch ein purer Luxus. Weniger luxuriös ist die Wohnung selbst aber wirklich zufriedenstellend. Der kasachische Stil ist für uns Europäer fremd. Geschmäcker sind halt verschieden. </p><p>Beeindruckend ist die Elektroinstallation im Bad. Der Stecker hat die Funktion eines Lichtschalters. Klar, dass ich nachts nicht den Stecker ziehe. Schließlich will ich im Dunkeln nicht mein Leben riskieren.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/33e01542a71502bfdd14dfe74a74b8a8_large.jpg" /><figcaption>Unterkunft</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/0ce29f7b6b1a4fd31afd266974faebc0_large.jpg" /><figcaption>Unterkunft</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/ce63c72d01a08a490033c39e48aeac6e_large.jpg" /><figcaption>Unterkunft</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/4c535f1c8e756a856ac04b9f84da5e4d_large.jpg" /><figcaption>Unterkunft</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/49832ec2fef4f3c7cf27deb27f8a1896_large.jpg" /><figcaption>Unterkunft</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/96b75f182905a94ee7a687d82aaa745d_large.jpg" /><figcaption>Unterkunft</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/74ddcabe7b9380ff8f5ecd4078c6b675_large.jpg" /><figcaption>Unterkunft</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/85ab7fe4c0966e48b90a0910b886f1c3_large.jpg" /><figcaption>Unterkunft</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/425e799f091acfedf60a7181247926d6_large.jpg" /><figcaption>Unterkunft</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/turkestan/angekommen-16</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/turkestan/angekommen-16</guid><dc:creator><![CDATA[turkestan]]></dc:creator><pubDate>Wed, 10 Jun 2026 14:06:00 GMT</pubDate><geo:lat>43.5180814</geo:lat><geo:long>68.5048013</geo:long></item><item><title><![CDATA[Kasachstan]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/6e03a261c35496610c7876f1bb4ab3f6_large.jpg" /><figcaption>Kasachstan</figcaption></figure><p>Schon an der Grenze von Kasachstan kann man es sehen: wie sich die Menschen aus verschiedenen Teilen der Welt bewegt haben und hier getroffen haben. Man sieht die Turk Völker, man sieht Persien, man sieht Arabien, man sieht Dschingis Khan, man sieht die Goldene Horde, man sieht die Sovietunion, man sieht die Seidenstraße, man sieht das erste Mal wirklich Asien. </p><p>Die Begrüßung ist in Kyrillischer Schrift, in Worten die türkisch klingen. Die Religion ist seit dem 8. Jahrhundert der Islam. Überall sieht man die nomadische Vergangenheit, auch wenn die nomadische Lebensweise in der Sovietunion verboten wurde, mit der Folge, dass das halbe Land verhungerte. Aber die Jurten gibt es noch, die halbwilden Pferde überall auf der Steppe, das Pferdefleisch, die vergorene Stutenmilch. Und eine unglaubliche Freundlichkeit und Gastfreundschaft.</p><p>2500 Kilometer Steppe, die wir durchqueren definieren den Ausdruck unendlicher Leere neu. Auf den ersten Blick, denn bei näherem Hinsehen bietet die Steppe jede Menge Abwechslung: Kamele, Pferde, Hirten auf Motorrädern, Saiga-Antilopen, der kleine Fuchs, der sehr anhänglich wurde, Steppengräser und -Blumen in allen Schattierungen, unendliche Stromleitungen und die Straße, gerade wie eine Schnur.</p><p>Das Kaspische Meer ist verschwunden, der Aral See kehrt wohl langsam zurück (gesehen haben wir nur den vertrockneten Hafen). Und dann nochmal ein Stück Russland, das wir nur von Ferne sehen können, weil wir kein russisches Visum mehr haben: das Kosmodrom in Baikanour, der Ort von dem Juri Gargarin als erster Mensch in den Weltraum geflogen ist. Das Kosmodrom mit den Abschussrampen kann man nur am Horizont sehen. Aber in Raketenteilen konnten wir turnen.</p><p>In Turkestan lernen wir einen Mann und seine Architektur kennen, der sehr wichtig für Zentralasien war und ein Reich geschaffen hat von hier über Afghanistan und Persien bis Syrien: Timur der Lahme oder Tamerlane.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/c6759d5efd11012923c9f59fe13b8af1_large.jpg" /><figcaption>Kosh Geldinizer</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/4241471faa02ef1d5cdaaa0ac748307f_large.jpg" /><figcaption>Wüste</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/54df581ca721297df24743bed3ae1a9f_large.jpg" /><figcaption>Kasachstan</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/497850336b443c91b7bc1b354de34521_large.jpg" /><figcaption>Straße</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/47d7de514e230db0b2072a6ff202a4c2_large.jpg" /><figcaption>Steppe</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/923b9caf892d2f4de505f974e0bded34_large.jpg" /><figcaption>Stockbrot</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/0f1239351ad06f0f8b29f26934b7f175_large.jpg" /><figcaption>Wer alles lebt, in der Steppe </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/9e26fe778078e8f24ab78f601ca5b8c8_large.jpg" /><figcaption>Lila Steppe</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/b16da7964488fce9b006fb8204f5b5aa_large.jpg" /><figcaption>Friedhof</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/bat6548/kasachstan-0</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/bat6548/kasachstan-0</guid><dc:creator><![CDATA[B•AT•6548]]></dc:creator><pubDate>Thu, 30 Apr 2026 13:45:00 GMT</pubDate><geo:lat>46.81197383236256</geo:lat><geo:long>61.67193956592536</geo:long></item><item><title><![CDATA[Қош бол Қазақстан!]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/a49012fafeb3c251cf2750341b7a4f95_large.jpg" /><figcaption>Meine neue Lieblingsflagge :)</figcaption></figure><p>Zum Ende meiner Zeit in Kasachstan ein paar Fakten und Eindrücke zum Land:</p><p></p><ul><li>Kasachstan ist riesig, flächenmäßig das neuntgrößte Land der Erde und fast so groß wie Argentinien. Durch diese enorme Ausdehnung ist es eine große Herausforderung, eine flächendeckend gute Infrastruktur (Frischwasserversorgung, Kanalisation, Internet …) aufzubauen. Das führt zu einem sehr deutlichen Stadt-Land-Gefälle. Außerdem habe ich durch diese Größe in meinen drei Wochen hier wirklich nur einen Bruchteil des Landes gesehen. </li><li>Auch wenn Kasachstan in meinem Kopf zu einer völlig anderen Weltregion gehört, grenzt es im Osten an China. In der Region rund um Almaty sind die chinesischen Einflüsse deutlich spürbar – etwa in der traditionellen Küche, bei den Automarken oder durch die Anzahl chinesischsprachiger Menschen. Auch südkoreanische Einflüsse sind erkennbar. Gleichzeitig sind die Spuren der Zeit im Russischen Zarenreich und in der Sowjetunion unübersehbar: Viele Schilder sind auf Russisch, fast alle Menschen, die wir getroffen haben, sprechen zumindest einigermaßen Russisch, und nach dem Islam ist die russisch-orthodoxe Kirche die zweitgrößte Glaubensgemeinschaft. Almaty wurde in der Sowjetzeit planmäßig erweitert, die Architektur ist stark vom Plattenbau geprägt. Trotzdem wäre es zu kurz gegriffen, Kasachstan nur als „ehemaligen Sowjetstaat“ oder bloße Verlängerung Russlands zu betrachten. Seit der Unabhängigkeit 1991 entwickelt sich ein neues nationales Selbstverständnis: Viele Menschen sprechen bewusst lieber Kasachisch, die einst verbotene Nomadenkultur erfährt neue Wertschätzung und das kulturelle Erbe, auch die Erinnerungen an die Zeit als Teil des Mongolenreichs, wird bewusst gepflegt.</li><li>Die kasachische Flagge ist mittlerweile meine Lieblingsflagge. Auf strahlend blauem Hintergrund, der den weiten Himmel der Steppe und damit Freiheit symbolisiert, leuchtet eine goldgelbe Sonne mit einem Steppenadler. Der Adler steht für die nomadische Vergangenheit und die Zeit des Mongolenreichs unter Dschingis Khan. Am linken Rand verläuft ein Ornamentband aus ineinander verflochtenen Pflanzenranken und Tierhörnern, ein Verweis auf die traditionelle Volkskunst. Diese Flagge anzuschauen macht mich jedes Mal fröhlich :)</li><li>Kasachisch ist eine Turksprache. Zwar wird sie derzeit noch in einer speziellen Version des kyrillischen Alphabets geschrieben, sie ist aber enger verwandt mit Türkisch oder Usbekisch als mit Russisch.</li><li>Da nur wenige Kasach:innen Englisch sprechen, ist es mir manchmal schwergefallen, in Kontakt zu kommen. Philipp gegenüber waren die meisten Menschen aber sehr herzlich und hilfsbereit und auch ich habe keine unangenehmen Begegnungen zu verzeichnen. Besonders schön war ein Gespräch mit einer Gruppe Schüler:innen im Bus. Sie konnten ein paar Sätze Englisch und wollten diese unbedingt an uns ausprobieren. Am selben Tag haben uns zwei Studentinnen in einer Berghütte zu einer fröhlichen Uno-Runde eingeladen. Diese Begegnungen haben mir gezeigt, dass die Menschen sehr offen und freundlich sind, sobald man eine gemeinsame Sprache findet.</li><li>Die Landschaft Kasachstans ist unglaublich vielfältig: Von Wüste über Steppe, Grasland, Wälder bis hin zu Hochgebirge ist alles dabei. Wandern scheint hier allerdings weniger verbreitet zu sein als in Deutschland. Obwohl die Natur wirklich überall dazu einlädt, gibt es nur wenige markierte Wege. Typischer scheint es zu sein, einen Tag draußen mit einem ausgedehnten Picknick, lauter Musik und einem Nickerchen im Schatten zu verbringen.</li><li>Eine große Backpacker-Kultur habe ich in Almaty nicht wahrgenommen. Viele Reisende sind mit Mietwagen unterwegs oder schließen sich geführten Touren an. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln durchs Land zu reisen, ist nahezu unmöglich. Ein Zitat aus meinem Reiseführer bringt es auf den Punkt: „Schwerlich kann man etwas Gutes von diesem wilden Land erwarten; jedoch mit einem ausreichenden Vorrat an Langmut und Beharrlichkeit lässt sich alles überwinden, und je schwieriger die Hindernisse werden, desto angenehmer wird der Sieg.“ Zwar stammt dieser Satz von einem Reisenden des 19. Jahrhunderts, aber ich habe mich darin trotzdem wiedergefunden. Denn die Erlebnisse, die ich hier, vor allem in der atemberaubenden Natur, machen durfte, waren außergewöhnlich schön und die Mühe, die lange Anreise und die Planung auf jeden Fall wert!</li></ul><p></p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/f5f73916c96baf77f86cca48a425b1db_large.jpg" /><figcaption>Rot markiert sieht man meinen winzigen Bewegungsradius...</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/xxx/osh-bol-azastan</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/xxx/osh-bol-azastan</guid><dc:creator><![CDATA[Sonne, Wind & Berge]]></dc:creator><pubDate>Thu, 28 Aug 2025 06:29:00 GMT</pubDate><geo:lat>48.019573</geo:lat><geo:long>66.923684</geo:long></item><item><title><![CDATA[Alle Wege führen nach Almaty ]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/a58e2a8d56f8e1ad343b0ff24018e2d2_large.jpg" /><figcaption>Alle Wege führen nach Almaty </figcaption></figure><p>Während meiner Zeit in Kasachstan bin ich immer wieder nach Almaty zurückgekehrt. Ganz freiwillig war das nicht, denn ohne eigenes Auto ist es schwierig, sich länger von der Stadt fernzuhalten. Da es sich dort aber auch sehr gut aushalten lässt, kann ich mich nicht beschweren.</p><p>Meine Zeit in der Stadt war schön, aber auch herausfordernd. Der Einstieg ist mir schwergefallen: Die Sprachbarriere war deutlich spürbar, ich habe eine ausgeprägte Hostelkultur vermisst und ein bisschen mit dem anonymen Großstadtflair gekämpft. Almaty ist nicht nur die größte Stadt Kasachstans, sondern war auch lange die Hauptstadt. Sie gilt als die internationalste und reichste Stadt Zentralasiens und das merkt man auch. Zum Stadtbild gehören gläserne Hochhäuser, die wirken, als wären sie innerhalb weniger Wochen hochgezogen worden, elegante Städter:innen in teuren Outfits, Sportwagen, unzählige Plattenbauten, ein nie enden wollender Verkehrsstrom, kleine Straßenstände, unzählige Baustellen und geschäftige Basare. Im Süden rahmen die Ausläufer des Tien Shan die Stadt ein (sofern der Smog den Blick freigibt), im Norden hingegen öffnet sich die Weite der Steppe.</p><p>Mit der Zeit habe ich an Almaty vor allem die Grünanlagen und Cafés zu schätzen gelernt. Ich habe mich durch die lokale Küche probiert, die wenigen Sehenswürdigkeiten der Stadt besucht und viele Stunden in Lokalen und Parks verbracht.