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Begleitet uns auf unserer Reise ein Mal rund um den Globus.

Great Ocean Road


Nach Portland ging es weiter nach Warrnambool, einer weiteren Küstenstadt. Es hat einen klasse Park dort mit drei Spielplätzen, zwei kleinen Sees und viel Grünfläche.





Dieser Küstenabschnitt wird auch Shipwreck Coast genannt, weil viele der Schiffe, mit den Einwandern aus Europa, hier gestartet sind. Es hat ein kleines Museum, dass die Geschichte von einem dieser gestrandeten Schiffe erzählt. 



Sie haben auf dem Gelände um das Museum ein Dorf aus dem 19. Jahrhundert nachgebaut. Das ganze war sehr interessant. Wir hatten spannende Unterhaltungen mit Jamie und versuchten ihm zu erklären, dass es früher keinen Strom und keine Autos gegeben hat (und ja auch keine iPads).


Die alte Feuerwehrstation.



Endlich kamen wir zur berühmten Great Ocean Road und machten die ersten Stopps bei the London Bridge, the Grotto und the Arc.

Die eingestürzte London Bridge.

The Arc

The Grotto


Die Nacht verbrachten wir in Port Campbell und trafen wieder ein Mal Jamies Freund Jannis und seine Mutter auf dem Campingplatz. Weiter ging es auf der Great Ocean Road mit den vielen Aussichtspunkten. Wir machten einen Stopp bei den Twelve Apostles und den Gibsons Steps. Ruby schlief im Auto und wir gingen nacheinander zu den Aussichtspunkten. 


Die zwölf Apostel.


Es ist toll die ganze Zeit so nah am Strand zu sein und die frische Meer Luft einzuatmen. Die Aussicht auf die Natur, die sich hier bietet ist beeindruckend.





Bevor wir zu unserem Schlafplatz für die Nacht fuhren, besuchten wir noch den Leuchtturm im Otway Nationalpark. Rund um den Leuchtturm hatte es kleine Häuser mit verschiedenen Informationen zur Geschichte des Leuchtturms und des Nationalparks. Wir sahen sogar einige Fossilien von Dinosauriern, die bei Ausgrabungen dort gefunden wurden. 



Endlich konnten wir mal auf den Leuchtturm selber hinauf klettern. Die Aussicht von oben war klasse und ziemlich windig.



Wir übernachteten im Nationalpark unter Eukalyptusbäumen und Koalas. Für die Duschen musste man extra bezahlen und der eine Dollar, gab einem limitiert Wasser für eine drei Minuten Dusche. Wer braucht schon jeden Tag eine Dusche beim Campen...

Wir trafen Familien, die sich hier seit Jahren für gemeinsame Ferien versammeln. Sie hatten Lichterketten und Lampions zwischen den Bäumen aufgehängt und es sah wie ein verzauberter Feenwald aus. Sie luden uns später zu ihrem Lagerfeuer ein und so sassen wir gemütlich ums Feuer und hatten einen tollen Abend. Sie sangen witzige Lieder und hatten schon das einte oder andere Bier getrunken. Wir fühlten uns richtig wohl ;-)


Kahle weisse Bäume im Nationalpark.

Weiter ging es auf der kurvigen Great Ocean Road nach Lorne, einer kleinen Surfer Stadt. Jamie fährt rückwärts im Camper und bis jetzt hatten wir nie Probleme, aber auf dieser Strecke wurde er plötzlich kreidebleich. Er war etwas reisekrank und fühlte sich nicht gut. Zum Glück musste er sich nicht übergeben und in Lorne angekommen machte er sich wie ausgehungert, über die Fish und Chips her. Ruby will nur noch auf den Boden, krabbeln und sich an allem aufziehen. Wir hatten einen staubigen Boden auf dem Campingplatz und Ruby war richtig paniert und im Dreck gewendet - sie hatte die beste Zeit ihres Lebens. Ha!


Es hat so viele gefrässige und laute Kakadus.

Am nächsten Tag ging es auf ins nächste Surfer Städtchen, auf dem letzten Teil der Great Ocean Road. Wir blieben zwei Nächte in Torquay, auf einem ziemlich grossen Campingplatz direkt am Meer. Wir sahen einige Surfer, doch die grossen Wellen erwarten sie dort erst in etwas zwei Wochen.



Jamie findet immer unglaublich schnell neue Freunde und es ist wirklich schön zu sehen wie nett die grösseren Kinder meistens sind. Sie sind top anständig, kümmern sich um Jamie und beschützen ihn. Pascal und ich sind immer wieder überrascht, wer Jamie alles kennt, wenn wir mit ihm über den Platz laufen oder zum Spielplatz gehen. Ich weiss nicht von wem er das hat :-)

Am zweiten Tag regnete es am Nachmittag und wir besuchten das grosse Surfer Outlet Einkaufszentrum in Torquay. Pascal und Ruby schlenderten durch die Läden und Jamie und ich ruhten uns etwas in einem Café aus. Ich versuchte wieder einmal Fotos auf den Blog zu laden, aber das Internet war auch da nicht schnell genug. Ich muss also wirklich sagen, das wir in Asien viel besseres Internet hatten. Es war überall ziemlich gut, gratis und ohne komplizierte Anmeldungsverfahren zugänglich. Liebes schnelles Internet und liebes gutes asiatisches Essen, wir vermissen euch.


"Wo wollt ihr hin?"

Als nächstes geht es weiter nach Melbourne, wo wir drei Tage bleiben und unsere Freunde Nina und JJ treffen. Wir freuen uns alle auf die gemeinsamen Tage.



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