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               Buenos Tardes Amigos! <3 Herzlich Willkommen auf meinem Reiseblog. Hier werde ich meine Südamerikareise dokumentieren und Euch auf dem Laufenden halten.

Timisoara, ein letztes Mal Rumänien

Die Studentenstadt Timisoara hat 300.000 Einwohner und befindet sich im Westen Rumäniens. Mit einem weiteren Minibus bin ich von Sibiu in sechs Stunden angereist. Auch hier war die Fahrt mal wieder abenteuerlich. Der Bus war mal wieder randvoll. Ich hatte glücklicherweise in weiser Voraussicht online vorreserviert, sodass mein Platz sicher war. 🙏🏻Die öffentlichen Verkehrsmittel scheinen in Rumänien begehrt zu sein oder es gibt einfach wenige. Mehrmals hatte ich jetzt Probleme und das obwohl Nebensaison ist, sollte man zumindest meinen, die Einheimischen hält das jedoch nicht von den Familienbesuchen und anderen Reisen ab. 🤷🏼‍♀️

Mein Hostel lag mitten in der Fußgängerzone, zentraler wäre es nicht gegangen. Die Besitzer waren derart freundlich und richtig liebe Leute. Das Hostel haben sie erst kürzlich eröffnet. Es war auch wieder ganz klein und gemütlich.

Timisoara hat auch eine Altstadt mit Fußgängerzone. Ist ganz nett aber längst nicht so herausgeputzt wie Sibiu oder Brasnov. Teilweise bröckelt der Putz. Wobei Timisoara demnächst wohl Kulturhauptstadt Europas wird, bis dahin muss noch ein bisschen was gemacht werden. 😉

Aus der Innenstadt ist das Fabrik Viertel zu Fuß leicht erreichbar. Das Viertel wurde mir vom Hostel empfohlen. Es ist das Arbeiterviertel Timisoaras. Selten habe ich solch ein authentisches Viertel zuvor in einer Stadt gesehen. Hier spielt sich das tägliche rumänische Leben ab. Die alten Frauen mit ihren Kopftüchern machen ihre Besorgungen. Die alten Männer sitzen rauchend und/oder schachspielend in Parks oder vor der prachtvollen orthodoxen Kirche. Die Straßenbahn fährt quietschend vorbei. Die beiden Wägen sind sicherlich aus dem letzten Jahrtausend. Auf dem Marktplatz brutzeln die Hähnchen, Würste und Steaks. Es reicht fantastisch. Zu blöd, dass ich mir fünf Minuten zuvor eine Puddingschnecke gekauft hatte und nicht mehr hungrig war. Wobei die Puddingschnecke auch ausgezeichnet geschmeckt hat.

Nach dem Besuch bin ich wieder Richtung Altstadt gelaufen. Drumherum befindet sich ein Parkgürtel. Diesen habe ich durchlaufen, denn ich wollte zu einem ganz besonderen Ort in Timisoara, dem Muzeul Consumatorului Comunist. Das Museum ist gleichzeitig noch ein Kaffee. 

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