munchkins-on-the-road

Begleitet uns auf unserer Reise ein Mal rund um den Globus.

Die erste Woche auf Bali

Nach ein paar aufregenden Tagen in Singapur ging es für uns weiter nach Bali, wo wir die nächsten vier Wochen verbringen werden. Wir hatten einen super Flug und Jamie freute sich sehr über seinen eigenen Bildschirm und die Kinderprogramme. Die letzten Flüge waren immer unter zwei Stunden und mit Billigairlines, welche keine Inflight Unterhaltung anboten. Es war eine nette Abwechslung und ich kam sogar auch dazu, einen Film zu schauen.

Wir müssen uns wieder an eine neue Währung gewöhnen und haben am Flughafen gleich Geld abgehoben. Der Umrechnungskurs ist etwa 1:13'000. Wir haben uns auch eine SIM-Karte gekauft mit Mobilen Daten, da wir einen Monat auf Bali bleiben und uns so einfacher den Transport organisieren können.



Unser erster Stopp hiess Sanur und liegt eine knappe Stunde östlich vom Flughafen. Wir haben ein tolles Hotel getroffen mit einem super Pool. Leider hat es die ersten beiden Tage viel geregnet und wir machten uns etwas Sorgen, dass es für länger so bleiben wird. Andere Gäste vom Hotel haben uns erzählt, dass es die letzten beiden Wochen unüblich viel geregnet hat, aber dass es anscheinend ab jetzt besser werden soll. Wir sind nun eine Woche auf Bali und das Wetter hat sich zum Glück drastisch verbessert, die letzten Tage hat es gar nicht geregnet oder nur mal leicht getröpfelt.



Der Strand in Sanur.
Das Meer und...

...der Strand in Sanur.

Das Hotel in Sanur hatte Schildkröten...
Das Hotel in Sanur hatte Schildkröten...

...und viele Frösche.
...und viele Frösche.

Eine Geldwechselstube in Sanur.

Wir haben in Sanur und in Amed viele tolle Menschen getroffen und spannende Gespräche geführt, meistens auf Englisch aber manchmal sogar auf Schweizerdeutsch. In Sanur haben viele ältere Pärchen Ferien gemacht und hatten grosse Freude an Ruby und Jamie und erzählten uns von ihren Enkelkindern. In Sanur leben sehr viele Familien, die permanent auf Bali ausgewandert sind und dies teilweise schon seit zehn Jahren. Jamie hatte so mehr als einmal die Gelegenheit, mit anderen Kindern zu spielen, welche auch Englisch sprachen. In Amed trafen wir eine Familie, die mit ihren drei Kindern für eineinhalb Jahre auf Weltreise ist. Die Kinder verstanden sich gut, spielten den ganzen Tag im Pool zusammen und wir gingen später am Abend alle gemeinsam Essen. Leider reisten sie am nächsten Tag bereits weiter, aber es war cool sich mit einer anderen Familie auszutauschen.

Wir haben Ruby, wie schon im letzten Eintrag erwähnt, Karottenbrei gemacht und sie jeden Tag etwas probieren lassen. Es fängt ein neuer Abschnitt unsere Reise an, denn langsam müssen wir uns immer mehr überlegen, was Ruby essen kann.

Es wurde uns mehrfach empfohlen, nach Amed zu fahren, einem kleinen Städtchen im Nordosten von Bali. Wir folgten dem Tipp und fuhren nach vier Nächten in Sanur weiter nach Amed. Das Städtchen ist sehr klein und es ist unglaublich grün und ruhig hier. Unser Hotel ist gleich am Meer, der Pool direkt vor dem Meer und auf der anderen Seite sieht man den Dschungel, der den Berg hinauf wächst. Die Aussicht ist echt klasse. Der Sand ist schwarz, was ich bis jetzt noch nie gesehen habe. Die Wellen sind riesig und ziemlich wild, was das Baden im Meer gefährlich macht. Laut den Locals, hat dies mit dem vergangen schlechten Wetter zu tun und sollte sich bald wieder legen.



Die Sicht von unserem Hotelzimmer in Amed.
Die Sicht von unserem Hotelzimmer in Amed.



Jamie sichert einen Mitarbeiter während dieser etwas an der Regenrinne flickt.
Jamie sichert den Mitarbeiter eines Cafés, während dieser etwas an der Regenrinne flickt.

Als Belohnung gab es einen Babyccino.


Die meisten Menschen auf Bali sind gläubige Hindus und ihr Leben und ihr Tagesablauf ist auf religiöse Aktivitäten ausgerichtet. Wir sehen häufig Opfergaben und Räucherstäbchen, die gutes Geschäft bringen sollen vor den Restaurants und Läden. Vor dem Eingang von Gebäuden hat es häufig zwei Furcht einflössende Gestalten links und rechts, um das Böse fernzuhalten.





Wir haben einen kleinen Ausflug zu einem grossen und wichtigen Tempel gemacht, dem Pura Lempuyang Luhur. Wir mussten eine gute halbe Stunde auf einer holprigen Bergstrasse durch den Dschungel fahren. Um den Tempel zu erreichen, musste man ziemliche viele Stufen hinaufsteigen und leider bemerkten wir erst bei der Ankunft, dass wir das Babytragetuch vergessen hatten. Zum Glück wollte Ruby nicht gleich schlafen und war glücklich, frei rumgetragen zu werden. Oben angekommen wurden wir mit einer tollen Aussicht belohnt. Der Hindutempel sah ganz anders aus, als was wir bis jetzt gesehen haben, und wird auch aktuell noch häufig für religiöse Zeremonien genutzt. Ich hoffe, dass wir während unserer Zeit auf Bali einmal eine Zeremonie sehen werden; es soll etwas ganz besonderes sein. 


Jamie salutiert mal wieder.





Was für eine Aussicht auf die Landschaft und den Vulkan.

Die zwei Profifotografen in Aktion. 

Eine gute Erinnerung beim Eingang zum Tempelgelände.

Der Dschungel zum greifen nah.

An unserem letzten Abend in Amed hatten wir das Glück zwei unserer guten Freunde zu treffen. Ana und Nico machen gerade Ferien in Südostasien und haben sich spontan entschieden, auf Bali zu kommen. Sie übernachten in einem Ort neben Amed und besuchten uns zu einem gemeinsamen Abendessen. Die Wiedersehensfreude war gross und wir hatten einen super Abend. Vielen lieben Dank Ana und Nico!





#bali#sanur#amed#weltreise#kinder

Kommentare

Dinge, die du vor Ort erleben kannst: