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Lake Naivasha

Veröffentlicht: 17.03.2026

Fahrt
Masai Mara → Lake Naivasha
200 km · 4h
Essen
Lunch am Lake Naivasha
$$ · Mittagessen
Unterkunft
Lodge am Lake Naivasha
Naivasha
Attraktion
Lake Naivasha
Naivasha, Kenya
Attraktion
Lodge grounds at Lake Naivasha
Naivasha, Kenya
Attraktion
Colobus monkeys
Naivasha, Kenya
Attraktion
Zebras
Naivasha, Kenya
Attraktion
Giraffes
Naivasha, Kenya
Attraktion
Hippos on the lodge lawn
Naivasha, Kenya
Tour
Boat ride and wildlife viewing on Lake Naivasha
Wassersport

Tag 5-6


Mittlerweile ist auch die letzte Anspannung vom Alltag abgefallen und mein Kopf komplett angekommen hier in Kenia.

Justus ist Kenianer und macht Touren schon seit 18 Jahren. Er hat ein Studium für Buchhaltung absolviert, danach kein Job gefunden und deshalb auf Tour Guide Führer umgestiegen. Menschen die im Tourismus arbeiten haben es hier wohl ganz gut, so scheint es zumindest. Wenn wir auf den Straßen von Kenia unterwegs sind wird einem schon ab und zu ganz anders. Jeder 2. lebt hier unter der Armutsgrenze. Vor den Blechhütten liegt nur Erde, kein Asphalt. Kühe und Schafe dienen als Einkommensquelle, Esel schleppen Wägen hinter sich her, Kinder arbeiten mit, Menschen liegen zwischen den Trümmern. Noch schlimmer als ich es schon in Südostasien mitbekommen habe.


Für uns geht es weiter, wir verlassen die Masai Mara und fahren weiter Richtung Lake Naivasha. 4 Stunden Fahrt, 200km liegen noch vor uns. Der Lake Naivasha liegt auf 2000hm.

Wie immer werden unsere Rucksäcke zum Jeep getragen. Zum Glück wiegen die nicht so viel wie sie in Neuseeland gewogen haben.

Justus wartet wie jeden Morgen überpünklich. Den Jeep macht er jeden Morgen noch sauber. Nachdem der letzte Spritzer Dreck vom Jeep weggewischt ist, geht es los.


Am Gate vom Nationalpark stehen wieder einige Frauen und verkaufen ihren Schmuck. Zum Glück fahren wir wieder direkt weiter. Bei der Einfahrt vor drei Tagen war die Situation sehr unangenehm, da die Frauen unglaublich aufdringlich waren. So muss sich ein Tier im Zoo fühlen.


Am Lake Naivasha angekommen gibt es erst einmal Lunch. Wenn wir uns unterwegs sind essen wir die Lunchpakete, welche uns die Unterkünfte vorbereiten. Das Essen schmeckt mir bisher sehr gut, wobei es für meinen Geschmack noch mehr authentisch sein könnte. Außerdem ist es leider immer viel zu viel. So holprig wie es oft im Jeep ist, muss man aufpassen, dass man nicht zu viel ist. Nachher kommt es wieder rückwärts hoch.

Mittlerweile verteilen wir allerdings das Essen an Kinder auf der Straße, meistens an Schulkinder, die auf dem Weg nach Hause sind. ( manchmal über 10 km Fußweg)


Nach einer kurzen Bootsfahrt auf dem See mit vielen Vogelbeobachtungen und mit einigen Hippos im Wasser, geht es zu unserer nächsten Lodge. Auf dem Gelände begrüßen uns die Colobo Affen. 30 Grad und die Friese sitzt, sieht es euch am besten selber an.

Auch Zebras und Giraffen leben auf dem Gelände und können gesichtet werden. Das Gelände ist wirklich riesig und wunderschön angelegt. Ich bin ganz baff.


Um 18 Uhr wird es dunkel, Zack ist die Sonne schon weg. Man bemerkt schnell, dass man sich sehr in Äquatornähe befindet. Auch die Sonne hat eine wahnsinnige Intensität.

Aber wisst ihr auch was das bedeutet?

Die ganzen Nilpferde suchen ihren Weg aus dem Wasser um auf der Wiese zu grasen.

Da die Lodge direkt am Fluss liegt wird die Wiese am Abend zum Highlight. Mindestens 10 Hippos grasen vor uns. Was für ein Spektakel. Sogar ein Baby Hippo. Wunderbar.

Ganz schön unförmig diese Hippos, kaum zu glauben, dass sie aus der Familie der Wale stammen.

Die Wiese ist ab abends mit einem Gitter und einem Elektrozaun abgesperrt. Sicher nicht ohne Grund.


Nach dem Essen, endlich viel Afrikanische Küche und einem Drink vor dem Feuer kuscheln wir uns ins Bett und erfreuen uns erneut über die beruhigenden Geräusche der Wildnis.

Morgen steht uns eine weitere, längere Fahrt bevor, die längste. Es geht weiter zum Amboseli Nationalpark, wo wir für zwei weitere Nächte bleiben werden.



Kwaheri

Auf einen Blick

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Dauer
2 Tage
Wetter
Sommer · 30–30°C
AbenteuerlichKulturell
  • Fahrt von der Masai Mara zum Lake Naivasha
  • Bootsfahrt auf dem See mit Hippos und Vogelbeobachtungen
  • Colobus-Affen auf dem Lodge-Gelände
  • Giraffen und Zebras direkt an der Lodge
  • Nilpferde grasen am Abend auf der Wiese
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