<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" version="2.0"><channel><title><![CDATA[Afrika ... 🇲🇿 + 🇿🇦 ]]></title><description><![CDATA[😌27.2.-14.3.2009😍]]></description><link>https://vakantio.de/africa-2009</link><image><url>https://vakantio.de/uploads/b2db86786a185cce4f3fe81c48fcb7e5_small.jpg</url><title>Afrika ... 🇲🇿 + 🇿🇦 </title><link>https://vakantio.de/africa-2009</link></image><generator>Vakantio RSS</generator><lastBuildDate>Fri, 07 Aug 2026 00:00:59 GMT</lastBuildDate><atom:link href="https://vakantio.de/vak-service/rss/africa-2009.rss" rel="self" type="application/rss+xml"/><language><![CDATA[de]]></language><item><title><![CDATA[Robben Island ]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://vakantio.de/uploads/d347c10dc1b2d351f6c0ee48937716f5_large.jpg" /><figcaption>Robben Island </figcaption></figure><p><br />Heut ist unser letzter voller Tag. Es ist 9 Uhr und Karo und ich fahren nach Kapstadt, wir wollen nach Robben Island.</p><p><br /></p><p>Zuvor fahren wir jedoch auf den Market (https://ozcf.co.za/market-day/), Karo war hier schon und möchte ihn mir zeigen. Das Areal ist groß, it looks organic, verschiedene Händler bieten alles an: von Smoothies, über Nüsse, Brot, Blumen, Kleidung, Pilze, bis hin zu allem, was man sich vorstellen kann. Der Markt ist voll, Karo und ich drehen ein paar Runden, bevor wir zum Essen und Trinken kommen. Es gibt Smoothies, Salate, Pilz Kebap, Kuchen, Sommerrollen. Die Sonne scheint, zum Rugbysieg vom Vortrag wird nur südafrikanische Musik gespielt. </p><p><br /></p><p>Es geht per Schiff nach Robben Island. Die Tour ist zweigeteilt: eine Fahrt über die Insel mit Erklärungen des Guides (ich habe noch nie eine Frau erlebt, die so klar und deutlich artikuliert, am Ende hat sie uns noch einige Sätze in ihrer Sprache Xhosa beigebracht) und eine Führung durch das Hochsicherheitsgefängnis zu Fuß.</p><p><br /></p><p>Wir lernen z.B:</p><p>- heute leben ca 200 Menschen auf der Insel, die für Robben Island arbeiten</p><p>- man kann hier auch heiraten (finde ich sehr sehr merkwürdig)</p><p>- zu Fuß braucht man ca 45 min, um die Insel zu begehen</p><p>- zwischen 1964-1991 gab es keinen geglückten Ausbruchsversuch</p><p>- am Eingang zur Insel gibt es ein Gebäude, das Besucherzentrum von damals. Gefangene konnten 2x im Jahr Besuch von ihren Familien erhalten, für jeweils 30 Min. Auch durfte nur Englisch oder Afrikaans gesprochen werden, was die meisten Afrikaner nicht sprachen, daher war eine Kommunikation kaum möglich </p><p><br /></p><p>Dann verlassen wir den Bus und treffen auf einen Guide, der auch einmal hier politisch Gefangener war und nun als Führer hier arbeitet. </p><p>Seine Story ist sehr persönlich, wir lauschen ihm gespannt und nehmen alles in uns auf, z.B.:</p><p><br /></p><p>- dass Asiaten u Farbige besseres Essen bekamen als Schwarze (dennoch war beides unter aller Sau)</p><p>- dass man als Schwarzer früher einen „Dummpass“ mit sich tragen musste, es ist ein Ausweis, den man immer dabeihaben musste, reine Schikane, und er sagt aus, dass man als schwarzer Mensch dumm ist.</p><p>Die Passgesetze wurden als Dreh- und Angelpunkt der Apartheid bewusst geplant. Von allen Apartheidgesetzen waren sie die tiefgreifendsten und perversesten. Am 21. März 1960 organisierte der Panafrikanische Kongress (PAC) einen Protest des zivilen Ungehorsams gegen die Passgesetze. Viele Demonstrant:innen sollten bei dieser Aktion ohne Pässe zur Polizeistation in Sharpeville marschieren und damit ihre Verhaftung herausfordern. Über 5.000 Demonstrant:innen kamen friedlich an der winzigen Polizeistation zusammen und forderten ihre Verhaftung. Die große Menschenmenge beunruhigte die Polizei und sie befahlen, die Versammlung aufzulösen. Als dies nicht geschah, eröffnete die Polizei das Feuer und tötete 69 Menschen, darunter acht Kinder und zehn Frauen, die auf der Flucht von hinten erschossen wurden. Weitere 180 Menschen wurden von der Polizei verletzt.</p><ul><li>wir sehen sie Zelle von Mandela am  Ende  des Rundgangs </li></ul><p>Karo und mir liegen die Infos schwer im Magen, wir reden noch lange darüber. Als wir auf die Insel kamen , wünschte uns ein Mann vom Schiff eine wunderbare Zeit auf der Insel. Die Wortwahl fanden wir als unpassend, wunderbar war es nicht, aber einzigartig und lehrreich.</p><p>Ich muss etwas essen, mir ist zwar nicht schlecht nach der Fahrt mit dem Schiff, aber ganz wohl ist mir auch nicht. Und da ich noch nicht an der Waterfront in Kapstadt war, nutzen wir den letzten Abend für ein zu grosses Essen. Ich bin auch fasziniert von den Leuten, v.a. Von den sehr stylischen schwarzen Frauen, die sich auch kein bisschen daran stören, dass ihre Kleider doch sehr eng sind und man mehr sieht, als man will. </p><p>Karo und ich werten aus. Was hat uns am besten gefallen?</p><p><br /></p><p>Mamas Statement ist: den Teil Südafrikas, den den wir gesehen haben, ist Europa aber halt in Afrika, die Menschen sind sehr nett, die Unterkünfte und das Essen gefallen sehr. Finanziell ist es hier absolut machbar.</p><p>Karo findet, dass SA sehr kontrastreich ist, v.a. Bezogen auf Lebensbedingungen, Verteilung, Teilhabe. SA ist überraschend,plötzlich ist es landschaftlich schön, dann wieder sehr verarmt, usw. Die Menschen sind sehr nett, kulinarisch ist SA vielfältig. </p><p><br /></p><p>Ich schließe mich dem an, die große Schere zwischen Arm und Reich, Schwarz und Weiß ist aber - wie bereits benannt - erschreckend und kaum zu ertragen. Die letzte Fahrt durch Kapstadt am gestrigen Abend fühlte sich unsicher an. Karo wollte noch ihr ausversehen geklautes Handtuch aus ihrer 1. Unterkunft im Hotel abgeben und ich habe angeboten, sie dorthin zu fahren. Ihre Worte „Schön, dass du das machst, T.hat sich nicht getraut, in diese Ecke mit dem Auto zu fahren“, waren zwar nicht hilfreich, aber ehrlich. Kapstadt und sicher SA in Summe wirklich schön, aber sicher nicht ungefährlich. </p><p><br /></p><p>Auch haben wir immer wieder Folgendes festgestellt:</p><p>1. ab 17 Uhr habe die meisten Geschäfte und Restaurants geschlossen.</p><p>2. wenn man für SA packt, dann packt man am besten für 4 Jahreszeiten.</p><p>3. Cash ist fast ausgestorben, Karte ist King. </p><p>4. es gibt meist keine Steckdosen im Badezimmer.</p><p>5. Die MAMA und SISSI Debatte </p><p>6. Mülltrennung ist out</p><p>7. es gibt für alles einen Job, auf jedem Parkplatz, in jeder Ecke hilft dir jemanden. Man sollte aber Trinkgeld geben. Kleingeld sollte man also immer dabeihaben </p><p>8. alles ist abgeriegelt und vergittert, Kriminalität ist eben auch King</p><p>9. gehe niemals nach Einbruch der Dunkelheit allein oder in Gruppe spazieren </p><p><br /></p><p>And dennoch: es ist soooo schön hier! Ich komme auf jeden Fall wieder.</p><p>Nachtrag: auf dem Weg zum Airport halten wir spontan in Constantina. Dort wollte ich schon lange hin, habe nur Gutes gelesen, es soll eine gute Alternative sein für Stellenbosch. Und das war es auch. Constantina ist ein großes Areal für Weinliebhaber, die Sonne scheint und meine beiden Mädels entscheiden sich - mal wieder - Wein zu trinken. Ich bleibe bei Orangensaft. Wir wollen gar nicht los. Aber wir wollen auch noch nach Kirstenbosch, leider nicht in den botanischen Garten, aber in den Shop, den Mama M und B so toll fanden. Und ich verstehe, warum. </p><p>Das Konto glüht, später verrät uns Karo, dass heute Weltspartag ist. Welch Ironie. </p><p>Am Flughafen werden wir mit dem Final call aufgerufen, ich weiß nicht, wie das passieren konnte. Aber keine von uns hat das Boarden mitbekommen. Das war knapp. </p><p>Das Flugzeug ist nicht voll besetzt, dennoch sitzen wir nicht zusammen. Karo zieht ganz um. Denn sie sitzt zwischen jeweils 1,5 Leuten, also etwas fülligere Menschen, die je mehr als ihren eigenen Sitz einnehmen. Vor mir sitzt  eine Frau ganz links, neben ihre beide Sitze frei. Ich biete also meinen Sitznachbarn  an, dass ich nach vorn rücke. Kaum gesagt, bekommt die Frau da das mit und springt wie eine Furie auf den Sitz in der Mitte, um mir zu zeigen, sie besetze alle drei Sitze: ein Wortgefecht zwischen den Damen bricht aus, ich gehe lieber zurück auf meinen Sitz, ich will nicht, dass sie mir die Augen auskratzt. </p><p><br /></p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/224d8e22f8821c769d4c92a751df0d40_large.jpg" /><figcaption>Robben Island </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/4c1b8c20cf966a16938ffaa224766cd5_large.jpg" /><figcaption>Robben Island </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/0b776969ee262bde3c67bb91e2274965_large.jpg" /><figcaption>Robben Island </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/d347c10dc1b2d351f6c0ee48937716f5_large.jpg" /><figcaption>Robben Island </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/a16b8807c7118d000c3866168ef4ab8e_large.jpg" /><figcaption>Robben Island </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/14687993119faa90c55621d671d21d6f_large.jpg" /><figcaption>Robben Island </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/77cc6587b3757560b4580fc827fcfe94_large.jpg" /><figcaption>Robben Island </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/068919e3c10fc16d16e36f0a3894b956_large.jpg" /><figcaption>Robben Island </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/3fa14b9c34bb788e05136255bf4d3f3e_large.jpg" /><figcaption>Robben Island </figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/africa-2009/robben-island</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/africa-2009/robben-island</guid><dc:creator><![CDATA[Afrika ... 🇲🇿 + 🇿🇦 ]]></dc:creator><pubDate>Mon, 30 Oct 2023 08:38:00 GMT</pubDate></item><item><title><![CDATA[Kap der guten Hoffnung ]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://vakantio.de/uploads/68429bedc6578c9b4a1ba004255926b8_large.jpg" /><figcaption>Kap der guten Hoffnung </figcaption></figure><p><br />10 Uhr und unsere Reisetruppe fährt zum Kap der guten Hoffnung, aber da Karo schon mal da war, setzen wir sie an einer Straußenfarm ab, wo sie bei Tee, Wasser und einem guten Buch auf uns warten wird. </p><p><br /></p><p>Auf dem Weg zum  Kap begegnen uns viele Paviane, ich finde sie sicherlich interessant, aber habe auch absolute Angst, diesen Affen mit den spitzen Zähnen kann man nicht trauen, überall finden sich auch Schilder, die genau das ausweisen, nämlich dass man Abstand halten soll, es handelt sich um gefährliche und wilde Tiere. </p><p><br /></p><p>Das Naturreservat des Kaps der guten Hoffnung ist unendlich groß und wir fahren zum südlichsten Punkt - dem Kap der guten Hoffnung- genießen den Wind u die Sonne. Ich taufe es liebevoll Kapp der deutschen Hoffnung, da man überall Deutsche sieht und hört. Den Weg zum Leuchtturm wandern wir nicht hoch, sondern fahren ihn mit einer kleiner Bahn hoch, der Ausblick von dort oben ist wirklich atemberaubend. Ich könnte Stunden hier bleiben, aber wir haben ein Herz und wollen auch nicht, dass Karo stundenlang auf der Straußenfarm verweilen muss. </p><p><br /></p><p>Wir fahren zurück zu unserer Nummer drei und es gibt erst mal etwas zu essen. Dass man  Strauß Fleisch isst, während man die Tiere  draußen beobachtet, lasse ich an dieser Stelle einmal unbemerkt. </p><p>Wir entscheiden uns, an einer privaten Führung über das Gelände teilzunehmen. Wir lernen vieles über diese besondere Vogelart, aber da die Straußenfarm ist auch ein Auffangcenter für Reptilien aus dem illegalen Tierhandel ist; erweitern wir auch unser Wissen in Bezug auf Schildkröten, Schlangen, Alligatoren. </p><p>Was lernen wir?</p><ul><li>in ein Straußenei passen ca 20 Hühnereier</li><li>Straußen können nicht nach hinten kicken</li><li>Nanystrausse sind braun gefleckt </li><li>Strauße haben keine Zähne und nur ein Erinnerungsvermögen von 3 Sekunden </li><li>Ein Männchen hat immer 2 Weibchen ( der Arme)</li><li>… </li></ul><p>Der junge Führer Leon fragt Karo und  mich, ob wir sie auch füttern wollen und wir sagen natürlich begeistert JA. Er stellt sich aber als schwieriges Unterfangen heraus, denn obwohl sie keine Zähne haben, ist es nicht gerade angenehm, sie zu füttern. Die Tiere sind so hektisch und hacken so schnell, dass man sich richtig erschreckt. Ich ziehe durch, karo in der Theorie auch, d.h., sie wird immer wieder mutig, um dann doch zurückzuziehen. Es ist ihr bis zum Schluss nicht geheuer. </p><p>Ich lache mich schlapp. </p><p><br /></p><p>Karo hat was im Ohr und möchte in die Klinik. Gesagt, getan! </p><p>In Fish Hoek fahren wir in öffentliches Krankenhaus, und müssen nur schnell durch das Metalldetektor und geben Karo ( „Hello, I am German.“) in sichere Hände.</p><p>Mama M und ich fahren ans Meer, wehen fast weg ( ich lüge nicht), und geniessen eine vegane Mahlzeit. Wir Bleiben mit Karo Kontakt und gehen dann ihrer Bitte nach, die restliche Zeit mit ihr im Krankenhaus und Warteraum verbringen. </p><p>Diesmal muss ich beim Einfahren sogar bei dem Sicherheitsmann einen Zettel ausfüllen und er verabschiedet mich mit den Worten „Mama“. </p><p>Ich guck ihn an und frage, wieso er auf die Idee kommt, mich Mama zu nennen, ob ich schon so alt aussehe!? </p><p><br /></p><p>Zur Info: Die Mama - Debatte ist hier - für uns Frauen - eine großes Thema. Mama M hat am Anfang unserer Reise bemerkt, dass es ihr nicht gefällt, dass man sich ständig Mama nennt. Ich meinte zu ihr, es sei ein Kompliment. Ein paar Tage später kommt Karo um die Ecke und freut sich, dass man sie Sissi nannte. Sissi steht wohl für eine junge Frau. Kurz darauf wird ihre Freude diesbezüglich aber getrübt, weil sie jemand Mama nannte. Auch hier beruhige ich sie. </p><p>Ich hab auch leicht reden, denn ich wurde bis dato nur Sissi genannt. Ich sehe wohl doch sehr jung aus. Naja, bis der Mann am Krankenhaus mich Mama nannte. Ich frage ihn also, ob ich so alt aussehe, und er meinte, naja, er würde sagen, Sissi passt für Frauen zwischen 18 und 32. Also frage ich ihn, ob er denkt, ich sei älter als 32. Er kommt ganz schön ins Schwitzen. Und sagt naja, er würde Mama sagen, weil ich hier so verantwortungsvoll Auto fahre 🙃. Ok, danke kann ich leben.  Den restlichen Abend verbringen wir im Krankenhaus, das Rugby Spiel werden wir nicht sehen, und bei der Ausfahrt führen der Mann und ich dieselbe Debatte - Mama, Lady, Ma‘am, Sissy. Er redet sich wieder um Kopf u Kragen🙃</p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/68429bedc6578c9b4a1ba004255926b8_large.jpg" /><figcaption>Kap der guten Hoffnung </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/8ea9bc7446709b9a522bc5dfc6aa799b_large.jpg" /><figcaption>Kap der guten Hoffnung </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/fbf720fa0dff025cfc69e53985464279_large.jpg" /><figcaption>Kap der guten Hoffnung </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/901f1cdda0d883326263adbec45b5aee_large.jpg" /><figcaption>Kap der guten Hoffnung </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/b9d38f9de9376754b299ce46bd6c1b84_large.jpg" /><figcaption>Kap der guten Hoffnung </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/5485ce1b57cd2dbaf7c484b28418248b_large.jpg" /><figcaption>Kap der guten Hoffnung </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/3c275cf6f43360ee08e19ac8eb9b97f0_large.jpg" /><figcaption>Kap der guten Hoffnung </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/936114ff96bccf43c4bbd5c407c40b41_large.jpg" /><figcaption>Kap der guten Hoffnung </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/b9158fbdcc79a12dbe80e263a84d0d85_large.jpg" /><figcaption>Kap der guten Hoffnung </figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/africa-2009/kap-der-guten-hoffnung-0</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/africa-2009/kap-der-guten-hoffnung-0</guid><dc:creator><![CDATA[Afrika ... 🇲🇿 + 🇿🇦 ]]></dc:creator><pubDate>Mon, 30 Oct 2023 06:01:00 GMT</pubDate></item><item><title><![CDATA[Stellenbosch ♥️]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://vakantio.de/uploads/88e50a7c78f1f207fd723acd76148f46_large.jpg" /><figcaption>Stellenbosch ♥️</figcaption></figure><br /><br />Das wine tasting  in Stellenbosch findet im water Ford estate statt. Auf dem Weg von Hermanus  Richtung  Stellenbosch passieren wir ganz viele Weingüter und entscheiden uns spontan einen Salat zu essen, wir können eh erst ab 13:00 Uhr einchecken.<br /><p>Um 13:00 Uhr sind wir in unserer Unterkunft angekommen und haben nur paar Minuten, um uns für unser Winetasting chic zu machen. Es geht zum Waterford Estate - in Deutschland habe ich das Estate gefunden u da es nur 15 min von unserer Unterkunft entfernt ist, super für uns! Wir treffen gleich unsere Gleichgesinnten - ein junges Paar aus Südtirol, Manuela und ihr Mann. Sie sind zum Honeymoon in Südafrika. Brett ( nicht Brad) führt uns durch die Weinkeller und berichtet von der Herstellung hier in Waterford.</p><p> Und dann geht’s im Jeep los über das 120 Rugbyfeld große Weinanbaugebiet. Nach einer längeren Fahrt steigen wir aus und haben ein paar Minuten, um uns das Gebiet anzuschauen, als Barb und ich einen Kreischen hinter uns wahrnehmen. Karo und Manuela haben festgestellt, dass  Manuela eine Freundin hat. Diese Freundin ist die Enkelin des Ehepaares, das ein Obstanbaugebiet von Karos Familie nach dem ersten Weltkrieg gekauft hat. Die Welt ist klein, für Manuelas Freundin gibt es natürlich ein Selfie der beiden Mädels.</p><p>Der Tisch unter den Bäumen mit Blick auf die Berge und Weine ist gedeckt, Brett hat tolle Arbeit geleistet. Wir genießen die ersten fünf Weine ( bei jedem sagt Brett, es sei sein Favorit), bevor wir zu Wein Nummer 6 - The Jem - kommen. Eine  Mischung aus 8 Weintraubensorten und mit einem stolzen Preis von 130€ pro Flasche. Lecker! Oder Lekker in Afrikaans.<br /></p><p>Das leckere Essen komplimentiert alles, der Wein fließt und wir werden mit jedem Glas besoffener. Man kann es nicht anders sagen, wir sind voll. Manuela trinkt nur selten, auch sie kann schon nicht mehr geradeaus schauen. Wir lachen uns unterm Tisch und lieben das Beisammensein, Barb versucht deutsche Worte zu verstehen, Brett erzählt von seinem Leben für wenige Monate in Alaska und wir können es nicht glauben, was für tolles Wetter wir haben und dieses hier in Südafrika bei Wein und Leckereien in ins aufnehmen und in  Zügen genießen zu können.<br /></p><p>——</p><p>In Stellenbosch sind wir vier sofort von der schönen Stadt begeistert! Tolle Cafés, kleine Geschäfte, Gallerien reihen sich aneinander. Im ersten Shop bescheren wir der Verkäuferin bestimmt den Umsatz des Tages! Trotz des Vorsatzes von uns, so wenig wie möglich zu kaufen. Unsere anschließende walking tour beschert uns erste Eindrücke von und Infos zu Stellenbosch.</p><p>Was sollt man wissen?</p><ul><li>es ist die zweitälteste Stadt Südafrikas </li><li>Bis 1918 hieß die Universität Viktoria Universität, danach wurde sie umbenannt in   Stellenbosch Universität </li><li>Stellenboschs zweiter Name ist Eichenstadt</li></ul><p>Wir genießen unser letztres gemeinsames Mittagessen - Karolin isst sogar mal vegan - , fahren zurück, ich genieße die Zeit am Pool, Barb packt ihre Sachen und dann bringe ich sie nach Kapstadt zum Flughafen. Bis bald Mama B, wir sehen uns wieder 🙃.</p><p><br /></p><p>———</p><p>27.10.2023…“Los Mädels, ich muss mich beeilen, für Cape Town ist Stau angesagt. Und ich will pünktlich da sein und nicht durch Zuspätkommen auffallen.“ Mama M und Karo laden ihre Sachen ins Auto, so dass ich all unser Gepäck mit nach Kapstadt nehme und sie den Tag über in Stellenbosch bleiben können und ich sei später abhole, so dass wir gemeinsam nach Simon‘s Town fahren. </p><p>Es geht zur High School in die Pinelands, einem Ortsteil Kapstadts. Jenna sendet mir eine Voice Message, in der sie mir sagt, der Security Mann wisse, dass ich komme. Sehr gut. Allerdings, als ich ankomme, weiß niemand Bescheid und es dauert etwas, bis ich vom Sicherheitsmann reingelassen werde, einen Ausweis bekomme und auf dem gesicherten Parkplatz parken kann. Jenna begrüßt mich herzlicher, als ich es mir nur wünschen konnte. Sie führt mich etwas durch die Highschool und ich bekommen einen ersten Eindruck dieser Bildungsstätte, immer wieder höre ich „Hello, Ma‘am, and hello other Ma‘am“. Ich freue mich, ich bin hier Ma‘am, sehr höflich. </p><p>Die erste Stunde, die ich miterleben darf, ist DRAMA. Die Kids, ca. 10 an der Zahl, sind äußerst diszipliniert, interessiert und hart arbeitend. Die Kids üben sich in Pantomime und Jenna erklärt mir, SchülerInnen spezialisieren sich ab Kl. 9. Die Klassenstärke beträgt zwischen 10 und 35 SchülerInnen, an der Schule sind ca 1000 Schüler und rund 60 LehrerInnen. Die Schülerschaft ist sehr divers, wenig weiße Kids, sehr viele colored people und black kids. Auch die Lehrerschaft ist wild gemixt, es gefällt mir sehr. Die Kids müssen alle Englischlernen u kommen aber dann noch zwischen Afrikaans und Xhosa wahlen: bei 11 offiziellen Sprachen in SA ggf. reichlich wenig ?! </p><p>Nach der Drama-Klasse gehe ich mit Jenna zu ihrem Unterricht, heute müssen die Kids spontan eine mündliche Prüfung ablegen. Sie beschreibt ihre SchülerInnen als schwierig, aber liebevoll. Ich sehe sofort, was sie meint, die Kids sind aber dennoch süß. Jenna selbst ist noch junge Lehrerin, erst 24 Jahre und aus Kapstadt kommend. </p><p>Heute ist aber ein besonderer Tag, denn es ist Springbok-Day, die Kids müssen keine Uniform tragen, sondern kleiden sich nur in Grün oder gelb, wie die Farben des Rugbyteams sind. Alle Kids der Schule versammeln sich in der Aula, es wird die Nationalhymne gesungen, gesungen, geklatscht. Ich freue mich sehr, dabei zu sein.</p><p>In der anschließenden Sciene - class lerne ich etwas über Mining in Südafrika, zum Ende des Tages zeigt mir Jenna noch mehr von der Schule, so z.B. den ersten BATHROOM FOR ALL; also gender-neutral bathroom. </p><p>Wir kommen immer mehr ins Gespräch, und Jenna gibt mir zu verstehen, wie das Leben in SA für die meisten Leute ist und dass Gefahr bzw. Gewalt auch bei ihr auf der Tagesordnung steht (die Male, die sie vorn der eigenen Haustür überfallen wurde, kann sie kaum noch zählen). Wir sprechen über die aktuelle Lage in Südafrika, die auch für uns als Touristinnen bzw. Für mich so deutlich spürbar ist …diese kaum zu ertragene Schere zwischen arm und reich, zwischen schwarz und weiß, das einem das Leben/den Aufenthalt hier zum Teil sehr schwer macht. Man muss blind und /oder herzlos sein, um dies kommentarlos auszuhalten. Das tägliche Fahren entlang der townships bricht mir jedes Mal aufs Neue das Herz.</p><p>13 Uhr und ich fahre zurück nach Stellenbosch, wir gehen essen in einer Pizzeria und dann gehts 1,5h lang per Auto nach Simon‘s Town. Ich will sofort Pinguine sehen. Und sehe sie und ich liebe sie!</p><p></p><p><br /></p><p><br /></p><p> </p><br /><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/cc4af3b7b6063f56a9d7fa0e0742b69c_large.jpg" /><figcaption>Stellenbosch ♥️</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/de68b16727775c66336e315f3a555158_large.jpg" /><figcaption>Stellenbosch ♥️</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/bbb983bd49de3e0f493575655fe00b7a_large.jpg" /><figcaption>Stellenbosch ♥️</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/4a5f8160b132e3181e4645c15630debc_large.jpg" /><figcaption>Stellenbosch ♥️</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/bac518d38b92c13b52f07dc114e0f520_large.jpg" /><figcaption>Stellenbosch ♥️</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/fd2ca5d32cb6537f7f40dc7ab90af363_large.jpg" /><figcaption>Stellenbosch ♥️</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/7d1e08fe630c068fca5c874812d7370c_large.jpg" /><figcaption>Stellenbosch ♥️</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/78a6258b6e0d362fe1d940b88a249d80_large.jpg" /><figcaption>Stellenbosch ♥️</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/1c58eab3dcc316289b6113ff5b7587ae_large.jpg" /><figcaption>Stellenbosch ♥️</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/africa-2009/stellenbosch-love</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/africa-2009/stellenbosch-love</guid><dc:creator><![CDATA[Afrika ... 🇲🇿 + 🇿🇦 ]]></dc:creator><pubDate>Fri, 27 Oct 2023 19:44:00 GMT</pubDate></item><item><title><![CDATA[Hermanus ♥️]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://vakantio.de/uploads/96997cbab9fb60f8f7e852b74b163f92_large.jpg" /><figcaption>Hermanus ♥️</figcaption></figure><p style="text-align:justify">Angekommen in Cape Town, back to Cape Town, erzähle ich Mama M und Mama B von meiner Reise nach Mosambik, bevor wir im Anschluss das Auto abholen. Wir erhalten ein Upgrade, und aufgrund unserer Kofferanzahl ist das auch besser so. Ab geht es nach Hermanus.</p><p style="text-align:justify">Schnell zieht es sich zu, es beginnt zu regnen und es will weder während der Fahrt noch im Laufe des Tages enden. Das Wetter ist zum Gruseln, Hunger habe ich auch, mir ist kalt. In Hermanus angekommen, suchen wir uns schnell ein Restaurant, schlemmen Pizza und Salat und fahren dann in die Unterkunft, wo Karo uns schon erwartet. Beim Inspizieren stellen wir gemeinsam fest: hier ist es schön (auch wenn es zu wenig Klopapier gibt, es recht frisch ist und es mal wieder keine Steckdose in Spiegelnähe gibt). Wir machen uns wieder auf den Weg, damit ich meinen Massagetermin im Marine Hermanus wahrnehmen kann, oh mein Gott, dieses Hotel ist sooooo edel, ich komme aus dem Staunen nicht mehr raus. </p><p style="text-align:justify">Meine Massage fügt sich in dieses Bild ein, ich weiß nicht, was sie macht, aber ich schlafe immer wieder ein und glaube ernsthaft, es ist die beste Massage, die ich je hatte. Unser Weg führt uns zum Abendessen nach „Mosambik“ oder besser ins „Mosambik“, ich habe keinen Hunger und bleibe bei einem Getränk, während die anderen drei ihre mosambikanischen Speisen genießen und sie für sehr gut befinden. </p><p style="text-align:justify">Wir haben noch 20 Min, um etwas fürs Frühstück einzukaufen, denn dann schließt auch der letzte Supermarkt, ich frage jemanden nach dem Weg und er geht die gesamte Strecke mit uns. Später fiel uns erst auf, dass man ihm hätte etwas Geld geben sollen, denn er trug eine Weste, die verrät, dass er für die Stadt/Touristen arbeitet. Demnach gehört es sich, dass man etwas Geld nach der „Leistung“ gibt. Leider war mir das noch nicht so ganz klar. Das schlechte Gewissen hat mich kaum losgelassen (am nächsten Tag suche ich die Stelle auf, wo er stehen müsste und ich hatte GlücK: er war wieder da, so dass ich unser Versäumnis nachholen konnte).</p><p style="text-align:justify">So oder so: erstmal gehts ins Bett.</p><p style="text-align:justify">Heute werde ich vielleicht Wale sehen, ich kann es kaum fassen. Unsere Reisegruppe fährt zum „New Harbour“ und erhält vom Guide Pete eine erste Einweisung in die Walarten, die theoretisch zu beobachten sind sowie in wichtige Sicherheitsmaßnahmen. Wir begeben uns an Board, sehr passend und warm gekleidet, im Gegensatz zu manch anderen Mitfahrenden, die nur mit einem dünnen Shirt auf die See gehen;).</p><p style="text-align:justify">Die Fahrt ist herrlich, das Wasser spritzt im hohen Bogen an das Boot, und zu unserer rechten und linken zeigt sich die schöne Landschaft von Hermanus und Umgebung, im Hintergrund ragen stets die hohen Berge empor. Nach ca.20 Min Fahrt stoppt unser Gefährt und von nun an schauen wir abwechselnd nach 12, 13, oder 18 und 19 Uhr, je nachdem, wo sich ein Wal (mit Kalb) befindet. Peter erklärt uns, dass die Wale heute git drauf sind, denn sie springen aus dem Wasser, lassen sich wieder ins feuchte Nass fallen und wedeln mit ihren Flossen. Ich kann nicht begreifen, was ich hier so hautnah sehe und verstumme immer wieder. Die Aussicht vom Deck ist perfekt. Wir lernen viel, z.B., dass Wale bei Gebären eine Art Hebamme haben, die sich sofort um das Kind kümmert und :</p><p style="text-align:justify"><br /></p><p style="text-align:justify">-Hermanus  rühmt sich als die <strong>„Walhauptstadt der Welt“</strong>, da die Bucht seit Menschengedenken <strong>zwischen Juni bis November</strong> von südlichen Glattwalen (Southern Right Whales) besucht wird. Jährlich legen die Wale den bis zu 8.000 Kilometer langen Weg aus den Gewässern der Antarktis ans Kap zurück, um sich in der Bucht zu paaren und ihre Kälber zu gebären.</p><p style="text-align:justify">-Südkaper sind sehr große, rundliche Bartenwale mit breitem Rücken. Ihre Färbung ist vorwiegend schwarz mit weißen Stellen an Bauch und Kinn. Sie haben keine Rückenflosse und einen bemerkenswert großen Kopf, der etwa ein Drittel der gesamten Körperlänge ausmacht. Auf Kopf und Rostrum (Oberkiefer) befinden sich so genannte „Schwielen“, die mit Walläusen (kleinen Krebstieren) bewachsen sind. Diese haben bei jedem Wal individuelle Formen und so können einzelne Wale identifiziert werden. Die Mundlinie der Südkaper ist stark gewölbt, um die langen Bartenplatten unterzubringen. Sie haben zwei Atemlöcher und erzeugen beim Ausatmen eine bis zu fünf Meter hohe, V-förmige Atemfontäne. Ihre Brustflossen sind groß, breit und paddelförmig. Die Schwanzflosse (Fluke), die beim Abtauchen meist zu sehen ist, hat eine breite Hinterkante und eine tiefe Kerbe in der Mitte.</p><p style="text-align:justify"><br /></p><p style="text-align:justify">- Obwohl sie langsame Schwimmer sind, sind Südkaper sehr akrobatisch: Sie machen „Kopfstand”, hängen sich also mit dem Kopf nach unten ins Wasser und winken mit der Fluke in der Luft. Sie können auch mit den Brustflossen „winken“ und aufs Wasser schlagen. Oft springen sie bis zu zehnmal hintereinander. „Segeln” ist eine weitere häufig zu beobachtende Verhaltensweise: die Wale strecken ihre Schwanzflossen aus dem Wasser und verwenden sie als Segel. Gerne schauen sie sich auch über Wasser um oder klatschen mit der Fluke auf die Oberfläche. Südkaper leben in Kleingruppen von zwei oder drei bis maximal zwölf Individuen. Nur in nahrungsreichen Gebieten findet man häufig große Ansammlungen dieser Wale.</p><p style="text-align:justify"><br /></p><p>- Südkaper ernähren sich von tierischem Plankton, in kälteren Gewässern auch von Krill. Beim Fressen schwimmen die Wale mit geöffnetem Maul nahe der Oberfläche durch große Schwärme ihrer Beute und sieben diese dann mit Hilfe der Barten aus dem Wasser.</p><p><b>- </b>Südliche Glattwale leben in der südlichen Hemisphäre und unternehmen regelmäßige Wanderungen zwischen ihren Nahrungsgründen in den kälteren antarktischen Gewässern und den wärmeren Brutgebieten weiter nördlich. Wichtige Paarungs- und Geburtsplätze liegen küstennah vor Australien, Südafrika, Südamerika und einigen ozeanischen Inseln<b></b></p><p>- Ein weiblicher Glattwal kann bis zu 80 Tonnen wiegen und 16 Meter lang werden — so lang wie ein Gelenkbus! </p><p>- Trotz ihrer immensen Ausmaße sind sie erstaunlich beweglich und akrobatisch. Man kann beobachten, wie sie ihre Fluke über längere Zeit aus dem Wasser strecken, als würden sie damit <i>segeln</i>. Oder wie sie beim <i>Flukenschlagen </i>mit der ausgestreckten Schwanzflosse heftig auf das Wasser klatschen. Und beim <i>Springen </i>schnellen sie aus dem Wasser, um sich dann wieder mit einem lauten Knall zurückfallen zu lassen. Das kann man sogar aus großer Entfernung sehen.</p><p>- Am Kopf hat der Glattwal mehrere weißliche oder gelbliche Schwielen. Das sind  hornige Hautwucherungen, die von Walläusen, kleinen Krustentieren (Cyamidae), besiedelt werden. „Jedes Schwielenmuster ist so einzigartig wie ein Fingerabdruck und ermöglicht es, einzelne Glattwale zu iden- Glattwale ernähren sich von Krill, das sind winzige Krebstiere. Auf jeder Seite ihres Oberkiefers haben sie Hunderte von Bartenplatten, die als Filter fungieren. Diese Hornplatten sind mit haarigen Fasern gesäumt. Wenn die Wale mit offenem Maul schwimmen, wird das einströmende Wasser durch die Barten gefiltert und die winzigen Tierchen bleiben in den Fasern hängen. So kann ein Wal bis zu 2 Tonnen Krill pro Tag verzehren.<br /></p><p></p><ul><li>Südliche Glattwale verbringen den Sommer (Januar/Februar) in den nahrungsreichen Gewässern der Antarktis, um sich eine dicke Fettschicht anzufressen. Dieser sogenannte Blubber sorgt in kalten Gewässern für eine hervorragende Wärmeisolierung und ist eine Energiereserve für die weiten Reisen.<br /></li></ul><p></p><p><br /></p><p></p><ul><li>Vom 18. Jahrhundert an wurden Glattwale auf der Südhalbkugel unerbittlich gejagt. Ihr englischer Name „right whale“ geht darauf zurück, dass Walfänger sie als die „richtigen“ Wale für die Jagd ansahen. Warum? Sie sind langsame Schwimmer und waren selbst für Walfänger in klapprigen Holzbooten, nur mit Handharpunen bewaffnet, eine leichte Beute. Und im Gegensatz zu anderen Walen treiben sie wegen ihrer außerordentlich dicken Speckschicht an der Meeresoberfläche, wenn sie getötet werden. Daher hatten Walfänger es leicht, sie an den Strand zu schleppen.<br /></li><li>Damals waren die Barten und der Blubber begehrte Rohstoffe. Das aus dem Blubber gewonnene Walöl verwendete man in Straßenlaternen und als Schmiermittel. Barten, auch Fischbein genannt, wurden zu Reitpeitschen verarbeitet und als Formgeber für Korsetts und Schirme gebraucht. Schon die Barten eines einzigen Wals machten eine ganze Walfangtour zu einem Profit bringenden Geschäft.<br /></li><li>Die gnadenlose Bejagung reduzierte die Glattwalpopulation zu Beginn des 20. Jahrhunderts so stark, dass der Walfang schließlich unrentabel wurde. Die letzte Walfangstation in Brasilien wurde 1973 geschlossen. Seither erholen sich die Bestände bei einigen Arten langsam. Doch andere Walarten bleiben weiterhin stark gefährdet.<br /></li></ul><p></p><p>Zwei Stunden später befinden wir uns wieder an Land - um ein paar tolle Fotos, aber vielmehr um ein Vielfaches an Erfahrungen reicher. </p><p>Bei einem gemeinsamen Mittagessen wollen wir die Eindrücke verdauen, das Restaurant liegt genau in einer Bucht und bietet einen fantastischen Ausblick,um das eben Erlebte zu verstoffwechseln, und meine Pinca Colada hilft mir ebenso dabei. Wir wollen am Coast Trail spazieren gehen, als wir Trommelmusik und Gesang wahrnehmen. Statt zu spazieren, geht Mama Barb erstmal shoppen und Karo und Mama M legen sich ins Gras zu den Musikern und lauschen den Tönen,während sie aufs Meer schauen (Bzw einschlafen - siehe Karo). Ich bringe unsere mittlerweile zu warmen Klamotten ins Auto, und muss immer wieder hin und zurück marschieren, da ich doch stets etwas vergesse, aber das macht nichts: Hey, ich bin in Südafrika, ich beschwere mich nicht.</p><p>Aber ich habe zu kämpfen und denke während des hin- und herlaufens zum Auto erneut darüber nach: die Schere zwischen Arm und Reich, vorwiegend zwischen Schwarz und Weiß, ist immens. Es bricht mir das Herz. In Mosambik sind gefühlt alle arm (ob es die Sache besser macht, weiß ich nicht), aber in Südafrika ist all das, was ich in der Theorie schon wusste, auch wirklich so greifbar. die Townships, die Jobs (wer arbeitet in welchem Bereich?) sind ein Abbild dessen. </p><p>Nun aber kann unsere kleine Wanderung (mit Unterbrechung, da Karo unterwegs ins kalte Meer geht, es hat 16 Grad) beginnen.Wir sehen tolle Flora und Fauna und Karo verliebt sich spontan in den Klippenschliefer, ein so drolliges Tierchen, über das sie während des gesamten restlichen Tages nicht den Mund halten kann;).</p><p>Danke für den tollen Tag. Und langsam haben wir auch den Dreh raus, wie man das Tor zu unserer gated Community per Leihhandy öffnet. Es geht nach Hause;-)</p><p>_________________</p><p>Am 23.10.2023 entscheiden wir uns, erstmal ein paar mal im Kreis zu fahren, da wir die Zufahrt für die Tankstelle nicht finden, bevor wir zum</p><p>Fernkloof Nature Reserve fahren. Es liegt nahe der Stadt Hermanus in Südafrika. Im Fernkloof Nature Reserve, welches man nur zu Fuß erforschen kann, kann man eine Vielzahl von Arten der Flora und Fauna beobachten. Das gesamte Areal umfasst etwa 1.800 ha und ist mit mehreren Wanderwegen ausgestattet, die zu ausgiebigen Wandertouren einladen. Während jedoch nur wenige Säugetiere vorkommen, herrscht hier vor allem ein reges Treiben der verschiedensten Vogel-, Insekten- und Reptilienarten. Uns begegnet neben netten Leuten, die uns Hilfestellung geben uns Schildkröten, ich liebe es zu beobachten, wie langsam sie ihren Weg bestreiten, auch Schilder an den Straßen, die zu den Wanderwegen führen, warnen die Fahrer vor kreuzenden Schildkröten. Wir vier gehen natürlich weniger wandern, als einfach nur toll in den Bergen spazieren, und genießen die Aufsicht auf das Meer (Groot Beach), und Hermanus vor uns. Die Sonne scheint unerbittlich, ich werde schön braun und im Gänsemarsch marschieren Nummer 1 (ich), Nummer 2 (Karo),  Nummer 3 (Barb) und Nummer 4 (Marika) in Reih und Glied bergein und bergaus( Karo und ich verlieren uns ins in Debatten über Zoos). Wir haben Hunger und mit genug Schritte auf der Uhr und entscheiden uns, etwas Wein zu trinken. Google Maps zeigt ein Weingut nach dem nächsten an, wir entscheiden uns für das Ulumbaza Wine Estate (https://www.springfontein.co.za/barn/). </p><p><br /></p><p>Neben zwei anderen Damen sind wir die einzigen Gäste und werden umworben. Das Areal ist riesig, grün, es stehen zwei Cottages zum Vermieten, ein Pool zum Baden, etc. Und es zieht wie Hechtsuppe. Aber egal, denn unser Essen und unserer Weine nehmen wir drinnen ein, es gibt Käse, mega Brot, Risotto, Lachs, Salat, einfach alles. Und das ist auch dringend nötig, denn der Wein haut rein. Ich als Fahrerin trinke aber nur ein Glas! Wir lassen es uns gutgehen und den Tag am Strand (oh mein Gott, was für eine tolle Empfehlung…) ausklingen. Allerdings nur kurz, denn es windet ohne Ende. Aber mit Handtüchern um den Kopf gewickelt, geht alles. Am kommenden Tag wollen wir aber jedoch etwas mehr Zeit am Grotten Beach verbringen. </p><p>——————</p><p>Morgenstunde hat Yoga im Mund am 24.10.2023. Es geht zu Pauline Leppmann ins Yoga Studio in die Goede Str. Wir, also Karo und ich, sind di jüngsten, die zu einer Drop-In-Class da sind. Alle anderen gehören zur wöchentlichen Yogagruppe, die den Fokus auf das Dehnen legt. Karo und ich können das gut gebrauchen, von all dem Fahren und Fliegen sind wir völlig steif und genießen jede Bewegung unseres Bewegungsapparates. Das dazugehörige Café sowie der Garten sind sehr ansehnlich, ich werde aber darauf hingewiesen, dass Hermanus derzeit Wasserknappheit hat und das Spülen vermieden werden sollte. Nach der Yogaklasse fahren wir beide noch mal nach Hause, um uns umzuziehen, im Anschluss treffen wir Mama B und Mama M im Restaurant „fusion“. Wir schmieden den Plan, dass Barb ihr Shopping fortführen kann (sie begann schon am Morgen und ich weiß nicht, wie sie mit all den Sachen jemals ins Flugzeug passen will) und auch Karo kann nun für ihre Liebsten einkaufen. Ich ergattere ein wenig, entscheide mich dann aber lieber dafür, übers Meer zu schauen und staune nicht schlecht, als sich ein paar Klippenschliefer rechts und links von mir gesellen, es ist so wunderbar, ihnen beim Essen und Spielen zuzusehen. Barb findet mich, wir finden Mama M und schaffen es auch noch, Karo ausfindig zu machen, bevor wir an den Strand fahren. dieser Strand ist einer der schönsten Strände, die ich je gesehen habe. Es sind ein paar Menschen mit ihren Hunden unterwegs, aber ansonsten gibt es nur die Weite, den endlosen Strand und das Wasser. Die Mütter bekommen jeweils eine private Stunde. Karo unterrichtet Barb in ihrer ersten Yogastunde am Strand, während ich meine Asanas mit meiner Mama durchgehe. Die Damen kommen ins Schwitzen, Barb joggt später sogar noch am Strand, ich hänge spazierend meinen Gedanken nach und genieße diese unbeschreibliche Aussicht und Ruhe. Ich wiederhole mich, Grotto Beach ist sicher einer der schönsten Strände, die ich je gesehen habe und erleben durfte. </p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/f39d6b1de1f284a477c895e64d4458a5_large.jpg" /><figcaption>Hermanus ♥️</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/21fd32caac0e042f4cfe59bef0c0d162_large.jpg" /><figcaption>Hermanus ♥️</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/214a652b74c1a5216f5c2a1d0ea3813c_large.jpg" /><figcaption>Hermanus ♥️</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/8f6f8e205c5964900b27f296a104a25c_large.jpg" /><figcaption>Hermanus ♥️</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/7887b10c9a30e9d0bf7c20180551e58f_large.jpg" /><figcaption>Hermanus ♥️</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/8a6e9c220a37bb298a2ca2e67d16c3ec_large.jpg" /><figcaption>Hermanus ♥️</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/9b94b12d02984b5928bc965237288fcb_large.jpg" /><figcaption>Hermanus ♥️</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/bf2158d31a881da0a1013f7e5b916dc9_large.jpg" /><figcaption>Hermanus ♥️</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/d7b1c73e640e761303af64692be0158e_large.jpg" /><figcaption>Hermanus ♥️</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/africa-2009/hermanus-love</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/africa-2009/hermanus-love</guid><dc:creator><![CDATA[Afrika ... 🇲🇿 + 🇿🇦 ]]></dc:creator><pubDate>Tue, 24 Oct 2023 18:55:00 GMT</pubDate></item><item><title><![CDATA[Vovo Maria ♥️🇲🇿]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://vakantio.de/uploads/ad2265f1f872732b60d74a78ff31deb7_large.jpg" /><figcaption>Vovo Maria ♥️🇲🇿</figcaption></figure><p>„Du bist Lehrerin ?! Oh, dann hätte ich dir noch mehr Respekt zollen sollen.“… der junge Mann beim (sehr langsamen  Vodacom Shop) trifft den Nagel auf den Kopf🙃. </p><p><br /></p><p>Das anschließende  Autoleihen ist unkompliziert, aber unheimlich genau. Jeder Millimeter des Autos, meines Kias, wird unter die Lupe genommen und ein Protokoll erstellt. Im Anschluss mache ich mich auf den Weg nach Maputo, ich stelle schnell fest, dass der Linksverkehr mein kleinstes Problem ist. Das riskante Fahren der anderen und die großen Schlaglöcher in den Straßen machen die Fahrt zu einer besondereren. Ich stelle schnell fest, dass mein Navi mein Ziel nicht erfassen kann, ich drehe mich im Kreis und entscheide nach einer Weile, das Guesthouse anzurufen. Endlich bin ich nicht mehr auf Abwegen unterwegs. </p><p><br /></p><p>Das Guesthouse befindet sich über einem Shop und einem Restaurant, Martinh nimmt mich in Empfang und erklärt mir alles haargenau. Ach ja, 2 Hunde habe ich hier auch. Beide zusammen aber locker 1000 Jahre alt. </p><p>Ich entscheide mich essen zu gehen, und genieße das einzige vegetarische Gericht - ein  Linsengericht - auf der Karte. </p><p><br /></p><p>Am nächsten Morgen muss ich mein Auto selbst aus dem bewachten Parkplatz fahren, ich navigiere mich um den Kragen, es beginnt zu regnen und ich steige aus, weil ich partout nicht aus dieser engen Parklücke kommen - auch wenn es drei Männer brauchte, um mir Anweisungen zu geben. Ich bitte einen der Herren, mein Auto aus der Lücke zu fahren, aber alle drei können kein Auto fahren 🥹.</p><p>Schlussendlich schaffe ich es, bin aber wahnsinnig genervt. </p><p>Und ja: angespannt bin ich, weil ich die Straßen u die Fahrweisen der Mosambikaner nicht einschätzen kann. Zum Großteil ist die Strecke ruhig, die Straßen sind breit, und die Löcher nicht so riesig. </p><p>Ich fahre nach Zimpeto- und hier ist es voll, ich kann nicht begreifen, wie die Autos so eng und regellos unterwegs sein können, aber so, wie hier gefahren wird, verstehe ich, warum die Vehikel so aussehen. Die überfluteten Straßen helfen da nicht weiter. Und auch nicht, dass meine Navigation nicht mit mir spricht und ich stets aufs Display schauen, das Handy halten und auf die  Schlaglöcher acht geben muss.</p><p>Ich treffe Orlando - wir finden schnell zueinander…vor einer großen coca cola Reklame  wartet er mit seinem Auto auf mich. Ich mag ihn sofort, und auch in den kommenden Tagen zeigt sich, wie zuverlässig und freundlich der Freund meines Papas ist. In den 90er Jahren lebte er in Dresden, seitdem war er nicht mehr in  Deutschland . Sein Deutsch ist aber wirklich wirklich. </p><p><br /></p><p>Schnell zum Supermarkt - nach dem Bezahlen will ich mit dem Kassenzettel und den Waren aus dem Supermarkt , werde aber angehalten, da man man den Kassenbon beim Securitymann erst abstempeln lassen muss. Irritierend ist es allemal, denn er warf keinen Blick in den Beutel mit den Waren… woher kann er also wissen, dass ich wirklich nichts geklaut haben ?! Auch Orlando findet diese Art der Security des Merkens würdig. </p><p><br /></p><p>Wir fahren in Kollone nach Boquisso. Ein Dorf ca 1h von Maputo entfernt. </p><p>Oma scheint vergessen zu haben, dass heut der 19.10. ist. Sie sieht die Autos auf den Hof fahren, läuft weg ins Haus und fällt mir später in den Arm. Weinend berichtet sie; sie habe nicht gewusst, dass es heute ist (ich denke, sie hat Zeit und Raum bissl durcheinander gebracht 🙃).</p><p><br /></p><p>Wir drei sitzen unterm Baum und Oma quasselt und quasselt. </p><p>Orlando sucht immer wieder nach einer Sekunde, in der sie die Luft anhält, um mir zu übersetzen; aber es schafft es nicht. Sie holt keine Luft. Das gibt mir jedoch die Chance, Oma einmal genauer anzuschauen, ihre schöne, braune Haut, die tiefen Furchen, und wachen Augen. Seit unserem Treffen im Jahr 2009 hat sich nur unwesentlich verändert🙃 Im laufe auf der nächsten Stunden fällt mir auf, wie genau sie ist, wenn sie etwas öffnet, etwas schließt, etwas zusammenlegen. Es ist alles wie in Zeitlupe, aber die Präzision fasziniert mich. </p><p>So genau und voller Präzision formuliert sie auch ihre Antworten… man möchte nur eine kurze Antwort haben möchte, und Oma holt aus, als gäbe es kein Morgen. Die Antwort hat natürlich mit der eigentlichen Frage nur noch marginal etwas zu tun🙃.</p><p><br /></p><p>Endlich schafft es er und erklärt mir: </p><ul><li>bei Oma klopfte eine ihr unbekannte Frau mit einem Kind. Das Kind war ungefähr zwölf oder 13 Jahre alt.</li><li>Die Frau bat Oma darum, dass sie sich etwas um das Kind kümmern könne und dass das Kind bei ihr schlafen könne. Oma willigte ein.</li><li>Ein paar Tage später nahm das Kind ein Glas und zerschmetterte Essen an Omas Kopf. Oma fiel in Ohnmacht.</li><li>Und sie gab an, dass sie noch heute Schmerzen an der Hand hat und am Kopf.</li><li>Der Chef, der für die zehn Häuser in Omas Umgebung zuständig ist, konnte nichts ermitteln und meinte, man müsse auch nicht zur Polizei. Orlando sagte, dass man in Mosambik wohl erst zur Polizei müsse, bevor man ins Krankenhaus kann. Das bedeutet auch, dass sie diesbezüglich nie im Krankenhaus war.</li></ul><p>Wir entscheiden -nachdem sich Oma für ihren großen Ausflug hübsch gemacht hat und auch schon ein neues Oberteil aus Deutschland anhat- dass wir mit ihr zum Arzt fahren, vielleicht kann der ja feststellen, ob wirklich alles okay ist oder ob die Schmerzen einer tiefe Ursache haben.</p><p><br /></p><p>Bin Militär Krankenhaus angekommen, ist man äußerst unfreundlich und verschreibt ihr Ibuprofen. Aus meiner Sicht unnötig, denn die Ursache wurde ja trotzdem nicht geklärt. Wir fahren zu einem anderen Krankenhaus, wo zumindest ihre Hand gegen diverse Krankheiten geimpft wird. Aber auch hier wird nicht geröngt oder so. Wenigstens durften wir mal wieder Corona Masken tragen, die wie  erst käuflich erwerben mussten. Leider kommen wir aber ich hier nicht weiter.</p><p><br /></p><p>Es geht auf den Basara. </p><p>Und wir kaufen tüchtig ein: Gries, Gemüse, Zucker, Brot, Kohle, einfach alles. </p><p>Beim Gemüsestand gibt es Kokosnüsse, die dann von der Käuferin geöffnet, beziehungsweise halbiert werden, an eine Maschine rangehalten werden, so dass Kokosraspeln entstehen (die Kokosraspeln wird Oma später zu Hause ausdrücken, so dass Kokosmilch entsteht, die sie für das Essen benötigt. Ich bin fasziniert). </p><p>Man beäugt uns interessiert und Oma erzählt jedem, dass ich aus Allemagna komme und ihre Enkelin sei. Es ist wohl das Dorfthema. </p><p>Beim Zuckerkauf kommt Donna Gloria, eine  kleine und lebenslustige Frau, und freut sich ohne ende. Offensichtlich kommt sie auch mit nach Eause, denn plötzlich sitzt sie auf der Rückbank. </p><p><br /></p><p>Zu Hause bereiten Oma und Gloria und eine andere Frau ( wo kommt sie denn plötzlich her ?) das Essen zu und ich fahre noch mal in die Apotheke, Omas Tabletten besorgen. Auch hier: plötzlich sitzt eine Frau mit mehreren leeren Bierkästen hinten auf meiner Rückbank, sie will offensichtlich mit auf den Markt und ihre Bierkästen füllen. Naja , gut. </p><p>Zu Hause gibt es Matapa - ich liebe Matapa, mit Kohle gekocht schmeckt es fast noch besser🙃 Oma kann reinhauen, sie isst 2 Teller Matapa mit Gries. </p><p>Es wird kühl, Gott sei dank habe ich einen Jogginganzug gekauft. Später sitzen wir  in Omas Hütte, als plötzlich der Pastor und ein  Maurer kommen. Der Maurer ist die ganze Zeit stumm, der Pastor dafür sehr interessiert. Er ist 32 Jahre alt und will alles von mir wissen. Gegen 22 Uhr verlassen alle Beteiligten die Hütte und Oma genießt noch mal Matapa und eine Baguette. Wieviel  kann sie eigentlich reinhauen 🙃?!</p><p><br /></p><p>Wir versuchen uns zu verständigen, schließlich ist der Übersetzer Orlando nicht mehr da, und ich habe wirklich Mühe zu verstehen, was sie mir mit dem Bierflaschen sagen will. Zur Information: wir haben auch Bier für Oma gekauft, ihr absolutes Lieblingsbier. Irgendwann verstehe ich, dass wir mit den Flaschen zu Nachbarin gehen, weil die einen Kühlschrank hat. </p><p>Wieder zu Hause angekommen, lege ich mich auf meinen Bett unter mein Moskitonetz, auch wenn ich  die ganze Zeit über nicht eine Mücke gesehen oder gespürt habe, als es plötzlich klopft. Eine Frau, die ich heute noch nicht gesehen hatte, kommt zu Oma und sie unterhalten sich. Irgendwann muss ich eingeschlafen sein, aber als ich aufwache, ist die Frau noch immer da und telefoniert lauthals. </p><p>Ich bekomme mit, dass sie sich zu Oma ins Bett legt und offensichtlich die Nacht hier verbringen wird. Okay. </p><p><br /></p><p>Ich frage Oma, ob sie das Licht ausmacht, aber irgendwie scheint sie mir verstehen geben zu wollen, dass sie es nicht ausmacht, sie lässt es an, weil sie nachts sonst, wenn sie auf den Eimer zur Toilette muss, den nicht findet. Die Mücken, die nicht existieren, sind kein Problem, die Einfachheit der Hütte auch nicht, der Verkehr ebenso nicht, aber mit Licht schlafen ist für mich der absolute Horror. Ich lege mir also mein Laken weiterhin auf die Augen und versuche Schlaf zu finden. Das gelingt mir, als plötzlich ganz laut das Handy klingelt und Oma noch lauter den Anruf annimmt. Sie spricht mich an und gibt mir ihr Telefon unter meinem Moskitonetz durch.</p><p>Hello?</p><p>Hello, Caroline. It’s the preacher. What are u doing? </p><p>Me? Well. Its after midnight, I am sleeping and would like to go back to sleep.</p><p><br /></p><p>Damit bin ich dann durch. Hallo? mich um zwölf anzurufen und zu fragen, was ich mache, finde ich äußerst eigenartig. Ich glaube, mit so einer kurzen, knappen Antwort Antwort hat er nicht gerechnet, aber ich muss mir den Pastor erziehen.</p><p>Am nächsten Morgen krabbelt mir jemand a den Füßen und kitzelt mich, es ist Oma, ich solle offensichtlich aufstehen. Naja, kann man machen, es ist ja schon 7:00 Uhr. Die Frau ist weg, Oma ist auch schon ausgehfertig und nimmt ihre großen Hände und wäscht mir damit das Gesicht. in meinem Nachtgewand, steige ich aus der Hütte und sehe zwei Frauen, die eine mit einer Canon Kamera in der Hand. </p><p><br /></p><p>Irgendwann bekomme ich raus, dass man Fotos von uns machen will, ich werfe mir noch ein Kleid über, und das war’s. Keine Haare gemacht, nur im Ansatz Zähne geputzt, wenigstens trage ich einen BH. Dann beginnt schon die Fotos Session am Auto, vor der Hütte, unterm Baum. Oma gibt Vollgas und zeigt sich - und ihre Perücke - in allen Positionen. Auf Die Frage, wofür die Fotos sind, bekomme raus, dass sie Vom Pastor geschickt wurde, also das Mädchen mit der Kamera, und nun Bilder machen soll. Ich glaube, es ist besser, wenn ich mir jegliche Einzelheiten nicht erzählen lasse, sondern einfach Fotos von mir machen lassen. Soll der Pastor doch  Freude daran haben. </p><p>Ich hab Durst und entscheide zum Markt zu fahren, als Orlando anruft. Wir planen den Tag und ich entscheide, ihn abzuholen.</p><p><br /></p><p>Wir kehren erst bei Oma ein und erzählen, bevor wir noch mal einkaufen gehen, diesmal Fisch, Strom, eine Lampe, und so weiter . </p><p>Aber für mich braucht es erst mal einen Kaffee, der wenige Schlaf unter der unerbittlichen Lampe und das Wecken durch den Gottesmann haben ihre Spuren hinterlassen. Orlando versucht Oma zu erklären, was Kaffee ist, aber so richtig versteht sie es nicht, aber wir kommen dann auf die Idee, an der Tankstelle einen Kaffee zu holen. Währenddessen bleibt Oma zu Hause und kocht wieder leckeres veganes Essen.</p><p><br /></p><p>Endlich ist es an der Zeit, dass sie ihr Bier genießen kann, es geht doch nichts über ein Bier zur Mittagszeit in der Sonne Afrikas. </p><p>Ich lerne immer mehr Worte, bin natürlich komplett davon entfernt, mich unterhalten zu können, aber ein paar Basics habe ich drauf.</p><p>Oma gestikuliert und redet und redet, es macht so Spaß, ihr zuzuhören.  </p><p><br /></p><p>Wir müssen uns auf den Weg machen, ich muss das Auto um 5:30 Uhr abgeben, habe aber schon in der Autovermietung angerufen, um zu sagen, dass ich jetzt wohl nicht schaffen werde, das Auto zu betanken. Dennoch muss ich mich beeilen, aber Oma scheint nicht zu sehen, dass ich bis in Zeitnot habe. Wir haben uns verabschiedet und auf einmal öffnet sie die Autotür und setzt sich mit ins Auto, sie will mit . Wir geben ihr zu verstehen, dass das nicht geht, wir können sie - offensichtlich ohne Schuhe,- aber mit Richtung Basar nehmen, wo wir uns verabschieden. </p><p>Bis bald, liebe Vovo♥️. </p><p><br /></p><p>Auch auf der Fahrt wieder Richtung Hauptstadt bete ich nur, dass mir u dem Auto weiterhin nichts passiert, und ich bin froh, als ich es unversehrt bei Autovermietung abgeben kann. Zuvor bringe ich noch Orlando nach Hause, er zeigt mir sein Haus und stellt mir seine Frau vor, und ich habe ihm noch mal gedankt , weil das ohne ihn sicherlich nur schwer möglich gewesen wäre.</p><p><br /></p><p>In meiner Unterkunft werde ich wieder freundlich empfangen und öffne meine Zimmertür, ich möchte nur schnell duschen und mich entspannen. Schnell stelle ich aber fest, dass die Sachen, die ich hiergelassen habe und nicht in den Safe gelegt habe, nicht mehr da sind. Dazu gehört ein Kleid, ein getragener Schlüpfer, Ohrstöpsel für Musik und ein paar Ohrringe. Ich rufe Martin an. Er kommt, und braucht ungefähr eine halbe Stunde, um mein Kleid zu lokalisieren. Es ist frisch gewaschen, genau wie meine Unterwäsche. Vor den anderen beiden Sachen fehlt aber bis jetzt jede Spur, und sie werden auch nicht gefunden. </p><p><br /></p><p>Der Hund Robyn ist auch wieder bei mir, er kann nicht sehen, schlecht hören, und schlecht laufen. Aber erst niedlich. Ich denke mir nichts dabei, als er ins Badezimmer geht, merke aber, wie er sich an den Müll, den ich vorher komplett entsorgt habe, zu schaffen macht. </p><p>Ich versuche, ihn davon abzuhalten, den Müll zu essen, möchte aber auch nicht, dass er mich beißt. Als er allerdings meine benutzten Tampons in sich hineinstopft, rufe ich Martin erneut an, und er kommt, aber auch er kriegt den Tampon nicht aus dem Hund raus. Martin sagt, ich soll mir keine Sorgen machen, er ist ein Straßenhund und hat sicherlich schon Schlimmeres gegessen. Wo er recht hat, hat er recht. </p><p><br /></p><p>Um 3.15 Uhr klingelt der Wecker - ab nach Südafrika. </p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/1f8bafb931dce1d416f23766a5f2cbc7_large.jpg" /><figcaption>Vovo Maria ♥️🇲🇿</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/ad2265f1f872732b60d74a78ff31deb7_large.jpg" /><figcaption>Vovo Maria ♥️🇲🇿</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/122ea130163f8faa4ea8e4fe6641ed4e_large.jpg" /><figcaption>Vovo Maria ♥️🇲🇿</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/1754e5f9f8f7f991e67e888fd3fe04cd_large.jpg" /><figcaption>Vovo Maria ♥️🇲🇿</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/36dca6ff257dfee656db1cbafd6d7f5d_large.jpg" /><figcaption>Vovo Maria ♥️🇲🇿</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/32ef62dec5a9035c70c3f3b9c6b6d504_large.jpg" /><figcaption>Vovo Maria ♥️🇲🇿</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/19a2cf4214d7e2c68641734ee0be1edb_large.jpg" /><figcaption>Vovo Maria ♥️🇲🇿</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/d75efa767d748380d7190c9122015b39_large.jpg" /><figcaption>Vovo Maria ♥️🇲🇿</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/c93e010a1e86ab01f1594502cf4641b3_large.jpg" /><figcaption>Vovo Maria ♥️🇲🇿</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/africa-2009/vovo-maria-love</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/africa-2009/vovo-maria-love</guid><dc:creator><![CDATA[Afrika ... 🇲🇿 + 🇿🇦 ]]></dc:creator><pubDate>Sat, 21 Oct 2023 06:57:00 GMT</pubDate></item><item><title><![CDATA[Maputo ]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://vakantio.de/uploads/78c5a0d6c7df91ff27a1d545a6a08161_large.jpg" /><figcaption>Maputo </figcaption></figure><p>Die Flüge nach Johannesburg und von Johannesburg nach Maputo sind entspannt, kalt  aber entspannt. </p><p><br /></p><p>In Maputo angekommen, muss ich erstmal Geld wechseln  und mein Auto abholen. Ziel ist es, vor Einbruch der Dunkelheit in der Unterkunft zu sein und Schlaf nachzuholen. </p><p>Die Einreise ist einfach, allerdings findet der Beamte meinen Grund „verdächtig“, ich debattiere mit ihm darüber, dass es gar nicht verdächtig sei, wenn  man seine Oma besuchen will. Ich glaube, ich bin ihm bis zum Schluss nicht geheuer. Aber für zehn Dollar darf ich einreisen und freue mich auf mein Auto. Es ist ein Kia♥️. </p><p><br /></p><p>Das Auto bietet aber leider nicht die Möglichkeit, mein Handy irgendwo anzuklemmen, um mich zu navigieren, d.h., ich muss es immer in der Hand behalten. Der Linksverkehr und die nicht vorhandenen Straßenregeln machen mir nicht wenig zu schaffen, ich werde ständig angeguckt, weil ich bei der roten Ampel Nicht fahre. Irgendwie scheint es mir nicht richtig, dass ich bei Rot mitten in der Stadt fahren soll, irgendwann mache ich es dann aber, ich möchte ja hier keinen Stress. Ich freue mich, dass ich mich so schön konzentrieren darf, denn schließlich wollen die riesigen Schlaglöcher nicht übersehen werden. Mein Navigationssystem findet dennoch mein Ziel nicht. Und wie ich es Dreh oder wende , oder wie oft ich mein kleines Auto wende, es kann den Ort nicht lokalisieren.</p><p><br /></p><p> Kurzerhand schaue ich, ob ich eine Nummer finde und rufe dann bei meiner Unterkunft an. Der Mann ist sehr hilfreich und versucht mir zu erklären, wo ich hin muss. Er meint, er werde seine  Mitarbeiter rausschicken, dass er mich an der Straße abhängt. Ich stelle mich also hin, da wo ich mich hinstellen soll, und es kommt ein Mann, der an meiner Scheibe klopft und mich bittet,  die Scheibe runterzumachen. Aber ich bin ja nicht doof, ich rufe laut durch die Scheibe hindurch, dass er mir erst sagen muss. wer ist. </p><p><br /></p><p>Bei allem Respekt, aber ich  öffne nicht irgendeinem Mann hier mein Auto. Aber aber es ist der richtige Mann♥️ Es ist Marthino- eine ( gutaussehende ) Seele. Erstmal  gibt es Kokosqasswe und eine genaue Erklärung meiner Räumlichkeiten. Und eine  Vorstellung meiner beiden Hunde, denn sie liegen die ganze Nacht vor meiner Tür, wahrscheinlich zur Bewachung. </p><p>Er gibt mir den Tipp, das Restaurant nebenan zu gehen, da ich ja so gern Matap esse. </p><p><br /></p><p>Allerdings gibt es  dort  kein vegetarisches Matap, das einzige vegetarische Gericht ist ein Linsengericht, das aber sehr, sehr lecker schmeckt. Mit vollem Bauch gehe ich in mein Bett und lasse den ersten Tag auf mich wirken. Ich bin wahnsinnig müde, und sehr erfreut hier zu sein (<a href="https://www.booking.com/Share-5lxUWa">https://www.booking.com/Share-5lxUWa </a>) und noch erfreuter, dass bis jetzt alles sehr gut geklappt hat.