Kerala - Ayurveda

Body and soul in harmony
Alle Artikel

Thiruvananthapuram... oder so

Und wie bitte spricht man dies aus?!

Okay. Lassen wir es und nennen es der Einfachheit halber einfach Trivandrum. Also, im eben Genannten bin ich also um 3.35 Uhr gelandet. Endlich ist die Fliegerei vorbei. Und damit auch die zahlreichen Einflüsse die einem dabei so um die Ohren, Augen und Nasenlöcher fliegen! Aber lassen wir dass. 
Vor dem Gepäckband musste ich mich mit mein elektronisches Visa (ja, das gibts tatsächlich und die Schweiz ist das Land Nr. 131 auf der Liste derjenigen die dieses Online-Privileg geniessen kann) registrieren lassen. Das Miniformular dazu hatte es in sich. Die Adresse des Hotels? Die Telefonnummer? öhm... okay. Rucksack entleeren und dann doch noch das Handy aktivieren um die paar wenigen Angaben zu recherchieren. Da war ich wohl ein Bitzeli zu wenig gut vorberietet. lol

Der Immigration-Typ tippte und tippte und tippte und scannte meinen Pass immer wieder ein. Schien ein komploiziertes Unterfangen zu sein. Dann linke und rechte Hand einscannen, die beiden Daumen, Stempel in den Pass und: das elektronische Visa war wie von Zauberhand nun doch in meinem Pass drin! Jeah!

Bei der Gepäckausgabe hatte ich keine Zweifel das mein goldener Koffer auftauchen würde. Genauso wie dass der Hoteltransfer einwandfrei klappen wird. Hmmmm..... NEIN, meine lieben Leser! Es ist nicht, wie Indien Reisende vielleicht annehmen könnten, ganz anders rausgekommen. Alles hat innerhalb von ein paar Minuten einwandfrei geklappt und schon sass ich mit meinem Privatchauffeur im Auto. Die Strassen hingegen sind mehr als man vermuten könnte! Holdrio! Das grenzt teils ja schon an Körperverletzung. Aber, ich musste ja zum Glück nicht selber fahren. So konnte ich mich auf die nächtliche Umgebung und die beiden überfahrenen Katzen und fast angefahrenen Hunde fokussieren. Doof, aber hier gelten andere Regeln...

Nach 30 Minuten Fahrt kamen wir im Hotel an und ich wurde mit einem Blumenkranz (@Moni: fast wie in Hawaii! Smile) und einer frischen Kokosnuss begrüsst. Kurzer Registrationsprozess und dann die etwas uncoole Neuigkeit: Mein Zimmer 269 checkt erst Morgen Vormittag aus. Also darf ich im Zimmer 306 die Nacht verbringen. Ohne die Koffer auszupacken versteht sich! Grrrrr. Daniela-Kenner wissen: Koffer auspacken ist für mich ein Ritual welches zum Ankommen gehört und voll zelebriert wird. Nix da mit schnell Bikini raus und an den Strand! Nein, nein, nein! Ordnung muss sein! - Ich war jedoch zu müde und liess mich ins 306 führen. WOW, das ist aber ein tolles Zimmer. Rundes Bungalow mit grossem Doppelbett und einem baldachin artigen Moskitonetz. Cool! Da fühle ich mich ja schon pudel wohl. - Nötigstes aus den beiden Koffern raussuchen (geht leider nicht ohne das zu Hause mit Bedacht gepackte Sortiment komplett durcheinander zu bringen!) unter die HEISSE Dusche und ab ins Bett. Jawohl! Hier meint es Jemand sehr gut mit mir. Meine grösste Befürchtung (Erfahrung aus dem letzten Indien Aufenthalt) war das Duschen mit kaltem (okay, Zimmertemperatur warmen) Wasser. Tschudder! Der Horror für einen Warmduscher wie mich. ABER, es kam ganz anders. Auf den Schalter drücken, 10 Minuten warten und man verbrüht sich unter der Regendusche. 

Unterdessen ist es 5:40 Uhr und um 10 Uhr muss ich bereits beim Frühstück sein. Also: GUTE NACHT und ab in den Seidenschlafsack den ich mir für meine EXPEDITION extra gekauft habe.

https://www.somatheeram.org/de

0

Kommentare

Noch keine Kommentare