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/a58e2a8d56f8e1ad343b0ff24018e2d2_large.jpg" /><figcaption>Alle Wege führen nach Almaty </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/484aac0c99921d579b3dbbe9140d36c4_large.jpg" /><figcaption>Typischer sowjetischer Plattenbau</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/2c21dd5bc85cc7c0882bd6262724bf0b_large.jpg" /><figcaption>Es gibt viele Denkmäler, die an die kriegerische Vergangenheit des Landes erinnern</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/b1fe675d840f59856f01d1727ce0ec23_large.jpg" /><figcaption>Alle Wege führen nach Almaty </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/4c5c9a976b63a60eb3b39db26be33de9_large.jpg" /><figcaption>Alle Wege führen nach Almaty </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/3dd99d22dcb4b7418f47d69780b53483_large.jpg" /><figcaption>Alle Wege führen nach Almaty </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/3f936358557c746d87d7053ec1b4b847_large.jpg" /><figcaption>Alle Wege führen nach Almaty </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/2726c8ef4d86c523f927b8125ef622f6_large.jpg" /><figcaption>Das Hotel Kazakhstan, ein Wahrzeichen von Almaty </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/e755e4548435c28cb05e665cd6720d5c_large.jpg" /><figcaption>Hirtenmaias sind eine invasive Vogelspezies, die den Stadttauben ordentlich Konkurrenz macht</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/xxx/alle-wege-fuehren-nach-almaty</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/xxx/alle-wege-fuehren-nach-almaty</guid><dc:creator><![CDATA[Sonne, Wind & Berge]]></dc:creator><pubDate>Thu, 28 Aug 2025 12:44:00 GMT</pubDate><geo:lat>43.2379761</geo:lat><geo:long>76.8828618</geo:long></item><item><title><![CDATA[3200 Meter über dem Fitnesslevel: Passüberquerung im Tien Shan-Gebirge ]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/88550a94d5bf2f71834c6cdc246ab155_large.jpg" /><figcaption>3200 Meter über dem Fitnesslevel: Passüberquerung im Tien Shan-Gebirge </figcaption></figure><p>Der Ile-Alatau ist der Ausläufer des Tien Shan, der direkt an Almaty grenzt. In zwei Tagen haben wir dort einen Pass überquert, um von einem Tal ins nächste zu gelangen. Die Wanderung war ziemlich anstrengend, daran lässt sich nichts schönreden. Ein Teil der Anstrengung lässt sich sicher auf unsere ausbaufähige Kondition zurückführen: mit Zelt und Essen für zwei Tage auf dem Rücken geht es eben doch langsamer voran, als man sich das beim Planen auf der Hostelterrasse vorstellt. Doch auch die Wege selbst haben es uns nicht leicht gemacht. Sie waren teils schlecht gepflegt und schwer erkennbar, sodass wir uns mehrfach verlaufen haben, einige Bäche überqueren und steile Hänge hinauf- und hinunterklettern mussten. Zugegeben: Unsere Routenwahl war auch eher zufällig. Wir haben einfach einen Weg auf der Karte ausgesucht, ohne zu prüfen, ob man ihn tatsächlich gehen kann :D</p><p>Die Mühen haben sich aber absolut gelohnt. Nach einem langen Aufstieg am ersten Tag haben wir unser Zelt mitten im Nirgendwo zwischen Fichten an einem eiskalten Bergbach aufgeschlagen. Am nächsten Tag ging es hinauf zum Pass auf 3200 m und von dort durch ein wunderschönes Tal wieder hinab. Unterwegs sind wir ein paar freundlichen Menschen begegnet, haben die Aussicht auf Almaty und den Großen Almatiner See genossen und waren am Ende völlig erschöpft.</p><p>Zurück in der Stadt haben wir unseren letzten Abend in Almaty mit einem schicken Abendessen gefeiert. Jetzt, während ich diesen Text schreibe, sitzen wir schon im Bus nach Bischkek und haben noch etwa 30 km bis zur Grenze...</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/5729e1b110ca6c9af1c9fc4fec95a4d8_large.jpg" /><figcaption>3200 Meter über dem Fitnesslevel: Passüberquerung im Tien Shan-Gebirge </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/e14243d8f25417d7da371de77b652be3_large.jpg" /><figcaption>Motiviert zum Start der Wanderung (eigentlich wollten wir Vorher-Nachher-Fotos machen, haben es am Ende aber vergessen)</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/4c33b57b6e87cd955666e075a4788b86_large.jpg" /><figcaption>3200 Meter über dem Fitnesslevel: Passüberquerung im Tien Shan-Gebirge </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/ad6a7c6bbdd3cfcc8bee145a0c9e2088_large.jpg" /><figcaption>Aussicht auf Almaty </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/0d389fa15fd5ceb363a1385bb8645eac_large.jpg" /><figcaption>3200 Meter über dem Fitnesslevel: Passüberquerung im Tien Shan-Gebirge </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/d639aaec8ff293f635bb743f917164c1_large.jpg" /><figcaption>Unser Campingplatz </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/af15b0e926ea55561f775ee22f6c7403_large.jpg" /><figcaption>3200 Meter über dem Fitnesslevel: Passüberquerung im Tien Shan-Gebirge </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/12167c48d7b3494c4c620dcd666f1704_large.jpg" /><figcaption>3200 Meter über dem Fitnesslevel: Passüberquerung im Tien Shan-Gebirge </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/e9c5754696578adbc0b9665b778ce93f_large.jpg" /><figcaption>3200 Meter über dem Fitnesslevel: Passüberquerung im Tien Shan-Gebirge </figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/xxx/passueberquerung-im-ile-alatau-gebirge</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/xxx/passueberquerung-im-ile-alatau-gebirge</guid><dc:creator><![CDATA[Sonne, Wind & Berge]]></dc:creator><pubDate>Mon, 25 Aug 2025 11:23:00 GMT</pubDate><geo:lat>43.1576305</geo:lat><geo:long>77.048765</geo:long></item><item><title><![CDATA[Ausflug zu den Kaindy- und  Kolsai-Bergseen]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/b8dc7bbe018a3ae05ffd44176c900667_large.jpg" /><figcaption>Mit diesen Blechbüchsen wurden wir zum Kaindy-See gefahren </figcaption></figure><p>Mit einer geführten Tour, außer uns ausschließlich besetzt mit Kasach:innen und Russ:innen, sind Philipp und ich zu einem Canyon und zwei Bergseen gefahren.</p><p>Die Tour selbst war lang, etwas chaotisch und lustig. Wir sind morgens um 6 Uhr gestartet und erst gegen 22 Uhr zurückgekehrt. Unterwegs gab es drei große Stationen:</p><p>1) Black Canyon </p><p>Nur ein kurzer Stopp, aber dafür umso eindrucksvoller. Dunkle, schroffe Felsen ragen auf, dazwischen schlängelt sich ein smaragdgrüner Fluss. Es wirkt, als hätte jemand mit einem Messer eine tiefe Furche in die ansonsten sanft hügelige Landschaft geschnitten.</p><p>2) Kaindy-See</p><p>Dieser See war für mich das Highlight. Er ist vor etwa 100 Jahren nach einem Erdbeben entstanden, das ein kleines Tal aufgestaut hat. Das Wasser hat damals einen Fichtenwald überflutet und bis heute ragen die kahlen, konservierten Stämme wie gespenstische Stehlen aus dem See. Unter Wasser kann man sogar noch die toten Äste erkennen, die von den Stämmen der Bäume abzweigen. Der See ist von hohen Felsen umgeben und liegt ganz still da. Er wirkt mystisch, schön und ein bisschen unheimlich zugleich.</p><p>Auch die Fahrt dorthin war ein Erlebnis: Zwölf Leute in einem klapprigen Minibus, der über holprige Pisten rattert. Es hat mich ehrlich gewundert, dass die Karosserie nicht auseinandergefallen oder zumindest ein Reifen geplatzt ist. Mir hat das Gerumpel allerdings richtig Spaß gemacht. Es war ein bisschen wie ein Fahrgeschäft auf dem Jahrmarkt.</p><p>3) Kolsai-See</p><p>Der Kolsai-See erinnert stark an einen klassischen Schweizer Bergsee: türkisblau, von bewaldeten Hängen umgeben, sogar Tretboote gibt es dort. Um ein bisschen Abstand von den für kasachische Verhältnisse recht zahlreichen Tourist:innen zu gewinnen, sind Philipp und ich einmal komplett um den See gelaufen. Der Weg hat uns nah am Ufer entlang, über einen Pferdetrampelpfad und durch einen kleinen Bach geführt.</p><p>Ich bin sehr froh, dass wir diese Tour gemacht haben, auch wenn sie anstrengend war. Ein kurioses Detail: Unsere Reiseleiterinnen haben die Gruppe unterwegs mit kleinen Spielen unterhalten (z.B. Filmzitate-Raten). Ich hätte das nicht gebraucht, aber es war schon amüsant, den anderen dabei zuzusehen :)</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/d28f9e3f51780e05e189f531d90db158_large.jpg" /><figcaption>Ausflug zu den Kaindy- und  Kolsai-Bergseen</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/b8dc7bbe018a3ae05ffd44176c900667_large.jpg" /><figcaption>Mit diesen Blechbüchsen wurden wir zum Kaindy-See gefahren </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/6b3361c00274af2b409452acc3be2ba6_large.jpg" /><figcaption>Immerhin die Verkleidung der Autotüren kann sich sehen lassen </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/7e3b1c080e4b5863453921c1b7a68d00_large.jpg" /><figcaption>Kaindy-See</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/faec1a6353aabcd4bdd30654fcd74d93_large.jpg" /><figcaption>Ausflug zu den Kaindy- und  Kolsai-Bergseen</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/bcdd97262cc4176bc1ea0f1c80c89d4b_large.jpg" /><figcaption>Ausflug zu den Kaindy- und  Kolsai-Bergseen</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/311514f61e4b599309d9925f01bf15a8_large.jpg" /><figcaption>Ausflug zu den Kaindy- und  Kolsai-Bergseen</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/7267fc4162595521174a382942dc1c75_large.jpg" /><figcaption>Ausflug zu den Kaindy- und  Kolsai-Bergseen</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/bc2a71a2a5058b7fd2c205ee86a183cc_large.jpg" /><figcaption>Dieser Stromtransformator hat mich ein bisschen an Ritter Rost erinnert :)</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/xxx/ausflug-zu-den-kaindy-und-kolsai-bergseen</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/xxx/ausflug-zu-den-kaindy-und-kolsai-bergseen</guid><dc:creator><![CDATA[Sonne, Wind & Berge]]></dc:creator><pubDate>Mon, 25 Aug 2025 09:00:00 GMT</pubDate><geo:lat>42.935386</geo:lat><geo:long>78.3259016</geo:long></item><item><title><![CDATA[Altyn Emel Nationalpark - Tag 2]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/bfd085b7790a891556007c4a4ccedc12_large.jpg" /><figcaption>Unser protziger Toyota Prado, dem auch das größte Schlagloch nichts anhaben konnte</figcaption></figure><p>Nach ein paar Keksen und einem Kaffee aus der Dose zum Frühstück haben wir am zweiten Tag früh den Weg zur "Singenden Düne" eingeschlagen. Mitten in der steinigen Steppe des Nationalparks erhebt sich eine riesige Sanddüne. Wie sie dorthin gekommen ist, bleibt ein Rätsel. Ihren Namen hat sie bekommen, weil man den Sand unter bestimmten Wetterbedingungen „singen“ hören kann. Das Geräusch entsteht wohl, wenn sich verschiedene Sandschichten gegeneinander verschieben. Für einen kurzen Moment habe ich auf dem Kamm der Düne tatsächlich ein heulendes Tönen wahrgenommen. Ob das das berühmte Singen war, bleibt unklar...</p><p>Den Großteil des Tages haben wir wieder auf den abenteuerlichen Waschbrettpisten des Nationalparks verbracht und uns die beeindruckende Landschaft angesehen. Am frühen Nachmittag haben wir schließlich den Rückweg nach Almaty angetreten, mit viel Sand in den Schuhen und schönen Erinnerungen im Gepäck. </p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/a6df82596fc021811480ef685f9df62b_large.jpg" /><figcaption>Ein letzter Blick auf die Ausläufer der Aktau-Berge </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/e2006cabc771a3fc088c596531209bc0_large.jpg" /><figcaption>Altyn Emel Nationalpark - Tag 2</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/a9965efb9572ee9c634ca568009b0930_large.jpg" /><figcaption>Blick von der singenden Düne auf den Ile-Fluss</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/bee9522258e6467302f67720a3028726_large.jpg" /><figcaption>Philipp hat ihn liebevoll артём getauft :)</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/53a14434af9317a3c94a5b042b3e54a5_large.jpg" /><figcaption>Altyn Emel Nationalpark - Tag 2</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/cbd804c81714d35a064193674f1c3b29_large.jpg" /><figcaption>Perfekt getarnt auf den braunen Steinen :)</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/a124162eb49a0272f85140e97af52f3f_large.jpg" /><figcaption>Altyn Emel Nationalpark - Tag 2</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/30ef8788c99f28d05c19f4b154c84732_large.jpg" /><figcaption>Altyn Emel Nationalpark - Tag 2</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/a38c683e8320dfd46f43f27d3d9ae93d_large.jpg" /><figcaption>Altyn Emel Nationalpark - Tag 2</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/xxx/altyn-emel-nationalpark-tag-2</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/xxx/altyn-emel-nationalpark-tag-2</guid><dc:creator><![CDATA[Sonne, Wind & Berge]]></dc:creator><pubDate>Sat, 23 Aug 2025 06:58:00 GMT</pubDate><geo:lat>44.00330080000001</geo:lat><geo:long>78.8382644</geo:long></item><item><title><![CDATA[Altyn Emel Nationalpark - Tag 1 [Национальный парк Алтын-Эмель - День 1]]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/fdfd77c8a0e4ad00775f279662c4368b_large.jpg" /><figcaption>Altyn Emel Nationalpark - Tag 1 [Национальный парк Алтын-Эмель - День 1]</figcaption></figure><p>Der Nationalpark Altyn Emel liegt etwa 300 km nordöstlich von Almaty. Schon vor der Reise habe ich beschlossen, dorthin zu fahren – ein Foto der Landschaft hat mich sofort begeistert. Also haben Philipp und ich ein Auto gemietet und sind fünf Stunden in den Park gefahren.</p><p>Unterwegs hatten wir eine schräge Begegnung mit der Polizei: Angeblich hat unserem Wagen die Versicherung gefehlt, und Philipp hat aussteigen müssen. Nach einem kurzen Gespräch am Straßenrand hat ihn ein Polizist zum Streifenwagen gebracht und dort in ein Röhrchen pusten lassen. Das Messgerät hat tatsächlich 0,2 Promille angezeigt, obwohl der einzige Alkohol, den wir getrunken hatten, ein Bier vier Tage zuvor gewesen ist. Philipp verträgt zwar nicht viel, aber so wenig dann doch nicht! Nachdem Philipp beharrlich betont hat, nichts getrunken zu haben, ist der Polizist schließlich eingeknickt und hat ihn gehen lassen, ohne eine Strafe zu verlangen. Für mich ist es die erste Erfahrung mit Polizeikorruption gewesen – unangenehm, aber zum Glück ist diese Begegnung die einzige geblieben, die so verlaufen ist.</p><p>Der Rest der Fahrt war entspannt. Am Parkeingang haben wir Tickets gekauft und sind 70 km über eine staubige Waschbrettpiste zu unserem Ziel gefahren: den Aktau-Bergen. Diese bizarr geformten Hügel sind im Urmeer Tethys entstanden. Ihre farbigen Streifen haben sich durch jahrmillionenalte Sedimente gebildet. Aus der Ferne wirken die Berge hart und glatt, doch aus der Nähe sieht man, dass ihre Oberfläche aus einer brüchigen Mischung aus Lehm und Erde besteht – schon ein Fußtritt reicht, um ein Stück abzubrechen. Umso erstaunlicher finde ich, dass die Berge Gezeiten, Tourismus und sogar die Pläne, ihren Kalk abzubauen, überstanden haben.</p><p>Zwischen den Felsformationen zu wandern hat sich für mich angefühlt wie eine Szene aus Indiana Jones – es hat nur noch ein Goldschatz im ausgetrockneten Flussbett gefehlt. Trotz Trockenheit und Hitze haben wir sogar ein paar Bewohner der Region gesehen: Eidechsen, Wüstenrennmäuse, Sing- und Raubvögel und Fledermäuse.</p><p>Bis zum Sonnenuntergang sind wir auf den Felsen geblieben, dann haben wir unser Zelt aufgeschlagen, kaltes Konservenessen gefuttert, Sterne geschaut und den Tag ausklingen lassen.