<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" version="2.0" xmlns:geo="http://www.w3.org/2003/01/geo/wgs84_pos#"><channel><title><![CDATA[Reisen in Mazedonien - Reiseblogs, Reiseberichte und Tipps]]></title><description><![CDATA[Reiseberichte Mazedonien - die neuesten Reiseblogs, Sehenswürdigkeiten, Tipps und Bilder aus der Vakantio Reise-Community]]></description><link>https://vakantio.de/de/destination/594e88db7412bcbe3fea26e9/mazedonien</link><image><url>https://vakantio.de/client-assets/images/logo-v2.svg</url><title>Reisen in Mazedonien - Reiseblogs, Reiseberichte und Tipps</title><link>https://vakantio.de/de/destination/594e88db7412bcbe3fea26e9/mazedonien</link></image><generator>Vakantio RSS</generator><lastBuildDate>Sat, 15 Aug 2026 21:21:34 GMT</lastBuildDate><atom:link href="https://vakantio.de/vak-service/rss/de/destination/594e88db7412bcbe3fea26e9.rss" rel="self" type="application/rss+xml"/><language><![CDATA[de]]></language><item><title><![CDATA[Ohrid]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/6a362ec935ce0ea0c118ccac18307b90_large.jpg" /><figcaption>Ohrid</figcaption></figure><p>Die Tage on Ohrid waren gemütlich und schön. Im Hostel "oldtown"  waren viele nette Leute und es gab spannende Geschichten. Einige Reisende trifft man mittlerweile wieder, die schon bei den früheren Stops waren.</p><p>Ich habe unter anderem eine Tagesbootstour über den See gemacht. Das war wirklich schön. Ansonsten waren die Tage eher entspannt und an dem ein oder anderen Abend haben wir Fußball geschaut.</p><p>Heute geht's weiter nach Albanien (Tirana). </p><p><br /></p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/60963bbf26223849d88fa0e763e69fa1_large.jpg" /><figcaption>Bootstour </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/4002cd4ea3e537fa51655521ac0c2da5_large.jpg" /><figcaption>Boot</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/021e87b6fb10adaf25f2d97dbafe767e_large.jpg" /><figcaption>Fußball gucken </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/50735f17e5426ab3b7bd8a9d9384c3ba_large.jpg" /><figcaption>Ohrid</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/chris-backpack-trip/ohrid-1</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/chris-backpack-trip/ohrid-1</guid><dc:creator><![CDATA[chris-backpack-trip]]></dc:creator><pubDate>Mon, 13 Jul 2026 09:03:00 GMT</pubDate><geo:lat>41.1147942</geo:lat><geo:long>20.7996983</geo:long></item><item><title><![CDATA[Skopje, Hostel Hi & Matka Canyon]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/2a575d380ae147f7c73b26d0fb8dbc14_large.jpg" /><figcaption>Morgan </figcaption></figure><p>Ich bin jetzt seit ein paar Tagen in Skopje. Die Stadt ist eher klein und gemütlich... Die Zeit hier ist eher ruhiger. Ich habe heute viel mit Morgan (UK) gemacht, die ich zufällig in Thessaloniki im Hostel kennen gelernt habe und wo wir festgestellt haben, dass wir im gleichen Bus nach Skopje sind. </p><p>Abends sind wir hier eher im Hostel geblieben und haben zusammen Fußball geschaut. In der Stadt ist nicht so viel los und der Weg in die Stadt ist etwas weiter.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/ad1eeb8679e86acaec9cab6723de67b9_large.jpg" /><figcaption>Matka Canyon </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/3e58df840c62ed17ab780fe01af895ca_large.jpg" /><figcaption>Matka Canyon </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/045e3ff348a7f69fea5cb00000f57892_large.jpg" /><figcaption>Communist Cola </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/e72c65f08d2d930079963788a38b5ce7_large.jpg" /><figcaption>Hostel Hi Hängematte </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/2a575d380ae147f7c73b26d0fb8dbc14_large.jpg" /><figcaption>Morgan </figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/chris-backpack-trip/skopje-hostel-hi-and-matka-canyon</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/chris-backpack-trip/skopje-hostel-hi-and-matka-canyon</guid><dc:creator><![CDATA[chris-backpack-trip]]></dc:creator><pubDate>Wed, 08 Jul 2026 04:41:00 GMT</pubDate><geo:lat>41.9835897</geo:lat><geo:long>21.426128</geo:long></item><item><title><![CDATA[Technik, die begeistert]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/fa6ba1410df4b6a216c53e82e1a9df03_large.jpg" /><figcaption>Technik, die begeistert</figcaption></figure><p>Tag #58</p><p>Samstag, der 27.06.</p><p>Von Trpejca bis Librazhd</p><p>Land: Nordmazedonien / Albanien</p><p><br /></p><p>Kurz nach der Abfahrt komme ich am Ohridsee an und genieße die Straße, die leicht wellig am Seeufer entlang führt.</p><p>Zunächst gibt's eine schöne Aussicht, bis ich in Ohrid einfahre.</p><p>Der gestrigen Empfehlung zu folgen mir die Altstadt anzuschauen ist goldrichtig, es gibt enge Gassen und ein Amphitheater. </p><p>Es muss eine Neuerung sein, es verfügt über einen offenes W-Lan Netz.</p><p>Das nutze ich, um mich um eine eSim zu kümmern.</p><p>Dabei werde ich in ein Gespräch mit einem Ehepaar aus England verwickelt, das endet, als es um Politik und Wokeness geht.</p><p>Schlussendlich kostet es nur Zeit und was mag ich alte Menschen, die in der Lage sind ihren Horizont zu erweitern.</p><p>Den QR Code für die eSim, die dann ab Albanien gültig sein wird, habe ich erhalten, doch wie kann ich den einscannen?</p><p>Also erstmal jemanden finden, der den abfotografiert, damit ...</p><p>Funktioniert.</p><p>Doch dann das nächste Problem, ich brauche Internet, um meine Route von der einen App auf die andere und dann auf das Navi übertragen zu können.</p><p>Sehr dumm, da alle Informationen vorliegen, doch ist es so und meine Zeit im offenen W-Lan ist abgelaufen.</p><p>Morgen wieder ...</p><p>Also die nächste Person anhauen, für einen HotSpot.</p><p>Kostet auch unnötig Zeit und währenddessen wird es immer heißer.</p><p>Nachdem das erledigt ist, geht's endlich ab auf die TransDinarica.</p><p>Als ich über eine Wiese geschickt werde und vor mir eine Schlange über den Pfad kriecht ist es nur noch ein Achselzucken wert.</p><p>Steigungen in der Mittagshitze sorgen dafür, dass ich nur so tropfe und regelmäßige Pausen einlegen muss.</p><p>Und so nähere ich mich langsam, doch fast unaufhaltsam, der nächsten Grenze.</p><p>Da ich gelesen habe, dass man sich in Albanien noch bei der Polizei registrieren muss, frage ich beim Grenzbeamten nach, doch der erklärt mir nur, dass auf der einen Fensterseite Nordmazedonien und auf der anderen Albanien ist.</p><p>Okay, danke dafür. Dann wird wohl alles erledigt sein.</p><p>Nach dem Grenzübergang mache ich Pause in der Sonne, die Aussicht ist zu großartig. Dumm und lohnenswert.</p><p>Von oben habe ich einen wunderbaren Blick über die kommende Abfahrt mit vielen Kurven.</p><p>Vielversprechend, zudem ist die Strecke übersichtlich und der Untergrund gut.</p><p>Die Autos überholen, das wird auch bei den meisten so bleiben, weniger eng, als es im Reiseführer angekündigt war.</p><p>Abgesehen von einem, der mich wegen des Gegenverkehrs noch asozial schneidet.</p><p>Achso, ist n Aachener.</p><p>Über schöne Straße, fern der Hauptwege, geht es durch die Berge weiter ins Landesinnere.</p><p>Immer leicht bergab.</p><p>An einer Tankstelle erhalte ich Wasser, doch leider ist der Geldautomat leer.</p><p>Kartenzahlung ist in Albanien selten möglich.</p><p>Im nächsten Supermarkt kann ich zum Glück problemlos mit Euro bezahlen.</p><p>Entlang der weiteren Strecke wird viel gebaut, könnte eine Eisenbahnlinie werden. Schwer zu sagen, die Straße wirkt auch teilweise wie ein Provisorium, lässt sich jedoch gut fahren.</p><p>In Librazhd nehm ich mir die Zeit, um die weitere Strecke zu planen.</p><p>Albanische Alpen oder Tirana, das ist hier die Frage.</p><p>Die Entscheidung fällt schlussendlich darauf über die Hauptstadt zu fahren.</p><p>Zudem bin ich faul und es ist die entspanntere Route.</p><p>Kurz hinter dem Ort gibt es noch eine Wasserstelle. Flaschen auffüllen und schon mal den gröbsten Dreck von Armen und Beinen abwaschen.</p><p>Auf der Seite iOverlander, auf die Lotti und Valle mich gebracht haben, habe ich gesehen, dass demnächst eine gute Stelle zum zelten kommen soll.</p><p>Doch auf dem Weg dorthin sehe ich  einen Abgang zum Fluss, der vielversprechend aussieht.</p><p>Und so finde ich zeitig eine Gelegenheit, die ich nutzen kann.</p><p>Inklusive passenden Bäumen, sodass ich endlich wieder die Hängematte spannen kann.</p><p>Da ich mir im Supermarkt Nudeln geholt habe, das Brot hab ich zu spät gesehen, wird nochmal gekocht.</p><p>So langsam lohnt sich der Kocher ja doch noch.</p><p>Völlig vollgestopft liege ich dann in der Hängematte und lasse mich endlich wieder sanft in den Schlafsack wiegen.</p><p>Song des Tages:</p><p>Bonginator - All Cops Are Biomechs</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/a66e1dd74b67fcc865b0f4925175e12f_large.jpg" /><figcaption>Guten Morgen</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/4b01f63e639e0eaab76d0da1a5a7eccb_large.jpg" /><figcaption>Ein Überblick</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/a328a7fecac5d12e638397689ec0600a_large.jpg" /><figcaption>Eingang Ohrid ... okay, mein Ausgang</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/943fd2f26ab57ac2e9c08bb0fac10709_large.jpg" /><figcaption>Ohrid</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/6f1350630e830d457c49e8f7f1556fd1_large.jpg" /><figcaption>Ohrid</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/2b360fbc9e7e36503eeaec523ff89535_large.jpg" /><figcaption>Da hat's Internet ... Kurzzeitig</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/825aa84e8d22af8eb6df0d91b7f8da53_large.jpg" /><figcaption>Schön, dass eine Hauptstraße daneben gebaut wurde</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/5038c78e425f6b5140b6ca2d99876425_large.jpg" /><figcaption>Moschee = Wasser</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/009d4d2f26212339a6856151b68b7f9a_large.jpg" /><figcaption>Was es hier auch wieder auf dem Weg gibt</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/once-upon-a-dream/technik-die-funktioniert</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/once-upon-a-dream/technik-die-funktioniert</guid><dc:creator><![CDATA[Once Upon A Dream]]></dc:creator><pubDate>Mon, 29 Jun 2026 16:42:00 GMT</pubDate><geo:lat>40.9605755</geo:lat><geo:long>20.7830223</geo:long></item><item><title><![CDATA[Einsam Gemeinsam]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/2ec28571455c2b747e85de3098b3c626_large.jpg" /><figcaption>Einsam Gemeinsam</figcaption></figure><p>Tag #57</p><p>Freitag, der 26.06.</p><p>Von Žabeni bis Trpejca</p><p>Land: Nordmazedonien</p><p><br /></p><p>Wir hatten uns für eine ungefähre Zeit zum aufstehen verabredet und frühstücken noch zusammen.</p><p>Ausgiebig mit Kaffee, bevor wir gemeinsam nach Bitula aufbrechen, wo wir noch einen Supermarkt ansteuern.</p><p>Super praktisch, wenn einer draußen wartet und man sein Fahrrad mit der Elektronik einfach draußen stehen lassen kann.</p><p>Sehr freue ich mich darüber, das es richtiges Brot gibt, mit Körnern.</p><p>Für alle noch ein Eis und dann trennen sich unsere Wege.</p><p>Seit heute Morgen habe ich Probleme mit dem Umwerfer, die Kette bleibt auf dem kleinen Blatt hängen.</p><p>Doch zum Glück bin ich in der zweitgrößten Stadt des Landes, auch wenn es mir eher wie ein großes Dorf vorkommt.</p><p>Und so erfrage ich mir den Weg zu einem Experten, der mir das Problem schnell beheben kann.</p><p>Ein Einwohner führt mich noch durch die Stadt und hilft dolmetschen, er spricht gebrochen deutsch.</p><p>Sinnvoller die Gelegenheit zu nutzen, als wenn ich es weiter verschlimmbessere.</p><p>Zuhause muss ich unbedingt lernen, wie ich das selbst machen kann, noch fehlt mir das notwendige Wissen.</p><p>Über einsame Straßen geht es in die Höhe und ich bin froh, als ich mich an einer Wasserstelle abkühlen kann.</p><p>Kaltes, klares Wasser. Herrlich.</p><p>Am Eingang zum Nationalpark wird auf Bären hingewiesen. Weiß ich schon.</p><p>Kurz unterhalte ich mich mit einem Bikepackerpärchen, dass mir entgegen kommt.</p><p>Von ihnen erfahre ich auch, dass ein Franzose kurz vor mir unterwegs ist.</p><p>So viel also zu meinen Überlegungen, wann ich wohl das nächste mal Radreisende treffen werde, hier scheint eine beliebte Strecke zu sein.</p><p>Die Landschaft ist auch einfach nur wunderschön.</p><p>Vorbei an einem riesigen See geht es dann steil nach oben.</p><p>Keine Sorge, zwischendurch gab es auch mal eine knackige Abfahrt.</p><p>Es ist wunderbar, wie sich die Landschaft immer weiter unter mir ausbreitet und so arbeite ich mich vergnügt und vor allem langsam die Serpentinen hoch.</p><p>Auch bei Motorradfahrern eine sehr beliebte Strecke, ansonsten gibt's heute angenehm wenig Verkehr.</p><p>Als ich am höchsten Punkt angekommen bin, breitet sich auf der anderen Seite der Ohridsee vor mir aus.</p><p>Die Aussicht ist grandios und auf der Karte habe ich gesehen, dass es kurvenreich in die Tiefe gehen wird.</p><p>So soll es sein.</p><p>Doch erstmal innehalten und den Moment genießen. </p><p>Eine Familie, die hier Urlaub macht, schenkt mir noch ein paar Eier, eine willkommene Abwechslung.</p><p>Von ihnen höre ich den Vergleich, dass die Landschaft was von Heidi hat und ich kann ihnen da zustimmen.</p><p>Achja, zwischenzeitlich habe ich noch insgesamt weitere vier Radreisende gesehen, die mir entgegen kommen.</p><p>Die Abfahrt ist dann auch unfassbar gut.</p><p>Wäre es weniger anstrengend zum Ausgangspunkt zu gelangen, am liebsten würde ich sie nochmal machen.</p><p>Dabei stelle ich auch meinen allzeit Geschwindigkeitsrekord auf, den ich jedoch besser ungenannt lasse.</p><p>Entlang der Straße Richtung See finde ich einen geeigneten Platz für ein Nachtlager.</p><p>Da ich jedoch vergessen habe rechtzeitig anzuhalten, um Wasser nachzufüllen, muss ich nochmal kurz in den letzten Ort zurück.</p><p>An der Kirche gibt es eine Möglichkeit.</p><p>Zurück am potentiellen Lagerplatz steht nun ein Auto.</p><p>Na gut, startet die Suche eben neu und ein kurzes Stück weiter werde ich erneut fündig.</p><p>Etwas weniger schön, doch verdeckt und immer noch nah genug an der Straße.</p><p>Ich gehe davon aus, dass hier kein Nationalpark ist. Ohne Internet muss ich darauf vertrauen und solange Autos und Motorräder die Straße entlang gurken, habe ich zumindest ein gutes Gefühl keine Tiere zu stören.</p><p>Das Lager ist schnell aufgebaut und nach dem Abendessen ist es dann auch schon stockdunkel und Zeit ins Zelt zu krabbeln.</p><p>Song des Tages: </p><p>Boltcutter - Twenty One Cars</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/0b08dce3f1505a76110f71e77603c4dd_large.jpg" /><figcaption>Guten Morgen</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/2eed7d02151f98025559c27d2efe9d18_large.jpg" /><figcaption>Und weiter geht's</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/fbf168dc7fabe7eedba0e19246b7f017_large.jpg" /><figcaption>Abschied von Lotti und Valle</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/78a6e342d61c5e5e96b711a76daabb27_large.jpg" /><figcaption>Mein Held</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/85600be263076541efeedb00c5add5b4_large.jpg" /><figcaption>Zweitgrößte Stadt Bitula</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/f560496e3dc0029d895d6da56ca4cdce_large.jpg" /><figcaption>Wieder eine andere religiöse Prägung</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/76757d036a97814118595e17113d35f8_large.jpg" /><figcaption>Danke für die Erinnerung</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/5209b2b11c507cceb604ae3aeb656a71_large.jpg" /><figcaption>Abwechslungsreich</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/eab4bb0420fa3be967cedf95c2b70855_large.jpg" /><figcaption>Schön hier, schnell weiter ... Solange es noch geht</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/once-upon-a-dream/einsam-gemeinsam</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/once-upon-a-dream/einsam-gemeinsam</guid><dc:creator><![CDATA[Once Upon A Dream]]></dc:creator><pubDate>Sun, 28 Jun 2026 20:18:00 GMT</pubDate><geo:lat>40.9564452</geo:lat><geo:long>21.3914441</geo:long></item><item><title><![CDATA[Ohridsee Nordmazedonien]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/a5d593c9b2297ab2edf957c552e818d2_large.jpg" /><figcaption>Ohridsee Nordmazedonien</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/cb9f1845489ebd83c281757d949bf146_large.jpg" /><figcaption>Ohridsee Nordmazedonien</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/209ef33fcf3ba4e7bca645f555c31bb9_large.jpg" /><figcaption>Ohridsee Nordmazedonien</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/3fe6566b3529e064f328b06beab428b4_large.jpg" /><figcaption>Ohridsee Nordmazedonien</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/304334cf7361627b87342d61eebdc708_large.jpg" /><figcaption>Ohridsee Nordmazedonien</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/7ff27d18cf87103d07dd8dada010b1c6_large.jpg" /><figcaption>Ohridsee Nordmazedonien</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/61427bd268bb142c0a67943d65484aee_large.jpg" /><figcaption>Ohridsee Nordmazedonien</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/01894fb94f69448305457d9d5973ec23_large.jpg" /><figcaption>Ohridsee Nordmazedonien</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/5432bb28791f398d50e1081ee7dbf655_large.jpg" /><figcaption>Ohridsee Nordmazedonien</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/6895052746cc839251fc0f6fd3b65628_large.jpg" /><figcaption>Ohridsee Nordmazedonien</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/italien-san-marino-albanien/ohridsee-nordmazedonien</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/italien-san-marino-albanien/ohridsee-nordmazedonien</guid><dc:creator><![CDATA[italien-san-marino-albanien]]></dc:creator><pubDate>Tue, 29 Jul 2025 16:43:00 GMT</pubDate><geo:lat>41.03208734846732</geo:lat><geo:long>20.737694826398698</geo:long></item><item><title><![CDATA[Vierter Tag]]></title><description><![CDATA[<p>Am vierten Tag starteten einige von uns kurz nach Mitternacht und machten einen Spaziergang durch die nächtliche Hauptstadt. Leider hatten wir kein Navigationsgerät dabei und mussten einen einheimischen Jungen um Hilfe bitten, der Fußball spielte.</p><p> Wir mussten das Hostel am Morgen verlassen, einigten uns aber darauf, das Auto in der kühlen Garage zu lassen und gingen wie die Jungs abends durch die Stadt, damit sie die beiden Erlebnisse vergleichen konnten. Das Stadtzentrum ist voller Statuen unterschiedlicher Größe, aber am meisten beeindruckte uns die riesige, 24 Meter hohe Statue Alexanders des Großen, der Stolz des Staates, der aufgrund von Streitigkeiten mit Griechenland offiziell nur „Der Reiter“ heißt.</p><p> Von der mazedonischen Sonne wie Erdnüsse geröstet, krochen wir zum gekühlten Auto, schnappten uns jeder eine schön taufrische Dose aus dem Kühlschrank und fuhren los Richtung nächster Station, dem Matka Canyon. Lange blieben wir nicht im Auto, der Canyon liegt direkt vor den Toren Skopjes.</p><p> Nachdem wir den Canyon durchquert hatten, war es Zeit, einen Platz zum Übernachten zu finden. Wir landeten am Ohridsee, der an der Grenze zu Albanien verläuft. Nach einem aktiven Wandertag konnten wir ein paar Snacks genießen und in relativer Ruhe zu Bett gehen.</p>]]></description><link>https://vakantio.de/de/blog/trip-to-balkan/ctvrty-den</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/de/blog/trip-to-balkan/ctvrty-den</guid><dc:creator><![CDATA[Trip To Benelux]]></dc:creator><pubDate>Wed, 02 Jul 2025 18:53:00 GMT</pubDate><geo:lat>41.1230977</geo:lat><geo:long>20.8016481</geo:long></item><item><title><![CDATA[Dritter Tag]]></title><description><![CDATA[<p style="color:rgb(0, 0, 0)">Gegen drei Uhr morgens wurden wir von einem ziemlich lauten Knacken von Ästen geweckt. Wir lagen ruhig in unseren Schlafsäcken. Einige von uns hatten große Angst, aber zum Glück verstummte das Geräusch und wir konnten den sonnigen Morgen verschlafen. War es ein Igel, ein Bär oder vielleicht ein betrunkener Anwohner? Es gab viele Spekulationen, aber die Wahrheit werden wir wohl nie erfahren.</p><p style="color:rgb(0, 0, 0)"> Wir beendeten unser Frühstück mit einem Stück Kuchen und gingen im Staudamm schwimmen. Anschließend packten wir unsere Sachen und fuhren nach Pristina, der Hauptstadt des Kosovo. Hier besuchten wir ein lokales Restaurant und tranken Kaffee. Wir waren überrascht von den sehr günstigen Preisen, sowohl für Getränke als auch für Essen.</p><p style="color:rgb(0, 0, 0)"> Unser nächster Halt war die Kathedrale der Heiligen Mutter Teresa. Wir wollten hinauf zum Turm, stellten aber nach einigen Minuten Wartezeit im Aufzug fest, dass wir uns im ersten Stock befanden und ohne Führer nicht dorthin gelangen konnten. Danach spazierten wir eine Weile durch die Stadt und waren überrascht vom Kontrast zwischen den alten, verfallenen Häusern und den luxuriösen Hotels und Villen.</p><p style="color:rgb(0, 0, 0)"> Zum Mittagessen gab es Döner. Das Essen war köstlich und die Portionen groß. Der Durchschnittspreis lag bei etwa 3-4 Euro. Nach einem Besuch in einem örtlichen Geschäft verließen wir Pristina und fuhren weiter zum „Bear Sanctuary“, einem Bärenzoo. Zum Glück mussten wir uns keine Gedanken darüber machen, welcher Bär uns nachts besuchen würde, da wir abends in Skopje (der Hauptstadt Mazedoniens) ankamen, wo wir ein Apartment gebucht hatten.</p>]]></description><link>https://vakantio.de/de/blog/trip-to-balkan/treti-den</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/de/blog/trip-to-balkan/treti-den</guid><dc:creator><![CDATA[Trip To Benelux]]></dc:creator><pubDate>Tue, 01 Jul 2025 17:16:00 GMT</pubDate><geo:lat>41.9981294</geo:lat><geo:long>21.4254355</geo:long></item><item><title><![CDATA[Skopje / 23.08.24]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/ee4793cd5e28b1daaec591f6157d8905_large.jpg" /><figcaption>Franklin Ruzvelt 70, Skopje</figcaption></figure><p>Nächster Tag, wir gehen von unserer Unterkunft zur Wohnung von Goran, wo
 er für uns ein herrliches Frühstück vorbereitet hat. Anschließend folgt eine aufschlussreiche Tour durch Skopje, wo Goran seine Stadt mit all seinen 
Besonderheiten erklärt. Bei der Sightseeing-Tour sehen wir  das stark bewachte Nato-Quartier, den Zoo, das 
Regierungsviertel mit den verschiedenen Botschaften, Museen, 
Orthodoxe Kirchen und Moscheen, Restaurants, Monumente und die eindrucksvolle Alexander-Statue, Parks in denen gerade ein 
internationales Tennistournier vorbereitet wird und die Altstadt mit 
seinen urbanen Gassen.  Auch die geschichtliche Entwicklung der Region 
wird uns bildhaft vermittelt. Nach dem Genuss von ca. 40 Cevapcici und einem anschließenden Mittagschlaf gehen wir noch einmal in die Altstadt und genießen die Abendstimmung. Ein Restaurant, welches wir allein bestimmt nicht besucht hätten, ist ein wahrer Genuss. In einem Hinterhof wird man bewirtet und Musiker, welche traditionelle, landestypische Lieder spielen, erzeugen eine herrliche Stimmung. <br /></p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/bf68a461b7a47b743f859177cd49241d_large.jpg" /><figcaption>Skopje / 23.08.24</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/600db05c8663a7f39bf342f410bece82_large.jpg" /><figcaption>Skopje / 23.08.24</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/2e10bc0e076f5b16fa4357cd848fa086_large.jpg" /><figcaption>Skopje / 23.08.24</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/e6902ec9c6442fdcd2eee3f30ca98c85_large.jpg" /><figcaption>Skopje / 23.08.24</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/0c83155992c0f68f7f497d1dd6462f63_large.jpg" /><figcaption>Skopje / 23.08.24</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/db20c8bf826ce3a9f3fc9aed6efc45ce_large.jpg" /><figcaption>Skopje / 23.08.24</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/02a22d50dbd8a99a362fa905db94018e_large.jpg" /><figcaption>Skopje / 23.08.24</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/72d9ef9ba1cb0c4cb7baabefe1e7ec25_large.jpg" /><figcaption>Skopje / 23.08.24</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/9ccc13dbe4d895192503bc6c888a1c2f_large.jpg" /><figcaption>Skopje / 23.08.24</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/balkan-tour-2024/test1223</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/balkan-tour-2024/test1223</guid><dc:creator><![CDATA[Norberts-Touren]]></dc:creator><pubDate>Sun, 08 Sep 2024 09:37:00 GMT</pubDate><geo:lat>42.00444239999999</geo:lat><geo:long>21.4162181</geo:long></item><item><title><![CDATA[MAZEDONIEN- 'Wandern macht bewandert' ;)]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://vakantio.de/uploads/85edd52a16f22c1dd10c92a73569a4d8_large.jpg" /><figcaption>MAZEDONIEN- 'Wandern macht bewandert' ;)</figcaption></figure><p><br /></p><p>Hast du Bock auf Erzählungen von Wanderungen, wilden Kletterpartien, Kamikaze-Unternehmungen, einsamen Höhlen und noch mehr Wandern?</p><p><b>Dann klick nicht weg und lies weiter! :)</b></p><p>Ich hab die oben angehängten Bilder nicht gezählt, da es aber aktuell sehr lang dauert, die zu laden, werden es sicher mehr als 5 sein.</p><p>Und du kannst diesen Schritt auch gerne überspringen und dich statt für die vielen Fotos ja auch gleich für die vielen Wörter entscheiden. 😃</p><p>___________________________________________</p><p>Also, erstmal:<br /></p><h3> ZDRAVO!</h3><p>Ihr könnt's euch vielleicht denken.</p><p>-Das is 'Hallo' auf mazedonisch.</p><p>(Gleichzeitig das einzige Wort, das ich gelernt habe in den Tagen und trotzdem habe ich es nebenbei erwähnt nicht 1x verwendet.)</p><p><i>Aber ich fang mal von vorne an:</i></p><p>Ich mag Menschen.</p><p>Wirklich.</p><p>Ich habe sie gerne um mich.</p><p>Also nicht alle.</p><p>Eher sogar die wenigsten. </p><p>Die meisten von euch wissen:</p><p>Mein <i><b>richtiger</b></i> Freundeskreis ist so klein, dass ich da nicht mal von einem Kreis sprechen würde.</p><p>Es ist viel eher ein Punkt.</p><p>Ein Freundespunkt.</p><p>Schöne Dinge teile ich allerdings sehr sehr gerne.</p><p>Auf Reisen gehe ich deshalb für gewöhnlich mindestens zu zweit.</p><p>Und auch dieses Abenteuer sollte eigentlich kein Solo-Trip werden.</p><p>Nun, es sollte anders kommen.</p><p>Spoiler:</p><p><b>Es war das Beste, das überhaupt nur passieren konnte!</b></p><p><b>__________________________________________</b></p><figure>                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/68c67b9546f5f8638e59b932f417c8a5_small.jpg" />                                                        <figcaption>Wie alles begann.</figcaption></figure><p>Ich war wahnsinnig aufgeregt, als es losging.<br /></p><p>So gespannt und euphorisch.</p><p>Raus aus der Komfortzone, rein in ein Land, mit dem ich mich, wenn es hochkommt, 20 Minuten beschäftigt habe.</p><p>Für die ersten Nächte hatte ich eine riesige Lodge gebucht.</p><p>Hoch oben mit Blick über die Berge und dem Matka Canyon.