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Jambo Kenia

Veröffentlicht: 16.03.2026

Flug
unknown → NBO
Economy
Unterkunft
Base Camp Mara
3 Nächte · Zelt · Masai Mara
Fahrt
Nairobi → Masai Mara
250 km
Tour
Safari in der Masai Mara
Wildtiere · Elefant Tours
Attraktion
Masai Mara
Masai Mara, Kenya
Sehenswert
Talek River
Masai Mara, Kenya

Tag 1 - 4


Unsere Reise beginnt mit einem mulmigen Gefühl. Die Vereinigung Cockpit streikt an unserem Abflugtag.


Mehrere Male schau ich auf mein Handy, bisher keine Mail von Lufthansa. Meine Hoffnung steigt.

Glück gehabt, alles läuft nach Plan.

Das Flugzeug ist nur halb voll. Anscheinend haben bereits viele Passagiere den Flug umgebucht, nachdem klar war, dass es einen Streik geben wird. Naja, total grundlos.


Schön, dass wir uns mittlerweile auf dem Weg von unserem nächsten Reiseziel befinden.

Kenia - ein neuer Kontinent, ein neues Land, eine neue Welt.


Angekommen in Nairobi um 22 Uhr abends bei 24 Grad und einer sanften Brise wussten wir eigentlich überhaupt noch nicht was uns erwarten wird. Jambo, Jambo Kenia !

Die erste Nacht war eigentlich eine reine Katastrophe, nicht weil wir uns für ein 14 Euro Hotel viel versprochen haben, sondern weil die Mosquitos wohl meinten uns auf eine ganz besondere Weise willkommen zu heißen.


Insgesamt dürfen wir hier in Kenia 18 Tage bleiben. Darunter 8 Tage Safari im Busch und der Rest verbringen wir an der Küste. Ein bisschen relaxen brauchen wir nach unserem Programm bestimmt, denn wir haben viel vor.

Was uns bevor steht sind 8 Tage durch das Landesinnere von Kenia, 8 Tage im Busch, 8 Tage Wildnis und 8 Tage hoffentlich viele Tierbeobachtungen. Denn was gibt es schöneres im Leben als auf die Pirsch zu gehen, um die Tierwelt und ihr natürlicher Lebensraum kennenzulernen.



Ich bin aufgeregt. Zum ersten Mal sind wir nicht nur auf eigene Faust unterwegs sondern über Elefant Tours, welche die Tour organisiert hat. Zumindest für ein paar Tage. Wieso ? Weiß ich auch nicht, es hat sich einfach richtig angefühlt und bisher habe ich es auch nicht bereut.

Gefragt wurde ich des öfteren: „Aber was ist, wenn die Gruppe so gar nicht zusammen passt?“ ….. Naja, wieso immer das schlechte denken, wenn es auch gut passen kann?

Und zack, da haben wir es. Es passt wunderbar. Wir sind eine nette Kleingruppe von 7 Personen. Bunt zusammen gewürfelt und doch sehr einig im Tun.


Unser Fahrer und Guide Justus begleitet uns über die Tage und sorgt sich in jeder Hinsicht um unser Wohl.

Nachdem alle eingesammelt sind verlassen wir die Großstadt mit unserem 4x4 Landcruiser und machen uns auf den Weg zu unserem ersten Ziel. 250km trennen uns von der Masai Mara, welche süd/westlich von Nairobi liegt. Die Masai Mara ist ein Naturschutzgebiet auf 1600hm und gleichzeitig die Heimat der Masai, dem Urvolk von Kenia.


Das Naturschutzgebiet ist etwa 1.500km2 groß und geht in die Serengeti ( Tansania ) über.

Er gehört zu den Parks mit der höchsten Tierdichte in Afrika, unter anderem die Big Five.

Angekommen in der Masai Mara ging es auch schon direkt los mit der ersten Pirschfahrt. Der Planet sticht, ein Windchen weht und die Masai Mara hält was sie verspricht.

Es dauerte keine Minute, da sahen wir schon die ersten Tiere. Verschiedene Arten von Antilopen, Wasserbüffel, Schakale, Zebras und da war auch schon die erste Elefanten Herde. Und meine Herrn, sind die groß! Bisher kannte ich nur den asiatischen Elefant und der war ja schon riesig, aber ein Afrikanischer Bulle, Wahnsinn ! Riesen Stoßzähne, riesige Ohren, 6 Tonnen Gewicht. Na hör mal, schön dass wir ihn einfach aus der Ferne aus beobachten können. Ärgern möchte ich den nun wirklich nicht.

Mir fällt schnell auf, dass die Masai Mara eine wahnsinns Tierdichte hat. Man kommt eigentlich gar nicht aus dem Staunen raus, weil sich auf jedem Meter ein oder gleich mehrere Tiere zeigen.

Der Park ist zur Zeit sehr grün, wir befinden uns am am Ende der kurzen Trockenzeit und am Anfang der Regenzeit. Im April beginnt diese wohl so richtig. Dennoch hatten wir Glück, denn eine Woche vor unserer Ankunft herrschte, bedingt durch Starkregen, eine Überschwemmung im Land. So war sogar die Brücke zur unserer Lodge am Talek River komplett überschwemmt und eingerissen.

Mittlerweile sind die Wege allerdings wieder frei und die Spuren von der Überschwemmung werden immer weniger.


Das Land ist grün, die Büsche stark bewachsen und es gibt genug Wasser für die Tiere zu trinken. Was ich sehr schön finde, da man ja immer wieder mitbekommt, dass das oft nicht der Fall sei und die Tiere unter der Wasserknappheit sehr leiden.

Im Moment scheint es so, als wäre alles in bester Ordnung. Was in der langen Trockenzeit sicher anders aussieht.


Das Gras ist hoch, wodurch sich so manche Raubkatze ganz einfach verstecken kann. Manchmal schafft es sogar eine Giraffe oder gar ein Elefant sich so gut zu verstecken, dass man sie kaum erkennt. Das gute ist, dass diese selten allein unterwegs sind und dann doch sehr gut auffallen und sehr gut zu beobachten sind. Ich könnte stundenlang zu schauen, wie sich eine Giraffe oder ein Elefant über die Wiesen bewegt. Langsam und entspannt. Denn wie heißt es so schön, Hakuna Matata - es heißt die Sorgen bleiben dir immer fern…..


Wie oft geht es mir durch den Kopf, wenn mal wieder ein „Pumba“ den Weg vor uns überquert oder die Affen vor uns auf dem Baum klettern. Wenn der Motor aus ist und man nichts mehr hört, außer die Vögel Zwitschern oder den Wasserbüffel grasen.

Wir sind in Afrika - wie lange habe ich davon schön geträumt. Geträumt davon diese ganzen wilden Tiere live zu sehen. Es ist soweit und manchmal ist es so schön, dass ich es gar nicht glauben kann.


Ich fühle mich bisher sehr wohl hier in Kenia, die Menschen sind sehr nett, die Stimmung ist immer ein bisschen „ Hakuna Matata - kein Problem“. Wobei es natürlich viele Probleme gibt. Armut, Arbeitslosigkeit, Klimaveränderung, Kriminalität etc. Aber kommen wir dazu später, davon bekommen wir bestimmt im laufe unserer Reise noch etwas mehr mit als wir bisher mitbekommen haben, denn im Nationalpark hat man im Moment wirklich das Gefühl, dass alles okay sei.

Insgesamt waren wir für 3 Nächte im Base Camp Mara, welches einfach wunderschön, aufregend und sehr herzlich war.


Das Camp liegt im Nationalpark, getrennt ist es nur durch eine Fluss. Dennoch können Tiere jederzeit vorbei schauen. Nachts und bei Dunkelheit darf man nicht alleine aus dem Zelt gehen. Nach dem Abendessen und am Morgen begleitet ein Masai einen zu seinem Zelt oder zum Frühstückstisch. Verrückt.

Abschalten beim Rauschen vom Talik River, einschlafen bei sämtlichen Tiergeräuschen und aufwachen beim Brüllen von Löwen.

Und da sind wir auch schon beim Thema. Löwen. An unserer zweiten und dritten Pirschfahrt in der Mara sind uns direkt mehreren Löwen begegnet, einmal waren sogar junge Löwen mit dabei. Unbeschreiblich, diese starken Kreaturen live zu sehen. Wunderschön und dennoch sehr einschüchternd, wenn sie einmal ihr Maul ganz weit aufreißen und brüllen.

Und das war noch nicht alles. Ein paar Meter weiter speiste doch wirklich ein Gepard ganz genüsslich an seiner erfassten Gazelle. Bzw war er schon fertig und zeigte sich in einer Art „Food-Koma“ sehr ermüdet. Einmal durften wir ihm sogar beim Jagen zu sehen und ich glaube, dass war noch nicht mal seine Höchstgeschwindigkeit. Wie elegant und lang sein Körper ist, was für eine Pracht !


Und so kamen weitere eindrückliche Momente und Beobachtungen mit vielen verschiedenen Tieren. So viele Tiere, dass es mich fast schon überfordert und ich mich erstmal sammeln muss, was wir hier tolle und unvergessliches erleben dürfen.


Es gab auch Strecken, auf denen wir kaum Tiere gesehen haben und uns einfach auf die wunderbare, weite Landschaft konzentrieren konnten. Einfach genießen.

Oder man nickte doch mal kurz ein, erstaunlich wie man bei dem holpern schlafen kann. Aber es geht - bis zur nächsten aufregenden Tiersichtung.

Morgen verlassen wir unser erstes Camp. Ein bisschen schade, aber dennoch bin ich gespannt auf das was noch kommt.

Die Menschen hier waren wirklich sehr nett und zuvorkommend. Ich konnte es kaum glauben, als ich die Wärmflasche in meinem Bett am Abend entdeckt habe.


Wobei man sie alles andere als gebraucht hat.

Ach und der Knaller war, als wir in der Frühe vom Frühstück in unser Zelt wollten und ein Blick auf den Fluss gegenüber warfen und doch tatsächlich ein Nilpferd gerade ganz genüsslich ins Wasser marschierte und davon schwamm. Sie sehen irgendwie so knuffig aus, sind allerdings die gefährlichsten Tiere Afrikas.



Ich bin einfach nur fertig von den vielen Eindrücken. Was für eine Welt !




Kwa Heri und bis bald 

Auf einen Blick

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Dauer
18 Tage
Wetter
Frühling · 24°C
Begleitung
In der Gruppe (7)
AbenteuerlichAbseits der Pfade
  • Ankunft in Nairobi
  • erste Safari in der Masai Mara
  • Base Camp Mara
  • Löwen, Geparden, Elefanten und Nilpferd
  • Reise mit kleiner Gruppe und Guide
4x4 LandcruiserSafari-CampZelt
NaturTierweltAbenteuerTransit
  • Hotel in Nairobi14 €
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