</p><p>---------</p><p>Заповедник «Алтын-Эмель» расположен примерно в 300 км от города Алматы. Там находятся необычные горы, которые формировались из грунта океана, когда тот миллионы лет тому назад отступил. Таким образом остались слои осадочных пород из разных минералов.</p><p>Попасть туда можно только на автомобиле, и лучше всего на внедорожнике, так как дорог в парке нет. Стоимость двухдневного тура составляет примерно стоимость аренды машины на то же время, так что, недолго думая, мы решили арендовать Toyota Prado и ехать своим ходом с палаткой.</p><p>По дороге случился первый забавный инцидент с местными полицейскими: сразу на выезде из города нас остановили под предлогом отсутствия страхования. После разрешения этого вопроса полицейский понял, что мы иностранцы, и попросил пройти к другому сотруднику полиции. Там мне дали дунуть в трубочку, которая показала 0.2 промилле, хотя алкогольных напитков мы перед поездкой не употребляли. Было ясно, что аппарат фальшивый и полицейский хочет взятку. После того как я несколько раз по-русски наотрез отказался признать возможность употребления алкоголя, кваса и т. п. в день перед поездкой, меня отпустили.</p><p>Остальной путь на машине прошёл уже без происшествий, и мы въехали на территорию заповедника после обеда. Там, по песчаным дорогам, мы проехали примерно ещё 100 км по степи до горного массива «Актау». Там мы прошли по высохшему руслу реки в полупустыне и взобрались на вершину, где, по преданию, когда-то стоял Чингисхан, осматривая территорию, которую только что завоевал. После спуска мы разбили палатку и понаблюдали за небом, так как из-за того, что парк находится далеко от цивилизации, было отчётливо видно много звёзд и Млечный путь.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/46801e1c97af165456b3852770360edd_large.jpg" /><figcaption>Schier endlose Steppe auf dem Weg in den Park </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/4fc07f138551239dcc53449910cc4e01_large.jpg" /><figcaption>Wir dachten zwar wir seien längst in Kasachstan, aber gut dass uns dieses Schild nochmal daran erinnert!</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/c86427165e3cddb0903cd68a1cbe1e95_large.jpg" /><figcaption>Selbst an dieser Haltestelle kommen wahrscheinlich mehr Busse als in Heidesheim...</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/b0d58bcd4ff3e3f3cb7c8d8cbb2be707_large.jpg" /><figcaption>Im Dorf Basshi befindet sich die Verwaltung des Nationalparks </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/166794e3c6d7198f78581d70adff63f7_large.jpg" /><figcaption>Muslimischer Friedhof vor Basshi</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/12709a12ad856eb35c9ea4b81134ae6c_large.jpg" /><figcaption>Altyn Emel Nationalpark - Tag 1 [Национальный парк Алтын-Эмель - День 1]</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/a6bd0e21c4611651cf9fc90a2b01dd07_large.jpg" /><figcaption>Altyn Emel Nationalpark - Tag 1 [Национальный парк Алтын-Эмель - День 1]</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/96af9c6078b6019442dec010ebc0240f_large.jpg" /><figcaption>Angekommen bei den Aktau-Bergen</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/716a3ed66bd00e3ce78e662cb5f8700d_large.jpg" /><figcaption>Altyn Emel Nationalpark - Tag 1 [Национальный парк Алтын-Эмель - День 1]</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/xxx/altyn-emel-nationalpark-tag-1-nacionalnyj-park-altyn-emel-den-1</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/xxx/altyn-emel-nationalpark-tag-1-nacionalnyj-park-altyn-emel-den-1</guid><dc:creator><![CDATA[Sonne, Wind & Berge]]></dc:creator><pubDate>Fri, 22 Aug 2025 16:20:00 GMT</pubDate><geo:lat>44.00330080000001</geo:lat><geo:long>78.8382644</geo:long></item><item><title><![CDATA[In zwei Stunden auf 3200 Meter: Unterwegs im Ile-Alatau-Gebirge 
[За два часа на высоту 3200 метров: в пути по горам Иле-Алатау]]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/895d82de0ca7950ad0b4da30b4f0319e_large.jpg" /><figcaption>In zwei Stunden auf 3200 Meter: Unterwegs im Ile-Alatau-Gebirge 
[За два часа на высоту 3200 метров: в пути по горам Иле-Алатау]</figcaption></figure><p>Direkt hinter Almaty, nur eine halbe Stunde mit dem Bus entfernt, beginnt der nördliche Ausläufer des zentralen Tien Shan: das Ile-Alatau-Gebirge.</p><p>Von Medeu, einem kleinen Wintersportörtchen, bringt einen eine Seilbahn in rund 90 Minuten auf 3200 Meter Höhe ins Skigebiet Shymbulak. Im Sommer liegt dort zwar kein Schnee, dafür ist die Gegend perfekt zum Wandern. Philipp und ich haben den gestrigen Tag dort oben verbracht, sind ein wenig herumgekrakselt und haben die schroffe, wilde Landschaft genossen.</p><p>Es ist schon verrückt: In etwa zwei Stunden (Bus- und Seilbahnfahrt zusammengerechnet) steht man plötzlich in einer Höhe, die man sonst nur mit anstrengenden Bergtouren erreicht. Ohne sich auch nur eine Minute körperlich betätigen zu müssen hat man einen grandiosen Blick auf Gletscher und Gipfel, die mit teils über 4000 Metern fast so hoch sind wie der Mont Blanc!</p><p>Wir waren uns schnell einig, dass wir nächste Woche nochmal hierher zurückkommen wollen, dann aber mit dem Zelt im Gepäck. Denn das Schöne ist: Campen darf man hier praktisch überall...</p><p>P.S.: Ab jetzt wird Philipp den Blog mitgestalten und für seine Familie ein paar Texte auf Russisch beisteuern. Herzlich willkommen an alle neuen Leser:innen! :)</p><p><br /></p><p>P.S.: С этого момента Филипп будет принимать участие в ведении блога и писать для своей семьи небольшие тексты на русском языке. Добро пожаловать всем новым читателям! :)</p><p>---</p><p>Примерно полчаса на общественном транспорте от центра Алматы находится центр зимнего спорта Медеу ещё с советских времён. Оттуда можно отправиться в горы в разных направлениях - поразительно, что изумительные пейзажи высокогорья Тянь-Шаня можно увидеть так недалеко от города Алматы.<br /><br />На высоте примерно 3200 метров над уровнем моря находится площадка канатной дороги, от которой мы пошли вокруг пика Чкалова (43.10359 77.12762) до места, где река Саурыксай впадает в Левый Талгар. По дороге путешественникам открываются виды на красивый, суровый ландшафт с постоянно меняющейся погодой.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/3cd2c81ceb37c7ef6b92935c445cf7f1_large.jpg" /><figcaption>Falls man in 3000m Höhe ein paar Hemden bügeln möchte...</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/d9ff093d0ae534ee8aafc698d158b2b4_large.jpg" /><figcaption>In zwei Stunden auf 3200 Meter: Unterwegs im Ile-Alatau-Gebirge 
[За два часа на высоту 3200 метров: в пути по горам Иле-Алатау]</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/f56539ad7642d5f87eee739f8a92b0a5_large.jpg" /><figcaption>In zwei Stunden auf 3200 Meter: Unterwegs im Ile-Alatau-Gebirge 
[За два часа на высоту 3200 метров: в пути по горам Иле-Алатау]</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/b8637d0d49de7b11a1e2070f48a11806_large.jpg" /><figcaption>In zwei Stunden auf 3200 Meter: Unterwegs im Ile-Alatau-Gebirge 
[За два часа на высоту 3200 метров: в пути по горам Иле-Алатау]</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/f83be8a50bdd54f59781ec6845bfc60f_large.jpg" /><figcaption>In zwei Stunden auf 3200 Meter: Unterwegs im Ile-Alatau-Gebirge 
[За два часа на высоту 3200 метров: в пути по горам Иле-Алатау]</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/f284f14f968dc7fd736b9e785d89db5b_large.jpg" /><figcaption>In zwei Stunden auf 3200 Meter: Unterwegs im Ile-Alatau-Gebirge 
[За два часа на высоту 3200 метров: в пути по горам Иле-Алатау]</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/8e50432438264e385b1d738f216339a5_large.jpg" /><figcaption>In zwei Stunden auf 3200 Meter: Unterwegs im Ile-Alatau-Gebirge 
[За два часа на высоту 3200 метров: в пути по горам Иле-Алатау]</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/fc6c97ca9971da863d4d73bfb52ef50e_large.jpg" /><figcaption>In zwei Stunden auf 3200 Meter: Unterwegs im Ile-Alatau-Gebirge 
[За два часа на высоту 3200 метров: в пути по горам Иле-Алатау]</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/7ff74e3981c9eeae5bee2137c47f88b5_large.jpg" /><figcaption>In zwei Stunden auf 3200 Meter: Unterwegs im Ile-Alatau-Gebirge 
[За два часа на высоту 3200 метров: в пути по горам Иле-Алатау]</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/xxx/in-zwei-stunden-auf-3200-meter-unterwegs-im-ile-alatau-gebirge</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/xxx/in-zwei-stunden-auf-3200-meter-unterwegs-im-ile-alatau-gebirge</guid><dc:creator><![CDATA[Sonne, Wind & Berge]]></dc:creator><pubDate>Sun, 17 Aug 2025 12:36:00 GMT</pubDate><geo:lat>43.1576305</geo:lat><geo:long>77.048765</geo:long></item><item><title><![CDATA[Zwei Tage in der kasachischen Steppe ]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/6c9bd16577ad704af49b18db35a40ff2_large.jpg" /><figcaption>Zwei Tage in der kasachischen Steppe </figcaption></figure><p>Leon und ich haben das Wochenende auf einer Tour in die kasachische Steppe verbracht. Von Almaty aus ging es nach Osten, fast bis an die chinesische Grenze – eine Fahrt, die den ganzen ersten Tag in Anspruch genommen hat. </p><p>Unser erster Halt war ein Wasserfall in den Bergen, wo wir gepicknickt haben. Anschließend sind wir weiter zum Tuzköl-Salzsee gefahren, der einen atemberaubenden Blick auf die Gebirgskette des Tien Shan bietet, mit dem Khan Tengri im Zentrum. Der „Herrscher des Himmels“ ist mit 7010 m der höchste Berg Kasachstans und liegt genau auf der Grenze zu China und Kirgistan. Am Tuzköl haben wir unser Camp aufgeschlagen und die Nacht verbracht.</p><p>Am nächsten Morgen wurden wir mit einem Sonnenaufgang belohnt, der schwer in Worte zu fassen ist. Die Berge, die am Abend zuvor noch in Dunst und Wolken verborgen waren, haben sich nun klar und scharf gegen den Himmel abgezeichnet. Der Schnee auf den Gipfeln hat in den verschiedensten Farben geleuchtet: Zuerst rosa, dann golden und schließlich weiß-blau. Selbst wenn ich sie direkt vor mir sehe, fällt es mir manchmal schwer zu glauben, dass solche Orte wirklich auf der Welt existieren. </p><p>Nach einem herzhaften Frühstück sind wir zu einem kleinen Canyon aufgebrochen, den wir um die Mittagszeit erreicht haben. Dort haben wir eine Pause gemacht, bevor es auf den Rückweg nach Almaty ging. </p><p>Wir waren beide vollkommen überwältigt von den Landschaften und den Menschen und sind mit vielen neuen Eindrücken zurückgekommen. Hier sind einige davon: </p><ul><li>Die Natur rund um Almaty ist unglaublich abwechslungsreich. Es gibt weite Steppen, sanfte Hügel, grüne Flusstäler und schroffe Gebirge mit Felswänden, an denen Tien-Shan-Fichten wachsen. </li><li>Unterwegs sind wir immer wieder Nomaden begegnet, die im Sommer in Jurten leben und Tiere halten: Schafe, Kühe und überraschend viele Pferde. Die Tiere laufen oft frei umher und kehren trotzdem zuverlässig zurück – angelockt von kleinen Portionen Salz. Für mich wäre das ja eher ein Grund, abzuhauen, aber anscheinend können die Tiere gar nicht genug davon bekommen.</li><li>Ich habe gelernt, dass sich eine Jurte in weniger als einer Stunde auf- oder abbauen und so kompakt verpacken lässt, dass zwei Kamele oder ein kleiner Geländewagen für den Transport reichen!</li><li>In der Steppe herrscht eine angenehme Stille. Nur das Zirpen der Heuschrecken, der Wind und gelegentlich Vogelgezwitscher oder die Geräusche der Nutztiere sind zu hören.</li><li>Der Kontrast zwischen Almaty und dem Umland ist enorm: In der Stadt sind fließendes Wasser, Internet und klimatisierte Räume selbstverständlich. Man kann bei Dior und Hermès einkaufen, im Ritz Carlton übernachten und ab und zu flitzt ein schicker Sportwagen durch die Straßen. In den umliegenden Dörfern hingegen gibt es vieles davon nicht – zumindest nicht flächendeckend. Unser freundlicher Tourguide erklärte, das liege vor allem an der schieren Größe Kasachstans, die es nahezu unmöglich mache, überall eine stabile Infrastruktur aufzubauen. Internet gibt es vor allem entlang der Hauptverkehrsadern mit Sendemasten und außerhalb der großen Städte existiert meist keine Kanalisation. Ich frage mich allerdings, ob das der einzige Grund ist.</li></ul><p>Zurück in Almaty sind wir müde in unsere Hotelbetten gefallen. Da Leon sich unterwegs eine ordentliche Erkältung eingefangen hat, verbringen wir den Rest unserer gemeinsamen Woche vor allem in und um unser Hostel. Wir lesen viel, futtern uns durch die vielseitige Küche der Stadt und gönnen uns Ruhe. Morgen Abend fliegt Leon zurück nach Deutschland und Übermorgen früh kommt Philipp an – dann schmieden wir gemeinsam Pläne für den nächsten Abschnitt der Reise :)</p><p>PS: Entschuldigt die Bilderflut – ich konnte mich beim besten Willen nicht entscheiden, welche ich weglassen sollte.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/cfe3de302be5c23a0bff612f58b38a47_large.jpg" /><figcaption>Die Landschaft hinter Almaty aus dem Autofenster</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/22f6f74580bf08c9fa72e29b8db495ab_large.jpg" /><figcaption>Kurzer Stopp um den Motor zu kühlen...</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/1dd2e0fef7ce5980300d6664e0050dad_large.jpg" /><figcaption>Zwei Tage in der kasachischen Steppe </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/c22313d09da84da4994a7d77dd15052d_large.jpg" /><figcaption>Schafe voraus!</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/4c7f023752fb820a14613190d7177b17_large.jpg" /><figcaption>Zwei Tage in der kasachischen Steppe </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/3b565c4c837325068e465a6794ceeaaa_large.jpg" /><figcaption>Zwei Tage in der kasachischen Steppe </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/1f8ddb0a8974dd28db53b005c00e03e1_large.jpg" /><figcaption>Zwei Tage in der kasachischen Steppe </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/4118a81f38ad00ea546c0ab49bf65976_large.jpg" /><figcaption>Zwei Tage in der kasachischen Steppe </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/1376deee1700f33726ec2b54c53cd9c3_large.jpg" /><figcaption>Zwei Tage in der kasachischen Steppe </figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/xxx/zwei-tage-in-der-kasachischen-steppe</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/xxx/zwei-tage-in-der-kasachischen-steppe</guid><dc:creator><![CDATA[Sonne, Wind & Berge]]></dc:creator><pubDate>Tue, 12 Aug 2025 10:15:00 GMT</pubDate><geo:lat>42.83114339999999</geo:lat><geo:long>80.05069809999999</geo:long></item><item><title><![CDATA[Vom Rollfeld in Turkmenistan bis zum Sonnenuntergang auf dem Kök Töbe: Ankommen in Almaty]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/3be77eb890fe610a2d9e0617017e60d4_large.jpg" /><figcaption>Almaty im Abendlicht </figcaption></figure><p>Da einige schon nach Fotos gefragt haben, wollte ich den ersten Blogeintrag diesmal nicht allzu lange auf sich warten lassen: Leon und ich sind heute, nach exakt 24 Stunden Reise, in unserem ersten Hostel in Almaty, Kasachstan, angekommen. Es war eine lange und ziemlich anstrengende Tour. Zum ersten Mal haben wir miterlebt, wie ein Flugzeug wegen eines medizinischen Notfalls außerplanmäßig landen musste. So kam es, dass wir vollkommen übermüdet einen schönen Sonnenaufgang auf einem Rollfeld irgendwo in Turkmenistan bestaunt haben. Mein persönliches Highlight war aber der Landeanflug auf Almaty: Wir sind direkt über die Stadt geflogen und konnten sie im morgendlichen Glanz vor dem Panorama der umliegenden Berge bewundern. Das war sehr beeindruckend.</p><p>Auf dem Flug haben wir außerdem einen netten Typen kennengelernt, mit dem wir unseren Zwischenstopp in Astana verbracht haben. Er besucht seine Freundin, die ein Sabbatical macht und gerade alleine von Russland über die Mongolei bis nach Indien reist. Ziemlich mutig und vor allem übertrieben cool, finde ich.</p><p>Nach unserer Ankunft am Mittag und einem sehr nötigen Powernap sind wir am Nachmittag losgezogen, haben die umliegenden Supermärkte erkundet und in einem gemütlichen Café entspannt. Ich glaube, ich erkläre dieses Café jetzt schon ohne Umschweife zu meinem almatiner Stammcafé. Es gibt doppelten Americano, Käsekuchen und man kann an einer großen Glasfront sitzen und auf die Straße schauen – mehr brauche ich nicht. Morgen früh geht's auf jeden Fall direkt wieder hin.</p><p>Abends sind wir spontan auf den Stadthügel Kök Töbe gekraxelt und haben uns Almaty und die umliegenden Berge im Licht der untergehenden Sonne angeschaut. Das war ein schöner Rahmen für den Tag finde ich. Immerhin hatte er ja schon mit Almaty im Morgenlicht begonnen.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/61dda49ba01f54ae4401b8aba2776a57_large.jpg" /><figcaption>Ziemlich kaputt </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/301a8dacffd9e52ee1ffbc4cd3ce56ad_large.jpg" /><figcaption>Müdeschmüde </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/932055ba0b7c93eb70c9a1e8257c1c65_large.jpg" /><figcaption>Standort unseres Zwischenstopps laut Stewardess</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/62dea62de5284b0782178b8757fd1764_large.jpg" /><figcaption>Landeanflug auf Almaty </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/3be77eb890fe610a2d9e0617017e60d4_large.jpg" /><figcaption>Almaty im Abendlicht </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/307842120fb13996c584bafeceeb8e88_large.jpg" /><figcaption>Vom Rollfeld in Turkmenistan bis zum Sonnenuntergang auf dem Kök Töbe: Ankommen in Almaty</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/8d79a4f1be42750e2afa7b603515e2e1_large.jpg" /><figcaption>Vom Rollfeld in Turkmenistan bis zum Sonnenuntergang auf dem Kök Töbe: Ankommen in Almaty</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/3b5c4c0cb65e2080a919a1e8eb13857b_large.jpg" /><figcaption>Vom Rollfeld in Turkmenistan bis zum Sonnenuntergang auf dem Kök Töbe: Ankommen in Almaty</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/8484bf3eb6dc2b4788b9690e849e0aa7_large.jpg" /><figcaption>Vom Rollfeld in Turkmenistan bis zum Sonnenuntergang auf dem Kök Töbe: Ankommen in Almaty</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/xxx/vom-rollfeld-in-turkmenistan-bis-zum-sonnenuntergang-auf-dem-koek-toebe-ankommen-in-almaty</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/xxx/vom-rollfeld-in-turkmenistan-bis-zum-sonnenuntergang-auf-dem-koek-toebe-ankommen-in-almaty</guid><dc:creator><![CDATA[Sonne, Wind & Berge]]></dc:creator><pubDate>Wed, 06 Aug 2025 18:55:00 GMT</pubDate><geo:lat>43.2379761</geo:lat><geo:long>76.8828618</geo:long></item><item><title><![CDATA[62. Etappe "Orly, Kasachstan"]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/32a95b2d58404481411325fc11e14c81_large.jpg" /><figcaption>Orly</figcaption></figure><p>Es war bereits 10 Uhr als ich endlich aufgebrochen bin. Da die heutige Etappe mit ca. 260km nicht allzulange war, stellte das aber kein Problem dar. Wie zuletzt immer, verlief die Fahrt, mit einer Ausnahme, problemlos. Die Ausnahme stellte wieder eine Polizeikontrolle dar, bei der schnell klar wurde, das es nur um Bestechung ging. Da ich alle Unterlagen, dieses Mal wollten sie auch den Nachweis der Haftpflichtversicherung für Kasachstan sehen, dabei hatte und auch sonst nichts gegen mich Vorlag, kam einer der Beamten schnell zur Sache und machte unmissverständlich klar, dass er Bestechungsgeld sehen wollte. Das ging eine Weile hin und her und da ich mich beharrlich weigerte auch nur eine Tenge zu zahlen, gaben sie schließlich auf und ließen mich fahren. Die Korruption bei der Polizei scheint immer noch weit verbreitet. Trotz dieses unschönen Zwischenfalls, kam ich bereits um 15 Uhr in meiner Unterkunft an. Etappenziel erreicht! Morgen geht es weiter nach Astrakhan/Russland, wo ich zwei Nächte bleibe.<br /></p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/88dc939550075b082c5d5dfb16a199b9_large.jpg" /><figcaption>Neben dem Hotel Kuralj</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/d63722be2d168535556965de8b797f79_large.jpg" /><figcaption>Beim Hotel Kuralj</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/63ed662bf0125e8070755e3d064b89ff_large.jpg" /><figcaption>Hotel Kuralj</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/cc8d63733a51405318fa3c5a3902dc65_large.jpg" /><figcaption>Beim Hotel Kuralj</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/eastward/62-etappe-orly-kasachstan</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/eastward/62-etappe-orly-kasachstan</guid><category><![CDATA[62.etappe]]></category><dc:creator><![CDATA[Eastward]]></dc:creator><pubDate>Thu, 19 Sep 2024 15:15:00 GMT</pubDate><geo:lat>46.5985319</geo:lat><geo:long>49.19680049999999</geo:long></item><item><title><![CDATA[61. Etappe "Atyrau, Kasachstan"]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/7ee658e0ff20a970afa7264e94ab7b94_large.jpg" /><figcaption>Atyrau</figcaption></figure><p>Der heutige Tag war in einer Hinsicht anders als die übrigen Tage. Entgegen meiner ursprünglichen Planung die Strecke von Aktobe nach Atyrau in zwei Etappen zurückzulegen, habe ich sie in einem Stück bewältigt. Das lag zum einen daran, dass die Strecke trotz eines ca. 5km langen, nicht befestigten Teilstücks, gut zu bewältigen war und zum anderen daran, dass die Unterkunft, die ich ins Auge gefasst hatte, ebenfalls ca. 5km von der Hauptstrecke entfernt lag und auch wieder nur über unbefestigte Straßen zu erreichen gewesen wäre. Der Ort lag zudem mitten im Nichts. In Atyrau kam ich am frühen Abend an und fand zu meiner Freude auch gleich ein nettes Hotel im Zentrum der statt. Auf meiner Fahrt hierher hatte ich festgestellt, dass sich die Schraube einer Befestigung des Gepäckträgers samt eines speziellen Teils zur Befestigung an der Fussraste davon geschlichen hatte. Unterwegs konnte ich das nur notdürftig mit Kabelbindern stabilisieren. Ich hoffe, morgen in Atyrau eine Werkstatt zu finden, die mir weiterhelfen kann.</p><p>13.09.2024: Ich habe heute den Aufenthalt in meinem Hotel um zwei Tage verlängert, um mich um das Motorrad kümmern zu können. Lt. iOverlander gibt es die sog. "Car City" in der sich viele Werkstätten und Geschäfte mit Ersatzteilen für Autos befinden. Hier hoffte ich fündig zu werden. Nach dem Frühstück bin ich gleich dorthin gefahren und die erste kleine (Garagen-) Werkstatt (AUTODOCTOR) war sofort ein Volltreffer. Die Mitarbeiter bauten das fehlende Teil, dass auf der anderen Seite noch vorhanden war, aus und fertigten es kurzerhand neu an. Das ganz dauerte weniger als eine Stunde und ich konnte wieder die Fahrt ins Hotel antreten. Wie so oft schon auf dieser Reise, lehnten auch diese Leute jede Bezahlung kategorisch ab. Einfach unglaublich. Den Nachmittag habe ich damit verbracht, weiter die Stadt zu erkunden und die Uferpromenade am Fluss Ural zu besuchen. Der Fluss bildet hier die Grenze zwischen Europa und Asien. Am Abend habe ich denn auch einen ausführlichen Spaziergang auf die andere Seite unternommen, die interessanter war. Somit bin ich nach mehreren Monaten in Zentralasien auch wieder einmal in Europa gewesen. 😁 Ein kleiner Vorgeschmack auf den verbleibenden Teil meiner Heimreise.</p><p>14.09.2024: Den heutigen Vormittag habe ich im Wesentlichen im lokalen historischen Museum zugebracht. In der Ausstellung wurde ein Bogen von der Zeit der Dinosaurier bis in die Gegenwart gespannt. Während meines Besuchs habe ich noch genau einen weiteren Besucher wahrgenommen. Dafür gab es eine Dame an der Kasse, einen Wachmann dazu, auf jedem der beiden Stockwerke eine weitere Dame, die auf mich aufpasste und eine Dame, die dem zweiten Besucher eine Führung gab. Durchaus eine Möglichkeit, die Beschäftigung hoch zu halten. Leider war das Kunstmuseum, dass ich mir für den Nachmittag vorgenommen hatte, geschlossen. So musste ich unverrichteter Dinge wieder abziehen und stattdessen ein wenig "Window Shopping" machen. Kaffee und Kuchen gab's natürlich auch. Ist ja schließlich Wochende. 😁🍰🍮</p><p>15.09.2024: Heute bin ich in ein anderes Hotel gezogen. Es ist wenige hundert Meter entfernt aber deutlich günstiger und einfacher. Nach dem Umzug bin ich mit dem Taxi zu einer Moschee gefahren, die ich mir ansehen wollte. Sie war ebenso wie andere, die ich bisher gesehen habe, vor allem innen, schön anzuschauen. Das galt auch für die Russisch-Orthodoxe Kirche, die ich danach besichtigt habe. Am Nachmittag habe ich mir eine Bootsfahrt auf dem Ural gegönnt. Nichts spektakuläres aber eine andere Sicht auf die Stadt. Morgen werde ich rausfahrenn aus der Stadt und versuchen eine Bootsfahrt zur Mündung des Urals ins Kaspische Meer zu bekommen. Mal schauen, ob das klappt. Bisher habe keine diesbezüglichen Angebote gefunden.</p><p>16.09.2024: Die für heute geplante Bootsfahrt musste leider ausfallen. Es gab hier niemanden, der darauf eingestellt war, einen Touristen über den Fluss Richtung Kaspischen Meer zu fahren. Die Fahrt hierher war jedoch ganz interessant, zumal ich wieder einmal in einer Polizeikontrolle landete. Die Ausdauer, mit der mich die beiden Beamten befragten und alle meine Papiere kontrollierten, die ich dieses mal auch dabei hatte, war schon bemerkenswert. Nachdem sie abrupt die Kontrolle beendeten, um einen Autofahrer zu verfolgen, schien die Sache erledigt. Kurze Zeit später hielten sie mich jedoch erneut an und es war klar, um was es hier ging. Auf ihre Frage, was wir denn jetzt machen sollten, es gab nicht den geringsten Anlass für die zweite Kontrolle, antwortete ich sehr bestimmt, "nichts". Da ja alles in Ordnung sei, könnten sie weiterfahren und ich auch. Die alten Unsitten sind leider immer nicht vollständig ausgemerzt. Nach meiner Rückkehr musste ich mich noch um ein Haftpflichtversicherung für Russland kümmern. Diese konnte ich sehr einfach über ein Internetportal kaufen (23,50€/15Tage). Abends Essen im "afsana", einem traditionell, kasachischen Restaurant. Da ich im Hotel eine gute Internetverbindung habe, konnte ich mir schliesslich auch die Debatte zwischen Kamala und Donald anschauen.</p><p>Morgen möchte ich dem Ural ein wenig in Richtung Norden folgen. Ich bin schon gespannt, was mich dort erwartet.</p><p>17.09.2024: Wie geplant bin ich heute nach dem Fruehstueck in Richtung Norden aus der Stadt gefahren. Es gab nur wenige Stellen, an denen man auf einer ausgebauten Straße dem Fluss nahe kommen konnte. Da Offroad Fahren keine Option ist und es auch nicht wirklich viel zu sehen gab, bin ich bereits am frühen Nachmittag wieder zurück gefahren. Auf dem Weg ins Hotel bin ich noch in eine Waschstraße gefahren, um das völlig verdreckte Motorrad etwas in Ordnung zu bringen. Inzwischen verstehe ich auch besser, weshalb die Menschen hier ständig mit ihren Autos in die Waschstraße fahren. Die Fahrzeuge stauben einfach unglaublich schnell zu. Die Fahrt ins Hotel verlief natürlich nicht, ohne meinem Lieblingskaffee "Traveller Coffee" einen Besuch abzustatten. Das Abendessen war wieder traditionell kasachisch (Pferd, Kamelmilch, ...). Morgen gilt es die letzten Vorbereitungen für die Abreise zu treffen. Dazu gehört vor allem wieder einmal Wäsche zu waschen.</p><p>18.09.2024: Vom heutigen Tag gibt es nicht viel zu berichten:</p><ul><li>Waesche waschen</li><li>Motorrad checken</li><li>Kaffee trinken</li></ul><p>Morgen geht's los Richtung Grenze und am Freitag nach Astrakhan. Vor allem der Kremel mit seiner Kirche soll ein Highlight sein. Dann würde mich auch das Wolgadelta interessieren. Bin schon gespannt.