</p><p>Ich kam allerdings erst in der Nacht an.</p><p>Ich denke, es war so gegen 1 Uhr.</p><p>Und ich habe nicht mal die Hand vor Augen gesehen, so dunkel war es.</p><p>Deshalb war ich umso mehr geflasht, als ich am nächsten Tag die Augen aufmachte und D A S hier sah!</p><figure>                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/f65183110cf3ba69a0218c166e3d3a54_small.jpg" />                                                                                                                                                                                                                                                                                        <img src="https://vakantio.de/uploads/4b37e18352760e2d65e00f622c077b1a_small.jpg" />                                                                                                                                                                                                                                                                                        <img src="https://vakantio.de/uploads/dbaf002192833c558a659475bcb2d6e6_small.jpg" />                                                        </figure><p>Was soll ich euch sagen, ihr seht es ja selbst.</p><p>Ich weiß nicht, ob ihr meine Begeisterung teilt.</p><p>Auf Bildern kommt es eh nie so rüber.</p><p>Und ich war noch nie in irgend einem Gebirge.</p><p>Ich kenne vielleicht den Teufelsberg, ich kenne Kreuzberg und den Prenzlauer Berg.</p><p>Und ja, ich war schon viel in der Welt unterwegs, aber eigentlich immer nur irgendwo am Meer.</p><p>Ich fand es einfach umwerfend.</p><p>Ich war totmüde nach nur 3,5 Stunden Schlaf.</p><p>Aber viel zu aufgedreht und so voller Tatendrang, dass ich keine Minute länger in der Unterkunft bleiben wollte.</p><p>Nach einer Turbo-Dusche und Zähneputzen inmitten der schönsten Kulisse der Welt wollte ich einfach nur los.</p><p>Leider hielt mich meine eigene Verpeiltheit noch ziemlich lange auf an diesem Morgen.</p><p><i>Wo war denn nur meine Sonnenbrille?</i></p><p><i>Ich weiß genau, ich hatte sie am Flughafen in Berlin noch.</i></p><p><i>Und im Flieger hatte ich sie doch auch noch in der Hand.</i></p><p><i>Oder?!</i></p><p><i>Maaannnn!</i></p><p>Sie war einfach weg!!!</p><p>Wisst ihr, ich hab wirklich so ein Ding mit Sonnenbrillen.</p><p>Ich weiß nicht, was es ist.</p><p>Mein Verschleiß is so hoch, dass ich mittlerweile Schwierigkeiten habe, die Verluste zu zählen.</p><p>Und die Art und Weisen, wie sie verschwinden oder zu Bruch gehen, sind teilweise dermaßen absurd und kurios, dass mir das kein Mensch glauben würde.</p><p>Echt nicht.</p><p>Ich schrieb Ilja an, den Host der Lodge.</p><p>Vielleicht lag sie ja in seinem Auto, mit dem er mich vom Flughafen abgeholt hat.</p><p>Da es aber noch sehr früh war, stellte ich mich drauf ein, dass er mir erst sehr viel später antworten würde.</p><p><b>Spoiler:</b></p><p>Tat er dann wirklich.</p><p>Sie war nicht im Auto, aber netterweise legte er mir seine eigene ins Haus am Nachmittag, damit ich nicht so von der Sonne geblendet werde.</p><p>Kann man halt nett nennen oder schön dumm. ;)</p><p>Aber na ja, er wusste ja nix von meinem</p><p>'Sonnenbrillending'.</p><p>PS: Ratet mal, wer am Ende meiner Reise seine Sonnenbrille immer noch nicht wieder hatte...</p><p>So schnell ich mich jedenfalls in meinen Brillenfrust reingesteigert hab, so schnell steigerte ich mich auch wieder raus und mit klopfendem Herzen verließ ich das Haus.</p><h3>Und stand plötzlich in einer Märchenwelt.</h3><p>Alles erschien mir so unwirklich.</p><p>Ich war weit und breit der einzige Mensch.</p><p>Ich hörte ab und zu mal ein Muh, aber sonst war da nichts.</p><p>Nur diese krasse Landschaft.</p><p>Die verdammt frische Luft.</p><p>Hügel, Felswände, sattes grün.</p><p>Und die Sonne.</p><p>Die begleitete mich wie mein fettes Grinsen quasi den gesamten Tag hindurch.</p><p>Es dauerte eine kleine Weile, bis man von der Lodge wieder an eine befestige Straße kam.</p><p>Man hat da oben nicht mal direkte Nachbarn.</p><p>Aber dazu später mehr...</p><p>Unten angekommen jedenfalls und ohne bestimmtes Ziel entschied ich mich erstmal nach links zu gehen.</p><p>Ich folgte ein paar Minuten einfach dem Bach.</p><p>Kein Auto weit und breit.</p><p>Das änderte sich, als ich erst ein Motorengeräusch vernahm, dann das Auto vorbeifahren sah und schließlich ein Bremsen hörte.</p><p>Ein kleines Mädchen kurbelte das Fenster runter.</p><p>Dahinter ein Mann, der sich nach vorn beugte und in einem noch schlechterem Englisch, als ich es spreche, fragte, ob er mich mitnehmen soll zur Busstation.</p><p><i>Nein Danke.</i></p><p><i>Entführen und ausrauben kannst du mich gerne NACH dem Urlaub.</i></p><p><i>Jetzt würde ich noch gerne noch was sehen erstmal.</i></p><p>Nee im Ernst, das war wahnsinnig nett und ich lehnte zwar natürlich ab, weil ich ja nicht Bus fahren wollte, aber es gab mir ein echt tolles Gefühl.</p><p>Dennoch entschied ich mich nach dieser Begegnung um und ging dann doch in die entgegengesetzte Richtung zurück.</p><p>Und das war einfach nur goldrichtig.</p><p>Nach etwa einer halben Stunde kam ich an eine Talsperre.</p><p>Von da an wurde der Weg etwas steiler, aber jeder einzelne Schritt hat sich gelohnt.</p><p>Das Tal öffnete sich.</p><p>Steile Hänge ragten links und rechts weit hinauf.</p><p>Ich bekam schon Nackenstarre vom Hochglotzen.</p><p>Überall dazwischen das Wasser.</p><p>Blau, grün, türkis, glitzernd.</p><p>Und ich irgendwo mittendrin.</p><p>Es war eine fast schon magische Aura.</p><p>Ich sagte ja vorhin schon, einfach eine Märchen-Welt!</p><figure>                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/f861c9ecfaec2fc2773493e4ce5bbd07_small.jpg" />                                                        <figcaption></figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/8a40205006c4b2a547c41ea4c4409afd_small.jpg" />                                                        <figcaption></figcaption></figure><p>Ich lief einfach.</p><p>Ich lief und staunte.</p><p>Ich saugte alles auf.</p><h2>Boah war das alles schön!</h2><p>Ich weiß nicht, wie lange ich gewandert bin, aber ich fand's einfach nur abgefahren.</p><p>Alles.</p><p>Allerdings hatte ich vage im Hinterkopf, das es dort irgendwo Höhlen geben würde, die man nur vom Wasser aus erreichen konnte.</p><p>Ich musste also wohl oder übel zurück zu dem Bootsverleih, den ich gesehen hatte hinter dem Staudamm.</p><p>Natürlich wollten sie mir erst eine Touri-Tour aufn größeren Motorboot andrehen mit 2 Dutzend anderen Menschen, die da halbstündig abfuhren, aber:</p><p><b>No No, nicht mit mir, ma fränd!</b></p><p>Ik bin autark und will's auch bleiben.</p><p>Ich fragte nach nem Kayak und wollte wissen, wieviele Kilometer es zur Höhle sind.</p><p>4 Kilometer klangen machbar.</p><p>Vor allem als der Bootstyp sagte, ich sehe aus wie eine Basketballspielerin, so groß und sportlich, sah ich keinerlei Probleme in meinem Vorhaben. ;))</p><p>(Eyyy! Hat er wirklich gesagt.)</p><p>Eventuell habe ich die leichte Strömung unterschätzt und auch dass ich mich nicht mal kurz ausruhen konnte, ohne an den Rand getrieben zu werden...aber ich kam an.</p><p>Irgendwann kam ich wirklich an.</p><p>Aber die ganze Fahrt über dachte ich einfach nur wie krass das ist.</p><p>Wie wunderschön.</p><p>Diese steilen Klippen überall um mich herum.</p><p>Ab und zu ein Boot und alle winken.</p><p>Und eigentlich finde ich das sonst immer ein minibisschen befremdlich, wenn fremde Leute winken, aber im Märchenland kann man das schonma machen... ;)</p><p>Ich erreichte die Höhle jedenfalls nach ca 2 Stunden.</p><p>Und auch nur, in dem ich nasse Füße bekam.</p><p>Fuck! War das kalt!!</p><h3>Aber Aber Aber</h3><p>Ich hab sowas noch nie erlebt.</p><p>Da ich mich eben alleine aufmachte in dieses Abenteuer und ein Zeitfenster erwischte, in dem grad kein anderes Boot anlegte, war ich ganz allein.</p><p>Der Eingang der Höhle versprach Aufregung.</p><p><b>Und vom ersten Moment an, wenn das kühle, feuchte Klima der Höhle deine Haut berührt, fühlst du dich wie in einer anderen Welt!!</b></p><p>Die Decke war hoch.</p><p>Man musste eine lange, sehr rutschige Treppe hinunter.</p><p>Ich wurde quasi verschluckt.</p><p>Die Dunkelheit war so heftig, dass sie fast greifbar war.</p><p>Die Stille so tief, dass sie fast hörbar war. Nur unterbrochen vom Tropfen des Wassers und dem Echo meiner eigenen Atemzüge.</p><p>Mir fehlen wirklich die Worte, um zu beschreiben, was ich gefühlt habe.</p><p>Überall diese Formationen aus Kalkstein, die sich in tausenden von Jahren gebildet hatten.</p><p>Sie erinnerten an faszinierende Skulpturen.</p><p>Die Mitte der Höhle wurde bunt beleuchtet.</p><p>So dezent, das man das bunte Schimmern fast für natürlich hätte halten können.</p><figure>                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/b7ffdd9b14c4954be06ef5ba93fc09d6_small.jpg" />                                                        </figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/a238b03e40c485e2424dfab94f228525_small.jpg" />                                                        <figcaption></figcaption></figure><p>Im Grunde besteht die Höhle aus 2 Kammern.</p><p>Einer, die man zu Fuß begehen kann und einer Kammer, die unter Wasser liegt.</p><p>Tatsächlich sagt man, es könnte sich um eine der tiefsten Unterwasserhöhlen der Welt handeln und definitiv der tiefsten Europas.</p><p>Leider hat es noch niemand geschafft, sie abzutauchen.</p><p>Der beste Taucher ist 'nur' bis zu einer Tiefe von etwa 230 Metern gekommen.</p><p>Aber es soll wohl noch unendlich tief hinunter gehen...</p><p>Keine Ahnung, wie lange ich dieses Szenario auf mich wirken ließ.</p><p>Als ich andere Stimmen hörte, trieb es mich jedenfalls wieder an die Oberfläche.</p><p>Wieder ins Kayak.</p><p>Wieder 'an die Arbeit.'</p><p>Ich ließ mir noch etwas mehr Zeit als auf dem Hinweg und ließ alles auf mich wirken.</p><p>Ich war stocksteif, als ich beim Bootsverleih ankam.</p><p>Von der sportlichen Basketballerin blieb nicht mehr viel übrig, ich sag's euch wie es is.</p><p>Aber glücklich war ich.</p><p><b>Und nur darauf kommt's an!! :)</b></p><p><b>...</b></p><p>Ich wurde im Anschluss tatsächlich mehrmals angesprochen von diversen Menschen , die mich trafen auf der Suche nach was zu Essen.</p><p>Eine Frau aus Moldawien wollte beispielsweise wissen, wie es mir nach meiner 'Experience' ginge.</p><p>Sie hätte mich vom Motorboot aus gesehen.</p><p><i>Ach, no Problem, macht mir gar nix.</i></p><p><i>Bin ja ne sportliche Maus. </i></p><p>Nee, ma im Ernst.</p><p>Die darauffolgende Nacht war nicht witzig. </p><p>Unabhängig davon, dass ich plötzlich super Schiss hatte, mutterseelenallein in diesem großen Haus...auf einem Berg...ohne Nachbarn... überlebte ich die Stunden bis zum Morgen wirklich nur mit sehr sehr sehr vielen Schmerztabletten.</p><p><b>Aktueller Status des Muskelkaters:</b></p><p><b>Ich muss mich noch immer in Etappen umdrehen.</b></p><p>Auch<b> </b>in dieser Nacht schlief ich nicht soviel, wie ich eigentlich sollte und ich hatte am Morgen Schmerzen an Stellen, die ich noch gar nicht kannte.</p><p>Alles in allem war ich eher verlangsamt unterwegs, aber das änderte sich, als ich nach der obligatorischen Dusche das Haus verließ.</p><h3>Schlauer durch Aua?</h3><p><b>-nicht mit mir!</b></p><p>Gut, ins Kayak kriegt mich erstmal keiner mehr, aber ich wollte unbedingt wieder dorthin, wo ich am Vortag abgedreht bin und sehen, wohin mich der Weg führen würde.</p><p>Gesagt, getan.</p><p>Ich lief los.</p><p>Den Wanderweg entlang.</p><p>Direkt an den Felswänden.</p><p>Manchmal war da eine Haltestange.</p><p>Manchmal aber auch nicht.</p><p>Manchmal war der Weg so breit, dass 2 Leute problemlos aneinander vorbei laufen konten .</p><p>Manchmal auch nicht.</p><p>Manchmal ging es nur 3 Meter bergab.</p><p>Manchmal würde dich die Schlucht leider töten, wenn du nicht aufpasst, wo du hintrittst.</p><p>Ich würde euch an dieser Stelle gerne Bilder davon zeigen, aber ich hänge an meinem Handy mehr als meinem Leben.</p><p>Deshalb habe ich zwar die suizidalsten Aktionen gebracht und bin raufgeklettert, wo es nur ging und hab somit meiner Höhenangst so oft in den Arsch gekickt an dem Tag, aber mein Handy hatte ich zum Schutz meistens in der Tasche gehabt und hab deshalb keine Bilder gemacht in den Momenten.</p><p>Ich bin so weit gelaufen.</p><p>Ich hab so geschwitzt.</p><p>Es waren locker 35 Grad.</p><p>Ich lief, bis mir ein Zaun signalisierte </p><p><b>'bis hierhin und nicht weiter!'</b></p><p>Und<b> </b>das war aus vielerlei Hinsicht gut, denn ich hatte Zeitdruck und außerdem hatte ich das Gefühl, ich wäre sonst ewig gelaufen.</p><p>Ich konnte tatsächlich einfach nicht anhalten.</p><p>Wollte immer wissen, was hinter der nächsten Abbiegung käme.</p><p>Ob um der nächsten Ecke wieder ein Waldstück liegt oder man sich an Felsen pressen müsste, um vorwärts zu kommen.</p><p>Ich wollte keine Aussicht verpassen, die sich da vielleicht noch auftun würde.</p><p>Das ganze Panorama war einfach zu krass.</p><p>Es ging bergauf und bergab.</p><p>Über Steine.</p><p>Über verschlungene Wege.</p><p>Über glitschige Waldböden.</p><p>Oft rutschte ich aus und es grenzte an ein Wunder, dass ich nicht fiel.</p><p>Seit über einer halben Stunde kam mir weder ein Mensch entgegen, noch hinter mir her.</p><p>So weit ging an diesen Tag einfach niemand.</p><p>E S  W A R  P E R F E K T.</p><p>Ich musste trotzdem zurück. :(</p><p>...</p><p>Und da ich jetzt schon dermaßen viel geschrieben habe, skippe ich an dieser Stelle mal ein bisschen, beende das Kapitel <b>Matka Canyon</b> und starte in eine neues, das da heißt: <b>S K O P J E.</b></p><p>Hier sollte ich die letzten 2 Nächte verbringen.</p><p>Ich hatte ein Hotelboot auserkoren, mich zu beherbergen und ich war schon super gespannt.</p><p>Auf die Stadt. Aufs Hotel. Auf alles.</p><p>Ich war traurig, die Märchenwelt zu verlassen, aber auch happy, wieder in der Zivilisation zu sein.</p><p>Froh, irgendwie Menschen um mich zu haben in den Nächten.</p><figure>                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/599bafb94aa5433161113737d915bc2b_small.jpg" />                                <figcaption></figcaption></figure><p>Die Area rund um das Schiff hätte nicht besser sein können.</p><p>Zentral & superschön.</p><p>Ich hatte hier alles, was man braucht.</p><p>Lokale, Supermärkte, Bars und überall Statuen.</p><p>Leute, Skopje is voll davon.</p><p>Mazedonien ist so ein armes Land.</p><p>Und es fehlt vermutlich an allem.</p><p>Außer halt an Statuen.</p><p>Egal, wo du hinguckst.</p><p>Überall stehen diese Teile rum.</p><p>Und wenn du kurz mal blinzelst und die Augen wieder aufmachst, wurde wahrscheinlich schon wieder ne neue errichtet...</p><figure>                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/dac10530d702e07ae6d34b2e4d2e721f_small.jpg" />                                <figcaption></figcaption></figure><p>Ich machte nicht mehr viel außer schlafen.</p><p>Denn auch hier kam ich relativ spät an.</p><p>Aber am nächsten Morgen war ich um 8:30 bereits mit Duschen & Frühstücken fertig.</p><p><i>Stillstand ist der Tod!!</i></p><p>Ich wusste in etwa, wo ich hinwollte, nur das WIE war mir noch nicht ganz klar.</p><p>Ich wollte an dem Tag zum Millenium Cross, das ganz oben auf dem Berg Vodno steht.</p><p>Nicht, weil ich besonders gläubig bin, sondern weil ich dieses Werk einfach so beeindruckend fand auf Bildern, die ich gesehen habe.</p><p>Bzw noch viel eher, weil mich die Neugierde gepackt hat, als ich es nachts von Skopje aus erspäht habe.</p><p>Ich muss mich selbst verbessern:</p><p>Ich hab es sogar schon vom Flugzeug aus gesehen.</p><p>Es ist einfach riesig und durch die Beleuchtung kannst du es einfach nicht übersehen </p><p>Ich wusste, es gibt die Möglichkeit mit einer Seilbahn nach oben zu fahren.</p><p>Die Station dafür liegt allerdings auch schon ziemlich hoch, also entschied ich mich für ein Taxi, um dann weiter zu kommen mit dem Cable Car.</p><p>Die erste Fahrt mit den 'Lift' sollte um 10 Uhr stattfinden.</p><p>Das Taxi hielt gegen 9.30 an der Station.</p><p>Alleine die Fahrt mit dem Auto brachte uns übrigens schon in eine Höhe, die meine Ohren kurz knacken ließ.</p><p>Erstaunlich!</p><p>Ich sagte also 'Bye' und holte mir noch schnell einen Eistee an dem einzigen Stand weit und breit.</p><p>Keine anderen Menschen zu sehen.</p><p>Hmm.</p><p>Ich auf Englisch:</p><p>Wann macht die Station auf?</p><p>Die Dame auf Englisch:</p><p>Gar nicht. Baustelle.</p><p><i>Google log also.</i></p><p>Ich:</p><p>Und wie lange dauert es zu Fuß?</p><p>Sie:</p><p>1 Stunde.</p><p>Ich blickte zum Kreuz, das man hoch oben schon ein wenig herausragen sah. </p><p>Etwas misstrauisch.</p><p>Aber gut, wenn die das sagt....</p><p>1 Stunde. Kein Ding.</p><p>Natürlich hätte ich mir noch ein Wasser kaufen können.</p><p>Aber genauso hätte ich mir auch richtige Schuhe anziehen können an dem Tag.</p><p>Stattdessen lief ich so los.</p><p>Bereits 33 Grad um 10 Uhr morgens.</p><p>In Latschen.</p><p>Und ohne Wasser.</p><p>Aber hey.</p><p><b>Es war halt auch nicht so geplant. :))</b></p><p>Es war ein asphaltierter Weg.</p><p>Ähnlich wie eine Serpentinenstraße auf einer Insel.</p><p>Es ging stetig nur bergauf.</p><p>Mal mehr, mal weniger steil.</p><p>Aber immer bergauf.</p><p>Schon nach 30 Minuten verfluchte ich die Nachlässigkeit mir selbst gegenüber.</p><p>Wasser !</p><p>Ich brauchte so dringend Wasser !!</p><p>😆</p><p>Egal, konnte es ja nicht ändern.</p><p>Weiter geht's.</p><p>Zwischen den Baumkronen sah ich immer mal wieder das Kreuz, aber schon eine Kurve weiter verschwand es und ich hatte eher das Gefühl, mich immer weiter davon zu entfernen.</p><p>Mittlerweile war die Stunde erreicht und ich von meinem Ziel weiter entfernt, als der Nord- vom Südpol.</p><p>Ich stöhnte und ächzte mittlerweile nur noch, glaub ich.</p><p>Kann es nicht so genau sagen, denn meine laute Musik auf den Ohren untermalte diese monumentale Situation.</p><p>Ich war jedenfalls klitschnass.<br /></p><p>Irgendwann tat sich an der Seite ein schmaler Waldweg auf.</p><p>Kein Schild, kein Hinweis, einfach nix.</p><p>Und natürlich läuft man nicht ins Blaue hinein.</p><p>Natürlich geht man nicht in ein unbekanntes Waldstück ohne Plan, wo oder ob man wieder herauskommt.</p><p>Also bin ich lieber weiter der offiziellen Straße gefolgt.</p><p>Ja genau!</p><p>Als ob.</p><p>Auf dem Waldweg habe ich mich das erste Mal gefragt, ob mein gewähltes Schuhwerk nicht eventuell etwas ungünstig war für diese Mission.</p><p>Ob ich eventuell etwas unvernünftig war ohne Wasser diesen Marathon zu begehen.</p><p>Ob ich eventuell nicht mehr ganz dicht bin.</p><p>------------------------------------------------------------------</p><p>Es war verdammt steil.</p><p>Verdammt steinig.</p><p>Und verdammt aufregend.</p><p>Und ich kann nur immer wiederholen:</p><p>Es war so nicht geplant.</p><p>Und irgendwann, nach langer Zeit (ähnlich wie mit dem Kayak) kam ich wirklich an.</p><p>Der Waldweg führte mich irgendwann direkt zum Ziel.</p><p>Genau vor mir das Millenium Cross </p><p>Es ist ca 66 Meter hoch.</p><p>Ein stählernes Gerüst in Form eines Kreuzes.</p><p>Auszug aus Wikipedia:</p><p>'Das Kreuz ist ein <a href="https://de.m.wikipedia.org/wiki/Symbolik" title="Symbolik" style="color:rgb(51, 102, 204)">symbolisches</a> Konstrukt. Das Fundament besteht aus vier Säulen, entsprechend den vier <a href="https://de.m.wikipedia.org/wiki/Evangelist_(Neues_Testament)" title="Evangelist (Neues Testament)" style="color:rgb(51, 102, 204)">Evangelisten</a>. Das Untergeschoss hat 12 Säulen entsprechend den 12 <a href="https://de.m.wikipedia.org/wiki/Apostel" title="Apostel" style="color:rgb(51, 102, 204)">Aposteln</a>. Das Kreuz ist aus 33 Stockwerken errichtet. Dies entspricht den 33 Lebensjahren Jesu.'<br /></p><p>Ich grinste bestimmt komplett irre, als ich endlich ankam.</p><p>Ich war dreckig und hatte sogar Sand im Gesicht.</p><p>(Fragt nicht, ich weiß es doch selbst nicht)</p><p><b>Aber ich hatte es endlich zum Gipfel geschafft.</b></p><p>Es wurde zur 2000-Jahrfeier des Christentums geplant und kurz danach gebaut.<br /></p><p>Glaube, es wurde 2002 eingeweiht.</p><p>Ich fand es schade, dass man nicht hochgehen konnte, das war früher wohl möglich, allerdings ist mein Körper mir wohl bestimmt sehr dankbar dafür. ;)</p><figure>                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/deb15b9b8e8d34eaacce447a74d605a6_small.jpg" />                                </figure><p>Fakt ist, die Wanderung war krass.</p><p>Die Umgebung und generell der Ausblick über der Stadt war atemberaubend.</p><p>Allen Strapazen zum Trotz hätte es kein schönerer Vormittag sein können.</p><p>Ich chillte noch ne Stunde, knipste Bilder, dann machte ich mich laaangsam an den Abstieg, denn ich hatte noch Pläne für den Tag.</p><p>Und na ja.</p><p>Da ich eben bin ich wie ich bin, folgte ich diesmal einem kleinen Pfeil, der (natürlich) <b>nicht</b> Richtung asphaltierter Straße zeigte ....</p><p>Rückblickend glaube ich:</p><p>Besonders schlau war es wohl nicht.</p><p>Eventuell habe ich das auch laut zu mir selbst gesagt nach ein paar Minuten.</p><p>Es war steil.</p><p>Also so richtig.</p><p>Ich musste teilweise auf allen vieren rückwärts runter kriechen, denn ich hatte überhaupt keinen Halt.</p><p>Ich war mitten im Wald.</p><p>An einem Berg.</p><p>Auf einem Trail, der sicher nicht für belatschte Großstädter wie mich geeignet war.</p><p>Hörte nix als mein Schnaufen und Herzschlag.</p><p>Ich kletterte mehr, als dass ich lief.</p><p>Bergab kam mir gerade soviel anstrengender vor als bergauf.</p><p>Ich musste trotzdem lachen.</p><p>Ich hatte die Geschichten im Kopf von den true crime Sachen, mit denen ich immer einschlafe.</p><p>Geschichten von Frauen, die beim Wandern verschwinden.</p><p>Und nie wieder auftauchen.</p><p>Und wenn dann tot.</p><p>Umgebracht von irgend einem Fremden.</p><p>Aber wahrscheinlich ist es realistischer, dass ich 'von eigener Hand' sterbe.</p><p>Todesursache: Dummheit.</p><p>😆</p><p>Neenee, bin noch nicht soweit.</p><p>Es gibt noch soviel zu sehen.</p><p>Und ich hab's ja auch geschafft.</p><p>Irgendwann.</p><p>Und ich hatte sogar das perfekte Timing, denn als ich zum Startpunkt zurück kam, stand da ein Bus, der mich zurück in die Stadt fuhr.</p><p>Nach einer eiskalten Dusche machte ich mich auf zu meinem obligatorischen Urlaubstermin und im Grunde war der Tag dann vorbei.</p><figure>                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/1446aa12bc4e7404b9f862eef299d773_small.jpg" />                                <figcaption></figcaption></figure><p>Am nächsten Morgen hatte ich erstmal  keinerlei Plan.</p><p>Also wirklich keinen.</p><p>Ich latschte einfach drauf los.</p><p>Und ich hatte schon oft einen kleinen Teil einer ehemaligen Festung erahnen können, die ganz in der Nähe lag und an diesem Tag zog es mich dann spontan in die Richtung.</p><p>Es war so kool, sich einfach treiben zu lassen.</p><p>Auch hier wurde ich nicht enttäuscht von dem, was sich mir am Ende bot.</p><figure>                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/eb23315a74712f32bd0b4d3968ab9a2d_small.jpg" />                                </figure><figure>Ich hatte die perfekte Zeit mit perfektem Wetter und wieder mal unwahrscheinlich großartige und gleichzeitig beängstigende Fleckchen, an denen ich saß und Seele und Füße baumeln lassen konnte.<br /></figure><figure>                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/b85c61a0bfc7fe67dddf255cd366bfa5_small.jpg" />                        Und ich war mir immer sicherer, dass DAS HIER (und überhaupt alles) niemand, der noch bei Verstand ist, freiwillig mitmachen würde.</figure><p>Es ist gut gewesen, dass ich von Anfang bis Ende alleine unterwegs war!</p><p>Bei all meinen verrückten Exkursionen auf dieser Reise.</p><p>Bei all meinen wahnsinnig dummen Ideen.</p><p>Bei all den Selfies in schwindelerregenden Höhen.</p><p>Zu keiner Zeit fühlte ich mich einsam oder wollte jemanden an meiner Seite haben. (die eine Nacht in der Lodge mal ausgenommen)</p><h2>Auf gewisse Art und Weise war das hier die schönste und intensivste Reise meines bisherigen Lebens.</h2><p>Und definitiv nicht die letzte allein!</p><figure>                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/87bf0c5ff1f8efe85c23a3ea0ad9b473_small.jpg" />                                </figure><p>Und weil ich zu ein paar Dingen noch gar nix gesagt habe.</p><p>Und weil ich schon viel zu viel geschrieben habe.</p><p>Und weil ich eigentlich ganz dringend schlafen müsste, hier nur noch ein paar Stichpunkte:</p><p>Die Mazedonier sind ziemlich nett.</p><p>Manchmal etwas unaufmerksam.</p><p>Dafür aber auch nie aufdringlich.</p><p>Die Taxifahrer, die ich traf, sind allesamt Scammer gewesen. </p><p>Das Essen ist total lecker und sehr günstig.</p><p>Das Bier is süffig.</p><p>Überall liegen Straßenhunde.</p><p>Alle total lieb, aber meistens eher gleichgültig, was Menschen betrifft.</p><p>Mutter Theresa ist in Skopje geboren.<br /></p><p>all in all:</p><p>Ich habe nichts erwartet und bin überwältigt.</p><p><br /></p><p>Und.</p><p>Übrigens.</p><p>Eins noch:</p><p>DAS HIER habe ich gerade in einem Artikel im Netz gefunden, als ich nachlesen wollte, wann genau nochmal das Millenium Cross errichtet wurde</p><p><i><b>"...Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig...."<br /></b></i></p><p><i><b><br /></b></i></p><figure>                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/36b15a130e70255d90c189ba02dd368b_small.jpg" />                                <figcaption></figcaption></figure><p>Ha!!!!!!!<i><b><br /></b></i></p><p><br /></p><p>Also:</p><p>Willst du mal was erleben, komm einfach mit mir.</p><p><b>Du wirst es vielleicht bereuen, aber es wird dir gefallen. ;)</b></p><p><br /></p><figure>                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/bbd5679e854f52322b6c4fd63d1cd78f_small.jpg" />                                                        <figcaption></figcaption></figure><h2>O V E R & O U T.</h2><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/68c67b9546f5f8638e59b932f417c8a5_large.jpg" /><figcaption>Wie alles begann.