</p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/e112f6a232e80da56f7497f07d9926ff_large.jpg" /><figcaption>Maputo </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/78c5a0d6c7df91ff27a1d545a6a08161_large.jpg" /><figcaption>Maputo </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/3f894da9b8dabdaddd3022d1db5df8fa_large.jpg" /><figcaption>Maputo </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/5044cbee07f5db5b326bf4cdb9ed8c08_large.jpg" /><figcaption>Maputo </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/4f691fbf3d4826de214a230340d7af77_large.jpg" /><figcaption>Maputo </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/3fcd2d811c38d6ad81b4f3bc999c8c86_large.jpg" /><figcaption>Maputo </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/d143fe1454e037f435b2745e719d3c1f_large.jpg" /><figcaption>Maputo </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/5ba8c7d8c912324a110a3e9cc6e985a1_large.jpg" /><figcaption>Maputo </figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/africa-2009/maputo</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/africa-2009/maputo</guid><dc:creator><![CDATA[Afrika ... 🇲🇿 + 🇿🇦 ]]></dc:creator><pubDate>Wed, 18 Oct 2023 18:07:00 GMT</pubDate></item><item><title><![CDATA[Afrika - 14 Jahre später ]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://vakantio.de/uploads/b6a0028f6545e5d3b70641a8b9529598_large.jpg" /><figcaption>Afrika - 14 Jahre später </figcaption></figure><p>… und es geht über Istanbul mit Turkish Airlines nach Kapstadt. </p><p>Für meinen Zwischenstopp bei Oma Maria in Mosambik  habe ich - hoffentlich- alles geplant und vorbereitet:</p><ul><li>Malariatabletten intus (Dank Frau Wehde! Und: kein Dank an die Diebe der Tabletten im Briefumschlag) </li><li>Geld getauscht </li><li>Präsente für Oma erworben </li><li>Dankeschön - Salami und Schokolade für Orlando, der mich zu Oma bringt, gekauft </li><li>Moskitonetz und Spray besorgt </li></ul><p>Am Flughafen checken wir ein und werden gebeten, noch mal aus der Schlange auszutreten, da wir die Einreisedeklaration für Kapstadt nicht ausgefüllt haben. Beim Nachholen stellen sich mir zwar viele Fragen, aber ich hoffe; dass es mit der  Einreise klappen wird. Dass Karo keine Erklärung abgeben musste, finde ich sehr merkwürdig. </p><p><br /></p><p>Mit etwas Verspätung und einer koscheren Mahlzeit für die Mutter landen wir am 17.10. gegen 13 Uhr in Kapstadt.</p><p>Und es ist super warm, knapp 30°, die Sonne scheint. Ich bin noch immer zu warm angezogen. </p><p>Ich freue mich, Karo zu sehen, und auch, dass Barbara 2 Stunden später überpünktlich, bei uns frisch aus den USA ankommt. </p><p><br /></p><p>Unser Fahrer ist ein ganz schöner Miesepeter, aber er taut recht schnell auf, hat zwar immerhin noch einen leicht muffeligen Touch, ist aber eine Seele von Mensch. Überlegen hin und her, wie wir in unser Wohn-Gebäude kommen, uns fehlen die nötigen Kontaktdaten, aber irgendwann können wir Kontakt aufnehmen und die Haushälterin Dee </p><p>empfängt uns und führt uns durch die Wohnung. Barb gesteht mir später, dass sie absolute Schwierigkeiten hat, dass südafrikanische Englisch zu verstehen, aber ich denke, sie wird sich dran gewöhnen. </p><p><br /></p><p>Wir gehen erst mal einkaufen, die Mutter ruht sich aus, so dass Barb und ich alleine zu Spar gehen und etwas fürs Frühstück kaufen. In der Nähe finden wir eine tolle Tacos Bar und lassen uns für den Abend nieder  bei Wein, tollen Fischtacos, veganen Tacos, und einen unheimlich guten Quinoa Salat. Die Bedienung ist herzlich und der Uber - Driver bringt uns später.</p><p>4.50 Uhr, der Wecker klingelt, ich habe knapp 40 Minuten, bevor mein Fahrer kommt. Voller Tatendrang mache ich mich ans Aufstehen, um zu sehen….dass ich nichts sehe. Es gibt keinen Strom (<a href="https://www.stern.de/amp/genuss/essen/suedafrikas-stromkrise--warum-viele-restaurants-schliessen-muessen-33093136.html">https://www.stern.de/amp/genuss/essen/suedafrikas-stromkrise--warum-viele-restaurants-schliessen-muessen-33093136.html </a>)</p><p>Willkommen in Südafrika, ein schöner erster Morgen. Ich gebe mich also meinem Schicksal hin, dass ich mich komplett im Dunkeln für meine Reise nach Mosambik fertig machen kann, als irgendwann plötzlich doch der Strom angeht. Ich bin erleichtert und beeile mich, bevor wir gleich wieder an Strom verlieren, laut Kalender ist Loadshedding erst für 20:00 Uhr angesagt, von daher war es ein Stromausfall außerhalb der Planung. </p><p><br /></p><p>Apropos Planung, die beiden Mütter machen sich daran, ihren ersten Deutsch – amerikanischen Tag in Südafrika, hier in Kapstadt, zu planen. <br /></p><p>Bevor ich losgehe, gebe ich noch ein paar weiße Ratschläge: lasst euch nicht von Jungs ansprechen, schließt immer das Fenster, und nach einem Einbruch  der Dunkelheit auf keinen Fall auf den Straßen langlaufen. Wir sind so doll eingeschlossen, dass es für mich mehrere Versuche braucht, um unsere Wohnung mit all ihren Sicherheitstüren zu verlassen.</p><p><br /></p><p>Mosambik… Ich komme. </p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/d765b6178dc614b84366a17879e741e3_large.jpg" /><figcaption>Afrika - 14 Jahre später </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/97b153d464e8af8d126949d4979825ad_large.jpg" /><figcaption>Afrika - 14 Jahre später </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/29562f7b8c0731bd1b77bd997eb9b4b7_large.jpg" /><figcaption>Afrika - 14 Jahre später </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/d8fe79fe7c22f74821f6ed445d46137f_large.jpg" /><figcaption>Afrika - 14 Jahre später </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/113f81d5317a1ff47e0743f270848c14_large.jpg" /><figcaption>Afrika - 14 Jahre später </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/714c7a9433759ae929cf24a17701e1e6_large.jpg" /><figcaption>Afrika - 14 Jahre später </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/6e043a7eb1dcffcdc13c7e142f7a4f6a_large.jpg" /><figcaption>Afrika - 14 Jahre später </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/b912f3dd84c0c5bb7a3f7995724deb1a_large.jpg" /><figcaption>Afrika - 14 Jahre später </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/a4c23ae6cf34ad7014e024cc9335fa96_large.jpg" /><figcaption>Afrika - 14 Jahre später </figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/africa-2009/afrika-14-jahre-spaeter</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/africa-2009/afrika-14-jahre-spaeter</guid><dc:creator><![CDATA[Afrika ... 🇲🇿 + 🇿🇦 ]]></dc:creator><pubDate>Wed, 18 Oct 2023 05:25:00 GMT</pubDate></item><item><title><![CDATA[Lang, lang ist es her... ]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://vakantio.de/uploads/6157b742de7a15ea97614a5041602514_large.jpg" /><figcaption>Lang, lang ist es her... </figcaption></figure><p><br /></p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/d1a4cf7e85d17fdbaebaa4c1a7e0821f_large.jpg" /><figcaption>Lang, lang ist es her... </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/77d540b4b5f099667055e543c6a74660_large.jpg" /><figcaption>Lang, lang ist es her... </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/c098d505829e57bbfca90fbd5045c8c7_large.jpg" /><figcaption>Lang, lang ist es her... </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/896734e281aab354edff895fe5e59c9c_large.jpg" /><figcaption>Lang, lang ist es her... </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/1fad7b6af1cfa0c814f4f2780db70f88_large.jpg" /><figcaption>Lang, lang ist es her... </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/0921bd80d31b5ff6043b0466d682692f_large.jpg" /><figcaption>Lang, lang ist es her... </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/b23cf14193a959e9256df2b583172971_large.jpg" /><figcaption>Lang, lang ist es her... </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/a7e2a5f1a72c6cf6b854d4c695ea30eb_large.jpg" /><figcaption>Lang, lang ist es her... </figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/1195a624e9150b7115b2096b939c4b20_large.jpg" /><figcaption>Lang, lang ist es her... </figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/africa-2009/lang-lang-ist-es-her</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/africa-2009/lang-lang-ist-es-her</guid><dc:creator><![CDATA[Afrika ... 🇲🇿 + 🇿🇦 ]]></dc:creator><pubDate>Wed, 24 Mar 2021 16:06:00 GMT</pubDate></item></channel></rss>