<br /></p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/7ee658e0ff20a970afa7264e94ab7b94_large.jpg" /><figcaption>Atyrau</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/6b9dd26834baace4e424ae6fb23e78a7_large.jpg" /><figcaption>Ural in Atyrau</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/5a6f0f827c1d35e730d01f83813baad6_large.jpg" /><figcaption>Ural in Atyrau</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/d712016bf47384853527bb4a6ac2e2c9_large.jpg" /><figcaption>Atyrau</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/77e2c7999d251fe0cb2af7274966a463_large.jpg" /><figcaption>Atyrau</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/4fc8270a384cbdd2c1609cc0c90e8cee_large.jpg" /><figcaption>Ural in Atyrau</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/860cef344881c56aa40e02330a5c88b0_large.jpg" /><figcaption>Atyrau</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/dc5e572d4174c7a18162071c1c4cc83f_large.jpg" /><figcaption>Atyrau</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/076243f691c62a68bd2c54645fec2463_large.jpg" /><figcaption>Atyrau</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/eastward/61-etappe-atyrau-kasachstan</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/eastward/61-etappe-atyrau-kasachstan</guid><category><![CDATA[61.etappe]]></category><dc:creator><![CDATA[Eastward]]></dc:creator><pubDate>Fri, 13 Sep 2024 09:54:00 GMT</pubDate><geo:lat>47.0944959</geo:lat><geo:long>51.9238373</geo:long></item><item><title><![CDATA[60. Etappe "Aktobe, Kasachstan"]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/16306fc5a1ed15ed2aab26b1e5607d2a_large.jpg" /><figcaption>Aktobe, Vergnuegungspark</figcaption></figure><p>Die verbleibende Strecke nach Aktobe ließ sich wieder, mit einigen Ausnahmen, sehr gut befahren. Ich bin bereits um 8.00 Uhr, nach einem Kaffee, gestartet. Frühstücken wollte ich unterwegs an einem Rastplatz mit Tankstelle. Ein klassisches Frühstück ist hier allerdings kaum zu finden. Das hiesige Frühstück ähnelt eher einem ausgiebigen Mittagessen bei uns. Dennoch konnte ich einen halbwegs passablen Kaffee und zwei Teilchen auftreiben. Zusammen mit den Äpfeln und Bananen, die ich mir am Vortag noch besorgt hatte, durchaus akzeptabel. Die Landschaft wechselte zwischen Ackerland, mit Büschen und Sträuchern bewachsenen Flächen und wirklich sehr trockenen Bereichen, nur stellenweise mit Grasbüschel bedeckt. Hin und wieder tauchten Tümpel und auch kleinere Seen auf. Aktobe erreichte ich am frühen Nachmittag. Nachdem ich eine Unterkunft gebucht und bezogen hatte, bin ich auf Erkundungstour durch die Stadt. Mein erster Eindruck: Keine Stadt, die man unbedingt besuchen muss. Mal schauen, ob sich das morgen ändert. Seit langem hatte ich wieder einen Fernseher mit englischsprachigen Sendern(BBC, france24) im Zimmer. Auf einem Kanal lief sogar eine Übertragung eines Spiels Wolfsburg - Bayern. Morgen werde ich weiter die Stadt erkunden, bevor es dann weiter Richtung Atyrau geht.</p><p>11.09.2024: Wie geplant habe ich heute im Laufe des Vormittags weiter die Stadt erkundet und bin dabei unweigerlich im örtlichen Basar gelandet. Dieser Unterschied sich kaum von denen, die ich bereits besucht hatten. Auffällig war lediglich, daß es mehr Technik im Angebot gab. So kam ich dann auch endlich zu einer neuen Stirnlampe. Wie alles auf diesem Basar: "Made in China". Zurück im Hostel traf ich auf Ali, ein Mann aus Atyrau. Er wartet auf eine Einladung nach St.. Petersburg, um dort eine Ausbildung als Schweißer zu absolvieren. Ali lud mich später zum Essen und auf ein Bier ein. Meine Forderung, die Kosten zu teilen, wies er energisch zurueck, das entspreche nicht seiner Erziehung und ihren Sitten. Am Abend kam er noch vorbei und lud mich ein, mit ihm Tee zu trinken und zu Abend zu essen. Letzteres hatte ich bereits hinter mir, so dass es bei einer Tasse Kaffee blieb. Anschließend sind noch in seinem Wagen zu einer kleinen Stadtrundfahrt aufgebrochen. Aktobe hat durchaus attraktive Stadtviertel. Leider gehört das Viertel, in dem ich wohne nicht dazu. Eben ein typisches Bahnhofsviertel.<br /></p><p>Morgen werde ich die erste Etappe nach Atyrau angehen. Mein Plan ist, ca. 300km zu fahren und dann ein Quartier aufzusuchen. Der einzige Haken meiner Planung besteht allerdings darin, dass weder bei Google Maps noch bei OSM Unterkünfte in diesem Bereich verzeichnet sind. Die nächste mir bekannte Unterkunft liegt bei KM 420. Auf der Strecke dorthin kommt lt. Alex auch ein Stück unbefestigte Straße. Ich hoffe, es ist nicht allzu schlecht und allzu lang. Wettermäßig stehen die Zeichen auf Herbst. Die Höchsttemperaturen werden morgen 23 Grad nicht überschreiten. Im Süden wird es dann wieder wärmer. Gut zum Motorradfahren 😃<br /></p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/22daaf53431e3e58aa10e35c521e1cb5_large.jpg" /><figcaption>Aktobe, Hostel</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/1ec749af4ab11bbb39d90890f31c7dc6_large.jpg" /><figcaption>Aktobe, Vergnuegungspark</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/63a2d361d0d117a8c3d58742317b1af6_large.jpg" /><figcaption>Aktobe, Hostel</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/43cc336d1b1d7628c2b2c93adfd28cba_large.jpg" /><figcaption>Aktobe, Vergnuegungspark</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/21a50932b5741ae5d4ce5d328e4b3bfc_large.jpg" /><figcaption>Aktobe, Vergnuegungspark</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/d3508c408b0f57422062c5a032b94dcf_large.jpg" /><figcaption>Ali</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/a0fb31f49cf2bbcc86de0dcdb2262ce5_large.jpg" /><figcaption>Aktobe, Vergnuegungspark</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/eastward/60-etappe-aktobe-kasachstan</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/eastward/60-etappe-aktobe-kasachstan</guid><category><![CDATA[60.etappe]]></category><dc:creator><![CDATA[Eastward]]></dc:creator><pubDate>Wed, 11 Sep 2024 05:17:00 GMT</pubDate><geo:lat>50.2839339</geo:lat><geo:long>57.166978</geo:long></item><item><title><![CDATA[59 Etappe "Uli Dala, Kasachstan"]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/0244d53f957a4c81448bc9ada12447e1_large.jpg" /><figcaption>Uli Dala</figcaption></figure>Heute wollte ich die halbe Strecke, ca. 300km, nach Aktobe zurücklegen. Irgendwo bei km 300 sollte sich lt. OSM eine Unterkunft befinden. Um 9.30 Uhr habe ich mich auf den Weg zum Aral See gemacht. Die Entfernung betrug ca. 25km, ca. 20km davon Piste. Sollte es zu schwierig mit defektem Stoßdämpfer werden, würde ich zurückfahren. Die Strecke hatte nicht allzu viele Schlaglöcher, dafür aber einige sehr sandige Passagen, auf denen ich die Maschine auch gleich zweimal auf die Seite gelegt habe. Leider befand sie der Aral See nicht dort, wo er lt. Karte hätte sein sollen. Kein Wasser weit und breit und bis zum Horizont nur trockene Steppe. Da die Piste inzwischen auch schon aufgehört hatte entschied ich die Rückfahrt anzutreten. Zurück in Aral konnte ich meinen Proviant auffrischen und meine eigentliche Etappe nach Uli Dala antreten. Dabei handelt es sich um eine Unterkunft für Reisende durch die kasachische Steppe. Außer dieser Unterkunft, gibt es hier weit und breit eigentlich nichts. Unterkunft und Zimmer sind ok aber leider ohne Internet. Morgen geht's weiter nach Aktobe. Ich habe vor, dort zwei Nächte zu verbringen.<br /><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/226d082e1937b153286e5de8bc6d6bee_large.jpg" /><figcaption>Uli Dala</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/ec1a235c1f8a99787a786bb107fd2922_large.jpg" /><figcaption>Uli Dala</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/eastward/59-etappe-uli-dala-kasachstan</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/eastward/59-etappe-uli-dala-kasachstan</guid><category><![CDATA[59.etappe]]></category><dc:creator><![CDATA[Eastward]]></dc:creator><pubDate>Wed, 11 Sep 2024 04:42:00 GMT</pubDate><geo:lat>49.2739596</geo:lat><geo:long>60.6240318</geo:long></item><item><title><![CDATA[58. Etappe "Aral, Kasachstan"]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/e0b4bf6b42e0b0d214acbe2b18fd98ec_large.jpg" /><figcaption>58. Etappe "Aral, Kasachstan"</figcaption></figure>Der Plan war eigentlich bis Ayteke Bi zu fahren und dort zu übernachten. Da die Strecke gut zu bewältigen war und ich schon sehr früh dort ankam, entschloss ich mich bis Aral durchzufahren. Ein weiterer Grund war, dass es in Ayteke Bi wirklich nichts zu tun gab. Für Aral sprach zudem, daß ich dort die Möglichkeit hatte, noch an den Aralsee zu fahren. Auf dem Weg nach Aral kam ich an Baikonur vorbei, dem ich auf jeden Fall einen Besuch abstatten wollte. Da ich keine Anmeldung hatte, war ein Besuch des Geländes ausgeschlossen. Man sieht allerdings schon von weitem die sog. Substation. Ich vermute, es handelt sich dabei um eine Art Kontrollstation für die Raketenstarts. Der Anblick aus der Ferne hat mich sofort an Szenen aus Star Wars denken lassen. Der Ort wirkte vollkommen surreal. Vort Ort gab es außer einigen Raketen nicht viel zusehen. Alex hatte mir das NUR empfohlen, in dem ich dann auch ein Zimmer bezog. Zum Abendessen musste ich noch einen längeren Spaziergang unternehmen. Für morgen steht der Aralsee auf dem Programm und die weiterfahrt Richtung Aktobe.<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/d8893c7a389d1c724dc7c66a9f250040_large.jpg" /><figcaption>Baikonur</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/e0b4bf6b42e0b0d214acbe2b18fd98ec_large.jpg" /><figcaption>58. Etappe "Aral, Kasachstan"</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/273abbdbb875647ff118096b281b2ed5_large.jpg" /><figcaption>Baikonur</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/28ee7d5346774863a966dace9882ffba_large.jpg" /><figcaption>Aral</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/9747011800120a1fc4b146f4a1e530b5_large.jpg" /><figcaption>Aral</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/d085e3dc5bd4e4f5ca2234be31e972ab_large.jpg" /><figcaption>Weg nach Aral</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/52be934ae7407dc17352306509046df8_large.jpg" /><figcaption>Baikonur</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/3cfb8359df04818d14eb1f414d47448d_large.jpg" /><figcaption>Baikonur</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/443c2628d7aa5e4b5fdf0dbda57ff935_large.jpg" /><figcaption>Aral See</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/eastward/58-etappe-aral-kasachstan</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/eastward/58-etappe-aral-kasachstan</guid><category><![CDATA[58.etappe]]></category><dc:creator><![CDATA[Eastward]]></dc:creator><pubDate>Wed, 11 Sep 2024 04:35:00 GMT</pubDate><geo:lat>46.803197</geo:lat><geo:long>61.66390550000001</geo:long></item><item><title><![CDATA[57. Etappe "Kyzylorda"]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/79efccadf627e6495c935990f6de7dff_large.jpg" /><figcaption>57. Etappe "Kyzylorda"</figcaption></figure><p>Die Fahrt hierher verlief wieder reibungslos. Die Landschaft wechselte von landwirtschaftlichen Flächen zu Steppe und wieder zurück. Von der Stadt habe nicht sehr viel mitbekommen. Das was ich gesehen habe, schien mir nicht besonders interessant. Den Nachmittag habe ich weitgehend in einem Kaffee zugebracht. Hier hatte ich Gelegenheit, mich schon einmal mit Mautgebühren und deren Zahlweise in der Türkei und Griechenland zu beschäftigen. In beiden Ländern müssen auch Motorradfahrer Mautgebühren entrichten. Zu Abend gegessen habe ich in einem nahegelegenen Restaurant, das ganz ok war. Mein Zimmer ist ebenfalls in Ordnung, das Haus und insbesondere das Treppenhaus, ließen mich aber das schlimmste erwarten. Morgen geht es weiter nach Ayteke Bi. Eine Zimmerreservierung ist leider nicht möglich. Insofern bin ich gespannt, was da kommt. Aber für Notfälle habe ich ja mein Zelt dabei und einen Zeltplatz gibt es auch.<br /></p>]]></description><link>https://vakantio.de/eastward/57-etappe-kyzylorda</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/eastward/57-etappe-kyzylorda</guid><category><![CDATA[57.etappe]]></category><dc:creator><![CDATA[Eastward]]></dc:creator><pubDate>Sun, 08 Sep 2024 04:29:00 GMT</pubDate><geo:lat>44.84883139999999</geo:lat><geo:long>65.4822686</geo:long></item><item><title><![CDATA[56. Etappe "Turkestan"]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/a11cb03b304dd8b2e5309495aa06fc28_large.jpg" /><figcaption>Turkestan</figcaption></figure><p>Nach dem Frühstück habe ich mich auf den Weg nach Turkistan begeben. Die heutige Etappe war mit etwa 330km überschaubar und dank der gut ausgebauten Straßen auch bequem zu bewältigen. Um 14 Uhr hatte ich dann auch schon mein Ziel erreicht. Die Landschaft ähnelte der von gestern, links Berge und rechts grosse landwirtschaftliche Flächen. Mit dem Hostel habe ich Glück. Ich habe ein schönes Einzelzimmer mit Frühstück bekommen. Spaeter bin ich noch einmal los auf einen Kaffee. Das Kaffee befand sich in einem Viertel im Stil einer alten orientalischen Stadt mit Geschäften, Wohnungen und Vergnuegungseinrichtungen. Alles neu und zum Teil noch im Bau befindlich. Im Hostel traf ich nach meiner Rückkehr zwei Reisende aus Indien, die auf dem Weg nach Almaty waren. Wir hatten eine nette Unterhaltung über Indien, unsere Reisen und Gott und die Welt. Man könnte sicherlich noch einen weiteren Tag hier verbringen aber da ich bereits meine Unterkunft in Qysylorda gebucht habe, geht es morgen weiter. Sollte es dort interessant sein, werde ich dort noch einen Tag länger bleiben.