</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/f65183110cf3ba69a0218c166e3d3a54_large.jpg" /><figcaption>MAZEDONIEN- 'Wandern macht bewandert' ;)</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/c97f2d5c20a5ef7f12cb36cd3bba7ecc_large.jpg" /><figcaption>MAZEDONIEN- 'Wandern macht bewandert' ;)</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/c1554f0edc410ec44bf635a680044afd_large.jpg" /><figcaption>MAZEDONIEN- 'Wandern macht bewandert' ;)</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/41f2871075e9fedd765847ab55b38454_large.jpg" /><figcaption>MAZEDONIEN- 'Wandern macht bewandert' ;)</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/caf3e6df39e0ff65fecd8a48eda2b6e4_large.jpg" /><figcaption>MAZEDONIEN- 'Wandern macht bewandert' ;)</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/c2f510150538aa53cb30995176501edf_large.jpg" /><figcaption>MAZEDONIEN- 'Wandern macht bewandert' ;)</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/2d30b623b9c90afe8afa01e5dcb73b22_large.jpg" /><figcaption>MAZEDONIEN- 'Wandern macht bewandert' ;)</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/9150ba4aa01fee853e9cc549db0dae42_large.jpg" /><figcaption>MAZEDONIEN- 'Wandern macht bewandert' ;)</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/lookingformemories/mazedonien-wandern-macht-bewandert</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/lookingformemories/mazedonien-wandern-macht-bewandert</guid><dc:creator><![CDATA[lookingformemories]]></dc:creator><pubDate>Sun, 24 Sep 2023 22:25:00 GMT</pubDate><geo:lat>41.9506991</geo:lat><geo:long>21.2996209</geo:long></item><item><title><![CDATA[Zwei Monate Balkan travelling. Ein Zwischenfazit auf der Heimreise.]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://vakantio.de/uploads/ea28d69031b1e9e882d7324710a81a14_large.jpg" /><figcaption>Zwei Monate Balkan travelling. Ein Zwischenfazit auf der Heimreise.</figcaption></figure><p><b>19.08.2023 - 20.08.2023</b></p><p>MARKUS:</p><p>Fast zwei Monate habe ich Tanja begleitet, nun geht es für sie alleine weiter. Wobei, so richtig alleine ist man ja auf Reisen eigentlich nie, es sei denn man will das. </p><p>Den ersten richtigen Kulturschock erlebe ich nach knapp 22 Stunden Busreise (nach über fünf Stunden an der Außengrenze zur EU, die sich wahrlich zu einer Festung entwickelt hat)  kurz hinter der deutschen Grenze an einer Raststätte: ich sitze, einen mittelmäßigen vier Euro Kaffee in der Hand, schwatzend und lachend mit knapp dreißig Menschen aus Nordmazedonien an Tischen. Wohlgemerkt, die wenigsten kannten sich zuvor, alle haben bereits eine Tagesreise in den Knochen. Aber niemand jammert. Wir trinken, rauchen und lachen. Kameraschwenk nach Links: verstreut in Zweiergruppen sitzen deutsche Autofahrer, brav die Privatsphäre der anderen achtend - lieber Stehen als sich auf freie Plätze zu anderen Setzen - und führen vereinzelte, gedämpfte Gespräche. Ich teile meine Beobachtung und erhalte als Antwort von einem Albaner, der seit sechs Jahren in Deutschland lebt und arbeitet: "So sind die Deutschen, asozial (er meint dies nicht abwertend, sondern im Sinne von kommunikationsgehemmt). Alle bauen sich ihren Sicherheitsraum und schon ein Hallo kann als Eingriff in die Privatsphäre betrachtet werden" (er sagt dies tatsächlich fast wörtlich so und spricht fantastisch Deutsch). Und er schließt mit einem Scherz, der mich ein wenig stolz macht: "Du bist ein seltsamer Deutscher. Zwei Monate durch den Balkan und jetzt hier im Bus. Wir müssen das machen, wir arbeiten in Deutschland und können uns nichts anderes leisten als eine 35Stunden Busfahrt. Aber du musst das nicht und machst es trotzdem. Du bist entweder verrückt oder ein Krimineller." Jene, die gut genug Deutsch sprechen, um ihn zu verstehen, lachen. Und ich am lautesten mit.</p><p>Was bleibt nach diesen Wochen? - Ein Versuch in Schlagworten (mit einigermaßen unsachlichen Verallgemeinerungen und ein bisschen Sendungsbewusstsein;):</p><p><b>(Fast) alle Menschen sind toll.</b> So viele Begegnungen mit Menschen aus unterschiedlichsten Kulturräumen und Schichten und alle, wirklich alle, zeigten sich herzlich, aufgeschlossen und interessiert daran, ihre Geschichte zu erzählen und den unsrigen zu lauschen. Menschen sind in der überwältigenden Mehrzahl toll!</p><p><b>Hilfe kommt. </b>Du hast Dich verlaufen? Dir fehlt das Geld für eine Übernachtung oder die Weiterfahrt? Hilfe kommt. Und zwar immer genau dann, wenn du sie schon gar nicht mehr erwartest. Voraussetzung: geh offen auf Menschen zu, lächle, sprich, verschenke, was Du gerade nicht brauchst und sei selbst hilfsbereit und (mit)teilsam. Menschen helfen gerne. Altruismus ist ein natürlicher Trieb. Eigentlich könnte dieses Fazit auch lauten: <b>Wir ernten, was wir säen. </b> </p><p><b>Nichts ist von Dauer.</b> Zeit ist zwar im eigenen Empfinden relativ, aber eine Minute dauert eben immer 60 Sekunden. Alles kommt und geht im gleichen Tempo. Deshalb genieße die schönen Momente, sei möglichst oft in der Gegenwart und ganz bei dem Menschen, der Dich gerade begleitet. Und wenns mal scheiße ist - und ja, Reisen kann auch echt mal scheiße sein! - ist es sehr tröstlich und kraftspendend, zu wissen, dass auch diese Zeit nicht anhalten wird.</p><p><b>Entscheide Dich. </b>Jedes Lebensmodell verortet sich zwischen den Polen Sicherheit und Freiheit und hat seinen Wert. Wie wir leben, ist jeder und jedem überlassen. Nur: entscheide dich bewusst dafür und lebe nicht einfach nur so ein Modell, das "man halt so macht" nach.</p><p><br /></p><p><br /></p><p><br /></p>]]></description><link>https://vakantio.de/tanjas-kleines-mirakel/zwei-monate-balkan-travelling-ein-zwischenfazit-auf-der-heimreise</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/tanjas-kleines-mirakel/zwei-monate-balkan-travelling-ein-zwischenfazit-auf-der-heimreise</guid><dc:creator><![CDATA[tanjas-kleine-mirakel]]></dc:creator><pubDate>Mon, 18 Sep 2023 07:59:00 GMT</pubDate><geo:lat>41.9981294</geo:lat><geo:long>21.4254355</geo:long></item><item><title><![CDATA[Wiedersehen und Peakhiking. Mavrovo NP / Nordmazedonien ]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://vakantio.de/uploads/08d23836d3fca26975bfea4c1c26c788_large.jpg" /><figcaption>Wiedersehen und Peakhiking. Mavrovo NP / Nordmazedonien </figcaption></figure><p><b>16.08.2023 - 19.08.2023</b></p><p>MARKUS:</p><p>Andrea aus Wien, die wir schon mehrfach auf unserer Reise getroffen haben, kehrt auf den Balkan zurück. Dieses Mal gemeinsam mit Lucie aus Prag. Wir verabreden uns für einen kurzen Roadtrip durch den Mavrovo Nationalpark und die beiden holen uns in Gostivar ab, wo wir in der Zwischenzeit Villy kennengelernt haben. Villy ist 80 und spricht als ehemaliger Gastarbeiter fließend Deutsch und lädt uns direkt an der Türe unseres Hauses bei der Ankunft zu einem Cafe ein. Er selbst trinkt Cappuccino. Nach 10 min. (unsere Tassen sind längst leer) greift er zunächst zum Zucker und süßt den Café. Weitere 10 Minuten vergehen bis Ed das zweite Päckchen hineinleert und weitere zehn bis er erstmalig umrührt. Als Villy das erste Mal einen kleinen Schluck von seiner Tasse nimmt, ist eine gefühlte Stunde vergangen und wir kennen Villys Lebensgeschichte und Familie. Zwischenzeitlich hat sich ein Bekannter von Villy von Nachbartisch eingemischt und uns einen zweiten Espresso ausgegeben. Es könne ja nicht sein, dass wir vor leeren Tassen sitzen 😂 Die Kaffeekultur des Balkans ist einfach wunderbar! Villys Einladung, bei ihm zu wohnen, können wir schweren Herzens nicht folgen. Der Tourplan steht und Lucie und Andrea haben als Kurzurlauberinnen leider nicht den Luxus ihre Zeit in Traveller-Kategorien zu messen...</p><p>Das Wiedersehen mit Andrea ist herzlich und wunderschön. Wie wohltuend, mal nicht bei Null starten zu müssen. Nun zu viert besuchen wir das orthodoxe Kloster Sveti Jovan Bigorski, machen einen Abstecher zum wirklich prächtigen Duf-Wasserfall, sehen die ehemalige Dorfkirche von Mavrovo, die je nach Wasserstand des gleichnamigen Sees regelmäßig überflutet ist und steigen fast 1000 Höhenmeter auf zu einem Peak, dessen Name ich vergessen habe, aber den man mit seinen knapp 2200m schon fast alpin nennen kann. Wir begegnen Schäfern mit riesigen Schafsherden, kuscheln die Welpen der Hirtenhunde und genießen einen tollen Blick auf die umliegenden Täler.</p><p>To be honest: alles ist wunderschön, die Wanderung gehört zu den spannendsten Aufstiegen unserer bisherigen Reise und der Duf- Waterfall ist mit seinem Steindurchbruch etwas ganz Besonderes, aber irgendwann ist ein Kloster eben auch nur noch ein Kloster und ein Berg ein Berg. Die Bilder sprechen für sich und brauchen keinerlei Erklärung. Das eigentlich Schöne ist es, wieder zusammen zu reisen, Andrea näher kennenzulernen, Lucie nach ihrer nächtlichen Fischvergiftung in unserem Hostel ein wenig zu umsorgen... kurz, nach so vielen Tagen des Reisens etwas freundschaftliche Kontinuität zu erleben. Mit jedem Reisetag werden die Sightseeing-Spots für mich irrelevanter und die Begegnungen treten in den Vordergrund.</p><p>Unseren letzten gemeinsamen Abend verbringen wir erst schwimmend, dann Wein trinkend auf dem Balkon, mittlerweile wieder in Ohrid. </p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/e1dbaa279df8edec6363c292992f1d89_large.jpg" /><figcaption>Wiedersehen und Peakhiking. Mavrovo NP / Nordmazedonien </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/e35763b68b38b6a62bb13b504da7e9d0_large.jpg" /><figcaption>Wiedersehen und Peakhiking. Mavrovo NP / Nordmazedonien </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/bef73a7289101dbbf94e8cb322b223ae_large.jpg" /><figcaption>Wiedersehen und Peakhiking. Mavrovo NP / Nordmazedonien </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/9d97e80807de7a1a662aa6a7704922fe_large.jpg" /><figcaption>Wiedersehen und Peakhiking. Mavrovo NP / Nordmazedonien </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/0c76d6668d837a71d9b184837e960cdb_large.jpg" /><figcaption>Wiedersehen und Peakhiking. Mavrovo NP / Nordmazedonien </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/a0b800f6fc761066269e3594ba157e64_large.jpg" /><figcaption>Wiedersehen und Peakhiking. Mavrovo NP / Nordmazedonien </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/8fea30a8b03bb07d626729481d4d504f_large.jpg" /><figcaption>Wiedersehen und Peakhiking. Mavrovo NP / Nordmazedonien </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/8977ec4d4f7b9a657be8b068f4f114fe_large.jpg" /><figcaption>Wiedersehen und Peakhiking. Mavrovo NP / Nordmazedonien </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/2499d20ba0b3f70d4190f4c42b751a3b_large.jpg" /><figcaption>Wiedersehen und Peakhiking. Mavrovo NP / Nordmazedonien </figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/tanjas-kleines-mirakel/wiedersehen-und-peakhiking-mavrovo-np-nordmazedonien</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/tanjas-kleines-mirakel/wiedersehen-und-peakhiking-mavrovo-np-nordmazedonien</guid><dc:creator><![CDATA[tanjas-kleine-mirakel]]></dc:creator><pubDate>Wed, 23 Aug 2023 19:14:00 GMT</pubDate><geo:lat>41.6549405</geo:lat><geo:long>20.7338513</geo:long></item><item><title><![CDATA[Dumme Ideen part I: Skigebiete im Sommer - Popova Shopka / Nordmazedonien ]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://vakantio.de/uploads/f90f60ad79fac9b503482739770c0140_large.jpg" /><figcaption>Dumme Ideen part I: Skigebiete im Sommer - Popova Shopka / Nordmazedonien </figcaption></figure><p><b>13.08.2023 - 14.08.2023</b></p><p>MARKUS:</p><p>Kurze Tourenbeschreibung, weil faktisch nichts passiert ist.</p><p>Wir landen nach Bus- und Taxifahrt in Popova am Fuße des gleichnamigen Berges, umringt von im Sommer still stehenden, aber nichtsdestotrotz die Landschaft versauenden Skiliften.</p><p>Wanderrouten, -karten oder -markierungen Fehlanzeige. Also klettern wir auf den nächstbesten Hügel, bauen unser Zelt auf (zweite dumme Idee: kalte 7C nachts im Sommerschlafsack) und freuen uns auf einen Sternenhimmel in den Bergen. Leider machen uns hier die Wolken einen Strich durch die Rechnung, sodass wir bereits am nächsten Tag zusammenpacken und den Daumen an der Straße rausstrecken. Ziel egal, nur weg.</p><p>Fazit: Auch wenn die Fotos ganz nice aussehen, für uns war Popova Shopka nichts. Aber das heißt letztlich vielleicht nur, dass wir an diesem Tag nicht in der Lage waren, etwas Gutes aus dem Ort für uns herauszuholen...</p><p>Immerhin, schon das erste Auto hält. Ida, eine in Hamburg lebende Albanierin, die gerade die Hochzeit ihrer Tochter in Skopje ausrichtet, nimmt uns mit zurück nach Skopje.</p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/419f64f69196dae1f3d7246fd530385a_large.jpg" /><figcaption>Dumme Ideen part I: Skigebiete im Sommer - Popova Shopka / Nordmazedonien </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/5d78b575dde7fa4e757211c1b02d4b95_large.jpg" /><figcaption>Dumme Ideen part I: Skigebiete im Sommer - Popova Shopka / Nordmazedonien </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/f982d43414d78015a3c650884d3b747d_large.jpg" /><figcaption>Dumme Ideen part I: Skigebiete im Sommer - Popova Shopka / Nordmazedonien </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/514e94e80e246f2f3985be7cf8e244d6_large.jpg" /><figcaption>Dumme Ideen part I: Skigebiete im Sommer - Popova Shopka / Nordmazedonien </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/02512bfd321e10906a9ddf7de0ed126d_large.jpg" /><figcaption>Dumme Ideen part I: Skigebiete im Sommer - Popova Shopka / Nordmazedonien </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/6b004c071b4f44fe938d9d9383315647_large.jpg" /><figcaption>Dumme Ideen part I: Skigebiete im Sommer - Popova Shopka / Nordmazedonien </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/c90d4e1f93d2d76351e34ea285e7cd17_large.jpg" /><figcaption>Dumme Ideen part I: Skigebiete im Sommer - Popova Shopka / Nordmazedonien </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/1c5d9910138c44d2ddc2eba5fd18ce65_large.jpg" /><figcaption>Dumme Ideen part I: Skigebiete im Sommer - Popova Shopka / Nordmazedonien </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/91f502183cb506ddf96116f74a611b05_large.jpg" /><figcaption>Dumme Ideen part I: Skigebiete im Sommer - Popova Shopka / Nordmazedonien </figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/tanjas-kleines-mirakel/dumme-ideen-part-i-skigebiete-im-sommer-popova-shopka-nordmazedonien</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/tanjas-kleines-mirakel/dumme-ideen-part-i-skigebiete-im-sommer-popova-shopka-nordmazedonien</guid><dc:creator><![CDATA[tanjas-kleine-mirakel]]></dc:creator><pubDate>Mon, 14 Aug 2023 19:42:00 GMT</pubDate><geo:lat>42.014426</geo:lat><geo:long>20.8821146</geo:long></item><item><title><![CDATA[Architektonisches Disneyland: wunderbares Skopje / Nordmazedonien ]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://vakantio.de/uploads/344878a1d4cbc49361fd2669fa03b4e9_large.jpg" /><figcaption>Architektonisches Disneyland: wunderbares Skopje / Nordmazedonien </figcaption></figure><p><b>11.08. - 13.08.2023 und 14.08. - 16.08.2023 und 18.08.-19.08</b></p><p>MARKUS:</p><p>Das Schönste ist, wenn man sich irrt und positiv überrascht wird.</p><p>Eigentlich meiden wir größere Städte mittlerweile und reisen nur nach Skopje, um dort Milan zu treffen, der seinerseits gerade auf Interrail ist. Umso frustrierter sind wir, als wir, noch im Bus und wenige Kilometer vor Skopje, erfahren, dass Milan die Einreise verweigert wurde, da sein Pass nicht mehr über die erforderliche Gültigkeitsdauer verfügt. Eigentlich hatten wir gehofft, uns auf die tiefenentspannte Mentalität des Balkans verlassen zu können. Aber diese gilt wohl nicht für Zöllner... So stehen wir plötzlich in der Hauptstadt von Nordmazedonien und trauern dem 600 Einwohnerdorf Lin in Albanien nach. </p><p>Um so größer und freudiger ist die Überraschung, als sich uns Skopje am nächsten Tag als unheimlich spannende, entspannte, skurrile und in seiner Schrägheit liebenswerte Stadt präsentiert. </p><p>Wie beschreibt man Skopje? Nimm Rom (aber nicht das echte, sondern einen billigen Gipsabguss davon), mische es mit dem Berlin der 1990er Jahre (v a. Ostteil) und übergieße das Ganze mit Sarajewo und ein klein wenig Istanbul. Aber irgendwie reicht das noch nicht. </p><p>Die Stadt ist durchzogen von monumentalen Brunnen und Statuen im Stil der griechischen und römischen Antike oder wahlweise des 19 Jh. Keine Brücke kommt ohne ihre Olympia oder seinen Zeus, keine Säule ohne ihren Löwen oder Alexander den Größen aus. Überall Abbildungen der "großen Söhne" Mazedoniens (wer sind eigentlich die Töchter?). Nur dass fast alles auf die Zeit nach 2010 datiert und auch genauso aussieht. Es scheint, als habe die damalige Regierung krampfhaft versucht, dem jungen Staat ein historisches Narrativ überzustülpen. Eine junge Mazedonierin erzählt uns später, dass es sich dabei auch darum gedreht habe, sich von Albanien identitär abzugrenzen.</p><p>Dazwischen die wenigen Reste, die das Erdbeben von 1963 verschont hat, gepaart von sozialistischen Bausünden der Tito-Zeit und architektonischen Skurrilitäten eingeflogener Architekten der 60er, die geholfen haben, die Stadt nach dem Erdbeben wieder aufzubauen (v.a. aus Italien, aber auch Japan). Und mittendrin der verschlungene große Basar, der eigentlich eher einer Altstadt gleicht...</p><p>Verwirrend, spannend, überraschend, neu, alt, schmutzig, gechillt, kitschig, eine großartige Stadt, zu der mir einfach die Worte fehlen.</p><p>Und auch hier begegnen uns wieder ausschließlich liebenswerte und aufgeschlossene Menschen. Und immer wieder die teils ausgesprochene, teils immanente Sehnsucht, zu Europa zu gehören, in die EU aufgenommen zu werden, als Nation wahrgenommen zu werden...</p><p>Ich bin unheimlich gespannt auf die nächsten Tage in Nordmazedonien...</p><p><b>Edit</b>:</p><p>Ida, eine in Hamburg lebende Albanierin, gibt uns einen Lift nach Skopje. Unterwegs erzählt sie bei einem Kaffee von ihrer Politikverdrossenheit und dem angespannten Verhältnis von Albanien und Mazedonien. Beide Berichte werden uns immer wieder begegnen. </p><p>So auch als wir im Matka Canyon, eine Stunde außerhalb Skopjes, einen Veteranen der mazedonischen Armee kennenlernen. Er überlässt uns sein Boot für eine Fahrt auf den im Canyon gestauten See und zeigt uns stolz seine Hütte, die er sich im Canyon gebaut hat und die er sich regelmäßig zurückzieht. Der Kosovo-Krieg hat erkennbar Spuren bei ihm hinterlassen. Immer wieder kommt er auf die Ungerechtigkeit der Grenzziehungen nach dem Krieg zu sprechen, stellt ernüchtert fest, dass man eben nichts machen könne, wenn Politiker entscheiden und dass es aber wichtig sei, zu kämpfen, um zu überleben.</p><p>Nicht weniger frustriert von der Politik zeigt sich eine junge Frau, die wir am Millenium Kreuz kennenlernen. Sie fragt viel nach dem Stand der Klimapolitik in Deutschland und verweist darauf, wie sehr ihr Land hier noch am Anfang stehe.</p><p>Skopje wird mir mit jeder Begegnung sympathischer. So bspw. Martin, den wir ebenfalls im Canyon kennenlernen, der uns 1001 Sachen fragt und uns sogleich zu einem Rainbow Gathering einlädt. Die Menschen hier sind ungemein interessiert, wenngleich ich noch immer Schwierigkeiten mit dem allseits vorhandenen Nationalismus habe.</p><p>Damit versöhnt wiederum, dass wir am letzten Abend durch Zufall auf das internationale Folk Dance Festival stoßen, das uns Trachten und Tänze des Balkans näherbringt. Die andere, harmlose Seite des Nationalismus...</p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/344878a1d4cbc49361fd2669fa03b4e9_large.jpg" /><figcaption>Architektonisches Disneyland: wunderbares Skopje / Nordmazedonien </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/7c4ac6540ca3c54f566a8c3b7a04937c_large.jpg" /><figcaption>Architektonisches Disneyland: wunderbares Skopje / Nordmazedonien </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/016af437399a1ed01194f1c4911218da_large.jpg" /><figcaption>Architektonisches Disneyland: wunderbares Skopje / Nordmazedonien </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/cc14dbec68d8192883dae13f7cadc113_large.jpg" /><figcaption>Architektonisches Disneyland: wunderbares Skopje / Nordmazedonien </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/3fbb983731fabf3cfc291c1e197a0d0b_large.jpg" /><figcaption>Architektonisches Disneyland: wunderbares Skopje / Nordmazedonien </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/f1b982cd560865212b2de92da165c364_large.jpg" /><figcaption>Architektonisches Disneyland: wunderbares Skopje / Nordmazedonien </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/56757a6ccfffaf16bf759fe4e26dbd09_large.jpg" /><figcaption>Architektonisches Disneyland: wunderbares Skopje / Nordmazedonien </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/0b4f74fb550eb13d9df97678217971b5_large.jpg" /><figcaption>Architektonisches Disneyland: wunderbares Skopje / Nordmazedonien </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/9e0a2f9aa889079e6029ffd010b54995_large.jpg" /><figcaption>Architektonisches Disneyland: wunderbares Skopje / Nordmazedonien </figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/tanjas-kleines-mirakel/architektonisches-disneyland-skopje-nordmazedonien</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/tanjas-kleines-mirakel/architektonisches-disneyland-skopje-nordmazedonien</guid><dc:creator><![CDATA[tanjas-kleine-mirakel]]></dc:creator><pubDate>Sat, 12 Aug 2023 21:06:00 GMT</pubDate><geo:lat>41.9981294</geo:lat><geo:long>21.4254355</geo:long></item><item><title><![CDATA[Von allem etwas und davon ganz viel: Ohrid / Nordmazedonien ]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://vakantio.de/uploads/0404f1eedb34b25421a09a0cf01b1849_large.jpg" /><figcaption>Von allem etwas und davon ganz viel: Ohrid / Nordmazedonien </figcaption></figure><p><b>08.08. - 11.08.2023 und 17.08. - 18.08.2023</b></p><p>TANJA<b>:</b></p><p>Pulsierend und entspannt erleben wir Ohrid. In der "Villa Flora" fühlen wir uns gleich wohl und erkunden die süße Altstadt, die man entlang des Seeufers über einen grünen Hügel, den Altstadtpark, erreicht. Mystisch steht dort eine orthodoxe Kapelle, die über dem See zu schweben scheint. </p><p>Im Hafenviertel zeigt sich Ohrid dann allerdings ganz anders: Partymeile, Nightlife, Völlerei und Flanieren ist hier angesagt. Man kann davor aber auch schnell wieder flüchten, indem man in einem verwinkelten Gässchen einen der mitwinander verbundenen Stege über den See nimmt und es sich dort in einer der kostenlosen Liegen bequem macht. </p><p>Leider hat unsere supernette und auch noch echt günstige Villa Flora in der Nacht darauf kein Zimmer mehr, sodass wir uns zur Überbrückung einen Zeltplatz am See suchen. Gar nicht so einfach zu finden und als wir uns aufmachen zu einer English Comedy Show im Jazz-in, einem sehr netten, urigen Jazzclub in der Altstadt, sind wir uns nicht ganz sicher, ob das Wasser bis zu unserer Rückkehr nicht doch unser Zelt überflutet haben wird.....</p><p>Nun denn, wir haben erst einmal einen lustigen Comedy-Abend, bei welchem der nordmazedonische Comedian sich über nationale Stereotypen und das interessante Verhältnis von Söhnen auf dem Balkan gegenüber ihren Müttern auslässt. Natürlich kriegen wir es als Deutsche auch ordentlich ab als Rote-Ampel-Steher, respekteinflösende Uniformierte und unverbesserliche Perfektionist*innen.</p><p>Nach einem nächtlichen 50 min. Rückmarsch teilweise durchs Wasser und über Zäune zu unserem "Zeltplatz" Stelle ich plötzlich fest, dass ich mein Täschchen mit all meinen Dokumenten und allem Geld im Jazz-in liegen lassen habe. Also heißt es panisch alles zurück. Während ich auf halber Strecke in einem Cafe bibbernd warte, spurtet Markus los. Angekommen platzt das Jazz-in vor Gästen aus allen Nähten. Die Barkeeper durchforsten den gesamten Laden, präsentieren einen Beutel nach dem anderen, Markus wird immer verzweifelter. Die Tasche scheint unauffindbar. Dann endlich doch noch der erlösende Griff. Markus sinkt ermattet und erleichtert auf dem Tresen zusammen, was den Keeper veranlasst, ihm erstmal einen Vodka aufs Haus auszugeben, um sich zu erholen (und andere Gäste scherzend vermuten lässt, dass er die Tasche absichtlich habe liegen lassen, um heimlich zum Saufen kommen zu können 😂).</p><p>Am Zelt wieder angekommen, scheint es schon die eine oder andere Welle abbekommen zu haben. Das ist uns aber einfach egal und wir legen uns schlafen.</p><p>Glücklicherweise alles gut gegangen.</p><p>Den nächsten Tag gehen wir gemütlich an und entspannen und baden einfach<b> </b>mal am und im wunderschönen See.</p><p>MARKUS:</p><p>Fazit Ohrid nach zwei Aufenthalten dort: hier kann man es wirklich sehr gut aushalten! Tiefenentspannt und lebendig zugleich.</p><p>Ohrid teilt sich ein wenig entlang der Küste entsprechend der Zahlungskräftigkeit der Menschen. Während man an den Kiesstränden nahe des Hafens v.a. Touristen der umliegenden europäischen Länder und vermögende Mazedonier antrifft, stehen am langen Strand ca. 40 min außerhalb kleine Bretterverschlage als Unterkünfte, in denen sich auch weniger betuchte Familien ein Wochenende am See leisten können. Und auch hier tanzen die Menschen nachts, sitzen zusammen, lachen, rauchen, trinken und v.a. essen lange und ausgiebig.</p><p>Das Verbindungsstück der beiden Welten bildet eine Steilküste, an deren kleinen Kiesstrand sich bei unserem zweiten Aufenthalt ein kleiner Rest der Rainbow Gathering Family versammelt hat, die auch nach einem Monat im Mavrovo Nationalpark noch nicht genug von Zusammensein hat (oder vllt auch einfach keine Alternative). Schade, dass wir Martins Einladung von vor drei Tagen nicht folgen konnten. Gerne wären wir zur Abschlusszeremonie zum full moon dabei gewesen...</p><p><br /></p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/0404f1eedb34b25421a09a0cf01b1849_large.jpg" /><figcaption>Von allem etwas und davon ganz viel: Ohrid / Nordmazedonien </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/7bef24531e602e2cec24dd3834fb9f32_large.jpg" /><figcaption>Von allem etwas und davon ganz viel: Ohrid / Nordmazedonien </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/fdc2e245d882edb8fac33d68d88a42c7_large.jpg" /><figcaption>Von allem etwas und davon ganz viel: Ohrid / Nordmazedonien </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/bbd90722a1db9aad516816151c84908d_large.jpg" /><figcaption>Von allem etwas und davon ganz viel: Ohrid / Nordmazedonien </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/f6fddb955fe518a1107cb3dd3116b849_large.jpg" /><figcaption>Von allem etwas und davon ganz viel: Ohrid / Nordmazedonien </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/c15c93a5def8a3170266d53ba213958e_large.jpg" /><figcaption>Von allem etwas und davon ganz viel: Ohrid / Nordmazedonien </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/e91a2ce3172263fc186a3d63b137a61a_large.jpg" /><figcaption>Von allem etwas und davon ganz viel: Ohrid / Nordmazedonien </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/d8f24a65ae8fb79ccabdc9e2c87042c7_large.jpg" /><figcaption>Von allem etwas und davon ganz viel: Ohrid / Nordmazedonien </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/737a6ebeaf76de3adef9fb6f690d8ad8_large.jpg" /><figcaption>Von allem etwas und davon ganz viel: Ohrid / Nordmazedonien </figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/tanjas-kleines-mirakel/ohrid-0</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/tanjas-kleines-mirakel/ohrid-0</guid><dc:creator><![CDATA[tanjas-kleine-mirakel]]></dc:creator><pubDate>Sat, 12 Aug 2023 20:31:00 GMT</pubDate><geo:lat>41.1230977</geo:lat><geo:long>20.8016481</geo:long></item><item><title><![CDATA[Dudelsack, Sternenhimmel und Lagerfeuer - Galicica / Nordmazedonien ]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://vakantio.de/uploads/73a1c9ce53f2d2091b2e60c62d91f596_large.jpg" /><figcaption>Dudelsack, Sternenhimmel und Lagerfeuer - Galicica / Nordmazedonien </figcaption></figure><p><b>07.08.2023 - 08.08.2023</b></p><p>MARKUS:</p><p>OK, wir haben eigentlich kaum was vom Nationalpark gesehen, sondern sind nur durchgefahren. Aber: wir wurden mit einer wunderbaren Übernachtung am Rande des Nationalparks entschädigt. </p><p>Daniela navigiert uns sicher an einen Platz am See im Nirgendwo und beglückt und beim Abendessen mit einem kurzen Ständchen auf ihrem Dudelsack. Also, eigentlich hat sie ihr Instrument nur gestimmt, für uns Laien klang es aber verdammt echt nach Highlands und Scotish Traditional 😂</p><p>Unser erstes Lagerfeuer der Reise und ein fantastisch klarer Sternenhimmel runden die Nacht ab und glücklich steigen wir Mal wieder in unser Zelt.</p><p><br /></p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/faece6e0b584ef6d373b7e9e203cf0ef_large.jpg" /><figcaption>Dudelsack, Sternenhimmel und Lagerfeuer - Galicica / Nordmazedonien </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/0a1703939ba5113072798971228e04c6_large.jpg" /><figcaption>Dudelsack, Sternenhimmel und Lagerfeuer - Galicica / Nordmazedonien </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/81f4dcd4a9500763b9032f80d3be0298_large.jpg" /><figcaption>Dudelsack, Sternenhimmel und Lagerfeuer - Galicica / Nordmazedonien </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/2825ff45b6d10b6465e1d2b5a49690a7_large.jpg" /><figcaption>Dudelsack, Sternenhimmel und Lagerfeuer - Galicica / Nordmazedonien </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/207f0f812e550e247c0dbf5a9fa4a54c_large.jpg" /><figcaption>Dudelsack, Sternenhimmel und Lagerfeuer - Galicica / Nordmazedonien </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/d688e17b962963f867107be25ba7f819_large.jpg" /><figcaption>Dudelsack, Sternenhimmel und Lagerfeuer - Galicica / Nordmazedonien </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/d1cc798816e6720685a35d841ed2ea97_large.jpg" /><figcaption>Dudelsack, Sternenhimmel und Lagerfeuer - Galicica / Nordmazedonien </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/7e31e529eca62bafd0794bc7c773ed42_large.jpg" /><figcaption>Dudelsack, Sternenhimmel und Lagerfeuer - Galicica / Nordmazedonien </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/a654718838b6e3377405f7d13bbd5937_large.jpg" /><figcaption>Dudelsack, Sternenhimmel und Lagerfeuer - Galicica / Nordmazedonien </figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/tanjas-kleines-mirakel/galicica-dudelsack-sternenhimmel-und-lagerfeuer</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/tanjas-kleines-mirakel/galicica-dudelsack-sternenhimmel-und-lagerfeuer</guid><dc:creator><![CDATA[tanjas-kleine-mirakel]]></dc:creator><pubDate>Sat, 12 Aug 2023 19:41:00 GMT</pubDate><geo:lat>40.9641667</geo:lat><geo:long>20.8327778</geo:long></item><item><title><![CDATA[Rocky trail - Wandern so ganz für uns allein: Babagebirge / Nordmazedonien ]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://vakantio.de/uploads/d8ec7f33c68000dae61703bee3e954a2_large.jpg" /><figcaption>Rocky trail - Wandern so ganz für uns allein: Babagebirge / Nordmazedonien </figcaption></figure><p><b>08.08.2023</b></p><p>Der Name ist Programm. Der Rocky trail führt uns über Karstgestein und riesige Geröllfelder auf knapp 1800m. Wir begegnen auf dem gesamten Hinweg keinem einzigen Menschen, sodass ich klammheimlich hoffe, auf Luchse oder Bären zu treffen. Natürlich vergebens. Dennoch ein spannender hike, vorbei an riesigen Fahrrädern, über kleine Bachläufe und mit einer fantastischen Sicht ins Tal vom Peak aus.</p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/d8ec7f33c68000dae61703bee3e954a2_large.jpg" /><figcaption>Rocky trail - Wandern so ganz für uns allein: Babagebirge / Nordmazedonien </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/62bb5d4a0d865e9c5d97252172cea976_large.jpg" /><figcaption>Rocky trail - Wandern so ganz für uns allein: Babagebirge / Nordmazedonien </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/0c4c6fa271eab610bb7df22aabf67667_large.jpg" /><figcaption>Rocky trail - Wandern so ganz für uns allein: Babagebirge / Nordmazedonien </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/44f9ff7206ff93da3580eafba68eda83_large.jpg" /><figcaption>Rocky trail - Wandern so ganz für uns allein: Babagebirge / Nordmazedonien </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/51a299e174d54bac29c19dbab1e7b590_large.jpg" /><figcaption>Rocky trail - Wandern so ganz für uns allein: Babagebirge / Nordmazedonien </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/506e297c9a97e952cd781d71e9b73a1c_large.jpg" /><figcaption>Rocky trail - Wandern so ganz für uns allein: Babagebirge / Nordmazedonien </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/6ebe29844b8b73963b3c75a21b79c920_large.jpg" /><figcaption>Rocky trail - Wandern so ganz für uns allein: Babagebirge / Nordmazedonien </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/4011280740146c5093aa6044e9b3603c_large.jpg" /><figcaption>Rocky trail - Wandern so ganz für uns allein: Babagebirge / Nordmazedonien </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/5f27d08064a7d3a7e392f5e9419aac56_large.jpg" /><figcaption>Rocky trail - Wandern so ganz für uns allein: Babagebirge / Nordmazedonien </figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/tanjas-kleines-mirakel/rocky-trail-wandern-so-ganz-fur-uns-allein-babagebirge-nordmazedonien</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/tanjas-kleines-mirakel/rocky-trail-wandern-so-ganz-fur-uns-allein-babagebirge-nordmazedonien</guid><dc:creator><![CDATA[tanjas-kleine-mirakel]]></dc:creator><pubDate>Sat, 12 Aug 2023 20:04:00 GMT</pubDate><geo:lat>41.0032649</geo:lat><geo:long>21.1842238</geo:long></item><item><title><![CDATA[Ort der Einkehr / Saint Naum / Nordmazedonien ]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://vakantio.de/uploads/4c31f9246b2d0e1db18ea7a74951e3af_large.jpg" /><figcaption>Ort der Einkehr / Saint Naum / Nordmazedonien </figcaption></figure><p><b>07.08.2023</b></p><p>MARKUS: </p><p>Auch hier nur ein kurzer Zwischenstopp auf unserem Roadtrip mit Daniela.</p><p>Etwas seltsam mutet es an, auf dem Weg zu einer orthodoxen monastery aus dem 10.(!) Jahrhundert an Souvenirständen und einer Strandpromenade mit Badegästen entlang zu laufen. </p><p>Saint Naum selbst ist atemberaubend! Auch ohne ausgeprägte spirituelle Ader hat das Innere des Klosters eine spürbare Kraft, sodass ich tatsächlich zum ersten Mal seit vielen Jahren wieder in einer Kirche einen inneren Monolog halte und mich für das Privileg bedanke, diese Reise machen zu dürfen. Bereits auf dem Weg zur monastery fällt mir auf, dass immer wieder Menschen mit ihren Autos an den Straßenrand fahren, um an einer kleinen Kapelle oder Marienstatue, die sich immer wieder seitlich der größeren Straßen befinden, zu beten oder Kerzen zu entzünden. Entsprechend verwundert es nicht, dass viele Besucher des Klosters sich vor einem der Heiligenbilder flach auf den Boden legen, die Wange seitlich aufgedrückt, um - ja, was eigentlich? - zu beten vermutlich. Ungewöhnlich für Mitteleuropäer ist jedoch das Ritual mit Geldscheinen über Heiligen- und Marienbilder zu streichen, einen Teil anschließend als Spende liegen zu lassen und den Rest wieder einzustecken. Jeder versucht eben auf seine Weise, materiellen Wohlstand zu erreichen...</p><p>Der Rest der umliegenden Parkanlage ist schnell durchwandert und größtenteils belanglos, wenngleich wir und sehr über einen Pfau freuen, der uns hier begegnet.</p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/759bf1cfa1dc96aaeec440cbc2f6898b_large.jpg" /><figcaption>Ort der Einkehr / Saint Naum / Nordmazedonien </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/4c31f9246b2d0e1db18ea7a74951e3af_large.jpg" /><figcaption>Ort der Einkehr / Saint Naum / Nordmazedonien </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/4017d8a4073f7742c3632ef47acd32c2_large.jpg" /><figcaption>Ort der Einkehr / Saint Naum / Nordmazedonien </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/b80e71c54c09c5fd861ff367589030c5_large.jpg" /><figcaption>Ort der Einkehr / Saint Naum / Nordmazedonien </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/dc701a03a47864366be53158ba470b3d_large.jpg" /><figcaption>Ort der Einkehr / Saint Naum / Nordmazedonien </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/c7b89ca327edf82151a7986591b44684_large.jpg" /><figcaption>Ort der Einkehr / Saint Naum / Nordmazedonien </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/d6d0a08ee87f3ee509ecbd122796413b_large.jpg" /><figcaption>Ort der Einkehr / Saint Naum / Nordmazedonien </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/7dda977095e281dc675c00276d3879fd_large.jpg" /><figcaption>Ort der Einkehr / Saint Naum / Nordmazedonien </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/9edfb1514d4d3df2674b9b1535c62e4c_large.jpg" /><figcaption>Ort der Einkehr / Saint Naum / Nordmazedonien </figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/tanjas-kleines-mirakel/st-naum-ort-der-einkehr</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/tanjas-kleines-mirakel/st-naum-ort-der-einkehr</guid><dc:creator><![CDATA[tanjas-kleine-mirakel]]></dc:creator><pubDate>Fri, 11 Aug 2023 07:41:00 GMT</pubDate><geo:lat>40.9138704</geo:lat><geo:long>20.7450264</geo:long></item><item><title><![CDATA[Trpjeca: Kristallklarer Ohridsee - Nordmazedoniens Saint Tropez]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://vakantio.de/uploads/9cc5eba7577a63da61e989176090d810_large.jpg" /><figcaption>Trpjeca: Kristallklarer Ohridsee - Nordmazedoniens Saint Tropez</figcaption></figure><p><b>07.08.2023</b></p><p>TANJA:</p><p>Wie ihr seht, sind es nur wenige Fotos, obwohl die kleine Bucht in Trpjeca herausragend schön war. Das mag zum Einen daran liegen, dass wir für unsere Fahrerin dort auf der Suche nach einem Restaurant waren, das den originalen Ohridseefisch anbietet, zum Anderen aber auch daran, dass hier alles eine etwas gediegenere Kategorie zu sein schien, sowohl was die Preise als auch die Gäste anging. Ein Vorarlberger bot uns Karten für ein klassisches Konzert beim Ohrid -Summerfestival umsonst an, da sie doch lieber beim Weinchen in der Bucht blieben....Leider müssen wir dankend ablehnen, da wir uns da natürlich nach unserer Fahrerin richten. Jedenfalls ein wunderschöner Ort für den gehobeneren Touristen. Wir ziehen weiter....</p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/9cc5eba7577a63da61e989176090d810_large.jpg" /><figcaption>Trpjeca: Kristallklarer Ohridsee - Nordmazedoniens Saint Tropez</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/055d42f9a51daa008a21f3a45fe978a7_large.jpg" /><figcaption>Trpjeca: Kristallklarer Ohridsee - Nordmazedoniens Saint Tropez</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/831078188277972d520a65456365cd40_large.jpg" /><figcaption>Trpjeca: Kristallklarer Ohridsee - Nordmazedoniens Saint Tropez</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/1623bd97d3f0c363cb344006a77231b4_large.jpg" /><figcaption>Trpjeca: Kristallklarer Ohridsee - Nordmazedoniens Saint Tropez</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/8ac84309b6551a19d7d239b13b356276_large.jpg" /><figcaption>Trpjeca: Kristallklarer Ohridsee - Nordmazedoniens Saint Tropez</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/tanjas-kleines-mirakel/trpjeca-kristallklarer-ohridsee-saint-tropez-von-albanien</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/tanjas-kleines-mirakel/trpjeca-kristallklarer-ohridsee-saint-tropez-von-albanien</guid><dc:creator><![CDATA[tanjas-kleine-mirakel]]></dc:creator><pubDate>Thu, 10 Aug 2023 10:31:00 GMT</pubDate><geo:lat>40.9605755</geo:lat><geo:long>20.7830223</geo:long></item><item><title><![CDATA[Griechenland adé. ]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://vakantio.de/uploads/f640b281fbf8f0204598900c9c982156_large.jpg" /><figcaption>Griechenland adé. </figcaption></figure><p>Gestern morgen bei strahlenden Sonnenschein und 24 Grad gestartet. Es ging relativ schnell in die Berge, wo es noch etwas kühler war. Griechenland ist wirklich eine Reise wert, wie schon in vorherigen Beiträgen geschrieben, sehr nette Menschen und tolle Landschaften.</p><p>Mein Navi hatte mal wieder Blödsinn gerechnet, wollte mich von dieser wirklich tollen Strasse runterhaben, durch ein Dorf führen, und dann zurück auf diese Strasse. ich hatte es ein wenig zu spät bemerkt, bin abgefahren um dann festzustellen das es einfacher ist auf der alten Stecke zu bleiben. Nach einer Unterführung habe ich gewendet, das Wasser auf der Strasse hatte ich gesehen, es stammte von einer Quelle, das Wasser floss vom Seitenstreifen auf die Strasse. Ist ja an sich nichts ungewöhnliches, hat man in den von mir bereisten Ländern des öfteren. Was ich jedoch nicht gesehen hatte, das sich dort wo die Strasse nass war eine dünne Schicht rutschiger Schleim befunden hat. Das mochte Berta so gar nicht. Ich habe das gar nicht so schnell realisiert was geschehen ist, ich hörte nur das typische Geräusch von kratzendem Metall auf Asphalt, Berta und ich lagen dann entgegen meiner Fahrtrichtung auf der Strasse. Sie hat einfach nicht umdrehen wollen, denke ich. Aber so gehts ja nun auch nicht.</p><p>Ich habe erst einmal nachgesehen ob an mit noch alles dran war, oder es irgendwelche Fehlstellungen von Gliedmassen gab, Gottseidank nicht. Berta ging es auch gut, ich habe nur bis jetzt noch nicht gefunden welches Metall die Strasse geküsst hat, nichts zu finden ausser einer aufgeriebenen Kunstoffkappe am Koffer (Mathias Arbeit!!). Na gut, ersteinmal Helm ab, Jacke aus. Die Pfütze getestet, war wirklich genauso schlimm wie Eis. Dann erster Versuch Berta wieder aufzurichten, hat nicht geklappt. Hingesetzt gewartet, irgendwann muss ja mal jemand vorbeikommen. Kam aber keiner, Ok Gepäck abrödeln, Koffer abnehmen, dann ging es, dann war es ein leichtes Berta wieder auf die Räder zu bekommen.</p><p>Ich hatte den Seitenständer noch nicht ganz ausgeklappt, da kam ein Auto, während ich mein Gepäck wieder aufrödelte kamen noch 5 Autos. Oh man.😬</p><p>Na gut die Fahrt konnte weitergehen, bald war die Nordmazedonische Grenze erreicht, Der Grenzübertritt war völlig Problemlos und hat nur wenige Minuten gedauert. Nach der Grenze hatte ich noch ca. 50 km bis zum Ohrid See, wo ich für zwei Nächte in der gleichnamigen Stadt Quartier bezogen habe.</p><p>Heute stand dann einkaufen, sightseeing und ein wenig um das Motorrad kümmern an.</p><p>Orhid hat eine ganz schöne Altstadt, wenn man sich abseits der Touristenströme bewegt. Die Fussgängerzone an sich, ist gepflastert mit Souvenier-, Schuh-, und Silberschmuckläden. Ideal für shopping Queens, für Männer gab es dann genügend Eisdielen und Strassencafes.</p><p>In der Innenstadt waren einige mächtige Bäume zu bewundern, teilweise schon so aufgespalten, der Stamm nur noch in Fragmenten erhalten, mit Stahl gestützt, das er die mächtige Krone noch halten konnte.</p><p>Nachdem ich wieder an meiner Unterkunft war, kümmerte ich mich noch ein wenig um Berta. Der Strassenkontaktkoffer wurde notdürftig mit Panzertape wieder Regentauglich gemacht und hier und da ein wenig Sprühöl. Auf das Berta jetzt zufrieden ist und mich nicht nocheinmal abwirft.</p><p>Morgen geht es weiter nach Albanien, ich wollte eigentlich über den Kosovo fahren, aufgrund der andauernden Spannungen zwischen Serbien und Kosovo und einer Reisewarnung vom Aussenministerium lasse ich das lieber.</p><p><br /></p><p>Nachtrag. Auf den Strassen habe ich schon viele totgefahrene Schlangen gesehen. Das Reptil auf dem Foto ist jedoch keine Schlange, sondern eine Echse, ähnlich unserer Blindschleiche, die laut Google bis zu 1,4m lang werden kann. Schildkröten und Eidechsen kommen auch häufig vor.</p><p><br /></p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/99d09cc85927bfc8a6fd5dfa0b9fb59c_large.jpg" /><figcaption>Nein keine Schlange, eine Schleiche, als ich um die Kurve kam wurde sie gerade von zwei Greifvögeln bearbeitet</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/f640b281fbf8f0204598900c9c982156_large.jpg" /><figcaption>Griechenland adé. </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/c275bb9614e2ae4c0a18ff26c697e197_large.jpg" /><figcaption>Griechenland adé. </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/dade3c0739b14182bd9a42831c96499b_large.jpg" /><figcaption>Griechenland adé. </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/acf18c9641d08f72982e2f33ec6b815c_large.jpg" /><figcaption>Kurze Pause</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/e7a55ce9f8a468d7987a4e7d09ed1fa6_large.jpg" /><figcaption>Griechenland adé. </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/66225e991c3dd93b274b21180263a20d_large.jpg" /><figcaption>Griechenland adé. </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/7d2d79d084d2782ee9c7d9678fe5ab93_large.jpg" /><figcaption>Griechenland adé. </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/8a292bfe5fec41173dded838e105a683_large.jpg" /><figcaption>Griechenland adé. </figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/und-da-ist-er-schon-wieder-weg/griechenland-ade</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/und-da-ist-er-schon-wieder-weg/griechenland-ade</guid><dc:creator><![CDATA[und-da-ist-er-schon-wieder-weg]]></dc:creator><pubDate>Wed, 21 Jun 2023 18:34:00 GMT</pubDate><geo:lat>41.1230977</geo:lat><geo:long>20.8016481</geo:long></item><item><title><![CDATA[Ohrid, Nordmazedonien ]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://vakantio.de/uploads/d3912000d8036cbbe3d4d79137c9317d_large.jpg" /><figcaption>Ohrid, Nordmazedonien </figcaption></figure><p>27.05.23 </p><p>Auf dem Weg nach Albanien, Tirana bietet sich ein Stop am Ohrid-See durchaus an und gleichzeitig die Gelegenheit, Nordmazedonien nochmal von einer anderen Seite kennenzulernen. Die Region rund um einen der älteste Seen der Welt  und die charmante Altstadt, hat sich mittlerweile zu einem der bekanntesten Reiseziele Nordmazedoniens entwickelt. Der See wird auf ein Alter zwischen 3-5 Millionen Jahren geschätzt und bietet mit einer Tiefe von 290m und einer ausgezeichneten Wasserqualität, ein zu Hause für viele Tierarten, die sonst nirgends auf der Welt vorkommen. Somit wäre auch mal wieder der Bikdungsaspekt erfüllt. Knowledge. </p><p>Die Altstadt erfreut sich heute zahlreicher Gäste, die an der einladenden See-Promenade und durch die steilen Gassen schlendern. Die traditionellen, an den Hang gebauten Stadthäuser und mittelalterlichen Kirchbauten sind besonders in Verbindung mit dem glasklaren Ohrid-See, sowie mit dem wilden, natürlichen Bergpanorama ein besonders schönes Fleckchen Erde. </p><p>Neben ein paar Hotels, stilvollen Souvenir- und Schmuckgeschäften gibt es auch ein schönes Angebot an Cafés und Restaurants, die an einem sonnigen Samstag gut besucht sind. Das Städtchen hat mich positiv überrascht und kann sich wirklich sehen lassen. </p><p>Auf einem netten Parklaplatz, direkt am Ufer, erreicht man die Stadt in wenigen Minuten, entlang des schönen Fußgängerweges. Hier treffe ich auch wieder einige andere Van und Womo Reisende. </p><p>Dass es hier einen DM-Markt gibt möchte ich auf keinen Fall unerwähnt lassen, da ich mich durch ihn, meiner Heimat wieder einmal ganz nahe fühlen durfte. Nichts sorgt mehr für dieses vertraute Gefühl, von zu Hause sein, als ein Regal voller Brotaufstriche in Bioqualität, direkt vor sich zu haben. </p><p><br /></p><p><br /></p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/e7d5827ff5d12ac8cdc09cc7679a21ac_large.jpg" /><figcaption>Ohrid, Nordmazedonien </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/124ab3cb78e5302caf887d05a3fdc023_large.jpg" /><figcaption>Ohrid, Nordmazedonien </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/f503edc42f5467fe4a2ecc26ba41f7d3_large.jpg" /><figcaption>Ohrid, Nordmazedonien </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/f4fd3d9a30ca7a68fc6aa5294a446974_large.jpg" /><figcaption>Ohrid, Nordmazedonien </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/e563f71c852da67af0ce212db3a40f78_large.jpg" /><figcaption>Ohrid, Nordmazedonien </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/c046daef4de23908da632594cd7ac6e7_large.jpg" /><figcaption>Ohrid, Nordmazedonien </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/e37b209ac94a0d342336a28b0f5d9db5_large.jpg" /><figcaption>Ohrid, Nordmazedonien </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/f4597a90000a1f7ef26cc6db274e91a3_large.jpg" /><figcaption>Ohrid, Nordmazedonien </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/b3c76b09d1101903184c6f5ce91a5232_large.jpg" /><figcaption>Ohrid, Nordmazedonien </figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/bursti/ohrid</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/bursti/ohrid</guid><dc:creator><![CDATA[Lip & Bürsti - Balkan Roadtrip]]></dc:creator><pubDate>Sat, 27 May 2023 18:52:00 GMT</pubDate><geo:lat>41.1230977</geo:lat><geo:long>20.8016481</geo:long></item><item><title><![CDATA[Bouldern ]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://vakantio.de/uploads/db97966a0b2f272a21782d5bc81e5a25_large.jpg" /><figcaption>Bouldern </figcaption></figure><p>24.05.23</p><p>Heute ist Feiertag in Nordmazedonien. Der Stausee, mein aktuelles zu Hause, ist heute das wohl beliebteste Ausflugsziel rund um Prilep, für jung und alt. So viele Menschen bin ich gar nicht mehr gewohnt. Wie ein scheues Reh, ziehe ich mich dann am Mittag in die Berge zurück, wo ich heute auch mit Crashpads und einigen Topo-Infos aus dem Internet, unterwegs bin. Ich bin bei meiner Recherche auf eine Mailaddrsse gestoßen, von jemanden, der hier Crashpads verleiht und Topos verkauft. Feine Sache, hat sogar spontan geklappt. Die Session hat Spaß gemacht. </p><p>Die Menschen denen ich hier begegne wirken zunächst nicht unbedingt sehr offen, sind aber sehr freundlich und gelassen. Als einziger Touri weit und breit falle ich natürlich auch ein wenig auf und man merkt, dass der Tourismus wenn dann nur in kleinen Schritten dieses Land erreicht, was durch seine Kultur und Natur viel zu bieten hat.</p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/db97966a0b2f272a21782d5bc81e5a25_large.jpg" /><figcaption>Bouldern </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/a1833a773140b1a4aafc1a17e949e9b0_large.jpg" /><figcaption>Bouldern </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/0c7fae239729c7092ea2a49cbc118862_large.jpg" /><figcaption>Bouldern </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/37df0c6c8bd230b2f4746e2ddef540f4_large.jpg" /><figcaption>Bouldern </figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/bursti/bouldern</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/bursti/bouldern</guid><dc:creator><![CDATA[Lip & Bürsti - Balkan Roadtrip]]></dc:creator><pubDate>Wed, 24 May 2023 18:16:00 GMT</pubDate><geo:lat>41.3440827</geo:lat><geo:long>21.5527922</geo:long></item><item><title><![CDATA[Prilep Stausee & Kamena Baba]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://vakantio.de/uploads/3101af4f9218d4576934ed4d44f5125b_large.jpg" /><figcaption>Prilep Stausee & Kamena Baba</figcaption></figure><p>23.05.23</p><p>Etwa 7km außerhalb der Stadt liegt ein idyllischer Stausee, der direkt an das Bouldergebiet "Kamena Baba" grenzt. </p><p>Am Stausee gibt es einige Stellen, an denen man gut stehen kann. Als ich am Morgen ankomme, herrscht hier friedliche Ruhe, denn außer ein, zwei Anglern zieht es niemanden hier nach draußen. Gegen Nachmittag ändert sich das und bis zum Abend wird der See zum nahegelegenen Ausflugsziel für einige Locals. Families und Pärchen schlendern sommerlich am Ufer entlang, junge Boys und Girls cruisen mit ihren Rollen durch die Gegend und baden, die Angler angeln, andere Menschen trinken ihr wohlverdientes Feierabend Bierchen...Entspannte Stimmung...</p><p>Ab und an Rollen LKWs vorbei, die im in sichtbarer Entfernung weißen Marmor abbauen. Auch davor ist die Region bekannt. Doch man setzt nicht nur auf motorisierte Fahrzeuge, denn auch die gute alte Pferdekutsche wird hier noch genutzt und das gar nicht so selten. Im Laufe des Tages waren einige mit Gütern beladene Gespanne vorbeigeritten. Irgendwie beruhigend zu sehen, dass diese jahrtausend alte Methode noch immer genutzt wird, in einer zunehmend techniaierten Welt voller Teslas und E-Scootern. Besonders in Ländern wie hier in Nordmazedonien, Albanien aber auch in den anderen Nationen der Balkanhalbinsel, entsteht durch solche Bilder oft ein starker Kontrast, zwischen einer einfachen, traditionellen Verhältnissen und der teilweise immer moderner werdenden Lebensweise. So teilen sich dann Mercedes AMG und eine Pferdekutsche eine Straße. Im stylisches Café trinkt man angesagte Drinks während genüber auf dem Basar verhandelt wird und man das selbst angebaute Obst und Gemüse in der Markthalle noch mit einer klassischen Balkenwaage wiegt. Irgendwie geht aber auch alles  ineinander über und so ergibt sich ein buntes lebendiges Bild, in dem auch eine Kutsche noch ihre Daseinsberechtigung hat.</p><p>Das Bouldergebiet war vom Stausee aus bestens zu Fuß zu erkunden. Einzigarzige Felsenlandachaft, von der man, je höher man geht, eine tolle Aussicht auf die Stadt Prilep hat. Drum herum ist die bergige Gegend wenig besiedelt. </p><p>Die vielen Felsblöcke liegen kreuz und quer verteilt im Gelände und warten nur darauf mit ein paar gekonnten Moves beklettert zu werden. Oder aber auch so halbwegs gekonnt wie bei mir heute, ohne Topographie und Crashpad. Ich hatte meine Klatterschuhe aber trotzdem dabei und tatsächlich den ein oder anderem Boulder gefunden, an dem ich eigene Routen erschließen konnte. Das hat viel mehr Spaß gemacht als ich gedacht hätte, denn eigentlich hatte ich gehofft hier auf ein paar andere Kletterdudes zu treffen. Ich habe bisher allerdings noch keine anderen Tourist*innen, geschweige denn andere Camper gesehen. Ist aber gar nicht schlimm, denn die Gegend hat viel zu bieten und ich genieße es, abseits des klassischen Tourismus unterwegs zu sein. </p><p><br /></p><p><br /></p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/fc883c797ac49020caf39ea36b7145ae_large.jpg" /><figcaption>Prilep Stausee & Kamena Baba</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/8210570dca2d9d2b9553dc24c22fe977_large.jpg" /><figcaption>Prilep Stausee & Kamena Baba</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/88ad44bd94b05e3c5f9574060c95315a_large.jpg" /><figcaption>Prilep Stausee & Kamena Baba</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/7a70696912e9bc27a52c3ed8e183d6a2_large.jpg" /><figcaption>Prilep Stausee & Kamena Baba</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/ab6c895758cd97d4fcdbd1f02175ff11_large.jpg" /><figcaption>Prilep Stausee & Kamena Baba</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/01c1ccd0bf123b4af926ba80ead3c0d3_large.jpg" /><figcaption>Prilep Stausee & Kamena Baba</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/606eda87112b8ab82f107ea1b45e862f_large.jpg" /><figcaption>Prilep Stausee & Kamena Baba</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/a04ecc0d74812dc3de9c77b6cd2ab785_large.jpg" /><figcaption>Prilep Stausee & Kamena Baba</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/b272e1a43b17c13f3d718355fbeede7d_large.jpg" /><figcaption>Prilep Stausee & Kamena Baba</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/bursti/prilep-stausee-and-kamena-baba</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/bursti/prilep-stausee-and-kamena-baba</guid><dc:creator><![CDATA[Lip & Bürsti - Balkan Roadtrip]]></dc:creator><pubDate>Tue, 23 May 2023 18:13:00 GMT</pubDate><geo:lat>41.38720922534034</geo:lat><geo:long>21.594486236572266</geo:long></item><item><title><![CDATA[Nordmazedonien ]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://vakantio.de/uploads/6226e48b883ee5d207439957480ca47d_large.jpg" /><figcaption>Nordmazedonien </figcaption></figure><p>22.05.23</p><p>Seit gestern bin ich nun wieder als  Alleinreisender auf den Streets des Balkans unterwegs. Natürlich auch ein wenig traurig, denn wir haben viel erlebt in den letzten zwei Monaten. Danke für die schöne Zeit Jessi. </p><p>Ich bin seit heute wieder voll im Reisemodus und freue mich auf den nächsten abenteurlichen Abschnitt meiner Reise. Doch bevor ich dann endgültig wieder nur mit meinem engsten Weggefährten Bürsti unterwegs bin, erwartet mich noch noch ein Besuch, auf den ich mich ganz besonders freue und das nicht erst seit gestern. Gut eine Woche gemeinsam in Albanien. Noch 8 Tage bis dahin. Kanns kaum erwarten.  </p><p>Zürück im Roadtrip-Lifestyle, liegt Mormazedonien quasi auf dem Weg von Peloponnes nach Albanien.</p><p>Von Diakopto aus, also im Norden der Peloponnes, geht's dann gestern los in Richtung Prilep, der 4. größten Stadt in Nordmazedonien. Auf den knapp 600 km bietet sich ein Zwischenstop in der Nähe von Ionnina an, ein Stadt im Norden Griechenlands. </p><p>Die Fahrt gestern war keine dieser entspannten Fahrten, bei denen man gut gelaunt und voller Vorfreude durch die Gegen cruised, sondern eher so scheisse, dass man sich fragt warum man das überhaupt macht. </p><p>Die Maut war zum einen fast schon unverschämt teuer. Die Fähre fuhr auch nicht, weshalb ich die tolle neue Brücke nehmen musste, welche alleine über 20eur kostet. Die Alternative ohne Maut zu fahren, ist allerdings auch nur dann eine wirkliche Alternative, wenn man genug Zeit und starke Nerven hat, Strecken im irgendwo im Nirvana zu fahren, auf denen man für 10km gefühlte 45min unterwegs ist. </p><p>Bürsti musste besonders auf diesen Strecken ganz schön leiden. Schlaglöcher und Steigungen, Serpentinen usw, obwohl das ja auch irgendwie dazu gehört und im Hinblick auf Nordmazedonien lediglich ein kleiner Vorgeschmack war. </p><p>Heute dann straight nach Macedonia. Bis zur Grenze liefs geschmeidig. Die Frau vom  Zoll verlangte dann eine Insurance, was ich nicht wusste, was und wofür das sein soll. Schlauer bin ich  diesbezüglich zwar noch immer nicht, doch die Ansage der Dame war klar: "buy Insurance or go." Richtig freundlich, da musste ich natürlich nicht zwei mal überlegen. Kaufen konnte man den Wisch in einem kleinen "Büro", was den Namen Büro allerdings nicht wirklich verdient hat, zumindest nicht aus unserer top standardisierten mitteleuropäischen Sicht. Ich war schließlich auch nicht mehr in einem Land der EU, was anscheinend auch der Grund für diesen überteuerten, unnötigen Zettel ist. Beim betreten des Raumes, durch ein ausgebleichtes, buntes Fliegennetz, hat es sich so angefühlt, als wäre ich ein paar Jahrzehnte in der Zeit zurück gereist. In den Regalen stand einfach nichts außer ein paar angefangener, zugestaubter Flaschen Putzmittel. Ein Putzlappen lag passend dazu auf dem riesegen Drucker, der alleine die Hälfte des Raumes einnahm. Die Rollos hingen halb schief und fast vollständig heruntergelassen an den Fenstern. Zu viel Tageslicht ist auch einfach nicht gut fürs Arbeitsklima. Zwei kleine, durchgesessene Sofas sorgten außerdem für einen gemütlichen Flair. Einer der beiden gut gebauten Männer, saß hinter zwei Monitoren, die mich von ihrem Design, an die aus meiner Schulzeit erinnerten - und die waren bei uns damals schon richtig retro. Der andere Mann saß ihm rauchend, mit einem Espresso und Handy in der Hand gegenüber. Beide waren höchstmotiviert und konnten es kaum erwarten mir so ein Formular auszufüllen. Ich störe zwar nur ungern dachte ich, denn wenns nach mir ginge, bräuchte ich euch nicht damit belästigen mir so einen "wichtigen"  Schein auszustellen. </p><p>Einer der beiden erbahmte sich meine Daten aufzunehmen. Auf eine Erklärung, für was man diese Insurence eigentlich braucht, konnte ich nicht hoffen, denn der Beamte war ein Mann weniger Worte, wie mir schnell klar wurde. </p><p>50eur stand dann auf meiner Rechnung, die man natürlich nur bar bezahlen konnte. Ich sollte allerdings 60eur zahlen. Die 10eur seien, für Banktransfer und oder Gebühren, hieß es, kurz und kanpp auf meine Nachfrage. </p><p>Wie auch immer... Allein nach dieser Situation wusste ich wieder warum ich gerne reise und mich im Balkan mehr und mehr wohlfühle. Hier erlebt man auf jeden Fall etwas und mehr Authentizität geht nicht. Also keine negative Wertung an dieser Stelle. Die zwei Männer machen natürlich nur ihren Job und waren zudem freundlich. </p><p>Nach der Grenze wünschte ich mir dann wieder die griechischen Straßen zurück. Schlaglöcher, so groß als ob hier regelmäßig Kometen einschlagen. </p><p>Ich war dennoch voll begeistert von dem wilden Land, was mich etwas an Albanien erinnerte, aber auch einen eigenen Charakter hat. Genaueres kann ich dann hoffentlich in ein paar Tagen berichten. </p><p>In Prilep, der 4. größten Stadt Nordmazedoniens, kam ich gegen Mittag an. Ca 60.000 Menschen leben in dieser lebendigen, aber überschaubaren Stadt. Die Stadt ist vor allem für den Anbau qualitativ hochwertigen Tabaks bekannt. Diese Pflanzen werden "Gold Prileps" genannt und werden weltweit geschätzt. Viele namenhafte Hersteller von Zigaretten beziehen ihren Tabak von hier. </p><p>Mit dem Radl bin ich schnell im Zentrum, was mir auf Anhieb gefällt, weil hier ein bisschen was los ist und es einiges zu entdecken gibt. Viele kleine Läden, die zum Beispiel Käse verkaufen. Viele Cafés und Bars, die hier nicht mehr ganz so schick und modern daher kommen, wie noch in Griechenland, dennoch wirklich einladen aussehen. Überall werden wie auf einem Basar, Kleider, Sonnenbrillen und Handyhüllen verkauft. Die Markthalle ist mein Highlight.Hier erstmal gut mit frischen Lebensmitteln versorgt. Die Menschen sind wieder einmal super freundlich und entspannt. Neue Sim-Karte für Internet finde ich hier auch für gerade mal 5eur 14GB. Bedenkloses surfen für die nächsten Tage sicher. Besser könnte es nicht laufen. </p><p>Am Abend bin ich noch in einem Supermarkt gelandet, der wie ein kleiner Metro war. Bester Laden überhaupt. Eine Produktauswahl ganz nach meinem Geschmack. Selbst Milchalternativen, guten Kaffee und Käse. Süßigkeiten ohne Ende. Börek. Usw. Für morgen steht ein zweiter Besuch an, diesmal mit Auto. </p><p>Außerdem werde ich mir morgen das Bouldergebiet "Kamena Baba" anschauen, was eine der wenigen touristischen "Attraktionen" ist, die es hier gibt und wofür ich eigentlich auch hergekommen bin. Nordmazedonien scheint allgemein kaum touristisch zu sein, was es um so spannender macht... </p><p><br /></p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/6226e48b883ee5d207439957480ca47d_large.jpg" /><figcaption>Nordmazedonien </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/eb46937d6c8f7a36a3e8e2a02bc62938_large.jpg" /><figcaption>Nordmazedonien </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/bc7bf1329162537c97242a0f2c74890a_large.jpg" /><figcaption>Nordmazedonien </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/56c375d4b84a64aff5aa9b55df58ecac_large.jpg" /><figcaption>Nordmazedonien </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/1c468253d0bf050f512b021f0e8548ad_large.jpg" /><figcaption>Nordmazedonien </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/b71e39827529ae964fc42e28cfcbad1b_large.jpg" /><figcaption>Nordmazedonien </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/d9105c7e2019d98f71af10ba351b61de_large.jpg" /><figcaption>Nordmazedonien </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/6c72a7943503f064031de67bda635d54_large.jpg" /><figcaption>Nordmazedonien </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/a6137e4600ad0ffd49b9538e6dc2d99c_large.jpg" /><figcaption>Nordmazedonien </figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/bursti/nordmazedonien-0</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/bursti/nordmazedonien-0</guid><dc:creator><![CDATA[Lip & Bürsti - Balkan Roadtrip]]></dc:creator><pubDate>Mon, 22 May 2023 18:47:00 GMT</pubDate><geo:lat>41.3440827</geo:lat><geo:long>21.5527922</geo:long></item><item><title><![CDATA[Ciao Italia - Hallo Albanien und Zdravo Mazedonien]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://vakantio.de/uploads/3ca5b6db007f4131a834462fb1af8346_large.jpg" /><figcaption>Layla genießt die Frühlingswiese in Zollino</figcaption></figure><p>Donnerstag 13.04.</p><figure>                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/3ca5b6db007f4131a834462fb1af8346_small.jpg" />                                                <figcaption>Layla genießt die Frühlingswiese in Zollino</figcaption></figure><p>Heute ist so ein Tag wo wir uns sehr unschlüssig sind wie wir weiter verfahren, bleiben oder weiterfahren. Wir entscheiden uns für den Mittelweg, heißt soviel wie erstmal alles Abfahrbereit machen um in den nächsten Ort mit Waschsalon zu düsen um später aber wiederzukommen. Geld brauchen wir auch mal wieder in cash und der Kühlschrank macht auch eher den Eindruck von Leere. Gesagt, getan. Money geholt um den Waschsalon zu füttern, stinkende Wäsche in die Maschine geparkt und 40min später stehen wir auch schon vor dem Supermarkt um dort noch einzumarschieren um unsere Gelüste zu stillen. Auf dem Rückweg fällt uns ein, dass unser Gasvorrat sehr zu Ende geht und wir uns dringend um Nachschub kümmern müssen. Leider haben wir bei den ersten Tankstellen keine Chance. Diese wollen uns die Gasflasche nicht auffüllen aufgrund von erheblichen Strafen. In Italien ist es streng verboten, Campinggasflaschen an Tankstellen aufzufüllen aus steuerlichen Gründen. Es drohen Strafen ab 5000€. Leider reichen unsere italienischen Connections nicht aus um einen Tankwart zu überzeugen es trotzdem zu tun. Müssen wir also Sparflamme fahren bis wir was finden um die Flaschen wieder voll zu machen.</p><p>Am Stellplatz zurück, hängen wir die Wäsche auf bei 100km/h Windgeschwindigkeit um nach nur 30min trockene frische Wäsche in die Schränke zu packen. Zur Belohnung noch einen leckeren Kaffee in der Lokalität unseres Vertrauens und der Tag wäre auch so gut wie rum.</p><p><br /></p><p>Freitag 14.04.</p><figure>                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/6551205b629e16956adcc6112f6c7a1a_small.jpg" />                                                <figcaption>Besichtigung der Pozzelle</figcaption></figure><p>Jetzt parken wir schon mehr als 4 Tage genau vor einer Riesen Anlage mit Pozzellen uns haben es noch nicht geschafft uns diese mal näher anzuschauen. Heute am Abreisetag schaffen wir es dann aber doch noch. Pozzelle ist ein Regenwasserspeicher, der lange Zeit vielerorts genutzt wurde, um die Versorgung mit Wasser in den heißen Sommermonaten sicher zu stellen. Durch das Filtern konnte man dieses als Trinkwasser nutzen. Sehr interessante Anlage die auch heute noch theoretisch funktioniert.</p><p>Als wir gerade losfahren wollen, werden wir von einem älteren Mann angesprochen der viele Jahre in Deutschland gearbeitet hat. Unter anderem in Pirna, wo Mathennsi herkommt. Innerhalb von Sekunden haben sich zwei gefunden und es werden erstmal alle möglichen Orte rund um Pirna gedanklich abgeklappert die beide kennen. Irgendwann ist aber auch der schönste Heimatplausch vorbei, wir müssen jetzt endlich mal los um die heutige Etappe zu schaffen. </p><p>Auf dem Weg nach Locorotondo betanken wir das Womo nochmal mit Wasser und versuchen unser Glück an diversen Tankstellen um die Gasproblematik zu lösen. Selbst ein Unternehmen was Gasflaschen für den Haushalt betankt und Campinggasflaschen tauscht, kann oder will uns nicht weiterhelfen. Angeblich wissen nicht mal die, wo ihre Flaschen betankt werden. Eine italienische Campinggasflasche nützt uns allerdings nichts, da wir einen völlig anderen Anschluss haben. Naja, dann eben nicht. Wir finden schon noch was. Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.</p><p>In Locorotondo angekommen, parken wir am hiesigen Sportplatz neben bereits zwei anderen Campern ein. Das Wetter sieht gerade etwas wie gleich regnen aus, wir wagen es trotzdem und wollen eine kleine Erkundungtsour in die Altstadt machen. Nach nur 15min gehts im Stechschritt zurück und wir werden nur leicht nass. Es regnet für die nächsten Stunden wie nichts gutes und wir machen es uns im Wohnmobil gemütlich und genießen den Regenbogen. </p><p>Am Abend wird das Wetter wieder besser und wir machen uns nochmal auf den Weg um den Plan vom Nachmittag umzusetzen. Die Altstadt ist wirklich sehenswert mit ihren kleinen Gassen und schönen Gebäuden. Wir sind ein bisschen verliebt in die Altstadt. Zurück im Womo gibts noch ne kleine Spieleeinheit und dann aber auch gleich danach ins Bett.</p><p><br /></p><p>Samstag 15.04.</p><figure>                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/7519fa0cafc4879464753005d4f6bfb5_small.jpg" />                                                <figcaption>Alte verlassene Trulli in Locorotondo</figcaption></figure><p>Sonne und blauer Himmel. Hundi hat genug vom abgammeln und abhängen. Es geht also raus ins grüne. Via mapsME haben wir uns eine schöne Runde zusammengebastelt und diese gilt es nun zu meistern. Es geht vorbei an kleinen Parkanlagen und vielen kleinen Plantagen mit allen möglichen Bäumen und Pflanzen. Es erwartet uns ein kleiner Sportparcour den wir teilweise sehr gut meistern und dann aber auch kläglich versagen (z.B. Klimmzüge). </p><p>Layla gefällt das hier alles außerordentlich gut und sie hüpft und rennt nur so umher. Unterwegs kommen wir auch an Trullis vorbei, das sind so Häuser mit Kegeldächern. Die waren hier in der Gegend lange üblich und die nächste Stadt auf unserer Liste ist damit UNESCO Welterbe geworden. Da sie dort aber sehr touristisch genutzt werden, beschließen wir kurzerhand hier mal unterm Zaun durchzukriechen und uns ein leerstehendes Original anzuschauen. Können wir uns also den Stopp in Alberobello sparen.  Auf dem Rückweg machen wir noch halt an einer Rennbahn für Modellautos um dies für unseren lieben Freund Mirko bildlich festzuhalten. Weiter gehts zum Agrainstitut, dort wurde mal vor vielen Jahren viel Geld investiert. Leider ist seit Jahren hier nichts mehr passiert und zumindest der botanische Garten vegetiert vor sich hin. Echt Schade. Hinter einem Tor entdecken wir einen mega schönen Park, das Tor ist offen, also rein da. Äh, Sorry… Erstmal schön ein Fotoshooting gecrashed… :-) die einzigen die das witzig finden, sind allerdings nur wir beide. </p><p>Zurück am Womo machen wir einen Plan wie es weitergeht und schon läuft auch das Maschinchen. Weiter gehts über die Stadt mit Trullis nach Acquaviva della Fonti. Dort angekommen haben wir das große Glück direkt vor einem Olympiastützpunkt zu parken wo gerade nationale Wettkämpfe stattfinden. Leider regnet es aber mal wieder und wir können nur ein bisschen vom Womo aus erahnen was in den Anlagen so vor sich geht. Am Abend beruhigt sich die Wetterlage ein wenig und Ani macht sich mit Hundi nochmal raus auf kleine Hunderunde. Diese endet in, Mathennsi in Riesen Sorge und Ani mit Hundi entspannt bei den Wettkämpfen. Nach gut 1,5 Stunden sind die beiden zurück und es erwartete sie Mathennsi vor dem Womo mit Messer in der Hand, der sich schon richtig Sorgen gemacht hat und die schlimmsten Geschichten sich ausmalte. Wenn aus, ich geh mal kurz mit Hundi raus, eine fast 2 stündige Tour wird… </p><p><br /></p><p>Sonntag 16.04.</p><figure>                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/0fc1f15594e5d67df0c89e72d005bc34_small.jpg" />                                                <figcaption>So kann man seinen Blumentopf auch gestalten</figcaption></figure><p>Regen, Regen, Regen </p><p>In einer kleinen Regenpause, machen wir uns auf in die Altstadt um uns die ein wenig anzuschauen. Die bietet allerdings nicht so viel außer das hier zum Sonntag Mittag wieder die ganze Bevölkerung auf den Straßen ist. Wenn in Deutschland alle zuhause aufs Mittag warten ist in Italien Prime time. Alles trifft sich zum quatschen, Kaffee trinken und die Kinder spielen in den Straßen. In kurzer Zeit ist jeder Meter erkundet und wir machen uns auf den Weg zurück. Noch kurz im Stadion vorbeigeschaut wo die letzten Wettkämpfe laufen. Da fängt es auch schon wieder an mit regnen. Das Womo wird heute der Dreh- und Angelpunkt allen weiteren Geschehens. Spiele spielen, lesen, basteln, malen, Hundi, Filmchen, Kaffee, Schoki, Wein und Chips - und irgendwann ins Bett. Vorher aber noch die Wetteraussichten gecheckt, das sieht nicht gut aus für nächste Woche.</p><p><br /></p><p>Montag 17.04.</p><figure>                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/4d777f26b74eea9f76d3d66e1c807700_small.jpg" />                                                <figcaption>Unsere super Kabine auf der Fähre</figcaption></figure><p>Beim Morgenkaffee entscheiden wir uns, wir kanzeln den Rest von Apulien und setzen über nach Albanien. Es reicht mit Italien. Fähre kurzerhand zwischen Frühstück und Abfahrt gebucht und schon geht es auch ab Richtung Bari, wo heute Abend 22:00 Uhr unsere Fähre abfahren soll. Wir holen unterwegs noch ein bisschen Verpflegung für die Überfahrt und parken uns schon mal im Hafen ein. Es ist noch genügend Zeit um uns Bari anzuschauen und das machen wir auch. Eine hübsche Stadt die allerdings etwas zu hektisch ist für unseren Geschmack. Noch ein letzter Besuch im Kaffee und dann zurück zum Hafen. Gegen 19:00 Uhr fahren wir auf die Fähre und beziehen unsere Kabine. Diese überrascht uns positiv. Wir hätten echt mit schlimmeren gerechnet. Dusche im Zimmer und alles Tip Top. Wir sind begeistert. Irgendwann legen wir dann auch ab und wir liegen im Bett und lauschen den Schiffsmotoren. Es ist leichter Seegang aber alles im grünen Bereich. </p><p>Hundi liegt mit Mathennsi im Bett und Ani hat sich die obere Etage gesichert.</p><p><br /></p><p>Dienstag 18.04.</p><figure>                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/edecc29d599ee4f902bf51e321f4b123_small.jpg" />                                                <figcaption>Die werden hier noch als Arbeitstier genutzt</figcaption></figure><p>Laut Plan, Ankunftszeit 8:00Uhr in Durres / Albanien. Den Wecker haben wir uns auf 7:00Uhr gestellt um schön gemütlich die Einfahrt in den Hafen zu genießen und ein paar Bilder zu schießen. Als der Wecker klingelt sind wir allerdings schon fast im Hafen angekommen und es gibt die ersten Durchsagen in Sprachen die wir alle nicht verstehen. Eins ist nur sicher, mit gemütlich wird hier nichts mehr werden. Noch etwas Schlaftrunken packen wir alles zusammen und müssen auch schon direkt zum Womo. </p><p>Alles verläuft problemlos an der Grenze und nach kurzer Zeit befinden wir uns auch schon auf albanischen Boden. </p><p>Wir fahren durch Durres einer im Aufschwung befindenden Küstenstadt, weiter durch die Hauptstadt Tirana wo überall gebaut wird und ein Riesengebäude neben dem anderen entsteht. Weiter im Landesinneren, wird die Schere die wahrscheinlich immer größer wird deutlich, hier ist von all dem nichts zu spüren. Man kann verstehen, dass hier jeder versucht irgendwie mit irgendetwas Geld zu verdienen. Viele Menschen befinden sich auf den Straßen, wartend und hoffend. So ist zumindest unser Eindruck. </p><p>Der Ursprungsplan durch Albanien durchzufahren an einem Tag, wird kurzerhand über Bord geworfen. Wir entscheiden uns für einen ersten Zwischenstopp, in Lin am Ohridsee. Während unseren Spazierganges treffen wir ein Pärchen aus Zwickau die hier in Albanien Urlaub machen und mit einem Mietwagen die Gegend erkunden.</p><p>Die Nacht wollen wir in Pogradec verbringen. Hier herrscht ebenfalls große Aufbruchsstimmung und es wird überall gehämmert und gebohrt. Wir finden einen schönen ruhigen Parkplatz vor einem Hotel. So schnell können wir gar nicht schauen, haben wir eine Flasche Wein vom Hotelbesitzer auf unserem Tisch stehen. Leckere Sache dieser albanische Wein. </p><p><br /></p><p>Mittwoch 19.04.</p><figure>                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/b76040e72421141cf290560a8ff5bb97_small.jpg" />                                                <figcaption>Blick auf die Bay of Bones</figcaption></figure><p>Wir verabschieden uns von den lieben Gastgebern und machen uns auf den Weg nach Nordmazedonien. Grenze Nummero eins wird etwas sehr intensiv. Die albanischen Grenzer nehmen es heute sehr genau mit der Kontrolle und es dauert etwas ehe wir diese passieren dürfen. Auf dem Weg zur Nordmazedonischen Grenze nehmen wir zwei Tramper mit. Es stellt sich heraus, dass die beiden aus Deutschland kommen und gerade Urlaub in Albanien machen und mit einem Mietwagen über die Grenze wollten. Dies ist allerdings nicht möglich und somit wollen sie zu fuß weiter. Jetzt sitzen sie bei uns im Womo und wir haben uns viel zu erzählen und auszutauschen. Alexandra und Philipp wollen eigentlich nach Ohrid, entscheiden sich dann aber um und kommen mit uns mit. </p><p>Erster Stopp im neuen Land, Sveti Naum. Eine Klosteranlage wo Hunde natürlich verboten sind. Egal, wir ignorieren dieses jetzt einfach mal ganz stur und hoffen darauf das es einfach keinen Ärger gibt. Eine tolle Anlage die von vielen, sehr vielen Touristen besucht ist. </p><p>Wir verabschieden uns von unseren kurzzeitigen ReisepartnerInnen und wir nehmen einen kleineren Weg um die Anlage. Hier gibt es ein paar kleine Schätze zu entdecken und wir sind komplett alleine. </p><p>Weiter gehts zur Bay of Bones. Es kostet logischerweise mal wieder Eintritt, Ani packt alle ihre Überredungskünste aus und wir dürfen kostenlos rein. Weder in Albanien noch hier haben wir bisher Geld tauschen können. Muss es erstmal so gehen. Es handelt sich um ein mini Museum über die frühere Lebensweise hier am See in Pfahlbauten übern Wasser. Wesentlich reizvoller ist die restliche Anlage, die schön gestaltet ist und in den Resten eines römischen Kastells stehen Sitzgruppen, von wo man einen fantastischen Blick über den See hat.</p><p>Bei sonnigem Reisewetter und bester Laune, geht es weiter nach Ohrid. Hier parken wir am Stadtrand direkt am Ohridsee. Idyllisches schönes Plätzchen. Kaum geparkt geht es auch direkt weiter in die Stadt. Wir durchstreifen eine Weile die Altstadt und Ani, die vor einigen Jahren schon mal hier war, stellt fest, dass es inzwischen viel mehr Restaurants und Souvenirläden gibt. Wahrscheinlich werden es sogar noch mehr, angesichts dessen das der Ohrid- und der Prespasee für Mazedonien schon touristische Perlen sind. Im Moment leben aber in der Altstadt auch noch genügend Alteingesessene und bilden ein angenehmes Gleichgewicht.</p><p>Wir sind ziemlich kaputt und müde von diesem aufregenden Tag und kehren bald zum Womo zurück und fallen alle nur noch ins Bett.</p><p><br /></p><p>Donnerstag 20.04.</p><figure>                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/3d8f5307a07e939f6e76fa8358090f23_small.jpg" />                                                <figcaption>Sonnenuntergang am Ohridsee</figcaption></figure><p>Begleitet von Froschgesang hatten wir eine ruhige Nacht und beim Morgenkaffee beschließen wir hier noch einen Tag zu bleiben. Es geht erstmal zu einem ausgiebigem Morgenspaziergang, heute die Promenade entlang in die andere Richtung. Dabei werden wir hart auf die Probe gestellt und sind kurz davor einen Welpen von der Straße mitzunehmen. In Italien waren wir positiv überrascht von dem Verhältnis der Italiener zu Hunden und Katzen. Auch die Tiere auf der Straße wirkten nicht verängstigt und es kümmerte sich jemand. Hier in Mazedonien ist es leider noch nicht so aber wir begegnen auch hier Menschen die mit ihren Hunden Gassi gehen. Wahrscheinlich ändert sich auch hier im Land dahingehend etwas.</p><p>Zurück im Womo gibt es erstmal Brunch und Ani knüpft Kontakt zu unserer türkischen Nachbarin die mit ihrer Katze unterwegs ist. Danach geht es nochmal in die Altstadt. Heute wollen wir hoch auf die Burg. Kurz bevor wir die Burg erreicht haben, biegen wir jedoch in den Wald ab und erkunden lieber wo es dahin geht. Um die Landspitze herum haben wir einen schönen Blick auf den anderen Teil von Ohrid, in dem das „normale“ Leben stattfindet. Und wir entdecken noch einen Weg hinunter in eine kleine Bucht. Dort beschließen wir eine kleine Pause einzulegen. Während sich zwei Frauen mutig ins kalte Wasser stürzen, suchen wir uns einen kleinen Felsen zum Verweilen. Auf dem Rückweg kommen wir noch an einer schönen alten Kirche vorbei, deren Stil an Armenien erinnert. Kein Wunder, der Baumeister war einer, wir wir postwendend vom Guide einer deutschen Reisegruppe erfahren. Zurück am Womo stellen wir fest, dass sich der Kühlschrank schon wieder eine Auszeit genommen hat. Also legt Ani nochmal den Heizer frei und der wird nochmal ordentlich mit Luftdruck durchgepustet. Danach kühlt es wieder ordentlich. Heißt aber auch, einiges aus dem Kühlschrank muss heute noch gegessen werden. Nichts mit mazedonischem Grillgut im Restaurant. Zum Verdauen gibt es noch eine kleinen Spaziergang und dann wird geglotzt, unser Serie Carnival Row steuert auf ihr Finale zu.</p><p><br /></p><p>Freitag 21.04.