<br /></p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/a6cb705847efff3a77686e9d4b12c3d4_large.jpg" /><figcaption>Turkestan</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/32c3507e03d2ae41cccf18f7b6272081_large.jpg" /><figcaption>Turkestan</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/eastward/56-etappe-turkestan</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/eastward/56-etappe-turkestan</guid><category><![CDATA[56.etappe]]></category><dc:creator><![CDATA[Eastward]]></dc:creator><pubDate>Sat, 07 Sep 2024 10:08:00 GMT</pubDate><geo:lat>43.3050854</geo:lat><geo:long>68.2346884</geo:long></item><item><title><![CDATA[55. Etappe "Taraz, Kasachstan"]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/db0e115b256cfdc11008a70a189d5edb_large.jpg" /><figcaption>Kasachstan</figcaption></figure><p>Der heutige Tag war wieder ein sehr interessanter Tag. Das Wetter war gut, die Straßen waren gut und die Landschaft um mich herum wunderbar. Das muessen wohl auch die Gründe dafür gewesen sein, dass ich es heute ohne Anstrengung bis nach Taraz geschafft habe. Der Tag begann schon mit einem wirklich schönen Ereignis. An einer Ampel fuhr wieder einmal ein Auto neben mich, was ich gar nicht gerne mag. Der Fahrer öffnete das Seitenfenster sprach irgendetwas von "für Benzin und Öl und von Kasachstan" und drückte mir umgerechnet 10€ in die Hand. Ich war vollkommen perplex und peinlich berührt. Ich konnte den Mann auch nicht davon überzeugen, dass das nicht notwendig sei, ohne ihn zu beleidigen. Unglaublich!!! Fährt man von Almaty in Richtung Shiykment, hat links von sich ein wunderbaren Blick auf die zum Teil schneebedeckten Berge. Davor und rechts der Straße befinden sich riesige Getreidefelder oder auch Felder, auf denen Zwiebeln angebaut werden. Die Dimensionen sind außergewöhnlich. Im Hotel am Zielort angekommen, wurde ich von einer älteren Dame auf Deutsch oder besser gesagt perfektem schwäbisch angesprochen. Sie wollte wissen, woher in Deutschland ich komme. Im weiteren Verlauf unserer Unterhaltung stellte sich heraus, dass die Dame in Taraz als sog. "Russlanddeutsche" geboren,  aufgewachsen und im Zuge der Auflösung der Sowjetunion nach Deutschland gegangen ist. Sie ist mit ihren drei erwachsenen Kindern hier, denen sie zeigen will, wo sie früher gelebt hat. Am späteren Abend haben wir uns erneut getroffen und die Unterhaltung, zusammen mit ihren Kindern fortgesetzt. Ein wirklich interessanter Tag.</p><p>Alex ist inzwischen in Baikonur angekommen und gerade dabei einen neuen persönlichen Streckenrekord aufzustellen. Das muss er wohl auch, denn morgen läuft m.E. sein Visum aus. Bejamin ist etwa 30km von hier mit seinem Motorrad liegen geblieben. Teile der Elektrik sind heiß geworden und angeschmort. Ich bleibe daher noch einen Tag länger in Taraz.</p><p>05.09.2024: Nach dem Fruehstueck bin ich los, um für Alex einen Lötkolben zu besorgen. Das Anlasserrelais ist offenbar nicht defekt, doch die Halterung der 30A Hauptsicherung ist fast komplett weggebrannt. Er versucht das notdürftig zu reparieren und herzukommen. Während er erfolgreich ist, bin ich es nicht. Loetkolben sind hier schwer zu bekommen. Kurz vor Mittag ist Benjamin da und wir schauen nach einer geeigneten Autowerkstatt. Tatsächlich finden wir eine Garage mit einem Schild "Autoelektrik". Die sieht nach vielem aus, nur nicht nach Autoelektrik. Sei es drum. Die Leute waren super. Haben gleich alles andere stehen lassen und Benjamins Maschine repariert (Kabel mit Sicherung) eingelötet und sich dann auch noch geweigert Geld dafür zu nehmen.</p><p>Anschließend sind wir zusammen Essen gegangen und Benjamin hat sich wieder auf den Weg gemacht. Er wollte heute noch bis zur Grenze nach Usbekistan kommen.</p><p>Nachmittags wurde ich noch von der Familie aus Baden Württemberg zum Essen eingeladen. Eine Bekannte hatte ein Hähnchen aus eigener Zucht zubereitet und vorbeigebracht. Dazu gab es Kartoffelpüree. Damit war mein Bedarf für heute gedeckt. Morgen geht es weiter nach Turkistan, meine nächste Etappe.<br /></p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/5acb5d5c82987f389196461295e5c2ec_large.jpg" /><figcaption>Autowerkstatt in Taraz</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/db0e115b256cfdc11008a70a189d5edb_large.jpg" /><figcaption>Kasachstan</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/eastward/55-etappe-taraz-kasachstan</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/eastward/55-etappe-taraz-kasachstan</guid><category><![CDATA[55.etappe]]></category><dc:creator><![CDATA[Eastward]]></dc:creator><pubDate>Wed, 04 Sep 2024 15:44:00 GMT</pubDate><geo:lat>42.8983715</geo:lat><geo:long>71.3979891</geo:long></item><item><title><![CDATA[54. Etappe "Almaty"]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/c16618956ef96ebdd3a37816b202606b_large.jpg" /><figcaption>Harat's Irish Pub, Almaty</figcaption></figure><p>Wie geplant bin ich heute wieder zurück nach Almaty gefahren. Da der Wetterbericht dort Regen angekündigt hatte, habe ich gestern Abend noch das Regen-Layer in den Motorradanzug eingehängt. Kurz vor Almaty fing es dann auch an zu regnen. Nachdem ich mich im Hostel eingerichtet hatte, bin ich ersteinmal einen Kaffee trinken und etwas essen. Für die Rückreise musste ich dann noch Geld abheben und Imprägnierspray für die Motorradstiefel besorgen. Ab morgen wird es zwar wieder sonnig und warm aber der nächste Regen kommt bestimmt. Heute Abend bin ich mit Benjamin zum Essen verabredet. Alex kommt vielleicht noch dazu, hat sich aber noch nicht gemeldet.</p><p>03.09.2024: Bei Alex hat es gestern nicht mehr geklappt. Er hatte Probleme mit seinem Motorrad und kam erst spät in Almaty an. Er wollte heute sehr früh zur russischen Botschaft und sein Visa abholen. Ich hoffe das hat alles geklappt, denn er hat nur zwei Tage für die Ausreise (ca. 3000 km)!!! aus Kasachstan.<br /></p><p>Mein Visa habe ich heute auch bekommen, so dass auch ich morgen die Rückreise antreten kann. Ich habe allerdings mindestens 10 Tage geplant. Ich habe jetzt alles erledigt und kann den Tag ruhig ausklingen lassen. <br /></p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/4a7f995e876f1c453b94af908899b627_large.jpg" /><figcaption>Harat's Irish Pub, Almaty</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/675d955836b4c3095263f91ef176f7ea_large.jpg" /><figcaption>Harat's Irish Pub, Almaty</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/3574fb203777242f2d42f0948ae34703_large.jpg" /><figcaption>Unterwegs in Kasachstan</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/eastward/54-etappe-almaty</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/eastward/54-etappe-almaty</guid><category><![CDATA[54.etappe]]></category><dc:creator><![CDATA[Eastward]]></dc:creator><pubDate>Mon, 02 Sep 2024 13:33:00 GMT</pubDate><geo:lat>43.2379761</geo:lat><geo:long>76.8828618</geo:long></item><item><title><![CDATA[53. Etappe "Konaev, Kasachstan"]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/0586f74834a7764b01647d33f06b4406_large.jpg" /><figcaption>Konaev</figcaption></figure><p>Auf dem Weg nach Almaty habe ich in Konaev einen Zwischenstopp eingelegt. Hier werde ich zwei Nächte bleiben. Konaev liegt am Kapshagay Stausee. Nachdem ich mich in meiner Unterkunft eingerichtet hatte, bin ich zum Strand gegangen, der nur wenige Meter entfernt ist. Der Stausee ist riesig und man hat einen Blick auf die (scheinbar) nicht weit entfernten, schneebedeckten Gipfel des Tian Shan Gebirges. Eine sehr malerische Kulisse, wenn nicht auch hier, wie an vielen anderen Stellen auch, soviel Abfall herumliegen würde.</p><p>Nach meiner Rückkehr wollte ich noch einige Einkäufe erledigen und essen gehen. Auf meine Frage hin, wo ich einen nahen Supermarkt bzw. ein Restaurant finden würde, ließ mich meine Hausherrin wissen, dass mich ihr Mann für 4€ fahren würde. Dieses Angebot nahm ich gerne an.</p><p>Den Abend habe ich im Wesentlichen mit der Planung meines Rueckwegs durch Kasachstan (Streckenabschnitte, Übernachtungsmöglichkeiten, ATMs, Tankstellen, etc.) und nicht zu vergessen, der Buli verbracht.</p><p>BTW: Motorland aus Tbilisi hat sich gemeldet und einen Luftfilter vorrätig. 👍</p><p>01.09.2024: Heute war ein ruhiger Tag. Nach dem Frühstück  bin ich zu einem ausgiebigen Spaziergang an den Strand und durch die Stadt aufgebrochen. Nach einem Aufenthalt im Hotel bin ich dann am Nachmittag noch einmal los. Abendessen gab es in einem nahegelegenen Restaurant. Das war etwas teurer als gestern, dafür ab fußläufig zu erreichen. Heute Abend werden mich sicherlich noch die Landtagswahlen beschäftigen. Morgen geht's dann weiter nach Almaty, wo ich Benjamin treffe. Ich bin gespannt auf seine Planung für die Rückreise. Alex ist auch in der Stadt. Er hat, wie ich, am kommenden Dienstag seinen Termin für sein Visa. Vielleicht schaffen wir ja ein Treffen zu dritt.<br /></p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/53c26d947fe378a906ec72ddb6435b77_large.jpg" /><figcaption>53. Etappe "Konaev, Kasachstan"</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/21ce38f10aad058bcef01e58803f1fb5_large.jpg" /><figcaption>53. Etappe "Konaev, Kasachstan"</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/2b99a0aa5cadc60ab41a95d5fb379723_large.jpg" /><figcaption>53. Etappe "Konaev, Kasachstan"</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/df89aba5bba7b73c94b2ecc018c851ce_large.jpg" /><figcaption>53. Etappe "Konaev, Kasachstan"</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/0ff31c9f3fe3743d0ddf01189455690d_large.jpg" /><figcaption>Konaev</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/eastward/53-etappe-konaev-kasachstan</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/eastward/53-etappe-konaev-kasachstan</guid><category><![CDATA[53.etappe]]></category><dc:creator><![CDATA[Eastward]]></dc:creator><pubDate>Sun, 01 Sep 2024 03:45:00 GMT</pubDate><geo:lat>43.8556057</geo:lat><geo:long>77.0624437</geo:long></item><item><title><![CDATA[52. Etappe "Taldykorgan, Kasachstan"]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/b4e3ea53b4a3a021449ab3cb4733272d_large.jpg" /><figcaption>Taldykorgan, auf dem Weg</figcaption></figure><p>Heute Nacht hat es stark geregnet. Erst als ich Aufstand, hörte es allmählich damit auf. Ich bemerkte, dass ich kaum noch auf Regen eingestellt bin und eigentlich auch noch keinen haben möchte. Der Regen kommt noch früh genug auf der Rückreise. Taldykorgan war heute mein Ziel und das Wetter war optimal zum Motorrafahren. Die Landschaft auf dem Weg hierher war wieder eine Augenweide. In Taldykorgan werde ich zwei Tage bleiben und Ausflüge in die naehere Umgebung unternehmen. Auf dem Weg hierher traf ich zwei Motorradfahrer aus Bayern auf dem Weg in die Mongolei. Sie wollen noch im Spätherbst zurück nach Deutschland, was ich für sehr sportlich halte. Beide sind über den Iran und Afghanistan in die Stan-Staaten gereist. Einer von beiden ist, ebenso wie ich, mit einer F 650 GS unterwegs. Seine Maschine ist allerdings nochmals drei Jahre älter als meine. Die Hotelsuche war heute recht einfach. Der erste Versuch war gleich ein Treffer.</p><p>30.01.2024: Nach einem kleinen Frühstück mit Instant Kaffee und Poredge, habe ich mich auf den Weg ins Koksu Tal und zur Koksu Schlucht gemacht. Das Wetter war schon ein wenig herbstlich. Kühle Luft und wärmender Sonnenschein. Zusammen mit guten Straßen die ideale Kombination für einen kleinen Ausflug. Die Landschaft war dann auch wirklich beeindruckend. Die Schlucht selbst schien zunächst recht einsam zumal nur ein sehr schlechter und steiniger Weg hineinführte. Ich musste mich dann aber eines besseren belehren lassen. An einigen Stellen standen Autos, mit denen Angler zu ihren Angelplätzen gefahren waren. Weiter hinten in der Schlucht standen einige Hütten mit Sauna. Hier wurde "sauniert", gegrillt und gefeiert. In einem nahegelegenen Ort könnte ich spaeter noch etwas essen und trinken, bevor ich wieder den Rückweg angetreten habe. Zurück im Hotel musste ich mich um die Unterkunft für die kommenden zwei Tage kümmern. Morgen werde ich zurück in Richtung Almaty fahren und einen Zwischenstopp am Kapshagay Stausee einlegen. Das Moped brauchte auch wieder ein wenig Pflege, was mich am späten Nachmittag beschäftigte und davon abhielt noch einmal ins Zentrum zu gehen. Die Kette musste geölt werden und dann hoffte ich einen Problem auf den Grund gehen zu können. Das Motorrad geht seit einiger Zeit häufiger im Standgas aus, was insbesondere in Stadtverkehr lässig ist. Dazu ist der Luftfilter defekt, was dazu führt, dass er ins Luftfiltergehäuse gezogen wird und dann natürlich keine Luft mehr filtert. Ich habe mit zwei Werkstätten in Tbilisi Kontakt aufgenommen und hoffe, dass sie mir einen neuen Filter besorgen können.<br /></p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/f2f2ea100317efadb56bc9124dd3de4d_large.jpg" /><figcaption>Taldykorgan, auf dem Weg</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/615ec27ab4d7d9ace68aa1c04902c316_large.jpg" /><figcaption>Taldykorgan, auf dem Weg</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/8c49cc1c92541e921571755928afcf41_large.jpg" /><figcaption>Taldykorgan, auf dem Weg</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/a9c22d636c10c0ea33515373f17327bb_large.jpg" /><figcaption>Koksu Valley </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/443a7798b637b4c79a56964fbdeaf275_large.jpg" /><figcaption>Koksu Valley</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/f350f14dcca4641a29c3d3adba0b2565_large.jpg" /><figcaption>Koksu Schlucht</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/9778f28b91c886884f338b2f04a1eb7b_large.jpg" /><figcaption>Koksu Valley</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/71714d3b350565f784b6fb001cc1e3ed_large.jpg" /><figcaption>Koksu Valley</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/7f9c3eb2651a6534163d9610053314f0_large.jpg" /><figcaption>Koksu Valley</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/eastward/52-etappe-taldykorgan-kasachstan</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/eastward/52-etappe-taldykorgan-kasachstan</guid><category><![CDATA[*52.etappe]]></category><dc:creator><![CDATA[Eastward]]></dc:creator><pubDate>Thu, 29 Aug 2024 14:58:00 GMT</pubDate><geo:lat>45.0177112</geo:lat><geo:long>78.38044169999999</geo:long></item><item><title><![CDATA[51. Etappe "Zharkent, Kasachstan"]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/7d1fef1134e56eac027bb664c0907c3a_large.jpg" /><figcaption>Charyn Canyon</figcaption></figure><p>Da sich meine spontane Überlegung, mit dem Bus nach China zu fahren, nicht umsetzen ließ, bin ich zu meiner ursprünglichen Planung, in den Osten zu fahren, wieder gefolgt und in Richtung Khorgas aufgebrochen. Auf dem Weg dorthin habe ich den Charyn Canyon einen Besuch abgestattet. Der Canyon wird zwar überall als Attraktion angepriesen, schien mir jedoch nicht so überwältigend. Eigentlich hatte ich vor dort zu zelten, was aber inzwischen nicht mehr möglich scheint. Zudem scheint der Zugang zum Canyon selbst inzwischen ebenfalls gesperrt. Anschließend bin dann weiter nach Khorgas gefahren. Khorgas liegt bereits in China, weshalb ich mich damit begnügte, mir das ganze von der kasachischen Seite anzuschauen. Im wesentlichen scheint es sich um einen Umschlagplatz für waren aus China zu handeln. Nach einigen Schwierigkeiten, eine Unterkunft zu finden, bin ich letztlich in Zharkent gelandet. Von hier aus soll es morgen weiter zum Altyn Emel Nationalpark gehen.<br /></p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/686416721c3b56d00da4bff4d8f3dfb2_large.jpg" /><figcaption>Charyn Canyon</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/28b2df6935b84d3326899719a4ee0a36_large.jpg" /><figcaption>Charyn Canyon, Anfahrt</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/25db0abcb8001f0ec5df9331ec632863_large.jpg" /><figcaption>Charyn Canyon, Anfahrt</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/af350696d1ab1c6c76267bad31ee6198_large.jpg" /><figcaption>Charyn Canyon, Anfahrt</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/eastward/51-etappe-zharkent-kasachstan</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/eastward/51-etappe-zharkent-kasachstan</guid><category><![CDATA[51.etappe]]></category><dc:creator><![CDATA[Eastward]]></dc:creator><pubDate>Thu, 29 Aug 2024 03:31:00 GMT</pubDate><geo:lat>44.166512</geo:lat><geo:long>79.999974</geo:long></item><item><title><![CDATA[50. Etappe "Almaty, Kasachstan"]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/194b3748adffff2ea9697dbc4a6227ba_large.jpg" /><figcaption>Almaty </figcaption></figure><p>Nach dem Frühstück hieß es Abschied nehmen von Bishkek und Kirgistan. Landschaftlich hat Kirgistan wirklich einiges zu bieten und die guten Straßen waren gut fürs Moped. Die Route nach Almaty war eigentlich klar. Die Grenze zu Kasachstan liegt in unmittelbarer Nähe der Stadtgrenze.  Google Maps war allerdings der Meinung ein anderer Grenzübergang wäre besser geeignet, um einen Stau zu umfahren. Zum einen gab es, wenn auch nur einen kleinen, Stau auf der neuen Strecke und zum anderen konnte ich diesen Übergang nicht nutzen. Es handelte sich offenbar nicht um einen internationalen Grenzuebergang. Also zurück und auf die ursprünglich geplante Route. Die Grenzabfertigung auf beiden Seiten verlief problemlos und dauerte nicht einmal eine Stunde (Rekord!). Die Straßenverhältnisse waren durchweg gut. Lediglich die Fahrt durch Almaty bis zum Hostel, gestaltete sich aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens etwas zäh. Waehrend meine Unterkunft in Bishkek etwas außerhalb lag, befindet sich meine aktuelle Unterkunft ganz nah am Stadtzentrum. Im Hostel traf ich auf einen französischen Motorradfahrer, der interessanterweise die gleiche Planung für den Heimweg bis Georgien hat wie ich. Auch er wartet noch auf sein Transitvisum. Er erklärte mir zudem, dass die Straßenverhältnisse bis zur Grenze mit Ausnahme der Baustellen gut sind. Das deckt sich mit meinen Recherchen und würde bedeuten, dass ich auch mit defektem Stoßdämpfer gut voran kommen würde. Ich habe vorsichtshalber für den Rückweg durch Kasachstan fünfzehn Tage eingeplant. Das ist sehr reichlich bemessen und lässt mir Spielraum für die eine oder andere Unternehmung.</p><p>25.11.2024: Da es im Hostel kein Frühstück gibt, musste ich mir zuerst ein Kaffee mit anständigen Kaffee und einem kleinen Imbiss suchen. Gluecklicherweise fand ich ein gut bewertetes Kaffe, das auch noch auf dem Weg zum nächsten KCell Laden befand, in dem ich mir noch eine SIM Karte besorgen musste.</p><p>Danach ging es zurück ins Hotel und später zum sight seeing wieder in die Stadt. Ich wollte mir die Chrisi- Himmelfahrt-Kathedrale und den Hausberg von Almaty, den Kök-Töbe anschauen. Auf den Hausberg fährt man aus der Stadtmitte mit einer Seilbahn. Da diese jedoch sehr stark genutzt wurde und ich nicht Schlange stehen wollte, habe ich den Besuch auf morgen verschoben. Stattdessen bin ich auf den sog. Gruenen Basar (Kok Basar) gegangen. Ein riesiger Basar, auf dem man fast alles bekommt, wenn man es denn findet.</p><p>Heute Abend bin ich mal wieder etwas "besser" Essen gegangen. Ein französischer Motorradfahrer aus dem Hostel hatte mir das ital. Restaurant Del Papa empfohlen. Tatsächlich waren sowohl das Essen als auch der Wein und Espresso recht gut. Morgen möchte ich meine Besichtigungstour fortsetzen und den Hausberg besuchen. Darüber hinaus gibt es noch ein Wellnessbad (Arasan Wellness & Spa) mit Massageangebot, das ich mir auch nicht entgehen lassen möchte.</p><p>26.08.2024: Heute stand wieder einmal Sight Seeing auf meinem Programm. Nach dem Frühstück bin ich los und da ich zufällig in die Nähe der Versicherungsgesellschaft kam, mit der ich wegen der Haftpflichtversicherung für mein Motorrad im Kontakt stand, bin ich gleich in ihr Büro, um die Angelegenheit zu erledigen. Das ganze dauerte dann auch keine 30 Min. und ich war um eine Versicherung reicher und 20€ ärmer. Danach ging es mit der Seilbahn auf den Kök Töbe. Von hier oben hat man einen tollen Blick auf die Stadt und kann sich, bei Bedarf, auf einer Art Rummelplatz Vergnügen. Vom Kök Töbe ging es später wieder mit der Seilbahn zurück in die Stadt und weiter zum Freiheitsdenkmal. Es erinnert an die Unabhängigkeit Kasachstans von der UDSSR. Ganz in der Nähe befindet sich der Park des ersten Präsidenten. Ein Ort, der zum Verweilen und Relaxen einlädt. Das habe ich dann auch getan, bevor es am Nachmittag zurück zum Hostel gelaufen bin. Unmittelbar neben dem Hostel befindet sich ein schlechtes Döner Restaurant und ein gutes Kaffee. Hier gehe ich frühstücken und trinke gerne am Nachmittag, nach meinen Ausflügen, einen Kaffee. Heute kam ich dort mit einigen Reisenden ins Gespräch und es dauerte bis in den Abend, bis wir uns voneinander verabschiedeten. 👍</p><p>Morgen habe ich den Termin wegen meines Transitvisa. Nach den mir vorliegenden Informationen, dauert es 7-9 Tage bis zu Erteilung des Visas (wenn man es denn bekommt). Das lässt mir Zeit, mich noch ein wenig im Land umzusehen. Vielleicht statte ich China noch einen Besuch ab. Der Bus von Almaty nach Urumqi benötigt etwa 20 Std. und bietet Schlafmöglichkeiten. Mal schauen.</p><p>27.08.2024: Ich habe heute meine Transitvisa beantragt, was außerordentlich reibungslos verlief. Nachdem mir der Beamte zunächst nur 6 Tage für die durchreise gewähren wollte, konnte ich ihn noch auf neun Tage hoch handeln. Das Maximum beträgt 10 Tage. Das lässt mir etwas Zeit und ich komme nicht gleich in Bedrängnis, wenn etwas schief laeuft. Am kommenden Dienstag kann ich das Visa abholen.</p><p>Heute Nachmittag war ich mit einigen Leuten verabredet, mit denen ich bis zum späten Abend in der Stadt unterwegs war. In dem Viertel, in dem wir uns aufgehalten haben, gab es sehr viele Restaurants, Bars und Kneipen. Dazu eine Vielzahl an Straßenmusikern. <br /></p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/e7edac886cff663240970f5623d89065_large.jpg" /><figcaption>Almaty</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/5888cf2156e34762568005372e426c32_large.jpg" /><figcaption>Del Papa, Restsurant</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/ad9a3506887bedc0c22b609c0c785ccc_large.jpg" /><figcaption>vor der Uni</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/567d92f53d2f53d46dcbf2d656a325cf_large.jpg" /><figcaption>Golden Square Hostel, Almaty</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/0633f1f76b5a187d4eaed7696ed68a22_large.jpg" /><figcaption>Del Papa, Restsurant</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/73e50bbc6d2d27f7e16adb0ebd39293c_large.jpg" /><figcaption>50. Etappe "Almaty, Kasachstan"</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/027051861e60fdfa00710f57536f492c_large.jpg" /><figcaption>50. Etappe "Almaty, Kasachstan"</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/3e167ff278f158fbfa8ae29a39eb707e_large.jpg" /><figcaption>Christi-Himmelfahrt-Kathedrale </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/1fdd265ff933e963ff8b14a916f9fa6b_large.jpg" /><figcaption>Panfilov Park </figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/eastward/50-etappe-almaty-kasachstan</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/eastward/50-etappe-almaty-kasachstan</guid><category><![CDATA[50.etsppe]]></category><dc:creator><![CDATA[Eastward]]></dc:creator><pubDate>Sat, 24 Aug 2024 15:15:00 GMT</pubDate><geo:lat>43.2379761</geo:lat><geo:long>76.8828618</geo:long></item><item><title><![CDATA[19. Etappe "Beyneu, Kasachstan"]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/8a8e4e9b1c70b7b1215bce606f40fb5e_large.jpg" /><figcaption>Hotel Aria, Beyneu</figcaption></figure><p>Beyneu ist meine vorläufig letzte Station in Kasachstan und für viele Overlander das Sprungbrett nach Usbekistan. Die Straßenverhältnisse ab der Grenze bis etwa Nukus sollen eine ziemliche Herausforderung sein. Zudem gibt es bis Kurgand so gut wie keine Übernachtungsmöglichkeiten und scheinbar auch keine Tankstellen. Ich habe mir vorsichtshalber einen Reservekanister besorgt und diesen sowie das Moped ersteinmal vollgetankt. Damit sollte ich im Zweifel bis Kurgand durchkommen. Ich habe vor früh loszufahren, um in jedem Fall noch bei Tageslicht anzukommen. Ich bin schon sehr gespannt auf die Grenzformalitäten und die anschließende Fahrt durch Usbekistan. Die Fahrt von Shetpe nach Beyneu war dank der guten Straßenverhältnisse und der "niedrigen" Temperaturen sehr angenehm. Lediglich der starke Seitenwind störte gelegentlich. <br /></p>]]></description><link>https://vakantio.de/eastward/19-etappe-beyneu-kasachstan</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/eastward/19-etappe-beyneu-kasachstan</guid><category><![CDATA[19.etappe"]]></category><dc:creator><![CDATA[Eastward]]></dc:creator><pubDate>Sun, 23 Jun 2024 16:49:00 GMT</pubDate><geo:lat>45.3222362</geo:lat><geo:long>55.181848</geo:long></item><item><title><![CDATA[18. Etappe "Shetpe"]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/237052f5ea26015fefe4d52ad4d9bd7f_large.jpg" /><figcaption>Sartas</figcaption></figure><p>Heute habe ich mich vom Satar Visitor Center in Richtung Shetpe verabschiedet. Weil es mit dem Benzin hätte knapp werden können, hat mir Farhad einige Liter von seinem Vorrat (kostenlos) abgegeben. Nachdem ich die Piste und Schotterstrecke hinter mir gelassen hatte, ging alles eigentlich ganz schnell. Die Strecke war mir in weiten Teilen schon bekannt. In Shetpe hatte ich mich wieder im Motel Satti einquartiert. Die Unterkunft ist mit gut 30€ für hiesige Verhältnisse viel zu teuer aber leider alternativlos. Das einzige Plus an dieser Unterkunft ist das angeschlossene Restaurant, in dem man für kleines Geld ganz passabel essen und ein Bier trinken kann. In Kasachstan gilt die 0 Promillegrenze. Der Abend war wieder der EM gewidmet. ⚽<br /></p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/237052f5ea26015fefe4d52ad4d9bd7f_large.jpg" /><figcaption>Sartas</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/eastward/18-etappe-shetpe</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/eastward/18-etappe-shetpe</guid><category><![CDATA[18.etappe]]></category><dc:creator><![CDATA[Eastward]]></dc:creator><pubDate>Sun, 23 Jun 2024 11:18:00 GMT</pubDate><geo:lat>44.13946259999999</geo:lat><geo:long>52.1629811</geo:long></item><item><title><![CDATA[17. Etappe "Sartas Visitor Center"]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/9cc84cb7644432c9db19bb976c6ce953_large.jpg" /><figcaption>Sartas</figcaption></figure><p>Bevor ich entgültig nach Usbekistan aufbreche wollte ich noch Shakpag Ata, eine in den Fels geschlagene Moschee anschauen. Da die Anfahrt von Aktau inklusive Rückfahrt (davon 80km Piste) nach Shetpe zu viel für einen Tag war, habe ich mich kurzerhand im Visitor Center eingemietet. Mein eigentlicher Schlafplatz sollte in einer Yurte sein. Auf Anraten der Mitarbeiter habe ich mich dann aber für ein Zimmer entschieden. Die Mücken seien nachts draußen zu schlimm. Bei meinem innigen Verhältnis zu diesen Lebewesen musste ich nicht lange überlegen. Die Zimmer sind einfach aber tadellos und alle klimatisiert. Da ich zu diesem Zeitpunkt der einzige Gast war, blieb viel Zeit sich auszutauschen. Da es weit und breit nichts gibt, außer Natur, musste ich die Verpflegung gleich mit buchen. Probieren durfte ich u.a. Pferdewurst und fermentierte Kamelmilch. Nichts für jeden Tag aber auf jeden Fall wert zu probieren. Essen gab es im übrigen reichlich. Nachdem ich schon üppig zu Abend gegessen hatte, musste ich gegen 23.30Uhr noch Schaschlik und Fisch essen. Danach war ich kurz vor dem Platzen. Zu jedem Essen wird übrigens reichlich Schwarzer Tee gereicht.