</p><figure>                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/25a4b3264f6ca031c9a174453c467f97_small.jpg" />                                                <figcaption>Ups, etwas viel bestellt</figcaption></figure><p>Heute wird weitergefahren. Nach dem Frühstück verabschieden wir uns von unserer Nachbarin und starten Richtung Prespasee. Also einmal um die Berge rum, bzw darüber hinweg. Unterwegs stellen wir fest, hier ist voll das Apfelland, Bäume ohne Ende. Wir fahren zu einem schönen Platz am See, an dem Ani schon vor ein paar Jahren mal stand. In direkter Nachbarschaft befinden sich Restaurants und es scheint als wäre heute Feiertag. Jedenfalls sind die Parkplätze voll, es sind eine Menge Leute unterwegs und es wir fleißig gegrillt. Wir erkunden erstmal die Gegend, wir brauchen ja unseren Auslauf. Am Strand trifft Layla andere Hunde zum spielen und als wir einem geschützten Bereichen in Ufernähe, in dem leider trotzdem Müll liegt, durchqueren sehen wir einige Schildkröten. </p><p>Zurück im Womo gibt es erstmal Kaffee mit einer Runde Rummikup. Danach marschieren wir im Restaurant ein. Beim Bestellen sind wir etwas zu euphorisch, bzw die Portionen sind etwas groß. Jedenfalls, als alles vor uns steht, wissen wir das werden wir nie schaffen. Es ist sehr lecker und es wird gemampft soviel wie geht, der Rest wird eingepackt. Wir rollen zurück zum Womo, platzieren uns und genießen das Finale unserer Serie bevor wir schlafen gehen.</p><p><br /></p><p>Samstag 22.04. </p><figure>                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/085c6fbc3e5c2e9174b445da2e33c5a0_small.jpg" />                                                <figcaption>Stellplatz mit blick auf den See</figcaption></figure><p>Als wir aufwachen und aus dem Fenster schauen, begrüßt uns ein Streuner mit einem freudigen Bellen. Ani geht mit Layla kurz hinunter zum See und kommt mit einem kleinen Rudel wieder. Scheint sich rumgesprochen zu haben, dass hier Hundefreunde parken. Während wir Kaffee trinken, spielen die Hunde draußen miteinander und auch als wir danach eine Runde durchs Dorf drehen werden wir von dreien begleitet. Wir schauen nach oben und sehen das der angekündigte Regen im Moment noch in den Bergen festhängt, aber wahrscheinlich irgendwann kommt. Aber unser Plan für heute wird davon nicht tangiert. Zurück im Womo wird gefrühstückt und dann heißt es basteln, lesen und Blog schreiben. Wir wollen später nochmal in das Restaurant zum Kaffee mit Waffeln und Internet zum hochladen. Das heißt an dieser Stelle endet unser neuer Beitrag und Ani, Layla und Mathennsi sagen wieder danke an alle, die bis hierher gelesen haben und so an unseren Abenteuern teilnehmen.</p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/6551205b629e16956adcc6112f6c7a1a_large.jpg" /><figcaption>Besichtigung der Pozzelle</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/3fc3808785c542196b13a63d9ba6757d_large.jpg" /><figcaption>Wir spiegeln uns - funktioniert also noch</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/90ada9f5ff842431128fe573347bf1a8_large.jpg" /><figcaption>Spaziergang durch Locorotondo am Nachmittag</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/0993cd9b3d9c86b07db65784d609896a_large.jpg" /><figcaption>Spaziergang durch Locorotondo am Abend</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/7519fa0cafc4879464753005d4f6bfb5_large.jpg" /><figcaption>Alte verlassene Trulli in Locorotondo</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/fbbc6c47589253e9d8c154db69d82365_large.jpg" /><figcaption>Und Bewohnte ein Stück weiter</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/59c7a2d9875c0d9f2f46b6e01d370456_large.jpg" /><figcaption>Manche müssen sich konzentrieren beim Fahren</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/658ea76f5df3c9f7462c3b9c7adaf66e_large.jpg" /><figcaption>Andere können entspannen</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/d209ed00d2be2a2cf52213375b01991f_large.jpg" /><figcaption>Die Liebesgasse in Acquaviva d.F.</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/wonimala/ciao-italia-zdravo-mazedonien</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/wonimala/ciao-italia-zdravo-mazedonien</guid><category><![CDATA[reise]]></category><dc:creator><![CDATA[WoNiMaLa]]></dc:creator><pubDate>Sat, 22 Apr 2023 15:13:00 GMT</pubDate><geo:lat>40.88331609999999</geo:lat><geo:long>21.022196</geo:long></item><item><title><![CDATA[14. Ohridsee]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://vakantio.de/uploads/6ff33b2d1209d2fc5dd939a29c0cdf7f_large.jpg" /><figcaption>Blick auf Ohrid</figcaption></figure><p>14. Tag: Morgens genießen wir noch ein wenig die entspannte Atmosphäre auf unserem Bauernhof, nehmen das erste Frühstück im Freien ein und erfreuen uns an den Hoftieren, die um uns herum marschieren.</p><p>Am fortgeschrittenen Vormittag machen wir uns auf den Weg nach Ohrid am gleichnamigen See. Dazu überschreiten wir die Grenze nach Nordmazedonien. Dabei zieht uns der albanische Zoll heraus. Wir müssen über eine Grube wie beim TÜV fahren. Alle Schränke werden geöffnet und überall stecken die Zöllner ihre Nase rein. Irgendwann lassen sie dann auch raus, dass sie nach Drogen suchen. Da haben sie bei uns kein Glück 😀</p><p>In Ohrid finden wir einen schönen Parkplatz an der Strandpromenade. Diese schlendern wir gemütlich entlang zum Ortskern. Danach geht’s einmal rund um die weitgehend naturbelassene Halbinsel auf der die Kirche des heiligen Johann von Kaneo steht - das beliebteste Fotomotiv im ganzen Land. Aber auch sonst macht der Weg viel Spaß. Wir erfreuen uns an dem weiten Blick über den See und den vielen Blüten, die wir am Wegrand entdecken.</p><p>Zum Abschluss lassen wir uns in einem Restaurant mit Seeblick kulinarisch verwöhnen. Birgit ist von ihrer Ohridseeforelle begeistert, von der man sagt, dass die Queen die sich hat einfliegen lassen.</p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/bfe4b5f5d20e5975f90b1639fc37af33_large.jpg" /><figcaption>Magnolien an der Strandpromenade </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/ad1f28ec490875d8b0c8ca2ddf9848c4_large.jpg" /><figcaption>Auf dem Weg um die Halbinsel </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/b8df8bfb72c0470b97a30baebf7e4ecb_large.jpg" /><figcaption>Kirche des heiligen Johann von Kaneo</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/761b897e5fc1820237dcfbbf7ab3f220_large.jpg" /><figcaption>Naturgenuss entlang des Weges am See</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/b411f2cfe07bb513d4f4cfa60edba16b_large.jpg" /><figcaption>Ohridseeforelle, leider keine im Wasser entdeckt</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/griechenland_2023/14-ohridsee</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/griechenland_2023/14-ohridsee</guid><dc:creator><![CDATA[Griechenland 2023]]></dc:creator><pubDate>Thu, 23 Mar 2023 19:46:00 GMT</pubDate><geo:lat>41.1230977</geo:lat><geo:long>20.8016481</geo:long></item><item><title><![CDATA[August 2022/II 
Serbien, Nordmazedonien ]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://vakantio.de/uploads/e632323b2cceade7f7212f268683188e_large.jpg" /><figcaption>August 2022/II 
Serbien, Nordmazedonien </figcaption></figure><p>Just an dem Tag, an dem wir 2 Monate unterwegs und 2500 km durch den Osten Europas geradelt sind, tanzen wir den Reiseblues. Maik beginnt, ich stimme kurz darauf mit ein. Es soll ein längeres Tänzchen werden.<br /></p><p>Oh no! </p><p>Diese Strecke des Eurovelo 11, die von Nord nach Süden durch Serbien geht, kann schon auch etwas trist wirken, wenn man sich nicht im Reiseglück und Freiheitstaumel befindet. Agrarflächen wechseln sich mit Industriegebieten wechseln sich mit Agrarflächen und Industriegebieten ab. Dörfer reihen sich an Dörfer, reihen sich an Kleinstädten und wieder an Dörfer. Der Reiz des Unbekannten verwandelt sich an einem solchen Tag in bange Ungewissheit. Der Körper ist müde und wartet vergeblich auf einen Alltag mit Dusche und rasten auf der Couch. Der Trainingsgedanke zählt nicht mehr. </p><p>Und plötzlich - in diesen leicht getrübten Tagen - wird die Seele durch eine Begegnung mit Menschen und einem Rudel Hunde geküsst, die uns einfach so zum Duschen zu sich einladen, uns ihre Zeit und einen Bruchteil ihrer Geschichte schenken - und uns damit ein Stück weit aus dem „Alleinsein in der Welt“ rausführen. Das lässt mich noch lange hinterher mit großer Freude an der Welt und den Menschen, weiterziehen. </p><p>Danke Margarete! Danke Tomas! Für Kaffee, für warmes Wasser, Shampoo und Handtücher!!!</p><p>Nebenbei verändert sich die Landschaft langsam und nur kurz in eine satt bewaldete bergige. </p><p>Die Hitze der letzten Tage in Serbien, auf der Strecke von Aleksinac nach Niš nach Vranje, scheint sich mit den Höhenmetern zu steigern. Beides kaum merklich aber stetig. Ein bevorstehender Wetterumschwung ist diffus greifbar. Die Nächte bringen in diesen Augusttagen Abkühlung, ein frisches Lüftchen lässt uns allabendlich aufatmen. </p><p>In und um die alte Stadt Niš werden wir auf unterschiedliche Art mit der Geschichte dieses Landes konfrontiert. Fast nebenbei erzählt ein Mann, vielleicht nur 10 Jahre älter als Maik, von den Bomben im letzten Krieg. </p><p>Die Nacht verbringen wir im Park Bobanj zum Gedenken an die Hinrichtung Widerständischer und Ungewollter durch die Nazis vor 80 Jahren. Die Stimmung hier ist eine friedliche. Die Nutzung dieses Parks zu Freizeit und Feiern hat aus einem Ort des Grauens einen schönen Platz mit friedlicher Atmosphäre gemacht. </p><p>Die körperliche Müdigkeit ist in diesen Tagen richtig groß, auch das Herz krümmt sich noch manchmal fern der Heimat. </p><p>Wir ahnen, hier wird’s landschaftlich erst wieder spannend, wenn wir an die Grenze Nordmazedoniens kommen. Dazu müssen wir in die Berge - zumindest um etliche Höhenmeter rauf. Der Wetterbericht kündigt tägliche Gewitter an. </p><p>Während eines Pausetages in Vranje, vor der letzten Etappe in Serbien, wissen wir nicht recht wohin mit uns. Spannung liegt in der Luft. </p><p>Erneut ändert eine Begegnung so vieles. Verhelfen uns Zeit mit und Gesten von Menschen zu neuer Energie. Nicht nur das! Unsere müden Körper, unsere Räder werden mit dem Wohnmobil über die Grenze nach Skopje mitgenommen. Einfach so, weil wir gefragt haben, weils geht. </p><p>Unerwartet schnell rollen wir diesmal auf der Autobahn von einem Land ins nächste. Keine Berge hier, alles recht flott.</p><p>Danke Edda! Danke Hinnerk! Für eure Zeit, für Schokolade!</p><p>Auch bei diesem Land, dessen Straßen wir für drei Wochen unter uns gespürt haben, bedanke ich mich! </p><p>Danke Serbien! Für deine vielen Geschenke am Wegesrand. Für Burek und Melone! Für mutmachende Daumen hoch bei Bergetappen. Für rücksichtsvolle Lkw, die im Schritttempo hinter uns her tuckerten. Danke für tiefgekühltes Leitungswasser von der schwarzgekleideten Witwe! Danke für die Dusche im Wasserwerk nach einem verschwitzten Tag! Danke für die Hinweise zu Trinkbrunnen und die Akzeptanz unserer Schlafplätze. Danke einem Land, das am Weg ist sich zu erneuern und mitten drin scheinbar den Faden verliert.</p><p>Nun also Nordmazedonien - mit Start in der Hauptstadt Skopje. Statuen in Übergröße und Unmengen davon zieren das Zentrum und wollen offenbar die gesamte Menschheitsgeschichte darstellen. Aus männlicher Sicht. Mit Helden und Denkern und Jungfrauen und aufopfernden Müttern… </p><p>Wie ich lese, wurde Skopje vor etwa 10 Jahren einer Erneuerung unterzogen. Die damalige Stadtregierung befand die Investitionen in Monumentalbauten und über 100 Statuen - eine davon die Darstellung „Alexander des Großen“, die in 30m Höhe den Stadtplatz ziert - als zukunftsweisend. Die Mehrheit der Bevölkerung hätte sich Anderes gewünscht und Griechenland fühlte sich ob der Platzierung des genannten Helden auf den Schlips getreten. </p><p>Wie auch immer, als Touristin kann ich dem ungewohnten Stadtbild etwas abgewinnen und mag den Kontrast zum alten Bazar.</p><p>Die täglichen Gewitter lassen uns hier einige Tage vertrödeln. Auch schön, machen wir ja sonst um Städte einen weiten Bogen. </p><p>Hier hätten wir was verpasst! </p><p>Eine Wanderung in den Bergen des Matka Canyon renkt die Reisefreude endgültig wieder ein. Wir schnuppern Bergluft, tauchen in die unglaubliche Schönheit der Natur ein, genießen die Ruhe und die Luft und das viele Grün der Bäume und des Wassers. </p><p>Als wir nach Tagen aufbrechen sind wir voller Energie. Ausgeruht, satt und sauber, die Räder gewartet, das Gewand frisch gewaschen. Das bergige Umland, durch das wir uns am ersten Tag der Weiterfahrt schlängeln, ist eine Wohltat für Auge und Gemüt. Die Etappen zum nächsten Ziel, dem Ohridsee, sind wohl überlegt. </p><p>Rechts und links begleiten uns Berge - teils üppig bewaldet, teils karg und wenig bebüscht. Wir dürfen schließlich die Bundesstraße verlassen und auf kleinen Straßen durch den Tag radeln. In Richtung Mavrovo See. NordMazedonien begrüßt uns hier am Land mit offenen, herzlichen Menschen, die gern ein Plauscherl tun und auch mal eine Einladung zum Kaffee aussprechen:)) </p><p>Um zum See und dem dazugehörigen Nationalpark zu kommen, müssen wir erstmal auf 1400hm rauf. Der erste Pass erwartet uns.</p><p>Langsam schlängeln wir uns hinauf. Der Autoverkehr ist rege, eine zweispurige Schnellstraße bietet jedoch genug Platz um in unserem Tempo hochzustrampeln (6km/h)</p><p>An der 1000 hm Kehre dann ein kleines Café. Igor der Wirt stellt sich als begeisterter Yogi heraus. Wir hören zu und sind einmal mehr angetan von den Überraschungen am Wegesrand. Mittags erreichen wir den Mavrovo Nationalpark mit seinem See. Ein offizieller Lagerplatz lässt uns den Radeltag hier beenden. Wir schauen das Wolkenspiel und horchen dem Donnergrollen - kommt das Wetter oder zieht es vorbei? Wir sind in diesem Moment sehr glücklich an so schönen und unterschiedlichen Plätzen verweilen zu dürfen. </p><p>Am nächsten Tag erwartet uns eine unglaubliche Abfahrt. Durch eine schmale Schlucht entlang des Flusses Radika sausen wir 30 km bergab. Die Berge ragen hoch über uns. Immer wieder sind kleine Dörfer weit oben zu sehen - wenig Häuser und mitten drin die zwei Turmspitzen einer Moschee. Welch ungewohnter und wunderbarer Anblick. Bis kurz vor Struga und somit unserem Etappenziel dem Ohridsee, staunen und erfreuen wir uns an dieser wahrlich schönen Natur. </p><p>Das Herz tanzt und lacht - das Reiseglück und der Freiheitstaumel umschmeicheln uns wieder. </p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/a1f817a91ff624aaff92fe50e4088d79_large.jpg" /><figcaption>August 2022/II 
Serbien, Nordmazedonien </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/966080e5e47b1eef105cf30d4d180d25_large.jpg" /><figcaption>August 2022/II 
Serbien, Nordmazedonien </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/e8b454a4af50ead05963a3a03118ce3b_large.jpg" /><figcaption>August 2022/II 
Serbien, Nordmazedonien </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/8b1200fe8e89134d7e2a42d0fc9a95a4_large.jpg" /><figcaption>August 2022/II 
Serbien, Nordmazedonien </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/f212faaf58ee38568affce94847eabb9_large.jpg" /><figcaption>August 2022/II 
Serbien, Nordmazedonien </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/6f7902761c7d73fa37186d82f91086df_large.jpg" /><figcaption>August 2022/II 
Serbien, Nordmazedonien </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/323bdc228ef1d36bced755a3b3750905_large.jpg" /><figcaption>August 2022/II 
Serbien, Nordmazedonien </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/01bff6af4e31f24d29f14d0c9ff4acbf_large.jpg" /><figcaption>August 2022/II 
Serbien, Nordmazedonien </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/92526d0f3b41c57c8cbf3681718bb353_large.jpg" /><figcaption>August 2022/II 
Serbien, Nordmazedonien </figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/fortfahren-und-heimkommen/august-2022ii-serbien-nordmazedonien</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/fortfahren-und-heimkommen/august-2022ii-serbien-nordmazedonien</guid><category><![CDATA[mitradundzelt]]></category><category><![CDATA[weltreise]]></category><category><![CDATA[biketravel]]></category><category><![CDATA[fortfahrenundankommen]]></category><category><![CDATA[serbien]]></category><category><![CDATA[nordmazedonien]]></category><category><![CDATA[slowtravel]]></category><category><![CDATA[niš]]></category><category><![CDATA[skopje]]></category><category><![CDATA[mavrovo]]></category><category><![CDATA[ohridsee]]></category><dc:creator><![CDATA[fortfahren und ankommen     ]]></dc:creator><pubDate>Tue, 30 Aug 2022 18:58:00 GMT</pubDate><geo:lat>41.166542841737304</geo:lat><geo:long>20.653606458996553</geo:long></item><item><title><![CDATA[15/08/2022 - 9.Etappe von Tirana / Albanien nach Ohrid / Nordmazedonien (131 Kilometer)]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://vakantio.de/uploads/641263d4b17fd992d8b055485c297ea6_large.jpg" /><figcaption>Ohridsee</figcaption></figure>
	
	


<p>Wir
standen früh auf, denn wir hatten eine lange Strecke vor uns. Es
ging weiter in Richtung Süden. Das Kloster Sveti Naum in
Nordmazedonien stand auf dem Plan. Es wurde Ende des 9. Jahrhunderts
vom heiligen Naum gegründet und gehört inzwischen zum UNESCO
Welterbe. Wir fuhren in Albanien durch verstopfte Straßen in großen
und kleinen Städten, über Berge, vorbei an Feldern, Flüssen und
entlang des Ohridsee bis wir an der Grenze waren. Die Ausreise aus
Albanien war kein Problem, die Einreise in Nordmazedonien für uns
auch nicht, für's Auto aber schon. Wir hatten keinen internationalen
Versicherungsschein für das Auto, konnten hier aber auch keine
entsprechende Versicherung abschließen. Wir standen also nur 5
Minuten auf nordmazedonischem Boden und dann sind wir wieder
umgekehrt und in Albanien wieder eingereist. Es war ein ziemlich
kurzes Vergnügen. Gut, dass wir hier keine Übernachtung eingeplant
hatten.</p>]]></description><link>https://vakantio.de/anne_und_ben_um_die_welt/15082022-9etappe-von-tirana-albanien-nach-ohrid-nordmazedonien-131-kilometer</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/anne_und_ben_um_die_welt/15082022-9etappe-von-tirana-albanien-nach-ohrid-nordmazedonien-131-kilometer</guid><dc:creator><![CDATA[anne & ben um die welt]]></dc:creator><pubDate>Tue, 16 Aug 2022 19:11:00 GMT</pubDate><geo:lat>40.91142631116787</geo:lat><geo:long>20.732429306494122</geo:long></item><item><title><![CDATA[Nordmazedonien ]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://vakantio.de/uploads/287cd94e2ce38430564eef047b5098f3_large.jpg" /><figcaption>Niemand anderes weit und breit. Der Sternenhimmel war der Hammer, aber kalt wars auch.</figcaption></figure><p><br /></p><figure>                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/0682fd3437132637cf7cbe9fd7f45804_small.jpg" />                                                                                                                <figcaption></figcaption></figure><p>Nordmazedonien ist das kleine, unbekannte Land auf unserer Reise. Schon bei der Vorbereitung haben wir gemerkt, dass es nur wenig Informationen zu interessanten Reisezielen zu finden gibt. Der einzige Reiseführer aus der Bücherei war mehr als zwölf Jahre alt und heißt noch Makedonien. Da den geschichtsbewussten Griechen dieser Name so gar nicht gefällt und die Makedonier gerne in die EU wollen, mussten diese ihren Landesnamen ändern um den großen EU-Nachbarn im Süden zufriedenzustellen. Aber kaum haben sie 2019 ihren neuen Namen bekommen, will der große EU-Bruder im Osten (Bulgarien) den Nordmazedoniern ihre Sprache streitig machen und blockiert somit die Aufnahme von Beitrittsgesprächen. Klingt erstmal wenig einladend, aber zumindest soviel wussten wir aus den Nachrichten von Nordmazedonien. Es zeigte sich aber leider auch recht schnell: so viel gibt es in Nordmazedonien auch nicht zu machen. <br /></p><p>Das erste Ziel von Albanien kommend ist Ohrid am Ohridsee. Stadt und See sind immerhin UNESCO-Weltkulturerbe und deshalb von Nordmazedonienreisenden in aller Munde. Außerdem ist der Ohridsee der zweitgrößte See der Balkanhalbinsel.<br /></p><figure>                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/56b2a3cffc08bd36971bf57306a320ad_small.jpg" />                                                                                                                <figcaption>Auf dem Weg vom Prespasee zum Ohridsee muss man das Galizija-Gebirge und den Galizija-Nationalpark durchqueren. Vom Pass aus kann man beide See erkennen. Nicht so clever von den Nordmazedoniern ist es direkt hinter der Grenze Parkeintritt zu verlangen wo natürlich noch niemand Dinar in bar dabei hat.</figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/9c77363b8f45c44086f3ffd53bd3285d_small.jpg" />                                                                                                                <figcaption>Bei der Talfahrt vom Pass lag der ganze Ohridsee vor uns. Er zählt übrigens zu den ältesten Seen der Erde mit einem alter von 1,36 Millionen Jahren.  </figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/37a40b02012a30ae6289d5b860a8f440_small.jpg" />                                                                                                                <figcaption>Ohrid wirkt von weitem wie ein italienisches Dorf am Gardasee.</figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/127ccccbe233f45ac9d7d443e1bb2c46_small.jpg" />                                                                                                                <figcaption>Das Wasser des See ist auch im Sommer recht kalt und somit immer eine Erfrischung. Das Ufer ist leider ringsum mit einer Betonmauer befestigt. Es gibt also leider keinen direkten Strand.</figcaption></figure><p>In Ohrid gingen wir auf den einzigen Campingplatz mit Waschmaschine weit und breit. Terence hatte schon wieder keine sauberen Nickis mehr. Der Campingplatz liegt direkt neben den einzigen Strandhotels von Ohrid und Baden gehen heißt scheinbar auch für die meisten Nordmazedonier "Party hard". Das Strandhotel besitzt natürlich eine Strandbar, auf der bis nachts um zwei sehr laut Livemusik lief. Ich glaube selbst die Albaner am anderen Ufer haben das gehört. </p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/9a8b5492273ef8a2573b6d2bbb9e89d7_large.jpg" alt="Die Stadt Ohrid liegt wunderschön oberhalb vom See. Man hat fast immer eine schöne Sicht. Angeblich soll es mehr Kirchen als Tage im Jahr in dem kleinen Ort geben." /><figcaption>Die Stadt Ohrid liegt wunderschön oberhalb vom See. Man hat fast immer eine schöne Sicht. Angeblich soll es mehr Kirchen als Tage im Jahr in dem kleinen Ort geben.</figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/70724910ba59c14a8ef5fbec09dbf1b0_small.jpg" />                                                                                                                <figcaption>Aber es gibt auch eine Burg.</figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/c0f17d230939f3bad2a7519d09a783c2_small.jpg" />                                                                                                                <figcaption>Nordmazedonien ist ein Binnenland, besitzt jedoch trotzdem eine eigene kleine Marine. Genau genommen die kleinste Marine der Welt. Dieses Patrouillenboot steht bereit, falls die Albaner über den See kommen.</figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/c013f92d6e82ab4cfe5289a5f3f983cb_small.jpg" />                                                                                                                <figcaption>Wir hatten nach vielen Tagen wildstehen mal wieder die Gelegenheit die Wäsche zu waschen.</figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/569c96a6d959291f6a0268542b9fb838_small.jpg" />                                                                                                                <figcaption>Und Karl konnte ganz entspannt am See spielen.</figcaption></figure><p>Ohrid war zu 100% auf Tourismus getrimmt und falls jemand sich je gefragt hat, wo die Polen und Tschechen ihren Sommerurlaub verbingen: hier. Wir hatten dann auch schnell Schluss von dem Trubel und wollten weiter. Dafür ging es erstmal nach Norden in den Mavrovo-Nationalpark, der uns von einigen, die wir unterwegs getroffen hatten, empfohlen wurde. Um nach Norden zu gelangen gibt es aktuell nur eine Landstraße. Allerdings ist eine Autobahn mit paralleler Linienführung im Entstehen, gebaut von Chinesen. Das heißt China fliegt die eigenen Leute ein, aber die Nordmazedonier mit immerhin 20% Arbeitslosenquote gehen erstmal leer aus. Die LKW trugen chinesische Schriftzeichen, die Bauarbeiter trugen Coronamasken und große Bautafeln dankten dem chinesischen Volk. Eine dubiose Annäherung, wenn man doch eigentlich in die EU möchte.</p><p>Der Mavrovo-Nationalpark schützt ein Gebirgsmassiv und dessen natürliche Wasserläufe, also zumindest laut Selbstverständnis. Zentraler Bestandteil des Parks ist jedoch ein großer Stausee mit Wassersporteinrichtungen und weitere kleine Stauseen sind im Gebiet des Nationalparks geplant. Hier auf dem Balkan lernt man schnell, dass die Definition von Nationalpark stark von unserer mitteleuropäischen Definition abweichen kann. Aber verlässt man den Stausee und fährt in die Berge des Mavrovo ist man schnell in einer einsamen Bergwelt angekommen. <br /></p><figure>                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/94ea64be8b8c3eca72ac85917e6b493c_small.jpg" />                                                                                                                <figcaption>Im Mavrovo nutzten wir die Gelegenheit mal wieder ein wenig zu wandern. Vom Nationalparkbüro bekamen wir auch eine schöne Route vom kleinen Ort Galichnik aus empfohlen.</figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/cad7c79cfe49bf0f8249a309d2f19c90_small.jpg" />                                                                                                                <figcaption>Wir waren die einzigen Touristen weit und breit.</figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/25f4792d0ce9c096ea3f242a7c02f407_small.jpg" />                                                                                                                <figcaption>Und hatten so die Berge für uns allein. </figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/66970e9dc2c850e4b659ca9ed901d054_small.jpg" />                                                                                                                <figcaption>Und die Aussicht war mal wieder überragend.</figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/faacfc994120b23c10a3d032f93770a9_small.jpg" />                                                                                                                <figcaption>Wir folgten einem Feldweg und wurden kurze Zeit später von Schafen umringt.</figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/1a2f9ed9d657ef8cc2a0d667135aa307_small.jpg" />                                                                                                                <figcaption>Hier verbrachten wir die Nacht.</figcaption><br /></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/287cd94e2ce38430564eef047b5098f3_small.jpg" />                                                                                                                <figcaption>Niemand anderes weit und breit. Der Sternenhimmel war der Hammer, aber kalt wars auch.</figcaption></figure><p>Vom Mavrovo-Nationalpark ging es zur Pilgerstätte der Nordmazedonier. Dem Ort, an dem sie ihre Identität als Nordmazedonier gründen: Kruševo. Hier erhoben sich 1903 die Bewohner gegen die osmanische Besatzung und riefen die Rebuplik Kruševo aus. Diese hatte immerhin 12 Tage Bestand bis die Osmanen den Aufstand niederschlugen. Das könnte auch an den selbstgebauten Holzkanonen der Aufständischen gelegen haben. Jedenfalls steht in Kruševo jetzt das Nationalheiligtum der Nordmazedonier, das Makedonium. Ein in Beton gegossenes, übergroßes Coronavirus. <br /></p><figure>                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/a73a2b0746d85ba15cea21166784c653_small.jpg" />                                                                                                                <figcaption>Das Makedonium. </figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/9ed1ad4632fce57991d67b5f15d81e14_small.jpg" />                                                                                                                <figcaption>Jetzt könnte man meinen das Makedonium wird von einheimischen und ausländischen Touristen überrannt. Fehlanzeige, wir waren weit und breit die einzigen und das, obwohl direkt nebenan die Gedenkhalle für den Sänger und Nationalhelden Toše Proeski, der 2007 viel zu jung starb, eingerichtet wurde. Insofern langweilen sich die Souvenirhändler ordentlich und wir kauften aus Mitleid einen Kühlschrankmagneten. Hier wurde uns auch schnell klar, was das große Problem des nordmazedonischen Tourismus ist, es gibt ihn nicht. BTW, der Wasserspender ist so eine nutzlose Holzkanone.<br /></figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/ea333a27cef57baaad598e58d1103e2e_small.jpg" />                                                                                                                <figcaption>Kruševo selbst liegt in den grünen Hängen West-Nordmazedoniens und ist auch ein Mekka für Gleitschirmflieger.<br /></figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/aec86faba9ae3159e425e8f6f16b2473_small.jpg" />                                                                                                                <figcaption>Kruševo ist besonders stolz Kruševo zu sein.</figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/93df072268e69dd6e05e01e2e291fd6c_small.jpg" />                                                                                                                <figcaption>Vieles in Nordmazedonien ist ähnlich zu Albanien. So gibt es auch hier kleine privat betriebene Baumärkte und Läden, die einfach alles auf 20qm haben, was man irgendwie gebrauchen kann. Große Supermärkte gibt es eher selten.</figcaption></figure><p>Weiter ging es gen Südosten durch endlose Wälder und wenig Besiedlung nach Bitola, nahe an der griechischen Grenze. Entlang des Weges gab es nicht viel zu sehen. Man merkt aber deutlich den Einfluss der orthodoxen Kirche. Alle paar Kilometer war ein Kloster ausgeschildert.</p><p>Bitola ist mit 70.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt Nordmazedoniens und für ihre osmanische Altstadt und die antike griechische Stadt Heraklea bekannt. <br /></p><figure>                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/d1b1227db56937d84152514dab1774d4_small.jpg" />                                                                                                                <figcaption>Bitola, dort wo Touristen eher weniger hinkommen. </figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/4553d5abc0236b521fe9fbe148ef96b1_small.jpg" />                                                                                                                <figcaption>Aber der G hat sich wohl gefühlt. Links, leicht verdeckt ist eine Wettstube. Wettstuben findet man auf dem gesamten Balkan in Massen. Besonders viele in Montenegro und Nordmazedonien. Sie gehören hier zum Stadtbild und sind immer von zahlreichen Männern besucht, die Frauen müssen ja das Geld zum Zocken verdienen.<br /></figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/76c841154f38bd6749ce11878ca5219a_small.jpg" />                                                                                                                <figcaption>Bei Andrea besorgten wir uns noch Abendbrot und bekamen zwei gigantische Hamburger für wenig Geld.</figcaption>                                                                                                                                 <figcaption></figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/4d46ad57d98f7bc8c53ac658fa3f099e_large.jpg" alt="Heraklea überraschte uns von seiner Größe und der Dichte der Gebäude. Von der EU gefördert gab es sogar einen Audioguide auf deutsch als App zum runterladen im gratis WiFi. Im Thema Digitalisierung merkt man in solchen Momenten wie rückständig Deutschland dabei noch ist." /><figcaption>Heraklea überraschte uns von seiner Größe und der Dichte der Gebäude. Von der EU gefördert gab es sogar einen Audioguide auf deutsch als App zum runterladen im gratis WiFi. Im Thema Digitalisierung merkt man in solchen Momenten wie rückständig Deutschland dabei noch ist.</figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/af75989de5c9bf1b7e2f1119836d0049_small.jpg" />                                                                                                                <figcaption>Auch ein altes Theater blieb erhalten. Beim Schlendern übers Gelände trafen wir auf den Chefarchäologen, der gerade Restaurierungsarbeiten überwacht. Er erklärte uns so einiges zur Stadt und der Forschung, die sie hier betreiben. Wir fragten ihn, warum solche Stätten nicht einmal komplett aufgebaut werden. Die Frage ist wohl auch heiß diskutiert in der Community. Aber er vertritt auch die Meinung, nur das, was man heute noch findet, ist wirklich echt, alles nachgebaute kann niemals zu 100% das alte Bild der Stadt wiederherstellen.</figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/d488a2f000b9b9b4fdb429be91d93f9c_small.jpg" />                                                                                                                <figcaption>Besonders bekannt ist Heraklea für seine alten Mosaike.</figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/b6f15a12653bbf408a6628a703a37606_small.jpg" />                                                                                                                <figcaption>Bitola war überraschend. Überraschend normal. Nachdem in Kroatien, Montenegro und Albanien alle im Reiseführer empfohlene Orte von Touristen überlaufen oder zumindest gut besucht waren, waren wir die einzigen Fremden weit und breit. So konnten wir entspannt durch die schön sanierte Alstadt und den Basar schlendern. Der Döner kostet hier auch noch stabile 2€.</figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/f0289b1fa0fd398047bb7af7c55aa759_small.jpg" />                                                                                                                <figcaption> Nordmazedonien ist zwar zum einen mazedonisch-orthodox, aber auch der Islam ist hier sehr präsent, da es eine nicht gerade kleine albanische Minderheit gibt. </figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/c6079ec170c0685c8e37b72a7b572a34_small.jpg" />                                                                                                                <figcaption>Der Basar von Bitola war ein Straßengewirr durch alte osmanische Häuser.</figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/7415cb4200c63d242199a01a63c34662_small.jpg" />                                                                                                                <figcaption>Aber er wird seinem Namen gerecht.  Es gibt einfach alles zu kaufen.</figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/13afa1f426f9329aedc8eb26b383efcd_small.jpg" />                                                                                                                <figcaption>Kaufland kann zwar eine Frischegarantie haben, die Frische und Preise eines nordmazedonischen Marktes wird Kaufland nie erreichen. </figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/39fb42e9bd649315578c8b0269be6723_small.jpg" />                                                                                                                <figcaption>Eine wirkliche Besonderheit Nordmazedoniens sind diese Sägeautos. In Bitola und später Prilep sah man sie in nahezu jeder Straße. Flott rasen die Teile entgegen jeden Fußgängerschutzes durch die Stadt. Man sieht sie im Einsatz auf Baustellen, aber meist stehen sie vor Privathäusern und sägen Holz für den Wintervorrat. Allgemein schien sich das ganze Land gerade seinen Winterspeicher anzulegen. Überall wurde gesägt und gestapelt und am Straßenrand Holz verkauft. In Prilep standen bestimmt 30 dieser Sägeautos am Straßenrand und haben noch auf ihren Einsatz gewartet. In Zeiten von Sharing Community eigentlich keine schlechte Sache, aber die dunklen schwarzen Ruß- und Abgaswolken, die sie in die Luft blauen, erfreuen weder Lunge noch Klima.<br /></figcaption></figure><p>Direkt hinter Bitola ragt das Baba-Massiv steil auf 2600 Meter auf. Terence fand beim Stöbern auf IZI.travel eine gratis self-guided Offroadtour durch dieses Massiv, dass durch den Pelister-Nationalpark geschützt ist. Über ordentlich Geröll und Gestein kämpften wir uns abends auf den Berg und konnten in aller Ruhe neben einem Gletschersee auf 2200m und mit herrlichem Blick auf Bitola und gefühlt ganz Nordmazedonien übernachten. <br /></p><figure>                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/24303d724ddb36375d60c53626c0c704_small.jpg" />                                                                                                                <figcaption>Zu erst ging es lange langweilig  durch Wald. Aber als wir den Wald verließen wurde die Landschaft superschön mit Fernsichten zum Prespasee und nach Griechenland.</figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/ce6fafc254e0356c14b42422bef174f3_small.jpg" />                                                                                                                <figcaption>Die Vegetation wurde immer karger, die Sicht immer weiter.</figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/5b446252179116a76c91ad62865de753_small.jpg" />                                                                                                                <figcaption>Überall blühten noch die Wiesen und es roch nach Thymian. </figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/dcccb7d195ce1ef4c4bb9b6859259dcd_small.jpg" />                                                                                                                <figcaption>Oben an der alten Hütten, welche zur Zeit verlassen ist, haben wir unser Basislager aufgeschlagen</figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/02d931fd0f064b9a8ec47759a3af62a9_small.jpg" />                                                        <figcaption>Ordentlich kalt wurde es oben auf dem Berg.</figcaption></figure><p>Schaut man sich die Karte von Nordmazedonien an, sieht man, dass das Land viele leere Flecken hat. Viele Landstraßen versanden irgendwo im Gebirge oder gehen nach und nach in Feldwege mit unklarem Ende über. Dadurch gibt es viele Regionen mit abgeschiedenen Gebieten, die nur schwer zu erreichen sind. Eine Region, die in genau so einer großen Sackgasse liegt, ist Mariovo, östlich von Bitola an der Grenze zu Griechenland. Die breite und gut ausgebaute Landstraße ging nach und nach in eine schmale, kurvenreiche Nebenstraße über. Der Verkehr ließ nach und die Ortschaften wurden weniger. Bis die Ortschaften größtenteils Geisterdörfern glichen. Diese ehemals landwirtschaftlich geprägte Region, hier wurde unter anderem viel Opium angebaut, ist heute nahezu entvölkert und größtenteils von Alten bewohnt. Das liegt nicht nur an der schlechten Verkehrsanbindung als viel mehr an den Schlachten des Ersten Weltkrieges. Wir stießen hier ein wenig verwundert auf deutsche Soldatenfriedhöfe und lernten schnell, hier verlief die Salonikifront, in der sich die gesamte Entente und die Mittelmächte, hauptsächlich vertreten durch Bulgarien, gegenüberstanden. Jeweils 600.000 Soldaten standen sich auf beiden Seiten gegenüber und legten die gesamte Region in Schutt und Asche. Der Durchbruch der Entente gilt als eine der Entscheidungsschlachten des Ersten Weltkrieges. Von den Schlachten hat sich die Region nie erholt, leider, denn die Landschaft kann mit den Kimberleys in Australien mit ihren roten Felsen und zahlreichen Canyons problemlos mithalten.</p><figure>                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/04c92f1b7d5c3c27783db6b14a2aa55d_small.jpg" />                                                        <figcaption>Seit Kroatien haben uns die westlichen Supermärkte verlassen und damit gibts keine Nougatkissen für Terence' Frühstück mehr bis wir im Supermarkt in Prilep das Jugopendant entdeckten. Es gibt auch Euro Krem als Nutella und Euro Blok als Schokoladentafel. Alle Euro-Produkte zeichnen sich durch wenig Kakaogehalt aus.</figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/36fe23c882149cf54f8ba2558040ac66_small.jpg" />                                                                                                                <figcaption>Größtenteils verlassen liegen die Dörfer in der Gegend.</figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/f329a9dcdc558623a4a25ed8eca7a1b2_small.jpg" />                                                                                                                <figcaption>Zahlreiche kleine Schluchten durchziehen das hügelige Land.</figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/200854af359bb52ce54c283447d64cf6_small.jpg" />                                                                                                                <figcaption>Die Landstraße endet in Gradešnica. Einem Ort, in dem es eigentlich nichts gibt, außer dieser Pferde-Plastik aus Weltkriegsschrott.<br /></figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/f82e8093b3451a35d603de6353a9bf48_small.jpg" />                                                                                                                <figcaption>Hier war es dann natürlich auch kein Problem einen schönen Platz für die Nacht zu finden.</figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/0d106369f381b11d027db99148cee291_small.jpg" />                                                                                                                <figcaption>Ziemlich leer hier.</figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/05623e4660fd94525a90519de5b2746b_small.jpg" />                                                                                                                <figcaption>Kimberley ähnliche Canyons</figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/cd54f3e2af470b302299e291779dc537_small.jpg" />                                                                                                                <figcaption>Nur, dass die Brücken hier ein wenig älter sind als in Australien. </figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/9d8f300c078bef0951f2b08ddd7bdb18_small.jpg" />                                                                                                                <figcaption>Wir wollten ja gerne irgendwie Geld in der Region lassen, aber das einzige Gasthaus (im Hintergrund) hatte geschlossen. Hier die für den Balkan typische Art Heu zu lagern. </figcaption></figure><p>Nachdem der Westen des Landes sehr bergig und grün ist, zeigte sich das Zentrum flach und trocken. Auf dem Weg nach Prilep, unserem nächsten Ziel, ging es durch eine recht langweilige Gegend, ähnlich wie Brandenburg. Arbeit für die Bevölkerung scheint es nicht wirklich zu geben, so sitzen schon vormittags viele Männer vom Dorfladen und trinken Kaffee und Bier. <br /></p><figure>                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/7b27951ac09a4970019dc7e6f0775c40_small.jpg" />                                                                                                                <figcaption>Leider nicht ganz so gut zu sehen, aber den Park war voll von Müll. Wir fragten uns, warum die vielen Einheimischen, die sich in der Gegend langweilten, ihr Dorf so vermüllen.</figcaption></figure><p>Auch wenn die Fahrt nach Prilep wenig fürs Auge zu bieten hatte, die Landschaft um Prilep selbst war der Hammer. Überall liegen große Boulder wie hingewürfelt in der Gegend herum und sanftes Grün wächst über dem roten Boden. In der Mitte über allem trohnt eine alte Burg.<br /></p><figure>                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/c96b9c49a8648a42d2b1c32bbc5ba27d_small.jpg" />                                                                                                                <figcaption>In der Umgebung von Prilep wird viel Tabak angebaut. Bei der Fahrt durch die Stadt bekommt man den Eindruck, dass jede Familie ihr eigenes kleines Tabakfeld besitzt und den geernteten Tabak in eigenen Gestellen am Straßenrand trocknet.</figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/9aff5e910b7a5ef62b4aa32538897954_small.jpg" />                                                                                                                <figcaption>Beim Besteigen der Burg kamen wir ganz schön aus der Puste.</figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/5e359038c08500d96a3fc48f398edd2f_small.jpg" />                                                                                                                <figcaption>Aber die Aussicht von der Burg war überragend.</figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/82cf880bba704283ab91d3e574aa4ee8_small.jpg" />                                                                                                                <figcaption>Überall liegen große Boulder herum.</figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/b2192f7915404585ae176d43acd56b4f_small.jpg" />                                                                                                                <figcaption>Angeblich können die Einheimischen gar nicht verstehen, was an ihrem Berg so schön sein soll.</figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/cf6ea21f43f1aae75afd97d753996f1e_small.jpg" />                                                                                                                <figcaption>Wir möchten ihn zumindest auf Anhieb.</figcaption></figure><p>Prilep selbst hat nicht so viel zu bieten. Es trifft Plattenbauschick auf moderne Betonbauten und die Randbezirke sind zum Teil Sinti-und-Roma-Siedlungen.<br /></p><figure>                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/22541fae0f2a6dc2d21379af37de5bbb_small.jpg" />                                                                                                                <figcaption>Downtown Prilep.</figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/6c40a2939a6376feeb063ffabca79214_small.jpg" />                                                                                                                <figcaption>Es war gerade Melonenzeit. Überall standen Bauern mit ihren Traktoren und verkauften direkt vom Anhänger Melonen für 10 Cent das Kilo.</figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/c23e215b1210f5e1e3ca399762b22fb7_small.jpg" />                                                                                                                <figcaption>Wir fanden einen  wunderschönen Stellplatz mitten in den nordmazedonischen Devils Marbles.</figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/17116427f52764afb6f35a521da59b5e_small.jpg" />                                                                                                                <figcaption>Mit bester Sicht auf den Burgberg und Prilep.</figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/a68d8ff3d1e5e1edd478726b2a46b5cd_small.jpg" />                                                                                                                <figcaption>Nur die Anfahrt trübte das gute Bild der Landschaft. Jeder Weg, der ein wenig außerhalb ist, wird hier als Müllkippe genutzt. Dazwischen streunen Straßenhunde und grasen die Schafe der Hirten. Auch dieses Land hat ein latentes Müllproblem. </figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/3cb7d78a6184cfa745e39e5f1424e7e9_small.jpg" />                                                                                                                <figcaption>Unterhalb der Burg gibt es mehrere Klöster. Überhaupt, wenn Nordmazedonien etwas in ausreichender Menge hat, dann sind es Klöster.</figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/2abcc07422518941cafb1450878335c7_small.jpg" />                                                                                                                <figcaption>Aber meistens liegen sie zumindest schön in der Landschaft.</figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/283b763f8d59edba07168b1f942d5110_small.jpg" />                                                                                                                <figcaption>Und immer und überall in Prilep: Tabak</figcaption><br />Weiter ging es zum östlichsten Punkt unserer Reise, der auch der wärmste Ort Nordmazedoniens sein soll: Demir Kapija. Juliane wurde bei dieser Aussage ganz bange, aber so warm war es dann doch nicht. Bei Demir Kapija durchbricht der Fluss Vardar einen Gebirgszug. Folgerichtig heißt Demir Kapija übersetzt Eisernes Tor und erinnert auch ein wenig an den großen Bruder an der Donau in Serbien. Die umgebenden Berge eignen sich super zum Klettern und ziehen viele Klettertouristen an. Deshalb gibt es hier auch einen der wenigen Campingplätze in Nordmazedonien, in einem Wohngebiet des Dorfes gelegen. In der Nähe des Ortes gibt sogenannte Warm Pools, wobei der Name sehr irreführend ist. Statt in warmen Quellen kann man hier ein wenig in kleinen, mit Steinstaudämmen gebauten Pools eines Bergbaches planschen. Aber bei 35 °C war das ganz angenehm um den Nachmittag im Wasser sitzend zu verbringen, etwas abzukühlen und die Einheimischen zu beobachten. Denn hier versammelte sich der gesamte Ort und je später es wurde umso voller wurde es. Aber die Leute kommen nicht nur zum Baden. Nicht selten wird der halbe Hausstand mitgebracht. Am Ufer wird gegrillt, Stühle und Tisch werden ins Wasser gestellt und dann wird erstmal schön BBQ mit den Freunden gemacht. Andere richteten sich gleich für länger ein und bauten Zelte am Ufer auf oder schleppten palettenweise Bier zu ihrem Pool. Wir fanden das super und fragten uns wie schnell wohl die Polizei kommen würde, wenn wir das bei uns an der Weißeritz veranstalten würden. Aber hier gilt noch leben und leben lassen. Hört der Nachbar heute ohrenbetäubend laut Musik, bin ich eben morgen dran. <br /></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/46ea094255057340535a1160825df0b6_small.jpg" />                                                                                                        <figcaption>Beim Eisernen Tor erwartete uns wieder ein Kuriosum. Normalerweise verwendet Nordmazedonien die kyrillische Schrift, aber hier, mitten im Nirgendwo Nordmazedoniens, wurden wir in lateinischen Buchstaben an Kaiser Wilhelm II erinnert, der den Bau dieses Tunnels während des Ersten Weltkrieges befahl, leicht recht vom Tunneleingang zu erkennen. Die Fahrt hierher markiert auch den östlichsten Punkt unserer Reise.<br /></figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/2c28bf2b0de3c8950429ec23fce9ee95_small.jpg" />                                                                                                        <figcaption>So werden die Pools gestaut. Besonders tief ist es nicht, aber perfekt für Karl.<br /></figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/59ad3beb0ee3aa3716c758628590fcdb_small.jpg" />                 <figcaption>Und es reicht für einen entspannten Abend.</figcaption></figure><p>Abends, wenn die Dämmerung einsetzt, strömen alle nach draußen. Da auch gerade Ferien sind, sind die Straßen voll mit Kindern jeden Alters. Das Kindergeschrei zieht natürlich Karl magisch an. Er lief wie ein Zombie vom Stellplatz immer wieder zur Straße. Aber das Schöne war, die einheimischen Kinder spielten mit ihm, tätschelten ihn und waren stolz, die paar Worte englisch und deutsch, die sie kannten, mit uns zu teilen. Irgendwann entdeckten sie, dass unsere Taschenlampe auch ein rotes Notfallblinkelicht hat. Jeder wollte es haben, es sich an sein Fahrad halten und Polizei spielen. <br /></p><figure>                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/005e80ccdf5ef00bcd497d318d5ae227_small.jpg" />                                                                                                <figcaption>Das Eiserne Tor ist gar nicht so einfach richtig abzubilden. Hier ein Versuch von der Straße vorm Campingplatz. </figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/82a6660b06c94e319bf45811fe4128ef_small.jpg" />                                                                                                <figcaption>Längs zum Eisernen Tor zieht sich noch eine  schmale steile Schlucht durchs Gebirge. Hier ist ein absolutes Kletterparadies in jeder Schwierigkeitsstufe. Auch einen großen Klettersteig gibt es. Die Betonröhre im Hintergrund ist der Autobahntunnel. </figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/5a9ee528b885521b7924cd1456bbf6c2_small.jpg" />                                                                                                <figcaption>Im Eisernen Tor</figcaption></figure><p>Damit war Demir Kapija dann auch abgehakt und wir begaben uns endgültig wieder auf die Reise nach Norden. Auf dem halben Weg nach Skopje liegt direkt an der Autobahn die antike makedonische Stadt Stobi, also ein perfekter Halt für. Wir schlenderten durch das sehr beeindruckende und große Ausgrabungsgelände. Selbst hier gab es von der EU gesponsert gratis Audioguides zum Download. <br /></p><figure>                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/9bff4cdf7ed0993d501c0ef898f08e84_small.jpg" />                                                                                        <figcaption>Das große Amphitheater von Stobi</figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/e7790beffffb0ded4688d423e7d82eff_small.jpg" />                                                                                        <figcaption>Das Taufbecken von Stobi. Die damalige Handwerkskunst ist wirklich verblüffend.</figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/334033b3d6c87fecc444a727d895a5e8_small.jpg" />                                                                                        <figcaption>Zahlreiche Paläste und Herrenhäuse sind zum Teil noch erhalten.</figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/380b05d4be087a580f1c72e07d872906_small.jpg" />                                                                                        <figcaption>So viel Kultur macht natürlich hungrig. Im nächsten Ort fanden wir ein wenig unscheinbares, aber gut besuchtes Restaurant und bestellten einfach die Empfehlung des Wirtes, eine typisch makedonische Platte. Ja, es war überragend lecker, sehr viel und seit langem gab es mal wieder eine Art Service, wie wir ihn gewohnt sind. In Albanien und Nordmazedonien kommen nicht selten die Kellner an den Tisch und schauen einen stumm an. Entweder soll man wissen, was man will oder die Karte bestellen, sofern es eine gibt. Meist kommt dann das Essen recht schnell und der Service ist vorbei. In der Regel sieht man den Kellner nie wieder und hat weder die Chance noch etwas zu bestellen noch zumindest die Rechnung zu verlangen.</figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/783f796470a298e7853f75f3bf0bbe59_small.jpg" />                                                                                        <figcaption>Gradsko, der Ort in dem wir essen waren, war eigentlich das perfekte Abbild eines typisch mazedonischen Ortes. Es gibt Kneipen,  Cafés, ein Wettbüro und irgendwo steht ein altes Partisanendenkmal unbeachtet in der Gegend rum.<br /></figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/bfd091340cec3de00d1bb1eaebcaa7b7_small.jpg" />                                                                                <figcaption>Jeder Ort, der was auf sich hält, hat auch noch einen kleinen Minifreizeitpark auf dem Dorfplatz rumstehen, der erst abends zum Leben erwacht.</figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/2691a31df867e490a4680495d13ca46f_small.jpg" />                                                        <figcaption>Abseits der Orte war die Fahrt durchs Land auf der Autobahn recht trist.</figcaption></figure><p>Skopje war dann doch eine große Überraschung. Nordmazedonien gilt laut Transparence International als eines der korruptesten Länder Europas. Nur Moldawien, die Ukraine und Russland sind korrupter. Insofern geht in dem Land einiges schief. So verwandelte das Projekt "Skopje 2014" die Stadt innerhalb weniger Jahre in die Kitschhauptstadt Europas wie Kritiker Skopje heute nennen. Ein Projekt, dass der Stadt ein barockes Antlitz geben sollte, aber laut der Oppostion im Land vorallem zur Geldwäsche der autokratischen Regierung diente. Als Resultat stehen jetzt überall in der Stadt monströse Alexander-der-Große-Statuen, die die Beziehung zu Griechenland nicht unbedingt verbesserten. Doch nicht nur Alexander und seine gesamte Sippe müssen herhalten, auch diverse andere Nationalhelden, Schriftsteller und neuzeitliche Politiker begrüßen die Gäste der Stadt in 100-Meter-Intervalen. Aber irgendwie ist die Stadt auch cool, dank der vielen Umbauten gibt es viel für das Auge zu sehen. Wenn man bedenkt, dass die Stadt bei einem verherrenden Erdbeben 1963 in Schutt und Asche gelegt wurde, ist die Umgestaltung vielleicht nicht die schlechteste Idee, auch wenn wir nicht wissen, wie Skopje nach dem Erdbeben wieder aufgebaut wurde.</p><figure>                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/5ea24fc0e87ca39e397de8814af70abf_small.jpg" />                                                        <figcaption>Bei der Einfahrt nach Skopje begrüßen uns breite, von Plattenbauten gesäumte Boulevards. </figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/43e9cb708dbfb70984c6d57bd420834e_small.jpg" />                                                        <figcaption>Der Nationalheld der Nordmazedonier (und Griechen), Alexander der Große.</figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/e0b84b4d00d7da950e8ce20e2d95b116_small.jpg" />                                                        <figcaption>Die Innenstadt wurde zur großen Fußgängerzone gestaltet mit vielen Brücken über die Vardar, viele davon haben aber nur optischen Charakter und keine wirkliche Relevanz für Fußgänger.</figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/92ec738e70c9ebfbc82c8214799e89c5_small.jpg" />                                                        <figcaption>Ein großes Segelboot darf in der Hauptstadt des Binnenlandes natürlich auch nicht fehlen. </figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/82a313abe6c0f88b53d60e0a984b7dd1_small.jpg" />                                                        <figcaption>Ein Triumphbogen samt britischer Doppelstockbusse (von China produziert) gehören in jede Stadt von Welt.</figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/894631e02e15d0fac15d30bad55034c7_small.jpg" />                                                        <figcaption>Wenn Alexander der Große eine Statue bekommt, darf sein Vater Philipp II natürlich auch nicht fehlen.</figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/79b53085c26b0f08cfa8eba75311977e_small.jpg" />                                                        <figcaption>Und ein kleines Brandenburger Tor inklusive Siegessäule findet man in Skopje auch.</figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/f519df466099a09ec65eafd825212068_small.jpg" />                                                        <figcaption>Also insgesamt ein kleines makedonisch-internationales Disneyland</figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/5c71b4096a5650cd18e4efce0a6e5893_small.jpg" />                                                        <figcaption>Eine der unnützen Brücken, die nichts miteinander verbinden.</figcaption></figure><p>Bei einer Free Tour durch Skopje lernten wir aber auch den orientalisch-türkisch geprägten Teil der Stadt kennen. Nach der Tour lud uns unser Guide Vasko noch auf einen typisch türkischen Tee in einer der zahlreichen Kneipen im Basarviertel ein und erzählte von seinem interessanten Leben. Er hat Tscheschich und Türkisch studiert und war lange Zeit als Reiseautor unterwegs. Deshalb wurde er sogar als "The Best Promoter of Macedonia" ausgezeichnet. Aber, weil er da bald keine Lust mehr drauf hatte, scheinbar weil er nicht mehr so arbeiten durfte wie er es sich vorgestellt hatte, wurde er Touristenführer. Auch er berichtete uns, wie der Verdruss über die EU wegen der ewig langen und fortschrittslosen Beitrittsverhandlungen zunimmt. So sehr, dass die EU einiges an Vertrauen verloren hat und sich die Menschen hier immer weniger ernst genommen fühlen und langsam vom Wunsch des EU-Beitritt abkehren.  <br /></p><figure>                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/b6a37db566eb0346fd03e607bdd682a2_small.jpg" />                                                        <figcaption>Wir hatten ein wenig Glück, es regnete und der alte Basar war wie leer gefegt.</figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/4c5492e348414b8c006c97a4df5c3450_small.jpg" />                                                        <figcaption>Im alten Basar gibt es noch die klare Trennung der einzelnen Zünfte. Tagsüber herrscht hier auf der Goldstraße reges Treiben. Goldgeschenke sind hier eine Art Altersvorsorge und schon Kleinkinder bekommen Goldgeschenke zu den verschiedensten Anlässen.</figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/62144ad18eab0dc575b8066b91fed662_small.jpg" />                                                        <figcaption>Auch eine alte Karawanserei bleib erhalten. </figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/8fe7ce413247e5b7644ca6e75ca04458_small.jpg" />                                                        <figcaption>Bei Sonnenschein sorgen Sonnensegel für Schatten.</figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/e9652e4b53543347e3f1ba98b20c198e_small.jpg" />                                                        <figcaption>Und Eis gibt es natürlich auch.</figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/661a5a3d485f087266892831944e68e7_small.jpg" />                                                        <figcaption>Von oben sieht Skopje auch ganz nett aus.</figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/a6192ff55b270831a1ac82607c9b4edf_small.jpg" />                                                        <figcaption>Der berühmteste Skopi ist wahrscheinlich Mutter Teresa, die hier geboren wurde. Ihr Geburtshaus hat das Erdbeben 1963 leider nicht überlebt.</figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/423afd4d446351880da6bd1777ce1982_small.jpg" />                                                        <figcaption>Der zentrale Platz Makedoniens ist mit spiegelglattem Mamor gepflastert. Tagsüber ist es unangenehm grell, aber abends werden romantisch die Lichter der Stadt reflektiert. Es riecht nach gegrillten Mais und Popcorn und irgendwo wird Musik gespielt, also zumindest wenn es nicht regnet. Eigentlich richtig schön.</figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/cbe86c6f4878ee6933bcb7717f192071_small.jpg" />                                                        <figcaption>In Nordmazedonien trafen wir dann auch wieder auf vertraute Marken.</figcaption></figure><figure>                                                                                                                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/7de1325d813fb5a3bc8f1627954ac865_small.jpg" />                                                        <figcaption>Ein Bild, dass in Nordmazedonien leider auch dazu gehört, Armut. Sehr oft sieht man Müll- und Flaschensammler.</figcaption></figure><p>Jeder in Skopje war der Meinung, dass wir unbedingt den Matka Canyon besuchen müssten, also taten wir das auch, so wie tausende Mazedonier. Am Fuße des Staudamms herrschte Partystimmung und es galt wieder die Regel, machen und machen lassen. Überall wurde gegrillt, laut Musik gespielt und gebadet. Kinder tanzten auf Autodächern und ein Vater schockte seine Tochter aus Spaß mit einem Elektroschocker. Das ist alles kein Problem hier und keiner beschwerte sich bei seinem Nachbarn.<br /></p><figure>                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/57e5a06d9b5021ed6e75b40d6cd037ed_small.jpg" />                                <figcaption>Vom ersten Eindruck fühlten wir uns an den Komanstausee zurückversetzt, nur, dass hier unzählige Bootsvermieter auf Touristen warteten.</figcaption></figure><figure>                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/9c181f0abaf6ba690f9aba4b0f990657_small.jpg" />                                <figcaption>Die Bootstour über den See führt in 30 min zu einer kleinen Höhle. Da es hier keinen Strom gibt sorgt ein Dieselgenerator für die Beleuchtung der Höhle. Dieser ist so taktisch clever positioniert, dass die Abgase in den Höhleneingang ziehen und direkt im Erdinneren oder den Besuchern gespeichert werden.</figcaption></figure><figure>                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/b488e35b7790d63befdb5045b136ed47_small.jpg" />                                <figcaption>Aber dafür war die Höhle ganz nett. </figcaption></figure><figure>                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/8911402ef9b24afec0e2425b86c20219_small.jpg" />                                <figcaption>Man kann auch entlang des Canyon wandern. Karl entdeckte hier auch seine Freude am wandern.</figcaption></figure><figure>                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/66afe739ca3bd4fef15a6bbf1e71d4f0_small.jpg" />                                <figcaption>Unterhalb vom Staudamm am Fluss findet die eigentliche Party statt. Hier enden die Autokorsos von albanische Hochzeiten oder Beschneidungen.</figcaption></figure><figure>                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/6cec52582076d85c12490738610b4bf0_small.jpg" />                                <figcaption>Direkt am Fluss wird auch schnell mal das Auto zur Wäsche im Wasser geparkt.</figcaption></figure><figure>                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/166096ec7cc77c37be27f2c029b5f41e_small.jpg" />                                <figcaption>Jeder Zentimeter ist zugeparkt. Überall wird gebadet, gegrillt, getrunken und Musik gehört. Hier treffen sich die Familien zum Ausflug. Aber pünktlich zur Dämmerung brachen alle wieder auf.</figcaption><br /></figure><figure>                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/16e63844109c9b9cabcaf05a5ff85a6a_small.jpg" />                                <figcaption>Wir wurden auch schnell aufgenommen. Als eine Partygesellschaft mitbekam, dass wir aus Deutschland kommen, wurde auch erstmal deutscher Rap gespielt, übertrieben laut natürlich.</figcaption></figure><figure>                                                                                                                                <img src="https://vakantio.de/uploads/4ba282745b963797866e7e3ab3d8a55c_small.jpg" />                                <figcaption>Aber, so schön das Happening ist, die Spuren sind am nächsten Morgen deutlich zu sehen. Müll wird einfach liegen gelassen, das nächste Hochwasser kümmert sich drum. Zwar hat sich jemand die Mühe gemacht den Müll in einem Beutel zu sammeln. Aber streunende Hunde sorgten für eine effiziente Verteilung des Mülls.<br /></figcaption></figure><p><br /></p><p>Das wars dann leider auch schon von Nordmazedonien.<br /></p><p><br /></p><p><br /></p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/bfd091340cec3de00d1bb1eaebcaa7b7_large.jpg" /><figcaption>Jeder Ort der was auf sich hält hat auch noch einen kleinen Mini Freizeitaktivitäten auf dem Dorfplatz rumstehen.</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/56b2a3cffc08bd36971bf57306a320ad_large.jpg" /><figcaption>Auf dem Weg vom Prespasee zum Ohridsee </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/9c77363b8f45c44086f3ffd53bd3285d_large.jpg" /><figcaption>Vom Pass wieder runter lag der ganze Ohridsee vor uns. Er zählt übrigens zu den ältesten Seen der Erde.  </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/37a40b02012a30ae6289d5b860a8f440_large.jpg" /><figcaption>Ohrid wirkt von weitem wie ein italienisches Dorf am Gardasee.</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/127ccccbe233f45ac9d7d443e1bb2c46_large.jpg" /><figcaption>Das Wasser des See ist auch im Sommer recht kalt und somit immer eine Erfrischung. Das Ufer ist leider ringsum im Jugostil mit einer Betonmauer befestigt. Es gibt also leider keinen direkten Strand.</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/9a8b5492273ef8a2573b6d2bbb9e89d7_large.jpg" /><figcaption>Die Stadt Ohrid liegt wunderschön oberhalb vom See. Man hat fast immer eine schöne Sicht. Angeblich soll es mehr Kirchen als Tage im Jahr in dem kleinen Ort geben.</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/70724910ba59c14a8ef5fbec09dbf1b0_large.jpg" /><figcaption>Aber es gibt auch eine Burg.</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/c0f17d230939f3bad2a7519d09a783c2_large.jpg" /><figcaption>Nordmazedonien ist ein Binnenland besitzt jedoch trotzdem eine eigene kleine Marine.Genau genommen die kleinste Markne der Welt. Diese Patrouillenboot steht bereit falls die Albaner über den See kommen.</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/c013f92d6e82ab4cfe5289a5f3f983cb_large.jpg" /><figcaption>Wir hatten nach vielen Tagen wildstejen mal wieder die Gelegenheit die Wäsche zu waschen.</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/goingunterdrunter_balkanedition/nordmazedonien</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/goingunterdrunter_balkanedition/nordmazedonien</guid><dc:creator><![CDATA[goinguntendrunter_2.1 Balkanedition]]></dc:creator><pubDate>Mon, 05 Sep 2022 08:02:00 GMT</pubDate><geo:lat>41.694263993978595</geo:lat><geo:long>21.372230118704294</geo:long></item><item><title><![CDATA[Tag 03 Nordmazedonien und Griechenland - Strumica und Thessaloniki ]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://vakantio.de/uploads/b457f7288cec4e3d0fe2a612b35e9ec4_large.jpg" /><figcaption>Nachtlager am Morgen</figcaption></figure><p>Heute hab ich nicht gut gepennt, zu lange über den Motordefekt nachgedacht...</p><p>Geplant für heute ist die Übergabe der meisten transportierten Hilfsgüter an das Miss-Stone-Center in Strumica. Das Center wird von der Weltmission unserer Kirche betrieben, da es auf dem Weg lag, hatte ich vorab Kontakt aufgenommen und gefragt, mit welchen Dingen wir helfen können. Für 08 Uhr war ich mit dem Pastor dort verabredet, es waren auch nur etwa 2km bis dahin. Ich entschied mich, es bis dorthin zu versuchen zu fahren. Mit etwa 7mal Ausgehen und viel Standgas hab ich es mit Ach und Krach dorthin geschafft. Der nebenher aus dem Reservekanister nachgeschüttete Diesel brachte keine Besserung.<br /></p><p>Mitko, der Leiter der Einrichtung, Pastor Cekov und ich luden die gespendeten Kinderklamotten, die Stifte, die Bälle, diverse Sicherheitsutensilien (Warnwesten, Blinklichter usw.), die Werkzeuge und die Spielsachen aus. Nun hatte ich endlich Platz und konnte mal an den Motor ran. Tatsächlich, es kam kein Diesel am Motor an.</p><p>Also hab ich die Leitung zwischen Filter und Motor abgeschraubt um dort direkt aus dem Kanister Diesel ziehen zu können. Aber der Kanister war ja vorhin erst leergemacht worden. Ganz schlau von mir...Also ab unters Auto und aus dem Tank dank einem nicht ganz werksseitigen Abgang Diesel wieder in den Kanister tröpfeln lassen.</p><p>Damit konnte ich nun endlich testen. Und siehe da, der Motor lief wieder ordentlich. Puh, die Einspritzpumpe ist also nicht das Problem, Glück gehabt.</p><p>Der Filter selbst sah ok aus, es muss also irgendwo zwischen Filter und Tank eine Verstopfung vorliegen. Pastor Cekov nötigte mich, meine Reparaturversuche zu unterbrechen und lud mich auf einen Kaffee ein. Dabei erhielt ich viele interessante Infos rund um das Center und dessen Arbeit.</p><p>Dann tauchte plötzlich ein Mechaniker, Mitko hatte ihn zu meiner Unterstützung herbeigerufen, auf und suchte mit mir den Fehler...Wir stellten dann fest, dass die Hohlschraube am Filtereingang völlig mit Dreck zugesetzt ist. Nach schneller Reinigung kam dann auch wieder ordentlich Diesel aus dem Tank zum Motor. Damit war das Problem erstmal gelöst. Hier werde ich aber nochmal tätig werden müssen, da wahrscheinlich noch deutlich mehr Dreck im Tank ist. Der Mechaniker schenkte mir noch seine kleine Handpumpe, mal sehen, ob ich sie nochmal benötige.<br /></p><p>Anschließend gab es noch ein sehr reichhaltiges Frühstück im Miss-Stone-Center. <br /></p><p>Nach dem Aufräumen des Transporters ging es dann weiter Richtung Griechenland...</p><p>Nebenher gab es einige interessante Mobile zu sehen. Es handelte sich offensichtlich um Eigenbau-Fahrgestelle mit Dieselmotoren, an die vorn eine Kreissäge angebaut wurde. Sowas sah ich öfter, es scheint sich um eine Art selbstfahrende Arbeitsmaschine zu handeln. <br /></p><p>Eine tolle Berglandschaft in Nordmazedonien wurde mir auch geboten. Genau mein Ding, im Schiebebetrieb mit schöner Dudelmusik lange Serpentinen runterdieseln...</p><p>Direkt vor der Grenze zu Griechenland gab es noch einen schönen großen See, direkt daneben ist die Grenzstation. Auch diese Grenze hab ich problemlos queren dürfen. Erstmals musste ich aber den nun leeren Kofferraum und die dort befindliche Motorklappe öffnen. An allen bisherigen Grenzen wurde wenn überhaupt uninteressiert durch die Scheiben geschaut. Das der komplette Fahrgastraum mit allerlei Kisten und Kram zugestellt war, interessierte den griechischen Zöllner hingegen nicht...</p><p>Über die Grenze drüber bin ich erstmals bissel durch eine Ebene gefahren, irgendwann habe ich mitten im Land bei einer Tankstelle gehalten. Der Tankwart gab ein deutsches "Volkslied":"Eins zwei Polizei, drei vier..." zum Besten. Wenn er meint...</p><p>Eigentlich wollte ich ja in Thessaloniki übernachten. Aber dort angekommen, war mir das irgendwie zu hektisch. Also habe ich mir außerhalb in einem gemütlichen Dorf ein Zimmer in einem kleinen Hotel direkt am Strand genommen. <br /></p><p>Kurzer Fahrzeugcheck: Ein Blinklicht, ein Standlicht und eine Kennzeichenbeleuchtung sind ausgefallen, ansonsten keine besonderen Vorkommnisse - keinen Bock mehr, heute noch was zu reparieren.<br /></p><p>150 Tageskilometer sind es geworden, reicht auch mal.</p><p>Und dann klang dieser Sonntag bei leckerem griechischen Essen am Strand aus... <br /></p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/3af065758f2280c882a36d3ccb5e1274_large.jpg" /><figcaption>angemessenes Begrüßungskomitee</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/cd8e3db1b2c62eadd52449749084cad1_large.jpg" /><figcaption>mit letzter Kraft zum Ziel</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/e5862767246681d37b194dbdd1bf27c3_large.jpg" /><figcaption>Eingang zum Dieselfilter völlig verdreckt</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/2a6cd1bcc7874be6bca16a47287ccf8a_large.jpg" /><figcaption>Pastor, Mechaniker und Leiter des Centers</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/84b6613173757988b39dc5ca714d5117_large.jpg" /><figcaption>Klamotten, Werkzeug usw.</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/d37ae4144f28c9721b912071233c8e7a_large.jpg" /><figcaption>Warnwesten, Bälle, Spielsachen</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/78b3a646d01353db6f623f301e23347b_large.jpg" /><figcaption>Klamotten, Stifte usw.</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/346200a29c5b3e6f60741b61a9c23fb5_large.jpg" /><figcaption>Schleifband</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/ed41fb47fe669fec73b4baf389293e05_large.jpg" /><figcaption>fahrende Kreissäge </figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/deutschland-kaukasus-2022-mit-dem-vw-t3/tag-03-nordmazedonien-und-griechenland</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/deutschland-kaukasus-2022-mit-dem-vw-t3/tag-03-nordmazedonien-und-griechenland</guid><category><![CDATA[nordmazedonien]]></category><category><![CDATA[strumica]]></category><category><![CDATA[miss-stone-center]]></category><category><![CDATA[griechenland]]></category><category><![CDATA[thessaloniki]]></category><dc:creator><![CDATA[Deutschland-Kaukasus 2022 mit dem VW T3]]></dc:creator><pubDate>Tue, 31 May 2022 11:14:00 GMT</pubDate><geo:lat>41.4378004</geo:lat><geo:long>22.6427428</geo:long></item><item><title><![CDATA[Die Knochenbucht, Ohridsee und St. Naum]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://vakantio.de/uploads/ae2829132e0d8d6f6505729fbd5a9677_large.jpg" /><figcaption>Die Knochenbucht, Ohridsee und St. Naum</figcaption></figure><p>NORDMAZEDONIEN!</p><p>Zwei Tage in Nordmazedonien und gleich richtig viel Erlebnisse. Wenn man vom südlichen Teil des Ohridsees über die Grenze von Albanien nach Nordmazedonien einreist, befindet sich gleich dahinter das Kloster St. Naum. Hier entspringen auch die Karstquellen welche den Ohridsee speisen. Dieser ist übrigens der älteste See der Welt. Der größte Teil des Sees befindet sich in Nordmazedonien und der kleinere Teil in Albanien. </p><p>Wir waren sehr überrascht über die Schönheit des Klosters und die Blumenpracht in den Außenanlagen. Man kann dort Bootsfahrten zu den Karstquellen machen. Diese Landschaft gleicht ein wenig dem Spreewald. </p><p>Von dort aus ging es nur wenige Kilometer weiter zur Bay of Bones. In dieser Bucht wurden in den 1990er Jahren Reste eines über 3000 Jahre alten Fischerdorfes gefunden und in den folgenden Jahren in einem kleinen Teil originalgetreu nachgebaut. Dieses Museum können wir sehr empfehlen. </p><p>Direkt im Anschluss besichtigten wir Ohrid. Eine Stadt mit historischer Architektur kombiniert mit modernen und luxuriösen Anlagen. Hier haben wir uns nach einem ausgiebigen Stadtrundgang in eine kleine abgelegene Gasse verkrümelt und ein landestypisches Restaurant besucht. So lecker und vor allem günstig haben wir auf dieser Reise bisher nicht gegessen. </p><p>1 Bier, 1 Schweppes, 1x Kebap, 1Hacksteack und Schafskäsesalat für zusammen 12.40 Euro - unschlagbar. </p><p>Ziemlich spät am Abend fanden wir oben im Norden noch den Campingplatz Rino und haben uns hier einen zusätzlichen schönen Tag gegönnt. </p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/ae2829132e0d8d6f6505729fbd5a9677_large.jpg" /><figcaption>Die Knochenbucht, Ohridsee und St. Naum</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/b397ce9fa0c34e732bba337e31db8a32_large.jpg" /><figcaption>Die Knochenbucht, Ohridsee und St. Naum</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/0c912aafa3334906e5b412b33fa6b70c_large.jpg" /><figcaption>Die Knochenbucht, Ohridsee und St. Naum</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/ebfa606784dbe7839b6e88d0b4f45d5d_large.jpg" /><figcaption>Die Knochenbucht, Ohridsee und St. Naum</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/8e87b95689d1cb39d5ef33fe8afc46af_large.jpg" /><figcaption>Die Knochenbucht, Ohridsee und St. Naum</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/d7e5a0495b43c9a0e6b44bfba023404c_large.jpg" /><figcaption>Die Knochenbucht, Ohridsee und St. Naum</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/fec992358960f200ed8e096afc0f9607_large.jpg" /><figcaption>Die Knochenbucht, Ohridsee und St. Naum</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/a9b3914352a34f1742c56f9cff4e2384_large.jpg" /><figcaption>Die Knochenbucht, Ohridsee und St. Naum</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/60e52901b1ed4c0ae065f3eec63b4396_large.jpg" /><figcaption>Die Knochenbucht, Ohridsee und St. Naum</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/soweit-der-diesel-reicht/die-knochenbucht-ohridsee-und-st-naum</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/soweit-der-diesel-reicht/die-knochenbucht-ohridsee-und-st-naum</guid><dc:creator><![CDATA[soweit-der-diesel-reicht]]></dc:creator><pubDate>Fri, 13 May 2022 13:36:00 GMT</pubDate><geo:lat>41.1230977</geo:lat><geo:long>20.8016481</geo:long></item></channel></rss>