</p><p>Für Morgen steht dann ein Besuch der unterirdischen Moschee an und ein Gang/eine Fahrt zum Strand.</p><p>21.06.2024: Wie geplant habe Vormittags einen Ausflug nach Shakpag Ata unternommen. Es handelt sich dabei um einige an einem Abhang in den Fels getriebene Räume und Nieschen. Von der Grösse her ist das ganze überschaubar aber dennoch interessant zu sehen. Später kam eine Gruppe vorwiegend älterer Männer und Frauen, von denen einer Recht intensiv  auf mich einredete. Ich hatte den Eindruck als sei er nicht ganz einverstanden mit meiner Anwesenheit dort.</p><p>Zurück zum Visitor Center wollte ich noch an den Strand fahren. Allerdings war der Untergrund extrem weich und sandig, so dass es mir vernünftiger erschien, das nicht mit dem immer noch stark beladenen Motorrad  zu versuchen.</p><p>Den Nachmittag habe ich mit ausgiebigen Gesprächen, lesen und packen verbracht.</p><p>Zum Abendessen gab es diesmal eine ordentliche Portion Bratkartoffel, natürlich mit Fleischeinlage.</p><p>Später hatte ich noch Gelegenheit eine aus Kamelmilch zubereitete Süßspeise zu probieren. Gar nicht so schlecht!<br /></p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/9cc84cb7644432c9db19bb976c6ce953_large.jpg" /><figcaption>Sartas</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/8d0e60691eb6f88dfc0e927c2de48de2_large.jpg" /><figcaption>Sartas</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/596a69dcded8b6a15c4335f92ea9b55b_large.jpg" /><figcaption>Sartas</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/d43978121ad355cebb01918db601a2e5_large.jpg" /><figcaption>Sartas</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/647816acdeccbdac09f48fa6abdefff1_large.jpg" /><figcaption>Sartas</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/86206afa9d2a82b7949328a7e45d8da3_large.jpg" /><figcaption>Sartas</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/0ce0e7a0bf26992238d307ba93436265_large.jpg" /><figcaption>Sartas</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/6833dccea36d84ac1319a0d699c18a05_large.jpg" /><figcaption>Sartas</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/08cd47feb2c959d29d3910bcd42df8a5_large.jpg" /><figcaption>Sartas</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/eastward/17-etappe-sartas-visitor-center</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/eastward/17-etappe-sartas-visitor-center</guid><category><![CDATA[17.etappe]]></category><dc:creator><![CDATA[Eastward]]></dc:creator><pubDate>Fri, 21 Jun 2024 09:35:00 GMT</pubDate><geo:lat>44.472256202425555</geo:lat><geo:long>51.114234924316406</geo:long></item><item><title><![CDATA[16. Etappe "Aktau"]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/0f5005c09889f26c3b5883387eabea2a_large.jpg" /><figcaption>Tree of Live Resort, Aktau</figcaption></figure><p>Nachdem ich mich entschlossen hatte meine weiteren Erkundungen von Aktau aus durchzuführen, bin ich heute morgen früh los und bei relativ angenehmen Temperaturen in Richtung Aktau aufgebrochen. Die Fahrt war recht unspektakulär und ohne besondere Vorkommnisse. Ich näherte mich meiner Unterkunft durch ein Industriegebiet und hatte dabei kein gutes Gefühl. Das wude leider bestätigt, als ich bei der Unterkunft ankam. Das Gebäude war ziemlich heruntergekommenen. Die Wohnung war zwar in einem etwas besseren Zustand aber alles andere als ein Highlight. Als Bett dient eine Schlafcouch. Leider war die Stornierungsfrist bereits abgelaufen und ich konnte nicht ohne weiteres aus dem Vertrag kommen. Glücklicherweise gelang es mir, den Vermieter davon überzeugen, dass das alles ein großes Missverständnis ist und ich doch bitte mein Geld zurückhaben möchte. Wir haben uns auf eine Nacht, die ich bleiben und zahlen muss, geeinigt. Ich hoffe, diese Zusage gilt morgen auch noch.</p><p>10.06.2024: Mein Vermieter hat Wort gehalten und kurz nach Mittag konnte ich die Wohnung verlassen und ein schönes Zimmer mit Frühstück in einem sehr ordentlichen Hotel beziehen. Das fühlt sich doch gleich besser an. Heute Nachmittag habe ich ein wenig die Umgebung erkundet und bin schließlich im Bus-Kaffe bei einem Cappuccino und einem Stück Kuchen hängen geblieben. Ein Kaffe in einem Bus einzurichten, ist eine coole Idee.</p><p>11.06.2024: Heute bin ich wie geplant zum Saura Canyon und anschließend noch zum Fort Schevschenko gefahren. In Summe gut 300km. Beides war nett anzusehen aber bei weitem nicht so beeindruckend wie Sor Tuzbair.</p><p>Auf dem Rückweg habe ich wieder halt beim Bus-Kaffee gemacht. Während ich dort Sitze und meinen Cappuccino und meinen Kuchen genieße,  läuft mir Ben über den Weg. Wir sind uns Tblisi begegnet als wir beide die Motorräder nach Aserbaidschan verfrachtet haben. Ben hatte noch einige Tage mehr in Aserbaidschan verbracht und reist morgen nach Usbekistan weiter. Am Hotel angekommen, spricht mich Rudolf aus Köln bzw. Aktau an. Rudolf ist in Aktau aufgewachsen und lebt seit einiger Zeit in Köln. Er gab sich ungeheuer hilfsbereit. Wann immer ich fragen haben sollte, können ich mich an ihn wenden. Er kennt sich schliesslich hier aus. Zur Zeit habe ich allerdings keine wichtigen Fragen aber vielleicht fällt mir ja noch etwas ein. Die Welt ist klein und immer für eine Überraschung gut. 😀</p><p>12.06.2024: Der heutige Tag war ein eher ruhiger Tag. Nach einer kurzen Unterhaltung mit Rudolf bin ich los, um einen Ersatzkanister zu besorgen. Die Streckenabschnitte ohne Tankstellen werden jetzt länger und auf Moped schieben habe ich so gar keine Lust. In einem nahegelegenen Shops für Autoteile wurde ich auch gleich fündig. Erledigt! Es wurde auch wieder einmal Zeit, Wäsche zu waschen, womit auch gleich die nächste Beschäftigung fest stand.  Später standen dann einkaufen, Motorradstiefel putzen, mit dem Moped in die Waschstraße fahren und Kaffe und Kuchen im Bus-Kaffee auf dem Programm. Danach wollte ich mich noch einmal mit einigen Formalitäten bezüglich der bald anstehenden Ausreise nach Usbekistan beschäftigen (wo registrieren ohne dabei zu sehr von meiner Route abweichen zu müssen und KfZ Versicherung). Der Tag endete mit einem leckeren Essen in einem georgischen Restaurant.</p><p>Morgen steht der Besuch der größten Moschee der Stadt auf dem Plan und dann möchte ich ja auch noch ein wenig Strandurlaub verbringen. Mal schauen, wie es klappt.</p><p>13.06.2024: Heute stand der Besuch der Beket Ata Moschee auf dem Programm. Die zweitgrößte im Land. Häufig sind Moscheen ja sehr üppig ausgestattet und wirklich eine Augenweide. Auch wenn diese Moschee nicht so reich ausgestattet war, fand ich sie sehr beeindruckend und einfach schön. Die Atmosphäre im Gebetsraum wirkte sehr angenehm und beruhigend auf mich. Allzuviel gab es darüber hinaus jedoch nicht zu sehen. So blieb es bei einem kurzen Besuch. Das gab mir allerdings Gelegenheit, einem gegenüberliegenden Einkaufszentrum noch einen Besuch abzustatten. Die Überraschung war groß, als ich feststellen musste, dass es hier aussah wie in jedem anderen Einkaufszentrum bei uns auch. 😉</p><p>Über Google Maps hatte ich gesehen, dass es in der Gegend, die ich gerne noch besuchen möchte, eine Unterkunft gibt  Leider fehlten jedoch alle Kontaktdaten und Straßen schien es dort auch keine zu geben. Nach einiger Recherche konnte ich zumindest die WhatsApp Adresse herausfinden und darüber Kontakt aufnehmen. Danach ging alles recht schnell. Ich konnte für mich ein Bett in einer 🛖 Yurte buchen und eine Piste dorthin gibt es auch. Last but not least endlich auch wieder einmal ein paar Seiten gelesen und natürlich dem Bus Kaffe einen Besuch abgestattet.<br /></p><p>Morgen und übermorgen stehen zwei Museen auf meiner Agenda und das Abhängen am Strand steht auch immer noch aus.</p><p>14.06.2024: Heute stand wie geplant der Besuch eines Museums auf dem Programm. Da eines der beiden Museen geschlossen hatte, viel die Wahl auf das "Mangisdag Museum für Kultur und Geschichte". Da das Museum nur ca. 1,5km entfernt war, entschloss ich mich zu einem kleinen Spaziergang dorthin. Das Museum war von außen gar nicht ohne weiteres als solches zu erkennen. So waren denn auch die Ausstellungsräume und die Ausstellung selbst überschaubar. Nichts desto trotz waren einige interessante Ausstellungsstücke zu bewundern. Zu meiner Überraschung kamen einige der ältesten Funde aus einer Gegend im heutigen Kasachstan, die ich bestenfalls als lebensunfreundlich bezeichnen würde. Da die beiden Damen, die das Museum offenbar betreuen, gerade auf dem 
Weg in die Mittagspause waren, gehörte mir das Mus die beiden Damen, die das Museum offenbar betreuen, gerade auf dem 
Weg in die Mittagspause waren, gehörte mir das Museum für die nächste 
Stunde alleine. Das nenn ich vertrauen.</p><p>Der Nachmittag war überwiegend weiteren Recherchen bezüglich meiner Weiterreise und den neuesten Neuigkeiten anderer Reisender auf der Saidenstraße gewidmet. Es ist kaum zu glauben, wer sich hier alles herum tummelt, wo sie alle herkommen und wo sie hin wollen. Natürlich durfte auch eine Besuch im Bus Kaffe nicht fehlen. Den Abend habe ich wieder einmal im georgischen Restaurant um die Ecke beschlossen.</p><p>Morgen steht ein weiterer Museumsbesuch auf dem Plan. Dazu muss ich mich einen Blinker am Moped widmen, der beim letzten Umfaller doch etwas gelitten hat.</p><p>15.06.2024: Nach einem ausgiebigen Frühstück, das bei uns eher einem Mittagessen entspricht, machte ich mich daran den Blinker in Ordnung zu bringen. Nach genauerer Betrachtung schien es mir ratsam dem ganzen mit Kleber und Isolierband etwas mehr Stabilität zu verleihen. Dazu müsste ich mir im nahe gelegenen Baumarkt Kleber besorgen. Zu meiner Überraschung gab es dort sogar Patex zu kaufen. Die Reparatur war danach schnell erledigt. Den Museumsbesuch, der eigentlich danach anstand, musste ich noch einmal auf Dienstag kommender Woche verschieben. Das Museum ist bis dahin geschlossen. So verbrachte ich den Nachmittag weitgehend mit lesen und Internet unterbrochen von einem Besuch im Bus Kaffee. Der Abend war mit Essen gehen und der Live-Uebertragung des Spiels Spanien - Kroatien ausgefüllt.</p><p>16.06.2024: Heute war endlich Strand angesagt. Ziel war das "Caspiy Live" etwa 40km nördlich von Aktau. Der Strand war gut und das Wasser schien zumindest sauber. Nachdem ich zunächst noch mutterseelenallein dort ausharte, trafen im Laufe des Tages noch weitere Badegäste ein. Alle bestens mit Essen und Getränken versorgt. Die Kasachen sind ein wirklich offenes und  kommunikatives Volk. Immer wieder werde ich in Gespräche verwickelt, die dank Google Translate auch ganz gut funktionieren. Am späten Nachmittag reicht es dann aber dennoch und ich trete den Rückweg an. Nicht ohne von einigen Badegästen per Handschlag und mit beste Wünschen verabschiedet zu werden.</p><p>Für den Abend stehen Essen im Kaheti und EM auf der Agenda. Glücklicherweise überträgt das kasachische Fernsehen alle Spiele live.</p><p>17.06.2024: Den heutigen Tag habe ich überwiegend mit Lesen, kleineren Erledigungen und Kaffee trinken im Bus Kaffe verbracht. Der Abend stand wieder im Zeichen der EM und Telefonaten mit den Lieben zu Hause.</p><p>Morgen ist wieder Strand angesagt. Diesmal geht es Richtung Süden.</p><p>18.06.2024: Heute war Strand angesagt. Ziel war der Freizeitpark "Tree of Live" etwa 25km südlich von Aktau. Das Strandresort richtet sich offensichtlich in erster Linie an Familien und ist mit allem ausgestattet, was Groß und Klein Spaß macht. Für mich waren eigentlich nur der Strand und die Einrichtungen dort relevant. Insofern schien mir der Eintritt mit etwas mehr als 10€ ein wenig hoch. Nichtsdestotrotz waren sowohl Strand, Wasser als auch die Einrichtungen ok, so dass ich einen netten Tag mit Lesen, Baden und Dösen verbringen konnte. Auf dem Rückweg musste ich selbstverständlich dem Bus Kaffe noch einen Besuch abstatten. Für später standen dann noch kleine Besorgungen und natürlich die EM auf dem Programm.</p><p>19.06.2024: Heute war mein letzter Tag in Aktau. Ich wollte ja noch in das Entnographische Museum und das war die letzte Chance. Also bin ich wieder früh los, um die noch etwas angenehmeren Morgenstunden zu nutzen. Das Museum liegt etwa 9km von meinem Hotel entfernt.<br /></p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/e7a4bbaa98a5ef9c5073f013ccfc667f_large.jpg" /><figcaption>16. Etappe "Aktau"</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/f559a529462f66b778b521121a403a58_large.jpg" /><figcaption>Kaffee-Bus, Aktau</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/66e4488d81069c00c9002124825be2cc_large.jpg" /><figcaption>Appartment in Aktau</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/92601ebb1eb84c4fca6a9eb7a2db4008_large.jpg" /><figcaption>Saura Canyon </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/3090fad3b998b855ab5d758a6ed7a032_large.jpg" /><figcaption>16. Etappe "Aktau"</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/e225ef4eadf945dcc11e2bd0948fa166_large.jpg" /><figcaption>Saura Canyon </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/cf381ac58b0fa3a9c138279fdc8b0692_large.jpg" /><figcaption>16. Etappe "Aktau"</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/0292b709cc9f01bba37c26be624b9d27_large.jpg" /><figcaption>Beket Ata</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/959d171f981cd72b0d541e0f95bc7c8e_large.jpg" /><figcaption>Georgisches Restaurant in Aktau</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/eastward/16-etappe-aktau</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/eastward/16-etappe-aktau</guid><category><![CDATA[16.etappe]]></category><dc:creator><![CDATA[Eastward]]></dc:creator><pubDate>Sun, 09 Jun 2024 17:22:00 GMT</pubDate><geo:lat>43.65880790000001</geo:lat><geo:long>51.1974563</geo:long></item></channel></rss>